Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove


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tom68:

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove

3
05.08.01 19:02
Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove
 
Elliottwaves: Korrekturziel bei 1.683 Punkten
 

Elliott Wellen Analyse Nasdaq100-Index


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Langfristiger Wochenchart mit Wellenszenario:

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 386760www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/05" style="max-width:560px" >

Mittelfristiger Tageschart (aktualisiert):

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 386760www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/06" style="max-width:560px" >

Stundenchart mit Wellenabzählung:

Kurzfristiger 14-Minuten-Chart:

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 386760www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/07" style="max-width:560px" >

Erwartungsgemäss hat der Nasdaq100 am Freitag die begonnene Zwischenkorrektur weiter fortgesetzt. Wenn man aber auf die gesamt Handelswoche zurückblickt, so ist die Entwicklung sehr positiv zu werten. Denn das eigentlich Kursziel knapp unter dem wichtigen Widerstand 1.720 konnte bekanntermassen deutlich überwunden werden.

Mittelfristig:

Der NDX hat ausgehend von seinem Allzeithoch ein klares fünfwelliges Impulsmuster mit dem Jahrestief bei knapp 1.350 Punkten beendet. Dieses Kurslevel lag sogar deutlich unter dem ersten Kursziel von Januar 2000 (2.500 Punkte), wobei selbst das zweite Ziel bei knapp 1.600 unterschritten wurde. Grundsätzlich ist mittelfristig aber die Frage, wie dieser Impuls wellentechnisch eingeordnet werden kann.

Zweifelsfrei handelt es sich bei der Haussebewegung von Herbst 1998 bis März 2000 um eine dreiwellige Aufwärtsbewegung. Somit wäre eine Einordnung im Rahmen eines grossen Expanded Flat oder eines Diagonal Triangle möglich. Da genau die erste Möglichkeit dem seit Sommer 1999 präferierten Wellencount entspricht, kann diesem Szenario die höchste Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden.

Demnach würde der NDX sich bereits in einem neuen Bullenmarkt befinden. Der Anstieg im Frühjahr ist dabei als Welle i von 1 abzuzählen, so dass in den nächsten Monaten die Welle 1 Kurse bis rund 2.800 Punkte erreicht.

Aber: Sollte in dem bevorstehenden Anstieg (Welle iii von 1) kein entsprechendes, extensierendes Fibo-Verhältnis (138% oder 162%) in bezug auf die Welle i erreicht werden, so kämen sofort die Bären wieder ins Spiel. Denn dann würde der NDX im Rahmen einer grossen Welle (C) sofort bis unter 1.000 Punkte laufen. Folglich wird insbesondere die Trenddynamik des aktuellen Impulsmove entscheidende Aufschlüsse über die mittelfristige Entwicklung geben. So lange aber noch keine anderen Erkenntnisse vorliegen, ist im Zweifelsfall die bullische Variante zu präferieren.

Kurzfristig:

Bekanntermassen endete mit dem Mai-Hoch eine erste Impulswelle. Sie ist als Wave i zu labeln. Die gesamte Korrekturbewegung der letzten Wochen bzw. Monate ist also Bestandteil der Korrekturwelle ii. Der entscheidende Support liegt bei rund 1.560-1.580 Punkte. So lange der NDX dieses Level nicht verletzt, ist auch mittelfristig weiter alles im 'grünen Bereich'.

Insgesamt ist die Korrektur seit dem Hoch 2.070 wellentechnisch sehr schwer abzuzählen. Auf jeden Fall handelt es sich um eine komplexe, zusammengesetzte Korrektur. Auf den ersten Blick, also auf Tagesbasis, käme eigentlich ein Triangle-Muster in Frage. Leider kann dieses aber im Intradaychart nicht bestätigt werden, da Ende Juli ein notwendiger letzter Downmove (Wave e') ausblieb.

Eine exakte Wellenabzählung ist zwar schwierig, aber egal ob ein Double-Three oder ein Double-Zigzag unterstellt wird - jeweils ist das Ergebnis identisch: Nämlich, dass mit dem Tief bei 1.581 die Korrektur beendet wurde. Somit spielt die konkrete Wellenaufschlüsselung diesmal keine entscheidende Rolle.

Wie bereits erwähnt, haben die kurzfristigen Wellenmuster der vergangenen Handelswoche dieses Szenario bestätigt. Denn wegen der impulsiven Kursbewegung wurde ein erster notwendiger Beweis für den Start der Welle iii vorgelegt.

Sehr kurzfristig:

Die Kursmuster sind eigentlich eindeutig. Wie im obigen Kurzfristchart zu erkennen ist, wurde ein klarer Impuls entwickelt, wobei die Subwave v' extensierte und sich als Diagonal Triangle bildete. Die leichte Abwärtsbewegung seit dem Donnerstag-Hoch war damit nicht überraschend. Die Korrekturwave 2' sollte nämlich mehrere Tage andauern, um dem Index genügend technisches Potenzial für den nächsten Impulsmove zu verschaffen. Deshalb wäre es überraschend und letztlich nicht wirklich bullisch zu werten, wenn der NDX bereits zu Beginn der nächsten Handelswoche wieder deutlich ins Plus läuft und die Rallye fortsetzt.

Idealerweise wird im Laufe der nächsten Handelstage eine Kurstiefe bei rund 1.683 (ggf. 1.657) Punkten ausgebildet. Dabei wäre dann bereits eine Flat-Korrektur beendet, die aber selbst nur als Wave a' von 2' abzuzählen ist, so dass die gesamte nächste Woche von einer Seitwärtsbewegung zwischen 1.680-1.735 Punkten geprägt sein sollte.

Allerdings sei darauf hingewiesen, dass nach einem neuen Tief bei 1.683 der Aufwärtstrend bereits sofort wieder aufgenommen werden kann. Insbesondere die internen Kursmuster dieser Höherbewertung werden dann über den sehr kurzfristigen weiteren Kursverlauf entscheiden.

Montag: Der NDX sollte zunächst zu Handelsbeginn leicht ins Plus laufen. Bei 1.740 ist mit einer Mini-Top-Bildung zu rechnen, so dass dort ein weiterer Downmove beginnt, der dann bis 1.683 läuft.

Markttechnik: Sehr kurzfristig stehen Signale auf Verkaufen. Auf Tagesbasis deuten insbesondere die Oszillatoren auf eine bevorstehende (grössere) Tieferbewertung hin. Allerdings dürfen solche Signale insbesondere bei Trendbewegungen nicht überbewertet werden. Grundsätzlich besteht aber von Seiten der Markttechnik nur wenig Aufwärtspotenzial für die nächsten Tage.

Fazit: Der Nasdaq100-Index hat nach dem letztwöchigen Hoch die notwendige Korrektur gestartet. Idealerweise sollte diese auch noch einige Tage andauern. Somit wird die bevorstehende Woche von einer tendenziellen Seitwärtsbewegung geprägt sein.


Autor: Mathias Onischka, 16:20 05.08.01


Antworten
ecki:

Der Meister spricht zu uns.

 
05.08.01 19:54
Er hat eine hervorragende Trefferquote.

