”OffshoreDie Niederländer und Nel sind weiter. In Deutschland ist man weiter zurück.
51Mio, heute 13:27
Erstens ist H2Mare ikein Nel-Auftrag, sondern ein überwiegend von Siemens Energy, Siemens Gamesa und Forschungseinrichtungen getragenes Entwicklungsprogramm.
Quelle: Dein eigener Link
Zweitens...was soll das bringen? Das ist ein lustiges, eu gefördertes Projekt ohne wirtschaftlichen Nutzen.
Nehmen wir beispielhaft einen Offshore-Elektrolyseur mit 100 Megawatt Leistung und rund 48 Prozent Auslastung. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Kapazitätsfaktor neuer europäischer Offshore-Windprojekte im Jahr 2024. Damit könnten jährlich etwa 8.400 Tonnen Wasserstoff produziert werden.
Die IEA bezifferte die installierten Kosten von Elektrolyseanlagen außerhalb Chinas zuletzt auf rund 2.000 bis 2.600 US-Dollar je Kilowatt. Ein Elektrolyseur mit 100 Megawatt würde demnach ungefähr 200 bis 260 Millionen US-Dollar kosten – noch ohne besonderen Offshore-Aufschlag.
Bei einer vereinfachten Finanzierung über 20 Jahre und 8 Prozent Kapitalkosten ergeben sich allein daraus ungefähr 2,40 bis 3,20 US-Dollar Kapitalkosten je Kilogramm Wasserstoff.
Zusammen mit den Stromkosten liegt man bereits bei ungefähr:
6,40 bis 7,20 US-Dollar je Kilogramm(!!!)
Wer soll denn das bitte bezahlen? ICH auf jeden Fall sicher nicht.
Die IEA kommt 2026 zu dem Ergebnis, dass der wirtschaftlich akzeptable Wasserstoffpreis ohne politische Unterstützung bei den meisten industriellen Anwendungen unter 2 US-Dollar je Kilogramm liegt.
Und selbst dass erscheint mir noch zu viel.
Oder anders gesagt: Wenn es dir Spaß macht mit deinem Geld irgendwelche Forschungsprojekte zu bezahlen, nur zu. nel wird es dir danken.
Du darfst halt nur nicht erwarten, dass sich dein Geld vermehrt, wenn du es mit beiden Händen zum Fenster rauswirfst.