sich die Aufgabe des "designed sponsors" auf die Fahnen geschrieben haben, treten sowohl mit Kauf- als auch mit Verkaufsorders auf - allerdings nur im Xetra-Handel, was zumindest den Handel an den anderen Börsenplätzen erheblich beeinflußt. Je nach Kursniveau sind die Orders unterschiedlich groß. Im Falle von Hunzinger sind es wohl in der Regel etwa 2100 bzw. 2400 Orders. Wenn Hunzinger im Kurs fällt, gibt es also eine Auffangposition. Allerdings zieht sie sich bei einem nicht geringem Ordervolumen weiter zurück. Beispielsweise stehen 2100 Einheiten als Kauforders da zu 9,50 Euro und jemand verkauft 500 E zu dem Wert, dann wird sogleich der Nachfragepreis sinken. Andersherum: Der Kurs von Hunzinger steigt - dann wird eine dicke Verkaufsorder von etwa 2400 erscheinen, die den Kursanstieg abblockt. Sagen wir mal, zum Kurs von 10,50 werden 500 Einheiten gekauft, dann wird sofort wieder eine Kauforder bei 10,74 oder so zu 2100 erscheinen etc. Bei einem so marktengen Wert dämpft das die Nachfrage nach Hunzinger-Aktien erheblich.
Fazit: Die designed sponsors kommen gut über die Runden, ein wenig gehandelter Wert wie Hunzinger kommt aber nicht nach oben, denn der Aufwärtstrend reicht - wegen des immer recht starken Angebots - bei einem so wenig beachteten Wert für einen Ausbruch nicht aus.