Im Nemax tun sich Abgründe auf


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Im Nemax tun sich Abgründe auf

 
10.04.02 12:06
Der deutsche Aktiemarkt präsentiert sich am Mittwoch zwei geteilt. Der Handel im Dax verläuft eher geruhsam. Das wichtigste Deutsche Börsenbarometer Dax verliert 0,2 Prozent auf 5.162 Punkte. Im Neuen Markt dagegen ist manches noch wesentlich schlimmer als bisher gedacht. Das beste Beispiel ist der ehemalige Börsenstar Comroad. Hier schockieren die Ergebnisse der Sonderprüfung für das vergangenen Geschäftsjahr. Doch auch andere Aktien machen von sich reden.   Mark Ehren    

So fallen die Papiere von IPC Archtec, Ceyoniq, Lintec und Phenomedia auf Allzeittiefstände. Alle vier Unternehmen hatten sehr schlechte Jahresergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Kursverlauf legt die Vermutung nahe, dass noch nicht alle Großinvestoren wie Fonds ihre Bestände abgebaut haben. Der Nemax All-Share Index gibt 0,7 auf 968 Zähler ab. Nachdem die  skandalösen Ergebnisse der Sonderprüfung bei Comroad bekannt gegeben wurden, verlor die Aktie 41 Prozent auf 43 Cent. Doch auch im Neuen Markt gibt es positive Ausnahmen.  Doch hat der Autozulieferer WET Automotive hervorragende Quartalszahlen vorgelegt . Damit unterstreichen die Bayer einmal mehr ihre Ausnahmestellung auf dem deutschen Kurszettel. Denn immerhin handelt es sich bei WET um eines der profitabelsten Börsen notierten Unternehmen in Deutschland. Die Aktie kann um drei Prozent zulegen. Im Dax sind die Unternehmensmeldungen nur dünn gesäht.  Doch macht der Autokonzern DaimlerChrysler seinen Aktionären pünktlich zur Hauptversammlung auf für das arg gebeutelte Tochterunternehmen Chrysler Mut.
Die Aktie notiert praktisch unverändert.  

Der Comroad-Skandal macht es überdeutlich. Umsätze und Ergebnisse von Unternehmen zeichnen oftmals nicht das richtige Bild einer Unternehmensentwicklung. Vielmehr ist die Entwicklung die Entwicklung des operativen Cash-Flows oftmals die entscheidende Bewertungsgröße. Die viele Unternehmen am Neuen Markt immer noch deutliche negative Cash-Flows erwirtschaften, gleicht der Nemax mehr denn je einem Minenfeld.

Gruß    
Happy End
Im Nemax tun sich Abgründe auf 632094
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Digedag:

im Nemax können sich keine Abgründe auftun,

 
10.04.02 13:46
der NEMAX ist der Abgrund selbst.

NEMAX = Nemesis ???
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Schnorrer:

Dachte, das heißt Cash-Burn und nicht Cash-Flow? o.T.

 
10.04.02 14:21
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Hiob:

Überall im Leben tun sich Abgründe auf.

 
10.04.02 14:25
Der Nemax ist einer der kleinsten davon.
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Schnorrer:

Stimmt Hiob. Hier sind z. B. Abgründe:

 
10.04.02 14:37
Die Zahl der Hinrichtungen hat sich 2001 verdoppelt

Florian Rötzer   10.04.2002
Nach einem Bericht von amnesty international finden 90 Prozent aller bekannten Hinrichtungen in China, Persien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten statt

Im letzten Jahr hat sich nach einem  Bericht von amnesty international die Zahl der Hinrichtungen gegenüber derjenigen im Jahr 2000 verdoppelt. In 31 Ländern sind 2001 mehr als 3.048 Menschen getötet worden. Wie viele Hinrichtungen tatsächlich erfolgt sind, bleibt allerdings im Dunklen, da amnesty nur die bekannten Fälle dokumentieren konnte. "Viele Staaten halten bewusst die wirklichen Zahlen geheim, wodurch sie die angebliche abschreckende Wirkung der Todesstrafe Lügen strafen."






