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Meldung des Tages: Auftakt zu Maßnahmen: Grundlegendes Material für die Verteidigungsindustrie der USA wird immer wichtiger

PDS nennt verheiratet Frauen/Männer "Parasiten":..


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SchwarzerLor.:

PDS nennt verheiratet Frauen/Männer "Parasiten":..

 
25.04.02 16:45
Das treibt einem ja die Zornesröte ins Gesicht (obwohl meine Frau UND ich berufstätig sind) und ist ein Schlag ins Gesicht vieler Deutschen, so abfällig bezeichnet und beschmipft zu werden. Aber letztlich ist es ja bekanntermaßen das Ziel der PDS, unser System zu beseitigen. Da kann man ruhig mal bei der Ehe anfangen, indem man eine jahrhunderte alte Institution verunglimpft:


PDS will Ehe-Förderung stoppen
Abgeordnete fordert Ende der "parasitären Lebensweisen"
Von Pitt von Bebenburg
Die PDS plädiert dafür, sämtliche staatlichen Sonderleistungen für Ehepaare abzuschaffen. Gefördert werden solle lediglich das Zusammenleben mit Kindern und Pflegebedürftigen, heißt es im familienpolitischen Konzept der PDS-Fraktion.
BERLIN, 24. April. Die PDS will "all das Geld, das in die Eheförderung geht, umlenken". Die familienpolitische Sprecherin der PDS-Fraktion, Christina Schenk, sprach am Mittwoch in Berlin von "parasitären Lebensweisen", die nicht mehr von der Solidargemeinschaft bezahlt werden sollten. Die PDS habe nichts gegen Ehen, in denen nur ein Partner berufstätig sei. Falsch sei aber die "Subventionierung des Alleinverdieners" durch die Solidargemeinschaft, sagte Schenk.
Alle Lebensweisen müssten rechtlich gleichgestellt werden. "Die Ehe wird damit nicht abgeschafft, aber sie verliert ihre rechtliche und finanzielle Sonderstellung", stellte die PDS fest. Der Familienbegriff der Partei umfasse "alle Lebensweisen, in denen Menschen füreinander Verantwortung übernehmen". Die Betreffenden könnten "verheiratet sein oder nicht, hetero-, homo- oder bisexuell sein, mit Kindern zusammenleben oder ohne".

Die PDS-Fraktion schätzt, dass sich die Vorteile für traditionelle Familien - vor allem durch das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern - auf 40 Milliarden Euro summieren. Mit diesem Geld solle der Ausbau der Kinderbetreuung für etwa 20 Milliarden Euro, eine Erhöhung des Kindergeldes auf zunächst 210 Euro (Kosten: sechs Milliarden Euro) und Lohnersatz für bis zu zwei Jahre Erziehungszeit der Eltern (15 Milliarden Euro) bezahlt werden. Jedem Sorgeberechtigten solle in der Erziehungszeit zwölf Monate lang 90 Prozent seines Nettoeinkommens gezahlt werden. Die Ansprüche seien nicht übertragbar, um auch Männer zu ermuntern, Erziehungsarbeit zu übernehmen. Insgesamt sollten beiden Sorgeberechtigten je 18 Monate Freistellung von der Berufstätigkeit zustehen.
[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau 2002
Dokument erstellt am 24.04.2002 um 21:04:26 Uhr
Erscheinungsdatum 25.04.2002

Antworten
Überzieher:

cool ....

 
25.04.02 16:50
wollte immer schon mal ein dreckiger Parasit sein.


...unglaublich

fG  
Antworten
Levke:

Oja - wieder Phrasendreschen - Schwarzer Lord

 
25.04.02 16:52
Gibt es ein Leben rechts der CSU?
"Danke, dass Sie mich nach wie vor als Ihren Schirmherrn die Umweltseiten in Ihrem wichtigen Kompendium zur Zeitgeschichte begleiten lassen. Solche Zusammenarbeit macht Freude! Herzlichen Dank".

Dieses Zitat entstammt einem Brief des CSU-Generalsekretärs Thomas Goppel an den Herausgeber der Vierteljahreszeitung "Epoche". Bei dem "wichtigen Kompendium" handelt es sich um eine rechtskonservative Scharniergazette, die in der (Schwarz-)Braunzone zwischen CSU/CDUlerInnen und RechtsextremistInnen angesiedelt ist. Herausgegeben wird sie von dem in Bad Reichenhall ansässigen "Verband für Publizistik und Jugendbildung Epoche e.V.". Der gemeinnützige Verein definiert sich selbst als "christlich-konservative-freiheitliche Denkfabrik". In einer Selbstdarstellung wird als Ziel genannt, "Jugend- und Schülerzeitungen, Jugendgruppen und nicht-linke Studentenorganisationen mit Argumenten und Ideen auszustatten".

Der Geschäftsführer des Vereins ist Karl Ludwig Bayer, der auch nicht gerade als unbeschriebenes Blatt bezeichnet werden kann. Er war Mitte der 60er Jahre Pressesprecher des bayerischen Landesverbandes der NPD, als diese im bayerischen Landtag vertreten war. 1971 wurde er ins Präsidium der Bundes-NPD gewählt und war dort für den Bereich "Propaganda" zuständig. Im November 1975, nach seiner Zeit in der NPD, nahm er als Leiter des "Historisch-Kulturellen Arbeitskreises" (HKA) an einem Treffen internationaler rechtsextremistischer und antikommunistischer Organisationen in München teil. Mit von der Partie war damals auch der "Antibolschewistische Block der Nationen", der von der italienischen Polizei mit einem Bombenanschlag auf einen Schnellzug im August 1974 in Verbindung gebracht wurde. Hauptredner des Treffen war übrigens der CSUler und Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft 1968 bis 1982, Dr. Walter Becher (MdB).

Antikommunismus ist, wie das Vereinsziel schon zeigt, noch immer ein Schwerpunkt der Bayerschen Aktivitäten. So finden sich dann auch in fast jeder Ausgabe der "Epoche" Artikel zu diesem Themenfeld. Otto Habsburg, Multifunktionär der europäischen Rechten z.B. stellt die Einführung der neuen Hymne Russlands, die eine textlich veränderte Fassung der 1943 von Stalin eingeführten Hymne ist, mit dem Einsetzen des Horst-Wessel-Liedes als Deutschlandhymne auf eine Stufe. Aber Otto Habsburg, für den "die Grenze, die (...) in Jalta durch Nichteuropäer durch unseren Kontinent gezogen wurde, keine gültige Grenze"1 ist, ist nicht der einzige extrem Rechte, der in der "Epoche" publiziert. Zu finden sind Artikel von Bruno Bandulet aus Bad Kissingen und Dr. Wolfgang Hacker, zwei ehemaligen Bundesvorstandsmitgliedern des inzwischen aufgelösten "neurechten" Bundes Freier Bürger. Aber auch Dr. Claus Nordbruch, u.a. Autor in der rechtsextremistischen Zeitschrift "Nation & Europa" aus Coburg, veröffentlichte bereits in "Epoche". Letztes Jahr war Nordbruch als Referent für ein Tagesseminar der "Staatsbürgerlichen Runde" und des Nationaldemokratischen Hochschulbundes in Nürnberg angekündigt. In seinem Artikel "Tugendterror in Deutschland - geistige Gleichschaltung" weiß er zu berichten, dass "aus Political Correctness ein Tugendterror geworden (ist), der die Freiheit zu ersticken droht".

Kallina Bernd, seines Zeichens "alter Herr" der Münchner Burschenschaft Danubia, die mittlerweile vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wird, interviewt unter dem Titel "Deutsche Identität und Rechtstradition bewahren" den obersten bayerischen Verfassungsschützer Günther Beckstein. Doch Beckstein greift auch selbst zur Feder und hetzt mit seinem Artikel "Jeder vierte Straftäter ist Ausländer" gegen Flüchtlinge und MigrantInnen. Etwas intellektueller, aber deswegen nicht besser, gibt sich der bayerische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der CDU/CSU, Edmund Stoiber. In seinem Aufsatz behandelt er das "alte" neu-rechte Thema "Europa der Nationen und Regionen".

Ein weiterer Schwerpunkt in der "Epoche" liegt auf Revisionismus. So schreibt Botho Kirsch von einem "deutschen Schuldkult" und über "sowjetische Angriffsvorbereitungen" auf Deutschland.

Es spricht schon für sich, wenn Thomas Goppel die "Epoche" im Mai letzten Jahres "einen wichtigen Mosaikstein in der Presse- und Informationsarbeit der CSU" nennt. Goppel war auch der Hauptredner auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Zeitung am 17. Oktober 2001.

Nachdem Ende Januar 2002 die ersten Vorwürfe gegen Goppel wegen seiner Aktivitäten für die "Epoche" in der Presse laut geworden sind, gab er zuerst an, dass seine Schirmherrschaft 1999 "ohne nachzufragen" verlängert worden sei. Dem widerspricht der eingangs zitierte Brief vom 20.3.2000. Mit dem Brief wurden zudem Spenden für "nicht-linke" Jugendarbeit gesammelt. Dabei ist im Laufe der letzten Jahre ein "siebenstelliger Betrag" zusammen gekommen.

