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Kryptowährungen, Goldrausch und Dotcom


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calli66:

Kryptowährungen, Goldrausch und Dotcom

 
21.11.24 15:11
Wir erleben gerade, dass viele Leute gut Knete mit Coins verdienen und solange
genug Leute mitspielen ist das auch gut so.

Aber,
leider sind und bleiben Kryptowährungen nichts anderes als verbrannter Strom.
Daher erinnert mich das, was wir gerade erleben, doch sehr an die Dotcomblase!
Denn damals gabs viel Rauch um nichts und am Ende mussten sich die MEISTEN
eingestehen, dass außer Spesen nichts gewesen.

Anders war es beim Gold. Damals ging es immerhin um Gold.
Aber auch damals hatten am Ende kaum Goldgräber den erträumten  Reichtum
nachhaltig erlangt. Wirklich nachhaltig verdient haben damals aber fast nur die
Zulieferer, also z.B. Reeder, Bäcker und Werkzeugfabriken.

Dadurch dass sich in den USA eine Regierung aufstellt, die den Staat als eigene
Vermögensverwaltung betrachtet und instrumentalisiert, wird die Sache
zunehmend heißer, aber auch um so gefährlicher. Denn die USA werden nun erpressbar!
Viele autokratische Staaten haben inzwischen auch Kryptowährungen angehäuft
und was würde passieren, wenn Trump als Strafe für eine spontan (wie man ihn
kennt) unbotmäßige Entscheidung durch plötzlichen Abverkauf von Unmengen Bit-
und jetzt  auch DOGE-Coins persönlich bestraft würde?
Eine  wirtschaftliche Katastrophe für den Westen!
Bei einer durchaus wahrscheinlicher werdenden Klimakatastrophe ungeahnten
Ausmaßes sind politische Entscheidungen wie in Deutschland bei der Atomkraft
erwartbar. Wenn man dann auch versuchen würde das Platzen einer Kryptoblase
zu vermeiden, wäre ein solches Szenario doch erwartbar mit ebenfalls katastrophalen
Folgen für die Wirtschaft!

Für Mich habe ich die Meinung, dass es klüger ist Zuliefereraktien, also Aktien von
Fintecfirmen, zu kaufen.
Denn wenn die Kryptoblase platzt, bleiben die eingenommenen Handelsgebühren mir!
;-)

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calli66:

Natürlich

 
30.12.25 09:45
müssen auch die Edelmetallmärkte mal durchatmen.
Und irgendwann wird der Rohstoffboom auch ausgelaufen sein.

Aber man sollte sich vor Pseudoexperten hüten, die eine Umschichtung  in Kryptowährungen propagieren. Der Kryptomarkt ist vor allem ein Spielball von Institionellen geworden.
Zum anderen hat sich längst herausgestellt, dass Kryptowährungen vorwiegend mit dem Hitec-Markt korrelieren.
Antworten
calli66:

Ojeoje

 
05.01.26 20:28
Die Not der Institutionellen, die auf großen Mengen Kryptos sitzen, muss sehr groß sein.
Mit dem neuen Jahr sind nun Werbungen geschaltet worden um die Ladenhüter zu verkaufen.
Weil Gold gut läuft, werden Milchmädchen wieder mit der Mär vom "Digitalen Gold" geködert.

Wer länger dabei ist, weiß dass Kryptos auf Dauer nur mit den amerikanischen Hitec-Werten korrelieren.
Sehr Mutige können auf der Werbewelle reiten und sicher auch noch gut Geld verdienen.
Aber Vorsicht! Das dürfte ein heißer Ritt werden.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Geschafft?

 
14.01.26 08:22
Der Dollarkurs des Bitcoin hat die vielbeschworene Barriere von 94.000 überschritten und hält sich bis jetzt. Charttechnisch scheint der Weg nach oben frei. Traderchance!
Aber wie weit kanns gehen?
Ich denke bei 100.000 USD lauert die nächste hartnäckige Barriere.



