Anzeige
Meldung des Tages: Geologische Rarität, starke Zahlen – steht hier die Neubewertung bevor?

K1-Skandal gewinnt an Aufmerksamkeit


Thema
abonnieren
Beiträge: 53
Zugriffe: 3.379 / Heute: 1
Libuda:

K1-Skandal gewinnt an Aufmerksamkeit

 
30.10.09 19:28
www.n-tv.de/wirtschaft/...-groessere-Kreise-article570967.html
Antworten
Libuda:

Something about THE GERMAN TIGERS

 
30.10.09 19:34
www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/...-article297839.html
Antworten
Libuda:

Wenn die Bundesbank das Bafin

 
30.10.09 23:15
übernimmt, hat sie da offensichtlich einiges auszumisten.
Antworten
Libuda:

Nach meinen Beobachtungen scheint die Bafin

 
30.10.09 23:19
erhebliche Probleme mit der Durchsetzung der folgenden Regelungen zu haben:

www.bilkog.de/
Antworten
Libuda:

Denn ich gewinne immer mehr den Eindruck

 
30.10.09 23:22
Bodo 'Schnabel ist wieder mitten unter uns:


www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223855,00.html
Antworten
Libuda:

Ein ganz klein wenig kann man den Bodo verstehen

 
30.10.09 23:41
wenn er uns erkärt: ""Ich konnte mich dem Sog des Neuen Marktes nicht entziehen", hieß es in Schnabels Erklärung, "mein Fehler bestand darin, dass ich in der Euphorie ausschließlich zukunftsorientiert gedacht habe". Er sei sich jedoch sicher gewesen, die nach seinen Worten "vorgezogenen Umsätze" rasch durch wirkliche Umsätze ersetzen zu können. Das Unternehmen musste im Frühjahr einräumen, dass gerade einmal 1,4 Prozent des angeblichen Umsatzes von zuletzt 93,6 Millionen Euro tatsächlich nachweisbar seien."

Aber heute müssten auch die letzten Spinner die Geburtswehen des Neuen Marktes ausgebrütet haben.
Antworten
Libuda:

Was uns in Deutschland fehlt, ist

2
31.10.09 00:12
was die Ami's machen:

www.nytimes.com/2009/10/17/business/...mp;partner=yahoofinance

Beim Bodo Schnabel hat das ja die Justiz noch hinbekommen, aber der Bodo hatte Pech. Wäre der eine Nummer größer oder zwei Nullen größer gewesen, wäre ihm nichts passiert, er würde jetzt auf seiner Burg im Tessin sitzen, dicken Pensionen von einer Bank oder Landesbank bekommen und ab und zu Kunstausstelungen in Deutschland besuchen, die wir Steuerzahler finanzieren, denn deutsche Staatsanwalte sehen häufig nur dann Offizialdelikte, wenn sich ein Dorftrottel bei Armani mit einem ungedeckten Scheck für 2.000 Euro neu einkleidet, aber nicht, wenn Bängster 2 oder 20 Milliarden versäbeln und dann dafür 2 oder 20 Millionen Boni kassieren.

Aber das hat in Deutschland eine lange Tradition, schließlich wurde der ermittelnde Staatsanwalt im Flick-Prozess vor zig Jahren auch von München in die Provinz versetzt. Und Steuerbeamte, die die Steuerschulden  für die gigantischen Unterstützungen für unfähige und Gesetze übetretende Bängster eintreiben, werden schon einmal in den Ruhestand versetzt, wenn sie die Ruhe der oberen 10.000 stören. Wir waren schon immer ein wenig Bananenrepublik und sind es heute noch. Aufregend ist immer wieder, wenn wir uns über Russen und andere aufregen, die das auch machen, aber noch nicht so mit dieser kriminellen Eloquenz ausgestattet sind, um das so gut verbergen zu können wie unsere kriminellen Prominenten.
Antworten
Libuda:

Das Bafin scheint völlig ponzi-resistent

 
31.10.09 01:13
finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=

Meine Frage an Sanio: Wer hat Dich geimpft, dass du so resistent gegen notwendigen Ponzi-Nachforschungen bist?

Ob Bängster, Anlagebetrüger oder Bilanzfälscher - vor Dir scheint wirklich jeder sicher zu sein.
Antworten
Kritiker:

Neuer Wein in alte Schläuche

3
31.10.09 01:24
Denn - wie ich vermutete - Asmussen wird von Schäuble übernommen.
Vermutet habe ich, daß Angie das Milliarden-Gezocke der GroßKoali verstecken muß.
Deshalb durfte H.O.Solms nicht das Ministerium aufräumen.