Aber Bayern wäre nicht Bayern, würden solche Affären irgendjemand hinter dem Ofen hervor holen. Nicht mal eine Woche nach den ersten Veröffentlichungen ist der Name "Epoche" schon vergessen und die CSU samt Anhang stürzt sich auf den tschechischen Ministerpräsidenten Zeman, der es wagte, die sog. Sudetendeutschen als das zu bezeichnen, was sie waren - "die fünfte Kolonne Hitlers". Vorneweg die "Epoche"-Autoren Edmund Stoiber und Dr. Walter Kreul.


Antworten
Happy End:

SL, Du musst mal Deine schwarze Brille abnehmen

 
25.04.02 16:53
Es ist durchaus sinnvoller, die Familie zu fördern und nicht die Ehe als Institution an sich. Denn nur, wenn in der Ehe Kinder vorhanden sind, ist diese aus der Sicht des Staates und der Gesellschaft förderungswürdig.

Denk mal drüber nach und verteufele nicht alles, was nicht von Merz, Meyer und Merkel kommt....

Gruß
Happy End
Antworten
Eddie:

recht so! Das Ehegattensplitting muß abgeschaft

 
25.04.02 16:56
werden oder zumindest eine Kappungsgrenze muß her!

Kann doch nicht sein, daß Alleinverdiener in Steuerklasse 1
mit ihren hohen Steuersätzen sog. Familien (St.klasse 3 ohne Kinder)
subventionieren.
Antworten
mod:

Lieber Levke, was

 
25.04.02 17:03
liest Du denn da für ein Blatt, ohne zu zitieren? *g*

www.raumzeit-online.de/022002/9.html
Antworten
maxperforma.:

was wäre, wenn der

 
25.04.02 17:06
effe das mit dem parasitären Lebenswandel gesagt hätte?

Der Vorteil an der jetzigen Lösung ist, dass Familien 'subventioniert'
werden bei denen zumindest ein Mitglied arbeitet. Also die Sozialsysteme
und Staatsfinanzen von dem endgültigen Kollaps bewahrt

Dem Ziel der PDS kann ich nur entnehmen, dass das zuhause Sitzen und
von Transferleistungen leben noch lukrativer gemacht werden soll.

In einer Gesellschaft in der es weniger Erbwerbstätige gibt
als Nichterwerbstätige das völlig falsche Signal.


@levke geh doch mal sachlich auf den Vorschlag der PDS ein und nicht mit deiner
Bayernphobie



Antworten
antoinette:

pds-levke

 
25.04.02 17:07
man braucht keine schwarze brille, um zu sehen was die pds erreichen will!

schwarzer lord: wenn du an das bisherige system glaubst, bist du hier bei einigen typen schon unten durch. rote socken mit aktien?

Antworten
SchwarzerLor.:

3x ein ganz dickes Nein.

 
25.04.02 17:17
Nein: Ich bin nicht in der CSU oder CDU.
Nein: Ich habe keine schwarze Brille auf.
Nein: zur PDS.
Und zur Erläuterung: Die Ehe ist die Grundlage und Ursprung der Familie. Sie ist geschützt durch das Grundgesetz. Ich zitiere:

"GG Art. 6 Ziffer (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."
Dazu der Kommentar von Dieter Hesselberger (für 1,5€ bei der Bundeszentrale für pol. Bildung zu bestellen):
"Das BVerG definiert den Begriff Ehe und Familie folgendermaßen: Ehe ist auch für das Grundgesetz die Vereinigung eines Mannes und einer Frau zu einer grundsätzlich unauflöslichen Lebensgemeinschaft, und Familie ist die umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, in der den Eltern vor allem Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder erwachsen.  Dieser Ordnungskern der Institute ist für das allgemeine Rechtsgefühl und Rechtsbewußtsein unantastbar. (BVerG 10, 59/66)" S. 106

Wenn also die PDS hier ansetzt, versucht sie wieder einmal die Grundsäulen unserer Verfassung umzustoßen. Die Familie ist wie oben für mich eine unantastbare Sache und es kann nicht angehen, daß in den Zeiten von 4,3 Mio. Arbeitslosen hier auch noch so getan wird, als handele es sich bei jedem Nichtarbeitenden wie z.B. auch meiner Mutter, die 3 Kinder großgezogen hat, um Parasiten. Das ist unverschämt von diesem Kommunisten-Pack, die für die Tötung von Flüchtlingen an der Mauer die Verantwortung trägt. Das hat nichts mit schwarzer Brille zu tun. Das was ihr hier betreibt ist schlicht und ergreifend die Verharmlosung einer gefährlichen Partei.
Antworten
Freak!:

Oh Gott, diese Intoleranz ist entsetzlich.

 
25.04.02 17:26
Levke, hätte ich nicht von dir gedacht. Im Sudetenland lebten viele Deutsche, die sich weder als Hitlers Untergrundarmee gefühlt oder so benommen haben. Sie lebten auch gut mit ihren tschechischen Nachbarn zusammen. Zwei Frauen, die ziemlich brutal aus ihrem Elternhaus geworfen worden sind, lebten Jahrzehnte in einer Wohnung meiner Eltern in meinem Heimatort. Und obwohl sie schlimme Dinge erlebt und gesehen hatten, waren sie ohne Haß auf das tschechische Volk. Pauschale Verurteilungen ganzer Volksgruppen sind lächerlich, so wie auch das schlichte politische Verständnis von antoinette, dessen Weltbild nur schwarz und weiß kennt. Habe keine Lust mehr für diesen Stammtisch.

R.
Antworten
Happy End:

SL, Du hast nicht vollständig gelesen

 
25.04.02 17:27
die (nicht ganz neue) Idee ist, den Schwerpunkt der Förderung weg von der reinen Institution Ehe hin zur Familie (mit Kindern) zu lenken. Familien funktionieren ohne weiteres ohne Eheschein (man beachte nur die hohe Scheidungsquote...)

Die Wortwahl der PDS in diesem Zusammenhang ist sicher nicht akzeptabel (Deine im übrigen auch nicht - "Kommunistenpack"), aber der Hintergrund schon eher. Warum sollen kinderlose Ehen (mit einem oder zwei Verdienern) gefördert werden?

Eine umfassende Neuregegelung müsste auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern oder Gemeinschaften mit pflegebedürftigen Menschen miteinbeziehen.

Gruß
Happy End
Antworten
mod:

Levke, Dein Hausblatt, aus dem Du zitierst?

 
25.04.02 17:28
Bemerkungen: "GrossRAUMZEITung heißt das neueste Kind der linksradikalen Szene des Großraums Nürnberg/Fürth/Erlangen." (Contraste (2000), Nr.195, S.3)

Anschrift: GrossRAUMZEITung, Postfach 35 43, D-91023 Erlangen
eMail: zeitung@fen-net.de
Internet: www.radio-z.net/raumzeit
Quellen: Contraste (2000), Nr.195, S.3
Publikationsform: Zeitschrift

Libertärer Bezug: anarchistische Tendenzen; Autonomie; Linkes Umfeld

www.free.de/dada/dada-p/P0002183.HTM
Antworten
Eddie:

SL: Du willst nicht verstehen ...

 
25.04.02 17:32
"GG Art. 6 Ziffer (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."

Dort steht was von "besonderen Schutz" und nicht "besondere Subventionen"

Die Rede ist hier von Familien (ohne Kinder): Also i. a. Mann arbeitet,
Frau macht Haushalt und sonstige Dienstleistungen aller Art.



Antworten
maxperforma.:

@stay cool SL

 
25.04.02 17:35
hier am Board über PDS Sympatisanten aufregen bringt nichts.
Ist doch klar, das viele die von Transferleistungen leben
hier die Trommel für mehr Staat schlagen.

@Freak Stammtisch = Volksmeinung
      Demokratie = Die Gewalt geht vom Volk aus

ansonsten voll in Ordnung Dein Posting



Antworten
Elan_XP:

PDS ist krank

 
25.04.02 17:35
PDS war immer schon krank und alle dort tätigen sind geistig gestört, Politmüll. PDS sind Parasiten, denn die kassieren durch scheisse RedenStuergelder und fahre Staatskarossen und erhalten Stattliche Pensionen.
Antworten
ruhrpottzocker:

3x ein ganz dickes Nein.

