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K1-Skandal gewinnt an Aufmerksamkeit


Thema
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Beiträge: 53
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Libuda:

K1-Skandal gewinnt an Aufmerksamkeit

 
30.10.09 19:28
www.n-tv.de/wirtschaft/...-groessere-Kreise-article570967.html
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Libuda:

Something about THE GERMAN TIGERS

 
30.10.09 19:34
www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/...-article297839.html
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Libuda:

Wenn die Bundesbank das Bafin

 
30.10.09 23:15
übernimmt, hat sie da offensichtlich einiges auszumisten.
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Libuda:

Nach meinen Beobachtungen scheint die Bafin

 
30.10.09 23:19
erhebliche Probleme mit der Durchsetzung der folgenden Regelungen zu haben:

www.bilkog.de/
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Libuda:

Denn ich gewinne immer mehr den Eindruck

 
30.10.09 23:22
Bodo 'Schnabel ist wieder mitten unter uns:


www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223855,00.html
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Libuda:

Ein ganz klein wenig kann man den Bodo verstehen

 
30.10.09 23:41
wenn er uns erkärt: ""Ich konnte mich dem Sog des Neuen Marktes nicht entziehen", hieß es in Schnabels Erklärung, "mein Fehler bestand darin, dass ich in der Euphorie ausschließlich zukunftsorientiert gedacht habe". Er sei sich jedoch sicher gewesen, die nach seinen Worten "vorgezogenen Umsätze" rasch durch wirkliche Umsätze ersetzen zu können. Das Unternehmen musste im Frühjahr einräumen, dass gerade einmal 1,4 Prozent des angeblichen Umsatzes von zuletzt 93,6 Millionen Euro tatsächlich nachweisbar seien."

Aber heute müssten auch die letzten Spinner die Geburtswehen des Neuen Marktes ausgebrütet haben.
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Libuda:

Was uns in Deutschland fehlt, ist

2
31.10.09 00:12
was die Ami's machen:

www.nytimes.com/2009/10/17/business/...mp;partner=yahoofinance

Beim Bodo Schnabel hat das ja die Justiz noch hinbekommen, aber der Bodo hatte Pech. Wäre der eine Nummer größer oder zwei Nullen größer gewesen, wäre ihm nichts passiert, er würde jetzt auf seiner Burg im Tessin sitzen, dicken Pensionen von einer Bank oder Landesbank bekommen und ab und zu Kunstausstelungen in Deutschland besuchen, die wir Steuerzahler finanzieren, denn deutsche Staatsanwalte sehen häufig nur dann Offizialdelikte, wenn sich ein Dorftrottel bei Armani mit einem ungedeckten Scheck für 2.000 Euro neu einkleidet, aber nicht, wenn Bängster 2 oder 20 Milliarden versäbeln und dann dafür 2 oder 20 Millionen Boni kassieren.

Aber das hat in Deutschland eine lange Tradition, schließlich wurde der ermittelnde Staatsanwalt im Flick-Prozess vor zig Jahren auch von München in die Provinz versetzt. Und Steuerbeamte, die die Steuerschulden  für die gigantischen Unterstützungen für unfähige und Gesetze übetretende Bängster eintreiben, werden schon einmal in den Ruhestand versetzt, wenn sie die Ruhe der oberen 10.000 stören. Wir waren schon immer ein wenig Bananenrepublik und sind es heute noch. Aufregend ist immer wieder, wenn wir uns über Russen und andere aufregen, die das auch machen, aber noch nicht so mit dieser kriminellen Eloquenz ausgestattet sind, um das so gut verbergen zu können wie unsere kriminellen Prominenten.
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Libuda:

Das Bafin scheint völlig ponzi-resistent

 
31.10.09 01:13
finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=

Meine Frage an Sanio: Wer hat Dich geimpft, dass du so resistent gegen notwendigen Ponzi-Nachforschungen bist?