Im April 2000 hat er die Nasi Korrektur bis mindestens unter 2500 vorhergesagt. Jetzt präferiert er die Haussee. Damals wurde er zerissen für seine Vorhersage.
Hoffentlich hat er diesmal wieder recht.
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Long legged Doji und Konsorten...

 
05.08.01 20:23
DAX:

                       

                       Der Dax hat im Wochenchart nach einem Long Legged Doji in der letzten
                 Woche nun einen Inverted Hammer ausgebildet. Der Doji war nur ein Warnzeichen.
                 Der Inverted Hammer ist ein potentielles Trendwendesignal. Das Wochentief lag
                 auf der Verbindung der beiden Tiefs Ende März und Anfang April. Damit wurde
                 eine innere Trendlinie bestätigt. Diese innere Trendlinie liegt nächste Woche
                 bei 5731.

                       Das Indikatorenbild sieht auf Wochenbasis einen Seitwärtstrend. Es gibt
                 auch ein erstes leichtes Kaufsignal. Trendstärke ist nicht vorhanden

                       

                       Im Tageschart hat sich am Freitag die Abart des Evening Stars bestätigt.
                 Damit muss mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass die Rallye der letzten
                 Woche eine Flagge ist. Aus dieser Flagge lässt sich ein Kursziel von 5400

                 Punkten ableiten.

                       Das Indikatorenbild wechselte zwar gerade von Downtrend auf
                 Seitwärtstrend, aber die Oszillatoren geben Verkaufssignale. Auch hier ist
                 keine Trendstärke auszumachen. Der OBV, ein Volumenindikator befindet sich
                 nahe an seinem ATL, was eine gewisse Unterstützung geben sollte.

                       

                       Fazit und Handlungsempfehlung: Klaren Verkaufssignalen auf Tagesbasis
                 stehen erste Hoffnungszeichen auf Wochenbasis gegenüber. Damit wird eine
                 Einschätzung sehr schwer. Wir müssen daher davon ausgehen, dass es sich hier
                 um einen Tradingmarkt handelt. Wir würden daher ein Stopp Buy für
                 Longpostionen bei etwa 5750 setzen. Das Stopp Loss sollte beginnend bei etwa
                 5700 als Trailingstop gesetzt werden. Das bedeutet, dass dieses ständig
                 nachgezogen wird, falls der Dax um ca. 1% steigt. Nach unten wird es
                 allerdings niemals angepasst. Aus unserer Sicht könnte man für eine solche
                 Spekulation den Call 538232 nehmen. Shortpositionen würden wir bei
                 Unterschreiten der 5700 eröffnen. Auch hier würden wir das Stopp Loss nach
                 gleicher Vorgehensweise wir bei den Longpositionen beginnend bei 5750
                 platzieren. Für eine solche Position halten wir die Puts 538917 oder 686950
                 für geeignet.

                       

                       

                       Dow Jones:

                       

                       Der Dow Jones kämpfte letzte Woche mit seinem kurzfristigen Downtrend.
                 Dieser Downtrend ist die obere Begrenzung eines symmetrischen Dreiecks.
                 Allerdings ist dieses Dreieck sehr volatil und von der zeitlichen Ausdehnung
                 her sehr kurz. Es müsste also eine sehr starke Bewegung innerhalb kurzer Zeit
                 kommen, damit das Kursziel aus diesem Dreieck erreicht werden kann. Dies
                 halten wir aber im Moment nicht für sehr wahrscheinlich. Daher beziehen wir
                 dieses Dreieck nicht in die aktuelle Prognose mit ein, behalten es aber im
                 Hinterkopf.

                       Das Indikatorenbild auf Wochenbasis zeigt einen Seitwärtstrend mit
                 Kaufsignalen in den Oszillatoren, wobei diese allerdings schon in den
                 überkauften Bereich eingedrungen oder nahe an ihn herangelaufen sind. Damit
                 wird dem Dow auf Wochenbasis nur noch wenig Potential zugestanden.

                       

                       Im Tageschart ist das symmetrische Dreieck ebenso zu sehen, wie im
                 Wochenchart. Hier ist aber die Seitwärtsbewegung zwischen 10100 und 10679 in
                 den letzten Woche dominierend. Der Dow hat aber seinen Downtrend leicht
                 überwunden. Eine Bestätigung dieses Trendbruchs ist aber bisher nicht
                 vorhanden.

                       Das Indikatorenbild zeigt hier eine Seitwärtsbewegung mit ersten
                 Verkaufsignalen im oder am überverkauftem Bereich an.

                       

                       Fazit und Handlungsempfehlung: Im Dow halten wir augenblicklich
                 Engagements für nicht sehr attraktiv. Daher würden wir erst bei Überschreiten
                 der 10679 long gehen. Damit würde sich nämlich aus der Seitwärtsbewegung ein
                 Doppelbottom mit Ziel von ca.11200 Punkten entwickeln. Leider ist die Auswahl
                 an Calls für ein solches Szenario als eher bescheiden anzusehen. Wir würden
                 hier den 769830 bevorzugen. Den Stop würden wir anfangs bei 10500 platzieren.
                 Shortpositionen würden wir bei bestätigtem Unterschreiten der unteren
                 Begrenzung des Dreiecks, welche aktuell bei 10300 verläuft, eröffnen. Hierfür
                 halten wir den Put 769839 für ein geeignetes Intrument. Gerade bei der
                 Shortposition sollte man den Stop aber schnell nachziehen. Beginnen würden wir
                 mit einem Stop von 10400.

                       
                       
                       NDX:

                       

                       Der NDX hat letzte Woche überraschenderweise den sekundären Downtrend im
                 Candlesticktageschart überwunden. Im Wochenchart kann man diesen Trend mit
                 guten Gründen so zeichnen, das er nicht überwunden ist. Ebenso besteht auch
                 die Möglichkeit ihn so zu zeichnen, dass er nicht überwunden ist. Die letzten
                 3 Kerzen können als Morning Star interpretiert werden, allerdings passt der
                 relativ lange Docht der letzten Kerze nicht in das Bild.

                       Das Indikatorenbild zeigt uns hier einen Seitwärtstrend. Die schnelle
                 DSS Bressert ist bei einer Parametereinstellung von 5/3 allerdings schon im
                 überkauftem Bereich.

                       Im Three Line Break Chart wurde der Downtrend bisher nicht überwunden.
                 Diese Chartart filtert allerdings die Kursbewegungen des Juli komplett als
                 Seitwärtsbewegung heraus. Hier wird erst wieder weitergezeichnet, falls der
                 ndx über 1800 oder unter 1600 schließt.

                       

                       Im Tageschart wurde der Downtrend definitiv überwunden. Jedoch geschah
                 dies mit einem Hanging Man, der am Freitag bestätigt wurde.

                       Das Indikatorenbild ist zwiespältig. Denn es wechselt zwar gerade auf
                 Uptrend, sendet aber gleichzeitig Verkaufssignale in den Oszillatoren. Der OBV
                 divergiert seit einigen Wochen klar bullish zum Kursverlauf.

