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NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen


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Nel ASA 0,1924 € -1,23% Perf. seit Threadbeginn:   -74,65%
 
Grish:

@Geldmaschine

 
10.06.25 10:46
"Wasserstoffwerte springen an und verzeichnen plötzlich Aufträge"

Kannst du das auch mit irgendwelchen Zahlen unterlegen oder ist das lediglich eine Einzelmeinung?!
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Grish:

@Hansi

 
10.06.25 10:53
Ich glaube du verschätzt dich da etwas. Du solltest eher auf die Staatsanleihen schauen. Die 10 Jährige ist z.B. die Basis für die meisten von Banken vergebenen Kredite. Daran orientiert sich der Kreditzins wie z.B. auch der Bauzins und dafür spielen noch andere Faktoren eine Rolle als der Leitzins der EZB.

de.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Wie du siehst hat sich da in den letzten 3 Jahren wenig bis gar nichts getan, obwohl sich der Leitzins in der Zeit halbiert hat.
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stegenheimer:

... und Indien und China so.... "sag mal Stopp" :)

2
10.06.25 13:08
Iwarum zerfetzt ihr euch immer so?
Wenn man in der Lage ist, die jetzige Situation zu bewerten, dann wird einem EINS sehr schnell klar, wir Menschen können zwar so wie bisher weitermachen und tonnenweise CO2 durch das Verbrennen von fossilen Rohstoffen produzieren, aber irgendwann wird es dann mal jedem zu heiß auf unserem noch blauen Planeten. Die Schäden, die heute bereits durch Umweltereignisse entstehen, sind schon bei weitem höher als das Kapital, das investiert werden muss, um unsere Wirtschaften auf eine klimafreundlichere Industrie, Verkehr, Heizung etc. umzustellen.

Was bedeutet das im Umkehrschluß? Ja, Wasserstoff wird kommen, die nötige Technologie zur Produktion von grünem Wasserstoff wird davon profitieren, welche technischen Entwicklungen bis dahin passieren werden...weiß der Geier, aber eins ist klar. Die Unternehmen, die heute bereits die nötige Technologie anbieten, werden, wenn sie nicht so Schnarchzapfen wie die deutsche Autoindustrie in den letzten 10 Jahren sind, ebenfalls ihre Produkte weiterentwickeln.

Und nun soll sich jeder mal entspannt in seinem Sessel zurücklehnen und für sich selber überlegen, was das bedeutet, auch für Unternehmen wie NEL.

Es gibt keine Alternativen, es ist genauso wie beim Aufbau der alternativen Energien, vor vielen Jahren haben die Schlaumeier behauptet, dass es unmöglich sei, ein Industrieland wie Deutschland auf erneuerbare Energien umzustellen, im Moment liegt der erneuerbare Anteil bei etwa 56% und könnte viel höher sein, wenn Merkel & Co sowie die Verhinderer in unserem Land nicht das sagen gehabt hätten.

Und wie immer, wenn die Skalierungseffekte mal greifen, dann wird der Preis von grünem Wasserstoff auch konkurenzfähig werden, es steht unglaublich viel Energie auf unserem Planeten zur Verfügung, es ist nur die Frage wie man die zu vernünftigen Kosten nutzbar machen kann, das hat übrigens schon ein Herr Tesla in den 20er Jahren das vorigen Jahrhunderts gesagt, bloß die Banker, Ölmultis und Kapitalisten haben sich halt mal wieder auf Kosten der Menschheit die Taschen vollgestopft.

Wer nicht daran glaubt, soll sich einfach Aktien von den Ölmultis kaufen, die aber im Moment komischweise auch auf einmal in erneuerbare Energien investieren, und zwar über die gesamte Wertschöpfungs- und Anwendungskette.

Ich bin zwar kein Hellseher, aber ich glaube kaum, dass meine Annahmen falsch sind, wer auf Nummer sicher gehen will, lasst die Finger von Aktien und legt euer Geld für z. Zt. etwa 3% aufs Festgeldkonto, dann könnt ihr euren Kaufkraftverlust durch Inflation minimieren und werdet dadurch langsamner ärmer.

