ifo Konjunkturtests: Weltwirtschaftsklima erholt sich
Nach dem Rückgang auf einen historischen Tiefstand hat sich das Weltwirtschaftsklima im Januar 2002 wieder erholt und liegt nunmehr wieder exakt auf dem Niveau der letzten Erhebung vor den Terroranschlägen in den USA (84,1 nach 70,7 im Oktober 2001). Das hat das ifo-Institut in einem globalen Stimmungsbarometer ermittelt. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt der Indikator immer noch unter seinem langjährigen Durchschnitt.
Die Verbesserung des Indikators resultiert ausschließlich aus den zuversichtlicheren Erwartungen für die nächsten sechs Monate, die Urteile zur aktuellen wirtschaftlichen Situation stagnierten dagegen im Durchschnitt der in die Erhebung einbezogenen 80 Länder auf dem niedrigen Stand vom Oktober letzten Jahres. In den meisten Ländern wird die Erholung in dem besonders hart getroffenen Investitionsgüterbereich etwas stärker ausfallen als im Konsumsektor, der sich während des jüngsten Konjunkturabschwungs als relativ robust erwiesen hat. Die Daten belegen einen signifikanten Unterschied zwischen den USA und Europa. Während in Europa sich die Erwartungen zwar verbesserten, die aktuelle Lage aber nochmals schlechter beurteilt wurde, bewegten sich in den USA beide Indikatoren nach oben. (as)
[ Dienstag, 19.02.2002, 09:01 ]
Nach dem Rückgang auf einen historischen Tiefstand hat sich das Weltwirtschaftsklima im Januar 2002 wieder erholt und liegt nunmehr wieder exakt auf dem Niveau der letzten Erhebung vor den Terroranschlägen in den USA (84,1 nach 70,7 im Oktober 2001). Das hat das ifo-Institut in einem globalen Stimmungsbarometer ermittelt. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt der Indikator immer noch unter seinem langjährigen Durchschnitt.
Die Verbesserung des Indikators resultiert ausschließlich aus den zuversichtlicheren Erwartungen für die nächsten sechs Monate, die Urteile zur aktuellen wirtschaftlichen Situation stagnierten dagegen im Durchschnitt der in die Erhebung einbezogenen 80 Länder auf dem niedrigen Stand vom Oktober letzten Jahres. In den meisten Ländern wird die Erholung in dem besonders hart getroffenen Investitionsgüterbereich etwas stärker ausfallen als im Konsumsektor, der sich während des jüngsten Konjunkturabschwungs als relativ robust erwiesen hat. Die Daten belegen einen signifikanten Unterschied zwischen den USA und Europa. Während in Europa sich die Erwartungen zwar verbesserten, die aktuelle Lage aber nochmals schlechter beurteilt wurde, bewegten sich in den USA beide Indikatoren nach oben. (as)
[ Dienstag, 19.02.2002, 09:01 ]