in den Vor-Coronajahren hat Hellofresh vier mal hintereinander rote Zahlen geschrieben. Nach Corona sieht es bzgl schwarze Zahlen einfach nur noch zappenduster aus. Corona sorgte für eine extreme Blasenbildung bei der Bewertung, deswegen ist der Kurs regelrecht implodiert.
-96% bei der Kursentwicklung muss man nicht weiter argumentieren, denn mit Kochboxen kann man ganz grundsätzlich kein Geld verdienen. Das ist Geld verbrennen, sehr im Gegensatz zu Borussia Dortmund, wo in Nicht-Coronajahren jahrelang durchgehend schwarze Zahlen geschrieben wurden.
Ein Fussballklub will das optimale, irgendwelche sportl Erfolge sind natürlich auch wirtschaftlich enorm vorteilhaft, das geht Hand in Hand. Je besser man wirtschaftet, desto größer der sportl Erfolg, nur wenn von außen durch Investoren massiv investiert wird, kann man sich wirtschaftlich suboptimal verhalten und dann sportl erfolgreich sein. Bei Bayern und BVB ist das nicht der Fall, die performen wirtschaftlich am besten und das schlägt sich in der sportl Bilanz nieder.
Rein faktisch hat Borussia Dortmund
jedes Nicht-Coronajahr seit 2009 schwarze Zahlen schreiben können und jahrelang Dividende zahlen können. Mit Hellofresh als moderne Geldverbrennungsanlage zu vergleichen ist völlig absurd.
Es wurde beim BVB mitnichten alles in den sportl Erfolg investiert, sonst hätte man keine Dividenden gezahlt. BVB hat jedes Jahr sehr signifikant ins Sachanlagevermögen investiert, das waren zweistellige Millionen Beträge.
Wäre es nur um den unmittelbaren sportl Erfolg der Profimannschaft gegangen, hätte man kein 30.000 qm Gelände für den Frauenfussball gekauft, oder die größte Solaranlage auf dem Dach oderoder
Dieses Jahr könnte BVB zum ersten Mal rote Zahlen schreiben, weil man das CL Achtelfinale verpasst hat. Das an sich ist aber alles andere als eine Katastrophe, passierte in vergangenen Jahren auch selten. Der springende Punkt ist nun aber, daß man diesmal nicht teuer einen Spieler verkauft hat, um schwarze Zahlen zu präsentieren, das finde ich gut, denn es ist ein Zeichen von Stärke.
sich erneut für die CL zu qualifizieren wird einfacher, wenn man seine besten Spieler behält.
Wenn Du meinst, daß eine Börsenkapitalisierung von ca 330 Mio für das gesamte Unternehmen mit ca 500 Mio Umsatz, einen Kaderwert von ca 500 Mio, Sachanlagevermögen inkl stiller Werte von ca 500 Mio und einem Wert der Marke BVB nach Brand Finance von über 600 Mio genug wäre, dann mach das doch einfach.
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