NA-Chef Marnette warnt vor Endesa-Übernahme durch E.on (EuramS)
08.09.2006 13:02:00
"Halte das für eine ganz gefährliche Geschichte"/ Mahnung an EU-Kommission
Die sich abzeichnende Einigung im monatelangen Streit um die Übernahme des spanischen Versorgers Endesa durch E.on stößt bei Europas größtem Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie (NA) auf harsche Kritik. "Ich halte das für eine gefährliche Geschichte", sagte NA-Vorstandschef Werner Marnette gegenüber €uro am Sonntag (E-Tag: 10. September 2006).
Marnette begründete seine ablehnende Haltung gegenüber dem Zusammenschluss mit dem Ziel E.ons, europaweit eine marktbeherrschende Stellung einnehmen zu wollen und damit den Preiswettbewerb zu verringern. "Die Übernahme von Endesa durch E.on verfolgt das konsequente Ziel der Versorger, eine marktbeherrschende Stellung auf europäischer Ebene zu erlangen", sagte der NA-Chef der Wirtschaftszeitung. Er forderte die Europäische Kommission zu verstärkter Wachsamkeit auf: "Das Negativbeispiel Deutschlands mit seinen vier marktbeherrschenden Stromkonzernen sollte der Europäischen Kommission eine Warnung sein."
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Zapatero werden voraussichtlich am Dienstag bei einem Treffen die letzten Hürden auf dem Weg der Endesa-Übernahme durch E.on ausräumen.
08.09.2006 13:02:00
"Halte das für eine ganz gefährliche Geschichte"/ Mahnung an EU-Kommission
Die sich abzeichnende Einigung im monatelangen Streit um die Übernahme des spanischen Versorgers Endesa durch E.on stößt bei Europas größtem Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie (NA) auf harsche Kritik. "Ich halte das für eine gefährliche Geschichte", sagte NA-Vorstandschef Werner Marnette gegenüber €uro am Sonntag (E-Tag: 10. September 2006).
Marnette begründete seine ablehnende Haltung gegenüber dem Zusammenschluss mit dem Ziel E.ons, europaweit eine marktbeherrschende Stellung einnehmen zu wollen und damit den Preiswettbewerb zu verringern. "Die Übernahme von Endesa durch E.on verfolgt das konsequente Ziel der Versorger, eine marktbeherrschende Stellung auf europäischer Ebene zu erlangen", sagte der NA-Chef der Wirtschaftszeitung. Er forderte die Europäische Kommission zu verstärkter Wachsamkeit auf: "Das Negativbeispiel Deutschlands mit seinen vier marktbeherrschenden Stromkonzernen sollte der Europäischen Kommission eine Warnung sein."
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Zapatero werden voraussichtlich am Dienstag bei einem Treffen die letzten Hürden auf dem Weg der Endesa-Übernahme durch E.on ausräumen.