Japans Chip-Industrie unter Ertragsdruck
Zum zweiten Mal in der Geschichte war die Zahl verkaufter PCs rückläufig.
TOKIO (reuter). Die führenden japanischen Computer- und Chiphersteller werden ihre Ertragsziele nach Einschätzung von Analysten zurücknehmen. Auslöser sei das träge Geschäft mit Computern, Handys und Telekomausrüstung in Japan. Behalten die Analysten recht, sollten nicht nur die Aktien der betroffenen Unternehmen, sondern jene der gesamten Branche unter Druck geraten. Nach dieser erwarteten Korrektur der Ertragsaussichten sollte allerdings - so Brancheninsider - die Wende zum Besseren kommen. Die Preise für Speicherchips haben auch schon deutlich angezogen, auswirken wird sich die bessere Ertragslage freilich erst in den kommenden Quartalen.
Heute legen mit Toshiba - Japans größter japanische Chip-Produzent und Fujitsu - Japans führender Computerkonzern - jedenfalls zwei Branchenriesen ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Mit NEC folgt am Donnerstag Japans zweitgrößter PC-Hersteller. Die drei Konzerne hatten ihre Gewinnziele für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr im letzten Halbjahr bereits mehrmals zurückgenommen.
Empfindlicher Rückschlag
Wie schwierig die Lage insgesamt ist, zeigt eine aktuellen Schätzungen der Marktforscher IDC und Gartner. So ist der weltweite PC-Absatz im Vorjahr um 4,6 Prozent auf 128 Millionen Stück gefallen. Das ist der erste Rückgang seit 16 Jahren, oder der zweite überhaupt, seitdem PCs verkauft werden.
Zum zweiten Mal in der Geschichte war die Zahl verkaufter PCs rückläufig.
TOKIO (reuter). Die führenden japanischen Computer- und Chiphersteller werden ihre Ertragsziele nach Einschätzung von Analysten zurücknehmen. Auslöser sei das träge Geschäft mit Computern, Handys und Telekomausrüstung in Japan. Behalten die Analysten recht, sollten nicht nur die Aktien der betroffenen Unternehmen, sondern jene der gesamten Branche unter Druck geraten. Nach dieser erwarteten Korrektur der Ertragsaussichten sollte allerdings - so Brancheninsider - die Wende zum Besseren kommen. Die Preise für Speicherchips haben auch schon deutlich angezogen, auswirken wird sich die bessere Ertragslage freilich erst in den kommenden Quartalen.
Heute legen mit Toshiba - Japans größter japanische Chip-Produzent und Fujitsu - Japans führender Computerkonzern - jedenfalls zwei Branchenriesen ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Mit NEC folgt am Donnerstag Japans zweitgrößter PC-Hersteller. Die drei Konzerne hatten ihre Gewinnziele für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr im letzten Halbjahr bereits mehrmals zurückgenommen.
Empfindlicher Rückschlag
Wie schwierig die Lage insgesamt ist, zeigt eine aktuellen Schätzungen der Marktforscher IDC und Gartner. So ist der weltweite PC-Absatz im Vorjahr um 4,6 Prozent auf 128 Millionen Stück gefallen. Das ist der erste Rückgang seit 16 Jahren, oder der zweite überhaupt, seitdem PCs verkauft werden.