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mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und


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Elan:

mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und

2
24.09.02 17:35
vorführt, er macht uns klar, dass wir die Deutschen nur kleine Wixer sind und immer und zu jeder Zeit die Pflicht haben den Amerikanern die Ärsche zu lecken...ja, sie wollen wegen zweier Sätze einer im Wechsel stehenden Dummkuh
vor der ganzen Welt wie kleine angepisste Hunde vorführen und der Welt zeigen, dass der Deutsche nur ein Kasper ist...danke Bush für Deine Freundschaft, danke für Deine selbstlose Art...du gottverdammtes Weichei...


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JoBar:

Schau an! Tony Blair ist auch hier :-) o.T. o.T.

 
24.09.02 17:39
special:

Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen

 
24.09.02 17:41
ähm... einen fliegen lassen ;)
Schwarte:

Nicht Bush erniedrigt, die internationale und deut

 
24.09.02 17:44
sche medienlandschaft, die politische opposition und npaar eilfertige poster hier erledigen das für Bush indem sie versuchen ganz deutschland in den schmutz zu ziehen.
TK-ONE:

@elan

 
24.09.02 17:50
Deinem Unmut stehe ich mit "uneingeschränkter Solidarität" bei.

So angepinkelt fühlen sich auch ein paar Islamisten, die zum abreagieren einfach ein paar Alu-Flieger an unerwünschten Orten zur vertikalen Landung zwingen.

Bush zieht den Hass an wie ein Magnet.

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Elan:

TK, nehme an Du meinst das "ernst"...hoffe ich...

 
24.09.02 18:01
Schepper:

@Schwarte, sehe ich auch so, aber

 
24.09.02 18:02
mit der heutigen Stellungnahme von Chirac hat sich das Blatt gewendet. Jetzt ist die (konservative und rechte) Meinungsmache erst einmal düpiert und blamiert. Jetzt müssen sie (mehr noch als auf Schröder und die Deutschen) auf Chirac und die Franzosen einprügeln ...  
Elan:

wieso, was hat Chriac gesagt?

 
24.09.02 18:06
Schepper:

Aus dem heutigen Thread von Hiob:

 
24.09.02 18:13
Frankreich will totalen Widerstand leisten

Dem Bemühen George W. Bushs und Tony Blairs, möglichst viel Druck auf den Irak auszuüben, ist der französische Staatspräsident Jacques Chirac in die Parade gefahren. Er kündigte "totalen Widerstand" gegen die US-Strategie an.

[Totaler Widerstand: Jacques Chirac]
AP
[Großbildansicht] Totaler Widerstand: Jacques Chirac
Kopenhagen - Während Blairs Irak-Dossier offenbar dazu beitragen soll, die westliche Welt auf einen Schlag gegen den irakischen Diktator einzustimmen, schlägt Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac ganz andere Töne an. Am Dienstag hat er die USA und Großbritannien vor einem Militärschlag gegen den Irak gewarnt. Im Anschluss an den 4. Asem-Gipfels mit 15 EU- und zehn asiatischen Staaten sagte Chirac, ein Krieg gegen den Irak sei nicht unvermeidbar. "Lasst uns dem Frieden eine Chance geben."

Da Krieg stets die schlechteste Lösung sei, werde er "totalen Widerstand" gegen eine neue US-Strategie mit vorbeugenden Militärschlägen leisten. Denn diese könne zu "schlimmsten Exzessen" führen.

Chirac zeigte sich zuversichtlich, dass die EU eine gemeinsame Position im Irak-Konflikt erarbeiten kann. In Richtung Tony Blair sagte er, bei einer weiteren eindeutigen Unterstützung der USA in dieser Frage sei es gut möglich, dass Großbritannien innerhalb der Union allein dastehen werde.

Auf dem Asem-Gipfel hatte sich Chirac am Montagabend mit dem italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi angelegt, weil dieser sich für die Position Washingtons stark machte.


 


Elan:

Hut ab vor Chirac

 
24.09.02 18:16
dutchy:

Vive la france o.T.

 
24.09.02 18:20
Elan:

Deutsch-Französische-Freund-lebe-hoch!!!!

 
24.09.02 18:21
Spitfire33:

Danke Elan. Jedes Wort ein Volltreffer. Nur etwas

 
24.09.02 18:24
zu softig. Das nächste Mal bitte etwas mehr Schärfe in Deine Formulierungen. Wichser klingt so nach Schmeichelei.
Antichrist:

Noch einer für Elan

 
24.09.02 18:31
Gore greift Bush scharf an

Der Gegenwind für Präsident George W. Bush in den USA wird stärker. Der unterlegene Präsidentschaftskandidat Al Gore hat nun scharfe Kritik an den Irak-Plänen des Weißen Hauses geübt. Bush habe binnen eines Jahres alle Sympathien der Welt verspielt, er sei dabei, den Status der USA international zu gefährden.


Gore warnte, die harte Haltung Bushs bedrohe die internationale Koalition, die nach dem 11. September im Kampf gegen den Terror gebildet wurde. In San Francisco sagte der Vizepräsident unter Bill Clinton, Bushs ständiges Drängen nach einem Miliärschlag gegen den Irak gefährde das Völkerrecht. Der Präsident sei drauf und dran, internationales Recht zu missachten.

Bush sei dabei, das Ziel aufzugeben, dass Nationen sich an Gesetze halten müssen.
Sollte dies Schule machen, könnte jeder Staat sich das Recht nehmen nach Belieben Krieg zu führen.

Gore, der Bush bei dem Präsidentschaftswahlkampf unterlegen war, ist einer der wenigen oppositionellen Demokraten, die offen Kritik an der Irakpolitik der Bush-Administration üben. Republikaner wiesen Gores Rede als ein Zeichen der Schwäche zurück.

Die Demokraten sind weiter dabei, eine gemeinsame Haltung zu einer Bush-Resolution zu erarbeiten, in der der Präsident vom Kongress weitgehende Vollmachten für einen etwaigen Militärschlag gegen den Irak verlangt. Die Abgeordnete Nancy Pelosi sagte, es werde wohl zu keiner Gegenresolution kommen, man wolle jedoch etliche Änderungsvorschläge zur Vorlage des Präsidenten einbringen. Zu einer Abstimmung über die Vollmachten des Präsidenten im Kongress könnte es in der kommenden Woche kommen.

spiegel online
TK-ONE:

@elan

 
24.09.02 18:38
ich mein es Ernst....ich hatte schon am 11. Sept. "2001" bushkritische Töne gepostet. Schröder (ich hab ihn nicht gewählt) ist erst viel später auf meine Strategie aufgesprungen. Dennoch bin ich der Meinung:
Die überm Teich sollen sich nicht so "wichtig nehmen" machen.
Scheiss' auf ne Wahlgratulation von einem texanischen Nullinger.
Auch Rumsfeld soll sich nicht so aufführen...so macht man Feinde.

Herthas Hitlerspruch war nicht grad profihaft.
Aber es ist objektiv richtig, Bush keinen Blankoscheck zu geben.
Dieser Fratz braucht Widerstand.

Gruss TK
Quigley:

ein Beispiel von Härte wäre:

 
24.09.02 18:39
...

seit 5.45Uhr wird zurückgeschossen.

Einfach unbeirrbare Härte zeigen :o)

Hart gegenüber was oder wem? Anderen Meínungen ! Somit macht sich Intoleranz breit, wo sie sehr guten Nährboden findet.

Ein Land in dem Rassismus so unauffällig auffällig brodelt, der Horizont so herrlich beschränkt ist und die Waffenarsenale so mächtig und gefüllt sind wie sonst nirgendwo!

Vielleicht muss USA von seinem Präsidenten befreit werden, der sein eigenes Volk durch einseitige, falsch - und desinformation unterdrückt?

Quigley


Gruß,

Quigley
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#17

first-henri:

Irgendwann diese oder letzte Woche wurden

 
24.09.02 18:44
die Franzosen noch von Euch verhöhnt, Ihr Heuchler. Jetzt mal wieder das Fähnchen in den Wind gehalten. Beleidigen will ich heirmit niemanden !
Finde es einfach nur traurig! Die Threads sind übrigens noch hier im Board!

Abgesehen davon sei mal klargestellt, daß ich und auch wohl viele oder alle anderen die hier chattig sind, eine ähnliche Neinung haben und natürlich keinen Krieg möchten!

Und wenn Amerika es im Alleingang mit Saddam erledigt, wird die Fahne wieder nach dem Wind gedreht, außer wenn die Zivilbevölkerung auch betroffen ist.
Wenn nicht, ist ein jahrzehntelanges Problem gelöst.

Deutschland, da ist sich eh jeder einig, könnte im Zweifel höchsten Sanis schicken, was sie auch im Ernstfall tun werden. Nachher.

Dann wird dem Jahrhundertflutkazler, wenn hier alle ehrlich sind, seine Brust wieder überleuchten, denn nichts ist Medienwirksamer, als irgendwo zur Hilfe zu kommen. Im eigenen Land bleiben die Hände natürlich wieder oder immer noch im Sack.