Es gibt nicht nur Vermutung, daß die Finanzkrise von unseren Politi's selbst hereingeholt wurde.
Daher die hastigen Reaktionen.

Ein Trost bleibt uns, die süd-ital.-Mafia blieb nahezu fern, weil die Konkurrenz zu stark ist (?) - !
Antworten
Libuda:

Danke für diesen Aspekt - daran habe ich noch gar

 
31.10.09 11:24
nicht gedacht. Um die Leichen unter Verschluss zu halten, ist der Schäubele genau der richtige Mann - da werden wir von den Mauscheleien zugunsten der Bängster unter der Regie von Steinbrück und Asmussen nie etwas erfahren. Die Leidtragendend sind die deutschen Steuerzahler, die weltweit für die Bängsterstückchen am meisten büßen mussten. Wenn man sieht, wie die Amis heute mehr zurück bekommen als sie in den Bankensektor hineingesteckt haben, kann man gut erkennen, welche Flaschen da am Werk waren.

Logischerweise ist der Solms der wesentlich bessere Fachmann und halte ihn - trotz anderer Auffassung zum Steuertarif - für gradliniger und ehrlicher als den Parteisoldaten Schäubele.
Antworten
Libuda:

Derartige Fälle gab es allerdings bisher nur in

 
01.11.09 14:47
in den USA:

wallaby.de/news/onlinerecht/...f-zum-verh%C3%A4ngnis-p360.html
Antworten
Libuda:

Allerdings gab es auch in Deutschland

 
01.11.09 14:54
schon Haftstrafen wegen Pushens:

www.abisz.genios.de/r_sppresse/daten/...08/bonl.A44923057.html
Antworten
Libuda:

Schon älter, aber immer noch immer interessant

 
01.11.09 15:00
das Buch von Cramer "Trading with the Enemy" zu diesem Thema:

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,200918,00.html
Antworten
Reinyboy:

So isses mit den Finanzgänstern,

2
01.11.09 15:13

wie weich wird dann wohl erst ein Bängster behandelt, hehehehehe.......

 Ex-Comroad-Chef Bodo Schnabel auf freiem Fuß Der wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige Comroad-Chef Bodo Schnabel ist seit September 2005 wieder auf freiem Fuß. Zuvor hatte er schon als Freigänger für eine Unternehmensberatung arbeiten dürfen. München - Der wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige Comroad-Chef Bodo Schnabel ist seit September 2005 wieder auf freiem Fuß. Dies sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler gegenüber manager-magazin.de. Bodo Schnabel: Ein freier Mann seit September 2005 © DPADas Landgericht München I hatte Schnabel im November 2002 wegen Kursbetrugs, Insiderhandels und gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt. Schnabel wurde Anfang April 2002 verhaftet und kam in Untersuchungshaft. Seit September 2004 arbeitete er als Freigänger in einer Unternehmensberatung. Seine mitangeklagte Ehefrau Ingrid hatte damals wegen Beihilfe zwei Jahre auf Bewährung erhalten. Außerdem wurden rund 20 Millionen Euro aus dem Privatvermögen des Paares eingezogen. Das Ehepaar hatte durch Luftbuchungen und falsche Umsatzmitteilungen den Aktienkurs des Telematik-Unternehmens nach oben getrieben. Einen Teil der Kursgewinne schöpfte das Paar durch Aktienverkäufe ab. Der Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahr 2001 wurde mit gut 93 Millionen Euro angegeben. Davon waren rund 90 Millionen Euro frei erfunden. Den gesamten Betrugsschaden schätzte die Staatsanwaltschaft auf rund 70 Millionen Euro. Das Gericht wertete diesen "exorbitant" hohen Schaden als strafverschärfend.