                       

                       Fazit und Handlungsempfehlung: Sollte der ndx wieder in den Downtrend
                 zurückkehren würden wir sofort Shortpositionen eröffnen. Dieser Downtrend
                 verläuft im Moment bei ziemlich genau 1700 Punkten. Hier halten wir den Put
                 651543 für ein geeignetes Instrument. Als Stopp Loss halten wir 1750 für
                 geeignet. Dies Stopp Loss sollte unserer meinung nach auch wieder schnell
                 nachgezogen werden, falls die Position eröffnet wird. Long sollte man unserer
                 Meinung nach erst wieder gehen, wenn der ndx über 1800 geht. Hier würden wir
                 ein Stopp Loss bei 1750 setzen. Als Instrument halten wir den Call 756577 oder
                 538264 für geeignet.

aus dem Newsletter tradecenter

Gruß Dr. Broemme
Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 386794
Antworten
Stox Dude:

UP, der ist interessant o.T.

 
06.08.01 10:39
Antworten
tom68:

Tagesausblick Nasdaq100-Index für Dienstag, 7. Aug

 
07.08.01 17:49

Tagesausblick Nasdaq100-Index für Dienstag, 7. August


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Kurzfristiger 14-Minutenchart mit Wellenabzählung:


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Der Nasdaq100 hat sich in der gestrigen Sitzung erwartungsgemäß von seiner schwächeren Seite gezeigt. Allerdings ist positiv anzumerken, dass das anvisierte Kursziel von 1.683 nicht ganz erreicht wurde. Zumindest ist im übergeordneten Bild die lustlose Seitwärtsbewegung in der zweiten Handelshälfte als Bestätigung des Aufwärtstrends zu werten.



Übergeordnet ist das Wellenbild soweit klar. Der NDX hat mit dem Move 1.581-1.766 in der vergangenen Woche einen klaren Aufwärtsimpuls entwickelt. Die interne Wave v' von 1' entwickelte sich als ausgedehntes Diagonal-Triangle, so dass das Kursziel und gleichzeitig Widerstandzone bei 1.720 sogar überwunden werden konnte.



Die Konsolidierung seit vergangenem Donnerstag ist also Bestandteil der Korrekturwelle 2', die idealerweise noch einige Tage andauert und bei knapp unter 1.700 ein signifikantes Tief markiert. Ausgehend davon wird die Hauptantriebswelle drei starten, die dann Kurse bis knapp 2.000 Punkte auf Sicht von wenigen Wochen mit sich bringt.



Wichtig ist allerdings insbesondere für den übergeordneten Wellencount, dass im Zuge der aktuellen Korrektur der NDX nicht unter 1.680 Punkte fällt. Wäre dies der Fall, so kann die Höherbewertung seit dem Tief 1.581 insgesamt nur als eine temporäre Zwischenkorrektur eingestuft werden.



Kurzfristig: Die laufende Korrekturwelle sollte bekanntermaßen in drei Einzelwellen laufen. Idealerweise würde dann erst gegen Wochenschluss ein abschließendes Tief ausgebildet. Eine solche Seitwärtsbewegung gäbe dann auch von Seiten der kurzfristigen Markttechnik wieder mehr Aufwärtspotenzial, als wenn der NDX sofort wieder deutlich anstiege.



Der kleine Anstieg bis zum Freitags-Close konnte als kleine Wave b'' identifiziert werden. Somit stellt der gestrige Rückgang die Wave c'' von a' dar. Da sich insgesamt ein Flat-Muster ergeben soll, wäre also ein impulsives Muster im Rahmen dieser Wave c'' wünschenswert. Leider ist eine Wellenaufschlüsselung der Seitwärtsbewegung schwierig. Allerdings lässt sich am besten ein Mini-Triangle erkennen, so dass der NDX dieses zu Beginn der heutigen Sitzung beendet.



Somit sollte der Index heute leicht schwächer in der Handel starten und bei ca. 1.694 Punkten wieder nach oben abdrehen. Diese Rallye im Rahmen der kleinen Wave b' würde dann auch den Rest der heutigen Sitzung andauern. Der Idealpunkt für ein neues Zwischenhoch liegt dann bei 1.750 Punkten. Erst dort startet der dritte Korrekturteil, nämlich die Wave c' (vgl. obigen Chart).



Markttechnik: Sehr kurzfristig gibt es kleine bullische Divergenzen. Allerdings können diese wegen der noch bestehenden Verkaufssignale nicht überbewertet werden. Trotzdem wäre eine Aufwärtsbewegung in der ersten Handelshälfte nicht überraschend, da viele Indikatoren ein leicht überverkaufte Marktphase signalisieren.



Fazit: Der NDX sollte heute bei knapp unter 1.700 ein Zwischentief ausbilden. Die Chancen stehen gut, dass der anschließende Sitzungsverlauf positiv sein wird, sodass Kurse bis 1.750 erreicht werden. Insgesamt ist aber diese Kursentwicklung immer noch Bestandteil der mehrtägigen Korrekturwelle. Achten Sie weiterhin auf den wichtigen Support bei 1.680 Punkten.





Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG) 11:19 07.08.2001  
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wallstreet:online
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hjw2:

up o.T.

 
08.08.01 08:37
Antworten
hjw2:

wie weiter...? o.T.

 
08.08.01 13:16
Antworten
tom68:

Nasdaq100: Volatile Seitwärtsphase steht bevor

 
08.08.01 13:35
Nasdaq100: Volatile Seitwärtsphase steht bevor
 
Elliottwaves: Positiver Handelsschluss aber wahrscheinlich
 
Tagesausblick Nasdaq100-Index (NDX) für Mittwoch, 8 .August

Kurzfristiger 14-Minutenchart mit Wellenabzählung:


Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 388610www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/83" style="max-width:560px" >

Daily-Chart

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 388610www.wallstreet-online.de/img/news/001/23/85" style="max-width:560px" >

Der NDX lief gestern nach dem erwarteten Tief zu Handelsbeginn wieder ins Plus. Allerdings überraschte die deutliche Kursschwäche in der zweiten Handelshälfte, da im Zuge dieser Bewegung nochmals die Tagestiefs getestet wurden.

Auf Tagesbasis bleibt das bisherige Szenario weiter bestehen: Der NDX hat mit der Bewegung zwischen 1.581 und 1.766 Punkten in der vergangenen Woche einen klaren Aufwärtsimpuls entwickelt. Die interne Welle v' von 1' entwickelte sich als ausgedehntes "Diagonal Triangle", so dass das Kursziel und gleichzeitig die Widerstandzone bei 1.720 Punkten überwunden wurde.

Die Konsolidierung seit vergangenem Donnerstag ist also Bestandteil der Korrekturwelle 2', die idealerweise noch einige Tage andauert und unter 1.700 Punkten ein signifikantes Tief markiert. Ausgehend davon wird die Hauptantriebswelle drei starten, die dann Kurse bis knapp 2.000 Punkte auf Sicht von wenigen Wochen mit sich bringt.