MFG f-h
estrich:

Das ach so große Britannien

 
24.09.02 18:48
leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen gegenüber dem einstigen Filius USA und fühlt sich imer noch als Mutterland. Die Briten wollen einfach nicht wahrhaben, daß ihr Commonwealth Geschichte ist und wehren sich mit aller Gewalt dagegen, daß die USA heute die erste Geige spielen, auf der anderen Seite ist die USA das Land mit dem sich die Briten am ehesten identifizieren, daher die vorauseilende uneingeschränkte Solidarität.


MfG

© Eastrich




When will they ever learn?




MaMoe:

Ihr werdet Euch noch wundern, Wie die USA mit Dtl

 
24.09.02 18:54
Schlitten fahren werden ... ich empfehle mal AFN zu hören, oder die US-Versionen von CNN und News-Channel ...

Die Show im Irak ist wahrscheinlich schon längst angelaufen, wenn Deppen-Schröder es aus dem Radio erfährt ... Seine Konsultationen kann er sich in den Arsch schmieren ...

Was äußerst interessant ist, dass US-Firmen bereits anfangen haben Verträge zu "überdenken" ... das Ganze wird noch witzig Leute ... es leben die Arbeitslosen und die neue deutsche Solidarität ... GELD FÜR ALLE !!!

Und das Schöne daran: Bush hat Recht ... und ist der Stärkere ...

Schröder go home oder besser: auf´s Klo und spül´ dich weg ...

Hehehehehehehehe
MaMoe ...
Hiob:

Bush hat Recht, ma moe

 
24.09.02 19:00

Eben so, wie alle Dumpfbacken ständig immer recht haben. Ich möchte nicht wissen, wieviel Punkte der bei einem Intelligenztest erreichen würde. Womöglich gar keinen.

Da lob ich mir doch die stolzen Franzosen, die ihm eine Abfuhr erteilt haben. Hier getrauen sich die Ami-Maulhelden offenbar nicht, das große Getöse anzustimmen. Einfach weil sie wissen, daß der Franzose ihnen zeigen würde, was sie ihn können: nämlich kreuzweise. Die haben halt die Tradition von de Gaulle, wir haben die von Kohl. That's the difference.
estrich:

Warum sollte Bush nicht abgewählt werden?

 
24.09.02 19:00
Sein Papi hat es auch nur vier Jahre auf dem Stuhl gehalten.
Hiob:

Gegenwind für Toni

 
24.09.02 19:05

Widerspruch gegen Blairs Kriegsappell

Von Michael Sontheimer, London

Der britische Premierminister Tony Blair versuchte in der Sondersitzung des Unterhauses, das Parlament auf seinen harten Kurs gegen den Irak einzuschwören. Durchschlagende Wirkung konnte Bushs loyalster Alliierter nicht einmal in den eigenen Reihen der Labour-Partei erzielen.
MOTORMAN:

1 x gut analysiert für ELAN!!!

 
24.09.02 19:13
However, anscheinend ticken die Uhren auf dem main-land Europe doch anders als in native English speaking countries.

Interessante Beobachtung.

Grüße
mm
Antichrist:

Naja

 
24.09.02 19:15
Wer in der heutigen Zeit als Regierungschef einer westlichen Demokratie Sätze wie 'wir sind bereit diesen Blutzoll zu zahlen' (hätte übrigens von Saddam sein können) benutzt, muss sich nicht wundern, wenn das auf nicht allzu viel Gegenliebe bei den eigenen Landsleuten stösst, weil doch klar ist, dass derjenige eigentlich meinte: 'ich bin bereit, unsere Soldaten diesen Blutzoll zahlen zu lassen'.
Quigley:

ja estrich

 
24.09.02 19:16
...

deshalb fährt ja bush bereits sein equipment nach kuwait und co.

Wirst sehen, der fängt im Januar an einzumarschieren, seit August macht er mobil...

Vorher gibts selbstverständlich noch nen amtlichen aussetzer von hussein, zumindest in unseren Medien, damit wir stillhalten.

dann hat er Platz um den Iran zu isolieren, die ölreserven sind gesichert, die opec untergraben und der Rest der Achse des Bösen kuscht....oder auch nicht.

Der Ölpreis sinkt, die Wirtschaft läuft an, ein oder zwei Diktatoren fehlen, es wird eine super Success-Story draus gemacht und USA ist wieder einmal der Held des Planeten.

So denken sich das die Bushs...

Und Hollywood bereitet uns wie immer drauf vor, seit Jahren ... siehe das Ansteigen von Kriegsfilmen unter den Kassenknüllern in den letzten Jahren, das pushen von Kriegsspielen, Egoshootern, Taktik-Games bis hin zum ARMY Rekrutierungs-Game....

Das alles stumpft eine Generation ab! Macht sie sensibel gegenüber allem unrechten und agressiver in ihren Entscheidungen.

Klar, die bomben wir mal eben weg....

Gruß,

Quigley
speku:

Ein interessantes Interview aus der "Weltwoche"

 
24.09.02 19:21
Ein interessantes Interview aus der "Weltwoche"
«Es wird mit der Atombombe enden»
«Die Amerikaner wollen Saudi-Arabien als Öllieferanten und als Militärbasis aufgeben und durch den Irak ersetzen»: Johan Galtung.
David Signer und Armin Guhl

Der Friedensforscher Johan Galtung erklärt, warum Amerika im Kampf gegen das Böse bis zum Äussersten gehen wird und weshalb George W. Bush und Osama Bin Laden einander ähneln.

Herr Galtung, morgen fliegen Sie nach Sri Lanka, um zwischen Konfliktparteien zu vermitteln. Was ist das für ein Gefühl: zu wissen, da am Tisch sitzt jemand, der ist für Morde und Gräuel verantwortlich?
Niemals moralisieren. Die Grundthese ist immer: Alles wäre vermeidbar, wenn man nur schon vorher den Konflikt ernst genommen hätte. Natürlich hat immer der andere Schuld. Also frage ich am Anfang, wie die eine Konfliktpartei die andere sieht. Und am Ende kommt die peinliche Frage: Was glauben Sie, wie Ihr Gegenüber Sie betrachtet? Dann heisst es meistens: Ja, da gibt’s ganz viel Propaganda. Aber es ist eigentlich erstaunlich, wie kurz diese Phase ist.

Was hilft, um die Situation zu entkrampfen?
Humor ist sehr wichtig. Und Metaphern. Statt die Lage in Sri Lanka zu analysieren, etwas über Nordirland sagen. Und dann kommt immer der Punkt, wo jemand sagt: Das ist interessant, könnten Sie das etwas näher erklären. Meistens meldet sich dann der Amateurpsychologe zu Wort und sagt: Ja, aber die sind völlig anders als wir. Ich präsentiere oft Schweizer Lösungen. Ja, die Schweizer, heisst es dann, die sind eben nicht so heissblütig wie wir. Aber eigentlich weiss jeder, dass es nicht darum geht.

Die erste Voraussetzung aber ist wohl, dass sich die Konfliktparteien an einen Tisch setzen.

Nein, die Diplomaten machen immer den gleichen Fehler: Sie wollen die gegnerischen Parteien um einen einzigen Tisch setzen. Das geht nur, wenn sie alle gut vorbereitet und bereits auf einer "höheren Ebene" sind, auch geistig. Konfliktlösung hat mit Kreativität zu tun, und niemand ist kreativ, wenn er einem Mörder gegenüber sitzt, und zwar dem Mörder seiner Verwandten, Nachbarn. Dann verlangt man von ihm, kreativ zu sein, während sein Blut kocht? Das geht nicht.

Konkret: Wie würden Sie einen Krieg zwischen Amerika und dem Irak vermeiden?
Es ist immer eine Frage der Zielsetzungen der verschiedenen Parteien. Die Ziele des Iraks sind einfach. Sie haben mit Grenzziehungen gegenüber Kuwait und Iran zu tun, mit der gemeinsamen Ausbeutung der Ölfelder, mit der Devisenlage nach dem Krieg 1980-1988. Wenn man über das Verbrechen der Besetzung Kuwaits - damals 19. Provinz des Iraks, der Teil des Osmanischen Reichs war - durch britische Truppen am Ende des 19. Jahrunderts gesprochen hätte, hätte man auch viele Probleme nicht gehabt.

Welche Interessen hat Amerika?
Meine These ist, dass es den Amerikanern darum geht, ein Land zu finden, das Saudi-Arabien ersetzen kann. Die USA werden Saudi-Arabien aufgeben und es als Feind verstehen. Wenn 19 Araber, 15 von ihnen aus Saudi-Arabien, am 11. September das World Trade Center und das Pentagon in den USA angreifen, dann könnte es sein, dass das etwas mit Saudi-Arabien und diesen Gebäuden zu tun hat. Diese These findet man auch in der Weltwoche nicht. Sie ist zu klar und zu einfach.