 

http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,397280,00.html

Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
Libuda:

Ich will doch hoffen, dass dann die Frau Merkel

 
01.11.09 15:16
nicht das bekannte kleine Frühstück in den Knast schickt.
Antworten
Libuda:

Und wenn es denn doch sein muss

 
01.11.09 15:20
sollte es bei einem Metzgermeister gekauft werden und nicht beim Hotel Adlon. Aber vielleicht klappt das ja, denn die FDP will ja den Mittelstand stärken.
Antworten
Libuda:

Wenn es stimmt, was in dem Text von meinem

 
01.11.09 16:53
Ausgangstext steht, dass das Bafin hier Prozesse verloren hat, dann haben die deutschen Bundestagsabgeorndeten auf Kosten Ihrer Wählerinen und Wähler geschlafen - denn dann muss man Gesetze schaffen, wie sie Amis haben, wo man öfter Kapitalmarktverbrecher in Handschellen sieht:


"Kiener konnte seine Geschäfte jahrelang unter den Augen der Finanzaufsicht betreiben, obwohl diese ihm 2001 die Verwaltung von Finanzportfolios untersagt hatte. Verfahren zur Einstellung zweier Investmentfonds hatte Kiener gegen die BaFin gewonnen. Ein weiterer Prozess ist noch nicht entschieden.

Bei Finanzdienstleistern, die auf dem Grauen Kapitalmarkt agieren, sind der BaFin die Hände gebunden. Die Behörde könne nur eingreifen, wenn die Geschäfte unter das Kreditwesengesetz fielen, sagte eine Sprecherin. Schätzungsweise gibt es in Deutschland aber tausende Anbieter, die nicht nach diesem Gesetz agieren. Politiker und Verbraucherschützer versuchen seit Jahren, diesem Problem Herr zu werden - bislang ohne Erfolg."
Antworten
Libuda:

In der Regel sind aber der Bafin

 
01.11.09 16:57
nicht die Hände gebunden, denn nur wenige Investoren sind heute noch so bescheuert und investieren am Grauen Kapitalmarkt.

Der Normalfall ist aber: Es gibt gute Gesetze wie das Wertpapierhandelgesetz, aber keiner wendet sie an.

Zwar gibt es auch im Wertpapierhandelsgesetz Lücken, aber Parlamente sind ja dazu da, bestehende Gesetze zu verbessern.
Antworten
Libuda:

Denn solche Bilder wie unter der nachstehenden

 
01.11.09 17:05
Adresse wäre auch schon nach dem momentan geltenden Wertpapierrecht in Deutschland möglich:

www.nytimes.com/2009/10/17/business/...mp;partner=yahoofinance


In diesem Zusammenhang einmal ein Vergleich: Was würde passieren, wenn man im Straßenverkehr sämtliche Geschwindigkeitskontrollen abschaffen würden, die Bußgeldstellen ihre Arbeit einstellen und deutsche Staatsanwälte wegen entsprechenden Vergehen die Strafverfolgung einstellen?
Antworten
Libuda:

Selbt die viel gescholtenen Russen wollen

 
01.11.09 17:32
besser sein als wir:

www.n-tv.de/wirtschaft/...droht-mit-Strafen-article572389.html

Nicht auszuschließen ist allerdings, dass es ihnen wie uns auch ergeht: Gute Gesetze helfen nichts, wenn sie nicht angewendet werden.
Antworten
Libuda:

Interessant ist allerdings

 
01.11.09 17:35
dass in dem vorstehenden Artikel auch ausdrücklich Journalisten angeführt sind:

"Es sieht Strafen für Insiderhandel oder Marktmanipulationen von Händlern beziehungsweise Journalisten vor, wenn es um mehr als eine Million Rubel (23.000 Euro) geht."

Obwohl es zugegebenermaßen recht schwierig ist, zwischen der Meinung eines Journalisten, die er selbstverständlich äussern soll, und gesetzeswidrigem Pushen zu trennen.
Antworten
Libuda:

Da tauchen tatsächlich Probleme auf

 
01.11.09 19:28
die ich auch rechtlich nur schlecht beurteilen kann: Wie wäre z.B. zu entscheiden, wenn ein Journalist eine Aktie zu einem Euro vorkauft und dann in einer Zeitschrift einen Artikel veröffentlicht, dass sich die Aktie verzehnfachen wird?

Das ist vermutlich ein schwieriger Grenzfall. Vermutlich müsste man ihm nachweisen können, dass er nur deshalb an die Verzehnfachung glaubt, weil er sie durch die Veröffentlichung seines Artikels herbeizuführen glaubt - und das ist sicher sehr schwer. In den USA müssen - soweit ich weiss - Autoren, die zu einer Aktie schreiben, anführen, ob sie diese Aktie in ihren Beständen haben oder nicht. Einige deutsche Autoren machen das auch, aber offensichtlich ist das freiwillig.

Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung in diesem Rechtsbereich sollte die Einführungen einer entsprechenden Klausel sein. Ideal wäre es, wenn Joournalisten auch noch grobe Beträge angeben müssten, z.B.: unter 100.000 Euro, zwischen 100.000 und 500.000 Euro, zwischen 500.000 Euro und 5 Mio. Euro, über 5 Mio Euro. Und es dürfte sich nicht auf die nur schreibende Person beziehen.