"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Tja, das war jetzt wohl wieder nichts mit...

 
19.01.26 08:31
... dem digitalen Gold.
Ich denke eher,  der aktuelle Einbruch der Kryptokurse  ist ein geeigneter Indikator für die Entwicklung des NASDAQ 100 heute Nachmittag.


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

erste Jahreszwischenbilanz

 
25.01.26 20:57
Während der umsatzarmen Zeit zum Jahreswechsel haben verschiedene Pushversuche  die Kurse der Kryptos nicht zum laufen gebracht.
Der Jahresanfang lief moderat besser bis über den bedeutsamen Widerstand bei 94.000 USD. Doch auch massive Interventionen von Strategy konnten ein erneutes Abrutschen des Bitcoinkurses nicht verhindern. Auch professionelle Werbung zum Locken der Einfältigen scheint nicht mehr zu fruchten. Kein gutes Omen!
Der Fluchtinstinkt aus den Kryptos scheint jetzt auch bei den Laienanlegern angekommen zu sein, denn gerade scheinen wohl massiv Anlagekrücken wie ETF's abverkauft zu werden. Und wenn das anhält, dann kommt bald die zweite große Fluchtwelle der dicken Fische.
Risikokapital scheint also  auf Cashkonten in Sicherheit oder in Trendanlagen zu fließen, denn Krypto ist wohl out!

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Zwischenbilanz Trump

 
27.01.26 11:15
Im Startartikel dieses Threads schrieb ich 2024 u.a.:
"Dadurch dass sich in den USA eine Regierung aufstellt, die den Staat als eigene
Vermögensverwaltung betrachtet und instrumentalisiert, wird die Sache
zunehmend heißer, aber auch um so gefährlicher. Denn die USA werden nun erpressbar!
Viele autokratische Staaten haben inzwischen auch Kryptowährungen angehäuft
und was würde passieren, wenn Trump als Strafe für eine spontan (wie man ihn
kennt) unbotmäßige Entscheidung durch plötzlichen Abverkauf von Unmengen Bit-
und jetzt  auch DOGE-Coins persönlich bestraft würde?
Eine  wirtschaftliche Katastrophe für den Westen!"

Beim DOGE-Coin haben wir relativ unspektakulär erlebt wie soetwas  ausgeht.
Zum Glück (?) hat Trump die Realisierung seiner Kryptoversprechen nur angetäuscht.
Wirklich passiert ist nichts.  
Daher kommt mein Risikoszenario bezüglich des Bitcoins wohl nicht mehr in Betracht.

Das zwischenzeitliche Allzeithoch war wohl der Hoffnung auf Trumps Wahlkampfversprechen und dem Einstieg der großen Profiinstitutionen zu verdanken. Anhand der zunehmend realitätsbezogenen Berichterstattung in den einschlägigen Medien wird die Sicht der Privatanleger auch zunehmend realistischer. Die Mitnahmeeffekte ganz großer Privatanleger dürften mangels großer Gewinnperspektiven inzwischen vollzogen sein.
Aktuell dürfte sich die deutlich überwiegende Bitcoinhalterschaft nur noch aus Privatanlegern, Handelhäusern und Spezialgeschäftsmodellen wie Strategy bestehen. Letztere sind leztlich bis zur Pleite dazu verdammt bei der Stange zu bleiben. Und ja, vielleicht haben noch einige Fondsmanager den Ausstieg verschlafen. Denn das große Geld wird längst an anderer Stelle verdient.

Natürlich muss man sich permanent die Frage nach der Zukunftsentwicklung stellen.
Dazu lässt sich erstmal feststellen, dass der Kurs aktuell  in einer Seitwärtsbewegung zwischen 84.000 USD und 94.000 USD gefangen ist. Der jüngste Versuch nach oben auszubrechen kann als gescheitert betrachtet werden. Logisch wäre jetzt der Versuch nach unten auszubrechen.  84.000 USD sind m.E. das nächste Marktziel. Wie der Ausbruchversuch nach unten ausgeht ist praktisch noch nicht vorherzusagen.

