aber manchmal auch sehr unterschiedlich zum realen (Depot-)Leben, weil man dort nicht die Chance hat umzuschichten.
Läuft es gut, dann ist man "gezwungen" die Gewinne laufen zu lassen, man kann weder einen Teil noch das ganze mitnehmen. Ich hatte letztes Jahr einen Wert im Depot, der fast 100% gestiegen war und bis Ende Dezember fast alles wieder abgegeben hat. Da war der Investitionszeitpunkt gut gewählt, aber das standing des Wertes war halt nichts.
Und gerade weil 2007 erwähnt wurde: Am besten waren (neben shortern) natürlich die dran, die frühzeitig das Desaster durch desinvestment begleitet haben, denn ausgerechnet die wenigen Werte zu erwischen, die in so einem Jahr trotzdem steigen, ist natrülich fast unmöglich.
Wenn so eine Phase kommt, ist zuschauen mit hoher cashquote richtig. Und dann die Tiefzone erahnen und die übermäßig abgeschlachteten Werte (wie z,B, eine Drillisch) abgreifen. Keine Sache für schwache Nerven, aber für die richtige Nase.
Und das richtige Standing Aktien zu halten. Denn auch Drillisch oder früher Solarworld usw.: All diese tenbagger verlieren immer wieder 20, 30 oder gar mehr Prozent, auf ihrem Weg nach oben. Das muss man mit einer überzeugenden Fundamentalanalyse und begleitender Charttechnik auch mal aushalten können.