Die gesamte Energietransformation wird noch ein bisschen dauern, ist aber nicht mehr aufzuhalten, es ist alles am Laufen und wird in den kommenden Jahren mehr an Fahrt aufnehmen, schaut doch einfach alleine mal wie sich die Politik in den letzten Monaten zu Gunsten der erneuerbaren Energien verändert hat, nicht nur in Deutschland, sondern in USA, Europa und sogar bei den Asiaten, allen voran die Chinesen, ja kaum zu glauben oder? Die werden es uns wieder mal vormachen, wie es geht, wie z.B. bei den E-Autos und Hybriden, weil die Quatschen und Diskutieren nicht Jahreland wie wir Deutschen es zu gerne machen, die spucken in die Hände und machen das, was ihr Obermufti sagt, das funktioniert wenigstens.

So, genug geschrieben, ich hoffe mein kleiner Artikel hat für etwas Unterhaltung gesorgt und dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Bundestrainer, 24.07.24 03:38


src="ourworldindata.org/grapher/...ions-by-region?tab=chart" 


 src="ourworldindata.org/grapher/...ion-by-country?tab=chart" 


so lange Kohle und Öl billiger ist, wird es verbrannt. Ganz egal was man sich hier aus moralinsaueren Gründen wünscht. Es zählt am Ende nur $ pro KWh. Hier ist Kohle, Gas, Öl unschlagbar, sonst würden Länder wie China und Indien nicht massiv da hineininvestieren, entgegen allem Umweltgebrabbel was wir von der EU hören. Verbote von CO2 intensiven Energieträgern sind da es sich um Weltmärkte handelt nichts anderes als direkte Subventionen für die Länder, die sie nach wie vor verbrauchen: Indien und China. 

Je grüner wir werden, desto mehr verbrennen diese und lustiger noch: Wir kaufen ja von denen die Produkte und befeuern das damit ja auch, während wir unsere eigene Industrie dorthin exportieren...

Antworten
stegenheimer:

CO2 und Kohleproduktion weltweit.

2
10.06.25 13:14




Für jeden dürfte damit nachvollziehbar sein, dass der europäische Weg nur ins deindustrialisierte Nirvana führt und die anderen Länder nicht mitmachen.

(Verkleinert auf 57%) vergrößern
NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen 1484389
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Pressefreiheit:

Komischer Artikel

 
10.06.25 13:31
Hallo zusammen,

Kann mal jemand aufklären, was das zu bedeuten hat:
www.stock-world.de/nel-asa-aktie-die-wuerfel-sind-gefallen/

Es wurden doch schon Aktien verteilt.

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NewBarbossa:

@stegenheimer

 
10.06.25 14:25
Andererseits hat China auch seine Investitionen in erneuerbare drastisch erhöht. Warum wohl?

cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/22869.jpeg
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gpphjs:

Kreuzfahrtschiff mit Wasserstoff

 
10.06.25 14:25
soll 2026 vom Stapel laufen!
www.golem.de/news/...iff-mit-brennstoffzelle-2504-195226.html
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chrischek:

kleine Info an die CO2-ppm-Fetischisten, die

 
10.06.25 14:52
glauben, dass wir alle bald sterben.
Bildquelle:
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/...h-events-de.svg.png
Aktuell befinden wir uns in einer Eiszeit.
(Verkleinert auf 58%) vergrößern
NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen 1484402
Antworten
chrischek:

Zusatzinfo

 
10.06.25 14:55
Der CO2-Gehalt war im Laufe der Erdgeschichte in weiten Teilen höher als 1.000 ppm.
Nur zu den Eiszeiten war dieser so gering wie jetzt.
Bildquelle: de.wikipedia.org/wiki/...Datei:Phanerozoic_Carbon_Dioxide.png
PS: Den Dinosauriern gefiel das warme Klima.
(Verkleinert auf 95%) vergrößern
NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen 1484403
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kiesly:

Dinosaurier

 
10.06.25 15:06
"Ps. Den Dinosauriern gefiel das warme Klima"

Nur gut, dass es wenigstens den Dinosauriern gefallen hätte
Antworten
chrischek:

Ich meinte damit, dass das warme Klima wohl nicht

 
10.06.25 15:11
Dinosaurier
"Ps. Den Dinosauriern gefiel das warme Klima"

Nur gut, dass es wenigstens den Dinosauriern gefallen hätte
kiesly, 10.06.25 15:06
sooo schädlich gewesen sein kann, wenn während dieser Zeit die größten Land-/Meereslebewesen in der Erdgeschichte existiert haben...
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Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#52212

chrischek:

zwei Gegenfragen

 
10.06.25 15:42
In welchen Klimazonen liegen die bevölkerungsreichsten Länder der Erde?
Welche Durchschnittstemperaturen herrschen dort?

Um deine Fragen zu beantworten: Bin kein Echsenmensch. Weiß aber wie Klimanlagen funktionieren bzw. bin sich so schlau, dass ich nicht bei > 45° C rausgehe, sondern mich bspw. in kühlen Gebäuden aufhalte und meine Aktivitäten in die kühlen Abendstunden verlege. Siehe Lebensweise der Bevölkerung im Nahen Osten oder Afrika.
Antworten
kiesly:

Naher Osten und Afrika

 
10.06.25 15:49
Ja dann gute Nacht wenn das die Zukunft sein sollte!
Antworten
kiesly:

Unwetterschäden

 
10.06.25 15:57
Und dabei ist eingeschränkte Lebensqualität durch höhere Temperaturen noch das kleinere Übel. Viel größer sind die Probleme durch die Kosten der daraus resultierenden Unwetterschäden. Das wird erst richtig Lebensqualität mindern!
Antworten
chrischek:

Hier sehe ich eher einen Wahrnehmungsfehler

 
10.06.25 16:17
Unwetterschäden
Und dabei ist eingeschränkte Lebensqualität durch höhere Temperaturen noch das kleinere Übel. Viel größer sind die Probleme durch die Kosten der daraus resultierenden Unwetterschäden. Das wird erst richtig Lebensqualität mindern!
kiesly, 10.06.25 15:57
Bsp:
Dürre, Fluten, Naturkatastrophen allgemein existierten schon immer.
Der Unterschied ist aber folgender: Im Jahre 0 lebten ca. 80. Millionen Menschen auf der Erde.
Heute leben 100x mehr auf der Erde.
Gab es eine Naturkatastrophe betraf diese damals also 100x weniger Menschen als heute, vielleicht sogar niemanden, weil im betroffenen Gebiet keine Menschen lebten. Heute hingegen schon.
Plus: Die heutigen Medien verbreiten die Information, innert Sekunden um die Welt. Heißt, die Wahrnehmung, dass sich etwas ereignet hat ist stark erhöht. Folglich auch die Wahrnehmung, dass Menschen von Naturkatastrophen betroffen sind.

Beides zusammen lässt uns glauben, dass solche Ereignisse zunehmen, was sie wahrscheinlich aber nicht tun. Es sind halt nur mehr Menschen betroffen, weil die "Menschendichte" zugenommen hat.

Leider fehlen dazu Daten, die weiter als 150 Jahre in die Vergangenheit reichen.
Antworten
chrischek:

Noch ein letzter Denkanstoß, bevor

 
10.06.25 16:55
die Apokalyptiker wieder übernehmen können.
Warum heißt Grönland Grönland?
Richtig, stammt von Grünland. Als die Wikinger dort vor tausend Jahren landete, war der Süden grün. Es war Viehzucht und Ackerbau möglich.
Die Römer betrieben Weinbau im Süden Englands.

