aber die Q2-Guidance ist dafür leider nicht der große Renner.
Wie gut bzw. sehr gut Sunpower sich entwickelt hat zeigt die gute Q1-Bruttomarge von 23,5% und die EBIT-Marge von 13%. Dazu noch in Q1 einen operativen Cash Flow von 50 Mio. $ und ein Free Cash Flow von 97 Mio. $. Das wird selbst für Jinko schwer diese Zahlen zu überbieten.
Q1-Umsatz: 692,4 Mio. $ (Q2-Guidance: 500 bis 550 Mio. $/Q2-Schätzungen: 628 Mio. $)
Q1-Bruttomarge: 23,5% (Q2-Guidance: 18 bis 20%)
Q1-EPS: 0,42 $ (Q2-Guidance: - 0,10 bis 0,10 $/Q2-Schätzungen: 0,30 $)
Jedoch ist bei Sunpower mittlerweile das Projektgeschäft ein recht großer Umsatzträger, so dass die Quartalsergebnisse wie z.B. bei Canadian Solar sehr schwankungsfreudig sind. Obwohl die Q2-Umsatzguidance etwas enttäuschend ist hat Sunpower ihre Jahresumsatzguidance leicht erhöht von 2,45 bis 2,65 Mrd. $ auf 2,55 bis 2,7 Mrd. $. Die 2014er Gewinnguidance wurde aauch etwas höher nach oben geschraubt, was nach dem überraschend guten Q1-Ergebnis auch nicht verwundert, von 0,65 bis 0,95 $ Gewinn je Aktie auf 0,75 bis 1,10 $. Entspricht einem Nettogewinn zwischen 120 bis 176 Mio. $.
Dazu gibt es noch von der Modulpreisseite ein paar recht interessante Infos. So vermeldet Sunpower, dass man in Europa von einem verbesserten Preisumfeld profitiert und in Japan die Modulpreise weiterhin hoch sind.
Sunpower ist aktuell in einer Situation, dass man sich die Aufträge fast raus picken kann, da man über den eigenen Fertigungskapazitäten arbeitet und erst ab 2015 über höhere Fertigungskapazitäten verfügt mit 1,5 GW (+ 0,2 GW gg. 2014).
Die Zahlen, die Aussagen und die Guidance von Sunpower zeigen, dass die Nachfrage und wohl auch die Preissituation weiterhin sehr erfreulich ist und das sollte eigentlich allen Solarwerten zunächst mal gut tun.