Der Knackpunkt ist die schlechter als erwartete Produktionsprognose für 2026 ff.( Airbus redet jetzt nur von 870 Maschienen und der Markt hat bislang mit 900 Maschinen in 2026 gerechnet) , weil weiterhin die gleichen Probleme bei der Triebswerkbeschaffung zu sehen sind wie in 2025, wo man auch schon bei der Jahresprognose deswegen im Herbst zurückruden mußte. Und so wie es aussieht, wird sich so schnell auch nichts daran ändern. Somit auch möglich, daß man dann im Herbst 2026 sogar wieder die jetzt gemachte Prognose nochmal reduzieren wird. Gleichzeitig gibt es im Bereich Satelliten härteren Wettbewerb und auch das deutsch- französische Kampfflugzeugprojekt könnte bald auch vor Aus stehen. Von daher viele Bad News was die Zukunft angeht. Der Kurs straft das natürlich dann ab. Wichtige horizontale Unterstüzung läge jetzt im Bereich 173/177€.
www.handelsblatt.com/unternehmen/...nter-druck/100199244.html "... Für das laufende Jahr hat sich Airbus vorgenommen, 870 (2025: 793) Verkehrsflugzeuge auszuliefern und das bereinigte Ebit auf 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Dabei bremse die „beträchtliche“ Knappheit an Triebwerken des US-Zulieferers Pratt & Whitney – an denen auch die Münchener MTU mitarbeitet – die Produktion, sagte Faury... So muss Airbus das Produktionsziel für den beliebten Kurz- und Mittelstreckenjet A320 erneut verschieben. „Bei der A320-Familie hat die Unfähigkeit von Pratt & Whitney, die Zahl der von Airbus bestellten Triebwerke zuzusagen, negative Auswirkungen auf die Prognose für dieses Jahr und das Tempo des Hochlaufs“, teilte Faury mit. Faury führt die Lieferprobleme auf den Rückruf bei Pratt & Whitney wegen Fehlern in den Turbinenscheiben zurück. Der Zulieferer stecke mehr Kapazität in den Ersatz dieser defekten Triebwerke als in die Lieferung für neue Jets..... Aber gerade das Weltraumgeschäft steht mächtig unter Druck. Ein Grund ist das Geschäft mit kommerziellen Satelliten. Der US-Konkurrent SpaceX kommt auf deutlich höhere Stückzahlen und niedrigere Kosten.... Airbus steht mitten im Tumult um das seit Langem geplante deutsch-französisch-spanische Rüstungsprojekt FCAS. Das „Kampfflugzeug der Zukunft“, das eigentlich 2040 in Dienst kommen sollte, steht kurz vor dem Aus.
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