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Hahahaha lol - Suuuper, da graben doch Kastor-


Beiträge: 113
Zugriffe: 13.152 / Heute: 1
erzengel:

Hahahaha lol - Suuuper, da graben doch Kastor-

 
28.03.01 10:13
gegner Löcher unter den Gleisen und betonieren ihre Hände dort ein.
Hahahaha, wirklich genial - lol
Erzi
Antworten
Prosecco:

Und plötzlich gibts keine Werkzeuge mehr! o.T.

 
28.03.01 10:19
Antworten
Wilhelm747:

wenns nach mir ginge

 
28.03.01 10:22
können die ihre Hände da lassen bis der Zug vorbei ist. Ich glaube dann werden die meisten von den Spinnern einsehen, daß sie Scheisse bebaut haben.  
Antworten
sibba:

@all & die Betonierer!

 
28.03.01 10:28
Eigentlich sollte man die Personalien von den ganzen Jungs nehmen und denen den Strom abstellen. Ich bin dafür, dass sie ein Laufrad mit einem Akku in den Garten bekommen, um somit ihre Fernseher, Küchengeräte usw. betreiben zu können.  
Antworten
VWLer:

Warum wird hier jede eigene Meinung untergraben? o.T.

 
28.03.01 10:29
Antworten
erzengel:

Wilhelm & Sibba, ihr fahrt wohl noch mit einem 30L

 
28.03.01 10:32
Auto oder ?
Antworten
sv.Spielkind:

die sache mit dem castor kotzt mich an..

 
28.03.01 10:33
das sind doch alles nur straftäter und keine demonstranten.
da sollte der staat mal richtig durchgreifen!!
Antworten
Prosecco:

Das ist keine Frage des Untergrabens

 
28.03.01 10:33
sondern eine Frage des Wie!
Antworten
Kopi:

Kein Verständnis !

 
28.03.01 10:34
Die Demonstranten sollen den Schaden bezahlen, den sie angerichtet haben...
Antworten
Paco:

Leute gibt´s

 
28.03.01 10:37
Ich hätte einfach nur ein Stück Schiene herausgeschnitten und die Typen zur Seite gelegt. Sollen die doch selber schauen wie sie aus dem Beton wieder herauskommen. ;-)
Antworten
VWLer:

Ich habe mir gestern die Mühe gemacht, einige

 
28.03.01 10:38
auch ältere Beiträge zu lesen. Die Hartnäckigkeit, wie hier diskutiert wird, läßt schon Rückschlüsse auf das Wie zu. Einen großen Unterschied gibt es nicht.
Antworten
St. Just:

Denken Castor-Gegner überhaupt nach?

 
28.03.01 10:38
Vor allem: viele Castor-Gegner argumentieren damit, daß der Transport an sich zu gefährlich sei. Gleichzeitig machen sie alles, um einen Unfall zu provozieren. Das paßt doch überhaupt nicht zusammen.
Antworten
erzengel:

Hehehehihihi, die Gemeinsamkeiten sind schon

 
28.03.01 10:43
verblüffend.
Antworten
soulsurfer:

wenn sich keiner wehren würde ...

 
28.03.01 10:44
dann würden ständig Kastoren durch die Gegend fahren, so wird das ganze wenigstens auf die unbedingt nötigsten Transporte beschränkt. Die ganzen Bullen hätten doch sonst sowieso nichts zu tun. Wo kommen sonst 30.000 Stück her. Bullenstaat!!!

Antworten
Prosecco:

@vwler d.h. für dich wenn man mit Worten

 
28.03.01 10:45
nicht mehr weiterkommt macht mans auf die krumme Tour? Das sind doch die gleichen die auch am WEF alles kurz und klein schlagen!
Antworten
SchwarzerLor.:

Demonstration ja.

