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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht

Mir reicht`s !! 4 Wochen kein Depoteinblick mehr !


Beiträge: 126
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DAX 24.489,18 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +362,75%
 
Fundamental:

Im übrigen:

 
16.06.06 16:00
Freu mich über das hohe Niveau in diesem Thread !

Habe selten eine derartige homogene Runde beisammen
gehabt wie in den letzten Tagen:

Aktienwolf, AntiLemming, Kicky, Katjuscha, Lehna,
nightfly usw.

Bin der festen Überzeugung, dass wir uns auf diesem
Niveau "gegenseitig befruchten" und gemeinsam eine
Menge Erfolg bei unseren Investments haben werden -
auch wenn ich mich momentan noch immer nicht in mein
Depot zu schauen traue ...

So long - analyse on !
Antworten
bonello:

@76 ganz deiner meinung

 
16.06.06 16:16
absolu. einer der besseren forenbei. den ich als n e u e r gesehen habe
Antworten
Kritiker:

Gratulation, Fundamental!

 
16.06.06 23:58
Dir gelingt es wiederholt einen thread mit inneren Werten zu zeigen.
Ich hoffe schon lange darauf, daß sich einige poster mit Inhalt treffen. Denn die meisten Anderen sind ätzend.

Wir sollten uns in Deinem "Fundamental"-thread finden - und diesen dann pflegen.
Schönes Wochenende allen Teilnehmern - und den Ball stets flachhalten - und laufen lassen - MfG Kritiker.
Antworten
Anti Lemming:

Die Buffett-Strategie kann niemand kopieren

2
18.06.06 15:17
weil Buffett oft komplette (kleine) Firmen übernommen hat, indem er (nach und nach) sämtliche Aktien aufkaufte, und die Firmen dann in Berkshire Hathaway eingliederte. Damit wurden interessante kleine Titel sozusagen vom Markt genommen. Wer jetzt noch rein wollte, konnte nur noch BRK.A kaufen.

Buffett ging dabei nicht vor wie ein Aktionär, sondern wie ein Unternehmer, der einen Konkurrenten aufkauft, nachdem er dessen Bücher sorgfältig analysiert hatte.

Eine solche Strategie ist für kleine Fische, die 100 Aktien kaufen, nicht mal im Traum zu reproduzieren. Eher zählen wir zu den 5 % Resthalter-Müll, bei bei einem Squeeze-Out zwangsausgezahlt werden oder anderweitig dumm dastehen (siehe Wiedereingliederung von T-Online in T-Com, nachdem T-Online 2/3 des IPO-Einstandspreises verloren hatte).

Buffett fährt also die Strategie des großen Geldes. Die hat aber auch Nachteile: mangelnde Flexibilität und Beweglichkeit. Vor dem gleichen Problem stehen große Fonds, die Millionen Aktien halten. Wenn die irgendwo raus wollen, können die nicht mal eben schnell abladen, sondern müssen über Monate in kleinen Stückzahlen verkaufen.

Das große Plus des kleinen Investors hingegen ist seine Schnelligkeit. Wer am 10. Mai 2006 den Inflations-Braten roch (wie ich), konnte "mal eben" seinen ganzen Aktienbestand hinschmeißen und sogar short gehen, ohne dass die Kurse davon merklich beeinflusst wurden. Eben das ist "unser" Vorteil. Wir sollten uns nicht mit Elefanten wie Buffett auf eine Stufe stellen und deren entsprechend träge Buy-and-Hold-Strategien kopieren - damit gäben wir ja den einzigen Vorteil auf, den wir haben!

Ich bin beim Traden im letzten Jahr jedenfalls viel besser gefahren als in meiner Anfangszeit an der Börse mit gottvertrauendem "Buy and Hold".

Man kann ja sogar BRK.A traden, womit man Buffett sozusagen ein Schnippchen schlägt. Wer BRK.A bei Kursrückgängen verkauft und bei Anstiegen wieder zukauft, fährt logischerweise BESSER, als wenn er BRK.A ununterbrochen hält.

Buffett selber kann das nämlich nicht. Sich selber zu shorten ist wie Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen versucht...
Antworten
Fundamental:

Einspruch Euer ehren !

 
18.06.06 15:45
Zumindest in der Anfangszeit hat Buffet nicht nur Unternehmen komplett übernommen und bis heute hat neben seinen eigenen Unternehmen Unternehmen zumindest bei den "großen Fischen" auch "nur" Beteiligungen (Gilette, CocaCola etc.). Richtig ist allerdings, dass er dadurch unflexibler ist als wir Kleinanleger.

Was aber der viel wichtigere Unterschied ist: Buffet kann die Gewinne seiner eigenen Unternehmen bilanzieren, somit sind es  s e i n e  e i g e n e n  Gewinne. Und hierin liegt der große Unterschied: Wir Kleinanleger hängen immer vollständig vom derzeitigen Aktienkurs ab. Buffet hingegen kann der Kurs egal sein, wenn seine Unternehmen entsprechende Gewinn (mit ihrem hohen Inneren Wert) erwirtschaften und Buffett diese bekommt. Der Aktienkurs selber ist dann für ihn nichts anderes als der "Kaufpreis für diese Gewinne".