Aber auch viele der dokumentierten Fälle seien durch offene Verletzung internationaler Normen für die Anwendung der Todesstrafe erfolgt. So wurden Todesurteile nach unfairen Prozessen oder wie in Persien, in den USA und in Pakistan gegen Personen ausgesprochen, die zur Tatzeit noch keine 18 Jahre alt gewesen waren. 90 Prozent aller bekannten Hinrichtungen geschahen 2001 in China, Persien, Saudi-Arabien und in den USA.

In China werden am meisten Menschen hingerichtet. Allein im Zeitraum zwischen April und Juli 2001 sind nach Angaben von amnesty im Rahmen einer scharfen Kampagne gegen das Verbrechen mindestens 1.781 Menschen getötet worden, die zudem oft zuvor gefoltert worden seien, um Geständnisse zu erpressen. Erst kürzlich hatte amnesty auch darauf hingewiesen, dass China unter dem Deckmantel des Kampfs gegen den Terrorismus nach dem 11.9. massiv gegen die Uiguren in der Provinz Xinjiang (Ostturkestan) vorgegangen ist, Tausende Menschen festgenommen und auch an einigen Personen das Todesurteil vollstreckt hat (  Der chinesische Kampf gegen den Terrorismus). Auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte vor wenigen Tagen die Regierungen der USA und der EU  aufgefordert, China in der  Kommission für Menschenrechte der UN unter Druck zu setzen, nachdem sich die chinesische Regierung zur Einhaltung der Menschenrechte durch Unterzeichnung von Verträgen verpflichtet hat. Gleichzeitig äußerte man jedoch tiefe Skepsis, dass manchen Worten auch wirklich Taten folgen werden.

Während seines Besuchs in Deutschland haben Bundeskanzler Schröder und Bundespräsident Rau mit Staatspräsident Jiang Zemin auch über die Einhaltung der Menschenrechte in China gesprochen. Jiang wollte sich aber selbst darüber nicht äußern, der Sprecher des Außenministeriums versicherte nur, dass China "unermüdliche Anstrengungen" unternehme, um die Lage der Menschenrechte zu verbessern. Man stimme überein, dass es Meinungsunterschiede gebe und wolle den Dialog fortsetzen, um das Problem zu lösen. Da wird sich also nicht viel ändern. Und Jiang vermeidet auch tunlichst den Umgang mit Journalisten, um nicht weiter darauf angesprochen zu werden.

China hat sich schon des längeren den Ansatz zu eigen gemacht, dass es bei der Bekämpfung des Terrors keinen doppelten Maßstab geben dürfe. Erst im März hatte man die USA kritisiert, die sich mit ihrem vom Außenministerium veröffentlichten  Menschenrechtsbericht 2001 wieder einmal "die Rolle als Weltrichter für Menschenrechte" eingenommen und viele Staaten, einschließlich  China, Menschenrechtsverletzungen bezichtigt hätten, aber sich selbst dabei aussparen würden: "Tatsächlich trifft es zu, dass es in den USA schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen gibt", konterte das chinesische Informationsministerium in einem  Human Rights Record of the United States in 2001.

Die Todesstrafe wurde freilich von den USA nur in Form der "arbitrary and unlawful deprivation of life" behandelt, schließlich wurden auch in den USA 2001 66 Menschen hingerichtet (19 weniger als im Jahr 2000).

Es gebe aber auch einen Fortschritt hin zur Abschaffung der Todesstrafe, meint amnesty. Insgesamt 111 Länder haben inzwischen die Todesstrafe bereits abgeschafft, 46 haben das  Zweite optionale Zusatzprotokoll zum Internationalen Abkommen für bürgerliche und politische Rechte ratifiziert und damit die Todesstrafe vollständig abgeschafft. Die Kommission für Menschenrechte der UN wird von amnesty aufgefordert, auf ihrer gegenwärtig stattfindenden Sitzung eine Resolution zu verabschieden, in der sie ein Moratorium für Hinrichtungen fordert und die Staaten drängt, internationale Normen einzuhalten.