Will sagen, selbst wenn es wärmer wird und die äquatorialen Gebieten nicht mehr bewohnbar sind, werden jedoch polare Regionen ur- und bewohnbar. Kanada, Skandinavien, Sibirien. Alles momentan menschenleere Gebiete, die dann besiedelt werden könnten.
Die gemäßigten Zonen würden also einfach nur Richtung Pole wandern.
Antworten
stegenheimer:

Captain Spock

 
10.06.25 16:59
Den Untergangsappologeten des Global Warmings folgen dann die Untergangsapologeten des Global Coolings.

en.wikipedia.org/wiki/Global_cooling

In guter Tradition von Thomas Maltus, der schon für Ende des vorletzten Jahrehunderts das Ende der Menschheit aufgrund des unbegrenzten Bevölkerungswachstums vorhersagte.

Bisher gabs zu allem ne Lösung.
Schlauer als das CO2 bei uns zu verhindern wäre das Geld in neue Pflanzenarten, die mit der Hitze zurechtkommen, Dämme und Klimaanlagen zu investieren.
Rotwein in Norddeutschland anbauen wäre ja mal was.
China und Indien vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke zu hindern hat was vom "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"... Unser moralischer Zeigefinger interessiert auf der Welt niemanden. Dass wir Deutschland deindustrialisieren und gerade die Arbeitslosenzahlen bei uns massiv durch die Decke schiessen wird vom Ausland belächelt.

Allein das Bild was wir zur Zeit abliefern im Ausland ist vollkommen lächerlich:
Russisches Öl über Indien? Kein Problem. Direkt kaufen? Undenkbar.
Gas durch ukrainische Pipelines? Völlig okay. Über Nord Stream? Skandal!
Französischen Atomstrom in Massen importieren (10 TWh p.a.) ? Natürlich. Eigene AKWs? Abreißen!
US-Flüssiggas teuer einkaufen? Gerne. Fracking im eigenen Land? Teufelszeug!
Kolumbianische Steinkohle in Massen importieren? Selbstverständlich. Aber bei uns? Grüne Tabuzone!
Seltene Erden aus China? Alternativlos. Aber bitte keine Förderung in Europa – viel zu gefährlich für Kröten, Käfer und Klima!

Antworten
kiesly:

Apokalyptiker

 
10.06.25 17:16
Von Untergangsszenarien schreibt ihr.
Nur ich ignoriere nicht die Folgen, welche eine von euch beschriebene Klimaveränderung für unsere moderne Gesellschaft hätte.
Antworten
gpphjs:

grünes Grönland

 
11.06.25 09:58
klingt gut, aber wer kauft mir mein Haus mit Grundstück ab, das unter Wasser steht? Ich starte dann auf Grönland mit nichts. Und wenn wir dann da alles Öl und die Kohle verbrannt haben, dann landen wir mit dem Klima bei den Dinos mit Stürmen und Regen, die neue Urstromtäler schaffen.
Es gibt auch einen Zwischenweg, vernünftige (nicht militante) CO2 Einsparung bis zur Klimaneutralität.  Das sind dann nicht 1,5° mehr, sonder 2- 3°, die Folgen müssen wir dann stemmen.
Klimaresistente Pflanzen kann man ja züchten, aber wovon ernähren wir uns bis das geschafft ist?  
Antworten
chrischek:

Ich versuche es mal...

 
11.06.25 10:35
"aber wer kauft mir mein Haus mit Grundstück ab, das unter Wasser steht?"
Der Meeresspiegel wird nur minimal steigen. Die Gletscher auf dem Land sind vernachlässigbar. Das Eis am Nordpol schwimmt bereits im Wasser. Wenn dieser schmilzt, passiert also gar nichts. Sonst müsste ja auch ein Glas mit schmelzenden Eiswürfeln regelmäßig überlaufen.
Es geht also nur um Grönland und die Antarktis. Sofern dieses Eis überhaupt komplett (!) abschmilzt, geht es um 1-2m in den nächsten einhundert Jahren.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Meeresspiegelanstieg_seit_1850
Wir haben als 4 Generationen Zeit, sukzessiv gen Norden umzusiedeln. Ich denke, das ist ohne Stress machbar...

