Homebanking versagt bei EURO-Umstellung


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Homebanking versagt bei EURO-Umstellung

 
05.12.01 11:49
Nur wenige Homebanking-Programme ermöglichen einen reibungslosen Wechsel von der D-Mark zum Euro. Falsche Beträge werden angezeigt und Funktionen versagen.

Nur zwei von acht getesteten Programmen, mit denen Kunden ihre Bankgeschäfte per Computer erledigen, ermöglichten einen Euro-Übergang ohne größeren Aufwand, berichtete das Computermagazin "c't" am Montag. Im Idealfall müsse die Software automatisch erkennen, wenn die Bank das Konto auf Euro umstellt, richtig umrechnen und aktuelle wie zurückliegende Summen in der korrekten Währung anzeigen. Diesen Anforderungen hätten nur die Programme "Star-Money" und "win-data" genügt.

Probleme mit alten Buchungen

Bankkonten werden spätestens zum 1. Januar 2002 auf die neue Währung automatisch umgestellt, viele Banken und Sparkassen haben mit dem Währungswechsel bereits begonnen. Selbst als eurofähig angepriesene Programme wie "Quicken 2000" hätten nach einer Kontoumstellung auf Euro falsche Beträge angezeigt oder einzelne Funktionen versagt, hieß es in "c't". Fehler tauchten demnach bei diesem wie auch bei anderen Programmen vor allem bei Buchungen auf, die noch aus der Zeit vor der Euro-Umstellung stammten. So hätten sich Kontostände unversehens verdoppelt oder auch halbiert. Das auf Sparkassen zugeschnittene Programm "S-Connect" kam nicht mehr mit Konten von Volksbanken zurecht.

Solche Fehler können dem Magazin zufolge nur durch manuelle Korrekturen oder durch Abschließen und Neueinrichten des Online-Kontos behoben werden. Die Computerexperten raten davon ab, jetzt noch selbst den Wechsel zum Euro vorzunehmen. Bei einigen Programmen komme man um den Erwerb der neuesten Software-Version nicht herum.

Gruß
Happy End
ftd.de
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