Kryptowährungen, Goldrausch und Dotcom


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calli66:

Kryptowährungen, Goldrausch und Dotcom

 
21.11.24 15:11
Wir erleben gerade, dass viele Leute gut Knete mit Coins verdienen und solange
genug Leute mitspielen ist das auch gut so.

Aber,
leider sind und bleiben Kryptowährungen nichts anderes als verbrannter Strom.
Daher erinnert mich das, was wir gerade erleben, doch sehr an die Dotcomblase!
Denn damals gabs viel Rauch um nichts und am Ende mussten sich die MEISTEN
eingestehen, dass außer Spesen nichts gewesen.

Anders war es beim Gold. Damals ging es immerhin um Gold.
Aber auch damals hatten am Ende kaum Goldgräber den erträumten  Reichtum
nachhaltig erlangt. Wirklich nachhaltig verdient haben damals aber fast nur die
Zulieferer, also z.B. Reeder, Bäcker und Werkzeugfabriken.

Dadurch dass sich in den USA eine Regierung aufstellt, die den Staat als eigene
Vermögensverwaltung betrachtet und instrumentalisiert, wird die Sache
zunehmend heißer, aber auch um so gefährlicher. Denn die USA werden nun erpressbar!
Viele autokratische Staaten haben inzwischen auch Kryptowährungen angehäuft
und was würde passieren, wenn Trump als Strafe für eine spontan (wie man ihn
kennt) unbotmäßige Entscheidung durch plötzlichen Abverkauf von Unmengen Bit-
und jetzt  auch DOGE-Coins persönlich bestraft würde?
Eine  wirtschaftliche Katastrophe für den Westen!
Bei einer durchaus wahrscheinlicher werdenden Klimakatastrophe ungeahnten
Ausmaßes sind politische Entscheidungen wie in Deutschland bei der Atomkraft
erwartbar. Wenn man dann auch versuchen würde das Platzen einer Kryptoblase
zu vermeiden, wäre ein solches Szenario doch erwartbar mit ebenfalls katastrophalen
Folgen für die Wirtschaft!

Für Mich habe ich die Meinung, dass es klüger ist Zuliefereraktien, also Aktien von
Fintecfirmen, zu kaufen.
Denn wenn die Kryptoblase platzt, bleiben die eingenommenen Handelsgebühren mir!
;-)

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calli66:

Was war das?

 
26.02.26 21:03
Offensichtlich haben wir in den letzten Tagen einen kleinen Shortsqueeze bei den Kryptos erlebt.
Rückenwind gab auch der meist korrelierende NASDAQ 100.
Andere Begründungen für den kurzen Kursanstieg dürften wohl eher in das Reich der Sagen und Legenden zu verweisen sein.
Stand jetzt kann man wohl behaupten, dass der Schwung aber beiweitem nicht ausgereicht hat.
Der BTC-Kurs hätte sich schon mindestens über 70T USD, besser noch 74T USD festsetzen müssen.
Jetzt erlischt das Strohfeuer. Wenn das diese Nacht in Fernost so weitergeht, dann möchte ich kein Kryptooptimist sein.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Für die letzten...

 
28.02.26 17:25
..."Digitalgoldfische":

www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...29756dceb&ei=48

Ich habe mal die Goldmärkte in Dubai und Singapur gecheckt.
Der Goldpreis hat kaum gezuckt.

Ich hoffe, dass die peinlich unanständigen Werbungen zum digitalen Gold nun endlich eingestellt werden.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany

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calli66:

ich hoffe, jetzt klappt der Link

 
28.02.26 17:28
www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/
b%C3%B6rse-aktuell-so-reagieren-bitcoin-und-gold-auf-den-angriff-auf-den-iran/ar-AA1XfMPu?ocid=msedgntp&pc=HCTS&cvid=69a305b993494fab90e6b1629756dceb&ei=48
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calli66:

Vagabundierende Kurse

 
03.03.26 11:08
Quer über alle Börsensegmente erleben wir gerade Kursbewegungen, die nicht unbedingt den Mustern vergangener Kurseinbrüche entsprechen.
Nur zwei Treiber sind ganz deutlich.
Die Gründe dafür liegen zum einen, wie immer, in der Glattstellung von kalt erwischten  Anlagekrediten. Dazu werden oft Gewinnpositionen an anderer Stelle aufgelöst.
Und zum anderen ist es die Angst, die zu übertriebenen Reaktionen und somit Kursbewegungen führt.
Alles andere lässt sich tatsächlich erst mit etwas zeitlichem Abstand beurteilen.