 
25.04.02 17:36
Nein: Ich bin nicht in der PDS, sondern in der F.D.P
Nein: Ich habe keine rote Brille auf.
Nein: zur CDU / CSU.
Und zur Erläuterung: Die Ehe ist die Grundlage und Ursprung der Familie. Sie ist geschützt durch das Grundgesetz. Ich zitiere:

"GG Art. 6 Ziffer (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."
Dazu der Kommentar von Dieter Hesselberger (für 1,5€ bei der Bundeszentrale für pol. Bildung zu bestellen):
"Das BVerG definiert den Begriff Ehe und Familie folgendermaßen: Ehe ist auch für das Grundgesetz die Vereinigung eines Mannes und einer Frau zu einer grundsätzlich unauflöslichen Lebensgemeinschaft, und Familie ist die umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, in der den Eltern vor allem Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder erwachsen.  Dieser Ordnungskern der Institute ist für das allgemeine Rechtsgefühl und Rechtsbewußtsein unantastbar. (BVerG 10, 59/66)" S. 106

Die CDU /CSU hat in den 16 Jahren ihrer Regierungszeit die Grundsäulen unserer Verfassung umgestoßen. Ihre verfassungswidrige Benachteiligung der Familien mit Kindern ist höchstrichterlich so festgestellt. Das hat nichts mit roter Brille zu tun. Das was sich unter dem Namen CDU / CSU rumtreibt, ist in höchstem Maße unchristlich und schlicht und ergreifend eine Gefahr für die Familien. Verharmlost nicht diese gefährliche Partei.    


Antworten
mod:

Watt regt Ihr Euch auf. Ehegattensplitting lohnt

 
25.04.02 17:36
sich erst ab einem bestimmten Einkommen.

Ihr seid doch bestimmt keine Zahnärzte.

Schaut lieber mal in die Einkommensteuer-Tabelle!

Alles Augenwischerei.

Die Populisten von der PDS sind auf Stimmenfang.

Antworten
ruhrpottzocker:

Du hast wirklich keine Ahnung, mod

 
25.04.02 17:42
Was Besseres als kinderlos verheiratet zu sein, kann einem nicht passieren. Familien mit Kindern dagegen hat diese gottlose Christenpartei regelrecht finanziell ausbluten lassen.

Die niedrige Geburtenrate hat auch in dieser Diskriminierung ihren Grund. In den letzten vier Jahren wurde etwas getan. Aber längst nicht genug. Wenn das Geld nicht mehr für die Subventionierung eines Trauscheins ausgegeben wird, sondern tatsächlich für Familien, ist das nur richtig.
Antworten
mod:

Lieber RZ, Du verfügst wieder einmal über vorzüg-

 
25.04.02 17:42
liche Kenntnisse:

Die jetzt praktizierte Besteuerung von Verheirateten
bestand auch zu allen Zeiten einer SPD-Regierung oder der
Grossen Koalition.

Und das waren ja einige Jahre, wie Du mit Deinen
47 Jahren Alter eigentlich wissen müsstest.

Viele Grüsse in den schönen Pott
Antworten
Reila:

maxperformance, danke für die Blumen.

 
25.04.02 17:48
War noch mit der ID meines Praktikanten eingeloggt, der hier herumspielte statt zu arbeiten.

rpz, Grundgesetze kann man ändern. Gerade jemandem aus der DDR ist diese Tatsache bewußt. Allerdings ist es Dummheit und Instinktlosigkeit, sollte Schenk in diesem Zusammenhang wirklich von "parasitär" gesprochen haben. Ich finde, der Staat sollte sich etwas mehr aus allen privaten Dingen heraushalten und sich nicht zu sehr mit Umverteilung beschäftigen. Ein politischer Rahmen, der Unternehmertum fördert und eine Absicherung für sozial Schwache sind sinnvoll. Vieles andere, was unsere Politiker veranstalten, halte ich für eher kontraproduktiv. Deshalb wähle ich auch mangels Alternativen FDP (vor kurzem stand der Name ja noch für Fette Drei Prozent). Außerdem sind deren Steueraffairen ja inzwischen verjährt ...

R.
Antworten
ruhrpottzocker:

Vernünftige Ansicht, Reila !

 
25.04.02 17:53
Sinnlose Subventionen gehören aber abgeschafft, Familien gefördert.

Unternehmertum fördern und sozial Schwache absichern ist ganz in meinem Sinne und für mich Aufgabe des Staates.
Antworten
mod:

Du hast Recht, RZ, allerdings kann ich

 
25.04.02 17:55
so etwas Triviales wie Einkommensteuertabellen lesen:
Höchstes Einkommen, das ich in einer Online-Tabelle finden konnte:

Zu verst. Einkommen   Gundtabelle   Splittingtabelle

251.046 DM              102.471 DM       83.210 DM

Quelle:
www.steuerlinks.de/download/est-2001-grundtabelle.pdf
www.steuerlinks.de/download/est-2001-splittingtabelle.pdf
Antworten
Happy End:

mod, Deine These wäre

 
25.04.02 17:58
ja noch ein zusätzlicher Grund für eine Änderung  ;-))
Antworten
morepixel:

Kommunistenpack? Und Ihr?

 
25.04.02 18:26
Das ist ja höchstinteressant, was es hier zu lesen gibt. SL, was soll der Scheiß, was soll dieses Polit-Gefasel hier bei ariva?

Abgesehen davon - ich habe drei Kinder, bin verheiratet. Glaube mir, ich würde es begrüßen, wenn man die EHE-Förderung umlenkt, um FAMILIEN mit KINDERN mehr zu fördern. Die Ehe allein zockt nur ab - die Frage ist, was bringt das dem Staat? Weißt Du, was es heißt, Kinbder großzuziehen? Und was es letztlich kostet? DAS sollte in einem famlienfreundlichen Staat viel mehr gtefördert werde - und das meint die PDS.

Das Problem, was Du und all die anderen, die in Dein Horn blasen, haben, ist, daß alles, was die PDS sagt, erst mal Müll ist... Toleranz pur, ja? Der Gedanke mit der Förderungsumlenkung ist SUPER!! Denk mal richtig drüber nach und blaß Dich hier nicht so auf.

UNd die anderen hier, die nichts anderes drauf haben, als diejenigen, die den SL-Beitrag kritisieren, als "roto Socken" zu beschimpfen, sollten sich mal Gedanken machen, ob es nich besser wäre, die Klappe zu halten wegen der fehlenden Reife, die man haben sollte, bevor  man postet.

Übrigens, Happy, Du sprichst mir aus dem Herzen....
Antworten
mod:

@ morepixel

 
25.04.02 18:39
Bei aller Toleranz,
die PDS werden nur wenige Wessis für voll nehmen.

"Parasiten" der leistungswilligen Menschen würde ich
diese Post-Kommunisten bezeichnen, die früher den Westen
fanatisch gehast haben (und heute?)

Allerdings das Splittingverfahren begünstigt auch Kanzler Schröder mit
ca. 600.000 DM zu verst. Einkommen gewaltig.

Es stellt eine steuerliche Begünstigung hoher Einkommen dar.

Aber wir hatten doch erst eine "grossartige" Steuerreform,
woll, ruhrpottzocker.

Ich weiss, im Alter lässt das Kurzzeitgedächtnis nach.

Einige bekommen leider auch Alzheimer, traurig.
Antworten
SchwarzerLor.:

@ruhrpottzocker: Gut gekontert.

 
26.04.02 08:05
Ganz meine Art, auf andere andere Postings wie Prior-Börse zu kontern. Aber Spaß beiseite:
Natürlich haben alle in bislang in der Regierungsverantwortung stehenden Parteien bei der Familienförderung versagt. Doch das muß sich ja ändern.
Wenn im Grundgesetz steht, daß der Staat die Ehe und Familie schützt, so hat das nic mit Subventionierung zu tun, sondern mit einem vernünftigen finanziellen Rahmen. Es bekommt ja keiner Geld direkt vom Staat. Vielmehr muß man beachten, daß wir über 4 Mio. Arbeitslose haben, die keine Arbeit finden. Somit ist die Forderung an die nichtarbeitenden Verheirateten zur Arbeit schwachsinnig, sie finden keine. Nimmt man dann das Ehegattensplitting raus, so können diese Bürger dann auch jeweils das ganze soziale Netz beanspruchen, vom Wohngeld, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe etc. dazu wieder eine aufgeblasene Verwaltung und jede Menge sozialer Unfrieden. Warum?  
Antworten
maxperforma.:

Schröder springt auf....

 
26.04.02 08:45
SPD-WAHLPROGRAMM

Ehegattensplitting soll offenbar doch gestrichen werden

Am Ende hat sich angeblich Kanzler Schröder gegen die Bedenken seines Finanzministers durchgesetzt: Das Ehegattensplitting soll weg. Einem Zeitungsbericht zufolge will die SPD jetzt einen entsprechenden Passus in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

Berlin - Dadurch sollen die steuerlichen Vorteile für kinderlose Doppelverdiener abgeschafft werden. Die "Bild"-Zeitung schreibt am Freitag, bis zum SPD-Wahlparteitag solle die Passage in den Entwurf für das Wahlprogramm der Sozialdemokraten eingefügt werden. Die zusätzlichen Steuereinnahmen sollten für die Familienförderung eingesetzt werden. Bundeskanzler Gerhard Schröder habe sich gegen Bedenken von Finanzminister Hans Eichel (SPD) durchgesetzt. Schröder habe gesagt, "Wir prüfen, ob das nicht doch zu machen ist", während Eichel gewarnt habe, "Das geht nicht", schreibt "Bild".
Beim Ehegattensplitting können die Einkommen der Partner steuerlich zusammengelegt werden und ein Partner eine günstiger Steuerklasse mit allen Freibeträgen in Anspruch nehmen. Dabei ergeben sich umso mehr Vorteile, je weiter die Einkommen der Partner auseinander liegen. Bereits vor einem Monat hatte Schröder angekündigt, Steuervorteile für kinderlose Paare zu kürzen, ohne konkrete Vorschläge zu machen.