"und wenn wir dann da alles Öl und die Kohle verbrannt haben,"
Zitat Wiki: "Gleichbleibenden Energiebedarf und gleichbleibende Nutzung unterstellt, reichen die derzeit (Stand 2020) bekannten Welt-Energiereserven an Erdöl und Erdgas je etwa 50 Jahre und an Kohle circa 130 Jahre." Wobei hier eingeschränkt wird bzgl. nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar. Weitere Ressourcen sind wahrscheinlich mit mehr Aufwand verfügbar und strecken den Zeitraum sicherlich um mehrere Dekaden.
de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie
UND: Kernenergie ist hier noch gar nicht berücksichtigt. Also auch entspannt bzgl. des Zeitraumes.

"dem Klima bei den Dinos mit Stürmen und Regen"
Anpassung hilft. Bspw. haben die Japaner riesige Regenauffangbecken, um Regen aus Stürmen auffangen und geregelt abzuleiten.
Warum sollten das andere Menschen nicht auch bauen können?! Eine der Hauptaufgaben könnte dann Wassermanagement sein. Dürren sollen sich ja mit Starkregenereignissen abwechseln. Heißt: Wasser auffangen und verteilen, um die trockene Zeit zu überbrücken.

"wovon ernähren wir uns bis das geschafft ist? "
Sofern die gemäßigten Klimazonen Richtung Pole wandern, hat man 100 Jahre Zeit die Böden dort zu bewirtschaften.

100 Jahre, 4 Generationen, also eure Kinder, deren Kinder und deren Kinder und deren Kinder können ganz entspannt an diesen "Problemen" arbeiten.

Ich sehe  da genau keine Probleme, die eine Hauruck-Lösung erfordern.
Antworten
Vermeer:

Hinweis

2
11.06.25 11:32
Ich versuche es mal...
"aber wer kauft mir mein Haus mit Grundstück ab, das unter Wasser steht?"
Der Meeresspiegel wird nur minimal steigen. Die Gletscher auf dem Land sind vernachlässigbar. Das Eis am Nordpol schwimmt bereits im Wasser. Wenn dieser schmilzt, passiert also gar nichts. Sonst müsste ja auch ein Glas mit schmelzenden Eiswürfeln regelmäßig überlaufen.
Es geht also nur um Grönland und die Antarktis. Sofern dieses Eis überhaupt komplett (!) abschmilzt, geht es um 1-2m in den nächsten einhundert Jahren.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Meeresspiegelanstieg_seit_1850
Wir haben als 4 Generationen Zeit, sukzessiv gen Norden umzusiedeln. Ich denke, das ist ohne Stress machbar...

"und wenn wir dann da alles Öl und die Kohle verbrannt haben,"
Zitat Wiki: "Gleichbleibenden Energiebedarf und gleichbleibende Nutzung unterstellt, reichen die derzeit (Stand 2020) bekannten Welt-Energiereserven an Erdöl und Erdgas je etwa 50 Jahre und an Kohle circa 130 Jahre." Wobei hier eingeschränkt wird bzgl. nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar. Weitere Ressourcen sind wahrscheinlich mit mehr Aufwand verfügbar und strecken den Zeitraum sicherlich um mehrere Dekaden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie
UND: Kernenergie ist hier noch gar nicht berücksichtigt. Also auch entspannt bzgl. des Zeitraumes.

"dem Klima bei den Dinos mit Stürmen und Regen"
Anpassung hilft. Bspw. haben die Japaner riesige Regenauffangbecken, um Regen aus Stürmen auffangen und geregelt abzuleiten.
Warum sollten das andere Menschen nicht auch bauen können?! Eine der Hauptaufgaben könnte dann Wassermanagement sein. Dürren sollen sich ja mit Starkregenereignissen abwechseln. Heißt: Wasser auffangen und verteilen, um die trockene Zeit zu überbrücken.

"wovon ernähren wir uns bis das geschafft ist? "
Sofern die gemäßigten Klimazonen Richtung Pole wandern, hat man 100 Jahre Zeit die Böden dort zu bewirtschaften.