Bei einem nachhaltigen Durchbruch nach unten, dürfte der Schub nach unten dann aber umso stärker ausfallen! Kreditfinanzierte Spekulationen auf steigende Kryptokurse sind m.E.  so heiß wie selten zuvor.

Was spricht für steigende Kryptokurse?
Für einige Coins mit Realwirtschafftsbezug mag es eine gute Zukunft geben. Der innere Wert kann aber durchaus unter den aktuellen Kursen liegen.
Durch die Korrelation des Bitcoin zu den amerikanischen HITEC-Werten  kann man auf diese hoffen. Die HITEC-Werte sind aber überbewertet und augenblicklich nicht im Trend. Die Musik spielt gerade woanders. Und ob diese Korrelation in Zukunft weiterbesteht, ist m.E. auch nicht in Stein gemeißelt.

Was spricht für fallende Kryptokurse?
Der zunehmende Realismus. Der Abbau von Kreditrisiken. Und wenn sich in Zukunft  der Umsatz mit Kryptoderivaten und -zertifikaten beruhigt, werden die Emittenten ihre Kryptobestände auch zu jedem Kurs zurückfahren. Und die fetteste Beute verspricht ein Squeezeout von Kreditanlegern.
Schönen Gruß an Michael Saylor.
Antworten
calli66:

Den Letzten beißen die Hunde

 
28.01.26 16:21
Am 1.1.25 stand der Eurokurs etwa bei 1,04 USD.
Der Bitcoinkurs stand damals bei  etwa 95.000 USD , was etwa  91.000 Euro entsprach.
Heute steht der Bitcoin bei etwa 90.000 USD , was aktuell etwa 75 600 € entspricht.
Das ergibt einen monetären Verlust von etwa 17% seit 1.1.25.

Allein schon der Dax hat in dieser Zeit 20% zugelegt. Differenz zum BTC = ganze  +37% !!!
Und die meisten  Aktien werfen noch Dividenden ab.

Im gleichen Zeitraum zeigt die Kursentwicklung  von Gold einen Zuwachs von ca. 2600 USD=2500€  auf 5270 USD= 4400€.
Der Wertzuwachs in Euro beträgt also etwa 1900€, was einem Plus von 76 % entspricht.
Different zum BTC= ganze +93% !!!

Und wer glaubt das Goldanleger/-flüchtlinge  aus dem Dollarraum in absehbarer Zeit nochmal in Dollar anlegen werden?
Und wer glaubt, dass Euroaktienanleger/-flüchtlinge aus dem Dollarraum in absehbarer Zeit nochmal in Dollar anlegen werden?
Und ja, Cashbestände im Außerdollaraum dürften m.E. bei moderater Zinsentwicklung bald  in Rohstoffe und Nichtdollarbörsen fließen.
Kein Wunder, dass unausgeschlafene Großanleger jetzt viel Geld für Werbung ausgeben um ihre Kryptorestbestände noch bestmöglich an Milchmädchen zu verticken.
Ein gutes Anlagevehikel bedarf keiner Werbung!
Und echte Investoren finden alleine raus was gut ist. ;-)

Fazit:
Kryptos sind eine Spielwiese für fachlich versierte Trader.
Nachhaltiger Anlageerfolg ist anderswo zu finden.

Ich wünsche allen ein Glück auf!

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Gleichzeitiger Abverkauf...

 
30.01.26 12:00
von Rüstung, Krypto und Rohstoffen.
Ansich, hinsichtlich der Weltlage, nicht logisch.
Die Märkte sind nervös.
Ganz sicher werden jetzt etliche Kredite zurückgezahlt.
Aber viel Geld dürfte auch auf Cashkonten landen.
Bei den Zinsen stellt sich die Frage, wohin das Geld bald fließt?
Mit anderen Worten was wird der neue Trend sein?
Antworten
calli66:

Erstmal ist der Bitcoinkurs gerettet.