Nun gibt es aber immer Leute die flüssig sind und die es im Finger juckt.
Die haben jetzt die Möglichkeit mit blindem Wunschdenken zu zocken. Oder klüger, zu schauen welche Bewertungen gut durch die letzten Tage gekommen sind, warum diese wohl gut durch die letzten Tage gekommen sind und welche gut zukünftig Dividenden ausschütten können. Denn wenn die Krise eine neue Ausgangslage geschaffen hat, tut frische Liquidität in Form von sicheren Dividenden sehr gut.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Die gute Nachricht Ist,

 
09.03.26 09:32
dass im Irankrieg eigentlich keine Seite ein Interesse an einem langen Krieg haben kann.
Auch wenn der Iran noch viele Drohnen hat, kann Chamenei Junior kein Interesse daran haben alle Drohnen zu verschießen und sich zu entwaffnen. Die Iraner haben seit 1979 berechnende Politik gemacht. Warum soll das jetzt anders werden? Auch unter dem Vorwand der Religion wird Chamenei Junior das Land nicht vollends in den wirtschaftlichen Ruin steuern wollen.
Im Westen hat man es zwar erfolgreich geschafft von der präsidialen Skandalpolitik abzulenken. Aber der Krieg  dürfte bei den Wahlen im Herbst auch keine Sympathiepunkte bringen. Führt man den Krieg weiter, wird es nicht nur dem Präsidenten, sondern seiner ganzen Partei schaden.
Und Israel nutzt den Krieg natürlich pragmatisch  für seine Interessen.  Aber es wird kontraproduktiv agieren, wenn die Zeichen auf Beilegung des Konflikts stehen.
Einzig eine realistische Chance Chamenei Junior bald zu kassieren könnte noch kriegsverlängernd wirken.

Wie ist also die Lage an den Finanzmärkten?
Der Kryptomarkt  hält sich bis jetzt erstaunlich gut in seiner Seitwärtsbewegung.  Weder Fluchtbewegungen noch Pushversuche haben ihm eine nachhaltige  neue Richtung geben können.  Ähnlich sieht es gerade beim Gold aus.
Die anderen Märkte sind kräftig  nach oben oder unten bewegt worden.  In ganz besonderem Maße der Ölmarkt.
Dass Rüstungsaktien letzte Woche nicht zum Renner geworden sind, sagt m.E. am Meisten über die echte Meinung der Marktakteure  aus.
Somit gilt die alte Weisheit: "Nach dem Verfallstag ist vor dem Verfallstag!"
Und der nächste Verfallstag ist am übernächsten Freitag. Und der hat es in sich, denn es ist ein Hexensabbat.
Wenn jetzt bald die unteren und verschiedene oberen Kursgrenzen ausgelotet sind, dann wird eine fast automatische  Gegenbewegung kommen.
Welche Anlageprodukte davon profitieren und wie nachhaltig diese Bewegung sein wird, muss bis auf Weiteres offen bleiben.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Optimismus jetzt berechtigt

 
17.03.26 10:39
Der Bitcoinchart hat im Februar einen doppelten Boden ausgebildet.
Mit dieser stabilen Unterstützung konnte sich ein relativ stabiler Aufwärtstrend begründen. Dieser gibt entsprechend begründete Hoffnung auf einen weiteren Anstieg.
Störend wirkt hier nur der Hexensabbat am kommenden Freitag. Der hat das Potential den Trend zu brechen und zu drehen. Klarheit über den weiteren Kursverlauf kann also nur die nächste Woche geben.
Beim nicht unwahrscheinlichen weiteren Kursanstieg sollte man allerdings die anzunehmende obere Kursbegrenzung bei 85000 USD im Auge haben.
Der Bitcoin ist m.E. dennoch das am stärksten manipulierte Anlageinstrument.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Immer noch Grund für temporären Optimismus

 
23.03.26 20:23
Wir haben grad aber auch gesehen, wie schnell eine Stimmung kippen kann...


