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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr !

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 4,99 10,00 15,02
Fallender DAX-Kurs 4,95 9,91 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1B3R5 , DE000VH8BS39 , DE000VH9HUU7 , DE000VH33WS3 , DE000VH8NYC7 , DE000VG5YGN5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 126
Zugriffe: 9.108 / Heute: 2
DAX 24.418 -0,08% Perf. seit Threadbeginn:   +365,99%
 
Fundamental:

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr !

6
13.06.06 10:32
Ich hab` die Schnauze gestrichen voll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten
nuessa:

was willste?

 
13.06.06 10:35

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611334

greetz nuessa

Antworten
biergott:

fundi,

 
13.06.06 10:38
was geht mit dir? willst 4 wochen net mehr ins depot guggen???
schaffst du gar net! oder reist du wohin, wo es kein internet gibt???

ich seh deine verzweiflung als kontraindikator. vorhin war ein kunde bei mir, war im januar fett in aktienfonds eingestiegen, nun reicht es ihm, er hat alles verkauft. denk die panik is grade da.

mach ein bier auf, hilft (fast) immer! PROST!
Antworten
ErnstMosch:

Dann meld dich ab!

 
13.06.06 10:38
Warst eh nur redundant!
Antworten
nuessa:

ich kann euch nicht verstehen,

4
13.06.06 10:41
ich freu mich voll über einige Kurse *gg* Sammel schon tüchtig K.O. OpenEnd Scheinchen auf Einzelwerte ein - auch wenn ich teilweise schon 20% hinten lieg, mit genug Abstand im Basiswert (mind. 30%) hab ich bis jetzt no Problem ...

Seid doch froh, dass ihr so billig einkaufen könnt :)))

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611352

greetz nuessa

Antworten
Fundamental:

Ich habe zig-fach günstig nachgekauft und

 
13.06.06 10:51
bin daher   v o l l   i n v e s t i e r t  !!!

Kann nur den Anblick meines Depots momentan einfach
nicht erklären - es ist zum Knochen-Heulen !

P.S.:
@ErnstMosch - Respekt, hast Dir ja blitzschnell ne
schnittige 2.- oder 3.-ID zugelegt ... aber ich
weiss bescheid !
Antworten
nuessa:

ich versteh dich

 
13.06.06 11:06
nicht, soweit ich Deine Postings hier verfolge, suchst Du unterbewertete small caps, die Korrektur muss Dich doch eigentl. kalt lassen, weil Deine Werte eh unterbewertet sind und auch keinen Verfall haben, weil´s ja Aktien sind.


Ich handele mit OS und K.O. wenn Du da natürl. falsch liegst, kann´s kräftig weh tun, hat´s auch - war ja vor dem minicrash auch investiert aber wie geschrieben, ich sammele nach und nach weiter ein mit genügend Abstand ;-)

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611434

greetz nuessa

Antworten
Silvermoon:

Augen zu und durch....

 
13.06.06 11:06
Die Leute handeln nur noch emotional und verlieren völlig den Blick für die Realität.

Als ich mir heute morgen den Nikkei 225 angeguckt habe dachte ich, ich bin noch am schlafen, aber leider war dem nicht so ;-)!
Ich dachte wenn ich die Augen nochmal schliesse und dann nochmal öffne, dann ist aus Minus 4% vielleicht Plus 4% geworden ;-)!

Bin mit 50% (in Japan, DAX etc. vor 3 Wochen) ausgestiegen und warte jetzt darauf, dass sich die Anleger wieder beruhigen (ich habe Zeit) um dann wieder nachzulegen.

Ich kann aber verstehen, dass Dich die ganze Sache nervt....!
Mich nervt es auch gewaltig, denn das Geschäft ist mehr oder weniger unberechenbar geworden. Es geht immer nur + 100 Pkt. bzw. - 100 Pkt. und wenn man sich die ganzen Experten im Fernsehen vor 8 Wochen angehört hat, dann denkt man jetzt, man sitzt im falschen Film.....

Grüße
Silvermoon
Antworten
permanent:

Ich denke es gibt kaum Investoren die in den

 
13.06.06 11:12

letzten Wochen keine Verluste erlitten haben:

Dieses hier schrieb ich zu diesem Thema vor einigen Tagen:

http://www.ariva.de/board/243222

 

27. Ich habe mich in der letzten Woche von Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611457 permanent  11.06.06 11:28 Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611457Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 2611457

sämtlichen Shortpositionen getrennt. Meine Aktienquote beläuft sich auf ca. 40%. Die Shortpositionen haben die in den letzten Wochen erlittenen Verluste der Aktien nicht komplett ausgleichen können. Somit verbleibt seit Beginn diesen Jahres nur noch ein Verhältnismäßig moderates Plus in meinem Depot, nachdem ich zeitweilig sehr gut im Rennen lag. Daneben hat sich die Qualität der Gewinne deutlich verschlechtert. Kurzfristige Shortpositionen habe ich mit ordentlichem Gewinn (steuerpflichtig da Halteposition unter einem Jahr) veräußert. Langfristige Haltepositonen, die z.T deutlich länger als ein Jahr im Depot sind, haben einen Teil ihrer steuerfreien Kursgewinne wieder abgegeben.

Somit hat sich die finanzielle Struktur in meinem Depot in den letzten Wochen deutlich verschlechtet obwohl ich Derivate zur Depotabsicherung eingesetzt habe.

Die Lehre aus diesem Sachverhalt. Ich hätte vor einigen Wochen alle steuerfreien Gewinne realisieren sollen. Da eine Absicherung mit Derivaten sicherlilch eine Kompensation dargestellt hat, aber nicht die komplette Gewinnabgabe der langfristigen Positionen hat auffangen können. Daneben hat sich -wie bereits beschrieben, aus steuerlicher Sicht- die Struktur der Gewinne deutlich verschlechtert.

Fazit: Obwohl ich in den letzten Wochen einbußen im Depot hatte werde ich -Stand heute- für das laufende Jahr deutlich mehr Steuern zahlen müssen.

So ist das eben ein Geben und ein Nehmen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein.

gruss

permanent
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nightfly:

der falsche Film wird fortgesetzt

 
13.06.06 11:23
Tec DAX -3,4% MDAX -3,2% usw. Einzelwerte zum Discountpreis.
Das eine Korrektur kommt,war abzusehen,aber das ähnelt schon einem crash auf Raten.
Noch ist mein Depot nur im Keller,wenns so weiter geht,muß ich anfangen zu graben,
um nochwas zu finden.
mfg nf
Antworten
Fundamental:

"Crash auf Raten"

 
13.06.06 12:13
Das perverse ist nur dabei, dass es  n u l l k o m m a n u l l  Gründe dafür gibt - von daher bleib ich natürlich auch drin.

Es ist halt nur hammerhart, sich dieses Gemetzel ansehen zu müssen, was sicherlich vorwiegend von den Istis "gesteuert" wird.

Ist halt einfach nur mein Frust ... Aber natürlich ändert sich dadurch nichts an meiner Strategie und meiner langfristigen Positionierung - Warenn Buffett halt  :-))
Antworten
hedgi:

ist doch wirklich zu erwarten gewesen

2
13.06.06 12:32
Fundamental und Weltpolitisch war der Anstieg durch nichts aber rein gar nichts zu begründen.Der Ölpreis ist weiterhin sau hoch,die Konjunktur angeblich in Ordnung.Wie denn das frag ich mich.Da lügt jeder jedem was vor und jetzt wird die Rechnung gestellt.Der kleine Aktienspekulatius ist wieder der Dumme weil er nicht rechtzeitig die Kurve gekriegt hat.
Meiner Meinung nach geht der Mist noch gehörig runter und es bleibt noch genug Zeit zum Ein- bzw. Nachkaufen.Schaut euch doch nur Aktien wie BMW,Mogelcom,Freenet Solarworld,Nordex usw. an.Die haben mit Sicherheit noch Potential von 50% nach unten - wenn´s reicht.
Ich schau mir die Sache weiter an und wenn dann jeder am Kotzen ist kaufe ich mal langsam ein.
Good Luck for erverybody!
Antworten
nightfly:

fundamental

 
13.06.06 13:05
definitiv nicht zu begründen.Ölpreis ist schon lange hoch,und viele KGVs
sind jetzt einstellig,türlich gibts hier und da noch Aktien,die überbewertet sind,
aber das ist gar nicht das Thema.Da spiralisiert sich die Börse in eine hausgemachte
Baisse hinein,die nur durch zittrige Hände zu begründen ist und sonst durch
gar nix.Steigende Zinsen,ja,auch nicht wirklich eine Überraschung,wer nicht auf
Pump tradet,dem kann das Wurscht sein. Alle schichten um in Rentenpapiere?
Spätestens wenn die Börse mal wieder für ein paar Tage kräftig anzieht,
werden diese Herrschaften auf dem falschen Fuß erwischt.
Momentan siehts so aus,als würde morgen gar nix mehr produziert und verkauft
werden können. Dann würde ich aber schleunigst die Rohstoffwerte hinterherschmeißen.
usw.
Irgendwann müssen sich die shorties,und das dürften jetzt wohl ne Menge sein,
wieder eindecken. Geduld ist angesagt.
@ fundamental-fühle mit Dir.Aber Du hast keine Solarwerte,oder?
mfg nf
Antworten
wally69:

mein depot zeigt heute -1%..

 
13.06.06 13:09
ich kaufe aber immer antyziklisch...erst wenn eine aktie -50% verloren hat..
Antworten
Fundamental:

@hedgi

 
13.06.06 13:24
"... Fundamental und Weltpolitisch war der Anstieg durch nichts aber rein gar nichts zu begründen.Der Ölpreis ist weiterhin sau hoch,die Konjunktur angeblich in Ordnung.Wie denn das frag ich mich.Da lügt jeder jedem was vor und jetzt wird die Rechnung gestellt. ..."

Sorry, aber einen derartigen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört, nicht einmal von Markus Frick *kopfschüttel. Das ist wirklich sowas von hirnverbrannt, da erspare ich mir jeglichen Kommentar !!

@night
Doch, habe auch Werte wie Solon und R&P im Depot, aber nur als Beimischung. Bin natürlich fundamental von diesen Werten vollkommen überzeugt.
Wer allerdings zu sehr solar-lastig ist, der erlebt gerade das ultimative Fiasko. Aber auch hier gilt: Es ist in vielen Fällen einfach nicht gerechtfertigt. Bei dem Wachstum und den Zukunftsaussichten einer Q-Cells zum Beispiel sind wir (wieder) auf absoluten Einstiegskursen angekommen. Erkläre mir doch da einmal bitte, wie dieselben Leute diesen Wert noch vor einpaar Wochen bei gleicher fundamentaler Situation zu 95 € gekauft haben und ihn heute zu 49 € verramschen ?!?!?
Antworten
Kicky:

Ihr vergesst die Erfahrungen in vergangenen Crashs

7
13.06.06 13:36
jetzt verkaufen nicht nur die Zocker schnell,sondern auch die Privatanleger ,die schon früher auf die Schnauze gefallen sind ,die kriegen diesmal rechtzeitiger mit,dass das ein Crash auf Raten ist,der frühestens Ende Juni beendet sein wird.Da hat es überhaupt keinen Sinn an Lieblingswerten,von denen man überzeugt ist,festzuhalten.Man sollte ganz unemotionell sein mentales Stoploss festsetzen und sie dann mit Limit rausjagen.Sonst werden die Verluste wirklich zu gross,egal ob die Werte fundamental in Ordnung sind,wenn keiner mehr kauft ,dann stürzen sie ab.
Es war auch 2001 so,dass der Crash in Raten erfolgte ,zwischendurch Erholungen kamen und es weiter runterging.Da wir den USA alles nachmachen ,seh ich momentan auch keinen Hoffnungsschimmer ausser Bernanke hält Nachmittag eine ganz überraschende Rede.....
Antworten
nightfly:

Ich warte...

 
13.06.06 13:36
auf die Erklärung.
Hab selbst keine. Zumal sich seitdem bei Q-cells einiges positives getan hat.
Ein Kurs von 80-85€ ist gerechtfertigt.
Eine gewisse Mitschuld hat zZ aber auch die Flut der Neuemissionen,die Geld
abziehen.Auch eine Übertreibung,zumal der Markt immo alles andere als günstig
ist. Da hilft wieder nur stock-picking und abwarten,wie zB Bio-Gate wohl fast
einmalig günstig zu haben ist.
mfg nf
Antworten
Aktienwolf:

Ende Juni ist der Spuk vorbei

 
13.06.06 13:38
(hoffentlich).
Dann dürften die Iran-Krise, so würde ich diesen Crash bezeichnen, beigelegt sein.

Der Ölpreis ist schon wieder unter 70$ und der BP-Boss spricht von mittelfristig 40$.
Somit geht auch der Inflationsdruck zurück, die Börsenkurse steigen steil ...

und wir haben wieder etwas gelernt.
Antworten
marco1972:

Genau

 
13.06.06 13:39
und nutzen die günstigen Kurse zum nachkaufen u verbilligen......
Antworten
Silvermoon:

Du darfst eines nicht vergessen...

 
13.06.06 13:50
@ Fundamental

Auch wenn diese Werte noch vor Wochen für 95 Euro gekauft und verkauft wurden, es handelt sich dabei ausschliesslich um Wachstumstitel, die ggfs. auch ganz schnell wieder "out" seien können.

Vor 6-8 Jahren habe alle nur vom Internet gesprochen, alle Titel haben Riesiges Wachstumspotenzial! Eine Intershop kam von ca. 1500 Euro Kurswert pro Stück auf 30 Euro runter...!

Alle riefen welch ein Schnäppchen und heute stehen Sie bei 1,85 Euro (zeitweise um 1 Euro herum gehandelt), weil deren Wachstumstrategie nicht aufgegangen ist und alle Konkurrenten auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind und diese Produkte auch angeboten haben. Zudem ist dieses Geschäft sehr schnelllebig, denn was heute noch das neuste auf dem Markt ist kann morgen schon völlig uninteressant sein.

Heute redet keiner mehr von diesen Unternehmen.

Ähnliche Beispiele findet man bei den Unternehmen der Windenergie bzw. im Biotechbereich.

Wichtig ist mir nur zu sagen, wo bei solchen Titel der Boden ist, ist ganz schwer auszumachen, denn Sie leben fast ausschliesslich von der Zukunftsfantasie und haben kaum innere Werte vorzuweisen.

Grüße
Silvermoon


Antworten
Anti Lemming:

April 2003 und Mai 2006 - 2 Seiten EINER Medaille

5
13.06.06 14:13
APRIL 2003

Im April 2003, am Langzeittief des DAX um 2200, hatten wir genau die UMGEKEHRTE Situation wie im Frühjahr 2006. Der Krieg im Irak tobte, einigen deutsche Großbanken (HVB, Commerzbank u. a.) drohte die Pleite, weil durch zahllose Firmeninsolvenzen ihre Tier-1-Kapitalquote unter die Mindestgrenze von 6,5 % fiel, die Uno war zerstritten, die Nato drohte auseinanderzubrechen, der Mega-Bärenmarkt nach Platzen der 2000-Blase schien unverdrossen ins dritte Jahr zu gehen. "Analysten" jonglierten mit Dax-Kurszielen von 1000 bis 1500. In Magazinen und Zeitungen kamen Titelgeschichten mit dem Thema "Der Tod der Aktie". "Newsweek" zeigte einen Bären auf dem Titelseite. Im Handelsblatt stand: "Händler stöhnen, niemand will Aktien kaufen." Bullen hatten die Schnauze gestrichen voll, weil jeder der vielen Rallye-Versuche gnadenlos abverkauft worden war.

DAS WAR DAS TIEF.

Es gab nichts, aber auch rein gar nichts, was für höhere Kurse sprach. Trotzdem kam - aus dem Nichts und scheinbar ohne jegliche fundamentale Berechtigung - plötzlich eine Rallye, die NICHT mehr abverkauft wurde. Keiner hat ihr getraut, auch viele Profis nicht. Dennoch kroch sie 3 Jahre lang fast ohne Rücksetzer den Wall of Worry hinauf bis zum Hoch im Mai 2006. Die Börse hatte die fundamentale Wende instinktsicher 6 Monate vorweggenommen. Sie kam schließlich tatsächlich - und erreichte ihre volle Blüte im:



MAI 2006

Szenenwechsel. Mai 2006. Alle Indizes stehen auf 5-Jahreshochs. Die Wirtschaft in EU, USA und den Schwellenländern brummt, Rohstoffe stehen auf Allzeithochs. Der Aktienmarkt wird von Neuemissionen überschwemmt (März 2000 lässt grüßen). Wichtiguerische Aktienkommentatoren im Fernsehen - selber angelernte Laien, die zuvor Sportsendungen moderiert hatten - blasen sich vor begeistertem Hausfrauen-Publikum auf. Thema beim anschließenden Kaffeeklatsch sind niedrige KGVs. Kaum eine Sendung, unter der kein Aktien-Ticker-Band läuft, außer der Direktübertragung des Segens Urbi et Orbi aus dem Vatikan. Börsenbriefschreiber erleben Hochkonjunktur. Aus der Versenkung auferstandene Dotcom-Propheten wie Förtsch sind plötzlich wieder gefragte Leute, denen ihr betrügerisches Geschreibsel und Gehype von frischgekürten Börsen-Junkies geradezu süchtig aus den Fingern gerissen wird. Die Shorts haben die Schnauze gestrichen voll. Zigmal haben sich sich beim Shorten der Indizes die Finger verbrannt und mussten sich bei immer wieder neuen Rallyes mit Verlusten eindecken.

Nun kommt es zum "Melt-Up", dem himmelhochjauchzendem, parabolischen Anstieg, der auch im März 2000 die Allzeithochs markierte. Die Bullen ergötzen sich in einem letzten Anflug von irrationalem Überschwang, die Bären heulen in ihren Höhlen.

DAS WAR DAS HOCH.

