Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove
Elliottwaves: Korrekturziel bei 1.683 Punkten
Elliott Wellen Analyse Nasdaq100-Index
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Langfristiger Wochenchart mit Wellenszenario:
www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/05" style="max-width:560px" >
Mittelfristiger Tageschart (aktualisiert):
www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/06" style="max-width:560px" >
Stundenchart mit Wellenabzählung:
Kurzfristiger 14-Minuten-Chart:
www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/07" style="max-width:560px" >
Erwartungsgemäss hat der Nasdaq100 am Freitag die begonnene Zwischenkorrektur weiter fortgesetzt. Wenn man aber auf die gesamt Handelswoche zurückblickt, so ist die Entwicklung sehr positiv zu werten. Denn das eigentlich Kursziel knapp unter dem wichtigen Widerstand 1.720 konnte bekanntermassen deutlich überwunden werden.
Mittelfristig:
Der NDX hat ausgehend von seinem Allzeithoch ein klares fünfwelliges Impulsmuster mit dem Jahrestief bei knapp 1.350 Punkten beendet. Dieses Kurslevel lag sogar deutlich unter dem ersten Kursziel von Januar 2000 (2.500 Punkte), wobei selbst das zweite Ziel bei knapp 1.600 unterschritten wurde. Grundsätzlich ist mittelfristig aber die Frage, wie dieser Impuls wellentechnisch eingeordnet werden kann.
Zweifelsfrei handelt es sich bei der Haussebewegung von Herbst 1998 bis März 2000 um eine dreiwellige Aufwärtsbewegung. Somit wäre eine Einordnung im Rahmen eines grossen Expanded Flat oder eines Diagonal Triangle möglich. Da genau die erste Möglichkeit dem seit Sommer 1999 präferierten Wellencount entspricht, kann diesem Szenario die höchste Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden.
Demnach würde der NDX sich bereits in einem neuen Bullenmarkt befinden. Der Anstieg im Frühjahr ist dabei als Welle i von 1 abzuzählen, so dass in den nächsten Monaten die Welle 1 Kurse bis rund 2.800 Punkte erreicht.
Aber: Sollte in dem bevorstehenden Anstieg (Welle iii von 1) kein entsprechendes, extensierendes Fibo-Verhältnis (138% oder 162%) in bezug auf die Welle i erreicht werden, so kämen sofort die Bären wieder ins Spiel. Denn dann würde der NDX im Rahmen einer grossen Welle (C) sofort bis unter 1.000 Punkte laufen. Folglich wird insbesondere die Trenddynamik des aktuellen Impulsmove entscheidende Aufschlüsse über die mittelfristige Entwicklung geben. So lange aber noch keine anderen Erkenntnisse vorliegen, ist im Zweifelsfall die bullische Variante zu präferieren.
Kurzfristig:
Bekanntermassen endete mit dem Mai-Hoch eine erste Impulswelle. Sie ist als Wave i zu labeln. Die gesamte Korrekturbewegung der letzten Wochen bzw. Monate ist also Bestandteil der Korrekturwelle ii. Der entscheidende Support liegt bei rund 1.560-1.580 Punkte. So lange der NDX dieses Level nicht verletzt, ist auch mittelfristig weiter alles im 'grünen Bereich'.
Insgesamt ist die Korrektur seit dem Hoch 2.070 wellentechnisch sehr schwer abzuzählen. Auf jeden Fall handelt es sich um eine komplexe, zusammengesetzte Korrektur. Auf den ersten Blick, also auf Tagesbasis, käme eigentlich ein Triangle-Muster in Frage. Leider kann dieses aber im Intradaychart nicht bestätigt werden, da Ende Juli ein notwendiger letzter Downmove (Wave e') ausblieb.
Eine exakte Wellenabzählung ist zwar schwierig, aber egal ob ein Double-Three oder ein Double-Zigzag unterstellt wird - jeweils ist das Ergebnis identisch: Nämlich, dass mit dem Tief bei 1.581 die Korrektur beendet wurde. Somit spielt die konkrete Wellenaufschlüsselung diesmal keine entscheidende Rolle.
Wie bereits erwähnt, haben die kurzfristigen Wellenmuster der vergangenen Handelswoche dieses Szenario bestätigt. Denn wegen der impulsiven Kursbewegung wurde ein erster notwendiger Beweis für den Start der Welle iii vorgelegt.
