mal ein Wort vorab. Ich werde ja von immer denselben Leuten heftig angegangen, wenn ich was kritisches zu reitz schreibe, wobei wie ich ja mehrfach auch gesagt habe,dass es mir nie um die Person als solche geht, sondern um die Aussagen, die getroffen werden. Gleichwohl habe ich, was manche partout nicht verstehen wollen, oft seine postings positiv bewertet, was auch konsequent ist, da ich postings bewerte, nicht Personen.
Aber das will ich auch mal sagen, das letzte posting war wirklich erstaunlich, denn es war das erste posting , das ich von reitz gesehen habe, dass sich doch teilweise deutlich von ks abgrenzte. Und das fand ich wirklich gut. Soll auch mal gesagt werden, damit die undifferenzierten Menschen, die alles meinen, fein kategorisieren zu können, auch mal was zu denken bekommen.
zu dem Argument von Laie, war auch guter und interessanter Beitrag, dass ein Ankeraktionär das Management von ks "in Wallung" bringen würde, erinnere ich daran, dass genu ein user mal in der Gesellschaft (mit Ankeraktionär) , für die er arbeitet, beschrieben hat.
Ich denke, es klingt zwar gut, wenn ein Grossaktionär das Managment auf Trab bringt und die Aktionärsinteressen in den Vordergrund stellt, aber zum einen wird genau das von dem Management von ks sicher nicht gewünscht werden und zum anderen muss auch gesagt werden, dass es natürlich schwierig ist , ein Unternehmen zu steuern, bei dem zwei Kapitäne mit völlig konträren Vorstellungen mehr gegeneinander als miteinander arbeiten.
Der Aspekt von Laie ist damit nicht falsch, aber eben auch nicht ohne Probleme, falls es mal zu der Konstellation kommt.
Und was einen Einstieg des Ankeraktionärs betrifft, falls es überhaupt jemals dazu kommt, ist das mE nur über eine Kapitalerhöung unter Ausschluss des Bezugsrechts möglich. Würde zB aktuell ein Ankeraktionär versuchen, 10 Prozent über den Markt einzukaufen, würde der Kurs vermutlich in wenigen Tagen um mindestens 20 bis 30 Prozent explodieren, möglicherweise wegen der HFs, die sich unvermittelt eindecken müssten, noch um mehr. Das würde ein Ankeraktionär sicher nicht wollen. Wenn, dann über eine KE, möglichst unter Buchwert, damit sichs auch rechnet . Denn ein Ankeraktionär hat eben ein klares Renditedenken, anders als so mancher Aktionär hier im Forum, der eigentlich alles immer freundlich abnickt.
Bedeutet aber auch ,dass ein Ankeraktionär zumindestens beim Einstieg ganz andere Vorstellungen hat als wir Privataktionäre. Wir wollen, wenn überhaupt, dass ein Ankerkationär Preise zahlt, die der Vorstand uns als angemessen im Rahmen der potash-Initiativie genannt hat, der Ankeraktionär würde natürlich Preise avisieren, die Welten davon entfernt sind, möglikcherweise sogar unter Buchwert.
Kritisches Denken ist aber nicht böses Denken, sondern einfach konsequent,wenn man sein Vermögen sorgfältig betreut. Übrigens, wollte ich auch mal sagen, der Laie, dem ja nur eingleisiges Denken vorgeworfen wird, hat in einem der letzten postings auch kleinere Verbesserungen bei ks ausgemacht. Und bis dato sind die Lichtblicke ja tatsächlich noch überschaubar.