(Instock) Nach einem müden Start schleppten sich die Indizes mehr oder minder erfolgreich über die Ziellinie. Der Handel blieb recht dünn, viele Akteure waren offensichtlich bereits in die Osterferien entschwebt. Die Standardwerte profitierten von Hoffnungen auf eine rasche Konjunkturerholung.
Der Dow-Jones-Index legte 73 Zähler oder 0,7 Prozent auf 10.415 Punkte zu, während der breiter gefasste S&P 500 6 Zähler auf 1.144 Punkte anzog. Die Technologiebörse Nasdaq zeigte sich nahezu unbewegt: Der Composite-Index schloss mit 1.826 Punkten (+ 2 Zähler).
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe verabschiedete sich unverändert mit 5,33 Prozent. Die 30-jährige Staatsanleihe rentierte zuletzt unverändert mit 5,75 Prozent.
Im Blickpunkt
Lehman Brothers schockt zur Wochenmitte die Aktionäre von Amazon: Die Analysten bezifferten den fairen Wert der Aktie auf lediglich 10 bis 13 Dollar. Zuletzt gingen 3,9 Prozent auf 14,25 Dollar verloren.
Der Chipriese Intel hat seinen Aktionären trotz rückläufiger Gewinne eine Quartalsdividende von 2 Cents je Aktie zugesichert. Das Papier gab jedoch 1,2 Prozent auf 30,41 Dollar nach. Erzrivale AMD rutschte gleichzeitig auf 14,16 Dollar ab – ein Minus von 1,4 Prozent.
Dell (- 0,9 Prozent auf 25,95 Dollar) setzt auf Philips als Zulieferer. Der Elektronikkonzern wird in den kommenden fünf Jahren Computer-Bauteile für bis zu 5,7 Milliarden Euro an Dell liefern. Beide Konzerne wollen zudem auf dem Gebiet der Technologie-Planung und beim Marketing zusammenarbeiten.
Dem Flugzeughersteller Boeing winkt ein Großauftrag aus Südkorea – die Aktie kletterte um 3,4 Prozent auf 47,35 Dollar. Im Umfeld einer Ausschreibung zur Ausrüstung der koreanischen Luftwaffe wurde bekannt, dass die Regierung in Seoul neben dem Kampfflugzeug F-15K aus dem Hause Boeing nur noch ein Konkurrenzprodukt der französischen Dassault Aviation in die engere Auswahl zieht. Der Auftrag würde einen Wert von 4 Milliarden Dollar haben. Wie weiterhin bekannt wurde, sollen die Gespräche mit dem Regionalflugzeugbauer Fairchild Dornier zwecks Beteiligung der Amerikaner erfolglos abgebrochen sein.
Der Getränkekonzern Coca-Cola gewährte auf das laufende Jahr einen zuversichtlichen Ausblick – dennoch rutschte die Aktie 0,6 Prozent ab. Erfreulich: Das lange schwache Geschäft in Nordamerika verzeichnet eine Nachfragebelebung. Diese Aussagen zogen eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs nach sich. UBS Warburg erhöhte sogar das Kursziel von 55 auf 65 Dollar. Schlußkurs: 52,28 Dollar.
Bei EMC² sind offenbar weitere Entlassungen in Planung, berichtete das "Wall Street Journal". Der Konzern hatte bereits 2001 rund 4.000 Mitarbeiter entlassen. Nun könnten weitere 1.100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Analysten halten sogar 1.900 Stellenstreichungen (10 Prozent der Belegschaft) für wahrscheinlich. Nur so könne der Speicher-Spezialist im zweiten Quartal wieder Gewinne schreiben. Angesichts dessen kletterte die Aktie 4,1 Prozent auf 11,14 Dollar.
Derweil hat sich Merrill Lynch zu einigen EMC²-Konkurrenten positiv geäußert: Im Falle einer dauerhaften Wirtschaftserholung dürften sich die Gewinnspannen dieser Unternehmen deutlich verbessern, hieß es. Zum Kauf wurden unter anderen die Aktien von QLogic (+ 3,1 Prozent auf 48,34 Dollar) und Brocade (+ 4,1 Prozent auf 26,29 Dollar) empfohlen.