 
28.03.01 10:47
Es ist vollkommen in Ordnung, friedlich gegen den Castor zu demonstrieren, aber Gewalt gegen Polizisten ist nicht in Ordnung. Mein Tip, Polizei abziehen, einfach Castor stehenlassen und dann die verrückten Gewalttäter mit dem Castor spielen lassen. Was wollen die denn damit anfangen? Ihn auspacken und dann? Eine Lösung wird so nicht erreicht.
Antworten
Bronco:

Um mich an der Diskussion in diesem Thread

 
28.03.01 10:49
und dem ihr eigenen Stil angemessen beteiligen zu können, habe ich mindestens sechs Weißbier zu wenig intus. Ich halte mich also raus.

Gruß

Bronco
Antworten
Wilhelm747:

@ erzengel

 
28.03.01 10:50
Was hat daß mit einem 30L Auto zu tun. Ich finde nur einfach zum kotzen, daß solche Leute meinen, daß sie sich alles erlauben können. Wenn die gegen die Transporte sind, dann ist daß ihr gutes Recht, aber nicht auf diese Art. Die können friedlich ihre Plakate zeigen oder von mir aus vor Gericht ziehen. Ich kette mich ja auch nicht an die Zapfsäule an, weil ich gegen die Ökosteuer bin. Ich finde wirklich daß wegen solchen Rabauken die Feuerwehr zu Hause bleiben soll und die selber zusehen können wie die da wieder rauskommen. Es gibt so viele Menschen die jeden Tag auf Grund von Krieg und Unfällen ihre Gliedmassen verlieren, und diese Penner machen das nur, weil sie genau wissen daß der Zug da nicht darüberfahren wird. Sollte er aber, damit die mal lernen wie kostbar eine Hand sein kann.

Übigens ich fahre einen sparsamen BWM DIESEL

W.
Antworten
Seth Gecko:

seid ihr mit dem falschen fuß aufgestanden?

 
28.03.01 10:51
oder habt ihr einfach nur in letzter zeit zu viele nazi-filme gesehen?

Der Staat soll mal richtig durchgreifen! Toll, Spielkind. Und nachdem ja ALLE 10000 Demonstranten (darunter auch einige Kinder, Politiker, Pfarrer) Straftäter sind, sollte man sie am besten sofort ohne Verhandlung öffentlich im Fernsehen bestrafen. Und wer die wirklichen Straftäter, die es gestern gab, nicht denunziert, gehört ins Gefängnis... Mann mann mann...

Also ehrlich: Ich war gestern Abend vorm TV sehr angenehm überrascht, wie zivilisiert und unter nahezu perfekter Vermeidung unnötiger Gewalt die Polizei agierte.

Ihr seid ja 1000mal schlimmer als die Bullen...
cu, sacht der seth (der lieber diesen text schreibt,  als den betreffenden diese dämlichen schwarzen * zu vergeben & by the way: Auch ich bin gegen die Castor-Demos)  
Antworten
Seth Gecko:

3x grün für Bronco, SchwarzerLord und VWLer o.T.

 
28.03.01 10:54
Antworten
blindfish:

SL, stimme komplett zu!!

 
28.03.01 11:00
Es gibt genug wichtige Themen bei uns. Aber wird wegen jedem einzelnen mit Gewaltanwendung protestiert?? Lieber sollten die öfter zu anderen Gelegenheiten friedlich auf die Straße, statt jetzt einmal in dieser Art und Weise.

Den Gedanken, den Castor einfach stehen zu lassen, finde ich schlicht genial! Möglichst so reagieren, wie es keiner erwartet (wir sehen ja täglich an der Börse, daß es funktioniert). Man stelle sich die verdutzten Gesichter der Gewalttäter einmal bildlich vor (vor allem die der auf den Schienen liegenden) - köstlich!

Gruß blindfish - der auch gegen Atomkraft ist, aber "der Reihe nach (also zuerst die Alternativen)" und ohne Gewalt.
Antworten
sv.Spielkind:

@Seth Gecko es ging hier ums..