 
02.02.26 22:58
Ansich war der Kursverfall  zwar kräftig, aber doch moderat abgelaufen.
Ich bin mal gespannt, ob es reicht um Strategy zu retten...
Antworten
calli66:

Wenn man so sieht...

 
03.02.26 16:34
... was an den Märkten los ist, erscheinen die Kryptos doch als ziemlich abgehängt.
Und solange Strategy, der fetteste Wal, noch nicht geschlachtet ist, habe ich da auch keine große Hoffnung auf überzeugende Zahlen.
Zugegeben, die von mir geliebten Fintecs beeindrucken auch nicht gerade mit Rekordhochs .
Aber die verdienen sich gerade dumm und duselig und mit den Dividenden wirds den treuen Aktionären gedankt. Yippiiiieee!
Und wo sind die neuen Trends?
Silber scheint trendy zu bleiben.
Zinn befindet sich schon etliche Tage in einer Kursexplosion. Und der Rauch der Zündschnur expandiert weiter. :-)
Siemens Engergy und Thyssen haben neuen Schub bekommen.
Und ich bin investiert und reibe mir weiter die Hände... :-)


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany

Antworten
C.Wood:

Unfassbar

 
03.02.26 16:36
Circle im freien Fall auf 50USD?
Antworten
calli66:

@ C.Wood: Unfassbar

 
04.02.26 20:03
Ja. Bitter. Aber vielleicht noch tiefer.
Kryptofintecs sind zwar besser als coins, aber alles in allem nur unwesentlich. Sie sind einfach zu einseitig aufgestellt.

Am Aktienmarkt fallen die Hitecs und bekanntlich korrelieren die Kryptos damit. Also scheint abwärts vorgegeben, denn die überbewerteten Hitecs normalisieren sich wohl gerade.

Strategy lebt noch. Die Frage ist wie lange noch?

Allgemein sind viele Kryptokritiken und Allgemeinmarktbewertungen gerade von einer seltenen Qualität. Offensichtlich gibt es Kräfte die Luft ablassen wollen.  Normale Aktien und Rohstoffe haben sich gerade ganz gut gefangen und scheinen (noch?) resilient zu sein. Aber die Kryptos?
Naja. Die nächsten Tage werden die neue Richtung weisen.

Der Bitcoin hat gerade die 74.000 USD gerissen. Das Netz ist sehr rissig. Hält es nicht, wäre es gut einen Fallschirm zu haben.

Ich wünsche allen ein Glück auf!

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany

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calli66:

Hin und her macht Taschen leer.

 
05.02.26 20:17
Diese alte Börsenweisheit hat unverändert Gültigkeit.
Für Kryptooptimismus  gibt es m.E. grad keinen Grund mehr.

Mein Tipp:
Eine Strategie ohne Wunschdenken entwerfen und sich entsprechend positionieren.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Bitcoin bei 50.000 USD?

 
06.02.26 15:34
Unter normalen Umständen könnte man meinen, dass der gestrige Ausverkauf der Kryptos ein finaler Ausverkauf gewesen wäre.
Das schöne daran ist, dass man anfängt sich ehrlich zu machen. Dabei kommen Zusammenhänge zutage, die selbst Kryptobären wie ich kaum erahnt haben.
Demnach ist es naheliegend, dass die Kryptobaisse noch etwas anhält. Heute sehen wir wohl nur einen  normalen Pullback. D.h. aber auch, dass der finale Blow out noch kommen muss.
Nach meiner Einschätzung lautet das nächste Bitcoinkursziel 50.000 USD.
Denn es gibt immer noch fette Wale zu schlachten. Und die großen Milchmädchenfangwerbungen seit Jahresanfang haben offensichtlich nicht gefruchtet.
Käufer sind im Moment außergewöhnlich Mutige und natürlich alle, die gerade um ihre Existenz kämpfen. Musterbeispiel Strategy hat ja schließlich nichts mehr zu verlieren. Wieviele Milliarden verballert werden spielt bei einer Insolvenz nämlich keine Rolle. Mal sehen, obs hilft.

