Das nachstehend geschilderte Gejammer der Bängster ist von nicht mehr zu überbietender Dreistigkeit, Frechheit und Unanständigkeit. Mc Greevy will den Bängstern höchstens drei oder vier Streichhölzer aus dem Zündelkasten, mit dem diese Pryromanen nicht umgehen können, nehmen, für deren Untaten in einem nicht geringen Umfang Lieschen Müller und Joe Sixpack mit ihren Steuern aufkommen mussten. Es gibt kein öffentliches Interesse an den den Wohlstand der Nationen mindernden Bängstergeschäften, deren Risiko Lieschen Müller und Joe Sixpack mit ihrem sauer und mühsam verdienten Geld schultern müssen - die haben an hohen Öl- und Lebensmitteln zu knabbern und können auch nicht noch diese elende parisitäre Brut aushalten. Denn Lieschem Müller und Joe Sixpack sind nicht dafür zuständig, statt zwei Bier abends nur eines zu trinken, damit die parisitäre Bängsterbrut Porsche fahren und täglich einen Edelpuff aufsachen kann.
Fazit: McGreevy hol den Stampfer raus und stampfe alles ein, was Lieschen Müller und Joe Sixpac schadet. Das ist so viel, dass Du da schon einen sehr großen Stampfer brauchst. Und lass Dich von dem Geschrei nicht beeinflussen, es ist wichtiger, dass Lieschen Muller und Joe Sixpack zwei Bier statt einem trinken können, als dass die parisitären Bängsterbrut Porsche fahren und täglich den Edelpuff besuchen kann.
Entsetzen über Pläne von EU-Kommissar
von Reinhard Hönighaus (Brüssel), Ute Göggelmann, Christine Mai und Mark Schrörs (Frankfurt)
Die Kreditwirtschaft reagiert bestürzt auf Pläne der EU-Kommission, Investitionen in forderungsbesicherte Wertpapiere schärfer zu regulieren. Dagegen begrüßte die Deutsche Bundesbank die Vorschläge.
"Die jüngsten Finanzturbulenzen haben bewiesen, dass die derzeitigen Anreizstrukturen bei der Vergabe und Verbriefung von Krediten nicht ausreichen, um eine fortlaufende Bonitätsprüfung sicherzustellen", sagte Franz-Christoph Zeitler, Vizepräsident der Bundesbank, der FTD. "Die EU-Kommission hat wichtige Vorschläge gemacht, die dazu führen können, die Qualität der Kreditvergabe zu verbessern."
Laut einem der FTD vorliegenden Entwurf für die neue Eigenkapitalrichtlinie sollen Institute nur verbriefte Kredite kaufen, wenn der Verkäufer zehn Prozent davon behält. Dies sei "vollkommen unangemessen und unpraktikabel", warnte der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), in dem die großen Verbände der deutschen Bankbranche vertreten sind. In Europa werde sich ein teurer "Zweitmarkt" bilden, während nichtregulierte Akteure uneingeschränkt an den Kreditmärkten investieren könnten.
Bundesbankvize Zeitler räumte ein, dass der Vorschlag "eine Reihe operativer Probleme" aufwerfe. "Wer die Kommissionsvorschläge kritisiert, sollte jedoch konstruktive andere Wege zur Lösung des Problems vorschlagen", sagte Zeitler.
Bundesbank- Vizepräsident Franz-Christoph ZeitlerAls Lehre aus der Finanzkrise sieht die Neufassung der Eigenkapitalregeln, die Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy im Herbst vorlegen will, Änderungen auch bei der Bankaufsicht und im Interbankenhandel vor. Die geplante Einbeziehung des Interbankenmarkts in die Regeln für Großkredite stößt auf einhelligen Widerstand von Bundesbank und Kreditwirtschaft.
Großkreditgrenzen verschärfen
Die EU-Kommission will die Bedingungen verschärfen, zu denen sich Banken untereinander Geld leihen. Hintergrund ist die Furcht vor einer großen Bankenpleite, die deren Gläubigerbanken mit in den Abgrund reißen könnte. Für den Interbankenmarkt gelten bisher flexible Regeln, da die Geldkonzerne ihn für ihre tägliche Liquiditätsversorgung nutzen. Einen Großkredit zwischen zwei Banken mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr muss die Kredit gebende Bank bisher nicht auf ihr haftendes Eigenkapital anrechnen. Nun will die EU für den Interbankenmarkt die gleichen Großkreditgrenzen einführen, wie sie für alle anderen Kredite gelten: Banken sollen künftig höchstens ein Viertel ihres Eigenkapitals im Interbankenmarkt binden dürfen.
"Angesichts der angespannten Geldmärkte und der Abhängigkeit der Banken von Notenbankliquidität sollte im Augenblick alles unterlassen werden, was die Situation verschärft und eine Normalisierung behindert", kritisierte Bundesbankvize Zeitler. Karl-Heinz Boos, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Öffentlichen Banken (VÖB), warnte vor "schweren Belastungen" für die Liquiditätsbeschaffung der Banken. "Es gibt nach wie vor eine hohe Zurückhaltung der Banken, sich gegenseitig kurzfristige Kredite zu geben." Die geplante Neuregelung würde den Markt weiter stören, was "irrsinnig" sei. Unterstützung gebe es für diese Position von den Bankenverbänden in Frankreich und Österreich, sagte Boos. "Uns fehlt noch eine klare Positionierung des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück." Die Bankenverbände werden nun bei den EU-Parlamentariern für ihre Position werben.
Die Kommission habe diese Argumente bereits abgewogen und sei trotzdem "zu dem Schluss gekommen, dass das gegenwärtige Regime nicht vorsichtig genug ist", schreiben die Beamten in dem Entwurf für die Eigenkapitalrichtlinie.
Aufsicht durch Kollegien
Grenzüberschreitend tätige Banken sollen künftig nicht mehr in jedem Land einzeln, sondern durch internationale Aufsichtskollegien überwacht werden. "In Krisensituationen ist ein schneller, uneingeschränkter Austausch von Informationen besonders wichtig", heißt es im Richtlinienentwurf. Darin wird der Informationsfluss zwischen Aufsehern, Finanzministerien und Zentralbanken geregelt.
Für eine in Polen tätige internationale Großbank wie Unicredit zum Beispiel bekäme die polnische Aufsichtsbehörde neue Informationsrechte. Die Heimataufsicht - bei Unicredit also die italienische - soll das letzte Wort bei zentralen Fragen des Risikomanagements und des Berichtswesens haben. In Streitfällen zwischen den Aufsehern schlichtet der Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (CEBS).
In der Branche sind die Aufsichtskollegien weitgehend unstrittig. Gegen ähnliche Pläne für eine Gruppenaufsicht bei Versicherern sperren sich aber osteuropäische und kleinere EU-Staaten. Sie fürchten, die Kontrolle über die bei ihnen aktiven Geldkonzerne zu verlieren.