 
28.03.01 11:09
einbetonieren.. etc. nicht ums friedliche demonstrieren.
ausserdem ist es mein recht die polizei in schutz zu nehmen...
und das handeln der castor-gegner in frage zu stellen!

und vergleiche gefälligst meine meinung nicht mit nazi-
gedankengut. du bist ja schlimmer als ID!
dafür hättest du einen schwarzen* verdient!
Antworten
soulsurfer:

seht das ganze doch etwas positiver...

 
28.03.01 11:11
die Bullen die heute neben dem Kastor herrennen können heute wenigstens keine Radarfallen aufstellen, die Leute mit ihren Kontrollen nerven, sinnlos in der Gegend rumfahren usw. usw.

außerdem haben die meisten ein bißchen Haue ganz gern.
Antworten
erzengel:

2 grüne * für Soulsurfer o.T.

 
28.03.01 11:14
Antworten
Wilhelm747:

Ich

 
28.03.01 11:17
würde ihn lieber an die Wand stellen
Antworten
Dr. Feinfinger:

Verhältnismässigkeit, Provokation, Wyhl

 
28.03.01 11:18
Dazu zwei Anmerkungen:

1. Im Wendland und entlang der Bahnstrecke sind mehr Polizisten aufgeboten als Bundeswehrsoldaten auf dem Balkan! Ist das verhältnismäßig oder provoziert das nicht die Gewalt? So werden doch GREENPEACE und Autonome erst recht angezogen: Man bietet ihnen die perfekte öffentliche Bühne.

2. Wer von euch möchte auf der Atomkloake der gesamten (!) Republik wohnen? Ich auch nicht! Was die Leute im Wendland sehen, ist doch, das einfach weitergemacht wird; ohne Rücksicht auf ihre Proteste. Sogar von grünen Ministern. Und der Salzstock Gorleben ist eben nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sicher gegen Austritte von Radioaktivität. Und wir haben es hier mit Stoffen zu tun, die noch in zigtausend (!) Jahren strahlen werden.
Vielleicht findet man ja im so atomfreundlichen Bayern ein nettes Örtchen? Man kann nur hoffen, dass durch die massiven Proteste die Kosten für solche Atommüll-Transporte dermaßen in die Höhe getrieben werden, dass die Atomindustrie auf die zugesicherten Restlaufzeit von 30 Jahren weitgehend verzichtet. Solange das Problem der Endlagerung nicht gelöst ist, finde ich persönlich den Weiterbetrieb von AKWs unverantwortlich.
Nur damit ich richtig verstanden werde: Gewalt dieser Art, wo die Gesundheit von Polizisten, DB-Personal etc. auf das Spiel gesetzt wird, lehne ich auch ab. Diese Aktionen drücken doch nur die Ohnmachtsgefühle der Leute aus! Der Vergleich mit der Ökosteuer (@wilhelm747) ist lächerlich. Es geht doch hier um die Lagerung hochgefährliche Stoffe!
Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass massiver Protest aller Bevölkerungsgruppen (!) doch etwas bewirken kann: denkt mal an das geplante und nie gebaute Atomkraftwerk in Wyhl/Baden!
Antworten
Prosecco:

Schade dass ich hier gepostet habe

 
28.03.01 11:20
kann mach wieder löschen jtzt wirds zu primitv.
Antworten
zockrat:

Demokratie Gegner

 
28.03.01 11:20
warum halten sich diese Fanatiker nicht an die Grundregeln der Demokratie??
Antworten
Wilhelm747:

und dann.....

 
28.03.01 11:20
10SCHLÄGE auf die nackte Eichel
Antworten
soulsurfer:

@wilhelm: du bist ja recht radikal unterwegs

 
28.03.01 11:20
Gut das Leute wie du nicht auf solche Demos gehen *lol*, sonst gäbs doch noch tote.
Antworten
erzengel:

Noch einen Grünen *, für Dr. Feinfinger o.T.