Ob Bängster, Anlagebetrüger oder Bilanzfälscher - vor Dir scheint wirklich jeder sicher zu sein.
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Kritiker:

Neuer Wein in alte Schläuche

3
31.10.09 01:24
Denn - wie ich vermutete - Asmussen wird von Schäuble übernommen.
Vermutet habe ich, daß Angie das Milliarden-Gezocke der GroßKoali verstecken muß.
Deshalb durfte H.O.Solms nicht das Ministerium aufräumen.

Es gibt nicht nur Vermutung, daß die Finanzkrise von unseren Politi's selbst hereingeholt wurde.
Daher die hastigen Reaktionen.

Ein Trost bleibt uns, die süd-ital.-Mafia blieb nahezu fern, weil die Konkurrenz zu stark ist (?) - !
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Libuda:

Danke für diesen Aspekt - daran habe ich noch gar

 
31.10.09 11:24
nicht gedacht. Um die Leichen unter Verschluss zu halten, ist der Schäubele genau der richtige Mann - da werden wir von den Mauscheleien zugunsten der Bängster unter der Regie von Steinbrück und Asmussen nie etwas erfahren. Die Leidtragendend sind die deutschen Steuerzahler, die weltweit für die Bängsterstückchen am meisten büßen mussten. Wenn man sieht, wie die Amis heute mehr zurück bekommen als sie in den Bankensektor hineingesteckt haben, kann man gut erkennen, welche Flaschen da am Werk waren.

Logischerweise ist der Solms der wesentlich bessere Fachmann und halte ihn - trotz anderer Auffassung zum Steuertarif - für gradliniger und ehrlicher als den Parteisoldaten Schäubele.
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Libuda:

Derartige Fälle gab es allerdings bisher nur in

 
01.11.09 14:47
in den USA:

wallaby.de/news/onlinerecht/...f-zum-verh%C3%A4ngnis-p360.html
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Libuda:

Allerdings gab es auch in Deutschland

 
01.11.09 14:54
schon Haftstrafen wegen Pushens:

www.abisz.genios.de/r_sppresse/daten/...08/bonl.A44923057.html
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Libuda:

Schon älter, aber immer noch immer interessant

 
01.11.09 15:00
das Buch von Cramer "Trading with the Enemy" zu diesem Thema:

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,200918,00.html
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Reinyboy:

So isses mit den Finanzgänstern,

2
01.11.09 15:13

wie weich wird dann wohl erst ein Bängster behandelt, hehehehehe.......

 Ex-Comroad-Chef Bodo Schnabel auf freiem Fuß Der wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige Comroad-Chef Bodo Schnabel ist seit September 2005 wieder auf freiem Fuß. Zuvor hatte er schon als Freigänger für eine Unternehmensberatung arbeiten dürfen. München - Der wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilte ehemalige Comroad-Chef Bodo Schnabel ist seit September 2005 wieder auf freiem Fuß. Dies sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler gegenüber manager-magazin.de. Bodo Schnabel: Ein freier Mann seit September 2005 © DPADas Landgericht München I hatte Schnabel im November 2002 wegen Kursbetrugs, Insiderhandels und gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt. Schnabel wurde Anfang April 2002 verhaftet und kam in Untersuchungshaft. Seit September 2004 arbeitete er als Freigänger in einer Unternehmensberatung. Seine mitangeklagte Ehefrau Ingrid hatte damals wegen Beihilfe zwei Jahre auf Bewährung erhalten. Außerdem wurden rund 20 Millionen Euro aus dem Privatvermögen des Paares eingezogen. Das Ehepaar hatte durch Luftbuchungen und falsche Umsatzmitteilungen den Aktienkurs des Telematik-Unternehmens nach oben getrieben. Einen Teil der Kursgewinne schöpfte das Paar durch Aktienverkäufe ab. Der Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahr 2001 wurde mit gut 93 Millionen Euro angegeben. Davon waren rund 90 Millionen Euro frei erfunden. Den gesamten Betrugsschaden schätzte die Staatsanwaltschaft auf rund 70 Millionen Euro. Das Gericht wertete diesen "exorbitant" hohen Schaden als strafverschärfend.