Und immer beachten:
Im Gegensatz zu anderen fallenden Börsenwerten beinhalten die meisten Kryptos keine inneren Werte. Sie sind halt nichts anderes, als  verbrannter Strom.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Verfallstag Februar in Sicht

 
16.02.26 20:25
Der ist kommenden Freitag.
Bekanntlich sind die Tage im Vorfeld "bewegende" Tage.
D.h. interessierte Kreise versuchen Börsenkurse in ihre Wunschrichtung zu drücken.
Die Wunschrichtung kann auch ein hin und her sein. Man drückt zum höchst- und tiefstmachbaren Kurs um z.B. möglichst viele Hebelpapiere auszuknocken oder mindestens zu verbilligen.
Hilfreich sind dazu Tage wie dieser. Europa feiert Fastnacht, USA  und China haben Feiertag . D.h. schwache Umsätze bieten große Manipulationschancen.

Für Kryptos sollte der "Bewegungsversuch" nach oben nun durch sein. Wahrscheinlich gehts die nächsten Tage abwärts.

Langfristig gibt es einerseits die Schönrednergeschichten.
Andererseits das Interesse der Volkswirtschaften. Das eratische Schuldenmachen der Staaten braucht billige Zinsen!
Aber das Argument, dass billige Zinsen gut für Kryptos sind, ist wohl überholt. Inflationäre Kurse schaffen überschüssiges Geld und somit Inflation, welche dann wachsende Zinslasten für die Schuldenmacher bedeuten. Folglich ist "Luftablassen" angesagt.
Seit dem Bitcoinhöchstkurs sollen 2 Billionen Dollar Krypto-"werte"  vernichtet worden sein.
Demnach müssten noch etwa 3 Billionen Dollar unnützes, überflüssiges Geld im Kryptomarkt stecken.
Ein Pubs für die Schuldenmacher, aber eine Katastrophe für Kleinanleger.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Blutbad in Sicht!

 
23.02.26 22:14
Bitdeer ist nun auch ausgestiegen. Wer weiß wer noch?
Gemini und Strategy  schwanken und hoffen auf ein Wunder. Die Manager dürften ihre Schäfchen im trockenen haben und Firmen gehen am Ende einfach pleite.
Die Chance dürfte Kryptoleerverkäufer anziehen wie ein Kuhfladen die Schmeißfliegen.
Und der Kryptomarkt könnte bald schneller rutschen, als wir gucken können.
Hoffentlich sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Aktienmärkte nicht zu stark!
Edelmetalle dürften, abgesehen von einem kurzen Abtaucher,  aber weiter davon profitieren.


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Was war das?

 
26.02.26 21:03
Offensichtlich haben wir in den letzten Tagen einen kleinen Shortsqueeze bei den Kryptos erlebt.
Rückenwind gab auch der meist korrelierende NASDAQ 100.
Andere Begründungen für den kurzen Kursanstieg dürften wohl eher in das Reich der Sagen und Legenden zu verweisen sein.
Stand jetzt kann man wohl behaupten, dass der Schwung aber beiweitem nicht ausgereicht hat.
Der BTC-Kurs hätte sich schon mindestens über 70T USD, besser noch 74T USD festsetzen müssen.
Jetzt erlischt das Strohfeuer. Wenn das diese Nacht in Fernost so weitergeht, dann möchte ich kein Kryptooptimist sein.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Für die letzten...