 
28.03.01 11:21
Antworten
Seth Gecko:

@Spielkind

 
28.03.01 11:24
sorry, der "Nazifilm" hätte nicht sein müssen.
Hab' Dich wohl falch verstanden, aber "das sind doch alles nur straftäter und keine demonstranten" kann man ja eigentlich nur falsch interpretieren.
Antworten
derpraesi:

@sv.spielkind

 
28.03.01 11:25
Ist dies dein Schrei aus Angst oder bist du vieleicht 60 Jahre zu spät dran?Ich jedenfalls zähle Greenpeaceaktivisten nicht zur Saat der Gewalt. Im Gegenteil wenn die ein Leben aufs Spiel setzen, dann ist das ihr eigenes.Und das für einen Kampf der eigentlich schon verloren ist oder ist hier jemand davon überzeugt das die Meschheit sich nicht selbst ausrottet.

OH SHIT WERD SCHON WIEDER SENTIMENTAL.

Sollte mich als Aktionär doch freuen auf:
-Knall im Irak (Kaufen wenn die Kanonen donnern)
-Seuchenausbruch (die Bio-Techs werdens schon richten, und wenn ich die Kohle mit ins Grab nehme)
-Umweltkatastrophe (jeder gesunkene verseuchende Öltanker ist ein Schritt mehr auf den Weg zur alternativen Energie.

Gruß
dp
Antworten
Wilhelm747:

@ soulsurfer

 
28.03.01 11:32
Du hast vollkomen Recht. Ist eigentlich nicht meine Art. Das sollte Dir zu denken geben warum ich so scharf reagiere.  
Antworten
Marcovaldo:

Ichbin gegen Gewalt jeder Art,jedoch fragt es sich

 
28.03.01 11:35
wer damit angefangen hat.Natürlich kann man zu dem Zweck dieser Demos unterschiedlicher Meinung sein,nicht jedoch darüber,dass sich der Salzstock in Gorleben laut geologischem Gutachten eigentlich überhaupt nicht für eine Endlagerung eignet.                                                     Verfolgt man die  Vorgeschichte dieser Entscheidung,so wird deutlich,dass man sich dafür entschieden hatte,weil es soweit weg von dicht besiedeltem Gebiet und nah an der Grenze lag,-und weil damals die Politiker das Ganze durch viel Geld für die Kommunen versüssten.
So hat die Gemeinde Gorleben doch eine wunderbare Sporthalle und neue Strassen mit Bürgersteigen und sicher noch einiges mehr bekommen.Der ganze Landkreis erhielt zusätzliche Subventionen.

Man darf auch nicht vergessen,dass die Betreibergesellschaft der drittgrösste Arbeitgeber im Landkreis ist und die CDU hier traditionell für das Endlager war.Viele Landwirte sind jedoch dagegen.Beim letzten Kastortransport war eine absolut friedliche Demo mit über hundert Traktoren in Lüneburg,die Volksfestcharakter hatte.Da gab es aber auch keine Wasserwerfer und keine Berliner Polizisten!
Die Bürgerinitiative im Landkreis jedenfalls ist geübt in friedlichem Verhalten,auch die Pastoren,die sich gegen die Endlagerung engagieren,halten zu absolut gewaltfreiem Verhalten an.Es finden Kurse statt,in denen man lernt,sich nicht provozieren zu lassen.

Aber was ist mit all den jugendlichen Demostranten,die von überall her in Deutschland kommen und vielleicht anderer Meinung sind oder provoziert wurden durch das agressive Verhalten der Polizei?
Antworten
Wilhelm747:

Machen wir

 
28.03.01 11:43
es einfach wie an der Börse. Lassen die Zukunft entscheiden. Wenn die Demostranten von der bösen bösen bösen Polizei verprügelt werden, GUT.
Wenn die polizei verprügelt wird, selber Schuld. Wenn die Demonstranten den Zug in die Luft jagen, Gut. Wenn der Zug ohne Probleme ankommt,auch Gut.
Können wir uns darauf einigen? Ist für jeden etwas dabei.