Sie glauben also, dass Saudi-Arabien hinter den Anschlägen steckt?
Nein, der Wahhabismus. Er ist die Staatsreligion in Saudi-Arabien, sehr fundamentalistisch und dem Puritanismus auf amerikanischer Seite sehr ähnlich. Das hat mit Tiefenkultur zu tun. Aber das eigentliche Problem ist der Vertrag zwischen den USA und Saudi-Arabien von 1945. Er ist den meisten unbekannt. Dort steht, dass die USA Zugang zu den Ölquellen haben, im Gegenzug garantieren sie der Herrscherfamilie den Schutz gegen Opposition. Denn die al-Sauds wussten: Was wir jetzt mit dem schwarzen Gold tun, ist mit dem Wahhabismus nicht vereinbar. Sie haben die Bevölkerung bestochen, und es hat funktioniert. Bis zum 11. September. Niemand in den USA hat verstanden, dass es eine grausame Beleidigung für den Glauben dieser Leute war. Denn der Wahhabismus ist asketisch, geistig, nichtmaterialistisch: Geld zerstört die Verbindung zu Allah. Die Wahhabiten verbieten jegliche Ausschmückung der Moscheen. Und nun kam im Kielwasser des Öls all dieses Geld. Jetzt hat das Königshaus ein grosses Problem: Ist es auf der Seite der Amerikaner oder des Wahhabismus? Um zu überleben, ist es plötzlich ganz wichtig geworden zu zeigen, dass sie gute Wahhabiten sind. Sie sagten den USA kurz nach dem 11. September: Raus. Die Amerikaner waren empört und überrascht. Und versuchten den Medien weiszumachen, dass es nicht wahr war. Es war aber wahr. Meine These ist also: Der Irak ist ein Ersatzland für Öl und Militärbasen.

Er kann aber vom Ölvolumen her nie Saudi-Arabien ersetzen.
Doch. Die Ölvorräte in Saudi-Arabien scheinen zur Neige zu gehen.

Die Argumentation der USA, Saddam Hussein halte Massenvernichtungsmittel bereit, sei eine Gefahr für den Weltfrieden...
...ist falsch. Sie haben etwas gehabt, aber das ist alles zerstört. Die USA haben den Irak ja selber mit "kritischem Uran" bombardiert, und das ist Massenvernichtung. Es geht um das, was die Psychologen "Projektion" nennen.

Projektion?
Das Problem sind nicht die Massenvernichtungswaffen. Die USA haben eine Liste von Grundsätzen. Die ist lang und nicht öffentlich. Man muss zum Beispiel wissen, was JCS 570/2 ist.

Was ist das?
Ja, sehen Sie. Das ist die strategische Bibel der USA von 1944. Sie skizziert die Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg, und alles, was dort steht, haben sie umgesetzt.

Wollen Sie damit sagen, dass sich an der Zielsetzung der amerikanischen Aussenpolitik seit sechzig Jahren nichts geändert hat?
Überhaupt nichts. Alles nur eine Frage von Gelegenheit und Möglichkeit. Die geopolitische Doktrin der USA seit Anfang des Jahrhunderts lautet: Wer Osteuropa beherrscht, beherrscht Zentralasien, wer Zentralasien beherrscht, beherrscht Eurasien. Und wer Eurasien beherrscht, beherrscht die Welt. Die Welt beherrschen bedeutet zweierlei: den Welthandel kontrollieren und militärisch dominieren. Dafür standen das World Trade Center und das Pentagon. Die amerikanische These, die Anschläge hätten sich gegen die westliche Zivilisation gerichtet, ist nicht stichhaltig. Es ging ganz konkret gegen die ökonomische und die militärische Dominanz Amerikas.

Also kein Kampf der Kulturen?
Die Amerikaner sind überzeugt, sie seien von Gott auserwählt und die USA seien ein gelobtes Land. Gegen dieses gelobte Land Gewalt auszuüben, ist ein Verbrechen gegen Gott. Bisher haben dies nur zwei Mächte gewagt: die Japaner und die Terroristen. Bei Japan endete es mit zwei Atombomben, deshalb ist es wahrscheinlich, dass es auch diesmal mit Atombomben enden wird. Mit göttlichen Waffen.

Atombomben gegen den Irak?
Nein. Wenn die Amerikaner einen Verdichtungspunkt finden, die Quelle des Übels, könnten sie sie einsetzen. Nicht weil es militärisch effektiv ist, sondern psychologisch. Das Fegefeuer. Für die Amerikaner war, noch vor Hiroshima und Nagasaki, klar, dass Japan kapituliert hatte. Sie hatten nicht Rache im Sinn, sondern Strafe. Das ist die amerikanische Tiefenkultur: Wir sind so hoch oben, so nahe bei Gott, dass die normalen Gesetze der Menschheit nicht auf uns anwendbar sind. Internationale Gesetze? Ja, aber nur wenn sie unseren Zielen dienen. Uno-Truppen sind Feiglinge. Denn die eigentliche militärische Arbeit besteht darin zu töten, und das machen wir.

Wenn Sie amerikanischer Präsident wären, was hätten Sie am 12. September gemacht?
Ich hätte Larry King gebeten, eine Stunde mit Bin Laden zu verbringen. Dann hätte CNN seine Partner von Al-Dschasira angerufen, um die geeignete Grotte zu finden... Kein Witz. Larry King hat ein ausserordentliches Talent. Wobei: Vielleicht wären zwei Sendungen besser. Zuerst Larry mit Georgie, dann Larry mit Ossi. Und dann sagt Larry zu Georgie: Ossi hat jetzt das und das gesagt. Direkt wäre es vielleicht nicht gegangen.

Sie vermuten Bin Laden hinter den Anschlägen?
Bin Laden hat den bekannten Text verfasst, in dem steht, jetzt seien endlich die Amerikaner gedemütigt worden, nachdem mehr als achtzig Jahre lang die Muslime gedemütigt worden seien. 1916/17 waren die schlimmsten Jahre in der arabischen Geschichte. (Das Sykes-Picot-Abkommen von 1916, in dem England und Frankreich ihre Interessesphären im Nahen Osten absteckten, wurde von den Arabern als Verrat empfunden, weil es ihre Hoffnung auf Unabhängigkeit enttäuschte; die Balfour-Deklaration von 1917 ebnete den Weg zur Gründung des Staates Israel, A.d.R.). Aber ich glaube nicht, dass die Anschläge von Bin Laden organisiert wurden. Er war selber überrascht. Die 19 Attentäter hatten das organisiert. Experten in Ägypten und Pakistan meinen, dass es al-Qaida gar nicht gebe. Sie sei in Washington erfunden worden. Die Amerikaner bräuchten so ein Phantombild.

Die USA haben aber nicht sofort zurückgeschlagen, sondern erst mal Allianzen gebildet.
Die Entscheidung war sofort klar. Aussenminister Colin Powell sagte: "We are going to identify al-Qaeda and crush it." Die Uno ist nur aus einem Grund interessant: Legitimierung. Ausserdem braucht die Kriegsvorbereitung Zeit. Der Krieg gegen Saddam wird wahrscheinlich im Oktober losgehen.

Dass sich eine Nation nach einem Terroranschlag militärisch wehrt, ist doch legitim.
Ich verstehe es völlig. Aber es wird nichts lösen. Es wird weitere Gegenschläge provozieren, schlimmer als am 11. September.

Die USA sollen noch die andere Wange hinhalten?
Ach, überlassen Sie das den Christen! Ich mache sehr konkrete Vorschläge. Gewalt schafft Gegengewalt...

...aber ist oft die einzige Option. Siehe Hitler.
Falsch, es gab eine wunderbare Option: die Revision des Versailler Vertrags. Man hätte nicht das ganze deutsche - und nur das deutsche - Volk bestrafen sollen. Diesen Fehler hat man 1945 ja auch nicht wiederholt. Was die Ablehnung des Versailler Vertrags betrifft, hatte Hitler die Unterstützung der Deutschen, in den andern Punkten, etwa der Judenvernichtung, nicht.

Aber hatte man 1939 noch Alternativen? Oder am 11. September?
Nein, 1939 nicht mehr. Am 11. September auch nicht. Aber im Mai vergangenen Jahres wäre noch vieles möglich gewesen. Ich habe damals sechs Punkte vorgeschlagen: 1. Truppen raus aus Saudi-Arabien. Das wäre vielleicht eine annehmbare Entschuldigung gewesen für die Demütigung. 2. Ja zu einem palästinensischen Staat. Über Details hätte man nachher reden können. 3. Herausfinden, was die eigentlichen Zielsetzungen des Iraks sind. 4. Einen Dialog mit Chatami im Iran. 5. Keinen Krieg gegen Afghanistan, um Ölquellen zu erobern und eine Militärbasis zu haben, weil dies genau das Bild bestätigt, das die Araber von den Amerikanern haben. 6. Versöhnung zwischen Amerikanern und arabischen Opferländern, und zwar nach dem Vorbild der Deutschen. Die haben das nach dem Krieg meisterhaft gemacht. Wenn man von den sechs Vorschlägen drei im Mai realisiert hätte, hätte es keinen 11. September gegeben.

