- 285 Kutter- und Küstenfischereibetriebe in 2025.
- Vor einem Jahr waren es noch 303 Betriebe.
- 261 Betriebe im Nebenerwerb in der Ostsee registriert.
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Nach Angaben des Schweriner Fischereiministeriums war der neueste Rückgang zwar erwartet worden, fiel aber noch vergleichsweise gering aus. Ein Grund, warum in MV zuletzt nur drei Fischer den Haupterwerb aufgaben, könnte demnach sein, dass dieses Jahr letztmalig Prämien für die zeitweilige Stilllegung für Betriebe im Haupterwerb gezahlt werden. Dies trage zum Fortbestand bei. Auch würden Betriebe noch bis Ende 2027 für Schäden oder Einbußen entschädigt, die Robben verursachen.
Ministerium spricht von "extrem schlechten Fangmöglichkeiten"
Die Bestände in der Ostsee stehen wegen des Klimawandels, Überfischung und Nährstoffeinträgen stark unter Druck. Arten wie der Hering und der Dorsch, die einst wichtig für das Auskommen hiesiger Fischer waren, dürfen gar nicht oder nur noch in wenigen Ausnahmen gezielt gefangen werden. Anfang der 1990er Jahre war die Anzahl der Fischereibetriebe an der Ostsee noch vierstellig.
Das Schweriner Ministerium rechnet mit einem weiteren Rückgang der Betriebe "aufgrund der andauernd extrem schlechten Fangmöglichkeiten, was sich in den historisch niedrigsten Quoten widerspiegelt, sowie der demografischen Entwicklung". Ähnlich äußerte sich das Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung in Schleswig-Holstein.
Teilweise würden die Fischer vermutlich auch in den Nebenerwerb wechseln, hieß es aus Schwerin. Aber auch dort seien die Zahlen seit Jahren rückläufig. Zuletzt waren an der deutschen Ostseeküste noch insgesamt 281 Fischereibetriebe im Nebenerwerb registriert. Ende 2024 waren es 304./chh/DP/zb
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