Nichts, aber auch rein gar nichts sprach für fallende Kurse. Jedenfalls dann nicht, wenn man, wie die Bullen, beide Augen fest vor der Realität verschloss: vor parabolisch angestiegenen Charts in Gold, Öl, Rohstoffen, Metallen, Aktien, (US-)Immmobilien, Anleihen in Schwellenländern usw., vor weltweit ansteigenden Zinsen und Inflation. Praktisch alle Asset-Klassen standen auf Allzeithochs, weil Hedgefonds das billige Geld aus der Tiefzinsphase (im Japan gibt es Geld IMMER NOCH zu Null Prozent Zinsen) in lukrative Carry-Trades steckten, alles, was kaufbar war, bis an die Schmerzgrenze aufpumpten und dabei exzessive Risiken eingingen (ich hatte in meinem "Doomsday-Bären-Thread" bereits im Feb. 2006 auf die Gefahren hingewiesen und auch meine Aktienquote zurückgefahren).

In diesen Wahn schallt das scheinbar falsche Wort von Bernanke. Die Hedgies reagieren prompt, laden ab. Ein Riesenabverkauf ohne jegliche Rücksetzer beginnt - über Tage und Wochen. Die Wichtigtuer im Fernsehen wiegeln ab. Das sei eine "ganz normale Korrektur", ohne die ein Bullenmarkt gar nicht weiter steigen kann. Eine charttechnische Notwendigkeit.

Doch das hatten sie auch im April 2000 gesagt. Sie würden ja sonst auch ihr Gesicht verlieren, wenn sie zuvor noch von DAX 10.000 gefaselt haben...

Tatsächlich ist es IMHO der Beginn eines neuen Abwärts-Zyklus im Bärenmarkt nach dem Platzen der bislang größten Aktienblase aller Zeiten - der Jahr-2000-Blase. Die Fed hatte versucht, durch rekordtiefe 1 %-Zinsen gegenzusteuern und die Liquidität zu erhalten - allerdings um den Preis der neuen Blasen im Immobilien, Gold- und Rohstoffmarkt. Die Aktienblase von 2000 wurde also lediglich durch andere Blasen ersetzt. Irgendwann aber ist die Zeche fällig. Das muss kein Riesen-Crash werden. Wahrscheinlicher ist ein über 10 Jahre laufender Seitwärtsmarkt, in dem das KGV des SP-500 (zurzeit 20) durch das in dieser Zeit stattfindende Wirtschaftswachstum wieder auf den Durchschnittswert von 8 bis 10 gedrückt wird, der nachhaltigere Anstiege verspricht. Sprich: Seitwärts-Konsolidierung.

In dieser langen Seitwärtsphase kann es freilich immer mal wieder hässliche 20 bis 40 Prozent-Korrekturen geben - wie in der Zeit von 1970 bis 1982 (Details dazu:
mein Doomsday-Bären-Thread, 2. Posting).



FAZIT: Die Lage war am Tief 2003 und am Hoch 2006 erschreckend ähnlich. In beiden Fällen regierte die Psychologie. Im März 2003 waren es Frust und nackte Angst, im Mai 2006 blinde Gier und Risiko-Übermut - zwei Seiten derselben Medaille.

Jedes der beiden Extreme lieferte auf seine Weise ein Warnsignal (obwohl es IMHO jetzt am Hoch stärker ausfiel als 2003 am Tief). Mit Fundamentalkriterien allein lassen sich diese Psycho-Exzesse nicht erfassen. Man braucht die mentale Distanz, um sich von dem allgemeinen Wahn nicht mitreißen zu lassen - weder im Negativen (2003) noch im Positiven (2006).

Das Timing-Problem beim Anstieg im April 2003, den sehr viele verpassten, war ähnlich schwierig wie der rechtzeitige Ausstieg im Mai 2006. In beiden Fällen hatte nur derjenige Erfolg, der sich mit kühlem Kopf über die jeweils extremen Emotionen hinwegsetzte und "cool" (antizyklisch) dagegenhielt.

Was machten die Bullen mit den jüngsten Warnsignalen? Sie sagten: Ein Markt, der trotz dieser Warnsignale (Ölpreis, Blasen, Zinsen) nicht fällt, ist extrem stabil ("highly resilient") und wird weiter steigen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Resiliance hält genau so lange, bis sich plötzlich - und scheinbar grundlos - nicht mehr hält. In dem Moment führt sich das Stabilitäts-Argument, das vorher ja für ein weiteres Investiert-Bleiben sprach, selbst ad absurdum. Wohl dem, der aus der Vergangenheit (März 2000: "Diesmal ist alles anderes") etwas gelernt hatte...
Antworten
Kritiker:

Hilflos im Schicksal!

4
13.06.06 15:43
Wir lesen die halben Wahrheiten und glauben sie als Ganzes.
"Alle verkaufen alle Aktien!" = Alle Aktien wurden GEKAUFT!

Wir können nicht erkennen, ob die tiefen Kurse von Verkäufern oder von Aufkäufern ausgelöst wurden.
Erkenntnis: WIR machen keine Kurse, sondern wir rennen denen hinterher.
Ganz gewiss wird derzeit die Panik ausgenutzt.
Und solange die Lemminge die vorgegebenen SL's setzen, können diese auch ausgelöst werden.
Die tiefen Kurse kommen den Einkäufern entgegen; das ist klar.
Also sind sie die eigentlichen Profiteure.

Nur wer rechtzeitig verkauft hat, war schlau! Aber er hat es nicht gewußt! Denn die "Umkehr" ist weiter unbekannt.

Die dümmste Strategie ist immer noch: Hoch einkaufen - tief verkaufen!
Und genau dazu sollen wir verleitet werden.
Wer Substanz gekauft hat, sollte sie behalten.
Mein Sack bleibt zu!! - Kritiker.
Antworten
Fundamental:

@Lemming

 
13.06.06 15:58
"... Wahrscheinlicher ist ein über 10 Jahre laufender Seitwärtsmarkt, in dem das KGV des SP-500 (zurzeit 20) durch das in dieser Zeit stattfindende Wirtschaftswachstum wieder auf den Durchschnittswert von 8 bis 10 gedrückt wird ..."

Sodann, wir haben zahlreiche Werte, die mittlerweile wieder ein KGV von 8-10 und das bei einem Überschuss-Wachstum von über 50%. Ergo müssten diese Werte, um in der Range von 8-10 zu bleiben, im Kurs um 50% steigen - damnach würde fundamental ja alles im Lot bleiben.

Sorry, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir hier von keinem Platzen einer Blase sprechen, sondern von einem psychologisch bedingten Rücksetzer - der aber deshalb nicht weniger schmerzhaft ist. Auch kann eine Seitwärtsbewegung oder sogar ein weiterer Rückschritt durchaus möglich sein.

Aber nochmal: Wenn die Firmen, in die ich investiert bin, weiterhin derart stark wachsen und ihren inneren Wert steigern, wird dies - auf mittelfristiger Sicht - nicht vom Markt unberücksichtigt bleiben !
Antworten
Fundamental:

Aber bei einem gebe ich Dir

 
13.06.06 16:08
vollkommen Recht:

"... Aus der Versenkung auferstandene Dotcom-Propheten wie Förtsch sind plötzlich wieder gefragte Leute, denen ihr betrügerisches Geschreibsel und Gehype von frischgekürten Börsen-Junkies geradezu süchtig aus den Fingern gerissen wird. ..."

Das ist in der Tat ein Alarmsignal - nur bezieht es sich auf den ganzen Rotz und Dreck, der von diesen Verbrechern empfohlen wird: ONA Exploration, Globex Mining, Bravo Venture, XL Generation etc. Alles aufgeblasenen, hochgepushte, marktenge Pommes-Buden - Reinkanation des Neuen Marktes !
Da trifft es haargenau wie am Neuen Markt zu und es wurde wieder einmal die Kohle verbrannt, die tausende von gutgläubigen Kleinanlegern nie mehr wieder sehen werden !!!
Antworten
Anti Lemming:

Aktien werden wie Commodities behandelt

2
13.06.06 16:21
dieser Tage, und das ist das Problem. Im Moment wird kein großer Unterschied zwischen einzelnen Aktien gemacht. Die Devise heißt: raus. Was teurer ist ("gute" Aktien) wird sogar noch eher verkauft, weil da die Verluste kleiner sind. Gute Fundamentals schützen also in einem solchen Börsenumfeld nicht, und niedrige KGVs auch nicht. Wer mit "Mistaktien" unter Wasser ist und Margin Calls bekommt, wirft im Zweifelsfall lieber seine Perlen vor die Säue...
Antworten
Fundamental:

@Lemming

 
13.06.06 16:29
"... Im Moment wird kein großer Unterschied zwischen einzelnen Aktien gemacht ..."

Natürlich, dass ist ja gerade das besonders Bittere daran ...
Dennoch:  I m   M o m e n t  ist es bitter, aber mittelfristig
ganz sicher der richtige Weg    :-)

So long - suffer on !
Antworten
Pichel:

da hat Prior noch mehr Kapital

 
13.06.06 16:37
um vorzeitig in seine Empfehlungen reinzugehen!


DGAP-News: Prior Capital AG schließt Kapitalerhöhung vorzeitig

Prior Capital AG / Börsengang/Börsengang

13.06.2006

Corporate-Mitteilung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der
EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

- Prior Capital AG schließt Kapitalerhöhung vorzeitig
- Starkes Interesse insbesondere des Abonnentenstamms der "Prior Börse"
- EUR 5,2 Mio. neue Mittel für die Aufnahme des Beteiligungsgeschäfts


Die Prior Capital AG hat am Dienstag, 13. Juni 2006, 16.00 Uhr, ihre
Kapitalerhöhung vorzeitig geschlossen. Aufgrund einer deutlichen
Überzeichnung der öffentlich angebotenen bis zu 2.600.000 neuen Aktien hat
der Vorstand der Prior Capital AG in Abstimmung mit dem Lead Manager VEM
Aktienbank AG beschlossen, bereits drei Tage vor dem geplanten Ende der
Zeichnungsfrist (16. Juni 2006, 12.00 Uhr) keine weiteren Kaufangebote
anzunehmen.

Wesentlicher Erfolgsfaktor für die vollständige Platzierung der
Kapitalerhöhung war die starke Nachfrage nach Prior Capital AG-Aktien bei
den Abonnenten der "Prior Börse", denen ein bevorrechtigtes Zeichnungsrecht
eingeräumt worden war. Die endgültige Zuteilung der neuen Aktien erfolgt am
16. Juni 2006.

Bei einem Bezugspreis von EUR 2,00 je neuer Aktie beträgt der
Emissionserlös EUR 5,2 Mio und dient der Prior Capital AG als
Eigenkapitalbasis für die Aufnahme des Beteiligungsgeschäfts. In Frankfurt
erklärte Alleinvorstand Egbert Prior: "Das Timing könnte nicht besser sein.
Die Börsenkorrektur bietet günstige Einstiegsgelegenheiten."

Durch die erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung steigert sich das
Grundkapital der Gesellschaft von EUR 225.000,00 auf EUR 2.825.000,00. Die
Anzahl der ausgegebenen Aktien erhöht sich auf 2.825.000. Die
Handelsaufnahme der neuen Aktien im Entry Standard an der Frankfurter
Wertpapierbörse erfolgt am 26. Juni 2006.

Die Prior Capital AG ist eine neue Beteiligungsgesellschaft, die u.a. in
deutsche und internationale Aktien oder außerbörsliche Beteiligungen
investieren wird.

Frankfurt am Main, 13. Juni 2006


Rückfragen bitte an
Prior Capital AG
Tel.: 069/74 34 830






DGAP 13.06.2006
--------------------------------------------------
„„„
Antworten
FredoTorpedo:

im Vergleich zu Juni 2005 liegt der DAX noch über

 
13.06.06 17:00
15% im Plus. Wenn ich eine solche Rendite jedes Jahr erwirtschaften könnte, wäre ich zufrieden.

Viele von uns (mich eingeschlossen) sind im Verlauf der letzten Monate wohl wieder zu sehr der Gier verfallen: Alles Werte mit unter 50% / Jahr waren Luschen. Jetzt kommt die Quittung. Diejenigen die zuletzt kamen bespraft das Leben, die schon länger dabei waren müßten immer noch ganz gut im Plus liegen.

Ich bin, weit unter Höchstkurs, bei vielen Werten ausgestiegen und warte bis das Tal erreicht ist - vielleicht wenn wir die Wert vor 12 Monaten wieder erreicht haben ???

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Aktienwolf:

@Fredo

 
13.06.06 17:06
wie wir alle (außer Du) glauben, sind wir bereits im Tal.

Sobald Du uns dies dann auch erkannt hast,kannst Du uns ja dann mitteilen wo der
Tal-Boden genau ist.
Antworten
Herrmann:

FUNDAMENTAL, prima was losgetreten!

 
13.06.06 17:40
Dieser Thread ist ja ein echter Kracher. Was jetzt an Selbsterkenntnis, Vorhersagen und lesenswerten Analysen an einem Tag auf den Tisch kommt, ist schon erstaunlich. Viele haben es ja vorher schon gewusst, aber wo waren vor dem 10.05.06 die kritischen Töne?
Aber wichtig wäre jetzt doch eine Diskussion:
"Was tun"?
POSITIV
- Der ölpreis scheint erstmal zur Ruhe gekommen zu sein
- Bei den Zinserhöhungen in den Staaten wird nur noch eine kleine Erhöhung erwartet, obwohl bei Bernanke weiss man nie....
-Wichtige Wahlen für die Republikaner stehen an
- Die europäische Wirtschaft, besonders die Deutsche brummt
- Die Gewinn- und Umsatzerwartungen sind sehr positiv
- Die Fußball-WM im Sonnentaumel

NEGATIV
- Die Sommer-Baisse ist im vollen Gange / "The Trend is your friend"
- Diskussion über die Mwst-Erhöhung dauert noch an
- Warum schmiert auch Asien so ab
und, und, und...
PERMANENT hat einige Erklärungen gebracht.
Ich erwarte keinen langfristigen Abwärtstrend und werde in den nächsten Monaten einige "Gott sei Dank" realisierte Kursgewinne wieder investieren. Wo liegen die größten Chancen?
Mal sehen, was noch kommt!

Antworten
Fundamental:

@Hermann

 
13.06.06 18:54
Korrekt - jetzt ist`s sehr einfach, alles vorher gewusst zu haben ...

However, wir haben bei vielen Werten mittlerweile derart niedrige
KGVs erreicht, dass es schon fast in den minus-Bereich gehen muss !

Ich bleibe meiner Strategie treu - egal was noch passiert. Die der-
zeitige Baisse ist mit das ungerechteste, was ich je an der Börse
erlebt habe ... aber es wird auch wieder Gerechtigkeit geben, davon
bin ich 100%ig überzeugt :-)

So long - suffer on !
Antworten
FredoTorpedo:

Aktienwolf, schau dir das Langfristchart an, dann

 
13.06.06 19:17
was für ein kleiner Zacken der bisherige Abstieg im gesamten Verlauf ausmacht. Auch wenn wir den Stand von vor 12 Monaten wieder erreichen sollten, würde ich das noch nicht extrem außergewöhnlich bezeichnen.

Lediglich die Heftigkeit des Einbruchs in kurzer Zeit ohne das (allgemein verfügbare) dramatische politische oder wirtschaftliche Meldungen vorlagen hat mcih total auf dem falschen Fuß erwischt.

Mein Eindruck ist, dass die Panik noch besteht und viele auf jeden kleiner Rücksetzer warten um auszusteigen, d.h. den derzeitgen Trend bestätigen.

Wenn das Ende des Tals für dich bereits erreicht ist, dann bist du ja sicher wieder dabei voll einzusteigen. Damit erzeugst mit anderen diese kleinen Rücksetzer.

Wann das Tal oder ein Tal erreicht ist, wird du sicher selbst am Chart ablesen können ob es dann das letzte war oder nur eine Zwischestufe kann sicher niemand sagen. Das macht das Spiel doch gerade spannend.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
wally69:

Antilemming

 
13.06.06 19:48
Antilem...ich lese schon länger mit und gebe dir 100% recht...ich habe die Korrektur 2001 mitgemacht  und das was wir jetzt sehen habe ich schon Anfangs des Jahres gesehen..
Ich bin auch massiv in Intel  investiert zu ca 14.5 Euro und mir lässt jetzige Stimmung kalt...
Sollte intel weiter auf 15 Dollar fallen werde ich einfach nachkaufen...kein Problem...weil INTC wieder steigen wird ES IST SICHER-IM MOMENT IST DIE MASSE GEGEN INTEL –ES WRID SICH ABER ÄNDERN,UND DAVON MÖCHTE UND WERDE  ICH MASSIV PROFIETIREN..
Ich sehe auch das du Kostolanyleser bist (wie ich  auch)- seit der Korrektur 2001 habe mir geschworen nie wieder Aktien zu Höchstkursen zu kaufen..!!Seit dem kaufe ich Antizyklisch was mir einige Erfolge gebracht hat ...heute habe ich eine mit Gewinn was verkauft was ich vor 4 Wochen gekauft habe...
Halte deine INTC –und sogar kaufe dazu wenn sie weiter fallen sollte..
Wally
Antworten
Anti Lemming:

Meine kritischen Töne am 10. Mai 2006

 
13.06.06 20:06
- und zwar einige Stunden vor der Fed-Sitzung:

http://www.ariva.de/board/208240?pnr=2547875#jump2547875

(Achtet auf die fett gesetzten Passagen, die später genau eintrafen).


Weitere kritische Töne hier ab 31.1.06:

http://www.ariva.de/board/245194
Antworten
duffyduck:

oh oh amerika aber tu uns das nicht an o. T.

 
13.06.06 20:24
Antworten
Pate100:

schau Dir mal P4 an *g*

 
13.06.06 21:01

P4!:-))
http://www.ariva.de/board/...ch_full=&page=-2&a=all&search_id=Pate100

Aber das wollte damals niemand hören...

Auch schon am Anfang des Jahres hab in Katjuschas IBS thread geschrieben, das bei
der von mir erwarteten Korrektur dieser Wert auch stark verlieren wird.
Da wurde ich nur etwas müde belächeld. Qualität und ein "niedriges" KGV
wird den/die wert(e) schon schützen.

Tja dat sieht man ja nun...

Eine Einschäzung über die Zukünftige Entwicklung möchte ich nicht abgeben da ich
momentan nur sehr sehr wenigt Zeit für die Börse habe.