Aber nochmal: Von Buffett ist dochseine Strategie  e l e m e n t a r  entscheidend, und zwar die, Unternehmen (Aktien) günstiger einzukaufen, als der innere Wert. Ob er die Unternehmen nun ganz oder nur teilweise übernimmt ist hierbei völlig egal - genau so, ob er sie schnell oder aufgrund der hohen Stückzahlen nur langsam verkaufen kann. Hier sind wir Kleinanleger ihm gegenüber doch sogar noch im Vorteil. Ih geht es bei  a l l e n  Investments darum, den Wert seiner Investments sauber zu ermitteln und hierfür den geringstmöglichen Preis zu bezahlen. Dass der Aktienmarkt diesen Preis mal höher und mal niedriger bewertet, ist unser tägliches Geschäft, dass sich aber der Kurs seinem inneren Wert auf Dauer annähert, wird mit einer äusserst sicheren Wahrscheinlichkeit eintreten.

Wenn Du ein erfolgreicher Trader bist, dann gehörst Du zu einer Spezies von vielleicht 1-2%, denn das  a u f   D a u e r  gelingt - Gratulation !
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Anti Lemming:

Ängste und Ideologien

 
19.06.06 08:46
Die großen Wall-Street-Firmen (Fonds, Broker usw.) lieben es, kleine Halter von den vermeintlichen Vorzügen des "Buy-and-Hold" zu überzeugen. Klar wird da auch gern Buffett als leuchtendes Beispiel angeführt.

Die Idee, man soll immer zu 100 % investiert sein, ist jedoch pure Ideologie. Sie wird propagiert von großen Fonds, die dazu gezwungen sind. Denn sie werden an ihrer Performance im Vergleich zu den Indizes gemessen. Steigen die Indizes um 10 %, der Fond aber nicht, weil er in Cash ist, so würden Tausende kündigen. Fallen die Indizes hingegen um 30 %, der Fond aber nur um 25 %, kann er sich damit brüsten, um "5 % besser als der Index" abgeschnitten zu haben. Nichtsdestotrotz sind 25 % des Anlegerkapitals vernichtet.

Fonds sind viel zu groß, als dass sie bei Problemen auf die Schnelle aussteigen könnten, ohne die Kurse nahe Null zu schicken. Der Riesenvorteil von Kleinanlegern gegenüber den Fonds ist ja gerade die ungeheure Flexibilität. Wenn ich mich entschließe, schnell mal eben auszusteigen, beeinflusst dass den Markt überhaupt nicht. Das Gleiche gilt bei meinem Wiedereinstieg. Diesen Trumpf gedenke ich auch in Zukunft zu nutzen.

Fundamental, Du traust Dich jetzt ja nicht einmal Dein Depot anzusehen. Offenbar regiert bei Dir zurzeit die Angst (Emotionen also statt klarer Kopf). Mir scheint, als würdest Du den glorreichen W. Buffett nun als "Seelenkrücke" rauskramen, um Dich selber (gegen Deine uneingestandenen Ängste und Zweifel) davon zu überzeugen, dass "Börsen langfristig ja immer steigen" und man nur Geduld aufbringen muss. Buffett habe es damit ja auch zu etwas gebracht.

Das wird Dir zwar langfristig vermutlich nicht schaden - bei Deiner Aktienauswahl nach fundamentalen Kriterien wirst Du wohl "Dein Geld zurückbekommen" - , aber es wird Deine Performance verschlechtern. Wenn Du am 10. Mai ausgestiegen wärst und jetzt alles komplett zurückkaufen würdest, wärst Du schon mal 8 % weiter vorn - in nur 5 Wochen - , und dies, ohne dass sich Dein ja sorgfältig ausgewählter Aktienbestand verändert hätte. Du hättest dazu noch 8 % mehr Cash auf dem Konto. Fallen die Börsen jetzt weiter (manche rechnen mit 14 bis über 30 % Korrektur), wird dieses Argument noch schlagkräftiger. Du könntest dann im Extremfall 30 % mehr Cash auf dem Konto haben, und dann 130 % der Aktien zurückkaufen, die Du am 10. Mai verkauft hättest.

Um verkaufen zu können - was vielen Leuten weitaus schwerer fällt als kaufen! - muss man Mut haben, sich eine eigene Meinung zu bilden und die Börsensituation abzuschätzen. Wer nach der Vogel-Strauß-Methode "Buy and Hold" den Kopf in den Börsen-Treibsand steckt, vermeidet diese ständige Auseinandersetzungen mit den wirtschaftlichen Realitäten - und redet sich mit ideologischen Konstrukten, die Wall Street dem kleinen Mann ohnehin gern schmackhaft macht (1. Absatz), heraus.