Sie geben fast alle Schuld Amerika, aber das Land hat doch der Welt auch viel gebracht: Freiheit, es ist die älteste Demokratie...
Klar gibt es innerhalb der USA eine gewisse Demokratie. Ich habe acht Jahre dort gelebt. Das heisst aber nicht, dass die Amerikaner auch auf der Weltbühne demokratisch sind. Sie haben keinen Respekt vor der Uno oder vor einem internationalen Gerichtshof. Demokratie bedeutet nicht nur Wahlen, sondern auch Respekt und Dialog. Gemeinsam neue Lösungen finden. Wann haben die USA einen Dialog mit al-Qaida zu führen versucht?

Aber Sie sagen selber, das waren 19 Individuen, Selbstmordattentäter. Kann man mit solchen Leuten einen Dialog führen?
Vielleicht nicht mit den 19, aber mit ihren Familien, den Angehörigen, Nachbarn. Stattdessen bestätigt Washington jeden Tag die Annahmen der Fundamentalisten. Am 30. Mai unterzeichneten die USA einen Vertrag mit Turkmenistan über eine Pipeline. Es geht um Öl aus Nordafghanistan und Kandahar. Damit werden alle Vorurteile bestätigt.

Aber es ist doch gut, dass die Taliban gestürzt wurden, auch wenn es nur ein Nebeneffekt war.
Ja. Aber dann gäbe es viele Regimes, die man wegbomben müsste. Und es war vielleicht nicht mal im Interesse Afghanistans. Man sollte die Taliban weiterhin in die nationale Regierung einbinden. Eine hundertprozentige Taliban-Regierung ist schrecklich. Aber eine ganz ohne sie ist auch keine Lösung. Es gibt bessere, gewaltfreiere Methoden, eine Regierung abzulösen. Erinnern Sie sich an die Montagsdemonstrationen in der DDR. Ich bin nicht aus moralischen Gründen gegen Bombardieren; es funktioniert nicht, es ist dumm.

Sie gehen davon aus, dass jeder Mensch für gute Argumente zugänglich ist?
Nein, aber oft gibt es ein Umfeld, das zugänglich ist. Ich habe Tausende Vermittlungsdialoge geführt. Meine Erfahrung ist, dass es in jedem Menschen etwas gibt, worauf man bauen kann.

Kommen Sie oft selber in die Schusslinie?
Manchmal bin ich überrascht, dass ich überlebt habe. Ich bin 71, guter Gesundheit, man hat mich bis heute nicht vergiftet. Ich bekomme manchmal böse Briefe, aber das ist nicht so schlimm. Ich versuche einfach, lösungsorientiert zu arbeiten. Ich glaube, dass es Lösungen gibt. Meistens ist das für die Leute eine gute Nachricht, weil sie glauben, es gebe keine Alternativen mehr.

Wie zum Beispiel in Israel.
Auch da gibt es eine Lösung, allerdings keine bilaterale. Dafür gibt es zu viel Hass, Leiden, Blut. Aber es könnte eine Lösung geben unter Einbezug der Nachbarländer. So wie es keine Lösung hätte geben können nur zwischen Deutschland und Frankreich, aber zusammen mit andern europäischen Ländern ging es. Bilateralen Hass abbauen in multilateralem Umfeld. Ich habe diese Ansicht die letzten Jahre oft eingebracht, und ich glaube, sie reift langsam. Vielleicht ist es in fünf Jahren so weit.

Warum sollte der Stärkere nachgeben?
Weil er in Wirklichkeit der Schwächere ist. Er sieht nur stark aus. Hätte Bush nach dem 11. September gesagt: Offenbar haben wir die religiösen Gefühle vieler Menschen in Saudi-Arabien beleidigt, und hätte er die amerikanischen Truppen aus Saudi-Arabien zurückgezogen, hätte ihn die ganze arabische Welt umarmt. Und er hätte fünzig Milliarden Dollar gespart. Aber Bush hat nicht das persönliche Format hierfür. Er ist ein Instrument.

Der Ölindustrie?
Es ist komplizierter und hat wieder mit der Tiefenkultur zu tun. Für Bush war der Terrorschlag ein "cultural assault", ein Angriff auf die amerikanische Kultur. Bush ist davon überzeugt, dass die Amerikaner eine kulturelle Botschaft haben. Sie in die Welt zu tragen, ist seine eigentliche Mission. Öl und Militär sind nur Nebensachen, bequem für die Marxisten und die realpolitische Analyse. Aber die kulturelle Analyse bringt uns weiter.

Was ist denn die Tiefenkultur der Deutschen?
Die hat sich verändert, bis zu einem bestimmten Punkt. "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" war ein Ausdruck dafür. Die Ausstrahlung. Dass in der Gesellschaftsstruktur und in der Persönlichkeit etwas eingebaut sei, was für die Welt ein Geschenk sei. Deshalb müssten die Deutschen oben sein. Diese Einstellung gab es schon lange vor Hitler. Zur Kaiserzeit, etwa ab 1200. Heute ist es anders.

Aber Schröder spricht neuerdings vom "deutschen Weg".
Das macht mir Angst. Ich möchte gerne einen menschlichen Weg finden. Ich sage immer: Ich finde es wunderbar, wenn die Deutschen auf der Suche nach einem Sinn sind. Wenn sie ihn gefunden haben, dann wird es ernst. Dann glauben sie daran.

Was uns noch mehr interessieren würde: die Tiefenkultur der Schweizer...
...lässt sich thesenartig in einem Satz zusammenfassen: "Wir sind ein Sonderfall, wir stehen ganz ausserhalb der Welt, und deswegen sind wir nicht nachahmbar." Darum sind die Schweizer auch nicht so gute Botschafter für die Welt. Ich glaube, dass die Schweiz eine Menge gute Lösungen gefunden hat. Aber warum machen sie nicht mehr daraus? Weil sie denken, dass dies nichts für andere Leute ist. Ich schlug einmal bei einer Konferenz vor, Kosovo als unabhängiges Land mit einem oder zwei serbischen Kantonen zu konzipieren. Man könnte alles zweisprachig anschreiben, wie die viersprachig beschrifteten Milchkartons in der Schweiz. Als Beispiel zeigte ich eine Schweizer Zehnernote. Die Leute hatten keine Ahnung, dass so etwas überhaupt existiert und möglich ist. Kein Schweizer ist da gewesen, um ihnen zu sagen: Wir haben ein Modell, das interessant ist. Interessant auch für Afghanistan mit seinen zwölf Nationen.

Und dennoch haben Sie gewisse Sympathien für den schweizerischen Sonderweg.
Wenn man eine alternative Politik hat, muss man dafür einstehen. Das kann man auch in der EU. Aber dann muss man sagen: Ja, wir möchten Mitglied sein, und wir würden gerne Folgendes bewirken. Die Schweiz sagt das nie. Stattdessen fordert sie, den Gütervekehr von der Strasse auf die Schiene zu verlegen, aber das betrifft ja nur die Schweizer. Deswegen sind sie keine guten Demokraten, denn Demokratie ist Dialog, und da muss man reden.

Die Schweizer sind keine guten Demokraten?
Gegenüber der EU. Ich sähe beispielsweise gerne, dass die Regierung sagen würde: Wir haben Volksentscheide in der Schweiz, Initiativen und Referenden. Ist die EU dazu bereit?

Das ist aber nicht der Grund, warum Sie in Frankreich wohnen und nicht in der Schweiz?
Ich schaue die Schweiz gern an. Aber man sieht besser, wenn man ein bisschen ausserhalb ist.

Wie steht es denn mit der Lernfähigkeit von Nationen?
Es ist tragisch, aber es scheint, dass es meist nur über Katastrophen geht. Es ist ja genau dasselbe mit den Individuen. Sie kommen zum Therapeuten, wenn sie eine schlimme Krise erlebt haben. Es wäre aber nicht schlecht, wenn sie früher kommen würden.

Welches Land gehört denn Ihrer Ansicht nach vor allem auf die Couch?
Heute wären die USA der Hauptkandidat. Es müsste also eine ganz grosse Couch sein. Aber ich glaube auch, dass die USA die Fähigkeit haben umzudenken. Nicht heute, aber vielleicht morgen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Präsident kommen wird, der sagt: "Americans, I have an important message tonight: Wir sind nicht allein, aber meistens sind wir selber daran schuld, wenn wir Probleme haben."

Mit welchem Menschen würden Sie jetzt am liebsten eine Stunde verbringen?
Mit Bush und Bin Laden. Ich lehne beide als Fundamentalisten ab, sie haben dieselbe Tiefenkultur. DMA, wie ich das nenne: Dualismus, Manichäismus, Armageddon. Dualismus: Die Welt ist zweigeteilt. Manichäismus: Es gibt die Bösen und die Guten. Armageddon: Das kann nur mit einer Endschlacht entschieden werden.

