Bin zwar heute morgen mit kleinen Gewinn ersteinmal raus gegangen, warte ab wie die Amis reagieren.
So nun zum Short selling
Leerverkäufe sind Termingeschäfte
Der Leerverkauf von Aktien kann nur funktionieren, da der Handel von Wertpapieren nicht zu einer sofortigen Lieferung der Papiere verpflichtet. Wann die Papiere geliefert werden müssen ist abhängig von der jeweiligen Börse. Der Liefertermin liegt an der Frankfurter Wertpapierbörse drei Tage nach Vekauf, an der London Stock Exchange hingegen z.B. fünf Tage.
Der Leerverkäufer hofft auf sinkende Börsenkurse. Er verkauft Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt und verpflichtet sich, die Papiere innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nachzuliefern. Sinkt der Preis des Papiers, erlöst er den vereinbarten Verkaufspreis und kann die Papiere zur Lieferung innerhalb der Fristen billiger einkaufen. Steigt der Aktienkurs macht der Leerverkäufer hingegen Verluste da er die Papiere teurer einkaufen muss.
Risiken und Nebenwirkungen
»Short selling« kann eine außergewöhnlich rentable Strategie sein, ist aber ebenso spekulativ wie risikoreich.
Das Risiko ist in normalen Börsenzeiten etwas kleiner als 1:1, da Kurse in der Regel volatiler fallen als steigen, d.h. wenn der Leerverkäufer von volatil fallenden Kursen ausgeht hat er meist weniger volatil erfolgende Aufwärtsbewegung gegen sich.
Das größte Risiko eines Leerverkaufes besteht im so genannten »Short Squeeze«: Wenn zum Zeitpunkt der Lieferung eine Knappheit an benötigten Wertpapieren auftritt, muss der Leerverkäufer teuer Wertpapiere zurückkaufen. In diesem Falle ist theoretisch auch das Verlustrisiko gehebelt.
Ein solcher extremer »Short Squeeze« ließ z.B. im Oktober 2008 die Volkswagen-Aktie regelrecht explodieren. Nach der Ankündigung durch Porsche, weitere Volkswagen-Aktien kaufen zu wollen, kamen die Leerverkäufer in Volkswagen-Aktien in enorme Schieflage: an der Börse waren nur noch wenige Volkswagen-Aktien verfügbar (der Free-Float lag zu diesem Zeitpunkt unter 5%), Fondsmanager mussten in die steigenden Kurse hinein Volkswagen-Aktien kaufen um den DAX nachzubilden und Leerverkäufer (meist Hedge-Fonds), die auf fallende Kurse gesetzt hatten, mussten nun »zu jedem Preis« die bereits verkauften Aktien nachliefern.
www.charttec.de/html/lexikon_leerverkauf_short_selling.php
So nun zum Short selling
Leerverkäufe sind Termingeschäfte
Der Leerverkauf von Aktien kann nur funktionieren, da der Handel von Wertpapieren nicht zu einer sofortigen Lieferung der Papiere verpflichtet. Wann die Papiere geliefert werden müssen ist abhängig von der jeweiligen Börse. Der Liefertermin liegt an der Frankfurter Wertpapierbörse drei Tage nach Vekauf, an der London Stock Exchange hingegen z.B. fünf Tage.
Der Leerverkäufer hofft auf sinkende Börsenkurse. Er verkauft Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt und verpflichtet sich, die Papiere innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nachzuliefern. Sinkt der Preis des Papiers, erlöst er den vereinbarten Verkaufspreis und kann die Papiere zur Lieferung innerhalb der Fristen billiger einkaufen. Steigt der Aktienkurs macht der Leerverkäufer hingegen Verluste da er die Papiere teurer einkaufen muss.
Risiken und Nebenwirkungen
»Short selling« kann eine außergewöhnlich rentable Strategie sein, ist aber ebenso spekulativ wie risikoreich.
Das Risiko ist in normalen Börsenzeiten etwas kleiner als 1:1, da Kurse in der Regel volatiler fallen als steigen, d.h. wenn der Leerverkäufer von volatil fallenden Kursen ausgeht hat er meist weniger volatil erfolgende Aufwärtsbewegung gegen sich.
Das größte Risiko eines Leerverkaufes besteht im so genannten »Short Squeeze«: Wenn zum Zeitpunkt der Lieferung eine Knappheit an benötigten Wertpapieren auftritt, muss der Leerverkäufer teuer Wertpapiere zurückkaufen. In diesem Falle ist theoretisch auch das Verlustrisiko gehebelt.
Ein solcher extremer »Short Squeeze« ließ z.B. im Oktober 2008 die Volkswagen-Aktie regelrecht explodieren. Nach der Ankündigung durch Porsche, weitere Volkswagen-Aktien kaufen zu wollen, kamen die Leerverkäufer in Volkswagen-Aktien in enorme Schieflage: an der Börse waren nur noch wenige Volkswagen-Aktien verfügbar (der Free-Float lag zu diesem Zeitpunkt unter 5%), Fondsmanager mussten in die steigenden Kurse hinein Volkswagen-Aktien kaufen um den DAX nachzubilden und Leerverkäufer (meist Hedge-Fonds), die auf fallende Kurse gesetzt hatten, mussten nun »zu jedem Preis« die bereits verkauften Aktien nachliefern.
www.charttec.de/html/lexikon_leerverkauf_short_selling.php
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