Grundsätzlich liegen mit dem gestrigen Tagestief bereits alle Anforderungen für eine vollständige Korrektur vor. Wie Sie aber im obigen Tageschart erkennen können, sollte die Korrekturwelle idealerweise deutlich länger andauern. Denn nur dann werden auch die sehr kurzfristigen Überbewertungen in der Markttechnik abgebaut, so dass wieder genügend Kurspotenzial für die Welle 3' besteht. Wünschenswert wäre, dass der NDX im Rahmen der dritten Korrekturwelle auf jeden Fall nicht unter 1.680 Punkte fällt. Wäre dies der Fall, so kann nämlich die Aufwärtsbewegung seit dem Tief 1.581 insgesamt nur als temporäre Zwischenkorrektur eingestuft werden.

Kurzfristig: Der Rutsch seit dem Donnerstags-Hoch ist zweifelsfrei ein Korrekturmuster. Isoliert betrachtet ist dies zunächst positivzu werten, da auf jeden Fall ein weiterer Hausseimpuls bis über 1.800 Punkte folgen muss. Die Frage ist also lediglich, wann dieser Anstieg beginnt.

Mit dem gestrigen Tagestief zu Handelsbeginn wurde ein kleines abc-Muster (Flat) beendet. Es gelang nicht, anschliessend einen fünfwelligen Impuls auszubilden. Somit kann die Seitwärtsbewegung lediglich als Bestandteil der kleinen Welle b' eingeordnet werden. Eine sehr kurzfristige Prognose ist schwierig, da jederzeit eine temporäre Ausdehnung nach oben oder unten möglich ist.

Idealerweise sollte aber der NDX heute zunächst uneinheitlich in den Handel starten und die gestrigen Tagestiefs kurzzeitig unterschreiten. Erst bei 1.678 Punkten sollte der Index wieder nach oben abdrehen, so dass ein Anstieg bis 1.730 Punkte erfolgt. Aber: Beachten Sie, dass es sich bei der gesamten Seitwärtsbewegung lediglich um den Bestandteil einer Konsolidierungsphase handelt, die wahrscheinlich noch einige Tage andauern wird.

Markttechnik: Der sehr kurzfristige Abwärtstrend wird von der Markttechnik weiter bestätigt. Allerdings würde eine freundliche Handelseröffnung zu ersten Kaufsignalen führen, die dann zu einem positiven Sitzungsverlauf führen.

Fazit: Die Korrektur dauert weiter an. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass heute die gestrigen Tiefskurse kurzzeitig unterschritten werden. Anschliessend kann es aber wieder aufwärts gehen. Die Erwartung bleibt unverändert bei einem signifikanten Kurstief am Freitag (ggf. Montag).


Autor: Mathias Onischka, 09:52 08.08.01
Antworten
sunshine:

GAP

 
08.08.01 13:55
Glaube immer noch, daß das Gap um 1770 bzw. 1500 doch noch geschlossen werden muß...
(obwohl es zugegebenermaßen recht klein ist - vor allem im Nasdaq-100)

sunshine
Antworten
tom68:

Nasdaq100: Zwischentief bei knapp unter 1.600 Punk

 
09.08.01 11:08
Nasdaq100: Zwischentief bei knapp unter 1.600 Punkten
 
Elliottwaves: Kräftige Gegenbewegung in der zweiten Handelshälfte
 

Tagesausblick Nasdaq100-Index (NDX) für Donnerstag, 09. August

Kurzfristiger 14-Minuten-Chart mit Wellenabzählung:

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 389310www.wallstreet-online.de/img/news/001/24/21" style="max-width:560px" >

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 389310www.wallstreet-online.de/img/news/001/24/20" style="max-width:560px" >

In der ersten Handelshälfte konnte der Index am wichtigen Support bei 1.680 Punkten noch stoppen. Leider war die Aufwärtsbewegung bedeutend kürzer und schwächer als vermutet. Somit gelang es auch nicht, diese Chartmarke zu verteidigen. Mit dem Break wurde ein kurzfristiges Verkaufssignal generiert, wobei das insbesondere auch wichtige Implikationen auf Tagesbasis hat.

Wie bereits mehrfach an diese Stelle erwähnt, würde ein Break dieser Marke das bisherige Szenario sofort zu Fall bringen. Dieses sah nämlich so aus, dass nach dem Aufwärtsimpuls die Gegenbewegung seit Donnerstag vergangener Woche nur eine Konsolidierung im Rahmen einer Wave 2' darstellt. Da aber der NDX in der gestrigen Sitzung sowohl das 61.8%-Fibonacci-Retracement gebrochen hat, als auch wieder in den Abwärtstrend zurückgekehrt ist, wurde dieses sofort hinfällig.

Übergeordnet war damit klar, dass die Korrektur seit dem Mai-Hoch immer noch andauert. Bekanntermaßen ist ausgehend vom Top bei über 2.000 kein negatives Impulsmuster zu erkennen. Folglich handelt es sich dabei um den Bestandteil einer komplexen Korrektur. Fast alle Einzelbewegungen innerhalb dieser Korrektur weisen selbst nur drei Subwaves auf. Mit dem Tief im Juli endete bekanntermaßen eine Welle c. Da es sich dabei nicht um den Endpunkt der Korrektur handelt, kommt somit auf Grund des Dreieck-Musters auch nur ein Triangle in Frage.

Demnach endete mit dem letztwöchigen Hoch erst die Welle d dieses Triangles. Da der Aufwärtsimpuls des Moves von 1.581 bis auf 1.767 Zähler trotz der gestrigen Entwicklung nicht zu verleugnen ist, kann es sich somit nur um eine Wave c' einer Flat-Korrektur handeln.

Insgesamt klingt diese Wellenaufschlüsselung wahrscheinlich ziemlich schwierig und komplex - ist sie auch. Aber: Das Ergebnis lautet, dass der NDX momentan eine Welle e ausbildet. Diese sollte innerhalb der Dreiecksbegrenzungen einen Tiefpunkt markieren. Wie Sie aus dem obigen Tageschart erkennen können, befindet sich die untere Begrenzung (in Abhängigkeit des Zeitpunktes, wann diese erreicht wird) bei rund 1.540-1.550 Punkten.

Diese Chartmarke dient somit als Maximalziel für die aktuelle Tieferbewertung. Typischerweise ist aber eine Welle e i.d.R. kürzer, als die vorhergehende Wave d. Oft wird ein Wellenlängenverhältnis von 61.8% oder 76.4% erreicht, sodass dort auch die Idealkursziele liegen.

Bestätigt wird die Welleneinordnung als Triangle von den kurzfristigen Kursmuster. Wie bereits zuletzt erwähnt, ist der Downmove bis zum Dienstags-Tief eindeutig nur korrektiv. Folglich ist eine impulsive Wellenbewegung sehr unwahrscheinlich, sodass es sich nur um einen dreiwelligen Downmove handeln kann (daher auch die ursprünglich positive Erwartung).

Wie bereits erwähnt, sollte mit dem gestrigen Anstieg eine kleine Welle b' beendet werden. Bekanntermaßen wurde das anvisierte Kursziel leider nicht erreicht. Trotzdem ist eine Abzählung des Move 1.684-1.711 als Wave b' möglich und sinnvoll. Der Downmove in der gestrigen zweiten Handelshälfte ist eindeutig impulsiv.

Das bedeutet, dass sobald fünf Subwaves vorliegen, der NDX theoretisch wieder nach oben blicken kann. Denn dann ist auch das Gesamtmuster vollständig.