Gruss Pate


Antworten
Nukem:

Mir gehts auch so

 
13.06.06 21:08
die letzte vier Wochen waren echt heftig. Ein Verkauf auf diesem Niveau kommt nicht in Frage. Alle blutrot.... Mist....!
Antworten
shaker:

schon seit geraumer zeit bin ich auf dem modus: o. T.

 
13.06.06 21:19
Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 43499
Antworten
nightfly:

aussitzen hat 2000/01 nix gebracht

 
14.06.06 08:53
aber jetzt wohl schon.Ich bleib dabei.
Die Vorraussetzungen sind völlig anders.
Und es werden die Gurken- und nicht die Substanzwerte sein,die als erstes
wieder steigen. schaut auf Cobracrest,ein gutes Zeichen,daß es bald wieder
aufwärts geht.
mfg nf
Antworten
n1608:

Interessante Diskussion, die leider zwei

4
14.06.06 09:25
wichtige Faktoren außer acht läßt.

1. Es wird wie immer nur kurz- und nie langfrisitg gedacht. Denn wenn eines außer Frage steht, dann dass die Rendite von Aktien langfristig alle anderen Anlageformen schlägt. Wer sein Depot als Teil seiner seiner privaten Altersvorsorge betrachtet und einen entsprechend langen Horizont mitbringt, wird in jedem Fall belohnt. Irrationale Übertreibungen nach oben und nach unten, sind normal und können, wenn es gut läuft, natürlich dazu verwendet werden Gewinne mitzunehmen o. beherzt zuzugreifen. Eine langfrisitge Strategie führt aber nicht zu einem panikartigen Abverkauf des gesamten Depots. So habe ich, Gott sei Dank, alle meine Dax-Calls, die ich letzten September gekauft hatte bis Ende April verkauft. Andererseits habe ich den Ausstieg bei einigen Werten im Öl- und Rohstoffbereich verpasst. Dies lässt sich langfristig allerdings gut verschmerzen, da ich diese Werte z.T. schon seit Jahren habe und sie immer noch schön im Plus liegen. Von den insgesamt schon ausgeschütteten Dividenden gar nicht erst zu reden.

2. Wenn hier im thread Pararellen zu dem Chrash von 00-03 gezogen werden, kann ich dass nachvollziehen. Wer vielleicht erst seit 5-7 Jahren an der Börse ist, dem scheint das Muster bekannt vorzukommen. Allerdings wird dann völlig außer Acht gelassen, welche schwierigen Sanierungsprozesse die deutsche Wirtschaft hinter sich hat. Die Hausaufgaben wurden und werden gemacht und somit sind deutsche Werte auch nicht überbewertet. Dies ist ein ganz klarer und entscheidender Unterschied zu 2000. Das der Markt dies kurzfristig ignoriert und irrational übertreibt, ist dabei immer gegeben. Damit ergeben sich aber für den langfristig orientierten Anleger hervorragende Kaufgelegenheiten.

Gruss n1608  
Antworten
nightfly:

richtig

 
14.06.06 09:46
aber langfristig denken hat widerum nur bei Substanzwerten einen Sinn.
Möcht nicht wissen,wieviele Gurkenwerte nach dieser Korrektur sich nicht
wieder erholen und längerfristig den Abgang machen. Das zumindest dürfte
ähnlich wie 2001 sein,auch wenn,wie oben geschrieben,sie die Vorläufer sind,
aber sobald dann die Substanzwerte nachhaltig steigen,sind die Gurkenwerte
erledigt.Kandidaten Wapme,Softline,Winter,Cobra und x andere.
Von den internationalen "explorationsunternehmen"/pennystocks(gold,öl,solar)
mal ganz zu schweigen.
mfg nf
Antworten
Katjuscha:

Nur von den Werten redet ja Fundamental nicht

 
14.06.06 12:32
Substnazwerte ist ein relativer Begriff. Damit werden immer gerne große Konzerne ab MDax und höher bezeichnet, obwohl sie gemessen am KBV und der Marktstellung oft auch nicht mehr Substanz haben als Nebenwerte. In so fern bleibt nur, auf KGV, KUV, KBV, KCV und die Bilanzposten zu gucken.

Und wenn es halt Aktien gibt, die trotz KGV von 7, trotz KBV von 1 oder trotz schuldenfreier Bilanz mit viel Cash fallen, dann sind das die Werte, die man jetzt kaufen sollte. Teilweise gibt es Aktien, die haben diese Kennzahlen alle zusammen plus relativ gutes Wachstum.

Die Bewertungen von Analytik Jena, Catalis, IBS oder UMS kann ich jedenfalls nicht mehr nachvollziehen. Die wurden ohne Sinn und Verstand verkauft. Klar stellen sich jetzt wieder Leute hin und meinen sie hätten es schon immer gewußt, dass auch solche Aktien in Baissephasen fallen, aber das trägt jetzt nichts zur Sache bei. Fakt ist, dass sie unterbewertet sind, und falls diese Unternehmen zumindest um 10% wachsen (wovon bei den Beispielen locker auszugehen ist), dann wird das der Kurs auch mittelfristig deutlich zeigen.
Antworten
Fundamental:

@Kat

 
14.06.06 12:43
Besser hätt ich`s nicht ausdrücken können :-))
Antworten
Kicky:

Börsenpsychologie zur Verlustbegrenzung

2
14.06.06 12:45
Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. Insbesondere dann, wenn der Rückgang nicht erwartet wurde. Die Folgen sind die gleichen: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Nahe liegend ist die Vermutung, dass der Anleger bei seiner Depotauswahl Fehler gemacht hat. Doch wer gesteht sich schon gerne einen Fehler ein? Denn das Eingeständnis einer falschen Investitionsentscheidung verstärkt die sowieso schon vorhandenen unangenehmen Gefühle. Also tut man lieber nichts und wartet ab.

Doch die Börse bestraft Anleger, die im Verlustbereich an ihrer Lage orientiert sind, immer wieder. Wird zu lange gewartet und fallen einzelne Depotwerte weiter, wird der Anleger schnell zum Aussitzer seiner Verluste. Ein Aussitzer lässt seine Verluste laufen und verlängert seinen zeitlichen Investmentumfang während er Werte im Depot hält. Dieses Phänomen wird auch dadurch unterstützt, dass die Niedergeschlagenheit bald durch Hoffnung ersetzt wird: "Bestimmt geht es wieder aufwärts"

Gerade der unerfahrene Anleger ist diesem natürlichem Mechanismus bei den ersten Verlusten hilflos ausgeliefert. Aber es gibt einen Trick diesen Mechanismus zu umgehen. Nur wer sich vor dem Kauf einen Plan zurechtgelegt hat, was im Verlust zu tun ist, hat die Chance dem aussitzen zu entgehen. Wie muss so ein Plan aussehen? Zum einen benötigt ein Anleger Verkaufsmotive, zum anderen bedarf es einer Strategie Verluste zu begrenzen.

Über Verkaufsmotive zu verfügen bedeutet, die Vorteile des Verkaufs von verlustbringenden Depotanteilen zu kennen. Das aktuelle Vermögen wird gesichert und man hat die Chance sein Geld in bessere Werte zu investieren. Darüber hinaus gewinnt ein Anleger mit jeder Trennung von verlustbringenden Wertpapieren ein Stück Unabhängigkeit von der Marktstimmung.

Die Strategie zur Verlustbegrenzung sind Stop-Loss-Orders. Es gibt nur eine allgemeingültige Regel wie Verlustbegrenzungen zu gestalten sind: Der angestrebte Gewinn sollte größer sein als die Verlustbegrenzung. Darüber hinaus hängen Stop-Loss-Orders vom Risikoprofil des Anlegers und der Volatilität des Wertpapiers ab. Ebenso sollte kein Anleger Stop-Loss-Orders auf runde Zahlen legen, um unerwartete Überraschungen durch hohe Umsätze zu vermeiden.

Das Wichtigste ist, die eigene Verlustbegrenzung vor der Kauforder zu formulieren und sich unter allen Umständen daran zu halten. Dazu bedarf es auch ein wenig Mut, die Hoffnung aufzugeben und sich einen Fehler einzugestehen. Doch das sollte um so leichter fallen, je eher man sich bewusst ist, dass nicht jedes Engagement ein Volltreffer sein kann.www.boersenpsychologie.net/wissen/wissen.html
Antworten
Katjuscha:

Kein Angst Kicky, ich hab nicht gewartet

 
14.06.06 13:26
Die erste Abwärtswelle vor einem Monat kam für mich noch überraschend, und da hat mein Depot gleich mal 10% verloren, aber seitdem hab ich meine Lehren gezogen und über 35% cash aufgebaut. Seitdem trade ich Nebenwerte nur noch. Gibt aber schon 5-6 Werte, die ich so günstig finde (davon die oben genannten 4 Werte plus Biotest und Broadnet), das ich sie nicht verkaufen werde, und das ist auch keine falsche Investitionsentscheidung.

Aber du hast schon recht. Man darf sich auch nichts vormachen. Ne Catalis hatte ich zum Glück rechtzeitig reduziert und konnte sie daher gestern zu 0,96 sehr günstig wieder einsacken. Mn muss schon etwas cash haben, um flexibel reagieren zu können. Ändert allerdings nichts an meine vorhin getätigten mittelfristigen Aussage. Die Werte werden wieder steigen. Das ist so sicher wie das Aen in der Kirche. Die Frage ist halt wann und von welchem Niveau aus. Bei den Bewertungen gehts aber nicht viel weiter abwärts. Soviel Erfahrung kannst du mir schon zutrauen, und das sage ich obwohl ich mir durchaus einen Dax knapp unter 5000 Punkten vorstellen könnte.


Heute bin ich auch weder in Leoni eingestiegen. Hat zwar einen besonderen Grund, aber da konnte ich sowieso bei KGV von 10,5 auch nicht wiederstehen. Cashquote daher aktuell nur noch 25%. Und falls die US-Indizes heute nochmal etwas runterkommen und den Dax nochmal auf 5250-5270 dürcken, werde ich auch heute noch einen Dax-Long als Tradingposi kaufen.
Antworten
Herrmann:

Pos. 34 Anti Lemming hat

 
14.06.06 13:43
sich bereits vor dem, bzw. auch  nach dem 10.05.  sehr kritisch und analytisch geäußert. Anti Lemming, du bist ja ein fleißiger Schreiber. Woher holst du dir die vielen Infos, bzw. sind das deine eigenen Gedankengänge? In Zukunft werde ich häufiger bei dir reinschauen. Sehr interessant, nur manchmal sehr, sehr ausführlich, etwas mehr komprimiert würde das Lesen erleichtern.
Antworten
Fundamental:

bis auf wenige Ausnahmen

 
15.06.06 13:01
(momentan UMS und IBS) korrigieren die verprügelten
Werte heute endlich nach oben. Aber nach dem, was da
in den letzten Wochen abgelaufen ist, traue ich dem
Frieden einfach noch nicht ...

Wie gesagt, fundamental gesehen sind bei den disku-
tierten Werten mittlerweile überhaupt keine tieferen
Kurse mehr denkbar - aber das dachte ich in vielen
Fällen schon vor Monaten ...

Könnte mich ja auch für eine gewisse Zeit mit einer
Seitwärtsbewegung anfreunden - aber bitte nicht noch
einmal dieses Blutbad wie in den letzten Tagen !

Antworten
Aktienwolf:

sind denn 4 Wochen schon rum?

 
15.06.06 13:09
Du bist hier eine super Bereicherung und sollst tatsächlich 4 Wochen nicht reinschauen.

Geh auf eine Insel und vertrau darauf: Deine Werte werden siegen (zumindest die meisten)

Wenn Du aber schon abstinent sein möchtest, dann am besten bis Ende August.

Dann sind die meisten Halbjahresergebnisse da und der Markt hat keine Ausreden mehr.

Nochmals vielen Dank für Deine guten Informationen hier, schönen Urlaub !
Antworten
Jorgos:

Es gab schon viel früher kritische Stimmen.

 
15.06.06 13:16
Jedoch wurden diese ignoriert. Wenn die Gier überschäumt, wird jegliche Kritik übersehen, da sie nicht ins Bild passt und fundamental alles erklärt werden kann.

http://www.ariva.de/board/246218?ISSE=v3-830547-248895-8364-578616
Antworten
Fundamental:

@Jorgos

 
15.06.06 13:39
"... Das ist aber ein gutes Zeichen. Momentan denken wieder alle, sie könnten mit FUSA, Sunwin,........ in einer Woche Millionär werden. Das ist schon eine sehr bedenkliche Grundstimmung ..."

Bin da absolut bei Dir, denn der "Pusher-Hype"
errinnert(e) tatsächlich wieder an die Zeiten
des Neuen Marktes und die heftige Korrektur der
Blasen war/ist fundamental begründet.

Aber das ist auch unser Thema: Während die Blasen
platzen werden die Value-Titel mit zerfleischt -
und das ist das unverständliche und daher nur mit
der Psychologie zu erklären !

Sei es wie es sei: Auch wenn ich schon seit der
Crash-Zeit des Neuen Marktes dabei bin, wird mir
diese (völlig übertriebene) Korrektur eine Lehre
sein und ich werde zukünftig nach derart langen
Hausse-Phasen meine Gewinne früher sichern.

However, es wird sich dennoch nichts an meiner
fundamentalen Betrachtungsweise ändern - und das
sage ich jetzt für die nächsten Monate voraus:
Unsere value-orientierten Investments werden die
alten Höhen   ü b e r s c h r e i t e n  während
die Blasen geplatzt und deren Hüllen zerfetzt sind !

P.S. @Wolfi
Na ja, habe diesen Thread eröffnet, weil ich den
Anblick der (täglichen) Rückschläge nicht mehr ver-
kraften konnte - habe seitdem auch nicht mehr meinen
Gesamt-Depot-Wert abgerufen. Die Einzeltitel verfolge
ich hier natürlich weiter :-))
Antworten
Anti Lemming:

@Hermann

2
15.06.06 13:51
Danke für Dein Interesse. Ich lese viel - u. a. US-Quellen wie "TheStreet.com", um die Lage genau beurteilen zu können. Denn wenn man die Lage nicht genau kennt, kann man sich auch kein vernünftiges eigenes Bild machen.

Aber zu dem, was ich lese, mache ich mir stets auch eigene Gedanken. Meine Postings sind fast immer eigene Gedanken oder kommentierte fremde Gedanken. Oft komme ich dabei zu umgekehrten Schlüssen wie "der Konsens", zum Beispiel beim Dollar:

http://www.ariva.de/board/255969

http://www.ariva.de/board/208240

Skeptisch werde ich grundsätzlich auch, wenn "alle Welt" euphorisch ist:

http://www.ariva.de/board/245194


Umgekehrt werde ich bei Pessimismus-Tiefs selber euphorisch und gehe long.

Dazu gibt es noch keine Posting (außer bei Einzelwerten wie Intel und Pfizer). Ich glaube aber, das wir im Herbst mal wieder einen richtigen Oktober-Crash sehen werden. Ich habe vor, dann Aktien zu kaufen und gegen den Trend Optimismus zu verbreiten.

Dass ich an Hochs verkaufe, dient dazu, das Bargeld zu beschaffen, mit dem ich dann am Tief wieder auf Einkaufs-Tour gehen kann. Wer immer ständig voll investiert ist, dem fehlt bei Tiefs das Geld für Neukäufe.

Greetz, A.L.


Antworten
biergott:

eins glaub ich allerdings nicht, fundi:

 
15.06.06 13:54
du wirst auch nächstes mal in ner vergleichbaren situation net rausgehen. selbst bei 6100 im dax und den entsprechenden unternehmensbewertungen im smallcap-bereich war die fundamentale situation trotzdem sehr positiv und die kurse maximal durchschnittlich bewertet im historischen vergleich. du wärst nie rausgegangen, frühestens kurz vor der 7000 hätteste drüber nachgedacht, oder?  :)

is so mein gedanke. ansonsten liegst du komplett richtig, man kann nur versuchen draus zu lernen. ich sitzt die delle ja nun auch voll investiert aus und kann net zukaufen... aber langfristig wird sichs trotzdem auszahlen!  

PROST  
Antworten
Fundamental:

ist was Wahres dran,

 
15.06.06 14:00
und ich habe auch immer wieder die absolut
günstige Bewertung meiner/unserer Werte
bechrieben - daher mein Unverständnis.

Aber wenn man merkt, dass die gesamte
Stimmung nachhaltig umschlägt, würde ich
(ggf. !) trotzdem über einen Ausstieg
nachdenken ...

ich weiss, Timing an der Börse ist ein
Glücksspiel, daher werde ich meine Invest-
ments auch zukünftig nullkommanull ändern,
auch das habe ich ja immer gesagt.

Fakt ist aber auch, dass es immer wider
und bei allen Werten Rücksetzer gibt - nur
"wann" und "wie sehr" sind die Fragen, die
uns nur der Kaffee-Satz beantworten kann ...

So long - drink on !
Antworten
Aktienwolf:

ich sag Euch wann ich rausgehe:

 
15.06.06 14:33
wenn das DAX KGV des laufenden Jahres (nicht nächstes Jahr oder weiter weg) über dem Renten-KGV (10-Jahre) liegt dann spätestens geh ich definitiv raus.

Bei einem Renten-KGV von 25 und einem DAX-KGV von weniger als 15 gibt es für mich noch keine wirkliche dauerhafte Korrektur.

Ich habe die aktuelle Iran-Krise dazu genutzt verstärkt in Werte wie VEM zu investieren und werde mit diesem Schwung in 12 Monaten deutlich höher liegen als die jenigen, welche mit Minus (könnte ja noch weiter fallen) aussteigen und irgend wann, wenn sie gesehen haben, dass die Kurse nachhaltig gestiegen sind wieder langsam einsteigen.





 
Antworten
Fundamental:

@Wolfi

 
15.06.06 15:42
Ist ja auch mein Reden, war ja auch
nie der Trader und habe meine Werte
immer solange gehalten, bis sie in
Relation zum erwarteten Wachstum
(= EPS zu KGV) zu teuer geworden
sind.