Nichthandeln ist für mich aber kein Argument, wenn alles ringsrum sich bewegt (und nicht nur nach oben). Es ist eine Stillhalte-Passivität, die mit einer Depot-Ausweidung auf der Schlachtbank enden kann. Statt Dir handeln dann nämlich Hedgefonds, die Deine Aktien - sozusagen an Deiner Stelle, aber nicht für Deine Tasche - short verkaufen.

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Anti Lemming:

Buy-and-Hold-"Ruine" 1: Sun Microsystems

 
19.06.06 09:11
Sun Microsystems war - und ist immer noch - eine veritable Firma. Sun baut extrem solide Hardware-Server, neuerdings mit AMD-Opteron-Prozessoren, und liefert dazu eine nicht minder solide Software in Gestalt des Betriebssystems "Solaris". Zudem hat Sun die Programmiersprache "Java" entwickelt - bis heute das Non-plus-Ultra im Internet. Im Dot.com-Boom der späten 1990-er Jahre war es für aufstrebende Internetfirmen wie Ebay und Yahoo geradezu ein Muss, Sun-Systeme zu kaufen - solide Hard- und Software aus einer Hand.

Auch heute steht Sun nicht schlecht da. Sun kooperiert neuerdings mit Google, die im Kampf gegen Microsoft eine bereits früher (vergeblich) von Sun erprobte Strategie nutzen will: Auf Servern hinterlegte Software (Kalkulation u. a.), die per Internet von jedem beliebigen Computer (als Client) aus gesteuert werden kann. Sun hat sich mit OpenOffice (früher Staroffice) bereits das wichtigste Konkurrenzprogramm zu MS-Office gesichert und konsequent in seine Java-Runtime-Umgebung eingebettet.

Der Haken: Suns Geschäfte sind durch den Preisverfall bei der Hardware (AMDs Opterons sind viel billiger als die Sparc-Prozessoren von Sun) und eine Vielzahl von Konkurrenten, die (wie HP) teils auf Linux (gratis!) als Server-Software setzen, seit Jahren rückläufig und stagnieren jetzt.

WER 2001 bei Kursen um 60 Dollar Sun Microsystems (SUNW) gekauft hat, hat daher eine Riesendummheit begangen. Mit Buy-and-Hold ließ sich das auch nicht "aussitzen". Der Kurs fiel von 60 Dollar auf 4 Dollar (2003) und läuft seitdem seitwärts. Eine Besserung ist kaum in Sicht und wird womöglich NIE kommen. Das eingesetzte Kapital ist und bleibt zu über 90 Prozent VERNICHTET.

Mag sein, dass Buffett, der Technologieaktien ohnehin scheut, Sun auch damals nicht gekauft hätte, weil die Firma seinen Kriterien nicht entsprach. Dennoch ist Sun ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man sich mit Buy-and-Hold selber in die Tasche lügen kann.


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Anti Lemming:

Buy-and-Hold-"Ruine" 2: Coca Cola

 
19.06.06 09:29
Wer nun sagt, Warren Buffett setzt ohnehin nicht auf Technologie, den möchte ich auf eine Aktie verweisen, an der der Großmeister selber stark beteiligt ist: Coca Cola.

Die Aktie stand 1998 bei 88 Dollar. Heute, acht Jahre weiter, steht sie bei 43 Dollar. Die Kapitalvernichtung beträgt 50 %. Rechnet man die Inflation/Zinsverluste über 8 Jahre dazu (mindestens 20 % auf Dollarbasis), beträgt der Verlust 70 %. Zieht man dann noch den Dollar-Kursverlust zum Euro ab (rund 20 % seit 1998 - seit 2000 sogar 30 %!), so bleibt dem damaligen Coca-Cola-Käufer, in Euro gerechnet, nur noch etwa 24 % seines 1998 investierten Kapitals. Und dies mit "Buy-and-Hold" einer Aktie aus dem Warren-Buffett-Portfolio!

FAZIT: Acht Jahre gewartet, Kapital geviertelt. Besserung nicht in Sicht.




Buy-and-Hold-"Ruine" 2: Coca Cola, eine Aktie aus dem Buffett-Portfolio, hat sich im Wert seit 1998 geviertelt (in Euro, inflationsbereinigt).
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Fundamental:

@Lemming

 
19.06.06 09:49
da bringst Du aber einiges durcheinander und verstehst die gesamte Philosophie nicht. Hier geht es in zweiter Linie um "Buy & Hold" - und in erster Linie um die fundamentalen Kriterien von Investments auf Basis Ihres inneren Wertes (nach Buffett). B&H ist doch eher die Konsequenz aus letzterem !

Punkt 1
"... Wenn Du am 10. Mai ausgestiegen wärst und jetzt alles komplett zurückkaufen würdest, wärst Du schon mal 8 % weiter vorn - in nur 5 Wochen - , und dies, ohne dass sich Dein ja sorgfältig ausgewählter Aktienbestand verändert hätte. Du hättest dazu noch 8 % mehr Cash auf dem Konto. ..."