 

http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,397280,00.html

Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Libuda:

Ich will doch hoffen, dass dann die Frau Merkel

 
01.11.09 15:16
nicht das bekannte kleine Frühstück in den Knast schickt.
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Libuda:

Und wenn es denn doch sein muss

 
01.11.09 15:20
sollte es bei einem Metzgermeister gekauft werden und nicht beim Hotel Adlon. Aber vielleicht klappt das ja, denn die FDP will ja den Mittelstand stärken.
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Libuda:

Wenn es stimmt, was in dem Text von meinem

 
01.11.09 16:53
Ausgangstext steht, dass das Bafin hier Prozesse verloren hat, dann haben die deutschen Bundestagsabgeorndeten auf Kosten Ihrer Wählerinen und Wähler geschlafen - denn dann muss man Gesetze schaffen, wie sie Amis haben, wo man öfter Kapitalmarktverbrecher in Handschellen sieht:


"Kiener konnte seine Geschäfte jahrelang unter den Augen der Finanzaufsicht betreiben, obwohl diese ihm 2001 die Verwaltung von Finanzportfolios untersagt hatte. Verfahren zur Einstellung zweier Investmentfonds hatte Kiener gegen die BaFin gewonnen. Ein weiterer Prozess ist noch nicht entschieden.

Bei Finanzdienstleistern, die auf dem Grauen Kapitalmarkt agieren, sind der BaFin die Hände gebunden. Die Behörde könne nur eingreifen, wenn die Geschäfte unter das Kreditwesengesetz fielen, sagte eine Sprecherin. Schätzungsweise gibt es in Deutschland aber tausende Anbieter, die nicht nach diesem Gesetz agieren. Politiker und Verbraucherschützer versuchen seit Jahren, diesem Problem Herr zu werden - bislang ohne Erfolg."
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Libuda:

In der Regel sind aber der Bafin

 
01.11.09 16:57
nicht die Hände gebunden, denn nur wenige Investoren sind heute noch so bescheuert und investieren am Grauen Kapitalmarkt.

Der Normalfall ist aber: Es gibt gute Gesetze wie das Wertpapierhandelgesetz, aber keiner wendet sie an.

Zwar gibt es auch im Wertpapierhandelsgesetz Lücken, aber Parlamente sind ja dazu da, bestehende Gesetze zu verbessern.
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Libuda:

Denn solche Bilder wie unter der nachstehenden

 
01.11.09 17:05
Adresse wäre auch schon nach dem momentan geltenden Wertpapierrecht in Deutschland möglich:

www.nytimes.com/2009/10/17/business/...mp;partner=yahoofinance


In diesem Zusammenhang einmal ein Vergleich: Was würde passieren, wenn man im Straßenverkehr sämtliche Geschwindigkeitskontrollen abschaffen würden, die Bußgeldstellen ihre Arbeit einstellen und deutsche Staatsanwälte wegen entsprechenden Vergehen die Strafverfolgung einstellen?
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Libuda:

Selbt die viel gescholtenen Russen wollen

 
01.11.09 17:32
besser sein als wir:

www.n-tv.de/wirtschaft/...droht-mit-Strafen-article572389.html

Nicht auszuschließen ist allerdings, dass es ihnen wie uns auch ergeht: Gute Gesetze helfen nichts, wenn sie nicht angewendet werden.
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Libuda:

Interessant ist allerdings

 
01.11.09 17:35
dass in dem vorstehenden Artikel auch ausdrücklich Journalisten angeführt sind:

"Es sieht Strafen für Insiderhandel oder Marktmanipulationen von Händlern beziehungsweise Journalisten vor, wenn es um mehr als eine Million Rubel (23.000 Euro) geht."

