- Der spanische Ministerpräsident kündigt Maßnahmen an.
- Es entstehen 10.700 neue Wohnungen in Madrid.
- Das Wohnungsdefizit beträgt 700.000 Einheiten.
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Kernpunkt des Projekts der linksgerichteten Regierung ist eine schärfere Regulierung befristeter Mietverträge. Damit solle der missbräuchliche Gebrauch von Wohnungen unterbunden werden, bei dem reguläre Mietverhältnisse als Zeitverträge deklariert werden, sagte Sánchez. Zudem werde man den Missbrauch bei der Zimmervermietung eindämmen. Zugleich sollen Vermieter, die Mietverträge verlängern, ohne den Mietpreis anzuheben, künftig einen vollständigen Steuererlass auf die entsprechenden Mieteinnahmen erhalten.
Die Zentralbank bezifferte das Wohnungsdefizit in Spanien zuletzt auf 700.000 Einheiten - 100.000 mehr als bei einer Schätzung im Jahr 2024. Mit den neuen Maßnahmen würden "alle gewinnen", versicherte Sánchez. Ein "Real Decreto", also ein königliches Dekret, das bestehende Gesetze ergänzt, benötigt keine Zustimmung des Parlaments./er/DP/men
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