Wenn Du mir erzählen willst, dass Du genau diese Perioden immer erkennen kannst, dann glaube ich Dir das nicht. Natürlich weiss ich, dass meine Werte in den letzten Wochen stark gefallen sind - und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sicherlich verkauft und würde heute wieder einsteigen. Aber nochmal: Diese Kursrückschläge sind fundamental völlig unbegründet und rein psychologisch bedingt - und deshalb kann ich`s nicht mit ansehen ! DASS es immer wieder Rückschläge gibt ist klar, aber WANN und WIE STARK diese sind kann ICH nicht vorhersehen.
Mein Vorschlag: Du eröffnest hier eine Trading-Thread und wir schauen uns LANGFFRISTG an, wie Deine hellseherischen Fähigkeiten sind !
Des weiteren liegt die durchschnittliche historische Performace am Aktienmarkt bei 7-8% WACHSTUM. Wenn Du die Wahrscheinlichkeitsrechnung anwendest, und hier ist auch der Zinseszins-Effekt ein Faktor, sichert die Buy & Hold Strategie langfristig zumindest diese Performance - womit der konservativere Anleger sicherlich gut leben kann !

Punkt 2:

"... Suns Geschäfte sind durch den Preisverfall bei der Hardware ... seit Jahren rückläufig und stagnieren jetzt ... WER 2001 bei Kursen um 60 Dollar Sun Microsystems (SUNW) gekauft hat, hat daher eine Riesendummheit begangen. Mit Buy-and-Hold ließ sich das auch nicht "aussitzen".  ... Dennoch ist Sun ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man sich mit Buy-and-Hold selber in die Tasche lügen kann. ..."

was ist das denn für ein Argument - ich glaube, Du hast die Anlage-Strategie von hinten bis vorne überhaupt nicht verstanden ?! Ich habe immer wieder betont, dass das "nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodell" ein elementarer Bestandteil des inneren Wertes eines Investments ist ! Ich verfolge JEDEN Quartalsbericht meiner Werte und wenn das Wachstum sich verlangsamt steige in der Regel SOFORT AUS !
Du kommst hier mit einer Blase aus der New Economy die doch niemals die Substanz eines Value-Investments hatte und erklärst an diesem Beispiel, weil der Kurs von 60$ auf 4$ gefallen ist, dass man sich mit der Buy & Hold Strategie "in die eigene Tasche lügt". Dasgleiche kannst Du doch auch mit FlowTex, Cargolifter oder EMTV - das hat NULLKOMMANULL mit diesem Thema hier zu tun ?!?!?!?

Sorry sei mir nicht böse, aber so langsam driftet das hier in eine Seifen-Oper ab und übersteigt mein Verstndnis von fachlichem Austausch um ein Vielfaches ... worüber diskutieren wir hier eigentlich ?!

Antworten
Ommea:

Na das wird doch alles hier nicht so schlimm

 
19.06.06 09:53
gewesen sein, oder ??

So richtig runter sind wir doch garnicht ... so ein paar Prozente (so zw. 20-40), was ist das schon ???

:-))

Jungs und Maedls: ich druecke die Daumen fuer euch, das wird schon wieder !!!

:-))))

Ommea ...
Antworten
Fundamental:

@Ommea

 
19.06.06 10:02
Ja leider sind WIR ein paar Prozente runter
im Gegensatz zu Lemming, der ja immer genau
dann austeigt, wenn`s runter geht und genau
dann wieder einsteigt, wenn`s rauf geht !!!

 
Antworten
Anti Lemming:

Fundamental - meine Warnung v. 10.5.06

 
19.06.06 10:06
"Wenn Du mir erzählen willst, dass Du genau diese Perioden immer erkennen kannst, dann glaube ich Dir das nicht."

Zum Glück gibt es dafür hier im Forum Beweise. Am 10. Mai 2006 schrieb ich vormittags, also noch einige Stunden VOR der kritischen Fed-Sitzung, folgende Warnung, die sich noch am selben Tag (in Form eines erdrutschartigen Abverkaufs) bewahrheitete:

http://www.ariva.de/board/208240?pnr=2547875#jump2547875

(Beachte die fett gesetzten Passagen, die später genau eintrafen).

Weitere kritische Töne hier ab 31.1.06:

http://www.ariva.de/board/245194

FAZIT: Es gibt auch eine Fundamental-Analyse höherer Ordnung, die das Makrobild (Zinsen/Inflation/Wechselkurse/Verschuldung/BIP usw.) mit einbezieht. Solche Analysen ermöglichen, Kehrtwendungen vorauszuahnen. Stockpicking a la Buffett ist demgegenüber zweitrangig, da bei Ebbe alle Schiffen sinken, auch die Fundamental-Perlen. Man sehe ich dazu nur den 50 %-Verlust von Buffetts Aktie BRK.A im Jahr 2000 an.

Dies ist mein letztes Posting hier, ich hab gesagt, was ich zu sagen haben. Es soll keine Kritik an Dir sein, Fundamental, aber in einem Forum, wo es um Meinungsbildung geht, ist es wichtig, Dinge auch mal von der anderen Seite zu beleuchten - und sei es auch nur, um Börsenanfängern Lehrgeld zu ersparen.
Antworten
fooley:

@Lemming

 
19.06.06 11:12
deine Vorhersage vom 10.05.2006 in allen Ehren...interessant wäre allerdings, wie oft du den "erdrutschartigen Abverkauf" bereits vorher prognostiziert hattest, OHNE dass er eintraf...