Obwohl es zugegebenermaßen recht schwierig ist, zwischen der Meinung eines Journalisten, die er selbstverständlich äussern soll, und gesetzeswidrigem Pushen zu trennen.
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Libuda:

Da tauchen tatsächlich Probleme auf

 
01.11.09 19:28
die ich auch rechtlich nur schlecht beurteilen kann: Wie wäre z.B. zu entscheiden, wenn ein Journalist eine Aktie zu einem Euro vorkauft und dann in einer Zeitschrift einen Artikel veröffentlicht, dass sich die Aktie verzehnfachen wird?

Das ist vermutlich ein schwieriger Grenzfall. Vermutlich müsste man ihm nachweisen können, dass er nur deshalb an die Verzehnfachung glaubt, weil er sie durch die Veröffentlichung seines Artikels herbeizuführen glaubt - und das ist sicher sehr schwer. In den USA müssen - soweit ich weiss - Autoren, die zu einer Aktie schreiben, anführen, ob sie diese Aktie in ihren Beständen haben oder nicht. Einige deutsche Autoren machen das auch, aber offensichtlich ist das freiwillig.

Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung in diesem Rechtsbereich sollte die Einführungen einer entsprechenden Klausel sein. Ideal wäre es, wenn Joournalisten auch noch grobe Beträge angeben müssten, z.B.: unter 100.000 Euro, zwischen 100.000 und 500.000 Euro, zwischen 500.000 Euro und 5 Mio. Euro, über 5 Mio Euro. Und es dürfte sich nicht auf die nur schreibende Person beziehen.

Wem das nicht passt, kann eben über das Wertpapier keinen Artikel schreiben. Davon geht schließlich nicht Welt unter, wenn man nicht gerade bei marktengen Titel durch sein Schreiben den Kursanstieg herbeiführen wollte.
Antworten
Astragalaxia:

scheinst ja viel langeweile zu haben

 
01.11.09 19:33
Antworten
Libuda:

Im Artikel, der meinem Posting 5 zugrunde lag

 
01.11.09 19:42
stand ein sehr schöne Textstelle:

"Zu einem Clown gehört auch ein Zirkus, und dieser Zirkus hat sich Neuer Markt genannt", sagte Staatsanwalt Peter Noll in seinem Plädoyer. Man müsse erstaunt darüber sein, dass sämtliche Kontrollmechanismen des Marktes versagt hätten, "von den Wirtschaftsprüfern ganz zu schweigen". Die Finanzbranche habe Schnabels Phantasiezahlen stets geglaubt: "Man fragt sich, was Marktanalysten vom Marktgeschehen wissen."

Zu einigen Geschehnissen in der letzten Krise gehörte auch ein bestimmter Zirkus. Es wird allerdings Zeit, dass im Anlagezirkus gewaltig aufgeräumt wird.
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Libuda:

Noch eine Ergänzung zu meinem Posting 20

 
01.11.09 22:14
denn dort steht in dem von mir zitierten Text über die neuesten russischen Gesetzesvorhaben:

"Den Ertappten drohen künftig Geldstrafen von bis zu einer Million Rubel sowie bis zu sechs Jahre Gefängnis.

Wenn bei der Manipulation das Internet oder die Medien zur Hilfe genommen werden, erhöht sich die Strafe auf bis zu sieben Jahre Haft."

Interessant ist, dass die Manipulation im Internet sogar stärker bestraft wird. Was mich dabei besonders interessieren würde, wäre, wie die Russen in diesem Zusammenhang das Verhalten von Moderatoren auf Internetboards beurteilen. Denn das ist ja ein besonders interessanter Ansatzpunkt. Zum Beispiel würde mich interessieren, ob in Russland ein Moderator eines Internetboards auch bis zu sieben Jahre Knast bekommt, wenn der Postings löscht, die dem Disclaimer dieses russischen Aktienboards entsprechen und  die sich gegen das Pushen einer Aktie auf Aktienboards und Zeitschriften wehren.
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