Bei welchem der beiden hätten Sie mehr Hoffnung auf ein gutes Gespräch?
Also, der Intelligentere ist bestimmt Bin Laden. Wenn Intelligenz eine Zugangstür ist, könnte ich diese Tür öffnen. Auch bei Bush gäbe es etwas: das Amerikanische. Ich könnte ihn fragen: Wäre es nicht besser für Amerika, sich durch Demokratie und Dialog auszuweisen? Wie zum Beispiel mit einer Initiative für ein Uno-Parlament. Eine Stimme pro Million Einwohner. Das heisst 270 Stimmen für die USA, aber 1250 Stimmen für die Chinesen. Es wäre problematisch, aber die Welt würde die USA umarmen.

Und die Amerikaner hätten nichts mehr zu sagen. Einmal umarmt, und das wäre das Ende.
Nein, sie hätten immer noch 270 Stimmen. Sie könnten sich gut vorbereiten, und das machen sie ja auch häufig, wenn sie gut arbeiten.

Und Sie glauben, Bush würde sagen: Yes, Mister Galtung, you are right?
Die Frage war nur, mit wem würde ich gerne zusammentreffen... Im Übrigen bin ich nicht davon überzeugt, dass der Weg über Bush oder Bin Laden gehen muss.

Sie sind Optimist. Aber wenn man wie Sie davon ausgeht, dass Bush und Bin Laden Brüder im Geiste sind, was das Ziel der Endschlacht angeht - da müsste man doch verzweifeln.
Oder die beiden analysieren. Es geht jetzt eine Welle von Kritik am Fundamentalismus durch die arabische Welt, weil die Araber zu Recht sagen: Die verbreiten ein schlechtes Bild des Islams in der Welt. Ich erwarte jetzt dieselbe Bewegung in den USA, gegen den amerikanischen Fundamentalismus. Das kommt. Da bin ich zuversichtlich.  
Elan:

1x grüm für Quigley....sau gut formuliert..congrat

 
24.09.02 19:24
MOTORMAN:

@elan: Du hast aber auch sehr gut formuliert ;-) o.T.

 
24.09.02 19:27
Happy End:

Schleim Dich nicht so ein, motorman!

 
24.09.02 19:32
 
pusherman:

Unglaublich was hier abgeht

 
24.09.02 19:32
Elans Postings hier in diesem Thread sind so niveaulos, dass man normalerweise gar nicht darauf reagieren sollte. Doch da sich die Arivameute diesem Elan sogar noch anschliesst, muss ich sagen bin ich doch einigermassen angesäuert. Es scheint in Deutschland wirklich bergab zu gehen und zwar in jeder Hinsicht.
USA it´s still Number 1!
Germany Fuck Off!
Und wenn ich dafür einen Schwarzen kriege und Elan für seine Postings noch Lob en masse, dann entlarvt sich díeses Board selbst.

Pusherman, der sich für seinen deutschen Pass schämt
Quigley:

und hoffentlich den amerikanischen

 
24.09.02 19:34
schon genehmigt bekommen hat
Antichrist:

Ob Schröder geahnt hat,

 
24.09.02 19:40
was er mit seinen Äusserungen lostritt ?
Wenn er nichts gesagt hätte,...


...wie lange hätte es noch gedauert, unser Selbstbewusstsein wieder zu erwecken ?

...hätte Chirac trotzdem Kritik geübt ?

...wäre er jemals zum irakischen Volkshelden geworden ?  ;-)

...wäre Ede jetzt an seiner Stelle Kanzler ?

usw...
Fragen über Fragen.


PS: @ pusherman - bist Du gerne eine Null und ordnest Dich widerstandslos unter ?
Schepper:

Schaut mal, was bei den Medien abgeht!

 
24.09.02 19:46
Nirgendwo, weder n-tv-Site, noch Süddeutsche, noch ARD oder ZDF oder n-tv-Nachrichten usw., ist eine Meldung über Chirac platziert.
Das passt offensichtlich keinem in den Kram, dass der Franzose die neue Bush-Doktrin total ablehnt!!!
Die (eigentlich sensationelle) Nachricht wird vorerst totgeschwiegen. So macht man mit Medien Politik.
Meldung ist nur noch im Video-Text von ZDF zu finden.  
MaMoe:

@Quigley: und wie sie die "wegbomben" ... das wird

 
24.09.02 19:48
ein irakisches Desaster ...

In DesertStorm sind von 17.1. bis 28.2.1991 damals gemäß dem OPLAN 1002-90 rund 541.000 US-Soldaten zum Einsatz.

Der jetzige approved OPLAN den Bush vom CENTCOM unter dem Kommando von General Tommy R. Franks am 19. Juni 2002 als "Courses of Action" vorgelegt bekam sieht nunmehr einen "Desert Storm Lite" mit nur 200.000 bis 250.000 Mann vor ...
Nach dem CENTCOM-Konzeptpapier werden die USA ihre Truppen in acht Ländern stationieren können, dabei handelt es sich um die Türkei, Jordanien, Kuwait, Bahrain, Qatar, Vereinigte Arabische Emirate, Oman und (überraschender Weise) Saudi-Arabien ...

Die irakischen Gegenmaßnahmen sehen dagegen geradezu lächerlich aus ...
Durch die amerikanische Kriegsdrohungen sind die irakischen Soldaten einem enormen Druck ausgesetzt. Nach Angaben von Oberstleutnant al-Samarrai sollen rund 15 Prozent der Heeressoldaten bereits desertiert sein. Die Geheimpolizei Mudiriyat al-Amn al-Amma und der militärische Sicherheitsdienst Al Amn al-Askariyya haben ihre Repression drastisch verstärkt. Im Kriegsfall werden die irakischen Einheiten eine offene Konfrontation mit den überlegenen US-Verbänden weitgehend vermeiden, und sich statt dessen in urbanen Zentren verschanzen und von dort aus den Kampf aufnehmen, so daß mit zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung gerechnet werden muß, während sich die Versorgungslage weiter verschärfen ...

Dem irakischen Verteidigungsminister General Sultan Hashim Ahmad unterstehen 300.000 Soldaten der Streitkräfte. Hinzu kommen 100.000 Mann der Republikanischen Garden. Das irakische Militärarsenal umfaßt fast 2000 sowjetische Kampfpanzer (T-62, T-69, T-72), knapp 100 Kampflugzeuge (davon sind nur ca. 80 überhaupt noch einsatzfähig)...

Wenn dich die exakten Truppenstärken des Iraks interessieren, dann schreib´ich kann sie dir geben; incl. ihrer Stationierungsorte ...

@Estrich: ich bin der selben Meinung: ein Präsident ist im Kriegsfall noch nie abgewählt worden ... nur Schröder wird nichts mitbekommen ...

Ich bin z.Z: sehr häufig in Giebelstadt und Heidelberg auf den Aviation-Stützpunkten und die Truppen dort sind bereits auf einen Krieg eingeschworen worden ... und zwar um einiges professioneller als damals 1991 ...

ottifant:

@Schepper

 
24.09.02 19:56
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,215472,00.html
Quigley:

naja..

 
24.09.02 19:56
...

bestätigt ja nur was ich poste.

Die Details brauche ich nicht, danke :o)

Mir wäre wohler, wenn Hussein zurücktritt, freie Wahlen ausruft und allen den Wind aus den Segeln nimmt.

Aber das ist leider Wunschdenken...

Quigley
Antichrist:

Viel Spass beim Wichsen

 
24.09.02 19:56
wenn die ersten Kriegsbilder über die Mattscheibe flimmern.
TK-ONE:

Herbstmode

 
24.09.02 19:57
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796384images.cafepress.com/storetn/2115153_F_store.jpg" style="max-width:560px" >

pusherman:

Unterwerfung, ihr wisst doch gar nicht mehr was ih

 
24.09.02 20:02
Ich sage meine Meinung und wenn dass den Leuten hier in diesem Board oder auch der Mehrheit der geistigen Elite Deutschlands nicht gefällt ist dies mir scheissegal. Der Weg der US bzw. der britischen Regierung ist nun mal meiner Meinung nach der Richtige und dies werden einige hier und auch unser GERHARD irgendwann hoffentlich einsehen. Meint ihr etwa ein Tony Blair würde nicht den Amis folgen, wenn er nicht wüsste um was es geht und dass die Bush-Regierung Recht hat.
Und wenn jemand anderer Meinung ist kann ich auch nichts dafür und dann ist dies sein gutes Recht diese andere Meinung auch zu veröffentlichen, aber diese primitivste Polemik hier ist einfach besorgnisserregend. Einige hier scheinen wirklich nichts im Hirn zu haben und da gehört was diese Postings hier in diesem Thread zweifelsohne belegen unser Elan auf jeden Fall dazu.

Pusherman

Elan:

wo kann man dieses geile t-shirt beziehen?

 
24.09.02 20:03
Elan:

pushl , besorg dir bitte ne greencard und verdufte

 
24.09.02 20:05
du sanfter burgerwürger.
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796396

MaMoe:

Das T-Shirt würde ehr an die Realität reichen, wen

 
24.09.02 20:06
n draufstehen würde "own" nicht "love" ...
first-henri:

Na Ihr Heuchler !