Was ich meine ist: Ich kenne deine Postings nicht in allen Einzelheiten. Das, was hier von dir beigetragen wird (und das vieler anderer) ist interessant und qualitativ wirklich top. Es geht mir also absolut nicht darum, dich persönlich zu kritisieren. Was mir in den letzten Wochen nur auffällt und wirklich auf den Sack geht, sind diejenigen, die seit Monaten die Korrektur prophezeit und jedes neue 3-Jahreshoch geshortet haben. Diese Leute lagen bis zum 10.05. immer wieder falsch bzw. müssen seeeeehr viel Geld verloren haben.

Nun hat der Markt tatsächlich mal ein wenig abgegeben und genau diese Leute schreien nun "Ich wusste es!!!". Das ist lächerlich
Antworten
Fundamental:

@fooley

 
19.06.06 11:26
Muss Dir da leider zustimmen und ich empfinde diese
Aussagen einfach nur als unehrlich. Der Markt mar-
schiert seit mittlerweile wieder 3 Jahren ohne echte
Rücksetzer und Lemming will gerade jetzt genau den
Verkaufszeitpunkt getroffen haben ...

Mit Posts aus dem Januar oder jetzt aus dem Mai zu
kommen, wo seine Prognosen ggf. durchaus eingetroffen
sind, ist mir einfach zu oberflächlich. Ich bin lange
genug dabei, dass es eben auf Dauer  n i c h t  funk-
tiniert mit diesem ach so genialen Timing, was soviele
Leute hier ja angeblich so toll beherrschen ...

Umso fragwürdigen ist es, dass AL nicht auf meinen
Vorschlag eingeht und einen Thread mit  k l a r e n
nachvollziehbaren Kauf- und Verkaufempfehlung hier
eröffnet. Ich hab`s für meine Investements 2006
gemacht, damit dies jeder sehen kann - und dazu
stehe ich !
Antworten
fooley:

Ich seh grad

 
19.06.06 11:35
ich habe am 09.05.2006 ebenfalls hier bei ariva gepostet "Mein Gefühl sagt, dass der Abverkauf nicht mehr weit entfernt ist" (oder so ähnlich). wow!

Nur gehandelt habe ich nicht danach, da mich genau dieses Gefühl in den vergangenen Monaten recht viel Geld gekostet hatte.

Was ich eigentlich schreiben wollte: Dein fundamental-thread verdient respekt. Im Gegensatz zu dem, was man hier sonst so liest, merkt man, dass du bei dem was du postest, ehrlich bist. Mach weiter so
Antworten
Anti Lemming:

Fooley

2
19.06.06 11:42
Da hast Du recht, diese nachträglichen Rechthabereien der Perma-Bären sind lächerlich.

Erfolgreich ist an der Börse IMHO nur derjenige, der in der Lage ist, flexibel auf die jeweiligen Gegebenheiten zu reagieren. Die Kunst ist, bullisch zu sein, wenn dies vom Makrobild her fundamental (und/oder psychologisch) angezeigt ist oder wenn Einzelwerte dies aufgrund starker Unterbewertung rechtfertigen; und bärisch zu werden, wenn die Fundamentalkriterien (Zinsen, Inflation, Liquidität, Verschuldung, Rohstoff- und Immobilienpreise usw.) dies nicht mehr hergeben, wie im Mai. Eine Kunst höherer Ordnung ist dann noch, das Mikrobild (Einzelwerte) und das Makrobild (Gesamtwirtschaft) sorgfältig gegeneinander abzugrenzen. Das Makroumfeld halte ich für wichtiger.

Perma-Bären sind hingegen genauso verbohrt wie Perma-Bullen, obwohl letztere meist besser abschneiden, da Börsen in der Regel und auf lange Sicht steigen.

Ich war letztes Jahr überwiegend long in Aktien. Im Januar hatte ich bereits erste Überbewertungssorgen und hab Pfizer verkauft, später dann auch andere Turnarounds, meist mit kleinen Gewinnen. Meine Strategie war nicht, den Markt zu shorten (nur selten und kurz gemacht dieses Jahr), sondern Long-Positionen in Überbewertungen hinein abzubauen. Das ist, finde ich, ein nennenswerter Unterschied.

Außerdem werde ich, wenn die Zeichen für eine Wende nach oben gekommen sind, auch wieder long in Aktien investieren. Ich hab allerdings Zweifel, ob wir jetzt schon das Tief gesehen haben, und warte ich vorerst an der Seitenlinie (einzige Position: Microsoft als potenzieller Turnaround wegen Unterbewertung).
Antworten
lehna:

Zu Tiefstkursen kaufen....

