Nasdaq: Zwischentief bei 1.635 möglich


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mothy:

Nasdaq: Zwischentief bei 1.635 möglich

 
11.12.01 09:10
Elliottwaves - Nasdaq: Zwischentief bei 1.635 möglich  
 
Zentraler Support aktuell bei 1.600 Punkte
 

Tagesausblick Nasdaq100-Index (NDX) für Dienstag, 11. Dezember

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Tatsächlich drehte der NDX nach der notwendigen Zwischenkorrektur nach unten ab. Der wichtige Support bei 1.663 Punkten wurde unterschritten, so dass sofort weiteres Abwärtspotenzial bis 1.635 Punkte generiert wurde. Dies wurde bis Sitzungsschluss fast vollständig ausgereizt.

Mit diesem Signal wurde aber nicht nur Abwärtspotenzial generiert, sondern es ist auch als klarer Hinweis zu verstehen, dass mit dem letztwöchigen Hoch der Anstieg seit 1.557 beendet ist. Die entscheidende Frage ist aber, wie dies auf Tagesbasis einzuordnen ist. Leider gibt es immer noch keine befriedigenden neuen Erkenntnisse. So lange der NDX den Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzung aktuell bei ca. 1.600 Punkten verläuft, nicht signifikant durchbricht, besteht neben dem bislang diskutierten Zigzag-Count immer noch die Möglichkeit einer ausdehnten komplexen Impulsbewegung. Dies würde bedeuten, dass auch diesmal der Index an der Trendbegrenzung nach oben abdreht.

Sehr kurzfristig: Wie bereits zuletzt diskutiert hat der Break von 1.663 zur Folge, dass ausgehend vom letzten Hoch ein Abwärtsimpuls abgezählt werden kann. An dieser Einschätzung hat sich bislang nichts verändert, da der gestrige Downmove ebenfalls impulsiv war. Jedoch sind vor allem die zeitlichen Verhältnisse der Einzelwellen verhältnismäßig unharmonisch. Deshalb kann man ebenfalls ein Double-Zigzag unterstellen, wobei aktuell kein signifikanter Hinweis gegen einen Impuls vorliegt.

Mit dem Tagesschluss liegt noch kein vollständiges Muster vor. Deshalb ist heute zu Sitzungsbeginn mit einer etwas leichteren Eröffnung zu rechnen. Da das schon mehrfach an dieser Stelle angesprochene Gap bei 1.635 wieder geschlossen wäre, ist ein Low im mittleren 1.630er-Bereich durchaus realistisch.

Aus technischer Sicht ist eine Gegenbewegung in der heutigen Sitzung nicht zwingend notwendig. Eine deutlich überverkaufte Marktphase kann im Intraday-Chart nicht ausgemacht werden. Deshalb ist eine Ausweitung des Downmoves bis zum zentralen Support bei 1.600 Punkten durchaus möglich.

Der Idealfall sieht aber anders aus. Hierbei würde der NDX nach einem Tief bei rund 1.635 in eine mehrstündige Aufwärtsbewegung münden. Diese bringt bis Sitzungsende steigende Preise mit sich. Die Preiszone von 1.675 Punkten sollte hier mindestens erreicht werden.

Markttechnik: Auf Tagesbasis ist noch alles im grünen Bereich. Zwar gibt es erste bearishe Divergenzen, die aber von den weitestgehend intakten Kaufsignalen wenig aussagekräftig erscheinen. Im kurzfristigen Intraday-Chart zeigt die Markttechnik einen intakten Abwärtstrend an. Weiter steigende Kurse in der ersten Handelshälfte wären deshalb wenig überraschend.

Fazit: Der NDX hat mit dem gestrigen Break von 1.663 Abwärtspotenzial bis 1.635 generiert. Bei dieser Chartmarke ist heute zu Sitzungsbeginn ein Kurstief möglich. Notierungen bis 1.600 Punkte können aber nicht ausgeschlossen werden. Unverändert bleibt es bei der technischen Situation, dass erst bei Break der Trendbegrenzung (rund 1.600) ein signifikantes Umkehrsignal vorliegt.

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mothy:

Kaum positive Aspekte im Chartbild des S&P500

 
11.12.01 09:13
Elliottwave: Kaum positive Aspekte im Chartbild des S&P500  
 
Zwischentief bei 1.137 zu Sitzungsbeginn möglich
 

Tagesausblick S&P500-Index für Dienstag, 11. Dezember


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Kurzfristiger 10-Minuten-Chart SPX:


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In der gestrigen Sitzung gelang es nicht im Rahmen der Konsolidierung bis über 1.702 Punkte anzusteigen, um den sehr kurzfristigen Aufwärtstrend zu reaktivieren. Statt dessen gab es weitere Verluste, so dass sogar der sehr wichtige Support bei 1.144 durchbrochen wurde. An dieser Stelle wurde nicht nur das bis dahin noch offene Gap wieder geschlossen, sondern auch ein kleines Verkaufssignal generiert.

Die klassische Charttechnik hat an diesem Punkt ebenfalls wieder negativ geworden. Da nämlich auf Tagesbasis die schwache Trendbegrenzung signifikant unterschritten ist und bis auf 1.125 kaum nennenswerte Unterstützungen auszumachen sind. Der Optimalfall wäre in dieser Situation, dass wellentechnisch der Downmove impulsiv abgezählt werden kann, so dass parallel negative Vorzeichen auszumachen sind.

Leider ist eine impulsive Abzählung nicht ohne weiteres möglich. Ähnlich, wie bei anderen US-Indices, gab es Ende der vergangenen Woche zwar impulsive Subwave. Allerdings waren kritisch zu bewertende Wellenüberschneidungen zu beobachten gewesen. Dies passiert typischerweise innerhalb eines komplexen Korrekturmuster (Zigzag- oder Double-Zigzag) oder einem Impuls als Diagonal Triangle. Letzteres Muster kommt aus verschiedensten Gründen nicht in Frage.

