Trotz Verlusten im Dax, trotz Krisen in Europa, trotz schwächelndem
Stahlmarkt, 1,5% im Plus.
Thyssen verfolgt eisern seinen Umstrukturierungskurs.
Weg vom Stahlbauer, hin zum Technologiekonzern.
Weg mit unrentablen Sparten, weg mit den Nischenprodukten.
Aktienkurse spiegeln die Erwartungen der Anleger für
den Wert eines Unternehmens in 4-6 Monaten wieder.
Das war schon immer so. und nur so lassen sich die Kurse,
so man sie zu lesen weiß, auch verstehen.
Ob Thyssen heute Verluste schreibt, ob es heute noch defizitäre Werk in
Übersee betreibt, ob es heute noch Bauch, oder Zahnschmerzen hat, das
alles ist nicht entscheidend für den Kurs einer Aktie. Denn wer heute kauft
möchte morgen zu einem höheren Preis verkaufen. Er glaubt also daran,
dass das Unternehmen, in das er heute investiert ,morgen seine Erwartungen
von erfüllt. Seine Hausaufgaben macht und seine Pläne verfolgt.
Der wahre Wert eines Unternehmens wird nicht an der Börse gemacht.
Nicht für dich, nicht für mich, und auch nicht für einen Investmentbanker.
Er wird in der Zukunft gemacht, denn in ihr will man, mit dem Verkauf seiner
Anteile, verdienen.
Anders wäre die Charttechnik nicht zu erklären.
Und nun bin ich gespannt, ob hier jemand den "Widerstand" bei
17 Euro genauer erklären kann! Ich erkenne ihn nicht.
Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.