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Nun ist das Rätsel gelöst

 
25.03.26 08:48
Die Kryptokurse, allen voran der Bitcoinkurs, haben sich in den letzten Wochen bekanntlich erstaunlich stabil entwickelt. Umso erstaunlicher, also unlogischer, als die Kurse aller anderen Marktsegmente  (Ausnahme sind natürlich fossile Energien) kriegsbedingt fielen.
Einschlägigen Berichten zufolge geht der relativ stabile und steigende Bitcoinkurs auf einen Strategiewechsel bei Strategy zurück. Zweifellos ein erstmal genialer Schachzug von Strategy !
Die Nachhaltigkeit ist allerdings zweifelhaft, denn betriebswirtschaftlich steht Strategy selbst wohl eher zweifelhaft da.  Michael Saylor setzt auf das Prinzip Hoffnung. Er hofft, dass der Kryptomarkt irgendwann wieder anspringt.
Der Kryptomarkt ist ein Schneeballsystem. Strategy ist für sich genommen auch ein Schneeballsystem. Jetzt werden zwei Schneeballsysteme noch enger miteinander verflochten und das Risiko wächst ins unermessliche!
Das kann durchaus noch eine Weile gut gehen. Möglicherweise auch mit relativ großen Erfolgen.
Aber nicht vergessen:
Strategy ist ein Wal, ein angeschlagener Wal. Und die institutionellen Waljäger sind auf schnelle fette Beute aus. Bezahlen wird's am Ende der "letzte Kleinanleger", denn Michael Saylor dürfte seine Schäfchen im Trockenen haben....



"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Et ess wie et ess un et blievt wie et blievt

 
03.04.26 08:55
D.h. keine besonderen Vorkommnisse. Der Seitwärtstrend bleibt erhalten. Jedenfalls vorerst.
Denn im Augenblick  sind keine besonderen Impulse für einen Ausbruch nach oben oder unten sichtbar.
Die heißen Zockerinstrumente sind grad wohl eher im Aktien- und Rohstoffsegment zu finden.
Lang und Schwarz, als Fintec, hat diese Woche das Beste Quartal seiner Firmengeschichte gemeldet. Und das, obwohl L&S kaum im Kryptomarkt aktiv ist!
Mittelfristig dürften steigende Zinsen wohl zu einem moderaten Verfall der Kryptokurse führen.
Keine gute Perspektive für Strategy. Und da könnte der nächste Knall herkommen!

Frohe Ostertage und allen Anlegern ein "Glück auf!"


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Wiederkehrende Muster

 
11.04.26 09:05
Wie stets in umsatzschwachen Zeiten, wurde über Ostern versucht den Bitcoin zu pushen.
Leider nicht von durchschlagendem Erfolg. M.E. ein Zeichen!
Kommenden Freitag ist Verfallstag. Moderate Ausschläge sind in den nächsten Tagen nicht außergewöhnlich, aber auch nichtssagend.
Frühestens nach dem Verfall kann sich, wenn überhaupt, ein nachhaltiger Trend herausschälen.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Wiederholungen

 
23.04.26 22:23
Diesmal von mir. :-)

Der Bitcoin läuft gerade unter Schwankungen aufwärts.
Ich vermute, man könnte die Welle reiten.

Wer aber länger dabei ist, weiß dass Kryptos auf Dauer nur mit den amerikanischen Hitec-Werten korrelieren. Und ich weise seit langer Zeit immer wieder darauf hin.
Der Nasdaq 100 ist m.E. die beste Referenz.
Auch nicht neu: Beim nicht unwahrscheinlichen weiteren Kursanstieg sollte man allerdings die anzunehmende obere Kursbegrenzung bei 85000 USD im Auge haben.

Andere Wiederholungen sind Manipulativ:
- Utopische Kursziele
- Vergleiche mit der Kryptovergangenheit

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Es will nicht gelingen

 
30.04.26 12:04
Der Nasdaq 100 hat einen Run und Bitcoin wird abgehängt.
Der geschwundene Zinsoptimismus mag da eine Rolle spielen.
Hinsichtlich steigender Zinsen und Renditen sind Dividendenwerte immer die bessere Lösung.
Kein Wunder, dass viele Anleger in andere Segmente wechseln.

Dem größten Bitcoinförderer, Strategy, sollte man auch nicht vertrauen. Der wird zunehmend klamm. Der Tag an dem dieser Wal geschlachtet wird, scheint nicht mehr weit zu sein. Die Folgen dürften für die meisten Kryptos katastrophal sein.

Allenfalls mit Kleinbeträgen sollte man die offensichtliche Volatilitätswelle des Bitcoinkurses reiten. Und nicht zulange drin bleiben!

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Nachtigall ik hör dir trapsen

 
06.05.26 22:33
Nun ist es raus.
Strategy muss Bitcoins verkaufen.
Wenn Sailor den Bitcoin Kurs jüngst auch gepusht hat, nutzt er nun die leicht erhöhten Kurse um sich zu verflüssigen und den Kursträumern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich würde das Insolvenzverschleppung nennen.

