Für die schwer angeschlagene Co-Shopping-Agentur letsbuyit.com zeichnet sich ein Silberstreif am dunklen Horizont ab. In einer Pflichtmitteilung meldet die Firma, sie habe Zusagen von Altaktionären und neuen Investoren in Höhe von 52 Millionen Euro gewinnen können. Davon stünden 20 Millionen Euro sofort zur Verfügung. Der Rest werde ab März innerhalb von zwölf Monaten bereitgestellt, falls letsbuyit.com bestimmte Meilensteine, sprich Umsatz-, Ergebnis- oder Kundenziele, erreicht.
Für dieses frische Geld will das Unternehmen 125 Millionen neuer Aktien ausgeben. Die Gewinnschwelle ist für November 2002 angepeilt. Bis dahin sollen die aufgenommenen Mittel reichen, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Die Anwälte der Gesellschaft arbeiten zusammen mit dem Vorstand an einem Antrag, um zum frühest möglichen Zeitpunkt das Moratorium aufzuheben.
Über die Namen der Investoren wurde Stillschweigen vereinbart. Recherchen von BÖRSE ONLINE ergaben jedoch zwei prominente Namen, die sich an der neuen Finanzierungsrunde nicht beteiligen. Großaktionär ProSiebenSat.1 Media AG bleibt dabei, kein neues Geld in das Unternehmen zu investieren. Und Kim Schmitz, ehemaliger Hacker und Mitglied der Münchener Schickimicki-Szene, wird erwartungsgemäß nicht der Retter von letsbuyit.com sein. Nach seiner Absichtserklärung, 50 Millionen Euro in den Pleitekandidaten zu investieren, waren schnell Zweifel an der Seriosität seines Angebots laut geworden. Dabei stellte sich heraus, dass seine angebliche Kimvestor AG nicht einmal ins Handelsregister eingetragen ist.
BÖRSE ONLINE bleibt skeptisch, ob das Geschäftsmodell von letsbuyit.com eine Zukunft hat. Vom Einstieg raten wir in jedem Fall ab. Mit der Ausgabe von 125 Millionen neuen Aktien wird das Unternehmen, das derzeit nur aus einigen Servern, Software und einem Domain-Namen besteht, um keinen Cent wertvoller. Im Gegenteil: Das Grundkapital wird mit dann 215 Millionen Aktien noch weiter verwässert und die einzelne Aktie verliert entsprechend an Wert.
Für dieses frische Geld will das Unternehmen 125 Millionen neuer Aktien ausgeben. Die Gewinnschwelle ist für November 2002 angepeilt. Bis dahin sollen die aufgenommenen Mittel reichen, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Die Anwälte der Gesellschaft arbeiten zusammen mit dem Vorstand an einem Antrag, um zum frühest möglichen Zeitpunkt das Moratorium aufzuheben.
Über die Namen der Investoren wurde Stillschweigen vereinbart. Recherchen von BÖRSE ONLINE ergaben jedoch zwei prominente Namen, die sich an der neuen Finanzierungsrunde nicht beteiligen. Großaktionär ProSiebenSat.1 Media AG bleibt dabei, kein neues Geld in das Unternehmen zu investieren. Und Kim Schmitz, ehemaliger Hacker und Mitglied der Münchener Schickimicki-Szene, wird erwartungsgemäß nicht der Retter von letsbuyit.com sein. Nach seiner Absichtserklärung, 50 Millionen Euro in den Pleitekandidaten zu investieren, waren schnell Zweifel an der Seriosität seines Angebots laut geworden. Dabei stellte sich heraus, dass seine angebliche Kimvestor AG nicht einmal ins Handelsregister eingetragen ist.
BÖRSE ONLINE bleibt skeptisch, ob das Geschäftsmodell von letsbuyit.com eine Zukunft hat. Vom Einstieg raten wir in jedem Fall ab. Mit der Ausgabe von 125 Millionen neuen Aktien wird das Unternehmen, das derzeit nur aus einigen Servern, Software und einem Domain-Namen besteht, um keinen Cent wertvoller. Im Gegenteil: Das Grundkapital wird mit dann 215 Millionen Aktien noch weiter verwässert und die einzelne Aktie verliert entsprechend an Wert.