Quelle Spiegel-Online

Antworten
C.F.Gauss:

Wer glaubt, daß die "Familienförderung" das Geld,

 
26.04.02 09:34
das durch das Ehegattensplitting kinderreichen Famillien zugute kam, wett macht, hat die jetzige Regierung nicht verstanden. Leidtragende sind wie bei der Ökosteuer wieder die kinderreichen. Das Ehegattensplitting spielte bisher keine Rolle für die kinderlosen mit beidseitig hohem Einkommen. Das ist doch mehr als Augenwischerei.

- Wenn ein verheiratetes Paar Kinder hat, dann ist das Ehegattensplitting essentiell.
- Wenn das Paar keine Kinder hat, dann arbeiten in der Regel beide Teile.

- Wenn nicht beide arbeitenund keine Kinder haben, dann ist das der einzige Fall, der bisher "ungerecht". Z.B. wenn Mann/Frau einen stressigen Job hat und Frau/Mann deswegen zuhause bleibt.

Summasummarum ist das nicht mehr und nicht weniger als eine Kampfansage an die Institution Ehe, die ist den Linken ein Dorn im Auge, weil sie zu konservativ ist. Und dazu kommt noch die Geldgier: Man will die kinderreichen Familien wieder schröpfen, indem man "Fördergelder" verteilt. Wer soll denn diese Zielvorhaben noch ernst nehmen?
Antworten
SchwarzerLor.:

C.F.Gauss: Genau!

 
26.04.02 11:52
Genau das ist es! Es ist ein Frontalangriff auf eine jahrtausende alte Tradition, und da Mauermörder keine Traditionen möge (das wäre ja konservativ), zielen sie drauf ab, gemeinsam mit Grünen und der SPD das Grundgesetz wieder zu ändern. Aber warten wir mal die BTW ab, da gibt es vielleicht auch schon für die PDS die Quittung. Für die Grünen sowieso und die gleichgeschaltete SPD wird ganz viel Tränen vergießen. Denn nicht alle sind dermaßen ignorant wie so ein paar dahergelaufene Linke, die vor lauter Selbstbepieselei ständig irgendwelche Angriffspunkte in unserer Gesellschaft suchen um davon abzulenken, daß die großen ideologischen Schlachten längst entschieden sind.
Außerdem ist da noch das Bundesverfassungsgericht davor, daß schon unserer Verfassung zu Hilfe kommen wird.
Antworten
ribald:

Ehe? Wie altmodisch. Das ist modern und das ist

 
26.04.02 12:06
  gut so!


Am liebsten bleiben die beiden zu Hause
Bio kocht, sein Freund
legt die Jazz-Musik auf
Von STEFAN PETER

PDS nennt verheiratet Frauen/Männer Parasiten:.. 648217bild.de/service/archiv/2002/apr/26/...020425_bund_0623727.jpg" style="max-width:560px" >
Constantin im hochmodernen Glitzer-Look, die helle Sohle kontrastiert zum schwarzen Schuh. Bio wählte einen
braunen Mantel, als beide zu Veronica Ferres’ Wohnungs-Einweihungsparty geladen waren


Der beliebte Talkmaster Alfred Biolek (67) und sein so viel jüngerer Freund Constantin (28) haben sich erstmals zu ihrer Liebe bekannt.
Ihr Glück und ihr moderner Lebensstil begeistert die feinen Party-Kreise von Berlin.

Strahlend vor Glück laufen sie auf den Fotografen zu. Alfred Biolek (67) ein wenig im Hintergrund, sein junger Freund Constantin Rothenburg (28) vorweg. So strahlen Menschen, die mit sich und ihrer Welt im Reinen sind.



Berlin, Prenzlauer Berg, ein graubeige gestrichenes vierstöckiges 25-Parteien-Haus, das unter Denkmalschutz steht. Die Dachwohnung hat TV-Moderator und Tagesspiegel-Chef Giovanni di Lorenzo. Deutschland schaut heute aber auf den 2. Stock, denn dort wohnt der Hausbesitzer mit seinem Freund. Bio und Constantin.

Die beiden teilen sich vier Zimmer. Austernfarben sind die Wände lackiert, schwarzledern ist die Sitzgarnitur. Manchmal steht eine himbeerfarbene Orchidee auf dem Beistelltisch, schreibt der „Tagesspiegel“. Ungewöhnlich viele englische und amerikanische Kunst- und Mode-Zeitschriften stapeln sich an den Wänden, denn Constantin (Herausgeber des Hochglanz-Magazins „Qvest“) arbeitet hier an der nächsten Ausgabe.

PDS nennt verheiratet Frauen/Männer Parasiten:.. 648217bild.de/service/archiv/2002/apr/25/...424_BZ_0023100_v001.jpg" style="max-width:560px" >
Alfred Biolek liebt diesen Mann!  


Bio kocht auch privat sehr gern. Gleich gegenüber ist „Tawis Fruchtecke“, wo er regelmäßig allerlei Frisches wie Sellerie, Karotten, Basilikum oder Champignons kauft. „Sehr zielgerichtet“, sagt der Mann hinterm Tresen.

Die beiden gingen bisher selten gemeinsam aus, aber künftig vielleicht häufiger – denn für den beliebten Moderator muss das mutige Outing („Das ist mein Freund, wir sind seit zwei Jahren glücklich“) wie ein Befreiungsschlag gewesen sein. Schluss mit dem Getuschel, Schluss mit den versteckten Seitenblicken!

Jetzt wird man die beiden sicher häufig in der „Bar jeder Vernunft“ sehen. Das ist ein anerkanntes Varieté in Wilmersdorf, dessen Schirmherr Bio ist. Oder sie gehen zum Italiener: Bio bevorzugt das „Treviso“ an der Schönhauser Allee und die Trattoria „Paparazzi“ dicht beim Kollwitzplatz. Constantin findet Bars verraucht und viel zu laut.

Viel lieber hört er zu Hause mit Bio, der so wie er ganz selten fernsieht, gute Musik. Zum Tee legt Constantin Klassik auf, im Auto hört er Techno und abends am liebsten Jazz (Quelle: „Tagesspiegel“).

Er liebt das Edle, Feine – genau wie Bio, der Genießer.

Antworten
joachim:

Der größte Parasit ist Gysi mit seinen Genossen...

 
26.04.02 12:09
selbst. PDS ist der Wolf im Schafspelz, der an der Tür steht mit
säuselnder Stimme. Das ist bei denen doch alles nur AFFENZIRKUS!!!
Überhaupt schon Mitbürger ohne Kinder als PARASITEN zu betiteln ist eine
Sauerei ohnesgleichen; jeder sollte doch selbst entscheiden , ob er Kinder
haben möchte oder nicht. Aber diese Drecksäcke wollen ja alles STEUERN und
bestimmen; sollen denn Kinder nur geboren werden wegen dem GELD????
Ich habe ja selbst Familie, aber Doppelverdiener als Parasiten bezeichnen
tue ich nicht, da diese auch Doppelsteuerzahler sind.
Sozialneidhammel mag ich dagegen nicht.  
Antworten
ruhrpottzocker:

Warnung !Hier wird es immer schmuddeliger ! o.T.

 
26.04.02 12:12
Antworten
HerbK:

Erwartet ihr von einer Partei, welche den

 
26.04.02 12:17
Sozialismus für eine praktikable Form des Zusammenlebens hält irgend was vernünftiges?
Antworten
ribald:

ruhrpottzocker du verstehst nichts von warer Liebe

 
26.04.02 12:17
Constantin Rothenburg ist 39 Jahre jünger

Alfred Biolek liebt diesen Mann!

 
Ja, es ist Liebe!

Zum ersten Mal stellt ARD-Moderator Alfred Biolek (67) der Öffentlichkeit den Mann vor, den er liebt: Constantin Rothenburg (28), einen attraktiven Verleger mit Wohnsitz Berlin.

Immer öfter ist der TV-Moderator mit seinem jungen, blonden Lebensgefährten auf gesellschaftlichen Anlässen – in seinem eigenen Restaurant, dem Kölner „Wartesaal“, auf Berliner Partys, anlässlich der Kinopremiere des Films „Hinter der Sonne“ in München. Dort stellte der Talkmaster den Mann an seiner Seite vor: „Das ist mein Freund. Wir sind seit zwei Jahren glücklich.“

Constantin Rothenburg – wer ist der Mann, der „Bio“ glücklich macht?