5
19.06.06 11:51
und zu Höchstkursen verkaufen schaffen nur Lügner.
Das ist wie bei Crashpropheten die ständig den Absturz beschwören,irgendwann ist dann der Zufallsgenerator auf ihrer Seite....
Antworten
Herrmann:

Gleiche Erfahrung mit General Electric

 
19.06.06 12:12
1998 bin ich damals schon bei GE eingestiegen. Alle Analysten schrieben,"GE kann man immer kaufen. GE ist zwar teuer, aber nie zu teur, da die Kurse immer nach oben gerichtet sind". Mein EK-Preis war damals in €uro gerechnet, rd. 27. Der weitere Aufstieg war sensationell bis auf ca. 69 € in 2000. Zusätzlich gab es eine jedes Jahr steigende Dividende. Dann kam der weltweite Absturz, mit vielen Zwischenerholungen, bis 2003 auf rd. € 22. Die ersten Werte habe ich mit einem dicken Gewinn in 2001 verkauft, bin noch 2 x ein- und ausgestiegen, aber nur mit kleinen Gewinnen. Heute steht GE wieder bei rd. 27 €. Obwohl dieses Unternehmen jedes Jahr gute Gewinne gemacht und seine Dividende immer wieder erhöht hat, hätte ich in 8 Jahren, ausser einer guten Dividendenrendite (besser als Sparbuch), keine Kursgewinne ezielt.

Deshalb, auch TOP-Werte können sich einer weltweiten Abwärtstendenz nicht entziehen. Schwierig ist nur die RICHTIGEN Signale zu erkennen und dann aber auch zu handeln.

Übrigens, FUNDAMENTAL, General Electric ist nach meinen Recherchen / fundamentale Daten zur Zeit wieder sehr attraktiv. Leider besteht immer wieder das Währungsrisiko und die unterschiedliche Steueranwendung. Überlege mir ein Investment.
Antworten
Anti Lemming:

Fundamental + lehna

 
19.06.06 12:18
Ich hab meine EK und VK in allen Threads (fast nur Long-Positionen) gepostet. Sie sind nachlesbar und waren weiß Gott nicht optimal, weder beim Einstieg noch beim Verkauf. Wer behauptet, ich wäre ein Perma-Bär und Crash-Prophet, der irrt (siehe meine Threads zu Pfizer, Intel, Microsoft, Headwaters, Nokia u. a.).

Zurzeit hab ich nur noch Microsoft (EK: 22,35 USD), plane aber, auch diese Position in die kommende technische Erholung hinein zu verkaufen, womit ich dann komplett deinvestiert wäre.

Ich will jetzt nicht short gehen, aber für long ist mir der Markt technisch zu angeschlagen. Es gibt einfach zu viele Halter, die in der Spätphase des letzten Bull-Runs gekauft haben und deren Positionen jetzt "unter Wasser" sind. Viele davon würden gern bei Erholungen wieder rausgehen, um sich den schmerzvollen Anblick der roten Zahlen zu ersparen. In einem solchen Umfeld können Aktien schwerlich steigen. Fallen die Börsen hingegen weiter, geraten immer mehr Positionen unter Wasser. Immer mehr vermeintliche Langfristhalter werden zu Wackelkandidaten, die dann am Tief alle gleichzeitig hinschmeißen. Ein solches Kapitulationstief könnten wir nächsten Herbst sehen.

Mit Fundamentalbewertungen hat das wenig zu tun. Im Gegenteil: Im Herbst wird es, vor allem bei Finanztiteln, einige extreme Schnäppchen geben, die ich dann willig einsammle, vorher aber nicht. Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn 90 % aller Aktien fallen und nur 10 % steigen (das Advance/decline-Verhältnis liegt dann bei 1 zu 9 - auch "90 % down days" genannt). Davon sind wir zurzeit noch weit entfernt. Es gibt noch viel zu viel Optimismus, z. B. dass es ab jetzt wieder ungebrochen weiter geht mit der Rallye.

Die Zinserhöhungen in aller Welt dürften fundamental auch weiterhin den Deckel auf Kurserholungen halten. Bargeld ist - relativ betrachtet - bei den jetzigen Zinsen attraktiv geworden. Ich will nach dem Verkauf meiner MSFT nur noch in Cash (US-Dollar, 5,25 % Zinsen) auf bessere Zeiten warten. Beim Dollar rechne ich bis 2007 mit einer Erholung zum Euro auf 1,16 und darunter.

Fazit: Buy-and-Hold ist mir zurzeit zu riskant. Ich hab für mein Geld hart gearbeitet und hab keine Lust, es Shortsellern in den Rachen zu werfen. Aufgrund meiner negativen Erfahrungen werde ich mich auch hüten, auf dem Weg nach unten verfrüht vermeintliche Fundamental-Schnäppchen einzusammeln. Denn:

Das Billigere ist des Billigen Feind!
Antworten
Fundamental:

wie passt das denn jetzt zusammen ?!

 
19.06.06 12:58
#79:
"... Ich bin beim Traden im letzten Jahr jedenfalls viel besser gefahren als in meiner Anfangszeit an der Börse mit gottvertrauendem "Buy and Hold". ..."