Nur bei einem Ding wie die letzten
Wochen, wenn Dir mal eben ein Gewinn
von 25% unter`m Arsch weggezogen wird,
werde selbst ich nachdenklich ...

However, gebe Dir allerdings zu 100%
Recht !

So long - rock on !
Antworten
Kritiker:

Da bin ich mit Bernd Niquet einig.

 
15.06.06 16:06
Es gibt nichts widersprüchlicheres wie "Börsenpsychologie".
Lesenswertes Reinstellen von Kicky, aber auch der Beweis von theoretischem BlaBla.

Kursverläufe sind Prozesse mit unerkanntem Beginn und offenem Ende.
WANN soll da eine Reaktion geordert werden?
Soll ich sofort nach 3% Rückgang verkaufen? - und den möglichen 5%-Anstieg danach verpassen?
Soll ich verkaufen, wenn Unkenrufe tönen? - dann hätte ich seit 2 Jahren nichts mehr kaufen dürfen.

Soll ich stets 20% cash halten? - wofür? - um sie schnell zu verbraten und wieder nichts zu haben?

Unser Pech ist die uralte Weisheit, daß an der Börse nicht geläutet wird. Dazu die Erkenntnis, WER sollte denn läuten?
Die Börse will Geschäft machen.
Die Gestalter wollen verdienen und die Insti's wollen billig rein.
Und wir rennen hinterher!
Und manche hier glauben auch noch, mit ihren Luscherln die Kurse zu bewegen.

Vergangene Wochen wurde die dt. Panik brutal ausgenutzt.
Das ist die Wahrheit!
Allein gestern in meinem Depot 4x gezielte SL-Abfischung. Nur wer weiß, wo diese gesetzt sind, kann sie auslösen (Mafia?).

Da hilft kein Kosto und kein WarBuf und kein anderer Schlaumeier!!

Da retet nur eine stabile Psyche - und diese wünsche ich Euch! - Kritiker.
Antworten
biergott:

grün und PROST! o. T.

 
15.06.06 16:25
Antworten
Fundamental:

@Kritiker

 
15.06.06 17:01
"... Da hilft kein Kosto und kein WarBuf und kein anderer Schlaumeier!! ..."

Falsch Kritiker Genau da  k a n n  u n d  w i l l  ein
"WarBuf" auch gar nicht helfen - genau das isses ja !!

"Meinetwegen könnte die Börse ab morgen für 5 Jahre
geschlossen werden. Da ich davon absolut überzeugt bin,
dass der innere Wert meiner Unternehmen steigt, wird
sich auch der Kurs langfristig anpassen !"

However, Bernd Niquet ist für mich ein besserer Klatsch-
Reporter, der schreibt, um etwas zu schreiben. In seinen
"Kolumnen" steckt weniger fachliche Qualität als vielmehr
Sarkasmus und nebelkerzen-artige Formulierungen zum
Vertuschens seines Nicht-Wissens (bzgl. Analage-Strategie) !
Antworten
lehna:

Fakt ist...

5
15.06.06 17:21
keine 20% der Kurzfristzocker machen langfristig Gewinn.
Das sind fast alles nur "freiwillige" Geldgeber für Banken,deswegen werden die hier auch immer beschimpft.
Hatte im Mai keine Glaskugel zur Hand und deswegen wird die aktuelle Delle ausgesessen,basta.
Wer 2006 mit 2000 vergleicht ist entweder notorischer Bär oder selbsternannter Crashprophet.
Die Börse hört nie auf solche Gaukler....

Antworten
Fundamental:

@lehna

 
15.06.06 17:26
"worauf" sitzt Du diese Delle aus ?
Antworten
lehna:

OK,wenns denn sein muss...

3
15.06.06 17:32
Drillisch,Highlight,Nabors,Nikkei-Zertifikate,Oracle,Vaalco,VEM,A­lcoa und Xstrada...
Antworten
Kritiker:

@ pos 58 Fundamental

 
15.06.06 21:53
Diskussionen mit Dir sind schwierig, - weil Du nicht verstehen willst, was gemeint ist.
Auch steht Deine Strategie oft gegen Deine Zeilen.

Bernd N. ist mehr ein Philosoph als ein Börsenkenner!
Und er ist  - wie ich - Realist. Deshalb deckt er die Sprüche der Gurus gnadenlos auf.

Dein 2. Satz macht keinen Sinn; und Dein 3. ist falsch.
Denn, wenn die Börsen zu sind, gibt es keine Kurssteigerung.

Aber ich lese gerne Deine Erkenntnis aus Kicky's Art., und welche Börsen-Weisheit Du in den letzten 20 Tagen angewandt hast, welche Du von W.B. gewonnen hast.
Doch wenn Du so über der Sache stehst, warum warst Du dann so unsicher? (4 Wochen Abstinenz).

Bleib cool! - Prost! - MfG Kritiker.

Antworten
Fundamental:

Sorry Kritiker,

 
15.06.06 22:14
es stimmt schon, dass das "Diskutieren mit mir manchmal
schwierig ist" ...

Der Grund ist aber, dass es immer wieder irgendwelche
Schlaumeier gibt, die alles (besser) gewusst haben wollen.

Und ganz besonders ärgern mich dann "Philosophen" à la
Bernd Niquet, die immer nur sarkastisch reagieren und
selber nie proaktiv Dinge vorantreiben.

Hatte häufiger e-mail Kontakt mit ihm, weil mich seine
"Kolumne" tierrisch aufgeregt hat. Andauernd wurden Leute,
Strategien oder der Markt selber in den Dreck gezogen.
Habe ihn dann gefragt, da er ja alles ins Lächerliche zieht,
wie man`s denn besser machen sollte - und seine Antwort
war: "Das weiss ich natürlich auch nicht !" Einfach nur
lächerlich und erbärmlich diese(r) Philosoph(en) !!

Ich will auch nicht "über den Dingen stehen", aber ich
stehe auch zu meiner Meinung in den (ganz) schlechten Tagen
im Gegensatz zu so vielen anderen hier - ich nehme es halt
wörtlich mit der "Ehrlichkeit an der Börse".

However, ich habe großen Respekt vor Deinen Beiträgen und
lese sie mit großem Interesse. Möchte auch zukünftig weiter-
hin gerne (kontrovers) diskutieren !

Viele Grüße,
- Fundamental - (der sich wieder beruhigt hat :-)) )
 
Antworten
nightfly:

Warnung

 
15.06.06 23:04
morgen ist Verfallstag-und es gibt zwei Szenarien. Entweder(da heute Feiertag war)
haben institutionelle und shorties morgen noch was nachzuholen,und der DAX zieht
weiter, oder man bleibt cool und sagt sich zum Freitag(!) sitzen wir das aus und
schauen mal,was die neue Woche bringt. Und da siehts gar nicht so gut aus,
verfrühter Optimismus ist momentan absolut fehl am Platz.
mfg nf
Antworten
Anti Lemming:

Buffett und seine Ära

2
16.06.06 09:23
Buffett sagte selber, dass er das, was ihm seit 1975 gelungen ist, im jetzigen Börsenumfeld und bei jetzigen Bewertungen vermutlich nicht noch einmal schaffen würde. Seine Buy-and-Hold-Strategie ging auch deshalb auf, weil sie in eine historisch betrachtet sehr positive Börsenzeit fiel - vor allem die große Hausse von 1982 bis 2000.

In dieser Phase sind Etliche reich geworden, die heute noch als Perma-Bullen das einmal Gelernte - Buy and Hold - propagieren. Ed Yardinis "Fed-Modell" (Börsen-KGV gegen Renten-KGV) aus dem Jahre 1997 ist nichts anderes als ein Bewertungs-Hokuspokus, der die Überwertungen der Boom-Phase rechnerisch zu zementieren bzw. zu legitimieren versucht.

Auch in Japan haben viele Leute von 1980 bis 1990 ihr Depot vervielfacht. Wer jedoch 1990 bei knapp 40.000 in den Nikkei-225 einstieg, sitzt heute, bei Nikkei-Ständen um 15.000 nach 16 Jahren Buy-and-Hold-Wartezeit immer noch auf über 60 % Verlust (siehe Chart unten).

Dies zeigt: Das Wichtigste an der Börse ist das Timing und das Makro-Umfeld. Relative Über- und Unterbewertungen einzelner Aktien spielen ein weit weniger wichtige Rolle.

Ich selber schätze, dass die Börsenknall von 2000 in USA mit dem japanischen Knall in 1990 vergleichbar ist. Wahrscheinlich werden in New York die Kurse die nächste 12 Jahre seitwärts laufen - wie in der Zeit von 1970 bis 1982. Es kommt also eine Phase der Seitwärts-Konsolidierung, in der das SP-500-KGV wieder auf den historischen Durchschnittswert von 8 bis 12 zurückfällt (heute: 20). Natürlich wird es in dieser Zeit auch Volatilität geben (30 % Einbrüche, gefolgt von Erholungen - siehe Posting 2 und ff. in diesem Thread: http://www.ariva.de/board/245194 ).

Wir werden daher IMHO bis auf Weiteres ein Trader-Markt haben, in dem man mit Buy-and-Hold - eben weil Buffetts Ära vorerst vorbei ist - kein großes Geld mehr verdienen kann. Wer sich an der (glorreichen) Vergangenheit orientiert, liegt an der Börse meistens falsch.



Buy-and-Hold Jammertal: Der japanische Nikkei-225 über 20 Jahre
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 43748
Antworten
Fundamental:

@Lemming

 
16.06.06 11:56
Muss Dir da vollkommen widersprechen !

"... Seine Buy-and-Hold-Strategie ging auch deshalb auf, weil sie in eine historisch betrachtet sehr positive Börsenzeit fiel - vor allem die große Hausse von 1982 bis 2000 ..."

Das ist nicht richtig, die Betrachtungsweise bezieht sich auf den Zeitraum von 1956 - 2006. Seine Performance lag zum 50jährigen Börsenjubiläum bei knapp 25% p.a. ! Nicht zu vergessen: Buffett hat in dieser Zeit  a l l e  Crashs mitgemacht, bis 2000 hatte sich sein Depotwert halbiert, um danach - im Gegenteil zu den geplatzen Blasen - wieder stärker denn je aufzusteigen !


"... Wir werden daher IMHO bis auf Weiteres ein Trader-Markt haben, in dem man mit Buy-and-Hold - eben weil Buffetts Ära vorerst vorbei ist - kein großes Geld mehr verdienen kann. Wer sich an der (glorreichen) Vergangenheit orientiert, liegt an der Börse meistens falsch. ..."

Ergo: Auch das ist für mich überhaupt nicht nachzuvollziehen. Dahinter steckt im Grunde die Aussage, dass bewertungen von Unternehmen überhaupt keine Rolle spielen und sich die Börsenkurse ausschließlich aus Psychologie usw. resultieren - und das ist zu 100% gegesätzlich zu Buffet`s Philosphie und für meine Begriffe viel zu einfach. Im Grunde haben alle Börsen-Crashs fundamental-historisch betrachtet Ihre Berechtigung gehabt, insbesondere die Blase am Neuen Markt. Aber nochmal: Die individuellen Kurse der Werte haben sich immer wieder an dem inneren Wert - sprich der Ertragsentwicklung der Unternehmen - angepasst.

However, ich persönlich weiche von der sehr langfristigen Betrachtung Buffett`s bei meinen Investments auch ab und schaue mir die Entwicklung meiner Werte sehr genau quartalsweise an. Dennoch gehe ich zu 100% konform zu seiner Philosophie von Aktienkurs und "innerem Wert" der Unternehmen, die ihm nachweislich den größten Börsenerfolg aller Zeiten beschert hat. Alles andere (z.B. die Trader-Philosophie) wäre so, als wäre die Börse ein reines Glückspiel ohne jegliche Basis - sorry, aber das kann einen gesunden Menschenverstand einfach nicht überzeugen !!
Antworten
Kicky:

und trotzdem hat er recht

2
16.06.06 12:22
diese Buy and Hold Philosophie ist m.E.nur was für Leute,die eigentlich keine Lust haben, ständig die Aktienstände zu verfolgen und die nach dem Motto:"Augen zu,da muss man durch" handeln.Man kann zurzeit eigentlich nur was verdienen ,wenn man mit der Börsenstimmung soweit mitschwimmt,dass man bestimmte Werte beobachtet und unten einkauft, dann mit 15% oder 20 % Gewinn wieder verkauft,(noch besser mit risikoreicheren Calls z.B.auf Thyssen,Pfleiderer,Gea,Leoni.....alles gute Werte)selbst VEM Bank oder Baader bieten eine Tradingrange.
Wenn man natürlich glaubt ,die Börse werde die Schwäche jetzt überwunden haben,kann man auch Value Investor wie Warren Buffett sein,ich glaube das nicht,ich habe Cash genug um billig einzukaufen
Antworten
Aktienwolf:

angeblich verfallen

 
16.06.06 12:45
die meisten Optionen wertlos.

Wenn dies so ist gibt es anscheinend wenig gute Hexer. Ich ziehe meinen Hut vor den Meistern dieser Zunft und wünsche denen dass sie nicht vor lauter Selbstüberschätzung irgendwann alles verzocken (die Gefahr ist hierzu groß)

Buy and hold ist aber auch eine Looser-Strategie, denn wenn schlechte Unternehmensmeldungen kommen muss man raus. Schließlich gibt es kein Unternehmen ewig und wer ewig wartet und hofft ist auch pleite, zumindest mit einzelnen Werten.

Machen wir ein konkretes Beispiel:

Angenommen die Allianz ist bei 140 und ich bin der festen Überzeugung, dass sie in den nächsten 12 Monaten (nicht aus einem Gefühl heraus sondern wegen den Fakten) über 165 gehen wird.

Soll ich dann bei 140 verkaufen oder bei 130 oder bei 120 oder bei 110 ?

Im voraus schon vielen Dank für Eure Vorschläge.

Aktienwolf

 
Antworten
Kicky:

da braucht jeder seine eigene Regel

 
16.06.06 13:08
aber ich finde 20% zu viel und würde in der Regel bei 15% rausgehen,kann aber sein dass icha uch nicht ganz konsequent bin,kommt auf die Umstände an und meine Meinung über das Börsenumfeld
Antworten
Fundamental:

Sorry Leute,

 
16.06.06 13:13
aber je weiter die Diskussionen von den Fundamental`s
abweichen, um so mehr kommen hier Aussagen wie "kommt
auf die Umstände an" oder "da braucht jeder seine eigene
Regel".

Meine das ganz und gar nicht abwertend, sondern einfach
nur faktisch. Denn würde es - wie in der Value Startegie -
e i n e  wirklich Wahrheit oder zumindest eine 85%ige
Wahrheit geben, kämen hier ganz andere Ansätze.

So aber hat jeder eine andere Meinung, die mal klappt
und manchmal weniger. Nur leider habe ich bis heute noch
niemanden hier angetroffen, der seine Trading-Strategie
n a c h h a l t i g  dargestellt und bewiesen hat, dass
sie auf Dauer erfolgreich funktioniert ...

Ich fühle mich dadurch halt nur immer mehr darin bestärkt,
dass es eben nur die  e i n e  Wahrheit gibt - auch wenn
sie sehr langatmig sein / werden kann (wie momentan). Und
über diese werde ich nicht müde, hier ausführlich zu reden !!
Antworten
Aktienwolf:

ok Kiky

2
16.06.06 13:19
Du wärst in meinem Beispiel bei der Allianz bei unter 120 raus.

Sei mir nicht böse, wenn ich eine andere Meinung dazu habe.

Ich würde mir in den Hintern beissen, wenn ich bei 118 verkaufe und vor lauter Angst (meine Überzeugung liegt ja bei 165) was zu verpassen bei 130 wieder einkaufe.

Stopp Loss ist absolut richtig bei Zocker-Papiere aber nichts für Value-Werte
Antworten
Katjuscha:

Aktienwolf, das kann man doch pauschal gar nicht

 
16.06.06 15:06
sagen.

Vielmehr muss man doch zu jedem zeitpunkt sein Investment neu analysieren. Wenn wir bei dem Beispiel bleiben. Nehmen wir an du kaufst Allianz bei 140 €. 2 Monate später fällt sie durch einen schwachen Gesamtmarkt auf 120 €. Jetzt musst du halt entscheiden, ob sich dieser Schwache Gesamtmarkt auch auf die Gewinne der Allianz auswirken kann oder nicht. Im jahr 2002 war es ja so. da haben auch alle bei Kursen von 150 € zum Einstieg geblasen, weil die Aktie sich schon mehr als halbiert hatte, und ein sehr geringes KGV hatte. Dann wurden aber die Beteligungen der Allianz durch den Aktiencrash immer weniger wert, und es gab für 2002 keine Gewinne mehr. KGV pfutsch! Neben diesen Auswirkungen darf man die Psychologie nicht unterschätzen. Sie kann sich im Gegensatz zu der hier manchmal vorherrschenden meinung durchaus langfristig negativ auswirken, auch über die Fundamentaldaten hinweg. Das hängt immer davon ab, wie es um die Psychologie bei deinem Einstieg bei 140 € bestellt war. Je nachdem kann es selbst bei fundamental besseren Daten auch 6-12 Monate später noch niedrigere Kurse geben.

Also Kicky hat schon nicht unrecht. Für ne Buy&hold-Strategie ist das nicht der richtige Markt. Da muss man schon in die Zukunft sehen können. Merkwürdigerweise schreibt User Fundamental immer, dass es Quatsch ist 2 Jahre in die Zukunft zu schauen, aber andererseits ist er der meinung eine B&H-Strategie wäre sehr sinnvoll. Ich finde das passt nicht zusammen, denn langfristg kann ich ja nur anlegen, wenn ich die Gewinne der nächsten 2-3 Jahre erahne. Das kann ich aber nicht wenn ich mich nur auf die Gewinne der letzten Quartale beziehe.