BILD ging auf Spurensuche in Berlin, Szene-Stadtteil Prenzlauer Berg. Dort, wo auch Biolek seinen zweiten Wohnsitz (neben Köln) hat. Das Viertel, über das er BILD verriet: „Ich liebe diese Lebendigkeit.“

Eine vierstöckige Altbauvilla, in der Künstler, Musiker und Journalisten wohnen. An der Klingel zum zweiten Stock steht „Qvest/Rothenburg“. Hier wohnt und arbeitet Bioleks Freund. In seiner Wohnung kreiert der Verleger und Art-Director das Lifestyle-Magazin „Qvest“. Der ehemalige Kunststudent kommt aus Münster, zog vor drei Jahren nach Berlin. Im Erdgeschoss der Altbauvilla befindet sich der Weinladen „Frenzels Weinkontor“. Biolek kauft hier deutschen Riesling (ab 6 Euro aufwärts). Der Moderator gestern zu BILD: „Ich möchte mein Privatleben nicht weiter kommentieren. Ich bitte dafür um Verständnis.“
 

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ruhrpottzocker:

Dich meinte ich nicht, ribald ! o.T.

 
26.04.02 12:21
Antworten
ribald:

Biolek? Total dekadent, wo kommt der Nachwuchs

 
26.04.02 12:28
für unser Sozialsystem her?
Antworten
Aktie-X:

Weg mit der Steuerl. Besserstellung verheirater!

 
26.04.02 12:31
Ich lebe seit 10J mit meiner Freundin zusammen und wir habe nicht wie viel aus steuerl. Gründen geheiratet. Nun fangt nicht an das würde sich nicht lohnen. Meine Freundin hat in der Zeit studiert und ist selbstständig. Wenn sich das nicht gelohnt hätte!
Dann lieber den "Familien" mit Kindern (auch unverheiratet) und alleinerziehenden Müttern mehr Geld zukommen lassen als verheirateten Doppelverdienern!

Aktie-X
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SchwarzerLor.:

PDS zur Opferentschädigung = der blanke Hohn.

 
26.04.02 12:32
Will doch die verantwortliche SED-PDS tatsächlich unseren Staat für die in ihrem Auftrag getöteten Opfer heranziehen! Eine Frechheit, eine Unverschämtheit! Sollen sie doch statt Lagerwahlkampf gegen den Westen zu betreiben lieber ihre Parteigelder für die direkte Entschädigung aufwenden. Denn sie sind alleine dafür verantwortlich! Gefunden auf der Homepage der PDS-Bundestagsfraktion, wo sich noch mehr derlei grauenhafte Texte befinden. Und gleich kommt wieder das Aufgeheule der PDS-Jünger hier bei Ariva, die links reden und rechts fleißig dem Kapitalismus frönen.

Quelle: www.pds-im-bundestag.de/

Politisch Verfolgte in der DDR
In der DDR wurden schätzungsweise bis zu 200 000 Menschen aus politischen Gründen verurteilt und inhaftiert. Die Todesstrafe wurde in 72 Fällen verhängt, davon in 52 Fällen vollstreckt.
An der deutsch-deutschen Grenze starben nach bisherigen Erkenntnissen 264 Menschen durch Schusswaffengebrauch, Minen und so genannte Selbstschussanlagen. Das Grenzregime an der Mauer in Berlin und an der "grünen" Grenze anderswo in der DDR war weder demokratisch noch sozialistisch. Die PDS-Fraktion im Bundestag setzt sich deshalb seit Jahren mit dafür ein, dass Opfer der politischen Verfolgung in der DDR auf erleichtertem Weg und in erweitertem Umfang rehabilitiert bzw. entschädigt werden. Die Fraktion bemüht sich - trotz fortbestehender Vorbehalte gegenüber der PDS - um Gespräche mit Opfern des Stalinismus. Sie strebt eine verbesserte Lage der Opfer vor allem in drei Richtungen an:
Die PDS will erstens, dass entschädigungsberechtigte Opfer ihre Nachzahlungen von Amts wegen erhalten, weil viele Betroffene oft nicht in der Lage waren, ihre Anträge zu stellen.
Sie will zweitens einstmals in der DDR verfolgte Schülerinnen und Schüler, denen Berufs- und Studienmöglichkeiten versperrt blieben, heute rentenrechtlich in den so genannten Nachteilsausgleich einbezogen wissen.
Und sie will Haftfolgegesundheitsschäden unbürokratisch dort anerkennen, wo die Vermutung solcher Schäden besteht.

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ribald:

Haha, Gangster diese SED-Nachfolgerpartei

 
26.04.02 12:35
Erst hängen sie die Leute auf
dann wollen sie von uns dafür eine Entschedigung
Antworten
SchwarzerLor.:

Oder das hier....

 
26.04.02 12:37
Landesamt für Verfassungsschutz / Hamburg zur Kommunistischen Plattform, einer nach wie vor maßgeblichen Gruppierung innerhalb der PDS:
   
Kommunistische Plattform der PDS (KPF)
Die „Kommunistische Plattform“ gründete sich bereits Ende 1989 innerhalb der PDS. In der KPF engagieren sich überzeugte Kommunisten, die dem klassischen Marxismus-Leninismus folgen. Anlässlich ihrer Gründung erklärte die KPF:
„Die revolutionäre Arbeiterbewegung mit dem wissenschaftlichen Kommunismus, mit dem Marxismus-Leninismus, zu verbinden, aufgrund der marxistisch-leninistischen Analyse der realen Gesellschaftsentwicklung und Politik zu organisieren - ist die vornehmste Aufgabe der Kommunisten und sie bleibt es.“
Auch heute noch ist die KPF ein Sammelbecken für Ewiggestrige, die das in Deutschland bestehende Gesellschaftssystem überwinden wollen. Für sie gilt die untergegangene DDR nach wie vor als das „bessere Deutschland“. Zur Zeit versucht die KPF, die Diskussion innerhalb der PDS über ein neues Parteiprogramm in ihrem Sinne zu beeinflussen. Die KPF befürchtet eine „Sozialdemokratisierung“ der PDS.

Quelle: www.hamburg.de/Behoerden/LfV/aufgaben/links/kpf.htm
Antworten
fosca:

SL,

 
26.04.02 12:38
Dein Problem ist, dass Du total verblendet bist. Du solltest Dich als Parteisprecher fuer die CDU oder noch rechter bewerben. Ich lebe mit meiner Frau seit ueber 12 Jahren zusammen und wir sind nicht verheiratet.Wahrscheinlich klappt es deswegen so gut.
Danke Happy, Ruhrpottzocker, Levke, Aktie_X und Morepixel. Eure Postings geben mir Hoffnung, dass noch nicht alle in Deutschland unter "mad cow desease" leiden.
Antworten
ribald:

fosca

 
26.04.02 12:43
Dein Problem ist, dass Du total verblendet bist. Du solltest Dich als Parteisprecher fuer die Schwulen und Lesbenpartei oder noch linker bewerben. Ich lebe mit meiner Frau seit ueber 15 Jahren zusammen und wir sind  verheiratet.Wahrscheinlich klappt es deswegen so gut.
Antworten
SchwarzerLor.:

fosca, das ist Dein gutes Recht.

 
26.04.02 12:44
Keiner wird zur Ehe gezwungen, wer das nicht will, kann auch ohne auskommen, wie auch die meisten meiner Freunde. Nur finde ich es typisch links, mich als verblendet zu bezeichnen, weil ich
a) mich für die Ehe als erhaltenswerte Institution einsetze und
b) die Existenz der (SED-)PDS für extrem gefährlich halte, weil sie auf eine Änderung unserer gesellschaftlichen Grundordnung abzielt, die auch euch alle zum negativen betreffen würden. Ist ja schön kuschelig, eure ideologische linke Ecke, in der man den Gutmenschen markieren kann. Die Realität ist oft eine andere und diejenigen, die so liberal daherschwadronieren habe ich im Alltag als die größeren Egoisten und intoleranteren Menschen kennengelernt, vor allem an der Uni.

Und noch ein Bildungshinweis:
www.hamburg.de/Behoerden/LfV/aufgaben/links/kpf.htm
Antworten
SchwarzerLor.:

Falscher bzw, doppelter Link.