Sehr kurzfristig sollte der Index heute in der ersten Handelshälfte zunächst wieder schwächer notieren. Ein Rückgang bis auf 1.602 Punkte wäre nicht überraschend. Abhängig von dem Tiefpunkt dieses Downmoves ergibt sich dann auch die Erwartung der weiteren Entwicklung am heutigen Tag. Würde der NDX bei 1.605 und knapp darüber bereits wieder nach oben abdrehen, so besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei noch nicht um das endgültige Tief handelt. Zwar würde eine mehrstündige Gegenbewegung bis 1.640 folgen, der kurzfristige Abwärtstrend aber intakt bleiben.

Gelingt dem entgegen aber eine Trendwende bei 1.593 (als 138%-Extension der Wave a') oder bei 1.576 (als 162%-Extension der Wave a'), so kann davon ausgegangen werden, dass der NDX in der Tat bis Wochenschluss wieder deutlich ansteigt.

Übergeordnet liegt der entscheidende Widerstand allerdings bei rund 1.680 Punkten. Dort verläuft (in Abhängigkeit vom Zeitpunkt) dann auch die wichtige Baissetrendlinie, die es wieder zu überwinden gilt. Erst wenn das gelingt, würde das aktuelle Verkaufssignal neutralisiert und ein deutliches Kaufsignal dem entgegen stehen.

Markttechnik: Sehr kurzfristig ist die Markttechnik eindeutig überverkauft. Dies spricht für eine deutliche Erholung (30-40 Punkte?) spätestens in der zweiten Handelhälfte.

Fazit: Nach einem neuen Tief bei knapp unter 1.600 Punkten sollte der NDX zunächst einmal eine Gegenbewegung auf den jüngsten Downmove ausbilden. Insbesondere die Höhe dieses Lows gibt Aufschluss darüber, ob der Abwärtstrend bestehen bleibt oder nicht. Erwarteter Tagestrend: volatile Seitwärtsbewegung


Autor: Mathias Onischka, 10:38 09.08.01


Antworten
MaMoe:

Bei diesem Stand würden leider nur 60% meiner Kauf

 
09.08.01 12:02
-orders ausgeführt werden ...

Ich denke aber, wir werden die Tiefststände nochmals testen, dann bin ich mal wieder gut dabei im Markt ...

MaMoe.
Antworten
hjw2:

Datum: 09.08. 12:26 Nasdaq 100 - kurzfristige Eins

 
09.08.01 12:38
Wir sind trotz teilweise massivster bullisher Signale im Bereich der Indikatoren weiterhin bearish für den Index. Der für die Einschätzung der mittelfristigen Ausssichten wichtige Wochenchart, zeigt im Momentumindikator und OBV deutliche positive Divergenzen. Im "Normalfall" sind dies extrem bullishe Signale, die Vorboten steigender Kurse darstellen. Bei Betrachtung des Gesamtbildes, - Formationstechnik und der von uns beobachtete Indikatorenteppich -, sehen wir jedoch ein weiterhin teilweise sogar deutlich BEARISHES Bild vorliegen. Wichtige Unterstützungen liegen bei 1485 und 1348 Punkten.




Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 389404212.227.177.52/chart02/axe2044.gif" style="max-width:560px" >

Der kurz- bis mittelfristige Tageschart weist indikatorentechnisch ebenfalls positive Divergenzen auf. Gestern wurde jedoch eine kurzfristige Abwärtstrendlinie bestätigt. Wie Sie dem Chart entnehmen können, ist der Kurs an ihr nach unten abgeprallt und auf die "alte" übergeordnete Abwärtstrendlinie aufgesetzt. Wir gehen heute oder in den nächsten Tagen von einem Unterschreiten der mittelfristigen Abwärtstrendlinie aus. Erstes Kursziel 1600, zweite Etappe 1580 Punkte und anschließend 1485 Punkte, wobei vor dem Erreichen des letzten Kurszieles wieder Zwischenerholungen eingestreut werden könnten.


Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 389404212.227.177.52/chart02/axe2045.gif" style="max-width:560px" >


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Antworten
tom68:

Mensch MaMoe, verzichte doch auf ein paar

 
09.08.01 12:51
Prozente und schmeiß Deine "Millionen" in den Markt, damit es endlich wieder nach oben geht..... *gg*

mfg tom68
Antworten
lackilu:

alles schön u,gut,aber ich sehe nichts positives

 
09.08.01 12:52
die Kurse fallen,fallen ich verstehe das bald nicht mehr.oder gehts heute doch noch nach Norden.  
Antworten
Dixie:

Pessimistischer gehts auch :-(((

 
09.08.01 15:28
GRAF SCHEURMANN
08.08.2001 15:00:32





Beitrag:
Warum BALD der "7." Sein wird.....

Der Adel geht mit Herrn "Jo-mei-is-denn-heut-scho-der-siebte"-Edwards d`accord, der wohl im März schon meinte, dass der Verfall der Technologiewerte lediglich der APERITIF für das noch folgende große Baissemenue sein würde. Meine Ziele von 7.200-7.800 im DOW und rd. 950-1100 im NASDAQ100 erscheinen (im Ernst) sogar noch recht konservativ, wenn man nur ein BISCHEN aus der Geschichte gelernt hat.

Jede Blase endete auf Kursniveaus, die fundamental als günstig oder sogar als billig anzusehen waren. Der historische KGV-Durchschnitt der letzten 30 Jahre beträgt beim S&P500 rd. 15. Nach größeren Kursrückgängen fand der Index einen Boden bei KGVs von 8. Aktuell beträgt das KGV rd. 32 (!). NICHT 20-22 wie man so häufig liest. AKTUELL heißt, dass die momentanen Quartalsergebnisse "mal 4" genommen werden, also weder von optimistischen noch pessimistischen Prognosen beeinflußt werden. NUR wenn die Gewinne MASSIV steigen, ergibt sich ein - natürlich historisch immer noch völlig absurdes - KGV von 20-22!!!
---------
Bsp.: CSCO verdient 2cent/Quartal => KGV 250!!! INTC => KGV 60!!! Et cetera, et cetera.....
Wenn Cisco nächstes Jahr mit einem (extrem teueren) KUV von 2-3 bezahlt würde, notiert die Aktie bei 3-5 US$. Es wird so kommen. Warum? Weil:

CSCO immer noch die Nr. 2 in allen US-Aktienfonds ist (nach MSFT),
CSCO synonym ist für "Tech-QUALITÄT", die man jetzt ja (nach der "Blase bei den
Internetwerten") haben "muss",
CSCO ja "überleben wird" und
CSCO ja langfristig wieder um 30-50% p. a. (*kringel*) wachsen wird....
--------

Das gleiche gilt für INTEL => Alle springen auf diesen Wert, da er ja vermeintlich Folgendes bietet:

1. Man ist beim AUFSCHWUNG der Techs dabei (die Halbleiterwerte sind ja immer "Vorläufer") und
2. man ist gegen stärkere Kursrückgänge (wie bei den "heißen Internetwerten" geschehen) ja gefeit, da es sich ja "um einen absoluten Qualitätstitel handelt".

