Magnus1993: #5777 Wann beginnt der „Dead cat bounce“?
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Erstmal ist das weiter ein "Falling Knife". Warum sollte es einen nennenswerten Bounce geben bei einer Aktie die einen Wert von Null hat? Wer ist mächtig genug hier etwas noch ändern zu wollen? Also einfach an den Gedanken gewöhnen: Aktionäre erleiden Totalverlust, die Börsennotierung wird eingestellt. Daher ist hier eher mit noch weiter fallenden Kursen zu rechnen, weil an dem Knochen einfach kein Fleisch mehr ist. Bund und Länder werden hier sicherlich zustimmen, da nur so Arbeitsplätze gerettet werden. Daher werden die Gläubiger dem Ganzen keine Steine in den Weg legen. Alternative wäre sonst nur Insolvenz bzw. Pleite. wo dann nicht nur die Aktionäre alles verlieren, Gläubiger in die Röhre schauen und auch die Jobs weg wären. Und man braucht auch keine HV Mehrheit, da es juristisch auch ohne HV geht via Grundlage des Unternehmensstabilisierungs- und restrukturierungsgesetzes.
https://www.ariva.de/news/...ach-kapitalschnitt-von-der-brse-10610062 "....Im Rahmen eines spektakulären Finanzierungskonzeptes sollen die
Aktionäre ihr gesamtes Geld verlieren und das
Unternehmen von der Börse genommen werden. Nach dem
Kapitalschnitt will der österreichische Unternehmer Stefan Pierer (KTM), bisher schon einer der größeren Leoni-Aktionäre, mit
frischem Kapital in Höhe von 150 Millionen Euro einsteigen, teilte Leoni am Mittwoch mit.
Pierer werde mit 708 Millionen Euro
knapp die Hälfte der Schulden von den Finanzgläubigern übernehmen. ..."Bei diesem finanziellen
Sanierungskonzept handelt es sich aus Sicht des Vorstandes der Leoni AG
um die einzige verbleibende Sanierungslösung", teilte Leoni weiter mit. Die
Gremien der Gläubigerbanken und die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, sowie der Bund als Bürgen müssen noch zustimmen. Wenn das
Konzept beschlossen wird, stehen die
Aktionäre der Leoni AG am Ende mit leeren Händen da. Da nicht angenommen werde, dass eine Hauptversammlung mit ausreichender Mehrheit zustimmen werde, soll das
Konzept auf der Grundlage des neuen Unternehmensstabilisierungs- und restrukturierungsgesetzes durchgesetzt werden.