Wem das nicht passt, kann eben über das Wertpapier keinen Artikel schreiben. Davon geht schließlich nicht Welt unter, wenn man nicht gerade bei marktengen Titel durch sein Schreiben den Kursanstieg herbeiführen wollte.
Antworten
Astragalaxia:

scheinst ja viel langeweile zu haben

 
01.11.09 19:33
Antworten
Libuda:

Im Artikel, der meinem Posting 5 zugrunde lag

 
01.11.09 19:42
stand ein sehr schöne Textstelle:

"Zu einem Clown gehört auch ein Zirkus, und dieser Zirkus hat sich Neuer Markt genannt", sagte Staatsanwalt Peter Noll in seinem Plädoyer. Man müsse erstaunt darüber sein, dass sämtliche Kontrollmechanismen des Marktes versagt hätten, "von den Wirtschaftsprüfern ganz zu schweigen". Die Finanzbranche habe Schnabels Phantasiezahlen stets geglaubt: "Man fragt sich, was Marktanalysten vom Marktgeschehen wissen."

Zu einigen Geschehnissen in der letzten Krise gehörte auch ein bestimmter Zirkus. Es wird allerdings Zeit, dass im Anlagezirkus gewaltig aufgeräumt wird.
Antworten
Libuda:

Noch eine Ergänzung zu meinem Posting 20

 
01.11.09 22:14
denn dort steht in dem von mir zitierten Text über die neuesten russischen Gesetzesvorhaben:

"Den Ertappten drohen künftig Geldstrafen von bis zu einer Million Rubel sowie bis zu sechs Jahre Gefängnis.

Wenn bei der Manipulation das Internet oder die Medien zur Hilfe genommen werden, erhöht sich die Strafe auf bis zu sieben Jahre Haft."

Interessant ist, dass die Manipulation im Internet sogar stärker bestraft wird. Was mich dabei besonders interessieren würde, wäre, wie die Russen in diesem Zusammenhang das Verhalten von Moderatoren auf Internetboards beurteilen. Denn das ist ja ein besonders interessanter Ansatzpunkt. Zum Beispiel würde mich interessieren, ob in Russland ein Moderator eines Internetboards auch bis zu sieben Jahre Knast bekommt, wenn der Postings löscht, die dem Disclaimer dieses russischen Aktienboards entsprechen und  die sich gegen das Pushen einer Aktie auf Aktienboards und Zeitschriften wehren.
Antworten
Libuda:

Sanio ist ein Witzbold

 
01.11.09 23:03
und verhöht mit der folgenden Nummer die deutschen Steuerzahler und ehrlichen Anleger:

www.welt.de/die-welt/wirtschaft/...llmacht-der-Bundesbank.html
Antworten
Libuda:

Besonders lächerlich ist diese Formulierung

 
01.11.09 23:07
"Die BaFin übe "Maßnahmenaufsicht" aus, die tief in die Grundrechte Einzelner eingreife."

Wir alle wissen, dass die Bafin seit Jahren eine Nichtmaßnahmenaufsicht praktiziert, die unsere Grundrechte verletzt - sei es als Anleger, wo uns Anlagebetrüger unbehelligt abzocken dürfen, oder als Steuerzahler, wo die Untätigkeit und Unfähigkeit von Sanio jeden deutscher Steuerzahler, vom Säugling bis zum Greis, zigtausende Euro gekostet hat.
Antworten
Libuda:

Wichtig ist auch, dass Staatsanwaltschaften

 
02.11.09 16:53
wegen Betrugs ermitteln und falls es zu einer Verurteilung kommt, das Doppelte des Ergaunerten eingezogen wird (das geben unsere Gesetze, wenn ich richtig informiert bin, jetzt schon her, wenn ich mich an Presseberichte zu Drogenbandenprozessen richtig erinnere). Was viele Staatsanwaltschaften noch nicht wahr haben wollen, ist, dass hier ein Offizialdelikt vorliegt - und nicht nur wenn ein Dorftrottel mit einem ungedeckten Scheck über 2.000 Euro bei Armani einkauft. Aber offensichtlich sind in Deutschland Straftaten im Finanzbereich ab einer bestimmten Großenordung weitestgehend "Off-Limits" - und K1 nur ein ab un zu verabreichtes Deckmäntelchen.
Antworten
Libuda:

