Ich sehe die Angelegenheit ähnlich wie Klei.
Schon um die bisherige strategische Beteiligung eingehen zu dürfen brauchte Ennoconn die Genehmigung der Übernahmekommission in 2016. Meines Wissens gibt es außer einer etwaigen kartellrechtlichen Genehmigung keine weiteren Hürden für eine Komplettübernahme.
Das Argument "ein taiwanesisches Unternehmen kann keinen europäischen Rüstungsbetrieb übernehmen" zählt also nicht.
Ennoconn hat kein erkennbares Interesse an einem hohen Börsenkurs. Warum sollte man also Stützungskäufe tätigen? Warum erst bei den Kursen der letzten Monate und nicht bereits vorher bei sehr viel niedrigeren Kursen? Warum an die 30% ranrobben, wenn man doch jahrelang mit der bisherigen Konsolidierung zufrieden war?
Die Summe dieser Fragen lässt für mich nur den Schluss zu, dass an einer Übernahme gearbeitet wird. Auch die volumenstarken Optionskäufe von Morgan Stanley und Société Générale weisen darauf hin.
Schon um die bisherige strategische Beteiligung eingehen zu dürfen brauchte Ennoconn die Genehmigung der Übernahmekommission in 2016. Meines Wissens gibt es außer einer etwaigen kartellrechtlichen Genehmigung keine weiteren Hürden für eine Komplettübernahme.
Das Argument "ein taiwanesisches Unternehmen kann keinen europäischen Rüstungsbetrieb übernehmen" zählt also nicht.
Ennoconn hat kein erkennbares Interesse an einem hohen Börsenkurs. Warum sollte man also Stützungskäufe tätigen? Warum erst bei den Kursen der letzten Monate und nicht bereits vorher bei sehr viel niedrigeren Kursen? Warum an die 30% ranrobben, wenn man doch jahrelang mit der bisherigen Konsolidierung zufrieden war?
Die Summe dieser Fragen lässt für mich nur den Schluss zu, dass an einer Übernahme gearbeitet wird. Auch die volumenstarken Optionskäufe von Morgan Stanley und Société Générale weisen darauf hin.
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