 
24.09.02 20:13
Kein Statement ist auch ein Statement. Geau wie Euer Gerd.
Der macht auch nur alles medienwirksame.

Bravo Gerd !
zombi17:

@ Mamoe

 
24.09.02 20:14
Von dir kommt auch nur Mist. Denk doch mal ein wenig weiter. Auszug :Jordanien, Kuwait, Bahrain, Qatar, Vereinigte Arabische Emirate, Oman und (überraschender Weise) Saudi-Arabien ... Was glaubst du , wie viele Terroristen neu geboren werden ? Alle Menschen dort , sind nicht einer Meinung .Das ist doch alles keine Lösung .
Alle wissen hier , das du gerne den Terminator spielen möchtest .Also melde dich freiwillig mit deiner Kampfpilotenausbildung , und bombe was das Zeug hält.
Und vergiß bitte nicht , Stolz auf dich zu sein.
Kleine Anmerkung : Uran verseuchte Munition , die armen Jungens wissen heute noch nicht , warum sie 10 Jahre später sterben.
Ich weiß überhaupt nicht , was diese ganze Kriegshetze soll, laut meines Wissensstand sollen die Inspekteure rein dürfen. Wenn sie was finden , kann man immer noch handeln.

Kein Gruß
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796403
Pate100:

danke speku interresanter Artikel o.T.

 
24.09.02 20:14
pusherman:

Elan Du hast absolut kein Niveau!!!!!!!!!!!!!!

 
24.09.02 20:20
Sich mit Dir zu unterhalten ist reine Zeitverschwendung. Wärst Du das personifizierte Beispiel für einen Durchschnittsdeutschen wäre unser Land eine verabscheuenswürdige Bananenrepublik.
Du bist das Allerletzte, und deswegen l m a a!!!
Und wenn ihr mich jetzt dafür mit Schwarzen überhäufen wollt, dann lest euch noch einmal in aller Ruhe Elans Postings von heute durch.
Solange jemand hier für solche Postings sogar noch Zuspruch bekommt werde ich nicht aufhören es solchen Leuten mit gleicher Münze heimzuzahlen.

Pusherman
uiuiui:

Wenn Schauspieler

 
24.09.02 20:21
Weltpolitik machen ist jede Vernunft weg. Hoffentlich ist das alles Gepschwätz, Wenn nicht dann gute Nacht.
Arbeitsloses Einkommen gibts dann nur mehr im Schützengraben. Hoffentlich wissen daß diese großen Kinder auf beiden Seiten des Atlantiks.
Quigley:

bleib bitte beim Thema

 
24.09.02 20:23
...

und mach hier nicht gleich einen auf eingeschnapptweilschnullerweg ...

Danke,

Quigley
zombi17:

@ Pusherman

 
24.09.02 20:26
Bleib mal auf dem Teppich! Was willst du genau , was das deutsche Volk tun sollte ? Rede mal Tacheles! Oder fehlen die Eier?
Gruß
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796421
MaxCohen:

@estrich

 
24.09.02 20:26
Falsch, Vadder Bush ist nicht abgewählt worden, sondern er hat es geschafft all seine politischen Ziele in vier Jahren zu verwirklichen.

©The Simpsons


Grüße Max
pusherman:

@Quigley

 
24.09.02 20:27
Ich bin ja genau beim Thema geblieben.  
pusherman:

@zombi

 
24.09.02 20:33
Wenn Du Dir mal etwas Zeit genommen hättest wärst Du auch darüber informiert was ich von einer deutschen Regierung erwarte. Ich habe dass schon so oft hier veröffentlicht es kann jeder in meinen Postings nachlesen.
Aber irgendwas musst Du ja schreiben, musst ja auch was zum rummäkeln haben.
Bist ja auch einer von denen die immer alles besser wissen.
Ausserdem scheinst Du ja überhaupt einer von der ganz harten coolen Sorte zu sein, zumindest scheinst Du Dich dafür zu halten.
Also stell Dich vor den Spiegel und .............

Pusherman, der Andi Möller vom Ariva-Board (Ha, Ha, Ha)


Quigley:

Wie konnte ich das nur übersehen..

 
24.09.02 20:35
Und wenn ihr mich jetzt dafür mit Schwarzen überhäufen wollt, dann lest euch noch einmal in aller Ruhe Elans Postings von heute durch.
Du bist das Allerletzte, und deswegen l m a a!!
Elan Du hast absolut kein Niveau!!!!!!!!!!!!!!
Solange jemand hier für solche Postings sogar noch Zuspruch bekommt werde ich nicht aufhören es solchen Leuten mit gleicher Münze heimzuzahlen.
Einige hier scheinen wirklich nichts im Hirn zu haben und da gehört was diese Postings hier in diesem Thread zweifelsohne belegen unser Elan auf jeden Fall dazu.

Betreibst Du nicht genau das gegenüber ELAN, was gerade er Bush in gewisser weise vorwirft?
Da verstehe ich plötzlich deinen Ärger. Dein "Führer" betreibt genau das selbe, nur im etwas größeren Stil.
Und da du hier im besten Fall 200 Leute ansprichst, und Bush ein paar Milliarden, genau deshalb finden wir dich eher belustigend und Bush bedrohend.

Gruß und gute Besserung,

Quigley

pusherman:

Wer solche Threads eröffnet sollte gesperrt werden

 
24.09.02 20:41
Elan wirft Bush in diesem Thread nichts vor. Von konstruktiver Kritik keine Spur. Elan redet nur primitive Scheisse.
Der Typ ist eine Schande für jedes Board!
Und ihr findet sowas anscheinend zum grossen Teil auch noch gut.
Tiefer kann man nicht mehr sinken!

Pusherman
zombi17:

Echt stark , dein Statement

 
24.09.02 20:41
Also was schlägst du vor : Mobilmachung?
Der Islam ist auch nicht meine Welt , aber alle plattmachen, kann es auch nicht sein. Solche Leute wie du , stiften den Unfrieden .
Schon mal gehört :Leben und Leben lassen .
Und fang bitte nicht wieder mit deiner Situation an, die kennen alle.
Du hast vorher gewußt , das es nicht einfach wird , also beklage dich nicht.
Sei ein Mann und setz dich durch , doch höre mit der jämmerlichen Jammerei auf , das ist zum kotzen.


Liebe Grüße
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796442
magnum:

kopfschüttel

 
24.09.02 20:43
also, was in diesem Thread in den meisten Postings geäußert wird, ist wohl leicht bis stark antiamerikanisch. Wenn ich bzw. meine Methoden/Art mit Hitler verglichen würde, wäre ich auch äußerst angesäuert. Wenn zuvor ein deutscher Kanzler sehr undiplomatisch Kritik äußert, passt dies halt ins Bild und man darf sich wohl nicht wundern über die Verstimmung.

Viele Grüße
magnum
Quigley:

pusherman

 
24.09.02 20:43
...

mit deinem Fieber gehörst du ins Bett.

Mach von mir aus nen Anti-elan  Thread auf, den dann keinen interessiert.

Aber untergrabe nicht durch dein geseier eine der seltenen, guten diskussionen bei Ariva.

Danke

Quigley
pusherman:

@Quigley

 
24.09.02 20:44
Ach so mein "Führer" ist er also dieser Bush. Hat die Däubler-Gmelin etwa doch recht gehabt? Ihr Linken entlarvt euch auf diese Weise also doch selbst.

zombi17:

Pusherman = proben wir ....

 
24.09.02 20:51
...jetzt den Zickenalarm?
Kapier es endlich , Sachen die sich nicht ändern lassen, sind kein Magengeschwür wert! Die Amis haben es verbockt , die Deutschen mucken auf. Ich finde das gut. Ihr wolltet doch immer alle , das die Deutschen aus dem Schneckenhaus kommen ,aber man kann es keinem Recht machen.
Kriecht doch in den Amiarsch
Gruß
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796455
Antichrist:

"Ihr Linken"

 
24.09.02 20:52
Das ist zu süss. Immer wieder wird die "ihr seid doch sowieso linke Steinewerfer"-Keule ausgepackt.

Man kann langsam schon Wetten drauf abschliessen, an welchem Punkt einer Diskussion jemand dieses allseits beliebte Mittel hervorkramt.

Damit keine Missverständnisse aufkommen - dasselbe gilt natürlich auch für die "ihr seid braunes Pack"-Keule.

Ist übrigens meistens ein Indiz dafür, dass jemand mit seinem Latein am Ende ist  ;-)
pusherman:

Gesunde Diskussion

 
24.09.02 20:52
Dieser Thread eine gesunde Diskussion. Da kann ich ja nur lachen. Diese "gesunde" Diskussion wurde wohl durch Elans Postings eröffnet. Ihr seid wirklich unglaublich! Eine absolute Lachplatte seid ihr und sonst überhaupt nichts.
Und Zombie komm mir nicht mit leben und leben lassen. Wer hat mit dieser ganzen scheisse angefangen, etwa mein "Führer".
Es stört mich einfach dass die Amis als DIE Bösewichte dargestellt werden und man sich über die Gegenseite praktisch überhaupt nicht beklagt. Dies hat mit Ausgewogenheit nichts zu tun und mit meiner persönlichen Situation mit der ich inzwischen problemlos klarkomme schon gar nicht.