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Dan17:

Oder das ist der Abgrund der Verzweifelung :

 
10.04.02 14:41
Bus im Norden Israels explodiert
Zahlreiche Verletzte und Tote in Haifa

Bei einem neuen Selbstmordanschlag auf einen Autobus im Norden Israels sind mindestens acht Menschen getötet worden. Mehr als 20 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt, als der palästinensische Selbstmordattentäter einen im Gürtel versteckten Sprengsatz zündete. Der Bus wurde durch die Wucht der Explosion teilweise zerstört. Es war der erste Selbstmordanschlag seit zehn Tagen.
Israelis: "Empfangsgeschenk" für Powell
Regierungskreise in Jerusalem bezeichneten den neuen Anschlag nach Rundfunkangaben als "Empfangsgeschenk" von Palästinenserpräsident Jassir Arafat für US-Außenminister Colin Powell. Powell wird am Freitag in Israel und den Palästinensergebieten erwartet. Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hatte es als "tragischen Fehler" bezeichnet, dass Powell auch Arafat in Ramallah treffen will. US-Außenminister Colin Powell hatte nach anfänglichem Zögern angekündigt auch mit Arafat zusammen zu kommen.

Anonymer Anrufer: Hamas verantwortlich
Ein unbekannter Anrufer sagte dem arabischen TV-Sender El Dschasira, die radikal-islamische Hamas-Bewegung sei für den neuen Anschlag verantwortlich. Eine offizielle Stellungnahme von Hamas gab es jedoch zunächst nicht.

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Dan17:

Das ist für die Deutschen der Abgrund:

 
10.04.02 14:43
Benzinpreise auf Jahreshoch
Neue Preisrunde an den Tankstellen

Die Benzinpreise in Deutschland sind auf einem neuen Jahreshoch.
Benzin wird um drei Cent je Liter teurer
Nach einer Anhebung durch die Mineralölkonzerne von drei Cent beim Benzin und zwei Cent beim Dieselkraftstoff lagen die bundesweiten Durchschnittspreise am Mittwoch bei 1,09 Euro für Benzin, 1,11 Euro für Super, 1,15 Euro für Super Plus und 0,88 für Diesel.
«Wir sind seit März den rasant gestiegenen Rohölpreisen hinterhergelaufen», sagte Esso-Sprecher Karl-Heinz Schult-Bornemann der dpa. Seitdem die Nahost-Krise eskalierte, hätten die Notierungen in Rotterdam drastisch angezogen.

Ölkonzerne verweisen auf Markt in Rotterdam
Der Preis für eine Tonne Benzin, die Anfang März in Rotterdam 191 Dollar kostete, ist nach Angaben des Esso-Sprechers seitdem um 47 Prozent gestiegen. Der Preis für ein Barrel Rohöl legte in diesem Zeitraum um mehr als 4,50 Dollar auf über 26 Dollar zu. Diese Zuwächse hätten sich im März nicht an die Verbraucher weitergeben lassen, sagte Schult-Bornemann. Mit der neuen Anhebung werde versucht, die Wirtschaftlichkeit wieder zu erreichen. Vom Benzinpreis entfallen rund drei Viertel auf Steuern.

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Schnorrer:

Ich brat mir jetzt ne Kartoffel, auf St. Elmo's fi o.T.

 
10.04.02 14:45
Antworten
hagen:

Sche**e!!! Benzin auf Rekordhoch! Da müßen wir was

 
10.04.02 15:02
gegen unternehmen!!!
Antworten
Mützenmacher:

der Nemax ist der Abgrund o.T.

 
10.04.02 15:06
Antworten
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