Intel wird in ein paar Monaten bei 15$ stehen (und wäre historisch gesehen immer noch VIEL ZU TEUER!). So viel dazu.

Nein, doch noch dies: Ich sage ausdrücklich, dass CSCO und INTC (soweit ich das als Nicht-Insider/Ingenieur/Techniker beurteilen kann) wohl HERVORRAGENDE Unternehmen sind. Aber die meisten können eben nicht unterscheiden zwischen der Klasse eines Unternehmens und dessen Preis. Meine alte Erklärung bleibt: "Ein VW Golf ist (wohl) ein gutes Auto. Dennoch zahle ich für einen VW Golf keine 230.000 DM". Senkt VW den Preis auf 40.000,--....ist der Adel eventuell bereit, sich von seiner Kutsche zu trennen....*gg*

Warum ist der große Verfall noch nicht eingetreten?

Es ist leider immer noch (unbegründete) Hoffnung im Markt, dass "der Boden" (uargh....) erreicht sei-Bald erreicht wird-Nicht mehr weit entfernt sein kann! Diejenigen, die jetzt noch investiert sind (und das sind - festhalten - FAST ALLE) denken sich: "Jetzt zu verkaufen hat auch keinen Sinn mehr, da die Konjunktur-/Börsenwende (man setzt dies
IMMER GLEICH!!) ja spätestens in 3-9 Monaten kommt. Bis dahin kann ich ja zur Not noch 10% Verlust ertragen. Aber den Aufschwung will ich ja nicht verpassen!" Man möge einfach mal abwarten, wann DIE MASSE verkauft....Nämlich bei einem DOW von 7.000-8.000!!

Wieso sind denn "alle investiert"?! Wie zum Teufel kommt denn der Adel nur darauf, mag sich manch tradender Boardteilnehmer hier denken....
Weil ich es weiß. Weil ich es wissen muss. Weil es mein Beruf ist. Weil ich jeden Tag mit den Privatanlegern spreche. Weil ich weiß, wie viele Anleger, die 1996 noch AUSSCHLIESSLICH Sparbücher hatten, NUN in Aktien investiert sind.
Weil ich wüßte, wenn meine 300 Kunden verkauft hätten. Haben sie nicht. Sie handeln wie oben beschrieben (bis auf diejenigen, die des Adels düsteren Prognosen gefolgt sind - Das sind wenige gewesen, da die meisten nicht mit Verlust verkaufen wollten. Menschen halt. Wie wir alle...).

Bei meinen Kollegen das gleiche Bild. Kann für einige tausend Kunden behaupten, dass sie nichts anderes tun als abwarten und zu hoffen, dass es bald wieder steigt. Wie sieht es bei den FONDS aus? Genau so. Mittelzuflüsse nur noch gering ABER noch KEINE nennenswerten Abflüsse. Man wartet, man hofft.....

SO endet eine Baisse nicht. SO endet nicht die größte Bubble der Finanzgeschichte. SO nicht. DAS lehrt die Geschichte UND der gesunde Börsenmenschenverstand.

Was wird der Auslöser für den "richtigen" Verfall sein. Gute Frage. EIN wichtiger psychologischer Faktor ist sicherlich der weltweit bekannteste Index, der DOW JONES Industrial. Sieht man ausschließlich ihn, so gibt es an den Weltbörsen keine Baisse. Panik ist demnach nicht angebracht. Das weiß die FED, das wissen die großen
US-Broker....Noch Fragen, Kienzle?
ABER ich halte es mit Abraham Lincoln (ein Urahne des Adels), der meinte: "You can fool SOME of the people SOME of the time, but you can`t fool ALL of the people ALL of the time!".

BALD bekommt der DAMM des Optimismus erste Risse. BALD wird klar, dass auch old economy-Werte vom konjunkturellen Abschwung betroffen sind (Wal Mart, Home Depot haben KGVs von 60!!!!). BALD wird klar, dass General Electric auf Dauer nicht 15% p. a. wachsen kann ohne die Hilfe seiner venture-capital-Tochter. BALD wird klar, dass ein 60er KGV für Intel ein Witz ist. DANN beginnt der "DOMINO-Effekt". Eine Hoffnung fällt (recovery), dann die nächste (Intel, Cisco, HWP sind Qualitätswerte, die kein großes Risiko nach unten mehr haben), dann die nächste (Aktien bringen über 5 Jahre doch immer eine positive Rendite).....und DANN....ja DANN beginnt die GROSSE Abgabewelle. NOCH gleicht die Stimmungslage eher Stalingrad. Das wurde ja auch GEHALTEN.....*gg*

Wie erwartet haben die US-Zinssenkungen NICHTS bewirkt, AUSSER, dass für neu auftretende externe Krisen (wie 1996, 1998...) JETZT keine (nennenswerte) MUNITION mehr übrig ist. Jesse "Al" James hat sein Magazin verschossen. Die nächsten zwei 25er-Kugeln kann er sich schenken. Aus. Vorbei. Und keine Grace Kelly, die durchs
Fenster helfend mitballert....

Herzlichst Gary C.
Antworten
hjw2:

..oh shit

 
09.08.01 16:11
Datum: 09.08. 15:36 Gerücht um DOW Tech Titel


Nach noch unbestätigten Quellen aus dem Kreis von Wit Soundview sollen Untersuchungen ergeben haben, dass die Wirtschaftssituation in Europa entmutigender als angenommen ist. Dies würde vor allem auch IBM hart treffen, da der Blue Chip 40% seines Umsatzes in Europa generiert.

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hjw2:

Put/Call Ratio

 
09.08.01 18:50
Hohe Werte der Put/Call Ratio zeigt eine relative Zunahme der Puts an. Dies ist ein Indikator dafür, daß die Masse der Optionen handelnden Marktteilnehmer zunehmend bearish wird. Da die vorherrschende breite Marktstimmung als Kontraindikator gilt, ist eine hohe Put/Call Ratio im Extrembereich ein Pre-Indikator für steigende Kurse. Umgekehrt ist eine niedrige Put/Call Ratio ein Zeichen dafür, daß die Marktteilnehmer vermehrt Calls kaufen, also bullish eingestellt sind. Demzufolge ist eine extrem niedrige Put/Call Ratio ein Zeichen für einen möglicherweise bald bevorstehenden Kursverfall.

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 389775212.227.177.52/chart02/axe2064.gif" style="max-width:560px" >

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kalle4712:

@Dixie (Graf Scheurmann)

 
10.08.01 09:25
Man sollte nicht vergessen, dass die Zukunft nicht auf so simple weise vorherzusagen ist. Geschichte wiederholt sich nicht (jedenfalls nicht unter den gleichen Vorzeichen). Warum sollte diese Baisse das gleiche Ende finden wie andere Baissen (vor allem, weil schon alle auf die anderen Baissen schielen!).

Ich denke zwar auch, dass die Nasdaq-100-Werte sind nach wie vor teuer sind. Diese Werte bzw. ihr Geschäftsfeld werden nach wie vor eine wichtige Rolle im amerikanischen Wirtschaftssystem spielen, aber der große Boom/das große Wachstum dürften vorüber sein, womit sich die Bewertungen weiter abbauen dürften.