Daher ist für mich ne B&H-Strategie nur anwendbar, wenn ich mich in der Branche meines Investments überdurchschnittlich gut auskenne, und dabei aktuelle Pychologie und Bewertung einfliessen lasse. Ansonsten sollte man schaun, dass man ein gutes Einstiegtiming hinbekommt, so daß man auch bei fallenden Märkten noch ein bißchen Spielraum hat. Einfach irgendwann zu kaufen, weil das KGV gerade gemssen am Wachstum günstig erscheint, und dann liegen lassen, halte ich für Quatsch.  
Antworten
Aktienwolf:

BH-Strategie (nett)

 
16.06.06 15:25
anzuwenden, wenn das Umfeld (DAX-KGV 12 /RentenKGV 25) günstig ist und wenn
gleichzeitig die Energiepreise hochgejubelt sind sind wegen einer vorübergehenden (hoffentlich) Iran-Krise


kein BH (auch nett)
wenn das Umfeld (DAX-KGV 25 / Renten KGV 20)ungünstig ist wie 2002



Ich sehe das aktuelle Umfeld als absolut bullisch an.
Antworten
Anti Lemming:

Aktienwolf - Optionen

 
16.06.06 15:41
dass die "in der Regel wertlos verfallen", ist Unsinn. Es gibt Optionen absolut breit gestreut, und wahlweise alles in Calls oder Puts.

Nehmen wir z. B. Intel. Die Aktie steht bei 18,20 Dollar. Die "Options chain" fängt bei Basispreisen von 10 Dollar an und hört bei 30 Dollar auf.

bigcharts.marketwatch.com/quickchart/...b=intc&sid=2564&time=8

Die Staffelung ist in 2,5-Dollar-Schritten. Dazu kommt noch eine Zeitstaffelung, die zwischen wenigen Tagen (nächster Verfallstag) und 3 Jahren liegt.

Heute z. B. sind alle Calls bis 17,50 und alle Puts über 20,00 "im Geld", hätten also beim Verfall einen inneren Wert. Das ist rund DIE HÄLFTE aller verfügbaren Optionen. Die andere Hälfte, Puts unter 17,50 und Calls über 20, sind "aus dem Geld" und würden, wenn der Kurs sich nicht ändert, wertlos verfallen.

Dass viele Leute mit Optionen Geld verlieren, liegt daran, dass sie meist Calls kaufen, die weit aus dem Geld liegen und eine kurze Restlaufzeit haben. Das ist natürlich Harakiri.

Kauft man hingegen Optionen, die "im Geld" sind (und entsprechend teuer, da sie schon beim Kauf einen inneren Wert haben), ist das Risiko, damit Geld zu verlieren, relativ klein. Es ist teils sogar kleiner als mit Aktien, weil das Risiko auf den Optionspreis begrenzt ist, während die Aktie auf Null fallen kann, was einem weit höheren Verlust entspricht (man denke nur an Enron).

Ich hab z. B. Intel-Optionen mit Basispreis 17,50 Dollar und Laufzeit bis Januar 2008. Dass die wertlos verfallen, ist unwahrscheinlich. Die Optionen kosten zurzeit 3,40 Dollar. Sie verlieren nur dann Geld, wenn Intel im Januar 2008 unter 20,90 USD steht (das ist die Summe aus dem Basispreis von 17,50 und dem Optionspreis von 3,40). Stünden sie exakt bei 20,90, hätte die Kurssteigerung der Aktie den Zeitwertverfall der Option exakt ausgeglichen. Alles, was die Aktie dann über 20,90 steht, wäre Reingewinn. Steht sie am Verfallstag bei 30 Dollar (was nicht unrealistisch ist, so "verprügelt" wie Intel im Moment ist), hätten die Optionen einen Wert von 12,50 Dollar (= Kurs von 30 Dollar minus Basispreis von 17,50). Zieht man den Kaufpreis von 3,40 ab, bleibt ein Reingewinn von 9,10 Dollar - entsprechend 267 Prozent.

Geht Intel hingegen PLEITE (sehr unwahrscheinlich), verliert man mit der Option 3,40. Mit der Aktie hingegen verliert man 18,20 - mehr als das Fünffache!

Kauft man die Aktie statt der Option, hätte man beim Stand von 30 Dollar einen Gewinn von 12,80 (30 minus 18,20) - kaum mehr als mit den Optionen (9,10).

Dies zeigt, dass Optionen, richtig eingesetzt, sogar ein Mittel der Risikobegrenzung sind: Nach oben haben sie fast die gleiche Chance wie Aktien, während sie nach unten ein sehr viel geringeres Risiko aufweisen.

Und natürlich kann man Optionen auch jederzeit verkaufen, wenn man will (man muss sie also nicht bis Laufzeitende halten).
Antworten
Fundamental:

@Katjuscha

 
16.06.06 15:50
Ich habe eine B&H-Strategie, die nicht so langfristig
ist wie die von Buffett. Meine Anlagekriterien sind
dieselben, aber ich bin schon eher quartalsweise unter-
wegs, aber zum Thema "Quartale glätten" hatten wir
uns ja schon ausgetauscht.

Ich habe ein Problem mit der langfristigen Betrachtung  
besonders dann, wenn

1) das heutige KGV erst in 2008 bei 8 liegt (Broadnet)
2) die Umsatzentwicklung nicht kontinuierlich gesichert
    ist (vgl. Catalis -> IBS)

Wo ich Dir - insbesondere nach den letzten Wochen - nun
auch zustimme, ist, dass die Baisse-Psychologie vor
keinem Wert haltmacht. Da könnte ich mir zukünftig vor-
stellen, meine Gewinne lieber einmal öfter abzusichern.

Aber ich bin absolut beim Wolf:
Mir kann niemand erzählen, wann/warum/wie lange so eine
heftiger Korrektur verläuft - und damit bin ich zu 85%
bei der B&H-Strategie, solange die Quartalsberichte
meinen Anlagekriterien gerecht werden.
Antworten
Fundamental:

Im übrigen:

 
16.06.06 16:00
Freu mich über das hohe Niveau in diesem Thread !

Habe selten eine derartige homogene Runde beisammen
gehabt wie in den letzten Tagen:

Aktienwolf, AntiLemming, Kicky, Katjuscha, Lehna,
nightfly usw.

Bin der festen Überzeugung, dass wir uns auf diesem
Niveau "gegenseitig befruchten" und gemeinsam eine
Menge Erfolg bei unseren Investments haben werden -
auch wenn ich mich momentan noch immer nicht in mein
Depot zu schauen traue ...

So long - analyse on !
Antworten
bonello:

@76 ganz deiner meinung

 
16.06.06 16:16
absolu. einer der besseren forenbei. den ich als n e u e r gesehen habe
Antworten
Kritiker:

Gratulation, Fundamental!

 
16.06.06 23:58
Dir gelingt es wiederholt einen thread mit inneren Werten zu zeigen.
Ich hoffe schon lange darauf, daß sich einige poster mit Inhalt treffen. Denn die meisten Anderen sind ätzend.

Wir sollten uns in Deinem "Fundamental"-thread finden - und diesen dann pflegen.
Schönes Wochenende allen Teilnehmern - und den Ball stets flachhalten - und laufen lassen - MfG Kritiker.
Antworten
Anti Lemming:

Die Buffett-Strategie kann niemand kopieren

2
18.06.06 15:17
weil Buffett oft komplette (kleine) Firmen übernommen hat, indem er (nach und nach) sämtliche Aktien aufkaufte, und die Firmen dann in Berkshire Hathaway eingliederte. Damit wurden interessante kleine Titel sozusagen vom Markt genommen. Wer jetzt noch rein wollte, konnte nur noch BRK.A kaufen.

Buffett ging dabei nicht vor wie ein Aktionär, sondern wie ein Unternehmer, der einen Konkurrenten aufkauft, nachdem er dessen Bücher sorgfältig analysiert hatte.

Eine solche Strategie ist für kleine Fische, die 100 Aktien kaufen, nicht mal im Traum zu reproduzieren. Eher zählen wir zu den 5 % Resthalter-Müll, bei bei einem Squeeze-Out zwangsausgezahlt werden oder anderweitig dumm dastehen (siehe Wiedereingliederung von T-Online in T-Com, nachdem T-Online 2/3 des IPO-Einstandspreises verloren hatte).

Buffett fährt also die Strategie des großen Geldes. Die hat aber auch Nachteile: mangelnde Flexibilität und Beweglichkeit. Vor dem gleichen Problem stehen große Fonds, die Millionen Aktien halten. Wenn die irgendwo raus wollen, können die nicht mal eben schnell abladen, sondern müssen über Monate in kleinen Stückzahlen verkaufen.

Das große Plus des kleinen Investors hingegen ist seine Schnelligkeit. Wer am 10. Mai 2006 den Inflations-Braten roch (wie ich), konnte "mal eben" seinen ganzen Aktienbestand hinschmeißen und sogar short gehen, ohne dass die Kurse davon merklich beeinflusst wurden. Eben das ist "unser" Vorteil. Wir sollten uns nicht mit Elefanten wie Buffett auf eine Stufe stellen und deren entsprechend träge Buy-and-Hold-Strategien kopieren - damit gäben wir ja den einzigen Vorteil auf, den wir haben!

Ich bin beim Traden im letzten Jahr jedenfalls viel besser gefahren als in meiner Anfangszeit an der Börse mit gottvertrauendem "Buy and Hold".

Man kann ja sogar BRK.A traden, womit man Buffett sozusagen ein Schnippchen schlägt. Wer BRK.A bei Kursrückgängen verkauft und bei Anstiegen wieder zukauft, fährt logischerweise BESSER, als wenn er BRK.A ununterbrochen hält.

Buffett selber kann das nämlich nicht. Sich selber zu shorten ist wie Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen versucht...
Antworten
Fundamental:

Einspruch Euer ehren !

 
18.06.06 15:45
Zumindest in der Anfangszeit hat Buffet nicht nur Unternehmen komplett übernommen und bis heute hat neben seinen eigenen Unternehmen Unternehmen zumindest bei den "großen Fischen" auch "nur" Beteiligungen (Gilette, CocaCola etc.). Richtig ist allerdings, dass er dadurch unflexibler ist als wir Kleinanleger.

Was aber der viel wichtigere Unterschied ist: Buffet kann die Gewinne seiner eigenen Unternehmen bilanzieren, somit sind es  s e i n e  e i g e n e n  Gewinne. Und hierin liegt der große Unterschied: Wir Kleinanleger hängen immer vollständig vom derzeitigen Aktienkurs ab. Buffet hingegen kann der Kurs egal sein, wenn seine Unternehmen entsprechende Gewinn (mit ihrem hohen Inneren Wert) erwirtschaften und Buffett diese bekommt. Der Aktienkurs selber ist dann für ihn nichts anderes als der "Kaufpreis für diese Gewinne".

Aber nochmal: Von Buffett ist dochseine Strategie  e l e m e n t a r  entscheidend, und zwar die, Unternehmen (Aktien) günstiger einzukaufen, als der innere Wert. Ob er die Unternehmen nun ganz oder nur teilweise übernimmt ist hierbei völlig egal - genau so, ob er sie schnell oder aufgrund der hohen Stückzahlen nur langsam verkaufen kann. Hier sind wir Kleinanleger ihm gegenüber doch sogar noch im Vorteil. Ih geht es bei  a l l e n  Investments darum, den Wert seiner Investments sauber zu ermitteln und hierfür den geringstmöglichen Preis zu bezahlen. Dass der Aktienmarkt diesen Preis mal höher und mal niedriger bewertet, ist unser tägliches Geschäft, dass sich aber der Kurs seinem inneren Wert auf Dauer annähert, wird mit einer äusserst sicheren Wahrscheinlichkeit eintreten.

Wenn Du ein erfolgreicher Trader bist, dann gehörst Du zu einer Spezies von vielleicht 1-2%, denn das  a u f   D a u e r  gelingt - Gratulation !
Antworten
Anti Lemming:

Ängste und Ideologien

 
19.06.06 08:46
Die großen Wall-Street-Firmen (Fonds, Broker usw.) lieben es, kleine Halter von den vermeintlichen Vorzügen des "Buy-and-Hold" zu überzeugen. Klar wird da auch gern Buffett als leuchtendes Beispiel angeführt.

Die Idee, man soll immer zu 100 % investiert sein, ist jedoch pure Ideologie. Sie wird propagiert von großen Fonds, die dazu gezwungen sind. Denn sie werden an ihrer Performance im Vergleich zu den Indizes gemessen. Steigen die Indizes um 10 %, der Fond aber nicht, weil er in Cash ist, so würden Tausende kündigen. Fallen die Indizes hingegen um 30 %, der Fond aber nur um 25 %, kann er sich damit brüsten, um "5 % besser als der Index" abgeschnitten zu haben. Nichtsdestotrotz sind 25 % des Anlegerkapitals vernichtet.

Fonds sind viel zu groß, als dass sie bei Problemen auf die Schnelle aussteigen könnten, ohne die Kurse nahe Null zu schicken. Der Riesenvorteil von Kleinanlegern gegenüber den Fonds ist ja gerade die ungeheure Flexibilität. Wenn ich mich entschließe, schnell mal eben auszusteigen, beeinflusst dass den Markt überhaupt nicht. Das Gleiche gilt bei meinem Wiedereinstieg. Diesen Trumpf gedenke ich auch in Zukunft zu nutzen.

Fundamental, Du traust Dich jetzt ja nicht einmal Dein Depot anzusehen. Offenbar regiert bei Dir zurzeit die Angst (Emotionen also statt klarer Kopf). Mir scheint, als würdest Du den glorreichen W. Buffett nun als "Seelenkrücke" rauskramen, um Dich selber (gegen Deine uneingestandenen Ängste und Zweifel) davon zu überzeugen, dass "Börsen langfristig ja immer steigen" und man nur Geduld aufbringen muss. Buffett habe es damit ja auch zu etwas gebracht.

Das wird Dir zwar langfristig vermutlich nicht schaden - bei Deiner Aktienauswahl nach fundamentalen Kriterien wirst Du wohl "Dein Geld zurückbekommen" - , aber es wird Deine Performance verschlechtern. Wenn Du am 10. Mai ausgestiegen wärst und jetzt alles komplett zurückkaufen würdest, wärst Du schon mal 8 % weiter vorn - in nur 5 Wochen - , und dies, ohne dass sich Dein ja sorgfältig ausgewählter Aktienbestand verändert hätte. Du hättest dazu noch 8 % mehr Cash auf dem Konto. Fallen die Börsen jetzt weiter (manche rechnen mit 14 bis über 30 % Korrektur), wird dieses Argument noch schlagkräftiger. Du könntest dann im Extremfall 30 % mehr Cash auf dem Konto haben, und dann 130 % der Aktien zurückkaufen, die Du am 10. Mai verkauft hättest.

Um verkaufen zu können - was vielen Leuten weitaus schwerer fällt als kaufen! - muss man Mut haben, sich eine eigene Meinung zu bilden und die Börsensituation abzuschätzen. Wer nach der Vogel-Strauß-Methode "Buy and Hold" den Kopf in den Börsen-Treibsand steckt, vermeidet diese ständige Auseinandersetzungen mit den wirtschaftlichen Realitäten - und redet sich mit ideologischen Konstrukten, die Wall Street dem kleinen Mann ohnehin gern schmackhaft macht (1. Absatz), heraus.

Nichthandeln ist für mich aber kein Argument, wenn alles ringsrum sich bewegt (und nicht nur nach oben). Es ist eine Stillhalte-Passivität, die mit einer Depot-Ausweidung auf der Schlachtbank enden kann. Statt Dir handeln dann nämlich Hedgefonds, die Deine Aktien - sozusagen an Deiner Stelle, aber nicht für Deine Tasche - short verkaufen.

Antworten
Anti Lemming:

Buy-and-Hold-"Ruine" 1: Sun Microsystems

 
19.06.06 09:11
Sun Microsystems war - und ist immer noch - eine veritable Firma. Sun baut extrem solide Hardware-Server, neuerdings mit AMD-Opteron-Prozessoren, und liefert dazu eine nicht minder solide Software in Gestalt des Betriebssystems "Solaris". Zudem hat Sun die Programmiersprache "Java" entwickelt - bis heute das Non-plus-Ultra im Internet. Im Dot.com-Boom der späten 1990-er Jahre war es für aufstrebende Internetfirmen wie Ebay und Yahoo geradezu ein Muss, Sun-Systeme zu kaufen - solide Hard- und Software aus einer Hand.

Auch heute steht Sun nicht schlecht da. Sun kooperiert neuerdings mit Google, die im Kampf gegen Microsoft eine bereits früher (vergeblich) von Sun erprobte Strategie nutzen will: Auf Servern hinterlegte Software (Kalkulation u. a.), die per Internet von jedem beliebigen Computer (als Client) aus gesteuert werden kann. Sun hat sich mit OpenOffice (früher Staroffice) bereits das wichtigste Konkurrenzprogramm zu MS-Office gesichert und konsequent in seine Java-Runtime-Umgebung eingebettet.

Der Haken: Suns Geschäfte sind durch den Preisverfall bei der Hardware (AMDs Opterons sind viel billiger als die Sparc-Prozessoren von Sun) und eine Vielzahl von Konkurrenten, die (wie HP) teils auf Linux (gratis!) als Server-Software setzen, seit Jahren rückläufig und stagnieren jetzt.

WER 2001 bei Kursen um 60 Dollar Sun Microsystems (SUNW) gekauft hat, hat daher eine Riesendummheit begangen. Mit Buy-and-Hold ließ sich das auch nicht "aussitzen". Der Kurs fiel von 60 Dollar auf 4 Dollar (2003) und läuft seitdem seitwärts. Eine Besserung ist kaum in Sicht und wird womöglich NIE kommen. Das eingesetzte Kapital ist und bleibt zu über 90 Prozent VERNICHTET.

Mag sein, dass Buffett, der Technologieaktien ohnehin scheut, Sun auch damals nicht gekauft hätte, weil die Firma seinen Kriterien nicht entsprach. Dennoch ist Sun ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man sich mit Buy-and-Hold selber in die Tasche lügen kann.


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Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 43956
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Anti Lemming:

Buy-and-Hold-"Ruine" 2: Coca Cola

 
19.06.06 09:29
Wer nun sagt, Warren Buffett setzt ohnehin nicht auf Technologie, den möchte ich auf eine Aktie verweisen, an der der Großmeister selber stark beteiligt ist: Coca Cola.