Meine jüngste Warnung: "Und nicht zulange drin bleiben!" hat wohl seine Berechtigung.

Das neue Geschäftsmodel von Strategy erschließt sich mir nicht wirklich. Dennoch wird es von Fans gefeiert.
D.h. die Kurse können durchaus noch weiter steigen, zumal, da institutionelle Akteure gerade eine charttechnische Welle schieben und vermutlich zum Nasdaq 100 noch Nachholbedarf unterstellt wird.

Die seinerzeit ebenso irrationale Dotcomblase lief am Ende auch über 2 Jahre.

Die Kunst ist es zu erkennen, wo eine Blase anfängt und vor allen Dingen frühzeitig zu erkennen wann sie platzen wird.

Wie bekannt, sind mir Kryptos zu substanzlos. Ein Zock auf den Realwerteindex Nasdaq 100 könnte mich eher locken...

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Wie einst Karl Valentin sagte:

 
18.05.26 08:14
"Prognosen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen."

Hinsichtlich der "Tokenisierung" der Welt kann man heute wohl nicht mehr sagen, dass alle Kryptos ohne inneren Wert sind. Zumindest die Stablecoins  bilden einen Wert ab. Wer also unbedingt Coins braucht sollte sich in diesem Segment umschauen, denn deren Kurse sind letztlich ja an den jeweiligen Basiswert gebunden. Das Endergebnis dürfte sich aber auch nur unwesentlich von den jeweiligen Aktien oder Zertifikaten unterscheiden.
Bedenklich sind m.E. nach wie vor virtuelle Coins.
Die haben keinen inneren Wert!
Sie haben nur einen Fanclub!
Fanclubs haben aber die Eigenschaft irgendwann zu schrumpfen, oder gar zu zerfallen.

Momentan scheint der Bitcoin weiter in seiner Seitwärtsbewegung gefangen zu bleiben.
Vermutlich werden interessierte Kreise irgendwann wieder Kurspflege betreiben um dann irgendwo höher in größerem Stil wieder auszusteigen.


"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Exitstrategie von Strategy

 
22.05.26 00:55
Michael Sailor hat nachgelegt und Bitcoinverkäufe  als zukünftige Normalität benannt.

Das ist nun in zweierlei Hinsicht bemerkenswert.
Zum einen spricht es für Sailor, dass er seine bisher falsche Strategie als solches erkannt hat und jetzt nachbessert.
Zum anderen gelingt ihm der Exit scheinbar, ohne das er eine plötzliche Massenflucht auslöst.

Sailors Erleuchtung ist sicherlich erst unter dem Druck seiner real geplatzten Seifenblasen gekommen.
Ein Grund fürs Platzen, vielleicht der Wichtigste, ist, dass man in Trumps pro Krypto agieren viel zu übersteigerte Hoffnungen gesetzt hat und heute die Erkenntnis reift, dass die Dinge nicht wie erträumt eintreten.
Ein anderer Grund ist sicher auch die Erkenntnis, dass sich mit realen Werten durchaus überproportionale Gewinne erwirtschaften lassen.
Das diese Erkenntnisse nicht in einer Katastrophe geendet sind, ist sicherlich dem schon längeren Bröckeln  der Kurse zu verdanken. Aber Crashpotential ist noch da und sollte nicht unterschätzt werden...

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany


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calli66:

Fatale Signale

 
31.05.26 20:06
Wenn man hier in Ariva den Bitcoinchart aufruft , stellt man fest, dass die Umsätze seit Anfang Februar geradezu ins Minimum gestürzt sind und weiter ausdünnen.
Mangelnder Umsatz zeigt Desinteresse von Anlegern.
Im Regelfall schafft das aber auch die Möglichkeit für gepushte krasse Gegenbewegungen. Aber seither wurde das ja, wie hier oft angesprochen, auch immer wieder versucht und ist immer fehlgeschlagen.
Und die Hoffnung stirbt zuletzt...
Und über die Vergleichsfunktion im Chartregister kann man den Chart des NASDAQ 100 darüberlegen.
Die Korrelation des Bitcoin zum NASDAQ 100  ist deutlich erkennbar. Bis diesen Mai. Und nun ergibt sich eine Auffälligkeit: Beide Charts entwickeln sich in entgegengesetzte Richtung. Ist die Bewegung im Gleichtakt jetzt gelöst?
Im NASDAQ 100 -Chart zeichnet sich eine zunehmende Dynamik ab. Es scheint, dass sich alle techaffinen Anleger Richtung Realwerte orientieren.