#94:
"... Ich hab meine EK und VK in allen Threads (fast nur Long-Positionen) gepostet. Sie sind nachlesbar und waren weiß Gott nicht optimal, weder beim Einstieg noch beim Verkauf. Wer behauptet, ich wäre ein Perma-Bär und Crash-Prophet, der irrt ..."


Wenn Du angeblich im "letzten Jahr beim Traden viel besser gefahren" bist, dann hättest Du in 2005 eine Performance von deutlich über 25% (DAX) bzw. 30% (MDax) erzielt. Aber da Deine EKs und VKs "weiß Gott nicht optimal" waren, scheinen Deine erfolgreichen Trades wohl doch nicht sooo erfolgreich gewesen zu sein ... *Fragezeichen

However, Du reitest permanent auf dem Vergleich zwischen langfristigem Halten und Traden herum. Dein Problem ist wahrscheinlich nur, dass Du schlechte Erfahrungen mit der Buy & Hold Strategie gemacht hast, weil Du die falschen Werte gekauft hast ! Daher kommen wahrscheinlich auch Deine negativen Erfahrungen ...

Umso bemerkenswerter, dass Du trotz der ganzen (hochwertigen !) Anlage-Strategien der Poster hier nicht zur Erkenntnis kommst, dass  h i e r  Dein  e i g e n t l i c h e s  Problem liegt. Für Dich scheint "long" gleich "long" und "Aktie" gleich "Aktie". Habe daher mehr und mehr den Eindruck, dass Du Dir eine Scheinwelt aufbaust und Dich selber auf ein Podest hebst, obwohl`s offensichtlich nicht einmal stimmt (siehe oben #79 & #94). Versuche einfach mal in die Realität zurückzukommen - würd` Dich bestimmt nach vorne bringen ...



Antworten
Anti Lemming:

Fundamental

 
19.06.06 13:28
Ich gebe es auf. Du willst und kannst es nicht verstehen. Was ich zu sagen hatte, habe ich bereits gesagt. Durch Deine Einwände fühle ich mich nicht widerlegt.

Ich wünsche Dir bei Deinen zukünftigen Buy-and-Hold-Investments viel Glück. Wirf ruhig mal ab und zu einen Blick ins Depot. Das härtet ab...

Oder lies einfach nur noch einmal Dein Eingangsposting. In einer solchen Situation möchte ICH mich nicht befinden. Rechtzeitige Verkäufe (EK gepostet), basierend auf fundamentaler Makro-Analyse, haben mich davor bewahrt.

Antworten
SAKU:

Kaufen kann jeder - aber verkaufen...

3
19.06.06 13:43
Montag, 19. Juni 2006
Kutzers Corner
Verkaufen will gelernt sein

Ist die Schwäche schon wieder überwunden? Nichts Genaues weiß man nicht. Die Fachwelt diskutiert weiter über die Börsenperspektiven. Und während die einen wieder Mut machen und Rückkäufe empfehlen, warnen andere vor der Gefahr erneuter Kursrückschläge.

Zugleich gerät der Primärmarkt in ein kritisches Licht, denn zahlreiche Unternehmen sind auf dem Weg zur Börse – nicht nur hierzulande – und müssen bei nachhaltig sinkenden Kursen um den Emissionserfolg bangen. Was in dieser brisanten Phase beim Blick in die Medien auch auffällt, ist – wieder einmal – die Suche nach Schuldigen: Wer ist eigentlich für das abrupte Ende des Aufwärtstrends verantwortlich? Hätten die Privatanleger nicht rechtzeitig vor drohenden Verlusten gewarnt werden müssen? So banal es auch klingen mag: Ich möchte einfach daran erinnern, dass die Börse keine Einbahnstraße ist! Je länger ein Trend anhält, um so eher gewöhnt sich gerade ein längerfristig orientierter Anleger – im Gegensatz zum täglich handelnden Trader – an diese Bewegung, lässt sich von einem Trendwechsel also leicht überraschen.


Aber: Die Aktie gehört nun einmal zur Gattung "Risikokapital". Und jeder Aktienkäufer sollte die spezifischen Risiken dieser Anlageform sowie die dazu gehörenden Marktrisiken kennen! Die Entwicklung der vergangenen Wochen bestätigt eindrucksvoll, dass es vor allem ums Verkaufen geht, damit der Anleger seine Verluste begrenzt. Flapsig formuliert: Kaufen kann jeder, das ist einfach, aber das konsequente Verkaufen fällt den meisten sooo schwer – das muss gelernt werden.

__________________________________________________
VIVA ARIVA!  
Antworten
Katjuscha:

@Fundamental

 
19.06.06 14:40
Wieso sollen die Aussagen von AntiLemming nicht zusammenpassen? Das Stichwort lautet doch Flexibilität, übrigens ein Wort was du ja auch oft benutzt, wenn es die Verfehlung von Prognosen bzw. deiner Erwartungen einer deiner Longposis betrifft. Dann verkaufst du ja auch schnell, wie bei 2-3 Aktien in diesem Jahr schon passiert.