Die Aktie stand 1998 bei 88 Dollar. Heute, acht Jahre weiter, steht sie bei 43 Dollar. Die Kapitalvernichtung beträgt 50 %. Rechnet man die Inflation/Zinsverluste über 8 Jahre dazu (mindestens 20 % auf Dollarbasis), beträgt der Verlust 70 %. Zieht man dann noch den Dollar-Kursverlust zum Euro ab (rund 20 % seit 1998 - seit 2000 sogar 30 %!), so bleibt dem damaligen Coca-Cola-Käufer, in Euro gerechnet, nur noch etwa 24 % seines 1998 investierten Kapitals. Und dies mit "Buy-and-Hold" einer Aktie aus dem Warren-Buffett-Portfolio!

FAZIT: Acht Jahre gewartet, Kapital geviertelt. Besserung nicht in Sicht.




Buy-and-Hold-"Ruine" 2: Coca Cola, eine Aktie aus dem Buffett-Portfolio, hat sich im Wert seit 1998 geviertelt (in Euro, inflationsbereinigt).
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 43959
Antworten
Fundamental:

@Lemming

 
19.06.06 09:49
da bringst Du aber einiges durcheinander und verstehst die gesamte Philosophie nicht. Hier geht es in zweiter Linie um "Buy & Hold" - und in erster Linie um die fundamentalen Kriterien von Investments auf Basis Ihres inneren Wertes (nach Buffett). B&H ist doch eher die Konsequenz aus letzterem !

Punkt 1
"... Wenn Du am 10. Mai ausgestiegen wärst und jetzt alles komplett zurückkaufen würdest, wärst Du schon mal 8 % weiter vorn - in nur 5 Wochen - , und dies, ohne dass sich Dein ja sorgfältig ausgewählter Aktienbestand verändert hätte. Du hättest dazu noch 8 % mehr Cash auf dem Konto. ..."

Wenn Du mir erzählen willst, dass Du genau diese Perioden immer erkennen kannst, dann glaube ich Dir das nicht. Natürlich weiss ich, dass meine Werte in den letzten Wochen stark gefallen sind - und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sicherlich verkauft und würde heute wieder einsteigen. Aber nochmal: Diese Kursrückschläge sind fundamental völlig unbegründet und rein psychologisch bedingt - und deshalb kann ich`s nicht mit ansehen ! DASS es immer wieder Rückschläge gibt ist klar, aber WANN und WIE STARK diese sind kann ICH nicht vorhersehen.
Mein Vorschlag: Du eröffnest hier eine Trading-Thread und wir schauen uns LANGFFRISTG an, wie Deine hellseherischen Fähigkeiten sind !
Des weiteren liegt die durchschnittliche historische Performace am Aktienmarkt bei 7-8% WACHSTUM. Wenn Du die Wahrscheinlichkeitsrechnung anwendest, und hier ist auch der Zinseszins-Effekt ein Faktor, sichert die Buy & Hold Strategie langfristig zumindest diese Performance - womit der konservativere Anleger sicherlich gut leben kann !

Punkt 2:

"... Suns Geschäfte sind durch den Preisverfall bei der Hardware ... seit Jahren rückläufig und stagnieren jetzt ... WER 2001 bei Kursen um 60 Dollar Sun Microsystems (SUNW) gekauft hat, hat daher eine Riesendummheit begangen. Mit Buy-and-Hold ließ sich das auch nicht "aussitzen".  ... Dennoch ist Sun ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man sich mit Buy-and-Hold selber in die Tasche lügen kann. ..."

was ist das denn für ein Argument - ich glaube, Du hast die Anlage-Strategie von hinten bis vorne überhaupt nicht verstanden ?! Ich habe immer wieder betont, dass das "nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodell" ein elementarer Bestandteil des inneren Wertes eines Investments ist ! Ich verfolge JEDEN Quartalsbericht meiner Werte und wenn das Wachstum sich verlangsamt steige in der Regel SOFORT AUS !
Du kommst hier mit einer Blase aus der New Economy die doch niemals die Substanz eines Value-Investments hatte und erklärst an diesem Beispiel, weil der Kurs von 60$ auf 4$ gefallen ist, dass man sich mit der Buy & Hold Strategie "in die eigene Tasche lügt". Dasgleiche kannst Du doch auch mit FlowTex, Cargolifter oder EMTV - das hat NULLKOMMANULL mit diesem Thema hier zu tun ?!?!?!?

Sorry sei mir nicht böse, aber so langsam driftet das hier in eine Seifen-Oper ab und übersteigt mein Verstndnis von fachlichem Austausch um ein Vielfaches ... worüber diskutieren wir hier eigentlich ?!

Antworten
Ommea:

Na das wird doch alles hier nicht so schlimm

 
19.06.06 09:53
gewesen sein, oder ??

So richtig runter sind wir doch garnicht ... so ein paar Prozente (so zw. 20-40), was ist das schon ???

:-))

Jungs und Maedls: ich druecke die Daumen fuer euch, das wird schon wieder !!!

:-))))

Ommea ...
Antworten
Fundamental:

@Ommea

 
19.06.06 10:02
Ja leider sind WIR ein paar Prozente runter
im Gegensatz zu Lemming, der ja immer genau
dann austeigt, wenn`s runter geht und genau
dann wieder einsteigt, wenn`s rauf geht !!!

 
Antworten
Anti Lemming:

Fundamental - meine Warnung v. 10.5.06

 
19.06.06 10:06
"Wenn Du mir erzählen willst, dass Du genau diese Perioden immer erkennen kannst, dann glaube ich Dir das nicht."

Zum Glück gibt es dafür hier im Forum Beweise. Am 10. Mai 2006 schrieb ich vormittags, also noch einige Stunden VOR der kritischen Fed-Sitzung, folgende Warnung, die sich noch am selben Tag (in Form eines erdrutschartigen Abverkaufs) bewahrheitete:

http://www.ariva.de/board/208240?pnr=2547875#jump2547875

(Beachte die fett gesetzten Passagen, die später genau eintrafen).

Weitere kritische Töne hier ab 31.1.06:

http://www.ariva.de/board/245194

FAZIT: Es gibt auch eine Fundamental-Analyse höherer Ordnung, die das Makrobild (Zinsen/Inflation/Wechselkurse/Verschuldung/BIP usw.) mit einbezieht. Solche Analysen ermöglichen, Kehrtwendungen vorauszuahnen. Stockpicking a la Buffett ist demgegenüber zweitrangig, da bei Ebbe alle Schiffen sinken, auch die Fundamental-Perlen. Man sehe ich dazu nur den 50 %-Verlust von Buffetts Aktie BRK.A im Jahr 2000 an.

Dies ist mein letztes Posting hier, ich hab gesagt, was ich zu sagen haben. Es soll keine Kritik an Dir sein, Fundamental, aber in einem Forum, wo es um Meinungsbildung geht, ist es wichtig, Dinge auch mal von der anderen Seite zu beleuchten - und sei es auch nur, um Börsenanfängern Lehrgeld zu ersparen.
Antworten
fooley:

@Lemming

 
19.06.06 11:12
deine Vorhersage vom 10.05.2006 in allen Ehren...interessant wäre allerdings, wie oft du den "erdrutschartigen Abverkauf" bereits vorher prognostiziert hattest, OHNE dass er eintraf...

Was ich meine ist: Ich kenne deine Postings nicht in allen Einzelheiten. Das, was hier von dir beigetragen wird (und das vieler anderer) ist interessant und qualitativ wirklich top. Es geht mir also absolut nicht darum, dich persönlich zu kritisieren. Was mir in den letzten Wochen nur auffällt und wirklich auf den Sack geht, sind diejenigen, die seit Monaten die Korrektur prophezeit und jedes neue 3-Jahreshoch geshortet haben. Diese Leute lagen bis zum 10.05. immer wieder falsch bzw. müssen seeeeehr viel Geld verloren haben.

Nun hat der Markt tatsächlich mal ein wenig abgegeben und genau diese Leute schreien nun "Ich wusste es!!!". Das ist lächerlich
Antworten
Fundamental:

@fooley

 
19.06.06 11:26
Muss Dir da leider zustimmen und ich empfinde diese
Aussagen einfach nur als unehrlich. Der Markt mar-
schiert seit mittlerweile wieder 3 Jahren ohne echte
Rücksetzer und Lemming will gerade jetzt genau den
Verkaufszeitpunkt getroffen haben ...

Mit Posts aus dem Januar oder jetzt aus dem Mai zu
kommen, wo seine Prognosen ggf. durchaus eingetroffen
sind, ist mir einfach zu oberflächlich. Ich bin lange
genug dabei, dass es eben auf Dauer  n i c h t  funk-
tiniert mit diesem ach so genialen Timing, was soviele
Leute hier ja angeblich so toll beherrschen ...

Umso fragwürdigen ist es, dass AL nicht auf meinen
Vorschlag eingeht und einen Thread mit  k l a r e n
nachvollziehbaren Kauf- und Verkaufempfehlung hier
eröffnet. Ich hab`s für meine Investements 2006
gemacht, damit dies jeder sehen kann - und dazu
stehe ich !
Antworten
fooley:

Ich seh grad

 
19.06.06 11:35
ich habe am 09.05.2006 ebenfalls hier bei ariva gepostet "Mein Gefühl sagt, dass der Abverkauf nicht mehr weit entfernt ist" (oder so ähnlich). wow!

Nur gehandelt habe ich nicht danach, da mich genau dieses Gefühl in den vergangenen Monaten recht viel Geld gekostet hatte.

Was ich eigentlich schreiben wollte: Dein fundamental-thread verdient respekt. Im Gegensatz zu dem, was man hier sonst so liest, merkt man, dass du bei dem was du postest, ehrlich bist. Mach weiter so
Antworten
Anti Lemming:

Fooley

2
19.06.06 11:42
Da hast Du recht, diese nachträglichen Rechthabereien der Perma-Bären sind lächerlich.

Erfolgreich ist an der Börse IMHO nur derjenige, der in der Lage ist, flexibel auf die jeweiligen Gegebenheiten zu reagieren. Die Kunst ist, bullisch zu sein, wenn dies vom Makrobild her fundamental (und/oder psychologisch) angezeigt ist oder wenn Einzelwerte dies aufgrund starker Unterbewertung rechtfertigen; und bärisch zu werden, wenn die Fundamentalkriterien (Zinsen, Inflation, Liquidität, Verschuldung, Rohstoff- und Immobilienpreise usw.) dies nicht mehr hergeben, wie im Mai. Eine Kunst höherer Ordnung ist dann noch, das Mikrobild (Einzelwerte) und das Makrobild (Gesamtwirtschaft) sorgfältig gegeneinander abzugrenzen. Das Makroumfeld halte ich für wichtiger.

Perma-Bären sind hingegen genauso verbohrt wie Perma-Bullen, obwohl letztere meist besser abschneiden, da Börsen in der Regel und auf lange Sicht steigen.

Ich war letztes Jahr überwiegend long in Aktien. Im Januar hatte ich bereits erste Überbewertungssorgen und hab Pfizer verkauft, später dann auch andere Turnarounds, meist mit kleinen Gewinnen. Meine Strategie war nicht, den Markt zu shorten (nur selten und kurz gemacht dieses Jahr), sondern Long-Positionen in Überbewertungen hinein abzubauen. Das ist, finde ich, ein nennenswerter Unterschied.

Außerdem werde ich, wenn die Zeichen für eine Wende nach oben gekommen sind, auch wieder long in Aktien investieren. Ich hab allerdings Zweifel, ob wir jetzt schon das Tief gesehen haben, und warte ich vorerst an der Seitenlinie (einzige Position: Microsoft als potenzieller Turnaround wegen Unterbewertung).
Antworten
lehna:

Zu Tiefstkursen kaufen....

5
19.06.06 11:51
und zu Höchstkursen verkaufen schaffen nur Lügner.
Das ist wie bei Crashpropheten die ständig den Absturz beschwören,irgendwann ist dann der Zufallsgenerator auf ihrer Seite....
Antworten
Herrmann:

Gleiche Erfahrung mit General Electric

 
19.06.06 12:12
1998 bin ich damals schon bei GE eingestiegen. Alle Analysten schrieben,"GE kann man immer kaufen. GE ist zwar teuer, aber nie zu teur, da die Kurse immer nach oben gerichtet sind". Mein EK-Preis war damals in €uro gerechnet, rd. 27. Der weitere Aufstieg war sensationell bis auf ca. 69 € in 2000. Zusätzlich gab es eine jedes Jahr steigende Dividende. Dann kam der weltweite Absturz, mit vielen Zwischenerholungen, bis 2003 auf rd. € 22. Die ersten Werte habe ich mit einem dicken Gewinn in 2001 verkauft, bin noch 2 x ein- und ausgestiegen, aber nur mit kleinen Gewinnen. Heute steht GE wieder bei rd. 27 €. Obwohl dieses Unternehmen jedes Jahr gute Gewinne gemacht und seine Dividende immer wieder erhöht hat, hätte ich in 8 Jahren, ausser einer guten Dividendenrendite (besser als Sparbuch), keine Kursgewinne ezielt.

Deshalb, auch TOP-Werte können sich einer weltweiten Abwärtstendenz nicht entziehen. Schwierig ist nur die RICHTIGEN Signale zu erkennen und dann aber auch zu handeln.

Übrigens, FUNDAMENTAL, General Electric ist nach meinen Recherchen / fundamentale Daten zur Zeit wieder sehr attraktiv. Leider besteht immer wieder das Währungsrisiko und die unterschiedliche Steueranwendung. Überlege mir ein Investment.
Antworten
Anti Lemming:

Fundamental + lehna

 
19.06.06 12:18
Ich hab meine EK und VK in allen Threads (fast nur Long-Positionen) gepostet. Sie sind nachlesbar und waren weiß Gott nicht optimal, weder beim Einstieg noch beim Verkauf. Wer behauptet, ich wäre ein Perma-Bär und Crash-Prophet, der irrt (siehe meine Threads zu Pfizer, Intel, Microsoft, Headwaters, Nokia u. a.).

Zurzeit hab ich nur noch Microsoft (EK: 22,35 USD), plane aber, auch diese Position in die kommende technische Erholung hinein zu verkaufen, womit ich dann komplett deinvestiert wäre.

Ich will jetzt nicht short gehen, aber für long ist mir der Markt technisch zu angeschlagen. Es gibt einfach zu viele Halter, die in der Spätphase des letzten Bull-Runs gekauft haben und deren Positionen jetzt "unter Wasser" sind. Viele davon würden gern bei Erholungen wieder rausgehen, um sich den schmerzvollen Anblick der roten Zahlen zu ersparen. In einem solchen Umfeld können Aktien schwerlich steigen. Fallen die Börsen hingegen weiter, geraten immer mehr Positionen unter Wasser. Immer mehr vermeintliche Langfristhalter werden zu Wackelkandidaten, die dann am Tief alle gleichzeitig hinschmeißen. Ein solches Kapitulationstief könnten wir nächsten Herbst sehen.

Mit Fundamentalbewertungen hat das wenig zu tun. Im Gegenteil: Im Herbst wird es, vor allem bei Finanztiteln, einige extreme Schnäppchen geben, die ich dann willig einsammle, vorher aber nicht. Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn 90 % aller Aktien fallen und nur 10 % steigen (das Advance/decline-Verhältnis liegt dann bei 1 zu 9 - auch "90 % down days" genannt). Davon sind wir zurzeit noch weit entfernt. Es gibt noch viel zu viel Optimismus, z. B. dass es ab jetzt wieder ungebrochen weiter geht mit der Rallye.

Die Zinserhöhungen in aller Welt dürften fundamental auch weiterhin den Deckel auf Kurserholungen halten. Bargeld ist - relativ betrachtet - bei den jetzigen Zinsen attraktiv geworden. Ich will nach dem Verkauf meiner MSFT nur noch in Cash (US-Dollar, 5,25 % Zinsen) auf bessere Zeiten warten. Beim Dollar rechne ich bis 2007 mit einer Erholung zum Euro auf 1,16 und darunter.

Fazit: Buy-and-Hold ist mir zurzeit zu riskant. Ich hab für mein Geld hart gearbeitet und hab keine Lust, es Shortsellern in den Rachen zu werfen. Aufgrund meiner negativen Erfahrungen werde ich mich auch hüten, auf dem Weg nach unten verfrüht vermeintliche Fundamental-Schnäppchen einzusammeln. Denn:

Das Billigere ist des Billigen Feind!
Antworten
Fundamental:

wie passt das denn jetzt zusammen ?!

 
19.06.06 12:58
#79:
"... Ich bin beim Traden im letzten Jahr jedenfalls viel besser gefahren als in meiner Anfangszeit an der Börse mit gottvertrauendem "Buy and Hold". ..."

#94:
"... Ich hab meine EK und VK in allen Threads (fast nur Long-Positionen) gepostet. Sie sind nachlesbar und waren weiß Gott nicht optimal, weder beim Einstieg noch beim Verkauf. Wer behauptet, ich wäre ein Perma-Bär und Crash-Prophet, der irrt ..."


Wenn Du angeblich im "letzten Jahr beim Traden viel besser gefahren" bist, dann hättest Du in 2005 eine Performance von deutlich über 25% (DAX) bzw. 30% (MDax) erzielt. Aber da Deine EKs und VKs "weiß Gott nicht optimal" waren, scheinen Deine erfolgreichen Trades wohl doch nicht sooo erfolgreich gewesen zu sein ... *Fragezeichen

However, Du reitest permanent auf dem Vergleich zwischen langfristigem Halten und Traden herum. Dein Problem ist wahrscheinlich nur, dass Du schlechte Erfahrungen mit der Buy & Hold Strategie gemacht hast, weil Du die falschen Werte gekauft hast ! Daher kommen wahrscheinlich auch Deine negativen Erfahrungen ...

Umso bemerkenswerter, dass Du trotz der ganzen (hochwertigen !) Anlage-Strategien der Poster hier nicht zur Erkenntnis kommst, dass  h i e r  Dein  e i g e n t l i c h e s  Problem liegt. Für Dich scheint "long" gleich "long" und "Aktie" gleich "Aktie". Habe daher mehr und mehr den Eindruck, dass Du Dir eine Scheinwelt aufbaust und Dich selber auf ein Podest hebst, obwohl`s offensichtlich nicht einmal stimmt (siehe oben #79 & #94). Versuche einfach mal in die Realität zurückzukommen - würd` Dich bestimmt nach vorne bringen ...