100 Jahre, 4 Generationen, also eure Kinder, deren Kinder und deren Kinder und deren Kinder können ganz entspannt an diesen "Problemen" arbeiten.

Ich sehe  da genau keine Probleme, die eine Hauruck-Lösung erfordern.
chrischek, 11.06.25 10:35
Die Meeresspiegel-Höhe ist diejenige durchschnittliche Höhe, auf die Sturmfluten obendrauf kommen. Hamburg liegt 6 m über dem Meeresspiegel. Aber es hat wohl keinen Sinn hier was zu antworten.
Antworten
chrischek:

Ich habe auch nicht gesagt, dass das nicht ohne

 
11.06.25 12:31
materielle Opfer abläuft, aber werden die aktuellen Küstenlinie denn für immer und ewig so bleiben wie sie jetzt sind?!
Ich denke nein.
Die Erde war, ist und wird immer ein dynamisches System sein. Jedes Festhalten am Status Quo (der Meeresspiegel darf nicht steigen, die Temperatur soll im Mittel 15° C betragen, alles Tierarten müssen erhalten bleiben, etc.) ist ein Verleugnung der Evolution bzw. der Natur an sich. Es sind wahrscheinlich schon mehr Tierarten ausgestorben als aktuell existieren. Und es werden sich den nächsten Millionen Jahren nochmal so viele neu entwickeln. Wir sind nur ein Teil dieses System. Die Zeit des Homo ist, verglichen mit der Zeit, die die Erde existiert, nichts. So schnell wie wir gekommen sind, sind wir auch wieder weg. (Gibt ja genug Leute die aktuell daran arbeiten...)

Das heißt, man sollte sich entweder anpassen (Darwin lässt grüßen) und in diesem Fall vielleicht einfach ein paar Meter im Hinterland siedeln oder man säuft eben ab...

Und wie gesagt, HH geht mit Sicherheit nicht morgen unter. Man hat also genug Zeit entweder die Dämme zu erhöhen bzw. die Stadt anderweitig flutfest zu machen oder man siedelt eben um.

PS: Nel sieht aktuell ganz gut aus. Stabil über 0,20 EUR. Hoffentlich hält der Kauftrend etwas länger und wir sehen bald +0,30 EUR.
Antworten
gpphjs:

@chrischek

3
11.06.25 12:47
Du wolltest nach Grönland auswandern. Damit das geht muss erst mal das Eis wegschmelzen. Das Grönlandeis bringt einen Meeresspiegelanstieg von 6 m. Wenn dann auch noch die Antarktis abschmilzt gibt das mit allen Gletschern und Grönland 70 m.
Natürlich leben wir dann nicht mehr, aber für die nächsten 4 Generationen wird es nach meiner Meinung billiger, den CO2 Ausstoß zu drosseln und zu beenden, als sich auf all diese Veränderungen einzustellen. Denn es gibt Lösungen für das CO2 Problem!
Antworten
chrischek:

Ich habe da andere Informationen

 
11.06.25 13:04
"Allein dadurch stieg der Meeresspiegel im globalen Mittel um über einen Zentimeter, doch auf der Insel macht sich das noch nicht bemerkbar – im Gegenteil: Sie hebt sich stärker und schneller aus dem Meer, als das Wasser vorrücken kann, wie eine Studie von Danjal Longfors Berg von der Technischen Universität Dänemark (DTU) mit seinem Team in den »Geophysical Research Letters« feststellt."
www.spektrum.de/news/...hneller-als-der-meeresspiegel/2207695

Skandinavien analog
„Wir sind hier ziemlich sicher“, meint der finnische Geodäsie-Professor Martin Vermeer. Denn in Schweden und Finnland liefert sich die Natur ein Rennen: Das Wasser steigt, doch das Land steigt auch – und zwar schneller. „Wir fliehen vor dem steigenden Meer, indem wir uns selbst anheben“, scherzt Vermeer.
www.handelsblatt.com/technik/...ettlauf-steigen/20982698.html
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