 
26.04.02 12:46
Sollte natürlich ein anderer sein. Hier ist er:
www.dreizehnter-august.de/2001/KPF13Aug.pdf
Antworten
jahr2002istda:

man hätte DDR als eigenen staat

 
26.04.02 12:49
anerkennen sollen, natürlich ohne grenzen und mauern. wo wäre die DDR heute wohl wirtschaftlich? natürlich kaputt (ohne hilfe der russen, die selbst immer mehr ins chaos steuern)und die BRD wäre trotz SPD finanziell gesund.

dann hätte man sich in der DDR über milliardenspenden aus dem westen gefreut und würde nicht wie heute bei fließenden billionen noch motzen

PDS ist keine partei sondern ein deutsches PROBLEM
Antworten
C.F.Gauss:

Aktie-X: Nochmal! Verheiratete Doppelverdiener

 
26.04.02 12:51
haben absolut nix vom Ehegattensplitting, sofern sich die Einkommen nicht zu sehr unterscheiden. Das Ehegattensplitting greift dann voll, wenn nur einer verdient. Wenn Deine Freundin studiert und nichts verdient, warum solltet Ihr dann (falls gewünscht) nicht heiraten und das Ehegattensplitting asunutzen? Ist das nicht legitim? Irgendjemand muß ja für die Ausbildungskosten aufkommen. Im einen Fall hätte sie teilweise noch Ansprüche an die Eltern, im anderen Fall kommst eben Du dafür auf und kriegst das wenigstens partiell über die steuerliche Besserstellung wieder heraus. Ist Bafög ungerecht? Ist ein Stipendium ungerecht? Man kann die Welt auch kaputt"gerecht" machen. Ich finde, daß am Ehegattensplitting absolut nichts ungerechtes ist, zumal Doppelverdiener davon nicht profitieren.

 
Antworten
SchwarzerLor.:

@C.F.Gauss: Das ist ja gerade.

 
26.04.02 12:56
Statt zu vereinfachen bzw. die entstehenden Kosten oder fehlenden Einnahmen wie gewohnt über das Splittting im von Dir genannten Fall laufen zu lassen, ist es gute sozialistische Tradition, alles noch bürkratischer zu machen und zu reglementieren. Sprich den vollen Wust an Bafög, Wohngeld, ermäßigte Telefongebühren, eventuell Sozialhilfe usw. Daß der Staat dabei noch drauflegt, leuchtet den SPDSlern nicht ein. Sie möchten lieber wie auch bei der Riester-Rente die Behörden weiter aufblasen und die Verwaltung der Verwaltung verwalten und dazu jeweils pro Bedürftigem einen Gutachter zur Seite stellen. Armes Deutschland, aber S.-Anhalt war vielleicht der Anfang vom Ende für das SPDS-Experiment auf unsere Kosten.
Antworten
C.F.Gauss:

@SL: Vorsicht beim Wort Riesterrente: Allein

 
26.04.02 13:06
die Erwähnung erzeugt akute Herzinfarktgefahr!
Antworten
SchwarzerLor.:

OK, statt Riester sagen wir in Zukunft...

 
26.04.02 13:11
...in enger Anlehnung an Harry Potter: Der-welcher-nicht-genannt-werden-soll.
Antworten
fosca:

...

 
26.04.02 13:18
@ribald: Mein Beileid an Deine Frau. Ist sicher nicht einfach fuer sie.
@SL: Hier stellt niemand die Ehe in Frage, obwohl ich mich frage wozu man heiraten sollte (Partner anketten?).
>  Existenz der (SED-)PDS für extrem gefährlich halte, weil sie auf eine Änderung
> unserer gesellschaftlichen Grundordnung abzielt, die auch euch alle zum
> negativen betreffen würden.

Tut mir leid, aber bisher habe ich aus der Ecke der PDS vernuenftigeres gehoert, als von Deiner hochgelobten Partei. Das mag daran liegen, dass sie in der Opposition sind. Sie wuerde sich den anderen Parteien ziemlich angleichen und in das fundamentale wirtschaftliche Gebilde einfuegen, wenn es nicht mehr so waere.  Keine Partei kann grossartig etwas veraendern. Zumindest nicht in die Richtung vor der Du solche Angst zu haben scheinst.
Sieh Dir die Gruenen an.

@jahr2002istda: Bei Dir hat die Propaganda gut gewirkt. Nur zu Deiner Information, die meisten der Gelder fliessen direkt in die Beutel westdeutscher Unternehmer.
Die DDR war ein grosser Absatzmarkt und hat der Wirtschaft noch einmal einen Aufschwung beschert.
Die Russen haben die DDR auch nicht nur subventioniert. Im Warschauer Pakt wurde die Produktion sozusagen aufgeteilt. Kuba wurde beispielsweise zum Zuckeranbau (Monokultur) verdammt.
Westdeutschland wurde subventioniert und das nicht aus humanitaeren Gruenden, sondern aufgrund der strategischen Lage.
Antworten
maxperforma.:

C.F. Gauss du hast

 
26.04.02 13:19
es als einziger richtig erfasst. Das Problem ist, dass hier zu viele Leute ohne theoretischem und mangels Arbeit praktischem Wissen über Theorie und Praxis der Besteuerung sich als Finanzwissenschaftsguru's aufspielen. = fosca
Geh doch mal auf die tatsächlichen Folgen des Splttingvorteils ein  

Wenn das Ehegattensplitting abgeschafft wird,
können sich Alleinverdiener die Ehe nur mehr
bei Einkommen ab 100T€ leisten.

Wenn ich (Privatkrankenversicherter Angestellter) meine
in Ausbildung stehende Freundin heirate (was ich auch vor habe)
hat sie keinen Anspruch mehr auf Bafög (350€) und ich muss sie auch noch privat
krankenversichern (250€) = 600€/mon ca. 1200 DM =14.400 DM im Jahr
Daher ist der Spilttingvorteil kein Parasitentum sondern ein Ausgleich
für die Entlastung der Sozialkassen. Sollte sie irgendwann arbeiten fällt der Splittingvorteil so gut wie weg.

Alternative heißt: Einer verdient richtig Geld, der andere bleibt unverheiratet
sein Leben lang im, nach Abschaffung des SV noch dichter geknüpften sozialen Netz.

Darum geht's der PDS auch Menschen die von staatlichen Transferleistungen abhängig sind wählen traditionell links.

Der Splittingvorteil grenzt den größten Teil der verheirateten, nicht arbeitenden Frauen und Männer von den sozialen Sicherungssystemen aus und das ist auch gut so. Private Fürsorge ist besser und effektiver als staatliche, daher muss der SV bleiben!
Von mir aus auch für Schwule und Lesben
Antworten
SchwarzerLor.:

Ach fosca.

 
26.04.02 13:28
Leider kann ich es Dir nicht beweisen, weil es unmöglich ist. Aber ich bin in keiner Partei Mitglied. Aber trotz aller Verfehlungen um Kohl, Flick, Kanther etc. halte ich die Union und auch die FDP für die meisten gesellschaftlichen Fragen (Ausnahme gibt es aber auch genug! siehe Studiengebühr, Umweltschutz, etc.) als kompetentere Alternative vom Programm her. Natürlich hat die PDS bislang noch nicht viel kaputt gemacht, aber in Verantwortung wie in Berlin ist die Möglichkeit größer. Und davor muß man ebenso warnen wie vor einem Schönhuber dazumal.
Warum Ehe? Muß jeder für sich abklären, hatten wir auch bereits ausführlich diskutiert vor längerer Zeit. Vielleicht hilft hier O. Wilde weiter:

"DasGlück des verheirateten Mannes besteht in den vielen Frauen, die er nicht geheiratet hat."
Oscar Wilde, eigentlich Oscar Fingall O’Flahertie Wills (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
Antworten
Rheumax:

Muss mich und meine Frau hier als Parasiten outen!

 
26.04.02 13:30
Denn wir sind verheiratet (oh Gott, is ja megaout), kinderlos (sorry, keine Absicht) und bezahlen brav beide unsere Steuern (ist auch out), dazu seit etwa einem Jahrzehnt auch einen sogenannten Solidaritätszuschlag, was auch irgendwann bei der Einführung noch irgendwo einzusehen war.
Dankbarkeit für das viele Geld, das inzwischen in den "Aufbau Ost" geflossen ist und leider immer noch fließt, haben wir nicht unbedingt erwartet.
Aber was sich die Nachfolgepartei der SED mit ihren Forderungen erdreistet, lässt mir die Zornesröte ins Gesicht steigen. Allein den Erfolg der PDS im
Osten empfinde ich als blanken Hohn.
Statt ums Anpacken, um irgendwann einmal ohne "Transferzahlungen" auszukommen, geht es wieder einmal nur ums Umverteilen.
Aber solange dort eine nicht unerhebliche Zahl auch junger Leute, die einer Arbeit nachgehen, diese als Ausbeutung betrachtet, weil der Arbeitsgeber von ihrer Arbeit "profitieren" könnte, werden wir im Westen damit leben müssen, dass man in den neuen Bundesländern (jungen Bundesländern? jüngeren Bundesländern?) lieber weiter am Geldtropf hängt.





Antworten
C.F.Gauss:

@fosca: Bei solchen Äußerungen krieg ich einen

 
26.04.02 13:42
Hals. Paß mal auf, Dein Äußerung:

@SL: Hier stellt niemand die Ehe in Frage, obwohl ich mich frage wozu man heiraten sollte (Partner anketten?).

ist die typische Denkweise linker Pseudomodernisten:

1. Heiraten die meisten Menschen nicht deswegen, weil sie steuerliche Vorteile genießen wollen, sondern weil sie den Partner lieben und mit ihm zusammenbleiben wollen. Für Dich mag es unnatürlich sein, dann gleich zu heiraten, das ist es wohl für andere aber nicht. Eine abfällige Bemerkung wie "Partner anketten" ist einfach nur primitiv und einseitig.