Antworten
Anti Lemming:

Fundamental

 
19.06.06 13:28
Ich gebe es auf. Du willst und kannst es nicht verstehen. Was ich zu sagen hatte, habe ich bereits gesagt. Durch Deine Einwände fühle ich mich nicht widerlegt.

Ich wünsche Dir bei Deinen zukünftigen Buy-and-Hold-Investments viel Glück. Wirf ruhig mal ab und zu einen Blick ins Depot. Das härtet ab...

Oder lies einfach nur noch einmal Dein Eingangsposting. In einer solchen Situation möchte ICH mich nicht befinden. Rechtzeitige Verkäufe (EK gepostet), basierend auf fundamentaler Makro-Analyse, haben mich davor bewahrt.

Antworten
SAKU:

Kaufen kann jeder - aber verkaufen...

3
19.06.06 13:43
Montag, 19. Juni 2006
Kutzers Corner
Verkaufen will gelernt sein

Ist die Schwäche schon wieder überwunden? Nichts Genaues weiß man nicht. Die Fachwelt diskutiert weiter über die Börsenperspektiven. Und während die einen wieder Mut machen und Rückkäufe empfehlen, warnen andere vor der Gefahr erneuter Kursrückschläge.

Zugleich gerät der Primärmarkt in ein kritisches Licht, denn zahlreiche Unternehmen sind auf dem Weg zur Börse – nicht nur hierzulande – und müssen bei nachhaltig sinkenden Kursen um den Emissionserfolg bangen. Was in dieser brisanten Phase beim Blick in die Medien auch auffällt, ist – wieder einmal – die Suche nach Schuldigen: Wer ist eigentlich für das abrupte Ende des Aufwärtstrends verantwortlich? Hätten die Privatanleger nicht rechtzeitig vor drohenden Verlusten gewarnt werden müssen? So banal es auch klingen mag: Ich möchte einfach daran erinnern, dass die Börse keine Einbahnstraße ist! Je länger ein Trend anhält, um so eher gewöhnt sich gerade ein längerfristig orientierter Anleger – im Gegensatz zum täglich handelnden Trader – an diese Bewegung, lässt sich von einem Trendwechsel also leicht überraschen.


Aber: Die Aktie gehört nun einmal zur Gattung "Risikokapital". Und jeder Aktienkäufer sollte die spezifischen Risiken dieser Anlageform sowie die dazu gehörenden Marktrisiken kennen! Die Entwicklung der vergangenen Wochen bestätigt eindrucksvoll, dass es vor allem ums Verkaufen geht, damit der Anleger seine Verluste begrenzt. Flapsig formuliert: Kaufen kann jeder, das ist einfach, aber das konsequente Verkaufen fällt den meisten sooo schwer – das muss gelernt werden.

__________________________________________________
VIVA ARIVA!  
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental

 
19.06.06 14:40
Wieso sollen die Aussagen von AntiLemming nicht zusammenpassen? Das Stichwort lautet doch Flexibilität, übrigens ein Wort was du ja auch oft benutzt, wenn es die Verfehlung von Prognosen bzw. deiner Erwartungen einer deiner Longposis betrifft. Dann verkaufst du ja auch schnell, wie bei 2-3 Aktien in diesem Jahr schon passiert.

Kein Mensch sagt, dass man das Timing perfekt hinbekommt. Ich hab mich auch immer über die Bären lustig gemacht, die seit 2 Jahren (egal obs bei Google war, oder Bei Dax und MDax) sinkende Kurse gesehen haben. Deswegen darf mal wohl trotzdem sagen, dass man auch unterbewertete Aktien nicht zu jedem Preis kaufen muss, vor allem wenn der Gesamtmarkt dann doch langsam in eine Überhitzung hineinläuft. Da sollte man halt vorsichtiger werden, und bei klaren charttechnischen Verkaufssignalen auch mal konsequent Cash aufbauen. Es bringt nichts, dann lange an seinen Positionen festzuhalten. Oftmals erreichen auch solche Aktien in den nächsten 12 Monaten nie wieder ihre Hochs der letzten Wochen.
Muss man dann Fall für Fall beurteilen, welcher Verkauf Sinn macht. Ich hab z.B. bei den ersten Verkaufssignalen im Dax und Dow meine Cashquote von 10% auf 35% erhöht, in dem ich Carthago völlig, Catalis teilweise, Drillisch zum Großteil verkauft habe. Das waren die Aktien, die ich am ehesten entbehren konnte, und das war auch richtig so. Derzeit liegt meine Cashquote nur noch bei 20-25% weil der Dax genau am mittelfristigen Aufwärtstrend und nur knapp unter der Unterstüttung von 5300 Punkten wieder gedreht hat. Bin jetzt Leoni-Long und hab Allgeier nachgekauft. Beides hat schon 20% pro Aktie gebracht.

Ich glaube dein (ich sag jetzt mal) "Fehler" ist, dass du andere Theorien nicht richtig wahrnimmst, weil du denkst (vermutlich aus positiver Erfahrung heraus), dass deine Longstrategie bei unterbewerteten Aktien letztlich richtig ist. Du hast ja auch immer sehr interessante Aktien im Depot, und diese Fähigkeit bewundern hier viele Arivaner, wie auch ich. Das weiß ich! Nur schadet es sicher nicht, auch mal andere Theorien (Charttechnik, Timing) anzunehmen. Timing und Charttechnik ist übrigens nicht das Gleiche. Hab dir bezüglich Timing ja meine Beispiele schon mehrfach genannt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass du es verstehen wolltest. Gerade das Beispiel Catalis finde ich im Zusammenhang mit Timing besonders interessant. Mal sehen, ob sich meine Ansicht da in Zukunft bestätigt. Jack White, Mühlbauer oder Ceotronics sind weitere beispiele dafür, dass auch unterbewertete Wachstumsaktien mit dem falschen Timing enorme Verluste bringen können. Alles 3 sehr gut aufgestellte Unternehmen mit gemssen am Wachstum vor ein paar Monaten niedrigen KGVs. Trotzdem sind auch diese Aktien alle 40-50% abgestürzt. Das lag teilweise an den hohen Margen zu dem zeitpunkt und vor allem am hohen KGV, dass sich zu dem Zeitpunkt am hohen Wachstum orientiert hatte. Lässt das Wachstum nach und hat man dann keine Einsparungspotenziale durch die ohnehin schon hohen Margen, kann der Kurs nur noch sinken.


Grüße
Antworten
Kritiker:

Auf die Pauke hauen,

 
19.06.06 15:35
ist durchaus auch oft meine Art, zu posten - gewiß!
Doch wer einen Qualitäts-thread wie diesen moderieren will - wie Fundamental - sollte sich objektiv zeigen.
Hallo!, Fundi, warum läßt Du andere gute Meinungen nicht einfach stehen und gelten?

Es geht doch hier nicht ums "Recht-haben" sondern ums Gegenüber-stellen.

zu heute: 1 Tag der Kurs-Korrekturen mit flachen Umsätzen. Die zu tief gerutschten werden wieder hochgezogen - aus dem Sumpf.
Mit Gesamterholung hat dies wenig zu tun.
Vielleicht entscheidet sich morgen die Richtung.
Ein hoffnungsvoller - Kritiker.
Antworten
Fundamental:

@Kritiker

 
19.06.06 15:46
Ich will`s hier ja auch nicht moderieren und es kann doch jeder seinen Meinung Äussern.

Nur wenn jemand, wie AntiLemming heute, als negatives Beispiel für die Anlage-Strategie Buffett`s eine Sun Microsystems heranzieht - der hat aber auch  ü b e r h a u p t  nichts verstanden und sowas kann ich einfach nicht im Raum stehen lassen ...

Die anderen Behauptungen aus den Posts #79 und #94 kommen dann dazu und unterm Strich passt hier das eine nicht mehr zum anderen *kopfschüttel

Ich habe doch auch immer wieder gesagt, dass ich zukünftig nach längeren Haussee-Phasen aufmerksamer sein werde, um durch derartige Kursrücksetzer nicht wieder ausbluten zu müssen, das ist doch nicht das Thema. Aber hier über Buffett zu sprechen und dabei nicht die Bohne begriffen zu haben - sorry, aber sowas geht einfach nicht an !
Antworten
Anti Lemming:

Fundamental - Coca Cola

 
19.06.06 16:23
Bestreitest Du, dass Buffett an der Buy-and-Hold-"Ruine" Coca Cola beteiligt ist? Was hat einem Buy-and-Hold bei Coca Cola gebracht, wenn sich der Wert - in Euro gerechnet - in den letzten acht Jahren GEVIERTELT hat? (siehe Chart und Kommentar in Posting 83)

Antwort: herbe Verluste und einen Haufen Ärger.

Es ist nicht mal Besserung in Sicht. Die Dicken Amerikas mögen lieber Pepsi, weil da mehr Zucker drin ist. Die wenigen Dünnen bevorzugen Niedrig-Kalorien-Getränke wie Mineralwasser.

Mir ist völlig klar, dass Buffet Sun Microsystems garantiert NICHT gekauft hätte. Das Beispiel zeigt aber ungeachtet dessen sehr schön, wohin Buy and Hold führen kann (Posting 82), selbst bei einer Firma, die immer noch leidlich gut dasteht (Kooperation mit Google usw.).

Und noch ein Letztes: Mit DOGMATISMUS kommt man an der Börse nicht weiter. Mit der Beleidigten-Leberwurst-Attitüde kommt man hier im Thread nicht weiter.
Antworten
Fundamental:

So langsam sollte man sich ja wieder trauen ...

 
21.06.06 10:57
auch wenn der Börsentag heute nicht gut
begonnen hat, glaube ich an keine sooo
heftigen Rücksetzer mehr.

Da nun alle damit rechnen, dass die Börse
volatil bleibt, wird`s wahrscheinlich
kurzfristig (!) nicht eintreten - tritt
ja häufig nur dann ein, wenn alle bullish
sind ...

However, langfristig bleibt der Aufwärts-
trend intakt und fundamental gesehen, wie
ja ausführlichst beschrieben, gibt`s
ohnehin keinerlei Einwände !

So long - hope on !
Antworten
Aktienwolf:

Iran-Krise abgehakt ?

 
21.06.06 11:26
Da CNN nicht vor Ort ist, wird dem Börsianer nicht täglich die aktuelle Problematik "vorgespielt".

Leute, die Iran-Krise ist unser aktuelles Problem !

Die verteuerten Energiepreise treiben die Inflationgefahr und somit auch die Zinsen. Gleichzeitig reduziert sich die Binnennachfrage,außer zu Energieprodukten ( Geld ist nur einmal zum ausgeben da).
Zusätzlich ist eine unsichere politische Situation noch nie gut für die Börse gewesen, außer zum Einstieg.

Fazit: Das Ultimatum für den Iran läuft in den nächsten Tagen ab. Sollte es eine für alle Seiten gesichtswahrende Lösung geben und dies zeichnet sich ab, dann wird der Ölpreis fallen und die Aktienkurse stark steigen.

Wer jetzt nicht positioniert ist, kann nur als Begründung das Scheitern der Iran-Lösung vermuten.

Allerdings bin ich überzeugt dass viele gar nicht begründen können, warum sie im oder aus dem Markt sind.

Gefühlsgetriebene !

Antworten
Fundamental:

sorry Wolf

 
21.06.06 11:39
Du sprichst hier aber auch zu 85% die Psychologie
und zu 15% die Realität an. Gestiegene Energie-
preise machen vielleicht eine zusätzliche Belastung
von ein paar Prozent aus - und das wird psycholo-
gisch aufgebauscht. Klar hat`s ein bissl Effekt auf
den Geldbeutel, aber ob Catalis dadurch 50 oder 49%
Ertragswachstum generiert ...
Antworten
Aktienwolf:

@Fundamental

 
21.06.06 13:31
Recht hast Du, die Realität (Kursentwicklung) wird den Fakten folgen.

Ich bin weiter in Catalis übergewichtet und bau nach und nach Werte wie ING, Fortis u.ä. um, z.B. Heliad, Bavaria, Allgeier, Baader.

Kannst Du mir weitere Leckerbissen mitteilen (Deine aktuellen Favoriten).

Ich bin überzeugt, dass Unternehmen wie Catalis, wenn endlich bestätigte Zahlen kommen, von einem Börsenaufschwung überdurchschnittlich profitieren werden.

Wenn wir die Krise also als Chance nutzen, stehen wir am Jahresende besser da als zum ATH im Frühjahr.

Im Voraus schon besten Dank.

Aktienwolf  
Antworten
Kritiker:

Neues vom Bären - bildlich

3
21.06.06 16:31
Die Bullen bleiben im Stall, weil 1 Bär draußen frei herumläuft.
Und plötzlich packt er zu! - und reißt das Masterflex-Lamm - die SL's flogen in Fetzen = Tiefkurs 23,3 !!
Welches Lamm reißt der Bär morgen?
Weil das niemand weiß, traut sich keiner raus, alle bleiben in den Löchern.
Vereinzelt winken weiße Fahnen = Verkäufe.
Die Angst vor Verlusten würgt am Kragen.
Ob der Bär auch Dachse (DAX?) reißt?
Bis bald - Kritiker.
Antworten
Aktienwolf:

lebt der alte DAX überhaupt noch?

 
21.06.06 17:02
So eine Bewegungslosigkeit habe ich selten erlebt.
Da geht der DOW hoch, die ÖLlagerbestände sind auf einem 8-Jahres-Hoch und der Typ pennt.

Kann jemand den DAX wachküssen?  
Antworten
Anti Lemming:

Große Fonds und kleine Einzel-Investoren

 
21.06.06 18:05
Ich hatte in einem früheren Posting schon einmal auf die unterschiedlichen Strategien und Chancen hingewiesen. Hier ist eine gute Zusammenfassung der gleichen Gedanken:



One Size Doesn't Fit All
By Rev Shark
TheStreet.com
6/21/2006 11:54 AM EDT

I posted some comments... about the differences between small individual investors and large institutional investors that I want to expand on a bit. I believe one of the major failings of stock market journalism is that almost no one seems to appreciate that difference. In most cases the attitude is what is a good investment style for a giant fund is equally good for individual investors. The end result is that we end up with investors who believe they can outperform giant mutual funds by simply mimicking what they do but without the advantages of access to management, reams of research and huge amounts of capital.

It really isn't surprising that the media has such a strong bias toward an institutional style of investing. Most of the folks we see on television are who offer advice are institutional money managers. Many, if not most, have never been involved in just managing their own small personal investment stake. They simply don't understand the different strengths and weakness that individual investors possess.

One of the best examples of an institutional mindset is the bias toward averaging down and disregarding chart patterns. Big funds tend to buy weakness and ignore chart patterns because they have little choice in the matter. They can't stop out of a position that breaks a technical level because they would never get a decent fill. Instead, they are forced to comfort themselves with fundamentals and use the lower prices to reduce their cost basis.


If ignoring charts and buying weakness is how you approach the market, and you have had some success, you are going to recommend that others do the same thing even if they are in very different circumstances. If you really think about the strengths and weaknesses of an small individual investor, you would likely make some modifications to the way you approach the market. If you recognize that someone can easily enter and exit stocks with no price slippage, wouldn't you take that into account?

As you consider investment advice, make sure you understand the perspective of the people who are offering it. The vast majority have good intentions, but they are seeing things through the prism of their personal experience. In many cases that means their advice is better suited for big funds rather than small individual investors.
Antworten
Fundamental:

Es ist mal wieder soweit ...

2
17.07.06 15:58
... muss heute schon wieder diesen Sch...-Thread rauskramen :-((

Mich kotzt diese übertriebenen Reaktionen sowas von dermassen
an, das ist echt nicht mehr feierlich ! Da hauen sich die Jungs
im ewig-schwelenden Pulverfass die Köppe ein, und meine Value-
Titel kriegen gleich mit auf die Fresse - unfassbar !!!!!!!!!!!

Soooo, und jetzt geht`s mir wenigstens wieder ein bissl besser ...

So long - suffer on !
Antworten
Kritiker:

Konservativer : Zocker

 
17.07.06 16:10
Der Konservative glaubt, das Geld in Aktien gehöre ihm immer noch.
= Irrtum. Er will es "sichern". Und wenn es weg ist, ist er traurig oder sogar verzweifelt; denn er hat plötzlich Verlust.

Der Zocker schreibt sein Geld bereits beim Einkauf ab.
Er freut sich, wenn es Häppchen-weise zurückkommt.
Und so ist der Zocker stets besser gelaunt als der Konservative.

Ich beneide den echten Zocker - Kritiker.
Antworten
FredoTorpedo:

Fundamental, es würde mich nciht wundern, wenn das

2
17.07.06 16:17
Terroristen-Netzwerk diese Aktionen gleichzeitig nutzt, ihre Finanzen weltweit aufzubessern. Wenn man rechtzeitig weiß, dass es in einigen Tagen in Nahost knallen wird, läßt sich die Folge leicht berechnen:

- steigender Ölpreis, nervöse Finanzmärkte, fallende Aktienkurse weltweit

und wenn man dann noch Israel einbezieht, ist deren Reaktion auch berechenbar: Auf jeden Piekser wird von dort mit dem Hammer zurückgeschlagen und schon entsteht aus dem Terrorszenario die nächste Stufe - ein mögliches Kriegsszenario, Ölpreis steigt noch stärker, Aktien fallen noch tiefer.

Auf diese Weise lassen sich die Kosten der Terroraktionen auch "refinanzieren" - und wenn's nicht die Terrororgs selbst sind, die profitieren, so zumindest ihre Sponsoren, denen der höhere Ölpreis teilweise direkt in die Tasche fließt. (Und indirekt profitieren natürlich auch die Waffenlieferanten weltweit).

Klingt vielleicht ein bischen naiv - könnte aber trotzdem was dran sein.

Gruß
FredoTorpedo
Antworten
Fundamental:

@Fred

 
17.07.06 17:07
"... Ölpreis steigt noch stärker, Aktien fallen noch tiefer ..."