 
28.02.26 17:25
..."Digitalgoldfische":

www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...29756dceb&ei=48

Ich habe mal die Goldmärkte in Dubai und Singapur gecheckt.
Der Goldpreis hat kaum gezuckt.

Ich hoffe, dass die peinlich unanständigen Werbungen zum digitalen Gold nun endlich eingestellt werden.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany

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calli66:

ich hoffe, jetzt klappt der Link

 
28.02.26 17:28
www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/
b%C3%B6rse-aktuell-so-reagieren-bitcoin-und-gold-auf-den-angriff-auf-den-iran/ar-AA1XfMPu?ocid=msedgntp&pc=HCTS&cvid=69a305b993494fab90e6b1629756dceb&ei=48
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calli66:

Vagabundierende Kurse

 
03.03.26 11:08
Quer über alle Börsensegmente erleben wir gerade Kursbewegungen, die nicht unbedingt den Mustern vergangener Kurseinbrüche entsprechen.
Nur zwei Treiber sind ganz deutlich.
Die Gründe dafür liegen zum einen, wie immer, in der Glattstellung von kalt erwischten  Anlagekrediten. Dazu werden oft Gewinnpositionen an anderer Stelle aufgelöst.
Und zum anderen ist es die Angst, die zu übertriebenen Reaktionen und somit Kursbewegungen führt.
Alles andere lässt sich tatsächlich erst mit etwas zeitlichem Abstand beurteilen.

Nun gibt es aber immer Leute die flüssig sind und die es im Finger juckt.
Die haben jetzt die Möglichkeit mit blindem Wunschdenken zu zocken. Oder klüger, zu schauen welche Bewertungen gut durch die letzten Tage gekommen sind, warum diese wohl gut durch die letzten Tage gekommen sind und welche gut zukünftig Dividenden ausschütten können. Denn wenn die Krise eine neue Ausgangslage geschaffen hat, tut frische Liquidität in Form von sicheren Dividenden sehr gut.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Die gute Nachricht Ist,

 
09.03.26 09:32
dass im Irankrieg eigentlich keine Seite ein Interesse an einem langen Krieg haben kann.
Auch wenn der Iran noch viele Drohnen hat, kann Chamenei Junior kein Interesse daran haben alle Drohnen zu verschießen und sich zu entwaffnen. Die Iraner haben seit 1979 berechnende Politik gemacht. Warum soll das jetzt anders werden? Auch unter dem Vorwand der Religion wird Chamenei Junior das Land nicht vollends in den wirtschaftlichen Ruin steuern wollen.
Im Westen hat man es zwar erfolgreich geschafft von der präsidialen Skandalpolitik abzulenken. Aber der Krieg  dürfte bei den Wahlen im Herbst auch keine Sympathiepunkte bringen. Führt man den Krieg weiter, wird es nicht nur dem Präsidenten, sondern seiner ganzen Partei schaden.
Und Israel nutzt den Krieg natürlich pragmatisch  für seine Interessen.  Aber es wird kontraproduktiv agieren, wenn die Zeichen auf Beilegung des Konflikts stehen.
Einzig eine realistische Chance Chamenei Junior bald zu kassieren könnte noch kriegsverlängernd wirken.

Wie ist also die Lage an den Finanzmärkten?
Der Kryptomarkt  hält sich bis jetzt erstaunlich gut in seiner Seitwärtsbewegung.  Weder Fluchtbewegungen noch Pushversuche haben ihm eine nachhaltige  neue Richtung geben können.  Ähnlich sieht es gerade beim Gold aus.
Die anderen Märkte sind kräftig  nach oben oder unten bewegt worden.  In ganz besonderem Maße der Ölmarkt.
Dass Rüstungsaktien letzte Woche nicht zum Renner geworden sind, sagt m.E. am Meisten über die echte Meinung der Marktakteure  aus.
Somit gilt die alte Weisheit: "Nach dem Verfallstag ist vor dem Verfallstag!"
Und der nächste Verfallstag ist am übernächsten Freitag. Und der hat es in sich, denn es ist ein Hexensabbat.
Wenn jetzt bald die unteren und verschiedene oberen Kursgrenzen ausgelotet sind, dann wird eine fast automatische  Gegenbewegung kommen.
Welche Anlageprodukte davon profitieren und wie nachhaltig diese Bewegung sein wird, muss bis auf Weiteres offen bleiben.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Optimismus jetzt berechtigt