2. Wenn Du so eine Äußerung machst, genau dann stellst Du die Ehe in Frage (was soll es auch sonst sein).

3. Ich kenne viele Leute, die genau das sagen, was Du sagst und ich stelle sehr häufig fest: Genau das sind die Leute, die sich nicht binden wollen und sowohl Freiheit als auch Geborgenheit unter einen Hut bringen wollen. Und einige, die ich kenne und so denken, haben darunter zu leiden und wundern sich seit Jahren, warum sie nicht den "Richtigen" finden, obwohl sie doch nur nicht heiraten wollen. Wenn es bei Dir klappt, dann ist das nicht der Gegenbeweis, sondern eine manchmal funktionierende Ausnahme. Ehe bringt der Regel mehr Geborgenheit und Sicherheit, vor allem, wenn man auch religös erzogen ist, als die "einfache" Partnerschaft.

4. Und das ist nun eine meiner Schlußfolgerungen: Aus 3. folgere ich, daß genau deswegen die Ehe gefördert werden muß. Abgesehen von den Ehegattensplittings u.ä. bietet sie als einzige Institution eine gewisse Sicherheit für den Nachwuchs.

Niemand muß heiraten, aber die Lebenspartnerschaft über die Ehe zu stellen, weil man niemanden anketten will, ist einfach nur grotesk.  

Antworten
Speculator:

Die Kernaussage ist OK, die Wortwahl nicht.

 
26.04.02 13:44
Es geht darum, dass meist Besserverdiener wo die Frau nicht mit arbeiten muss, von der Gemeinschaft (zu Unrecht) gefördert wird. In Ehen wo beide Partner berufstätig sind, wirkt sich der Splittingvorteil so gut wie nicht aus, es geht also nur um die Förderung von Ehen bei der ein Partner erwerbslos ist. Hier sollte man zumindestens eine Kappungsgrenze einführen.

Bei Familien sieht es anders aus. Gerade hier sollte man mehr fördern, was die PDS auch will. Meine Frau und ich sind beide Berufstätig, haben zwei Kinder und können von der Steuerungerechtigkeit ein Lied singen.

Es kann z.B. doch nicht sein, dass wir die Steuer zahlen müssen die ein Idustrieller einspart, bei dem die Frau zu Hause sitzt!

Den Vorschlag der PDS finde ich gut, obwohl ich kein PDS-Wähler bin!


mfG: Speculator
Antworten
SchwarzerLor.:

Kappungsgrenze? Nachdenkenswert!

 
26.04.02 13:47
Nur wo soll die liegen, bei 50000€? Das scheint zu gering. Ab wann ist man Großverdiener? Gemeint sein kann hier ja nicht der durschnittliche Arbeitnehmer, sondern es sollte dann schon wirklich Reiche treffen, nicht bei einem Einkommen wie oben genannt.
Antworten
fosca:

@Rheumax

 
26.04.02 13:47
Dann zieh mit Deiner Frau mal in die neuen Bundeslaender und versuch eine Arbeit zu finden. Viele der Leute dort sind sehr flexibel und rate mal wo sie hingehen um zu arbeiten. Die Menschen in den neuen Bundeslaendern haben jahrzehnte hart gearbeitet, Frauen wie auch Maenner. Es war in der ehemaligen DDR ueblich, dass auch die Frauen gearbeitet haben und so eine ordentliche Doppelbelastung tragen mussten. Im Prinzip wurden diese Menschen doch betrogen. Sie standen vor einem Neuanfang. Waehren der Arbeiter in Deutschland sein Haeuschen hatte und was weiss ich nicht, lebte ein gleich hart arbeitender Arbeiter in der DDR in irgend einem Neubau und durfte von Null anfangen. Nach Grenzoeffnung hat man dann allen Muell rein schmeissen und verkaufen koennen. Man denke nur an Fahrzeuge. Zu der Zeit sind die Gebrauchtwagenpreise doch in den Himmel geschossen. Gleichzeitig wurden sie mit allen moeglichen Formen des Betrugs konfrontiert, von Kaffee-fahrten bis was weiss ich denn. Danach sind noch mal alle moeglichen Arten von Unternehmern durch und haben sich Gelder gesichert. Wie sieht es denn heute dort mit Arbeitsplaetzen aus.

Und nein, ich bin kein "Ossi".  

Antworten
maxperforma.:

@spekulator

 
26.04.02 14:12
"Es kann z.B. doch nicht sein, dass wir die Steuer zahlen müssen die ein Idustrieller einspart, bei dem die Frau zu Hause sitzt!"

denk mal nach was würde sich für den Industriellen ändern ohne
Splittingvorteil.

Negativ: Er müßte mehr Steuern zahlen

Positiv: Er würde sich das Geld für die Hochzeit sparen.
Seine lebensgefährtin würde Sozialhilfe erhalten, sie wäre kostenlos in der AOK
verichert.....
Seine Lebensgefährtin würde Kindergeld erhalten, die Kinder Bafög und sie wären kostenlos in der AOK....


Kann sein dass der Nachteil für ihn überwiegt ich weiß nicht wo der Break-Even ist aber die Sozialsysteme würden Kollabieren.
Die Ehe ist das einzige funktionierende System der Privatvorsorge - Staatsvorsorge ist wegen Mißbrauch und Verwaltungsaufwand ineffektiv
Antworten
Speculator:

@maxper. Na klar, man heiratet auch nur wegen...

 
26.04.02 14:16
...der Kohle (Splittingvorteil)!!!


mfG: Speculator
Antworten
maxperforma.:

dann wär ich schon

 
26.04.02 14:31
längst verheiratet!!!
Sehen wir es doch nur mal von der ökonomischen Seite (wie die PDS auch):
der SV ist nur eine Seite (Vorteil) der Eheschließung

es gibt ja auch andere Seiten (Unterhaltspflichten usw.=
Nachteile, Mitversicherungspflicht, Pflege, Haftpflicht)

ich meine nur:  wenn der Vorteil abgeschafft wird
und die Nachteile bleiben - wird sich die Zahl der Eheschließungen verringern
zwangsläufig. Es werden nach wie vor sentimentale Gemüter heiraten
wer es sich leisten kann gerne. Aber der normal denkende normal (zwischen 40 und 80 T€ im Jahr) verdienende  'homo oeconomicus' wird nachrechnen und feststellen, dass
seine Ressourcenallokation in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft optimal ist.
Antworten
Rheumax:

@fosca

 
26.04.02 14:50
Meine eigenen Erfahrungen sehen anders aus, auch wenn sie nicht unbedingt
repräsentativ sind.
Manche sind tatsächlich so flexibel, dass sie um der Arbeit willen in den Westen
gegangen sind. Ich habe auch schon Arbeiter aus Ostdeutschland in meinem kleinen Betrieb beschäftigt.
Dabei entstand der Eindruck, dass man unter "hart arbeiten" im Osten
etwas anderes versteht oder verstanden hat als es hier bei uns der Fall ist.
Dieser Eindruck wurde mir von vielen Kollegen bestätigt.
Für eine Arbeit, für die ich nur zwei Leute einsetzen kaan, weil es sich sonst bei unserem Lohnniveau einfach nicht rechnet, waren die - nach eigener Aussage -mit fünf Mann unterwegs! (Und dies nach der Wiedervereinigung!)
Unter Leistung hat man offenbar in der DDR etwas anderes verstanden. Was wirtschaftlich dabei herausgekommen ist, hat man ja gesehen!
Was ich in meinem vorigen Posting ansprechen wollte ist fehlende Leistungsbereitschaft in manchen Köpfen.
Wie hoch ist nochmal die Produktivität im Osten im Vergleich zum Westen?


Ich denke, dass man z. B. in Slowenien nach dem Sozialismus kräftiger in die Hände gespuckt und angepackt hat, als es im Osten der Fall ist.
Aber die hatten auch niemand, der sie auch so reichlich mit Geld versorgt.