Ich gehe einmal davon aus

 
03.11.09 20:24
dass nach der Wirtschaftskrise, die durch Zocken mitverursacht wurde, und nach den Gesehnissen, zu dem dieser Thread geschrieben wurde, niemand mehr auf Ideen kommt, wie sie noch im letzten Jahren in deutschen Zeitungen zu lesen waren:

www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...utschen_aid_257227.html
Antworten
Libuda:

Den letzten Satz im vorstehenden Artikel

 
03.11.09 20:43
möchte ich etwas abändern. Dass man der Börse auch verlieren kann, wissen die meisten Leute und fordern da auch nicht, dass der Staat eingreifen soll. Das an der Börse manipuliert werden kann, ist aber auch erwiesen - und da sollte der Staat bzw. das sein Organ - das Bafin - energisch eingreifen. Man benötigt dazu kaum neue Gesetze, man muss die bestehenden, z.B. über Marktmanipulationen, nur anwenden.
Antworten
Libuda:

Madoffs Buchprüfer gesteht

 
04.11.09 09:41
www.n-tv.de/wirtschaft/...chpruefer-gesteht-article575201.html
Antworten
Libuda:

Auch für Börsenjournalisten gilt Kapitalmarktrecht

 
04.11.09 16:46
lautet heute eine Überschriften in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

www.faz.net/s/...2E812580E4E2120768~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Libuda:

Trotz unterschiedlicher Auffassungen gab es

 
04.11.09 16:51
zu einem Punkt Einigkeit, den ich aus dem Text in meinem obigen Posting zitiere:

"Wobei auch in der Fraktion der anwesenden Presserechtler Übereinstimmung herrschte, dass allein der Besitz eines Presseausweises nicht ausreichen könne, um Aktien, die ein Artikelschreiber womöglich selbst besitzt, ungestraft hochjubeln und dann schnell verkaufen zu können – ein Vorwurf, der unter dem Fachbegriff „Scalping“ schon einige prominente Betreiber von „Börsenbriefen“, Anlegermagazinen oder (auch öffentlich-rechtlichen) Börsensendungen getroffen hat."

Leider habe ich hier den Eindruck, dass das Bafin auf diesem Sektor fast nichts unternimmt - ob das schon Rechtsbeugung ist, kann ich als Nichtjurist nicht beurteilen.
Antworten
Libuda:

Ich stimme allerdings auch dieser These zu

 
04.11.09 18:10
die aus dem vorstehenden Artikel hier zitiere:

"Zugunsten redlicher Berichterstatter pochte der Verfassungsrechtler Christoph Ohler von der Universität Jena auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Zwar sei es richtig, wenn Gerichte ebenso wie die Selbstverpflichtungen der meisten Verlagshäuser und auch das Arbeitsrecht eine sorgfältige Berichterstattung verlangten. „Doch der dabei aufgestellte Sorgfaltsmaßstab darf den Kommunikationsprozess nicht ersticken“, warnte der Lehrstuhlinhaber. Das „Rechtsgut der ungestörten Preisbildung an den Finanzmärkten“ müsse geschützt werden."

Aber die Meinungs- und Pressefreiheit und auch das Rechtsgut der ungestörten Preisbildung an den Finanzmärkten wird meines Erachtens nicht beschädigt, wenn der Autor aufgrund eines zu erlassenden Gesetzes erklären muss, ob er (und ihm verbundene Personen, soweit er von deren Aktivtäten informiert ist) entsprechende Aktien besitzt oder nicht. Meines Erachtens muss man dieses Gesetz gar nicht beschließen, sondern diese Pflicht  lässt sich auch aus dem Wertpapierhandesgesetz ableiten - aber sicher ist sicher, denn bekanntlich ist man nirgends so unsicher wie auf Hoher See und vor Gericht und daher sollte eine Gesetz her, dass den Richtern keine Ermessenspielräume in dem angesprochenen Punkt lässt.
Antworten
Libuda:

Auch wir sollten wie die Amis mehr Geld + Personal

 
04.11.09 18:46
in die Wertpapieraufsicht stecken:

finance.yahoo.com/news/...ries&pos=1&asset=&ccode=

Ein funktionierender Kapitalmarkt ist ein wesentlicher Nährboden für mehr Wachstum. Die Mögeleien am Neuen Markt haben z.B. für viele Jahre Ipo's beschädigt.
Antworten
Libuda:

Daher können die Amis auch so etwas durchziehen

 
05.11.09 20:08
finance.yahoo.com/news/...ries&pos=1&asset=&ccode=
Antworten
Libuda:

Und die Amis sind weiter auf einem guten Weg

 
06.11.09 22:53
www.faz.net/s/...05A49A29D9EA9DB6E6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Während das Bafin und die zuständigen Staatsanwaltschaften offensichtlich den Schlaf der Ungerechten schlafen. Meint Ihr wirklich, dass in Deutschland alle Bängster treu zu ihrem Unternehmen gestanden haben und kein Börsenmagazin-Schreiben je eine Aktie gepusht hat und alle Moderatoren auf deutschen Internet-Boards Engel sind?
Antworten
Libuda:

Deckname Octopussy

 
06.11.09 23:12
www.faz.net/s/...39891497D3A0D40921~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Warum wendet die deutsche Justiz derartige Maßnahmen nur gegen den Raub von Banktresoren von Banden aus Osteuropa an und nicht gegen die sehr viel schädlicheren Weiße-Kragen-Täter unter uns?

Fragen über Fragen. Joe Sixpack wird hier immer besser geschützt, Lieschen Müller leider noch nicht.
Antworten
Libuda:

Fast keinerlei Schutz gibt es in Deutschland

 
07.11.09 13:30
vor Scalping.

Was darunter zu verstehen ist, wird hier unter Wikipedia erklärt:

de.wikipedia.org/wiki/Scalping
Antworten
Libuda:

Die entscheidenden Passagen zu dem Begriff

 
07.11.09 13:41
der Marktmanipulation findet Ihr in der Marktmanipulations-Konkretisierungsverordnung, die auf der Basis des § 20a des Wertpapierhandelsgesetzes erlassen wurde. Wenn sich die Bafin um deren Durchsetzung drückt, ist es Aufgabe der vorgesetzten Behörde des Bafins, des Finanzministeriums, das durchzusetzen. Da der neue Finanzminister Schäubele ja von der Juristerei kommt, sollte er sich damit schleunigst befassen. Wenn auch diese Marktmanipulations-Konkretisierungsverordnung und der § 20a des Wertpapierhandelsgesetzes zu viel Spielräume lassen, sollte Herr Schäubele schnellsten eine neue Gesetzesvorlage auf den Weg bringen oder die Verordnung, ändern - denn das letztere kann er selber.

Allerdings meine ich, dass auch die momentane Fassung der Marktmanipulations-Konkretisierungsverordnung schon genug Handhabe bietet, wie die folgenden Passagen zeigen:



§ 4 Sonstige Täuschungshandlungen
(1) Sonstige Täuschungshandlungen im Sinne des § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 des Wertpapierhandelsgesetzes sind Handlungen oder Unterlassungen, die geeignet sind, einen verständigen Anleger über die wahren wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere Angebot und Nachfrage in Bezug auf ein Finanzinstrument, an einer Börse oder einem Markt in die Irre zu führen und den inländischen Börsen- oder Marktpreis eines Finanzinstruments oder den Preis eines Finanzinstruments an einem organisierten Markt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum hoch- oder herunterzutreiben oder beizubehalten.

(2) Anzeichen für sonstige Täuschungshandlungen sind auch Geschäfte oder einzelne Kauf- oder Verkaufsaufträge, bei denen die Vertragspartner oder Auftraggeber oder mit diesen in enger Beziehung stehende Personen vorab oder im Nachhinein
1. unrichtige oder irreführende Informationen weitergeben oder
2. unrichtige, fehlerhafte, verzerrende oder von wirtschaftlichen Interessen beeinflusste Finanzanalysen oder Anlageempfehlungen erstellen oder weitergeben.
(3) Sonstige Täuschungshandlungen sind insbesondere auch
1. die Sicherung einer marktbeherrschenden Stellung über das Angebot von oder die Nachfrage nach Finanzinstrumenten durch eine Person oder mehrere in Absprache handelnde Personen mit der Folge, dass unmittelbar oder mittelbar Ankaufs- oder Verkaufspreise dieser Finanzinstrumente bestimmt oder nicht marktgerechte Handelsbedingungen geschaffen werden;
2. die Nutzung eines gelegentlichen oder regelmäßigen Zugangs zu traditionellen oder elektronischen Medien durch Kundgabe einer Stellungnahme oder eines Gerüchtes zu einem Finanzinstrument oder dessen Emittenten, nachdem Positionen über dieses Finanzinstrument eingegangen worden sind, ohne dass dieser Interessenkonflikt zugleich mit der Kundgabe in angemessener und wirksamer Weise offenbart wird.
Antworten
anjab:

was haste jetzt wieder für ein prob?