W.
Antworten
soulsurfer:

zum Thema Gewalt und Demokratie

 
28.03.01 11:45
Ich glaub es war vor 2-3 Jahren bei einem Kastor-Transport: Ich habe die Reportage im Fernsehen gesehen, damals haben die "Toten Hosen" bei der Demo auf einer LKW-Ladefläche gespielt. Kann mir keiner erzählen, daß jemand, der gerade ne Gitarre in der Hand hält ein Gewalttäter ist. Jedenfalls kamen dann plötzlich 20 - 30 Polizisten und haben den LKW wie Piraten geentert, haben das Führerhaus demoliert, die Reifen zerstochen und dem ganzen mit unnötig viel Gewalt ein Ende gesetzt. Solche Aktionen haben auch nicht gerade viel mit Demokratie und Antiprovokativem Verhalten zu tun.

Heute habe ich allerdings schon den Eindruck, daß die Polizei einiges dazu gelernt hat.
Antworten
major:

man haette hier erheblich sparen koennen

 
28.03.01 11:51
wenn man vier container einfach in koeln (BB) dazu gestellt haette :-)

gruss
tom  
Antworten
Dr. Feinfinger:

Polizei

 
28.03.01 11:52
@wilhelm747:

Die Polizei ist nur ausführendes Organ. Glaubst du, die haben Lust, für so etwas ihre Gesundheit zu riskieren? Die sind vielleicht genauso gegen die Endlagerung in Gorleben (besonders, wenn sie aus der Gegend um Gorleben kommen), müssen jedoch ihren Job tun. Polizisten aus B oder dem Rest der Republik haben mit diesem Gewissenskonflikt wohl geringere Probleme. Auch am Tienamen-Platz in Peking hat man ja Militär aus der Provinz in Stellung gebracht... OK, der Vergleich hinkt ein wenig.
Antworten
fosca:

Nun habe ich den ganzen Müll gelesen und

 
28.03.01 12:02
bekomme es wirklich mit der Angst zu tun, was hier für Kleingeister
unterwegs sind.
Kann man nur froh sein, dass es noch Menschen wie dr.feinfinger gibt.
Antworten
mehlmann:

hab auch allles gelesen -

 
28.03.01 12:39
was für einen Vorschlag haben die Demostranten aber für den vorhandenen Atommüll? In Frankreich lassen, oder jedem entsprechenden Vorstand was in die Hosentasche stecken?
Der ganze Tanz geht doch bei einem Endlager wieder weiter. Irgend ein Grund findet sich sicher, um gegen einen zukünftigen Standort zu sein.
Sicher kann man immer Verständnis aufbringen für den einzelnen Grund. Das Problem wird aber so nicht gelöst werden. Der strahlende Müll ist da. Mit theoretischem wenn und hätte bekommen wir ihn nicht weg. Es muß also eine Endlösung her, also bitte auch von den Gegnern, Grünen, GP usw.. Dann aber mal ohne Hektik und dadurch entstehende Kosten. Die müssen wir alle letzendlich schon tragen.

Gruß mehlmann
Antworten
Bewe:

Ganz einfach den Atommüll nach Tschernobil karren.

 
28.03.01 13:15
Das dortige "Endlager" zieht keiner mehr um. Die Betreibergesellschaft als AG am NM notieren. Ist eine totsichere Anlage für die nächsten 100000 Jahre. mfg Bewe
Antworten
erzengel:

Hihihi und die schneiden immer noch - lol o.T.

 
28.03.01 14:10
Antworten
Edelmax:

Unterschiede zwischen Terroristen und Demonstanten

 
28.03.01 14:11
sollte man ziehen. Wer zivilisiert demostriert, ok. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber ist demokratisches Recht.
Zu den Gleisbetonierern: Volle Umlegung der Kosten auf diese. Ich sehe nicht ein, warum auch mein Steuergeld für diese Wichser verschleudert wird. Der Staat soll mit äußerster Härte gegen diese Typen vorgehen. Greenpeace überstützt diese Aktionen voll und zeigt damit sein wahres Gesicht.
Im übrigen komisch, ich habe keine Zeit und keine Kohle dafür, dort hinzufahren und Stunk zu machen. In keinem anderen Staat wäre man so liberal wie bei uns. Man stelle sich die Situation in Amerika vor, dort würde sich keiner trauen, derartig aufzuzucken. Frust auf diese Stinker!