Und ich werde mich weiterhin aufregen, wenn bei dieser Sachlage dreiste Umverteilungsforderungen aus dieser Ecke (PDS) gestellt werden.
Antworten
Wärnä:

@maxperformance, zum Thema Krankenkasse:

 
26.04.02 14:55
das ist doch zumindest bei der gesetzlichen Krankenkasse ein Nullsummenspiel.
Ist die nicht arbeitende Frau verheiratet, kann sie kostenlos in die Kasse des Partners.
Ist sie nicht verheiratet und hat kein Einkommen, kann sie kostenlos in die AOK.
Antworten
maxperforma.:

@wärna

 
26.04.02 14:59
bei der GKV hast Du recht

aber in dem Beispiel ging's um nen
Selbstständigen und der ist dicher in der Privaten KV
Antworten
fosca:

@Rheumax

 
26.04.02 15:06
Der Grossteil der Menschen aus den Neuen Bundeslaendern weiss hart zu arbeiten. Im Gegensatz zu Leuten aus den Westen wissen sie nur nicht sich zu verkaufen.
Sie stapeln lieber tief und ueberraschen mit ihren Leistungen. Der westdeutsche Durchschnittsarbeitnehmer stapelt meist hoch. Von dem was er angeblich kann, kann man mindestens die Haelfte streichen.
Es gibt auch eine weitere Umverteilung. Zum beispiel zwischen den Bundeslaendern. Unsere westlichen Mitbuerger in Bremen, Berlin ... kriegen doch tatsaechlich Unterstuetzung aus Bayern. Ist das nicht eine Sauerei? Alles faules Pack das arbeitsscheu ist Rheumax, oder?
Vielleicht solltest Du mal Urlaub im "Osten" machen um Deine Vorurteile abzubauen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Du positiv ueberrascht wirst.  
Antworten
Rheumax:

@fosca

 
26.04.02 15:38
Ich habe von unterschiedlicher Leistung und Einstellung zur Leistung zwischen Ost und West geschrieben. Da wirkt wohl noch einiges die sozialistische Erziehung nach.
Ich denke, ein Arbeitnehmer im Westen sieht es in der Regel als normal an, dass sein Arbeitgeber mit seiner Leistung Geld verdient. Sonst würde er ihn wohl nicht einstellen.
Ich habe auch nicht alle Ossis über einen Kamm geschoren und niemanden als "faules Pack"  bezeichnet, nur weil der Leistungsdruck bei uns ein anderer
ist als viele Ossis es gewohnt sind oder waren. Ich habe meine eigenen Erfahrungen dargelegt und keine Vorurteile!
Von Firmenkontakten her weiß ich, dass nicht wenige Firmen nach der Wiedervereinigung massiv geförderte Zweigwerke im Osten errichtet und später wieder geschlossen haben. Das ist Fakt.
Es war billiger, die Waren im Westen zu produzieren und dann hinüberzukarren.
Hat auch was mit dem Gebaren von dunkelroten Betriebsräten zu tun, die Flexibilität verhindert haben!
Nebenbei:Der Länderfinanzausgleich eignet sich schon vom Volumen her nicht als Vergleich zu den Transferleistungenin den Osten.

Übrigens:
Es wäre übrigens nicht mein erster Urlaub in den nicht mehr ganz so jungen Bundesländern.
Erinnere mich sehr genau an einen Campingplatz auf Rügen, bald nach der Wiedervereinigung. Um Ostern, auf dem ganzen Platz tote Hose.
Die Anlage war total versifft und vergammelt. Da gab es reichlich zu tun und aufzuräumen.
Auf dem Büro waren fünf(!) gelangweilte Angestellte schwer damit beschäftigt, die Raumluft mit Tabakqualm zu füllen.
Auch nur ein Vorurteil?
Antworten
fosca:

Wenn ich so lese

 
27.04.02 09:31
bei dem was Du hier schreibst, stelle ich mir vor wie Du wohl aussiehst. Nicht der schlankste, Bermudahemden und kurze Hose und ne Kamera auf dem Bauch. So stehst Du dann auf Ruegen. Und auf dem ganzen Platz tote Hose.
Wahrscheinlich haben die alle arbeiten muessen oder konnten Deine Gesellschaft nicht ertragen.

Weisst Du eigentlich wieviele aus den alten Bundeslaendern auf Ruegen Urlaub machen?
Warum wohl?
Fahr lieber an die Nordsee und glotz durch den Zaun.

"Produzieren im Westen, weil es billiger ist und in den Osten karren."
Ein grosser Absatzmarkt der sich da geoeffnet hat. Was glaubst Du wo die alten Bundeslaender ohne der Wiedervereinigung stehen wuerden?
 
Mich wuerde mal interessieren, was Du so machst. Koenntest mich ja mal an Deinem fundierten Fachwissen teil haben lassen.
Ich kenne bestimmt einen "Ossi" der in Deinem Gebiet taetig ist. Produktiver, lebenslustiger und vor allem ohne solche schwachsinnigen Vorurteile Dir gegenueber eingestellt ist, nur weil Du in den alten Bundeslaendern geboren wurdest.
Antworten
flexo:

Cool,

 
27.04.02 09:46
ch glaube die PDS nähert sich mir an...so ganz hoffnungslos ist die Lage in unserer Öffentlich Rechtlichen Republik dann doch nicht.
Antworten
Rheumax:

@fosca

 
27.04.02 13:19
Es gibt hier am Board eine ganze Reihe von Menschen, mit denen man kontrovers und trotzdem sachlich diskutieren kann.
Allerspätestens seit Deinem letzten Posting kann ich Dich nicht dazuzählen.

Persönliche Anfeindungen statt Argumente, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben. Dafür anderen "Vorurteile" vorwerfen, wenn sie zu einem anderen Urteil als dem eigenen gekommen sind.
Mir ist es völlig egal, wie Du aussiehst, ob Du Männlein oder Weibchen bist,
dick, hässlich, schwul oder was auch immer.
Aber mit der Art, wie Du mit einer konträren Meinung umgehst, hast Du Dich
disqualiziziert.
Schade um die Zeit!



Antworten
SchwarzerLor.:

Rheumax: JA.

 
27.04.02 16:08
Sehe ich leider auch so. Manche nehmen anscheinend Kontroversen auch härterer Art um Parteien etc. persönlich. Ich greife nur Institutionen an, werde dafür aber immer wieder persönlich attackiert, weil viele sich nicht die Mühe machen, sachlich das zu entkräften.
Antworten
fosca:

@Rheumax

 
29.04.02 12:09
wenn Du Deine Art des postens als sachliche Auseinandersetzung begreifst, dann weisst Du wahrscheinlich nicht was das heisst.
Mag sein, dass ich in meinem letzten Posting etwas zu weit gegeangen bin, aber die Art und Weise in der manch einer aus den "alten Bundeslaendern" schreibt, veraergert mich.
Mit den Vorurteilen, Dein Aussehen betreffend", wollte ich Dir nur vor Augen fuehren, wie es so ist in eine Schublade gesteckt zu werden. Das ist nun mal das Bild ueber deutsche Urlauber im Ausland. Da Du die Menschen so teilst, warst Du Urlauber im Ausland.
Wir in den "alten Bundeslaendern" haben von der Vereinigung ziemlich profitiert und die Wirtschaft tut es noch. Ausweitung der Maerkte, gesteigerte Nachfrage, gesteigerte Produktion.
Im "Osten" sind die Leute im Schnitt nicht nur genauso fleissig, sie sind auch einfallsreicher.
Immerhin gab es im Osten nicht alles, man musste oftmals Dinge durch Einfallsreichtum loesen. Das fing bei der Reperatur von Autos (ohne Ersatzteile) an.
Das Denken ueber uns ist in den "Neuen Bundeslaendern" auch nicht das Beste. Dafuer gibt es jede Menge Gruende von denen ich einige in einem Posting weiter oben aufgefuehrt habe.
Was mich in diesem Board wirklich nervt, sind staendige Uebergriffe gegen bestimmte Gruppen. Bei Dir sind es die "Ossis", bei anderen die Juden ...
Sieh Dich einfach selber an. Es gibt sicher jede Menge an Dir auszusetzen, genauso wie an mir. Warum davon abschweifen und auf andere mit dem Finger zeigen?
Antworten
SchwarzerLor.:

Wirtschaft trommelt gegen SPDS in Berlin.

 
20.05.02 18:22
Quelle: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,196838,00.html

Dieser Protest gegen die kommunistische Regierung in Berlin ist angebracht, denn welches Land kann es sich leisten, einen Regierungschef eines befreundeten und verbündeten Landes zu Gast zu haben und zugleich gegen ihn zu demonstrieren? Antwort: Nur die Genossen können das. Denn sie können ihr Kleid beliebig wechseln: Mal sind sie Regierung, mal Opposition. Wie es ihnen gerade paßt.
Antworten
ruhrpottzocker:

Happy leih mich die Bartwickelmaschine !! o.T.

 
20.05.02 18:39
Antworten
Dan17:

Es wird ENDLICH Zeit ,

 
20.05.02 19:16
dass in diesem Land für Leute mit Kindern mehr getan wird, und nicht für zwei Besserverdienende, die sich auch noch Vorteile für ihr Leben in Saus und Braus schaffen können. Ich finde das sehr vernünftig. Die PDS überspitzt es- keine Frage, aber das ist in der Politik auch nötig um überhaupt was zu erreichen.

Geld für kinderreiche Familien !!!!! Dabei können sie gleich wieder die Vermögenssteuer einführen.

Die werden mir langsam sympatisch.

Der pure Kapitalismus hat ausgedient, ihr werdet schon sehen !  
Antworten
ruhrpottzocker:

Genau Dan17. Diese CDU/CSU-Familienfeinde

 
20.05.02 19:22

haben die Familien lange genug ausbluten lassen. Die dürfen nicht wieder ran.

 
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