 
07.11.09 13:43
Antworten
Libuda:

Sehr präzise ist der einleitende Satz

 
07.11.09 16:08
bei Wikpedia in meinem Scalping-Posting in 39: "Scalping (englisch to scalp: „skalpieren, das Fell über die Ohren ziehen“) bezeichnet das Vorgehen mancher Fondsmanager, Herausgeber von Börsenbriefen, Wirtschaftsjournalisten und anderer umgangssprachlich bisweilen „Börsengurus“ genannter Personen, zu einem günstigen Kurs marktenge Aktien meist kleiner Unternehmen zu kaufen und anschließend gezielt positive Meldungen über das Wertpapier auszustreuen und es in der Öffentlichkeit zum Kauf zu empfehlen."

Allerdings würde ich Wikipedia noch folgende Ergänzung empfehlen: Besonders wirksam ist Scalping, wenn die oben genannten "Scalper", Fondsmanager, Herausgeber von Börsenbriefen, Wirtschaftsjournalisten und andere umgangssprachlich bisweilen "Börsengurus" genannten Personen, Aktionen zum Pushen einer Aktie simultan koordinieren und sich somit zu einer kriminellen Bande zusammenschließen."
Antworten
Libuda:

In Deutschland wäre das nie raugekommen

 
07.11.09 18:44
weil das Bafin und die zuständigen Staatsanwaltschaften derartige Machenschaften nach meiner Einschätzung tolerieren.

www.faz.net/s/...CAB9BA04E9837CD9F9~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Astragalaxia:

mir fällt auf

 
07.11.09 19:46
dass du in allen deinen threads monologe schreibst...warum?
Antworten
Libuda:

Das war im Abacho-Thread

 
07.11.09 21:06
wo ich zuletzt geschrieben haben, sicher nicht der Fall.

In einigen anderen Threads sind sicher manche von mir angepackte Themen sehr kompliziert, sodass mancher dazu nichts schreiben kann.

Und schließe schreibe ich sehr viel zu im Hot-Stock-Bereich zu einer Aktie, nämlich Internet Capital, die eigentlich gar keine Hot-Stock-Aktie mehr ist, seit sie seit Jahren mit 100% Eigenkapital arbeit - aber ich will, weil dieser Thread nun fast vier Jahre besteht, den Board nicht wechseln. Bei dieser Aktie gab es früher recht lebhafte Diskussion, aber seit die mit 100% Eigenkapital arbeiten, ist die Zocker-Fantasie verschwunden. Trotzdem greifen da im Schnitt 100 Poster pro Tag zu. Allerdings ist der Nutzen da für mich sehr viel geringer als früher, denn eigentlich poste ich da, um auch etwas von anderen zu erfahren.
Antworten
Libuda:

Und viellicht noch ein Ergänzung

 
07.11.09 21:10
Postings von Ahnungslosen, die sich profilieren wollen, habe ich, aber nur wenn sie unverschämt sind, abgebürstet - denn für derartige Spielchen ist mir meine Zeit zu schade.
Antworten
Libuda:

In meinem Posting 42 hatte ich

 
07.11.09 22:20
Wikipedi ja folgende Einleitung empfohlen:

Allerdings würde ich Wikipedia noch folgende Ergänzung empfehlen: "Besonders wirksam ist Scalping, wenn die oben genannten "Scalper", Fondsmanager, Herausgeber von Börsenbriefen, Wirtschaftsjournalisten und andere umgangssprachlich bisweilen "Börsengurus" genannten Personen, Aktionen zum Pushen einer Aktie simultan koordinieren und sich somit zu einer kriminellen Bande zusammenschließen."

Ich könnte mir beim Scalping auch noch einige Steigerungen vorstellen.

Erste Steigerung: Das ganze würde durch von der kriminellen Bande installierten ID's auf Aktienboards unterstützt.  Solche ID's existieren nach meiner Wahrnehmung schon. Man erkennt sie meines Erachtens, dass sie im wesentlich nur während der üblichen Büroöffnungszeiten posten - also an Samstagen und Sonntagen eine Auszeit haben, denn die von diese Banden Angestellten sind eben auch nur Arbeitnehmer.

