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jumptec & congatec - kommt da noch mehr


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Kontron AG 23,46 € +1,03% Perf. seit Threadbeginn:   +1,03%
 
Werner01:

#1000

 
01.06.26 11:24
Da hier keinerlei Visibilität mehr herrscht, gebe ich dir völlig Recht. Ich betrachte jeden Kurs über 23,50 aus Ausstiegskurs und baue sukzessive in Tranchen ab. Wenn Details zu dem Übernahmeangebot oder weiter Informationen kommen, kann man je nach Sachlage bei 23,50 glatt weiter abbauen. Alles darüber ist ein kurzfristiges add on.
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Homeopath:

Gucken wir auf Minuten oder auf Monate?

 
01.06.26 12:18
Für viele Titel ist der Xetra-Handel der mit dem größten Volumen und damit mit den geringsten Ausreißern. www.finanzen.net/aktien/kontron-aktie@stBoerse_XETRA
und man kann mal die anderen Handelsplätze angucken www.finanzen.net/boersenplaetze/kontron Finanzen.net zeigt von der Voreinstellung her vorzugsweise die Börse Stuttgart an, da wird wenig gedreht da kann es zu irren Abweichungen kommen.

Wenn einem Handelsplatz nur "drei" Stücke umgesetzt werden im Xetra-Handel aber eine "Million", dann kann man seine Schlüsse daraus ziehen. Und man kann versuchen, intraday "Pfennige" zu "traden" oder denken, "unter 19,- ist aber nun ein klarer Kauf und in 3-6 Monaten geht es sicher gen 23,-! Und vielleicht in 6-12 Monaten gen 25,- - 26,-"
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stksat|229778.:

@ Homeopath:

2
02.06.26 10:48
ich bin nicht sicher, ob dein Post eine Replik auf meinen Post war. Wenn ja, dann mag ich noch einmal festhalten, dass es aus meiner Sicht von großer Bedeutung ist, ob der Kurs nahe 23,50 ausschließlich durch das zu erwartende verpflichtende Übernahmeangebot gehalten wird oder ob der Markt das Unternehmen auch ohne dieses Übernahmeangebot bei 23,50 richtig bepreist sieht. Unmittelbar nach den Q1 Zahlen war das meiner Meinung nach nicht so.

Durch das nachhaltigere Verbleiben über 23,50 (Xetra, 2.6.2026) ist die Frage nunmehr beantwortet. Kein Trader kauft um mehr als 23,50 in der Hoffnung, die erworbenen Aktien um 23,50 in Folge des Übernahmeangebots wieder loszuwerden.

Es stellt sich sogar die Frage, ob es zu dem Übernahmeangebot kommen wird, nicht wahr? Wenn wir bei einem Kurs über 23,50 verbleiben, kann die von Kontron beauftragte Bank keine weiteren Aktien im Zuges des ARP mehr kaufen. Damit kommt es (auf den ohne Zweifel richtigen Berechnungen von Crine basierend) zu keinem Überschreiten der 30% Grenze.  
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Friedhelm.Bus.:

#

 
02.06.26 11:36
Für mich war das Übernahmeangebot zu 23,50€ auch eher dazu da, den Kurs nach den überschaubaren Q1 Zahlen nicht wieder abstürzen zu lassen wie schon zuvor in 11/25. Meiner Meinung nach ist die 23,50€ auch nicht realistisch für eine potentielle Übernahme. Ich glaube nicht, dass eine Mehrheit der Aktionäre dafür die Papiere hergeben würde. Also, es sieht alles sehr politisch aus und hat wahrscheinlich andere Gründe. Außerdem (wie schon oft diskutiert) bin ich nach wie vor der Meinung, dass eine Übernahme eines Unternehmens für kritische Infrastruktur und Rüstungssoftware nicht in taiwanesische Hände gegeben wird. Das Problem, die 23,50€ deckeln nicht nur nach unten, sondern auch nach oben. Es sollte ganz schnell Klarheit in das ganze Hickhack kommen, damit Fundamentales wieder in den Vordergrund gerät. Und es sollte endlich mal POSITIV überrascht werden! Ich habe nur noch gute 3 Jahre für 3-stellige Kurse!
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Homeopath:

stksat 229778598 Replik oder nicht

 
02.06.26 12:11
wer weiß das schon so genau (evtl. höre ich mich nur gern reden ;-) aber Deine Kernaussage "Kein Trader kauft um mehr als 23,50 in der Hoffnung, die erworbenen Aktien um 23,50 in Folge des Übernahmeangebots wieder loszuwerden." verstehe ich spätestens jetzt und kann ihr gut folgen(!).

In meinen Augen geht der S&T AG / Kontron Kurs seit der UNBERECHTIGTEN Short-Attacke Dezember '21 (es ging grob gesagt von 20,-  auf 14,- mit Spitzen davor und danach) langsam nach oben, oszilliert dabei aber heftig (heftiger als der "reale" Wert des Unternehmens schwanken kann!). Es gibt viele Faktoren und dann und wann Nachrichten auf die man gucken kann, und dann kommt immer wieder eine Überraschung (und alle Detailbetrachtungen mit all den schönen Nachkommastellen sind plötzlich Makulatur). Die 28,- vom letzten Sommer werden keine totale Blase gewesen sein, das KGV bewegt sich in vernünftigen Regionen, die Firma macht Gewinn und schüttet Dividende aus (wenn nicht gerade jemand entscheidet, das Geld in ein ARP zu stecken um uns allen eine kleine Überraschung zu bescheren und als "Trostpflaster" oder Nebelkerze für die Katek-Überraschung).