Edelmax
Antworten
MaMoe:

Atombombe drauf und dann hat man Ruhe und alles

 
28.03.01 14:15
auf einen Schlag ensorgt ...
Antworten
erzengel:

Ich würde lieber das Steuergeld von unseren

 
28.03.01 14:22
Politikern zurückhaben und denen geben. Meint ihr wirklich, der Staat sei ehrlicher, hier wird die Korruption doch pur bezahlt.
Ein Hoch auf Greenpeace
Erzi
Antworten
Dancer:

Eben gefunden ...

 
28.03.01 14:26
Blockierer bekommen eine Rechnung

München (AP) Für zerstörte Schienen und in Brand geschossene Polizeiautos müssen die Täter finanziell geradestehen - wenn man sie denn fasst. Aber zumindest bei den vier Atomkraftgegnern, die sich am Mittwoch im Wendland unter den Gleisen anketteten und einbetonierten, ist der Fall nach Angaben des Deutschen Anwaltvereins eindeutig: «Für die Schäden haften sie als Gesamtschuldner», sagte Sprecher Swen Walentowski. Die Polizei beseitige die Blockade und lasse das Gleis reparieren, die Rechnung bekämen die Störer. «Wenn sie kein Geld haben, haben sie Schulden und müssen es abstottern.»

Ein Sprecher der Umweltschutzorganisation Robin Wood, der die vier Aktivisten angehören, sagte dazu nur: «Das werden wir ja sehen.»

Greenpeace hat einen Rechtshilfefonds zur Bezahlung von Schadenersatz-Forderungen eingerichtet. Energieexperte Veit Bürger erklärte, wenn ein Schiff am Anlegen gehindert werde, entstünden oft hohe Kosten. «Da müssen wir ab und zu mal zahlen.» Strafbefehle allerdings müssten die Aktivisten aus eigener Tasche begleichen. Das Zersägen von Schienen oder gar Angriffe auf Polizeiautos und Hubschrauber lehne Greenpeace kategorisch ab. «Das sind irgendwelche Autonomen aus der linken Szene. Uns wär es viel lieber, wenn die nicht da wären», sagte Bürger.
Antworten
RolfK:

Abstimmung

 
28.03.01 14:42
geht mal zur Abstimmung:

www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=2610

Hab auch schon mitgemacht.
Man sollte an der Atomkraft solange festhalten, bis eine saubere Alternative gefunden ist !
Antworten
soulsurfer:

Infos

 
28.03.01 14:47
1. Wieso gibt es überhaupt Atomtransporte?

Atomkraftwerke erzeugen hochradioaktive Abfälle, in Deutschland pro Jahr rund 450 Tonnen. Die hochaktiven Abfälle strahlen für viele Tausend Jahre. Auf der ganzen Welt hat man bisher kein sicheres Endlager gefunden, das für solche Abfälle geeignet wäre. Und selbst Experten wie der Umweltsachverständigenrat gehen nicht davon aus, dass ein für alle Zeiten sicheres Endlager gefunden werden kann. Deshalb wird Atommüll verschoben: Er rollt aus Atomkraftwerken zu zentralen Zwischenlagern (Ahaus, Nordrhein-Westfalen und Gorleben, Niedersachsen) oder zu den ausländischen Wiederaufbereitungsanlagen (La Hague, Frankreich und Sellafield, Großbritannien) die einzigen von den Aufsichtsbehörden bisher zugelassenen "Entsorgungswege".



2. Was ist der Unterschied zwischen Transporten zu den Wiederaufarbeitungsanlagen und in die Zwischenlager?

Für die verschiedenen Transportarten werden verschiedene Behältertypen eingesetzt. Für die Transporte in die Zwischenlager Ahaus und Gorleben verwendet man sogenannte Transport- und Lagerbehälter, bekannt als Castor-Behälter. In den Atomkraftwerken werden abgebrannte Brennelemente in die Castor-Behälter geladen. Die Castoren werden in die Zwischenlagerhallen transportiert und dort für einen Zeitraum von rund 40 Jahren gelagert.

