die Diskussion um den Zeitpunkt, wer wann wo was gelesen hat letztlich irrelevant. Bei Lampe, international ohnehin ein absoluter no-name, weiss niemand wirklich mehr als jeder user hier im Forum. Analysten im allgemeinen werden ohnehin masslos überschätzt. Und an chinese walls sollte man auch nicht bedenkenlos glauben.
Letztlich muss ein Unternehmen alle Aktionäre im gleichen Umfang unterrichten, jedenfalls sollte es so sein.
Bei Kali und Salz ist es letztlich ohnehin eine Glaubensfrage, wie die Kalipreise sich weiterentwickeln. Vermutlich rätselt da ein lohr genauso wie der normale Aktionär, richtig beeinflussen kann das ein kleiner player wie ks nicht.
Und bei Lampe macht man das, was andere auch machen, man vermutet was, das kann genauso richtig wie falsch sein, könnte man auch ein Rätselspiel draus machen.
ME ist das einzige vernünftige , was man als Aktionär machen kann, die aktuellen Preise nehmen und dann vielleicht ein bisschen plus-minus addieren und auf Sicht von drei, vielleicht maximal 6 Monaten hochrechnen, dann schaut man sich wie die Kosten auf Basis Bethune sich entwickeln, und was dann unterm Strich zu welchem Ergebnis führt.
Hat man verlässliche Daten aus Kanada, das wird sicher erst nach gut einem Jahr so richtig transparent sein, dann kann man ja unterschiedliche Hochrechnungen machen, wie das Ergebnis bei welchem Kalipreis ausfällt.
Auf heutiger Basis, also unveränderte kalipreise wie Jahresende, Euro/Dollar wie aktuell, gehe ich davon aus, dass ks vielleicht die von ttmichael avisierten 1,40- 1,50 E erreichen kann, zumal das Salzgeschäft eigentlich dieses jahr recht ordentlich ausfallen sollte. Nur, das ist schon ein grosser Sprung gegenüber 2016 und 2017 und ein KGV von 15 auf Basis dieser Schätzung in 2018 ist dann auch nur für Kurse in der aktuellen Kursregion ausreichend.
Sicher können die Einzelteile, sprich Kali und Salz einzeln mehr wert sein als zusammen, nur das steht ja wohl nicht zur Diskussion, obwohl es wohl für den Aktionär Mehrwert schaffen würde.
Was bleibt ist zu hoffen, dass die Erholung der Kalipreise weitergeht. Wenn nicht jetzt, wann sonst, denn die Weltkonjunktur scheint aktuell einen Peak zu erreichen, in einer abflauenden Konjunktur wie wir sie wohl schon ab 2019 sehen könnten, ist das Potential für höhere Kalipreise sicher mehr als überschaubar. Denn das Überangebot im Markt wird ja durch Kanade nicht gerade kleiner.