Für 3-stellige Kurse müßte Kontron wohl in Richtung Biotech oder KI umschwenken ;-) oder die Inflation massiv angeheizt werden. Ein Short Squeeze wird vermutlich nicht reichen.
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bullybaer:

3-stellige Kurse

 
02.06.26 12:56
dürften ein Traum bleiben. Ich wäre mit Kursen um die 30 erst mal zufrieden. Halte ich für realistische.
Andererseits ist der Kurs nach unten einigermaßen abgesichert. Was in diesen Börsenzeiten nicht zu untersachätzen ist. Kurzum schätze ich die Chancen bei Kontron gegenwärtig höher ein als die Risiken.
 
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Sepp 062:

Kontron

 
02.06.26 18:25
In Belegschaftskreisen des Unternehmens Kontron in Mauerstetten brodelt es: Dort sorgt man sich um den Ostallgäuer Standort des Spezialisten für industrielle Computertechnik. Es gebe Überlegungen, das Werk nach Memmingen zu verlagern. Auch dort gibt es einen Kontron-Standort.
Unklar sei aktuell, wie der Wechsel vollzogen werden soll, berichten Mitarbeitende in Mauerstetten. Auch einen Zeitplan gebe es nicht. Der Umzug solle jedoch bis 2027 abgeschlossen sein. Beschäftigte äußern ihren Unmut, dass die teils langjährig Beschäftigten in dem Werk über die konkreten Pläne im Unklaren gelassen werden.
Was sagt eine Konzernsprecherin zu den Gerüchten?
Das Unternehmen analysiere aktuell die Auslastungssituation an ihren Produktionsstandorten, teilt eine Sprecherin des österreichischen Konzerns auf Nachfrage unserer Redaktion mit. „Vor dem Hintergrund anhaltend herausfordernder Marktbedingungen ist es unser Bestreben, Produktionskapazitäten bestmöglich einzusetzen“, heißt es weiter.
Es gebe in diesem Zusammenhang Überlegungen zur „strukturellen Weiterentwicklung einzelner Produktionsstandorte“. Konkrete Entscheidungen, Zeitpläne oder Festlegungen lägen aber noch nicht vor. Deshalb könne das Unternehmen derzeit keine weitergehenden Angaben „nach außen“ machen.
270 Beschäftigte in Memmingen waren bis 2024 für Katek tätig
Das Kontron-Werk Mauerstetten in der Konrad-Zuse-Straße ging aus dem Familienunternehmen ETL-Elektrotechnik Lauter hervor und wurde 1979 gegründet. Erst 2017 wurde dort in eine 1600 Quadratmeter große Fertigungshalle mit Bürokomplex und Schulungszentrum investiert.

2019 kaufte der Elektronikkonzern Katek SE (München) den Betrieb. Die Kontron AG übernahm 2024 die Mehrheit an Katek einschließlich der Produktionsstandorte in Mauerstetten mit seinerzeit 270 Beschäftigten und in Memmingen.
Kontron entwickelt intelligente Produkte
Kontron entwickelt Software, Hardware und Systemlösungen für zahlreiche Branchen und ist unter anderem auf die selbstständige Kommunikation zwischen Geräten und Systemen („Internet of Things“) spezialisiert. Der Technologiekonzern beschäftigt heute weltweit rund 7000 Mitarbeiter und ist auch in Kaufbeuren nicht unbekannt.
Vor etwa zwölf Jahren kehrte der Industriecomputer-Hersteller der Stadt den Rücken. In Kaufbeuren gingen mit der Betriebsverlagerung nach Augsburg mehr als 200 Arbeitsplätze verloren. Die Immobilie an der Sudetenstraße stand einige Zeit leer, bis sich dort neue Firmen ansiedelten. 2017 mietete sich Kontron dort selbst wieder mit einer Art Außenstelle und damals zwei Dutzend Arbeitsplätzen ein.  
Personalabbau bei Kontron in Memmingen
Schlagzeilen machte auch die Kontron eSystems GmbH in Memmingen Anfang des Jahres, da es dort eine größere Entlassungswelle unter den etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegeben haben soll. Das Mutterhaus in Österreich bestätigte seinerzeit lediglich „betriebsbedingte personelle Anpassungen“ vor dem Hintergrund „anhaltend herausfordernder Marktbedingungen“. Am Memminger Standort werden nach Firmenangaben unter anderem Produkte aus dem Bereich der Solar- und Energielösungen gefertigt.  
Zehn Kontron-Auszubildende kommen bei Rohde & Schwarz unter
Zehn Auszubildende in Memmingen seien zwischenzeitlich von dem Elektronikkonzern Rohde & Schwarz übernommen worden, sagt IG Metall-Fachsekretärin Carina Negele. Zu einer möglichen Verlagerung des Werks in Mauerstetten habe die Gewerkschaft noch keine Informationen.
Quelle: Memminger Zeitung
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