Pusherman
vega2000:

Große Knüppel, kleine Geister

 
24.09.02 20:52
Der Ausgang des Afghanistan-Abenteuers ist ungewiss. Die USA sind dabei, die moralische Überlegenheit, basierend auf unserem Verständnis von Menschenrechten, zu verspielen. (Hatten die USA jemals moralische Überlegenheit besessen, angesichts von Todesstrafe, Einsatz von international geächteten Waffen wie z.B. Splitterbomben, den Atombomben auf Japan, ... ?)
Ein Gespenst geht um in Deutschland: der Anti-Amerikanismus. Als anti-amerikanisch wird hier zu Lande schon denunziert, wer die Frage stellt, ob die US-Militärs noch die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren, wenn sie international umstrittene Streubomben auf Afghanistan regnen lassen. Wenn sie Waffen wie die "Daisy Cutter" einsetzen, die "Gänseblümchen-Abmäher", die im Umkreis von fast 400 Metern alles Leben vernichten.
Wenn sie die im Bombeninferno umgekommenen Zivilisten achselzuckend als unvermeidliche Kollateralschäden abbuchen.
Die Befürworter eines flächendeckenden Kriegs triumphieren: Seht her, wir haben schon immer gesagt, brachiale Gewalt kann das Böse besiegen. Sie haben ihre Argumente. Wen hat es nicht mit Freude erfüllt, dass die schrecklichen Taliban aus Kabul und anderen afghanischen Großstädten vertrieben wurden. Wen könnten die Bilder von lachenden, tanzenden, glücklich entschleierten Menschen kalt lassen. Und doch wird man sagen dürfen: Die eigentlichen Kriegsziele wurden bis jetzt auch nicht annähernd erreicht. Der Ausgang des Afghanistan-Abenteuers: ungewiss. Die moralische Überlegenheit, basierend auf unserem Verständnis von Menschenrechten: dabei, verspielt zu werden.

Viele Taliban haben sich in die Berge zurückgezogen und gruppieren sich zum Guerrillakrieg, gefährlich für westliche Bodentruppen. Der fatalerweise zum "Weltfeind" hochstilisierte Osama Bin Laden ist noch nicht gefunden. Und einige unserer Neu-Verbündeten der Vereinigten Front entpuppen sich unter den Augen der Amerikaner als das, was sie wohl schon immer waren: als in ihrer Brutalität und Skrupellosigkeit den Taliban durchaus ebenbürtige Schlächter.

Vieles spricht dafür, dass die Truppen des usbekischen Generals Dostam in Masar-i-Scharif ein Massaker begingen. "Wir mussten sie töten", sagt Dostam, der gleichzeitig auf ein hohes Regierungsamt in Kabul pocht. In Takhteh Pol nahe Kandahar richteten vorletzte Woche paschtunische Verbündete des Westens 160 Kriegsgefangene hin; nicht nur für die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ein "Kriegsverbrechen". Bei den Übergriffen anwesende amerikanische Soldaten protestierten angeblich hilflos gegen die Gräuel.

Ist ein Anti-Amerikaner, wer das anprangert? Undankbar trotz der Carepakete nach dem Zweiten Weltkrieg und alles anderen Guten, was wir Deutschen den USA verdanken?

Mit dem Wort von der "uneingeschränkten Solidarität" zu den Vereinigten Staaten hat sich Kanzler Schröder nach dem 11. September eine Falle gestellt. Wie gefährlich diese ist, zeigt sich jetzt, da in Washington schon Pläne für die "Phase II" des Anti-Terror-Kriegs diskutiert werden: mögliche Angriffe gegen den Irak und Somalia. Präsident Bush nennt inzwischen als Ziele alle Staaten, die "Massenvernichtungswaffen entwickeln, um sie für terroristische Zwecke zu gebrauchen" - ein erweitertes Bedrohungsszenario, da früher nur von den "Terroristen beherbergenden" Staaten die Rede war.

Offensichtlich fühlt sich Washington dabei durch eine Entscheidung der Nato ermutigt, die durch die Anschläge in New York und Washington auf amerikanischen Druck hin den Bündnisfall festgestellt hat, mit für alle Mitglieder bindenden Maßnahmen. Einen "Blankoscheck der europäischen Alliierten für Washington" nennt der amerikanische Militärexperte Daniel Benjamin diesen Beschluss im US-Magazin "Time" - auch das ein von der leichtgläubigen Regierung Schröder mitgetragener Fehler?

Bush verlangt jetzt vom irakischen Diktator, wieder Uno-Rüstungsinspekteure ins Land zu lassen. Und was passiert, wenn Saddam sich nicht fügt? "Das wird er herausfinden", sagte der US-Präsident vor Journalisten kryptisch. Mit Hilfe der Europäer - und Moskaus - setzte Washington in der vergangenen Woche eine sechsmonatige Verlängerung der Uno-Sanktionen gegen Bagdad durch; die sind nun schon elf Jahre in Kraft und haben weniger der irakischen Führungsclique als den Ärmsten im Land geschadet.

Bush lässt sich mit seinem Säbelrasseln gegen Saddam Hussein, wie Bin Laden einst Verbündeter der USA, auf ein gefährliches Spiel ein. Schon haben die Israelis wissen lassen, sie rechneten in spätestens drei Monaten mit einem US-Angriff auf Bagdad. Und sie forderten Angriffe auf ein weiteres Ziel. Um den islamistischen Terror auszurotten, müssten die USA unbedingt die Ausbildungslager der Hisbollah im libanesischen Bekaa-Tal bombardieren. Beirut ist nicht in der Lage, diese zu schließen.

Die Hisbollah steht nach den Anschlägen vom 11. September auf der US-Liste der Terrororganisationen - in den Augen der meisten Nachbarn Israels aber führt sie als "Befreiungsorganisation" um die von Israel besetzten Gebiete einen gerechten Kampf.

Nicht nur arabische Staatschefs laufen gegen eine nahöstliche Ausweitung des Afghanistan-Kriegs Sturm. Die Franzosen machten klar, dass ein solcher Schritt das Ende der Anti-Terror-Koalition bedeuten würde. Selbst der sonst so Amerika-hörige, fast messianisch auftretende britische Premier - "Vorwärts, christlicher Soldat", überschrieb das US-Magazin "Newsweek" kürzlich sein Blair-Porträt - mahnte zur Vorsicht.

Und, siehe da, auch die deutsche Regierung zeigt sich plötzlich nur noch kritisch solidarisch. Im Nahen Osten "könnte uns mehr um die Ohren fliegen, als jeder von uns zu tragen in der Lage ist", sagte ein nachdenklicher Kanzler im Bundestag. Sprachlich keine Offenbarung, inhaltlich schon.

Möglich, dass sich ein euphorischer Bush bei einem optimalen Kriegsverlauf in Afghanistan von der Irak-Bombardierungsfraktion um den Vizeverteidigungsminister Wolfowitz überzeugen ließe. Wahrscheinlicher allerdings ist dann doch, dass der besonnenere Außenminister Powell auf die Bremse tritt. Für die "Phase II" fehlt die für Washington unerlässliche Koalition. Noch. Aber Militärs sind allzeit bereit. Große Knüppel, kleine Geister.

Wer könnte amerikanische Ideale eher gefährden als die Amerikaner selbst - und zwar mit ihrer Politik im eigenen Land?

Militärgerichte mit Schnellurteilen, Massenverhöre von 5000 männlichen, überwiegend legal in den USA residierenden Ausländern aus dem Nahen Osten: Die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten nach dem 11. September, verordnet vom Präsidenten und seinem scharfmacherischen Justizminister Ashcroft, machte in den USA zunächst kaum Schlagzeilen.

Noch weniger Beachtung fand in der Öffentlichkeit ein Votum der Vereinten Nationen vom vergangenen Dienstag. Es passt so gar nicht zu Washingtons Weltbild, gerade jetzt, da die US-Regierung - nach Jahren der Nichtbeachtung - die Nützlichkeit der Uno erkannt hat und Beschlüsse des Sicherheitsrats zur Bekämpfung des Taliban-Terrors als Kriegslegitimation heranzieht. Die Uno-Vollversammlung hat zwei Tage vor ihrem Irak-Beschluss das amerikanische Handelsembargo gegen Havanna verurteilt. Es besteht seit 1962, verhängt nach dem Sieg der Revolution auf der Zuckerinsel.

Neunmal schon hat die Uno eine ähnliche Resolution verabschiedet; alle diese Beschlüsse wurden von Washington ignoriert, diesmal wird es nicht anders sein. Die Champions der freien Welt (und Chefpropagandisten des freien Güterverkehrs) lassen die Weltgemeinschaft links liegen, wenn es ihnen passt.