Sehr kurzfristig:
Die Kursmuster sind eigentlich eindeutig. Wie im obigen Kurzfristchart zu erkennen ist, wurde ein klarer Impuls entwickelt, wobei die Subwave v' extensierte und sich als Diagonal Triangle bildete. Die leichte Abwärtsbewegung seit dem Donnerstag-Hoch war damit nicht überraschend. Die Korrekturwave 2' sollte nämlich mehrere Tage andauern, um dem Index genügend technisches Potenzial für den nächsten Impulsmove zu verschaffen. Deshalb wäre es überraschend und letztlich nicht wirklich bullisch zu werten, wenn der NDX bereits zu Beginn der nächsten Handelswoche wieder deutlich ins Plus läuft und die Rallye fortsetzt.
Idealerweise wird im Laufe der nächsten Handelstage eine Kurstiefe bei rund 1.683 (ggf. 1.657) Punkten ausgebildet. Dabei wäre dann bereits eine Flat-Korrektur beendet, die aber selbst nur als Wave a' von 2' abzuzählen ist, so dass die gesamte nächste Woche von einer Seitwärtsbewegung zwischen 1.680-1.735 Punkten geprägt sein sollte.
Allerdings sei darauf hingewiesen, dass nach einem neuen Tief bei 1.683 der Aufwärtstrend bereits sofort wieder aufgenommen werden kann. Insbesondere die internen Kursmuster dieser Höherbewertung werden dann über den sehr kurzfristigen weiteren Kursverlauf entscheiden.
Montag: Der NDX sollte zunächst zu Handelsbeginn leicht ins Plus laufen. Bei 1.740 ist mit einer Mini-Top-Bildung zu rechnen, so dass dort ein weiterer Downmove beginnt, der dann bis 1.683 läuft.
Markttechnik: Sehr kurzfristig stehen Signale auf Verkaufen. Auf Tagesbasis deuten insbesondere die Oszillatoren auf eine bevorstehende (grössere) Tieferbewertung hin. Allerdings dürfen solche Signale insbesondere bei Trendbewegungen nicht überbewertet werden. Grundsätzlich besteht aber von Seiten der Markttechnik nur wenig Aufwärtspotenzial für die nächsten Tage.
Fazit: Der Nasdaq100-Index hat nach dem letztwöchigen Hoch die notwendige Korrektur gestartet. Idealerweise sollte diese auch noch einige Tage andauern. Somit wird die bevorstehende Woche von einer tendenziellen Seitwärtsbewegung geprägt sein.
Autor: Mathias Onischka, 16:20 05.08.01
Elliottwaves: Korrekturziel bei 1.683 Punkten
Elliott Wellen Analyse Nasdaq100-Index
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Langfristiger Wochenchart mit Wellenszenario:
Mittelfristiger Tageschart (aktualisiert):
Stundenchart mit Wellenabzählung:
Kurzfristiger 14-Minuten-Chart:
Erwartungsgemäss hat der Nasdaq100 am Freitag die begonnene Zwischenkorrektur weiter fortgesetzt. Wenn man aber auf die gesamt Handelswoche zurückblickt, so ist die Entwicklung sehr positiv zu werten. Denn das eigentlich Kursziel knapp unter dem wichtigen Widerstand 1.720 konnte bekanntermassen deutlich überwunden werden.
Mittelfristig:
Der NDX hat ausgehend von seinem Allzeithoch ein klares fünfwelliges Impulsmuster mit dem Jahrestief bei knapp 1.350 Punkten beendet. Dieses Kurslevel lag sogar deutlich unter dem ersten Kursziel von Januar 2000 (2.500 Punkte), wobei selbst das zweite Ziel bei knapp 1.600 unterschritten wurde. Grundsätzlich ist mittelfristig aber die Frage, wie dieser Impuls wellentechnisch eingeordnet werden kann.
Zweifelsfrei handelt es sich bei der Haussebewegung von Herbst 1998 bis März 2000 um eine dreiwellige Aufwärtsbewegung. Somit wäre eine Einordnung im Rahmen eines grossen Expanded Flat oder eines Diagonal Triangle möglich. Da genau die erste Möglichkeit dem seit Sommer 1999 präferierten Wellencount entspricht, kann diesem Szenario die höchste Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden.
Demnach würde der NDX sich bereits in einem neuen Bullenmarkt befinden. Der Anstieg im Frühjahr ist dabei als Welle i von 1 abzuzählen, so dass in den nächsten Monaten die Welle 1 Kurse bis rund 2.800 Punkte erreicht.