In meinem realen Leben bleibe ich also lieber bei Anlagen mit innerem Wert.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany



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calli66:

Fast alles geht rauf...

 
02.06.26 19:50
...außer Kryptos.
Der Bitcoin scheint die 2026er Tiefs testen zu wollen.
Und dann wird es richtig spannend!
Es ist m.E. noch zu früh sich auf Schönrednerideen einzulassen.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Nun ist es passiert.

 
11.06.26 01:00
Der Bitcoin hat seine Seitwärtsrange nach unten verlassen.
Gründe?
- Die steigenden Lebenshaltungskosten und die dadurch zu erwartenden Zinsanstiege.
- Das Negativsignal von Strategy.
- Die besseren Anlagealternativen mit teilweise eratischen Ausschlägen.

Gesamtbild?
Fast alle Marktsegmente fallen inzwischen tendenziell.
Wenn gerade keine Katastrophenstimmung herrscht, und das tut es nicht, kann das ansich nur an dem Geplänkel um den nächsten Hexensabbat am übernächsten Freitag liegen. Die Marktkräfte geben gerade Rückenwind um Kurse kräftig nach unten zu drücken.  Viele Hebelpapierbullen werden jetzt wohl gründlich ausgeknockt.
Wenn dieser Zeitpunkt schon so früh kommt, ist i.d.R. noch mit einem kräftigen Pullback noch vor dem Verfallstag zu rechnen. Aber Achtung! Auf den letzten Drücker wird es dann vermutlich wieder nach unten gehen.

Wie stark das Pullback ist, ist nicht so leicht zu bestimmen. Nur für den Bitcoin dürfte aber eines klar sein: Die Tops werden die Obere Begrenzung bei ca. 74 T. € nicht übersteigen. Und wahrscheinlich wird sich der Markt nach dem Hexensabbat wieder freier entwickeln. Aber vom Bitcoin dürfte  die untere Rangebegrenzung bei 60000 € durchbrochen werden. Ich denke, viele wollen endlich sehen, wer ohne Badehose schwimmt. ;-)
Irgendwo darunter werden die Karten dann neu gemischt und nichts ist unmöglich.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany

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calli66:

Nervöse Zeiten

 
17.06.26 20:08
Kurzfristig keine Prognose möglich.
Ab Samstag kommt neue Spannung auf.

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Bullenfalle?

 
23.06.26 08:51
Genau wie nach dem Maiverfallstag, gab es jetzt einen Schub für den Bitcoinkurs.

Und genau wie nach dem Maiverfallstag, brökeln jetzt die Bitcoinpreise.



Zweifellos gibt es viele Positivszenarien für steigende Kryptokurse.

Wer Geld aber nachhaltig anlegen will, sollte das große Bild nicht übersehen. Und das sagt: Zinsangst!

Selbst der Goldpreis leidet situativ darunter.



Gegenwärtig fallen die Energiepreise. Das schafft auf jeden Fall Entlastung an der Inflationsfront.

Allerdings gibt es Verbraucherpreise die zeitverzögert reagieren. D.h., wir haben noch nicht alle Facetten der Iraninflation gesehen.

Ein Grund warum die Notenbanken bei ihren Zinsentscheidungen in der letzten Woche so vorsichtig waren.



Wie kann also die naheliegende Zukunft aussehen?

Die Friedensgespräche im Nahen Osten könnten nachhaltig sein und der längst überfällige Ausschwung der meisten Volkswirtschaften nimmt einen fulminanten Lauf.

Kein Szenario für fallende Zinsen.

Oder, und das ist meine Meinung, die Amis haben in ihren Hintergedanken nur einen Waffenstillstand ausgehandelt.

Wenn sich die Preise und die Gemüter in den USA etwas beruhigt haben, geht der Krieg weiter um die jetzt verfehlten Kriegsziele dennoch zu erreichen.

Dann wehe allen, die ihre Öl- und Gasvorräte  nicht aufgefüllt haben!

Ebenso kein Szenario für fallende Zinsen.



"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Zitat von André Kostolany
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calli66:

Ein Wunder...

 
30.06.26 16:00
...wird nicht geschehn.
Für professionelle Bitcoinsammler dürfte die Erkenntnis reifen, dass horten kein Geschäftsmodell ist.
Dann schon eher Wale schlachten.
Und ich bin für bequemes mitverdienen. Egal in welche Richtung.
Die ideale Anlagestrategie für den Sommerurlaub.
Kofferpackundentspanntzurücklehn*
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