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Gruß
Happy End
Der Dow-Jones-Index legte 73 Zähler oder 0,7 Prozent auf 10.415 Punkte zu, während der breiter gefasste S&P 500 6 Zähler auf 1.144 Punkte anzog. Die Technologiebörse Nasdaq zeigte sich nahezu unbewegt: Der Composite-Index schloss mit 1.826 Punkten (+ 2 Zähler).
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe verabschiedete sich unverändert mit 5,33 Prozent. Die 30-jährige Staatsanleihe rentierte zuletzt unverändert mit 5,75 Prozent.
Im Blickpunkt
Lehman Brothers schockt zur Wochenmitte die Aktionäre von Amazon: Die Analysten bezifferten den fairen Wert der Aktie auf lediglich 10 bis 13 Dollar. Zuletzt gingen 3,9 Prozent auf 14,25 Dollar verloren.
Der Chipriese Intel hat seinen Aktionären trotz rückläufiger Gewinne eine Quartalsdividende von 2 Cents je Aktie zugesichert. Das Papier gab jedoch 1,2 Prozent auf 30,41 Dollar nach. Erzrivale AMD rutschte gleichzeitig auf 14,16 Dollar ab – ein Minus von 1,4 Prozent.
Dell (- 0,9 Prozent auf 25,95 Dollar) setzt auf Philips als Zulieferer. Der Elektronikkonzern wird in den kommenden fünf Jahren Computer-Bauteile für bis zu 5,7 Milliarden Euro an Dell liefern. Beide Konzerne wollen zudem auf dem Gebiet der Technologie-Planung und beim Marketing zusammenarbeiten.
Dem Flugzeughersteller Boeing winkt ein Großauftrag aus Südkorea – die Aktie kletterte um 3,4 Prozent auf 47,35 Dollar. Im Umfeld einer Ausschreibung zur Ausrüstung der koreanischen Luftwaffe wurde bekannt, dass die Regierung in Seoul neben dem Kampfflugzeug F-15K aus dem Hause Boeing nur noch ein Konkurrenzprodukt der französischen Dassault Aviation in die engere Auswahl zieht. Der Auftrag würde einen Wert von 4 Milliarden Dollar haben. Wie weiterhin bekannt wurde, sollen die Gespräche mit dem Regionalflugzeugbauer Fairchild Dornier zwecks Beteiligung der Amerikaner erfolglos abgebrochen sein.
Der Getränkekonzern Coca-Cola gewährte auf das laufende Jahr einen zuversichtlichen Ausblick – dennoch rutschte die Aktie 0,6 Prozent ab. Erfreulich: Das lange schwache Geschäft in Nordamerika verzeichnet eine Nachfragebelebung. Diese Aussagen zogen eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs nach sich. UBS Warburg erhöhte sogar das Kursziel von 55 auf 65 Dollar. Schlußkurs: 52,28 Dollar.
Bei EMC² sind offenbar weitere Entlassungen in Planung, berichtete das "Wall Street Journal". Der Konzern hatte bereits 2001 rund 4.000 Mitarbeiter entlassen. Nun könnten weitere 1.100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Analysten halten sogar 1.900 Stellenstreichungen (10 Prozent der Belegschaft) für wahrscheinlich. Nur so könne der Speicher-Spezialist im zweiten Quartal wieder Gewinne schreiben. Angesichts dessen kletterte die Aktie 4,1 Prozent auf 11,14 Dollar.
Derweil hat sich Merrill Lynch zu einigen EMC²-Konkurrenten positiv geäußert: Im Falle einer dauerhaften Wirtschaftserholung dürften sich die Gewinnspannen dieser Unternehmen deutlich verbessern, hieß es. Zum Kauf wurden unter anderen die Aktien von QLogic (+ 3,1 Prozent auf 48,34 Dollar) und Brocade (+ 4,1 Prozent auf 26,29 Dollar) empfohlen.
Gruß
Happy End