Wenn`s wenigstens eine  s i n n v o l l e  Korrelation
zwischen dem Ölpreis und meinem Depot geben würde, hätt`
ich ja noch nen Funken Verständnis für den Kursrutsch -
aber den gibt es weit und breit nicht !

However, werde wahrscheinlich lernen müssen, dass es
zwischen fundamentalen Werten und den Monaten Mai-September
eine psychlogische Korrelation gibt, die der fundamentalen
um  L ä n g e n  überlegen ist ...

So long - wait on !
Antworten
Katjuscha:

Sowohl Dow als auch Nasdaq sind an ziemlich

 
17.07.06 17:18
wichtigen Unterstützungen. Theoretisch müsste man jetzt einsteigen. Ich glaub nur (und das merkt mal wieder in Deutschland mehr als in den USA), dass die Leute Angst vor einer Eskalation in Nahost haben, und man daher wieder übervorsichtig ist. Selbst ne Leoni fällt heute 4%. Wenn Dow und Nasdaq nämlich ihre Unterstützungen nicht halten, gehts vielleicht nochmal 5-6% abwärts. Noch ist die Unterstützung aber nicht gebrochen, also bin ich kurzfristig eher bullish, zumal der Konflikt im Libanon (so schlimm es sich anhört) eher einer ist an den man sich gewöhnt, weil er keine unmittelbaren Auswirkungen auf Ölpreis und Konjunktur hat. Im Mittleren Osten wär das anders.





(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 47076
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental, man muss aber auch sagen, dass deine

 
17.07.06 17:26
Werte keine Value-Titel sind, sondern eher Wachstumswerte, und die fallen nunmal bei angeschlagenen Märkten meist überdurchschnittlich. Muss man sich darn gewöhne, oder eben frühzeitig die Konsequenzen ziehen. Und mit Catalis oder VEM oder Wirecard sind das auch alles Werte mit hohen KUVs und KBVs, die derzeit von ihren hohen Gewinnmargen leben. Wie gesagt, du musst dich dran gewöhnen, dass solche Werte eher überdiemnsional fallen, wenn die Märkte nervöser werden, weil erstens die Anleger sich selbst nicht mehr so sicher mit dem zukünftigen Wachstum sind, und sie zweitens eher die Akten verkaufen, wo sie noch halbwegs gute Gewinne haben. Wer natürlich in den letzetn 6 Monaten erst rein ist, hat die Ar...karte gezogen. Mein gefühl sagt mir aber, dass einige deiner Werte kurz vorm Boden sind. Hat was mit dem Timing kurz vor den Quartalszahlen und den Unterstützungen bei den Indizes zu tun. Können sich die Märkte darüber halten, werden sich deine Werte bis zu den Quartalszahlen reten, und dann müsste man eigentlich bei guten Zahlen die Tiefs gesehen haben. Problematisch wirds antürlich, wenn sich der Konflikt in Nahost ausweitet. Also dann garantiere ich für nichts mehr.
Antworten
Ommea:

Könnte man mal einer bitte alle Werte, die hier

 
17.07.06 17:32
besprochen wurden incl. WKN´s und Kursdaten in einem Posting zusammenfassen ??

Tabelle: Gekauft zu und heutiger stand, etc ...

Wäre sehr hilfreich, wiel dieser Threat hier einfach zu lange ist zum Lesen ist...

Herzlichen Dank ...

Ommea ...
Antworten
Katjuscha:

Nochmal was zum Thema

 
17.07.06 19:36
Der letzte Abschnitt von Steffens in #1 ist sehr interessant bezüglich des angesprochenen Themas.

http://www.ariva.de/board/263020

Ich bin so ziemlich der gleichen Meinung wie Steffens. Könnte sein, dass Nebenwerte erst wieder ab Oktober laufen, und wir vorher noch tiefere Kurse sehen. Einige Substanzwerte werden aber im Gegensatz zu Steffens Meinung jedoch ebenfalls noch ein Stückchen fallen können. Wenns ganz blöd läuft haben wir für die nächsten 1-2 Jahre die Höchstkurse der meisten Nebenwerte (auch der Aktien in diesem Thread) bereits gesehen. Gerade bei VEM, und Catalis kann ich mir das sehr gut vorstellen, wobei ich dennoch in Catalis noch investiert bin. WireCard ist zum Beispiel ne andere Möglichkeit, da dieses Produkt doch einzigartig und sehr bekannt ist. Da glaub ich schon an weiteres Wachstum und zudem an eine TecDax-Aufnahme. Aber auch das ist natürlich ne Wachstumskatie, wo bereits hohe Gewinne aufgelaufen sind. In so fern kann es hier sehr volatil zugehen.
Antworten
Kritiker:

zu pos 116 - Steffen = gefährlich

 
17.07.06 21:11
Wenn es stimmt, daß Fonds Kredite aufgenommen haben, dann müßten sie jetzt neutralisieren; = verkaufen & zurückzahlen.
Das drückt die Kurse. Und zum Einstieg fehlt denen das Geld.

Mir übrigens auch. Denn mich hat es wieder voll investiert erwischt.
Das lerne ich scheinbar nicht mehr! Wenigstens brauche ich nicht verkaufen.
Denn wer zuletzt verkauft, den packt der Bär!
fG - Kritiker.
Antworten
normal:

@Fundamental/Katjuscha

 
17.07.06 21:26
Fundamental und Katjuscha


mich interessiert wie lange ihr jetzt schon an der börse seit und welche strategien ihr verfolgt.

Ich bin jetzt seit ca 8 Jahren dabei und denke schon das ich mich nicht mehr so leicht verarschen lassen wie in meinen ersten jahren.

Zu meiner Efahrung ende Maiverkaufte ich meine letzte Aktie KST Beteil kurz nachdem ich sie gekauft hab ( ausgestoppt) danach habe ich nur eins,zwei trads gemacht z.b vivacon zu 29,?? und bei 32 € verkauft

Fundamental ich denke du bist auf dem richtigen weg ala warren buffett nur musst du noch mehr an dir arbeiten. Frage dich mal ob ein Warren Buffett zu der selben zeit wie du eine Catalis,heliad eq,wire card,Gci mang usw gekauft hätte?
Mal davon ab das Gci mang und wire card sehr gut liefen, hätte er sie gekauft??????
du sagst du hast ein buch also weißt du es sich besser als ich wie die antwort sein könnte. aber ich höre immer nur er kauft das was er versteht was logisch ist ..keine märchen Coca-cola ( Expansion) und Co so leuchtet mir nur ein das alles was er kauft schon groß ist und noch größer werden wird, wie sein letzter kauf ConocoPhillips sieh dir mal deren Cash an :-) die Verschuldung ist vertretbar und das wichtigste ist sie machen Gewinn,nur Firmen die Gewinn machen, wo es sehr wahrscheinlich ist dasauch die nächsten 5 jahre noch gewinne gemacht werden. irgend wann haben sie genug geld um große übernahmen zu tätigen und wachsen stetig weiter. Buffett kauft keine hoffnungen.
ConocoPhillips weniger umsatz 2007 ? aber warren Buffett kaufte für 1 Mill $ KGv 6 und viel cash ,wer weiß oil unternehmen haben ja immer versteckte stille Reserven :-).

zudem muss ich sagen das Buffett nicht mit 10,000 $ angefangen hat, er hatte bekannte und startete so das er zeit hatte viel zeit, lebensunterhalt egal er hatte die zeit er hatte die boom jahre der Industrie heute expandiert ebay nach china ist die deshalb ein kauf?!

So ist es schon ein unterschied ob du Fundamental bei diesen Börseneinbruch 20 % mit volatilen Aktien verlierst oder das depot ala warren Buffet +/- tendiert , er weiß aber mit hoher wahrscheinlichkeit das er bald wieder Gewinnt und nicht immer nur +/- macht im jahr..wie oben gelesen kauft er mit festen argumenten und ist sich sicher
was er macht, bei Fall kauft er nach, wir auch oder bleibt da ein kleiner zweifel???
Catalis so billig :-) Kaufen ??!!    oder doch eher BMW ????

Katjuscha

du bist sehr gut was deine aktien auswahl betrieft aber reicht das, nur gut zu sein?

leoni long und allgeier hold , ich verzichte lieber auf ein paar % und bin mir dafür etwas sicherer, aktien laufen immer in einem tunnel hoch/tief ich kaufe nur wenn die aktie in der letzten zeit öfter am hoch knappern als am tief oder nur +/- ,so wie Osisko Exploration nach dem moto der ausbruch kommt bestimmt oder teuer kaufen teurer verkaufen. es gibt immer einen grund für stärke. denke diese strategie ist besser als nur irgendwo zu kaufen. allgeier hold hat null stärke, zur Zeit :-)
eine aktie kann noch so gut sein, was nutzt es wenn sie nicht steigt das kaufe ich lieber aktie nach einer strategie die hochstehen dafür aber auch weiter steigen so auch vivacon bei 40 € lief dann bis 48 €, nur fantasie oder fundamentale gründe lassen aktien steigen als M.Frick bei Kst beteil kursziele von 30 € sah so muss sie doch mit 20 € billig sein oder? dachte ich nie habe sie trotzdem gekauft bis ich sah das die fahrt nicht in die richtung geht die ich wollte und ich vom fahrenden zug gesprungen bin.  

Ich hoffe ihr habt etwas zeit um darüber nachzudenken  und  mir ein paar worte zu schenken den ich habe viel respekt vor euch, mit den ganzen zahlen und analysen die ihr erstellt und verarbeitet habe ich nur error gesehen.

Der markt hat alle infos die infos aber die mir gefallen zeigt nur mir der chart  

Geduld muss der sein der nicht über den tellerrand sieht,

also es gibt viel aktien die morgen steigen/ausbrechen, zur richtigen zeit am richtigen Ort.  
Antworten
Katjuscha:

@normal, wer sagt dass ich bei Leoni long bin und

 
17.07.06 22:52
bei Allgeier auf hold? Das ist ne etwas zu einfache Aussage. Bei Leoni kann ichs mir z.B. gar nicht leisten, long zu gehen, da ich da mit OS operiere. Lange halten kann man die wegen zeitverlust und Anpassung der Vola eh nicht. Trotzdem bin ich natürlich davon überzeugt, dass leoni bald seine eigenen Jahresprognosen zu Umsatz und Ebit erhöhen wird. Trotzdem beachte ich natürlich hier sehr genau die Charts und die Zeitpunkte wo news kommen, und das ganze in relation zum gesamtmarkt. Letztlich ist aber niemand Wahrsager. Auh mit der Betrachtung der realtiven Stärke muss man nicht immer richtig liegen, und was Leoni anbetrifft, würde die ja in die Analyse passen, dass sie eher am oberen Ende knabbert. Mal abgesehen von 2 Wochen, wo sie wegen dem Gesamtamarkt ihre gewinne der letzten Monate und Jahre mal etwas abgegeben hat, entwickelt sich die Aktie sehr gut und auch in einem schönen Aufwärtstrend. Wüsste nicht was es da zu mäkeln gäbe.

Na und Vivacon und Allgeier sind ja nun blöde beispiele für jede Art der Analyse, da beide Aktien wohl massgeblich für eine BlackBox sind. Bei Vivacon wurde ja nur Fantasie auf ein geschäftsmodell gespielt, dass meiner meung nach noch nie was and er Börse zu suchen hatte, und bei Allgeier gibts seit sage und schreibe 12 Monaten keinen Finanzbericht mehr. beide Aktien kann man daher gar nicht vernünftig bewerten. Bei Allgeier bin ich trotzdem noch mit einem geringen depotanteil investiert, weil ich da halt darauf spekuliere, dass sehr viel negatives Überraschungspotenzial eingepreist ist, denn wenn der Vorstand mit seiner Prognose für 2007 richtig liegt, ist die Aktie ein Verdoppler. Wenn nicht hat sie ein gewisses Risiko, dass aber überschaubar wäre, und bei gröberen Problemen wprde ich die sicherlich gegebenfalls in den nächsten berichten (wenn sie denn mal kommen) erkennen, und kann dann immernoch den rest rauswerfen. Bis jetzt bin ich aber immernoch unverändert mit Allgeier. Also kein Grund zur Panik.


Grundsätzlich hast du sicherlich recht, was du zum Chart und seiner Aussagekraft schreibst. Es macht meist keinen Sinn kurz-bis mittelfristig gegen den markt zu agieren, und langfristig auch nur dann, wenn man volkswirtschaftlich so eine Koryphäe ist, dass man jetzt schon weiß, wie sich die Konjunktur 2007 in der jeweiligen Branche entwickelt. Ich persönlich geh oft für 2 jahre von ähnlichen Marktbedingungen aus, was oft ein fehler sein kann, nur reagiere ich halt auch serh schnell, weil ich meine Depotwerte zu jedem Zeitpunkt neu bewerte, und nicht daran hänge. Selbst wenn sich in 6 Monaten fundamental bei einer Aktie nichts evrändert hat, aber der Kurs 20% gefallen ist, muss das nicht unbedingt heißen, dass ich da nachkaufe. Hab das schon mehrfach in den Threads hier versucht zu erklären. Ne catalis zum beispiel ist seit meiner Kaufempfehlung fast 35% gefallen. Das heißt aber nicht, dass ich sie heute günstiger finde. Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber dafür gibts einige Gründe, die ich hier aber nicht nochmal darlegen will. Trotzdem ist Catalis zum jetzigen Zeitpunkt immernoch ein Kauf.

Das Problem was ich ein wenig mit deiner Vorgehensweise habe ist, dass ich nicht ständig 100 Werte auf der Watchlist haben kann, die einerseits relativ günstig sind, und andererseits mir eben die charttechnischen kaufsignale liefern. ich trade gerne mal nach Charttechnik, aber nicht mit völlig überteuerten Aktien. Da können kaufsignale auch sehr trügerisch sein. Soll ich dir mal ein paar Beispiele nennen? Mir reichts wenn ich knapp 30 Werte auf der Watchlist habe, und mit denen auch öfters trade. ich habs Fundamental letztens schon beschrieben. Meist gehe ich mit ner Doppelposition rein, und kann so eine Hälfte halten und die andere Hälfte traden. Das bringt mir em ehesten was. Wenn man dazu noch Verluste begrenzt, läuft das Geschäft mit Nebenwerten ganz gut. Das wichtigste ist aber, ständig seine eigenen Investments neu zu analysieren. Also nicht dabei übertreiben, sonst sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber man muss schon auch sich selbst hinterfragen, sonst wird man zu schnell betriebsblind.
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nightfly:

apropos...

 
04.09.06 02:17
Schweinefleisch...soll teurer werden.
Gibts da einen call?
mfg nf
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Anti Lemming:

Fundamental droht

 
04.09.06 05:52
eine Bankenkrise in USA:

http://www.ariva.de/board/245194?pnr=2768653#jump2768653

Sollten die Indizes daraufhin schwer abstürzen - was ich für realistisch halte -, wird der Blick ins Depot wieder schmerzlich, egal ob man Leoni, Allgeier oder sonstwelche "Perlen" im Portfolio hat.

Ich hab den Eindruck, dass sich Viele hier im Forum zu stark auf das Für und Wider von Einzelwerten konzentrieren, dabei aber das Makrobild und die dunklen Wolken am US-Konjunkturhimmel außer acht lassen.
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Fundamental:

Für diesen Sorgen-Thread ein klares

 
05.03.07 16:37

UP !!!

Manoman - das Schlimme ist ja nicht, dass es eine Korrektur gibt. Die ist vollkommen normal und m.E. auch überfällig. War aus diesem Grunde auch aus meinen "High-Flyern" wie WireCard, UMS oder M.A.X. ausgestiegen. Nur habe ich meine Kohle umgeschichtet, und die Werte wie Tecon oder Commerceplanet werden genauso heftig verdroschen wie alle anderen ... Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 3135612

Schwacher Trost, dass sich meine Nebenwerte auch nach dem Mai-Desaster 2006 wieder sehr schön erholt hatten. Nur wird`s wohl nie in mein Kopf reingehen, dass viele klar unterbewertete Nebenwerte trotzdem überproportional zum Gesamtmarkt abkacken - unfassbar ! Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 3135612

Na egal, die Zeit der Nebenwerte wird wieder zurückkommen und viele Werte strahlen dann heller denn je !

So long - suffer on ! Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr ! 3135612

 

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hotte39:

Wer noch Gewinne hat, sollte sie mitnehmen!

 
05.03.07 17:15
Um späger billiger einzusteigen. "Tennisballeffekt" abwarten. Kann noch lange dauern.

Der Depotauszug eines mir Bekannten vom Dezember 2000 zeigte, als schon einige Papiere etwas verloren hatten, eine Summe bzw. einen Betrag an, den er in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr erreichen kann. Leider hat er auch noch Monate länger auf einen Anstieg "gehofft". Ziemlich unten hat er verkauft. Als die große Panik aufkam, und er glaubte, alles zu verlieren.

Heute traut er sich nicht mehr einzusteigen. Weil er die Hosen immer noch voll hat.

Zum Nachdenken ...
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hotte39:

# 123: Es muss aber nicht so kommen - wie ab 2000!

 
05.03.07 17:19
Niemand weiß es genau. MMn ist die Durststrecke aber lange noch nicht überwunden!
Antworten
asdf:

wer die hosen voll hat der weiss nicht was er tut

 
05.03.07 17:23
und sollte deshalb lieber beim sparbuch bleiben.

sparbuch is ja auch nicht das schlechteste. echt, das si so... auch wenns die ntv`ler nicht zugeben, denn wer schaut schon börsenfernehen, wenn er sein geld aufm sparbuch hat.

hehehe
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Fundamental:

@hotte

 
05.03.07 17:29
"... Der Depotauszug eines mir Bekannten vom Dezember 2000 ..."

Und genau darin liegt der entscheidende Unterschied zu 2000:
Wir haben  k e i n e  Spekulationsblase sondern eine funda-
mental gerechtfertigte und eher noch günstige Bewertung an
den Märkten.

Genau das war auch im letzten Mai der Fall, warum auch fast
alle Kurse nach der "Prügelei" wieder zu einer halbwegs fairen
Bewertung zurückgekommen sind. So wie auch in 2007.
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