Das trifft es wohl so ziemlich...
08.05.19 11:00
Independent Research
Frankfurt (
www.aktiencheck.de) - Heidelberger Druckmaschinen-Aktienanalyse von Analyst Sven Diermeier von Independent Research:
Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN:
DE0007314007, WKN:
731400, Ticker-Symbol: HDD, Nasdaq-Symbol: HBGRF) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die operativen Eckdaten für das Q4 2018/19 (31.03.) seien stark und ergebnisseitig besser als von Diermeier erwartet ausgefallen (Ausnahme: Nachsteuerergebnis unter der Analystenerwartung). Damit habe das Unternehmen die Ziele für das Gesamtjahr 2018/19 doch noch erfüllen können. Die Kennzahl Nettofinanzverschuldung/bereinigtes EBITDA (per 31.03.2019: 1,4) habe vor allem aufgrund der Kapitalerhöhung das Unternehmensziel (<2) wieder erfüllen können. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 (31.03.) sei konjunkturbedingt verhalten ausgefallen (Umsatz und Profitabilität auf dem Vorjahresniveau) und sei damit hinter den Analystenprognosen zurückgeblieben. Es werde damit ein weiteres Übergangsjahr. Zudem würden die Mittelfristziele (u.a. Umsatz: rund 3 Mrd. Euro; Nachsteuerergebnis: >100 Mio. Euro) wohl später erreicht als bisher vom Unternehmen prognostiziert (2021/22).
Diermeier habe seine Erwartungen gekappt (u.a. EPS 2019/20e: 0,09 (alt: 0,13) Euro; EPS 2020/21e: 0,14 (alt: 0,19) Euro). Der Analyst sei immer noch von der Strategie des Managements überzeugt.
Da sich aber deren Monetarisierung wohl verzögert, stuft Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, die Heidelberger Druckmaschinen-Aktie von "kaufen" auf "halten" herab. Das Kursziel werde von 2,10 Euro auf 1,80 Euro gesenkt. Die Aktie notiere aktuell deutlich unter dem Einstiegskurs (Ausgabepreis der Kapitalerhöhung: 2,68 Euro/Aktie) des neuen Ankeraktionärs Masterwork. (Analyse vom 08.05.2019)
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