Kein Mensch sagt, dass man das Timing perfekt hinbekommt. Ich hab mich auch immer über die Bären lustig gemacht, die seit 2 Jahren (egal obs bei Google war, oder Bei Dax und MDax) sinkende Kurse gesehen haben. Deswegen darf mal wohl trotzdem sagen, dass man auch unterbewertete Aktien nicht zu jedem Preis kaufen muss, vor allem wenn der Gesamtmarkt dann doch langsam in eine Überhitzung hineinläuft. Da sollte man halt vorsichtiger werden, und bei klaren charttechnischen Verkaufssignalen auch mal konsequent Cash aufbauen. Es bringt nichts, dann lange an seinen Positionen festzuhalten. Oftmals erreichen auch solche Aktien in den nächsten 12 Monaten nie wieder ihre Hochs der letzten Wochen.
Muss man dann Fall für Fall beurteilen, welcher Verkauf Sinn macht. Ich hab z.B. bei den ersten Verkaufssignalen im Dax und Dow meine Cashquote von 10% auf 35% erhöht, in dem ich Carthago völlig, Catalis teilweise, Drillisch zum Großteil verkauft habe. Das waren die Aktien, die ich am ehesten entbehren konnte, und das war auch richtig so. Derzeit liegt meine Cashquote nur noch bei 20-25% weil der Dax genau am mittelfristigen Aufwärtstrend und nur knapp unter der Unterstüttung von 5300 Punkten wieder gedreht hat. Bin jetzt Leoni-Long und hab Allgeier nachgekauft. Beides hat schon 20% pro Aktie gebracht.

Ich glaube dein (ich sag jetzt mal) "Fehler" ist, dass du andere Theorien nicht richtig wahrnimmst, weil du denkst (vermutlich aus positiver Erfahrung heraus), dass deine Longstrategie bei unterbewerteten Aktien letztlich richtig ist. Du hast ja auch immer sehr interessante Aktien im Depot, und diese Fähigkeit bewundern hier viele Arivaner, wie auch ich. Das weiß ich! Nur schadet es sicher nicht, auch mal andere Theorien (Charttechnik, Timing) anzunehmen. Timing und Charttechnik ist übrigens nicht das Gleiche. Hab dir bezüglich Timing ja meine Beispiele schon mehrfach genannt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass du es verstehen wolltest. Gerade das Beispiel Catalis finde ich im Zusammenhang mit Timing besonders interessant. Mal sehen, ob sich meine Ansicht da in Zukunft bestätigt. Jack White, Mühlbauer oder Ceotronics sind weitere beispiele dafür, dass auch unterbewertete Wachstumsaktien mit dem falschen Timing enorme Verluste bringen können. Alles 3 sehr gut aufgestellte Unternehmen mit gemssen am Wachstum vor ein paar Monaten niedrigen KGVs. Trotzdem sind auch diese Aktien alle 40-50% abgestürzt. Das lag teilweise an den hohen Margen zu dem zeitpunkt und vor allem am hohen KGV, dass sich zu dem Zeitpunkt am hohen Wachstum orientiert hatte. Lässt das Wachstum nach und hat man dann keine Einsparungspotenziale durch die ohnehin schon hohen Margen, kann der Kurs nur noch sinken.


Grüße
Antworten
Kritiker:

Auf die Pauke hauen,

 
19.06.06 15:35
ist durchaus auch oft meine Art, zu posten - gewiß!
Doch wer einen Qualitäts-thread wie diesen moderieren will - wie Fundamental - sollte sich objektiv zeigen.
Hallo!, Fundi, warum läßt Du andere gute Meinungen nicht einfach stehen und gelten?

Es geht doch hier nicht ums "Recht-haben" sondern ums Gegenüber-stellen.

zu heute: 1 Tag der Kurs-Korrekturen mit flachen Umsätzen. Die zu tief gerutschten werden wieder hochgezogen - aus dem Sumpf.
Mit Gesamterholung hat dies wenig zu tun.
Vielleicht entscheidet sich morgen die Richtung.
Ein hoffnungsvoller - Kritiker.
Antworten
Fundamental:

@Kritiker

 
19.06.06 15:46
Ich will`s hier ja auch nicht moderieren und es kann doch jeder seinen Meinung Äussern.

Nur wenn jemand, wie AntiLemming heute, als negatives Beispiel für die Anlage-Strategie Buffett`s eine Sun Microsystems heranzieht - der hat aber auch  ü b e r h a u p t  nichts verstanden und sowas kann ich einfach nicht im Raum stehen lassen ...

Die anderen Behauptungen aus den Posts #79 und #94 kommen dann dazu und unterm Strich passt hier das eine nicht mehr zum anderen *kopfschüttel

Ich habe doch auch immer wieder gesagt, dass ich zukünftig nach längeren Haussee-Phasen aufmerksamer sein werde, um durch derartige Kursrücksetzer nicht wieder ausbluten zu müssen, das ist doch nicht das Thema. Aber hier über Buffett zu sprechen und dabei nicht die Bohne begriffen zu haben - sorry, aber sowas geht einfach nicht an !
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