man müsste die WSS Vermögensmanagement GmbH fragen, warum sie überhaupt (für den WSS-EUROPA T FONDS) 190.856 L&S-aktien verwaltet, https://www.morningstar.com/stocks/xstu/lus1/ownership, wenn der ruf des L&S-managements doch so schlecht ist
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man müsste die WSS Vermögensmanagement GmbH fragen, warum sie überhaupt (für den WSS-EUROPA T FONDS) 190.856 L&S-aktien verwaltet, https://www.morningstar.com/stocks/xstu/lus1/ownership, wenn der ruf des L&S-managements doch so schlecht ist
man kann an der L&S-aktie kritisieren, dass sie im freiverkehr/open market ("Basic Board") der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, https://www.ls-d.de/investor-relations/kurzportrait, dem am wenigsten regulierte segment mit den geringsten transparenzpflichten, und dem vorstand das (wohl aus kostengründen) recht ist
die notiz an der Frankfurter Wertpapierbörse im regulierten markt (General Standard) würde L&S AG nach § 15 iVm mit Tabelle X der Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse (GebO FWB) kosten (jährlich):
13.585 EUR grundgebühr + 10,20 EUR variable gebühr
wesentliche höhere (administrative) kosten verursacht aber die einhaltung der anforderungen an die erhöhte markttransparenz im regulierten markt
... die user CEOWENGFINEART zu vergleich heranzieht, notiert ebenfalls im freiverkehr, ist aber zu 66,3% in familienbesitz (Baader Beteiligungs GmbH, https://irpages2.eqs.com/download/Companies/baaderbank/factsheet_111_german.pdf) und schon deswegen nicht mit L&S AG vergleichbar
... ist nach meiner vermutung die unabhängige Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA, https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/lang-schwarz-aktiengesellschaft-mitteilung-gemas-c2a7-20-abs-6-aktg/844873, mit einem anteil von allerhöchstens 9,8%, https://www.ls-d.de/investor-relations/die-aktionaerstruktur
cum-ex:
M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA hat zur aufklärung von cum-ex-sachverhalten informationen zusammengestellt auf https://www.mmwarburg.de/de/publikationen/thema-cum-ex/
s. auch: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/cum-ex/cum-ex-skandal-herr-olearius-hat-sich-nichts-zu-schulden-kommen-lassen-warburg-banker-beteuert-seine-unschuld/28485744.html
in dieser angelegenheit liegt mindestens ein rechtskräftiges strafurteil vor: BGH-Beschluss vom 17.11.2022 1 StR 255/22 (BGH-Pressemitteilung: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/2022171.html)
... sehe ich bei rd. 1,5x
(kurs 10,90 * 9,438mio aktien)
= 103mio
/ 69,6mio bilanzielles konzerneigenkapital inkl. fonds für allgem. bankrisiken
= 1,48x
das erscheint mir im vergleich zum KBV der TRADEGATE AG WERTPAPIERHANDELSBANK (> 10x, siehe oben v. 01.09.22 21:51) als fast sensationell günstig
das ergibt sich aus meinen berechnungen zur aktie der TRADEGATE AG WERTPAPIERHANDELSBANK betreffend das geschäftsjahr 2022:
kgv TRADEGATE: 50x (110,75 /2,21, berechnung oben v. 09.02.23 12:52)
kbv TRADEGATE: 13x (110,75 /8,30, berechnung v. 01.09.22 21:51, s. auch schätzungen auf https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Tradegate-Aktie/DE0005216907)
die (mW nicht rechtskräftig abgeschlossenen, also bei finanzamt und finanzgericht anhängigen) steuerverfahren über die von der finanzverwaltung behaupteten cum-Ex-transaktionen in den jahren 2007 bis 2011 (behauptete steuerschulden nach meiner berechnung/schätzung: ca. 27mio, die bereits zurückgestellt sind) schlagen sich auch künftig mit vierteljährlich 0,4 mio zinsen nieder, wenn es sich um sogenannte hinterziehungszinsen (§ 235 Abs. 1 Satz 1 AO) handelt; zinsschuldner von hinterziehungszinsen ist derjenige, zu dessen vorteil die steuern hinterzogen worden sind (§ 235 Abs. 1 Satz 2 AO), also die L&S AG, nicht der vorstand
die "3,4 Mio. Rechts- und Beratungskosten" in 2022 (insbesondere im zusammenhang mit den angeblichen cum-ex-transaktionen 2007-2011) könnten sich künftig halbieren oder dritteln
... ist ein begriff aus der steuerlichen gewinnermittlung, aus dem jahresabschluss und für ein konto in der buchhaltung
erfreulicherweise hat L&S die position "Rechts- und Beratungskosten" (2022) spezifiziert ("EUR 3,4 Mio. Rechts- und Beratungskosten, die insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Beteiligung an so genannten Cum-Ex-Transaktionen in den Jahren 2007 bis 2011 stehen", https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/lang-schwarz-aktiengesellschaft-zufriedenstellendes-ergebnis-im-geschaeftsjahr-2022-in-schwierigem-umfeld/1760313), es handelt sich also nicht um beratungskosten im alltagsgeschäft
@CEOWENGFINEART (nochmals): die "3,4 Mio. Rechts- und Beratungskosten" in 2022 könnten sich daher künftig halbieren oder dritteln
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 11 | 2.725 | Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme | HSK04 | VerlustExperte | 23.01.26 14:47 | |
| 51 | 9.891 | KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar | Triade | Raymond_James | 02.01.26 19:22 | |
| 11 | 105 | Lang & Schwarz WKN 645932 | PrivateEquity | lerchengrund | 14.11.25 07:24 | |
| 7 | L&S mit Volldampf Richtung HV | Aktien Lord | hobbytrader79 | 13.07.18 07:51 |