Zweite und ultimative Steigerung: Die Banden schleussen auf Aktienboards Moderatoren ein, die negative Postings zu einer Aktien löschen und der Verfasser sperren.
Antworten
Libuda:

Ob Ihr den zweiten Punkt in meinem

 
07.11.09 23:22
letzten Posting schon beobachtet habt, überlasse ich Euch.
Antworten
Libuda:

Auch in Europa soll es jetzt den Anlagebetrügern

 
08.11.09 19:09
härter an den Kragen gehen.

www.handelsblatt.com/finanzen/...anager-unter-beschuss;2480562
Antworten
Libuda:

Eine Passage aus dem Text in meinem

 
08.11.09 19:16
letzten Posting kann ich allerdings nicht nachvollziehen:

"Den Anlegern der K1-Fonds wird das allerdings wenig nützen. Sie zittern seit Ende Oktober um ihr Geld. Damals wurde K1-Gründer Helmut Kiener verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Würzburg wirft dem 50-jährigen gelernten Psychologen vor, die Großbanken Barclays und BNP Paribas um rund 280 Mio. Dollar geprellt zu haben. Er soll rund um den in der Karibik registrierten Hedge-Fonds K1 Global Sub Trust ein verzweigtes Netz an Firmen aufgebaut und Geld für Luxusimmobilien in Florida, Flugzeuge und Helikopter abgezweigt haben. Doch selbst eine strengere Regulierung hätte die Anleger nicht schützen können. Denn die deutsche Finanzaufsicht BaFin untersagte Kiener bereits 2001 das Geschäft. Gestört hat ihn das nicht. Seitdem haben seine Fondsgesellschaften K1 Invest und K1 Global ihren Sitz auf den British Virgin Islands – und deren Aufsicht gilt als ausgesprochen lax."

Frage an das Bafin: Warum hat das Bafin nicht auch den Vertrieb in Deutschland untersagt? Sollte British Virgin Islands sich über Großbritannien aufgrund des Europarechts die Vertriebsmöglichkeiten erschlichen haben, gilt es den Briten den Pistole auf die Brust zu setzen. Aber untersagen hätte das Bafin den Vertrieb auf alle Fälle können und dann hätten die British Virgin Isalnds gegen ihre Diskriminierung als "Europäer" klagen können. Das hätte vermutlich soviel Staub aufgewirbelt, dass keiner die Papiere des Herrn Kiener vertrieben hätte.
Antworten
Libuda:

Wir Deutschen haben die besseren Madoffs

 
15.11.09 22:05
dank der "exzellenten" Arbeit des Bafins:

www.ftd.de/finanzen/alternativen/...ebertrumpfte/50037748.html


Da her mein Rat an alle Anlagebetrüger, wie z.B. Scalper und in Bilanzen wichtige Risiken verschweigende CEO's: Kommt alle nach Deutschland - da passiert Euch nichts.
Antworten
Libuda:

Und noch ein Rat als Schutz

 
15.11.09 22:08
vor den zuständigen Staatsanwaltschaften: Bescheisst nicht um kleine Summen, denn sonst seit ihr dran.
Antworten
xerxes29:

Kiener K1/VS Spanien

 
09.12.10 14:37

Es wird noch mal spannend. Frerichs - der genau wie Smolek, Mittendorf, Zündorf, Plath und wie sie alle heißen, nur Handlanger Kieners war - hatte sein Büro geräumt, bevor die spanische Polizei zugriff auf seine Unterlagen bekam.
Diese Unterlagen lagerten bei seinem Sohn auf Mallorca und sind Basis einer neuen Dokumentation, die jetzt paralell zur Prozesseröffnung fertig gestellt wurde.
Besonders interessant ist wohl, das aufgezeigt wird wie bereitwillig die Banken (Zürich Capital Markets, später BNP Parisbas, Bear Stearns , jetzt JPM und Barclays mitgespielt haben.
Vor allem ist auch spannend, wer denn am Anfang (August/September 2002)überhaupt bei der Schaffung des K1 Konstrukts mitgeholfen hat.
Jedenfalls wird hier gleich bei mehreren Beteiligten grob fahrlässiges Handel aufgezeigt. Auch von einem namhaften Wirtschaftsprüfer, der Vorgänger der Treukapital war.
Involvierte Anwälte bekommen wohl auch ihr Fett weg.
Es wird einige peinliche Fragen geben und die sog. Opfer werden sich hiernach weitere Krokodilstränen sparen können.
Mehr hier: www.vsspanien.info/

 

p.s. Das ausgerechnet obige Wertpapierhandelsbank in diesem Thread Werbung macht, ist an Komik nicht zu überbieten
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--