Wie dem obigen Intraday-Chart zu entnehmen ist, erscheint die sinnvollste Wellenabzählung seit dem High vom Donnerstag im Rahmen eines Zigzag möglich. Dies impliziert in der heutigen Sitzung ein Zwischentief, so dass eine zumindest mehrstündige Gegenbewegung folgt. Im Idealfall gibt es bei 1.137 dieses markante Tief, so dass bis zum Close ein Move bis 1.152 ausgebildet werden kann.

Die technische Alternative wäre in der Tat ein Abwärtsimpuls. Hierbei würde der SPX jedoch erst in Mitten der Hauptantriebswelle drei stecken. Eine zügige Tieferbewertung (bei einer Dynamik ähnlich der letzten beiden Handelstage) bis mindestens 1.125 findet ohne nennenswerte Korrekturen statt. Für dieses Szenario spricht das sich deutlich verschlechterte, technische Chartbild.

Markttechnik: Auf Tagesbasis hat sich mit der gestrigen Sitzung die Markttechnik deutlich verschlechtert. Neben erneuten Verkaufssignalen deuten vor allem bearishe Divergenzen auf weitere Kursverluste hin. Nur ein heute sehr freundliche Sitzungsverlauf kann entsprechend negative Implikationen für die nächsten Tage und Wochen noch verhindern. Sehr kurzfristig sind die Verkaufssignale ebenfalls noch aktiv. Weitere Abgaben für die nächsten 3 Handelsstunden sind daher klar zu präferieren.

Fazit: Der SPX hat den Aufwärtstrend durchbrochen, ein Verkaufssignal generiert und nur wenige signifikante Unterstützungen im Falle eines ausdehnten Downmove. Grundsätzlich ist also die technische Situation negativ zu bewerten. In der heutigen Sitzung ist ein Zwischentief bei 1.137 Punkte möglich. Gelingt hier eine Bodenbildung, so gibt es eine Gegenbewegung bis 1.152. Eine Ausdehnung bis 1.125 kann aber nicht ausgeschlossen werden.
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mothy:

Nasdaq Composite in erneuter technischer Korrektur

 
11.12.01 10:27
Nasdaq Composite in erneuter technischer Korrektur
 
Zwei mögliche Szenarien ergeben sich für den Nasdaq Composite. Schafft es der Index in seinem Trendkanal zu bleiben oder erfolgt ein größerer Rückschlag?
 
Zum Zeitpunkt des SEB-AnlageFlash vom 3. Dezember befand sich der Nasdaq Composite innerhalb einer Seitwärtsphase, die den Kurs stetig in Richtung untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals brachte. Das technische Umfeld sprach dabei eine eher neutrale Sprache. Die Trendindikatoren befanden sich stabil im positiven Bereich, die Overbought/Oversold Indikatoren liefen knapp unterhalb der Überkauft-Bereiche eher seitwärts. Auf Grund dieser Situation erwarteten wir einen weiter seitwärts tendierenden Nasdaq Composite und damit den Ausbruch aus dem Aufwärtstrendkanal. Am 3. Dezember schloss der Index leicht unterhalb des Trendkanals, am 4. und 5. Dezember folgte eine dynamische Aufwärtsbewegung, die den Index wieder weit zurück in den Aufwärtstrendkanal brachte. Im Hoch lag der Index bei 2.066 Punkten, der nächste Widerstand bei 2.100 Punkten wurde somit nicht getestet. Inzwischen befindet sich der Index in einer technischen Korrektur nach unten, der Kurs liegt jedoch noch innerhalb des Trendkanals.

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Das aktuelle technische Umfeld spricht eine eher gemischte Sprache. Die Trendindikatoren MACD und Momentum konnten sich im positiven Bereich halten. Der MACD zeigt sich dabei stabilisiert, der Indikator liegt oberhalb seines Triggers. Der Abstand konnte aber nicht mehr weiter ausgebaut werden. Das Momentum ist im Zuge der Aufwärtsbewegung nach oben gelaufen, konnte diese Tendenz aber nicht bestätigen. Gestern fiel der Indikator unter seinen Trigger und tendiert nun wieder abwärts. Somit wird dem Nasdaq Composite zwar noch stabiles Aufwärtspotenzial bescheinigt, die Aufwärtsdynamik scheint aber zunehmend aus dem Markt genommen zu werden. Warnsignale kommen abermals von den Overbought/Oversold Indikatoren RSI und Stochastiks Beide Indikatoren sind im Zuge der Aufwärtsbewegung in den Überkauft-Bereich gelaufen und drehen dort aktuell nach unten ab. Somit wird die wieder gestiegene Wahrscheinlichkeit einer (größeren?) technischen Korrektur angezeigt. Die Volatilität liegt bei 49,51 (48,73) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 2,49 (2,52) Prozent entspricht.


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Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage erwarten wir zunächst die Fortsetzung der technischen Korrektur. Der Knackpunkt wird (erneut) die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals (1.982 Punkte, steigend) sein. Schafft es der Index abermals, an dieser Marke nach oben abzudrehen und damit innerhalb des Trendkanals zu verbleiben, sollte ein erneuter Anlauf an den 2.100er Widerstand einsetzen. Durchbricht der Nasdaq Composite die untere Begrenzung des Trendkanals jedoch, muß mit einer größeren Korrektur zurück bis zur 1.865 Punkte Unterstützung gerechnet werden. Der Aufwärtstrend wäre dann erst einmal zu Ende.

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