Jedoch: In der großen Hausse Jahreswende 1999/2000 haben fast nur die großen Hightechs die Musik gespielt. Mid- und Smallcaps waren schon seit 1 bis 2 Jahren in einer Seitwärtsbewegung bzw. Baisse. Viele dieser Unternehmen, die der breiten Masse häufig gar nicht bekannt sind, waren im Frühjahr 2000 nicht überbewertet. Heute lässt sich darunter sicher manch ein Schnäppchen finden.

Wir leben also in einer Zeit der NEUPOSITIONIERUNG. Während die Masse der Anleger auf den Index und die großen Hightechs schaut und eine Seitwärtsbewegung sieht, wird manch ein Midcap ordentlich im Kurs zulegen, ohne dass dies großes Aufsehen erregt (aufgrund der Gewichtung haben solche Werte kaum einen Einfluß auf den Index).

Wer weiß: Vielleicht ist der langfristige Aufwärtstrend weiterhin intakt, und die große Baisse war nur der Abbau der Übertreibungen der vergangenen Jahre!?
Antworten
ecki:

Nas100 sollte bei 1576 drehen. Punktlandung?

 
10.08.01 17:16
Tagesausblick Nasdaq100-Index für Freitag, 10. August


--------------------------------------------------

Kurzfristiger 14-Minuten-Chart mit Wellenabzählung:

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 390420www.wallstreet-online.de/img/news/001/24/50" style="max-width:560px" >
--------------------------------------------------

Der NDX konnte erwartungsgemäß zu Handelsbeginn ein neues Zwischentief markieren. Es gelang nicht, die Chartmarke von 1.605 Punkte zu unterschreiten. Folglich handelte es sich bei der notwendigen Konsolidierung nur um eine Seitwärtsbewegung auf diesem niedrigen Niveau.

Übergeordnet hat sich mit dem Break von 1.680 Punkten am Dienstag das Wellenbild deutlich verschlechtert. Denn mit diesem Break war klar, dass trotz der bullischen Signale Ende Juli die Gesamtkorrektur seit Mai noch nicht beendet ist. Auf Grund der fast ausschließlich dreiwelligen Kursbewegungen (auf Tagesbasis) und des Oszillierens innerhalb eines Dreieck-Musters liegt eine Korrekturausdehnung im Rahmen eines Triangle auf der Hand.

Dabei endete mit dem jüngsten Hoch 1.767 Punkte erst die Wave d`. Wie Sie insbesondere im Tageschart erkennen können, befindet sich die untere Trendbegrenzung (in Abhängigkeit des Zeitpunktes, wann diese erreicht wird) bei rund 1.540 bis 1.550 Punkte. Diese Chartmarke dient gleichzeitig als Maximalziel für die momentane Tieferbewertung.

Typischerweise besteht auch die momentane Wave e` aus einem Korrekturmuster. Folglich lässt sich auch der zunächst unklare Downmove zu Wochenbeginn einordnen. Bekanntermaßen handelt es sich dabei um eine Sequenz von dreiteiligen Subwaves.

Sobald der NDX also drei vollständige Korrekturwaves ausgebildet hat liegen (wieder einmal) die Voraussetzungen für eine Trendwende nach oben vor. Allerdings bleibt zunächst noch der entscheidende Widerstand bei rund 1.680 Punkten. Dort verläuft (in Abhängigkeit des Zeitpunkts) dann auch die wichtige Baissetrendlinie auf Tagesbasis, die es wieder zu überwinden gilt. Erst wenn dies gelingt, würde das aktuelle Verkaufssignal neutralisiert und ein deutliches Kaufsignal dem entgegen stehen.

Wie bereits diskutiert, ist der Rückgang seit dem Mittwoch-Hoch klar impulsiv. Mit dem gestrigen Tagestief würde dieser Impuls vervollständigt. Da es aber nicht gelang, ein Zwischentief unterhalb von 1.605 Punkten zu markieren, bestand somit eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Index noch einen weiteren Downmove ausbilden wird. Der Rückgang 1.711 bis 1.604 ist dabei nur als kleine Subwave drei zu berücksichtigen.

Insbesondere die nur korrektiven Kursmuster in der gestrigen zweiten Handelhälfte bestätigen dieses Szenario. Folge: Der Nasdaq100 sollte heute in den ersten Handelsstunden die Zwischenkorrektur bei rund 1.639 Punkten beenden, um anschließend wieder nach unten zu blicken. Wie bereits zuletzt erwähnt, gibt es zwei Zielbereiche: Einerseits 1.593 (als 138 Prozent-Extension der Wave a`) bzw. 1.576 (als 162 Prozent-Extension der Wave a`).

Aus aktueller Sicht wäre einen Bodenbildung und Trendwende nach oben bei rund 1.593 Punkte ideal. Inwieweit es jedoch bereits heute gelingt, dieses Minus wieder wett zu machen, ist offen und hängt insbesondere von der Trenddynamik der noch ausstehenden Wave fünf ab.

Markttechnik:Im sehr kurzfristigen Notierungsbereich ist die Markttechnik eigentlich durchaus freundlich. Neben Kaufsignalen gibt es auch signifikante, bullische Divergenzen, die zumindest in den ersten Handelsstunden weiter steigende Notierungen erwarten lassen. Spätestens in der zweiten Handelhälfte sollte es aber zu einer Gegenbewegung kommen.

Fazit: Der NDX sollte heute nochmals weiter fallen. Das Kursziel liegt bei knapp über 1.590 Punkte. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dort (oder ggf. bei 1.576) eine Trendwende nach oben gelingt. Erwarteter Tagestrend: leicht abwärts bzw. volatile Seitwärtsbewegung.



Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),08:05 10.08.2001
Antworten
Zick-Zock:

nasdaq will über die 1590 o.T.

 
10.08.01 17:24
Antworten
Zick-Zock:

geschafft o.T.

 
10.08.01 17:32
Antworten
ecki:

Wer Vertrauen in Charttechnik hat, sollte jetzt ka

 
10.08.01 17:50
ufen!

So eine Gelegenheit kommt nicht andauernd. Natürlich kurz unterm heutigen low absichern, aber Chancen so gut wie lange nicht!
Antworten
liquid4s:

d

 
10.08.01 18:43
www.boerse-go.de

server92.plusserver.de/forum/

www.godmode-trader.de

www.research-channel.de



:):):)
Antworten
patznjeschniki:

@ecki: Na ich weiß nicht! Auf zum ATL?

 
10.08.01 18:45
Also wenn ich der Charttechnik glaube und nicht speziell der Elliot-Wellen-Theorie, dann müsste ich mich heute hüten zu kaufen!!! Warum?

Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 390509iqc.go2net.com/magic/...candle&symbol=$COMPX&lotemp=&s=linear" style="max-width:560px" >

Wenn ich mir diesen Chart anschaue, dann sagt der mir, dass die Unterstützung bei ca. 1945 Punkten, die in letzter Zeit 3 x gehalten hat, signifikant nach unten durchbrochen wurde. Somit ist der Weg frei bis zum ATL, oder seh ich da etwas falsch?

