FINANZEN 22.08.2001
Ochner-Debakel kostet Bankhaus Julius Bär über 50 Mio. Mark
von Clemens von Frentz
Die Schweizer Privatbank Julius Bär, Zürich, hat nach dem Kursverfall ihrer von Kurt Ochner betreuten Aktienfonds in mehreren Fällen Pakete von institutionellen Anlegern zurückgenommen. Insgesamt wurde dafür ein Betrag von 40 Millionen Schweizer Franken (51,55 Millionen Mark) aufgewendet. Das sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Julius Bär Holding AG, Walter Knabenhans, im Gespräch mit der Onlineausgabe des Manager-Magazins. Nach Auskunft des neuen CEO einigte sich die Bank mit verschiedenen institutionellen Investoren auf einen Rückkauf von Anteilen. Knabenhans: „Rückkäufe sind aber ausschließlich dort erfolgt, wo entsprechende Verbindlichkeiten honoriert werden mussten.“ Auf die Frage nach dem dafür aufgewendeten Betrag antwortete er: „Dieser beläuft sich auf 40 Millionen Schweizer Franken vor Steuern.“
Kurt Ochner arbeitete seit 1996 als Fondsmanager und später als Vorstandsmitglied der Julius Bär Kapitalanlage AG (KAG) in Frankfurt. Er betreute u.a. den "Julius Bär Multistock-Special German Stock Fund" (WKN 986012) und den "Julius Bär Creativ Fund" (WKN 978500) und setzte dabei oft auf marktenge Werte des Neuen Marktes.
Am 2. April 2001 wurde Ochner „mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden". Begründet wurde dies mit "unterschiedlichen strategischen Auffassungen bezüglich der Geschäftstätigkeit". Bereits vorher kam es bei den von Ochner betreuten Fonds zu einem massiven Kursverfall, der sich nach der Trennung noch fortsetzte.
Quelle: Net-business
Wieder mal bezeichnend: Institutionelle Anleger werden entschädigt Kleinanleger gehen leer aus!
Ochner-Debakel kostet Bankhaus Julius Bär über 50 Mio. Mark
von Clemens von Frentz
Die Schweizer Privatbank Julius Bär, Zürich, hat nach dem Kursverfall ihrer von Kurt Ochner betreuten Aktienfonds in mehreren Fällen Pakete von institutionellen Anlegern zurückgenommen. Insgesamt wurde dafür ein Betrag von 40 Millionen Schweizer Franken (51,55 Millionen Mark) aufgewendet. Das sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Julius Bär Holding AG, Walter Knabenhans, im Gespräch mit der Onlineausgabe des Manager-Magazins. Nach Auskunft des neuen CEO einigte sich die Bank mit verschiedenen institutionellen Investoren auf einen Rückkauf von Anteilen. Knabenhans: „Rückkäufe sind aber ausschließlich dort erfolgt, wo entsprechende Verbindlichkeiten honoriert werden mussten.“ Auf die Frage nach dem dafür aufgewendeten Betrag antwortete er: „Dieser beläuft sich auf 40 Millionen Schweizer Franken vor Steuern.“
Kurt Ochner arbeitete seit 1996 als Fondsmanager und später als Vorstandsmitglied der Julius Bär Kapitalanlage AG (KAG) in Frankfurt. Er betreute u.a. den "Julius Bär Multistock-Special German Stock Fund" (WKN 986012) und den "Julius Bär Creativ Fund" (WKN 978500) und setzte dabei oft auf marktenge Werte des Neuen Marktes.
Am 2. April 2001 wurde Ochner „mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden". Begründet wurde dies mit "unterschiedlichen strategischen Auffassungen bezüglich der Geschäftstätigkeit". Bereits vorher kam es bei den von Ochner betreuten Fonds zu einem massiven Kursverfall, der sich nach der Trennung noch fortsetzte.
Quelle: Net-business
Wieder mal bezeichnend: Institutionelle Anleger werden entschädigt Kleinanleger gehen leer aus!