Endlich haben die Optimisten an der Wall Street Oberwasser und die Anleger scheinen sich für die erfreulichen Konjunkturdaten zu erwärmen. Wir hatten in der letzten Woche wiederholt auf das bessere makroäkonomische Umfeld verwiesen. So zeigten sich die US-Börsen zum Wochenanfang wieder sehr positiv und verzeichneten bemerkenswerte Gewinne. Grund für die optimistische Stimmung sind die sich verdichtenden Hinweise auf eine Konjunkturerholung in den USA. So wurden die Medien der USA am Wochenende nicht müde auf die weiteren Militäreinsätze der USA in Afgahnistan hinzuweisen. Diese hätten in den letzten Wochen unterbrochen werden müssen, weil den USA (bis auf reservierte Bestände) die „kluge“ Munition ausgegangen sei. Die USA werden so in 2002 & 2003 weitere massive Investitionen im Rüstungsbereich vornehmen, und weit mehr als die verbrauchen Militärgüter ersetzen. Dies sollte dem Bruttoinlandsprodukt zusätzlich Auftrieb geben und gutbezahlte Jobs schaffen, welche wiederum den privaten Konsum unterstützen.Aber auch die positiven Vorgaben der internationalen Börsen unterstützten den amerikanischen Markt, schienen diese die Gewinne vom Freitag doch zu bestätigen.
Das japanische Fiskaljahr endet am 31. März. Auf welchem Niveau zu diesem Stichtag der japanische Aktienmarkt notiert, hat wichtige Implikationen für die Bilanzen und den Eigenkapitalausweis von Banken und Versicherern. Ein Nikkei unterhalb von 10 000 Punkten würde die Solvenz vieler Adressen gefährden. Seit Wochen sind Finanzinstitutionen denn auch eifrig dabei, Kursgewinne im Ausland zu realisieren und diese Gelder teilweise im heimischen Aktienmarkt zu reinvestieren. Diese Repatriierungswelle scheint auch die starke Abwertung des Yen vorübergehend gebremst zu haben. In der vergangenen Woche hat die Regierung in Tokio zudem als Teil ihrer Initiativen zur Bekämpfung der Deflation die Restriktionen für Aktienleerverkäufe verschärft, was spekulative Hedge Fonds und Brokerhäuser zu Deckungskäufen zwingt. Dies könnte dem Tokioer Aktienmarkt auch noch in den kommenden Tagen und Wochen eine feste Tendenz bescheren.
Viele Börsianer wurden von der Stärke der Rallye überrascht, denn trotz einiger guter Konjunktur-Nachrichten gibt es im Grunde keinen Grund, optimistischer zu sein als vor zwei Wochen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis der meisten Aktien weiterhin sehr hoch ist- selbst nach der Enron-Hysterie, die ungefähr 750 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet hat. Erst wenn die Unternehmensgewinne anziehen, sind die derzeitigen Bewertungen gerechtfertigt, daran glaubt der Markt gegenwärtig jedoch fest. Diese düstere Stimmung zum Jahresanfang hatte dis letzte Woche die Eigendynamik der Wirtschaft gehämmt, denn ohne die Investitionen der Unternehmen gibt es keinen nachhaltigen Aufschwung. Auf dem Rücken steigender Aktienkurse keimt jedoch wieder Hoffnung in Investiotionen auf, und so hofft Wall Street auf eine Fortsetzung der Rallye. Die Anleger haben in den letzten Monaten sehr viel Kapital , in Geldmarktfonds angelegt, welches nun zum Teil seinen Weg zurück in den Aktienmarkt findet.
Das japanische Fiskaljahr endet am 31. März. Auf welchem Niveau zu diesem Stichtag der japanische Aktienmarkt notiert, hat wichtige Implikationen für die Bilanzen und den Eigenkapitalausweis von Banken und Versicherern. Ein Nikkei unterhalb von 10 000 Punkten würde die Solvenz vieler Adressen gefährden. Seit Wochen sind Finanzinstitutionen denn auch eifrig dabei, Kursgewinne im Ausland zu realisieren und diese Gelder teilweise im heimischen Aktienmarkt zu reinvestieren. Diese Repatriierungswelle scheint auch die starke Abwertung des Yen vorübergehend gebremst zu haben. In der vergangenen Woche hat die Regierung in Tokio zudem als Teil ihrer Initiativen zur Bekämpfung der Deflation die Restriktionen für Aktienleerverkäufe verschärft, was spekulative Hedge Fonds und Brokerhäuser zu Deckungskäufen zwingt. Dies könnte dem Tokioer Aktienmarkt auch noch in den kommenden Tagen und Wochen eine feste Tendenz bescheren.
Viele Börsianer wurden von der Stärke der Rallye überrascht, denn trotz einiger guter Konjunktur-Nachrichten gibt es im Grunde keinen Grund, optimistischer zu sein als vor zwei Wochen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis der meisten Aktien weiterhin sehr hoch ist- selbst nach der Enron-Hysterie, die ungefähr 750 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet hat. Erst wenn die Unternehmensgewinne anziehen, sind die derzeitigen Bewertungen gerechtfertigt, daran glaubt der Markt gegenwärtig jedoch fest. Diese düstere Stimmung zum Jahresanfang hatte dis letzte Woche die Eigendynamik der Wirtschaft gehämmt, denn ohne die Investitionen der Unternehmen gibt es keinen nachhaltigen Aufschwung. Auf dem Rücken steigender Aktienkurse keimt jedoch wieder Hoffnung in Investiotionen auf, und so hofft Wall Street auf eine Fortsetzung der Rallye. Die Anleger haben in den letzten Monaten sehr viel Kapital , in Geldmarktfonds angelegt, welches nun zum Teil seinen Weg zurück in den Aktienmarkt findet.