Wer Word-Dateien als Anhängsel an E-Mails verschickt, muss sich auf unangenehme Überraschungen gefasst machen. Mit ein paar Tricks kann der Empfänger nämlich sehr viel mehr aus der Datei herauslesen, als dem Sender bewusst ist. Das kann zu peinlichen Situationen führen.
Die Computerzeitschrift c’t berichtet, dass auch vertrauliche Informationen mit wenigen Klicks aus einem Word- oder einem anderen Office-Dokument zu finden sind.
So lässt sich herausfinden, wer einen Text wann bearbeitet hat. Abgemahnte Arbeitnehmer könnten so, warnt c’t, beispielsweise herausfinden, wer eine Abmahnung ursprünglich verfasst hat.
Auch die Pfade, unter denen die Dateien gespeichert wurde, und die Namen der Rechner können aus einem einfachen Word-Dokument herausgelesen werden. So können etwa Konkurrenten Aufschlüsse über interne Strukturen eines Unternehmens erhalten.
Alles, was Neugierige dazu brauchen, ist ein sogenannter Hex-Editor. Das ist ein Programm, das Einblick in den Quellcode einer Datei erlaubt. Zwischen vielen Sonderzeichen versteckt findet sich so dort die gesamte Entstehungs- und Speichergeschichte einer Datei. Ein Beispiel für einen solchen Editor ist Ultra Edit 32, 1,4 Megabyte groß und 30 Dollar teuer. Herunterladen lässt er sich auf einschlägigen Seiten wie Tucows.de.
Um sich davor zu schützen, empfiehlt c’t, die Texte entweder in das Format pdf umzuwandeln oder als schlichten Text (Dateierweiterung: .txt) zu verschicken. Bei der letzteren Variante gehen allerdings sämtliche Formatierungen verloren. Die Umwandlung in das ebenfalls populäre Format RTF bringe hingegen nichts, so c’t: Die meisten Dateiinformationen bleiben auch in RTF vorhanden.
HON
28.01.2002 10:28:29
Die Computerzeitschrift c’t berichtet, dass auch vertrauliche Informationen mit wenigen Klicks aus einem Word- oder einem anderen Office-Dokument zu finden sind.
So lässt sich herausfinden, wer einen Text wann bearbeitet hat. Abgemahnte Arbeitnehmer könnten so, warnt c’t, beispielsweise herausfinden, wer eine Abmahnung ursprünglich verfasst hat.
Auch die Pfade, unter denen die Dateien gespeichert wurde, und die Namen der Rechner können aus einem einfachen Word-Dokument herausgelesen werden. So können etwa Konkurrenten Aufschlüsse über interne Strukturen eines Unternehmens erhalten.
Alles, was Neugierige dazu brauchen, ist ein sogenannter Hex-Editor. Das ist ein Programm, das Einblick in den Quellcode einer Datei erlaubt. Zwischen vielen Sonderzeichen versteckt findet sich so dort die gesamte Entstehungs- und Speichergeschichte einer Datei. Ein Beispiel für einen solchen Editor ist Ultra Edit 32, 1,4 Megabyte groß und 30 Dollar teuer. Herunterladen lässt er sich auf einschlägigen Seiten wie Tucows.de.
Um sich davor zu schützen, empfiehlt c’t, die Texte entweder in das Format pdf umzuwandeln oder als schlichten Text (Dateierweiterung: .txt) zu verschicken. Bei der letzteren Variante gehen allerdings sämtliche Formatierungen verloren. Die Umwandlung in das ebenfalls populäre Format RTF bringe hingegen nichts, so c’t: Die meisten Dateiinformationen bleiben auch in RTF vorhanden.
HON
28.01.2002 10:28:29