Aber: Sollte in dem bevorstehenden Anstieg (Welle iii von 1) kein entsprechendes, extensierendes Fibo-Verhältnis (138% oder 162%) in bezug auf die Welle i erreicht werden, so kämen sofort die Bären wieder ins Spiel. Denn dann würde der NDX im Rahmen einer grossen Welle (C) sofort bis unter 1.000 Punkte laufen. Folglich wird insbesondere die Trenddynamik des aktuellen Impulsmove entscheidende Aufschlüsse über die mittelfristige Entwicklung geben. So lange aber noch keine anderen Erkenntnisse vorliegen, ist im Zweifelsfall die bullische Variante zu präferieren.
Kurzfristig:
Bekanntermassen endete mit dem Mai-Hoch eine erste Impulswelle. Sie ist als Wave i zu labeln. Die gesamte Korrekturbewegung der letzten Wochen bzw. Monate ist also Bestandteil der Korrekturwelle ii. Der entscheidende Support liegt bei rund 1.560-1.580 Punkte. So lange der NDX dieses Level nicht verletzt, ist auch mittelfristig weiter alles im 'grünen Bereich'.
Insgesamt ist die Korrektur seit dem Hoch 2.070 wellentechnisch sehr schwer abzuzählen. Auf jeden Fall handelt es sich um eine komplexe, zusammengesetzte Korrektur. Auf den ersten Blick, also auf Tagesbasis, käme eigentlich ein Triangle-Muster in Frage. Leider kann dieses aber im Intradaychart nicht bestätigt werden, da Ende Juli ein notwendiger letzter Downmove (Wave e') ausblieb.
Eine exakte Wellenabzählung ist zwar schwierig, aber egal ob ein Double-Three oder ein Double-Zigzag unterstellt wird - jeweils ist das Ergebnis identisch: Nämlich, dass mit dem Tief bei 1.581 die Korrektur beendet wurde. Somit spielt die konkrete Wellenaufschlüsselung diesmal keine entscheidende Rolle.
Wie bereits erwähnt, haben die kurzfristigen Wellenmuster der vergangenen Handelswoche dieses Szenario bestätigt. Denn wegen der impulsiven Kursbewegung wurde ein erster notwendiger Beweis für den Start der Welle iii vorgelegt.
Sehr kurzfristig:
Die Kursmuster sind eigentlich eindeutig. Wie im obigen Kurzfristchart zu erkennen ist, wurde ein klarer Impuls entwickelt, wobei die Subwave v' extensierte und sich als Diagonal Triangle bildete. Die leichte Abwärtsbewegung seit dem Donnerstag-Hoch war damit nicht überraschend. Die Korrekturwave 2' sollte nämlich mehrere Tage andauern, um dem Index genügend technisches Potenzial für den nächsten Impulsmove zu verschaffen. Deshalb wäre es überraschend und letztlich nicht wirklich bullisch zu werten, wenn der NDX bereits zu Beginn der nächsten Handelswoche wieder deutlich ins Plus läuft und die Rallye fortsetzt.
Idealerweise wird im Laufe der nächsten Handelstage eine Kurstiefe bei rund 1.683 (ggf. 1.657) Punkten ausgebildet. Dabei wäre dann bereits eine Flat-Korrektur beendet, die aber selbst nur als Wave a' von 2' abzuzählen ist, so dass die gesamte nächste Woche von einer Seitwärtsbewegung zwischen 1.680-1.735 Punkten geprägt sein sollte.
Allerdings sei darauf hingewiesen, dass nach einem neuen Tief bei 1.683 der Aufwärtstrend bereits sofort wieder aufgenommen werden kann. Insbesondere die internen Kursmuster dieser Höherbewertung werden dann über den sehr kurzfristigen weiteren Kursverlauf entscheiden.
Montag: Der NDX sollte zunächst zu Handelsbeginn leicht ins Plus laufen. Bei 1.740 ist mit einer Mini-Top-Bildung zu rechnen, so dass dort ein weiterer Downmove beginnt, der dann bis 1.683 läuft.
Markttechnik: Sehr kurzfristig stehen Signale auf Verkaufen. Auf Tagesbasis deuten insbesondere die Oszillatoren auf eine bevorstehende (grössere) Tieferbewertung hin. Allerdings dürfen solche Signale insbesondere bei Trendbewegungen nicht überbewertet werden. Grundsätzlich besteht aber von Seiten der Markttechnik nur wenig Aufwärtspotenzial für die nächsten Tage.
Fazit: Der Nasdaq100-Index hat nach dem letztwöchigen Hoch die notwendige Korrektur gestartet. Idealerweise sollte diese auch noch einige Tage andauern. Somit wird die bevorstehende Woche von einer tendenziellen Seitwärtsbewegung geprägt sein.
Autor: Mathias Onischka, 16:20 05.08.01