Von deiner derzeitigen Bullenstimmung bin ich noch nicht überzeugt, aber wenn du's mir glaubhaft vermitteln kannst, lass ich mich gern mitreißen!

patzi
Antworten
ecki:

Du hast recht, dass es im Composite etwas anders

 
10.08.01 18:56
aussieht, aber die Schwergewichte sind im Nas100 versammelt. Und die geben die Richtung vor.

Ich kann und will dich nicht überzeugen, ich habe auch nur von einer Chance gesprochen. Auch die Daily stochastic, der beste Nasi-Indikator der letzten Wochen ist am drehen.....

Die 1930 im Composite werden auf Schlußkursbasis halten, ich denke auch über 1945. Wir werden sehen.

Und eines ist klar, wenn die ersehnte Trendwende da sein sollte, kommen noch genug Gelegenheiten.
Antworten
ecki:

Jetzt wären wir ja zumindest vorläufig wieder drüb

 
10.08.01 19:20
er mit 1950. :-))
Ich verstehe ja selbst nicht viel von EW, aber ich habe jetzt schon oft die nahezu punktgenaue Vorhersage von Wenden bewundert.

Dr Onischka isch scho a Hund! Würden sie in Bayern sagen...
Antworten
patznjeschniki:

Schaumerma...

 
10.08.01 19:26
ob auch der Compx mitzieht, der brauch ja noch ein wenig, um dieses Gebiet signifikant zu verlassen.

Und zu EW:
Find ich gigantisch, aber richtig aufwendig und beschäftige mich deswegen nicht viel/kaum damit. Mal sehen, vielleicht ändert sich das in der Zukunft.

patzi
Antworten
ecki:

Nasdaq100: Abwärtstrend adé

 
19.08.01 12:00
UPDATE Elliott Wellen Analyse Nasdaq100-Index


90-Minuten-Chart mit Wellenabzählung:
Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 394513www.wallstreet-online.de/img/news/001/26/24" style="max-width:560px" >

Kurzfristiger 14-Minuten-Chart:
Nasdaq100: Zwischenkorrektur vor Haussemove 394513www.wallstreet-online.de/img/news/001/26/23" style="max-width:560px" >

--------------------------------------------------

Zu Wochenbeginn gelang es nicht den Widerstand 1.670+ zu überwinden. Die logische Folge war ein Abprall und der Fall bis auf das Wochentief. Dabei wurde bereits das gesamte Abwärtspotenzial bis in den unteren 1.500er-Bereich ausgereizt. Die Frage ist also, ob mit dem erreichten Kursziel nun wieder eine Trendwende nach oben möglich ist.

Grundsätzlich ist die technische Situation unverändert. Der NDX bewegt sich weiter innerhalb der Begrenzungslinien (ca. 1.510-1.650 Punkte). So lange dies der Fall ist und kein Ausbruch nach oben gelingt, besteht immer die latente Gefahr, dass die nun mittlerweile mehrmonatige Korrektur sich weiter ausdehnt. Auf jeden Fall handelt es sich um eine komplexe Korrektur (Triangle oder komplexes Flat). Insbesondere die jeweils nur dreiwelligen Einzelbewegungen sind aber ein deutliches Signal dafür, dass es ich nur um eine grosse Abwärtskorrektur handelt und nicht um eine Fortsetzung der Baisse. Sobald der NDX also die obere Begrenzungslinie durchbrochen hat wird mindestens ein zweiter Kursanstieg bis rund 2.250 erfolgen. Inwieweit höhere Notierungen möglich sind muss später diskutiert werden.

Kurzfristige Wellenanalyse:

Mit dem Freitagstief wurde das Kursziel von 1.515 fast punktgenau erreicht. Genau bei dieser Kursmarke endete auch der Abwärtsimpuls seit dem Kurshoch 1.671. Somit ergibt sich wieder einmal ein zusammengesetztes Korrekturmuster.

Bekanntermassen konnte bei dem letzten signifikanten Hoch am 03. August (1.766) zunächst nur eine dreiwellige Abwärtsbewegung bis zum Zwischentief vom 11. August ausgebildet werden. Folglich ergibt sich zusammen mit dem jüngsten Impuls eine dreiwellige a`-b`-c`-Korrektur, die am Freitag beendet wurde.

Mit dem Tief wurde gleichzeitig die untere Begrenzungslinie des mutmasslichen Triangle erreicht. In der Regel gelingt immer in der Nähe dieser Begrenzung eine Trendwende zumindest bis zur oberen Begrenzung. Diese befände sich momentan bei 1.650 Punkte. Da sich aber übergeordnet ein vollständiges Triangle (a-b-c-d-e) abzählen lässt, besteht wieder einmal eine sehr gute Chance, dass der NDX deutlicher ansteigen kann.

Ausblick: Mit dem Freitagstief wurde, wie bereits erwähnt, der jüngste Abwärtsimpuls beendet. Somit steht einer kleinen Rally eigentlich nichts mehr im Wege. Auf Microebene wurde zu Handelsschluss bereits ein kleine Aufwärtsfünfer entwickelt. Folglich sollte der NDX am Montag und idealerweise auch für den Rest der Woche nach oben blicken. Das erste Kursziel befindet sich bei 1.580 Punkte, wobei allerdings zu erwarten ist, dass es gelingt .

Der erste richtige Widerstand liegt dann bei 1.595-1.600 Punkte. Wenn es dem NDX gelingt diese Chartmarke zu überwinden, was recht wahrscheinlich ist, sollte es auch kein Problem sein bis Ende August die obere Triangle-Begrenzung bei rund 1.650 Punkte zu erreichen. Nur wenn der NDX hier abprallt kommt es zu einem weiteren Downmove bis knapp 1.500 Punkte.

Zeitaspekt: Bekanntermasse war es nicht gelungen an dem potenziellen Turn-Day 11. August ein signifikantes Tief auszubilden. Der vergangene Freitag war aus zyklischer Sicht der zweite Kandidat, denn hier hat die Gesamtkorrektur genau 89 (Fibonacci-)Kalendertage angedauert. Sollte also der NDX wie erwartet in den nächsten Tagen ansteigen, so würde diese Zeitzyklik die Trendwende bestätigen.

Markttechnik: Die Indikatoren auf Tagesbasis sprechen eigentlich für weitere ein bis zwei Wochen fallende Kurse bevor eine richtige Trendwende nach oben gelingt. Sehr kurzfristig gab es am Freitag kurz vor Handelsschluss eine Vielzahl von bullischen Divergenzen und ersten Kaufsignalen. Somit wäre eine freundliche Kursentwicklung am Montag nicht überraschend.

Fazit: Der NDX hat am Freitag das Kursziel im unteren 1.500er-Zone erreicht. Zu Wochenbeginn sollte somit eine Gegenbewegung bis mindestens 1.595 Punkte erfolgen. Idealerweise gelingt es diesen Widerstand zu überwinden, so dass das nächste Kursziel bei rund 1.650 Punkte liegt.

Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),06:41 19.08.2001
Antworten
ecki:

up für monique. :-)

 
20.08.01 10:47
Geb ruhig mal Nasdaq in die Suche oben, da findet sich auch bei ariva manchmal was. :-))
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