 
17.03.26 10:39
Der Bitcoinchart hat im Februar einen doppelten Boden ausgebildet.
Mit dieser stabilen Unterstützung konnte sich ein relativ stabiler Aufwärtstrend begründen. Dieser gibt entsprechend begründete Hoffnung auf einen weiteren Anstieg.
Störend wirkt hier nur der Hexensabbat am kommenden Freitag. Der hat das Potential den Trend zu brechen und zu drehen. Klarheit über den weiteren Kursverlauf kann also nur die nächste Woche geben.
Beim nicht unwahrscheinlichen weiteren Kursanstieg sollte man allerdings die anzunehmende obere Kursbegrenzung bei 85000 USD im Auge haben.
Der Bitcoin ist m.E. dennoch das am stärksten manipulierte Anlageinstrument.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Immer noch Grund für temporären Optimismus

 
23.03.26 20:23
Wir haben grad aber auch gesehen, wie schnell eine Stimmung kippen kann...


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Nun ist das Rätsel gelöst

 
25.03.26 08:48
Die Kryptokurse, allen voran der Bitcoinkurs, haben sich in den letzten Wochen bekanntlich erstaunlich stabil entwickelt. Umso erstaunlicher, also unlogischer, als die Kurse aller anderen Marktsegmente  (Ausnahme sind natürlich fossile Energien) kriegsbedingt fielen.
Einschlägigen Berichten zufolge geht der relativ stabile und steigende Bitcoinkurs auf einen Strategiewechsel bei Strategy zurück. Zweifellos ein erstmal genialer Schachzug von Strategy !
Die Nachhaltigkeit ist allerdings zweifelhaft, denn betriebswirtschaftlich steht Strategy selbst wohl eher zweifelhaft da.  Michael Saylor setzt auf das Prinzip Hoffnung. Er hofft, dass der Kryptomarkt irgendwann wieder anspringt.
Der Kryptomarkt ist ein Schneeballsystem. Strategy ist für sich genommen auch ein Schneeballsystem. Jetzt werden zwei Schneeballsysteme noch enger miteinander verflochten und das Risiko wächst ins unermessliche!
Das kann durchaus noch eine Weile gut gehen. Möglicherweise auch mit relativ großen Erfolgen.
Aber nicht vergessen:
Strategy ist ein Wal, ein angeschlagener Wal. Und die institutionellen Waljäger sind auf schnelle fette Beute aus. Bezahlen wird's am Ende der "letzte Kleinanleger", denn Michael Saylor dürfte seine Schäfchen im Trockenen haben....



"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Et ess wie et ess un et blievt wie et blievt

 
03.04.26 08:55
D.h. keine besonderen Vorkommnisse. Der Seitwärtstrend bleibt erhalten. Jedenfalls vorerst.
Denn im Augenblick  sind keine besonderen Impulse für einen Ausbruch nach oben oder unten sichtbar.
Die heißen Zockerinstrumente sind grad wohl eher im Aktien- und Rohstoffsegment zu finden.
Lang und Schwarz, als Fintec, hat diese Woche das Beste Quartal seiner Firmengeschichte gemeldet. Und das, obwohl L&S kaum im Kryptomarkt aktiv ist!
Mittelfristig dürften steigende Zinsen wohl zu einem moderaten Verfall der Kryptokurse führen.
Keine gute Perspektive für Strategy. Und da könnte der nächste Knall herkommen!

Frohe Ostertage und allen Anlegern ein "Glück auf!"


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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