Sie handeln damit nach Ansicht von Kuba-Experten auch gegen ihre eigenen Interessen: Die ungerechte Behandlung durch Washington ist der Kitt, mit dem Fidel Castro sein bankrottes Regime noch zusammenhält - das Embargo und der Hass auf die arroganten Gringos gelten als ausschlaggebend dafür, dass der ewiggestrige Verfechter des Machismo-Leninismo bis heute neun amerikanische Präsidenten im Amt überlebt hat. Er sitzt weiter fest im Sattel.

Das Armenhaus Kuba steht rätselhafterweise ebenfalls auf der amerikanischen Liste der Schurkenstaaten - sollen wir, falls Herr Bush es wünscht, auch einen Krieg gegen Havanna unterstützen?

167 Länder stimmten jetzt in der Vollversammlung für ein Ende des US-Handelsembargos gegen Kuba. Bei einigen Enthaltungen sprachen sich ganze drei Mitglieder gegen die Resolution aus: die Vereinigten Staaten selbst, ihr Ex-Protektorat Marshall Islands, ihr ewiger Schützling Israel. Auch Berlin bezog in dieser Frage Stellung gegen Washington, und mit den Deutschen taten das alle EU-Mitglieder. Anti-Amerikaner, so weit das Auge reicht.

Sollte sich George W. Bush wirklich zu einer Ausweitung des so genannten Anti-Terror-Kriegs mit Bomben gegen den Irak entschließen, er stünde verlassen von seinen europäischen und arabischen Verbündeten da, unbequem platziert: zwischen allen Stühlen.

hms-web.de

mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796459
Elan:

Bush die alte Hydrantensau muss sofort entmachtet

 
24.09.02 20:55
werden. Am besten man schelift in per PKW von New Jersey bis Idaho und zurück. Deutschland müsste zusammen mit Frankreich, so nebenbei auch noch Atom-Macht, etwas mehr Stimunng in Europa anheizen...so dass alle 15 EU-Partner mal so richtig auf die Kacke hauen und den unfähigsten Mann der Welt ´(sogar Martin Semmelrogge hat mehr Klasse) vprführen und Europa müsste seine ganze Macht mal demonstrieren....mal sehen wie groß Amerika dann ist!!! Russland wäre ohnehin sofort auf unserer Seite und dann könnte wir im Verhältnis 1:1, wobei die USA ländermässig noch immer in Überzahl wäre, den Stierfickern zeigen wo die Eier am dicksten sind...weg mit Bush und nieder mit Amerika!!!
Pushl, iß ned soviel Plastikburger, das übersäuert den Magen und pumpt das Hirn leer...
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796464

ottifant:

4 Mal grün für Vega2000

 
24.09.02 20:57
 
pusherman:

Klasse Elan

 
24.09.02 20:58
Du bist für mich ein absolut Geisteskranker.
Elan:

Bush und sein Pendant

 
24.09.02 21:00
Push und Bush...is pull-open-close-kick-trash...
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796471

Happy End:

Mir gefällt es, wie Elan mich erniedrigt

 
24.09.02 21:01
*lol*
Quigley:

pusherman

 
24.09.02 21:02
...

meine Rede...klar hat sie recht gehabt!
Vielleicht ein wenig undiplomatisch ausgedrückt, aber im Grunde gut getroffen.

Zum Thema links muss ich nichts sagen. Ich denke meine politische Richtung habe ich bei Ariva bereits erfolgreich publik gemacht.

Es spricht selbstverständlich nur für dich, wenn du das erst jetzt begreifst.
Du stehst eben über den Dingen und hast den Überblick :o)

Im übrigen möchte ich mich hiermit für deine wertvollen und geistreichen beiträge zu dieser diskussion bedanken.

Gruß,

Quigley
satyr:

Ich muß natürlich auch noch meinen roten Senf

 
24.09.02 21:03
dazugeben.Ich habe mich in einem anderen Posting als intelektuellen geoutet,ob ich es bin oder nicht,eigentlich egal.
Aber intelektuell wird immer in Verbindung mit Linken genannt,ich hab noch nie von einem intelektuellen Rechten gelesen.
Intelektuell hat was mit denken und nachdenken zu tun.Also könnte man daraus folgern ,die Linken denken ja aber was tun dann die Rechten?
Viel Unglück dieser Welt kommt daher,daß die Klugen zögerlich sind und die Narren zu sicher.
Ist nicht vom mir,aber stimmt trotzdem.
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#72

zombi17:

Mein lieber Pusherman

 
24.09.02 21:04
Krieg ist grausam und trifft immer die Falschen.
Ich hoffe, wir sind uns einig , wenn ich sage : Wir beide werden die Welt nicht ändern!
Und diese ganze Betroffenheitsscheiße kannste getrost vergessen , ich werde nie vergessen , als das zweite Flugzeug ins WTC gelenkt wurde  und die ersten Börsianer schrien , kauft Öelaktien.
Ihr Börsianer mit Eurer Ethik , könnt mich morgens , mittags  und abends , kreuz und quer am Arsch lecken.
Ihr legt Euch alles so zurecht , wie Ihr es braucht .
Fresst Euer Geld , wenn Ihr könnt , mir wäre ne heile Welt , 1000 mal lieber.
Gruß
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796479
Elan:

@zombi...meine Zustimmung hast Du

 
24.09.02 21:07
vega2000:

@otti: Nur Vier ? *schnüff*

 
24.09.02 21:08
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796484
zombi17:

Und das vom Elan : Staun!

 
24.09.02 21:09
ottifant:

Ja Vega nur 4

 
24.09.02 21:12
Ich hätte gerne 5 gefordert, aber dafür war der Text zu lange.
Ich als Volksschüler Abgang 8te Klasse bin dafür, alles recht kurz zu halten.
Ab 4 Zeilen schlafe ich ein.
Gute Nacht
Idefix1:

Klasse Artikel Vega

 
24.09.02 21:13
Das ist die pure Realität - allerdings nur in extremer Kurzform. Es fehlen noch jede Menge Knüppelaktionen, evtl. bräuchte man einen Server allein dafür, zumindest wenn noch die CIA-Spezialaktionen mitgeliefert werden sollen. Alles im Interesse der Demokratie ??

Ne, nur Amerikas!
pusherman:

@Elan

 
24.09.02 21:14
Jeder muss das Recht haben seine Meinung frei zu äussern. Aber dass was Du heute wieder bringst ist doch keine Meinungsäusserung im eigentlichen Sinn. Es ist primitivste Fäkaliensprache!
Und Quigley Du leidest ganz einfach an Selbstüberschätzung. Eine Tugend die ich nun so gar nicht ausstehen kann.

Ich gucke jetzt aber lieber CL auf Premiere. Ist glaube ich sinnvoller.

Gute Nacht Ariva
satyr:

Eine kleine Lanze möcht ich doch für

 
24.09.02 21:15
die Börsianer brechen.Es ist ihr Beruf auf ungewöhnliche Ereignisse zu reagieren.Ob es moralisch ist oder nicht.
Ich denke die Moral ist schon längst begraben,wenn sie überhaupt mal da war.
Seien wir ehrlich alle wie wir hier sind,links ,rechts Spinner oder ich weiß nicht was uns geht das Fressen auch vor der Moral.
Quigley:

Selbstüberschätzung

 
24.09.02 21:23
....

soso.

Lieber überschätze ich mich, als dass ich jemanden unterschätze, der wesentlich mehr Macht besitzt als ich kleines Licht.
Und damit kann ich ganz gut umgehen :o)

Gruß,

Quigley
zombi17:

Toll satyr

 
24.09.02 21:23
Das heißt : Moral brauchen wir nicht. 10 000 Arbeitslose : Klasse , der Kurs geht 2 cent hoch.
Ich sage dir nur eins , wenn nicht mindestens 80% der Leute in Arbeit sind , wirst du blöder Aktionär noch dumm gucken.
Und noch was ganz privates : Ich bin wahnsinnig froh , das ich nicht so denke , wie die Masse, die sich hier rumtreibt.
Auf deutsch , Ich bin froh ein Zombi zu sein. Denn ich hebe mich ab.


mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796498
vega2000:

zombi: Setz mal wieder auf

 
24.09.02 21:29
Helden gibt es schon genug, -du mußt uns nichts beweisen.
mir gefällt es, wie Bush uns erniedrigt und 796505
satyr:

Zombi warum so böse

 
24.09.02 21:31
Ich hab nicht gesagt,daß wir keine Moral brauchen sondern ,daß wir keine haben.
Wo war die denn in der Hausse als es nur um Geld geld ging da starben Menschen Arbeitlose hatten wir auch,nur niemand hat es interesiert.
Übrigens ich bin weder blöde noch Aktionär,höchstens Altbau und Katzenbesitzer und Trödler und auch anders als die Masse.
zombi17:

Ist ja gut , beruhigt Euch

 
24.09.02 21:33
Schepper:

Ich bin auch wieder beruhigt,

 
24.09.02 22:06
denn seit heute gibt es erstmals Druck auf Bush, Cheney, Rumsfeld, Rice, Fleischer und die ganze Sippschaft (Ausnahme: Powell).  
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