Für die Transporte zu den Wiederaufarbeitungsanlagen verwendet man reine Transportbehälter. Da diese nur für den relativ kurzen Zeitraum des Transports eingesetzt werden, müssen sie nur geringere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die verwendetet Behälter für die WAA-Transporte werden in Frankreich und Großbritannien hergestellt und tragen Namen wie beispielsweise TN13/2, TN17/2, Excellox 6. Da diese Namen jedoch zu umständlich sind, wird in der Regel für alle Transportbehälter der Name "Castor" und für alle Atomtransporte der Begriff "Castortransport" verwendet.



3. Was ist eigentlich Wiederaufarbeitung?

Bei der Wiederaufarbeitung werden in einem chemischen Verfahren hochgiftiges Plutonium und Uran aus den abgebrannten Brennelementen abgetrennt. Für die Wiederaufarbeitung sind zahlreiche Hilfsstoffe, Chemikalien und Werkzeuge notwendig. Dadurch vervielfacht sich der gesamte Atommüllberg, der letztendlich entsorgt werden muss. Die End-"Produkte" der Wiederaufarbeitung - Plutonium, Uran, hochradioaktiver verglaster Atommüll (sogenannte Glaskokillen) und leicht- und mittelradioaktive Abfälle - müssen von Deutschland zurückgenommen werden. Die Wiederaufarbeitung ist also keine Entsorgung sondern eine Müllvermehrung. Einen Teil des Atommülls entledigen sich die Betreiber der Wiederaufarbeitungsanlagen auf billige Weise über ihre Abwasserpipelines. Täglich werden rund 10 Millionen Liter radioaktives Abwasser von den Betreibern der Wiederaufarbeitungsanlagen in den Ärmelkanal und die Irische See gepumpt.
Die deutschen Atomkraftwerksbetreiber haben Verträge mit den zwei großen Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague/ Frankreich und Sellafield/ Großbritannien.



4. Wie sieht es in La Hague und Sellafield aus?

Durch die Wiederaufarbeitung werden ganze landstriche radioaktiv verseucht. Beispiel La Hague: Greenpeace führte im April 1997 erste Messungen am Abwasserrohr der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague durch. Im Juni und September 1997 wurden Meerestier-, Sediment- und Abwasserproben von Greenpeace-Tauchern in unmittelbarer Nähe der Abwasser-Pipeline, teilweise unter Aufsicht eines vereidigten Sachverständigen, entnommen. Die Proben wurden von zwei unabhängigen Labors analysiert.
Nach den Analysen sind die inneren Ablagerungen der Pipeline so hoch verstrahlt, dass sie nach dem derzeitigen deutschen Recht in Zement verpackt und tiefengeologisch endgelagert werden müssten. Proben von Meeressediment und Rohrablagerungen enthielten derart viel Plutonium, dass diese Proben nach deutschem Recht als kernbrennstoffhaltig einzustufen sind. Auch Proben von Krebsen zeigen, dass die Meeresverseuchung bei La Hague Ausmaße angenommen hat, die mit Kontaminationen nach nuklearen Großunfällen vergleichbar sind.



5. Wieso wird die Wiederaufarbeitung zugelassen, obwohl sie die Umwelt zerstört?

Obwohl die Wiederaufarbeitung Menschen und die Natur radioaktiv verseucht, halten die Atomkraftwerksbetreiber an dieser umweltverachtenden Praxis fest. Der Grund: Die Wiederaufarbeitung gilt als "Entsorgungsnachweis", und dieser ist unbedingt nötig, wenn ein Atomkraftwerk die Genehmigung für den Betrieb nicht verlieren will. Viele Atomkraftwerke müssten abschalten, wenn es die Wiederaufarbeitung nicht gäbe und die Betreiber keine alternativen Entsorgungswege nachweisen könnten.

Auch die rot-grüne Bundesregierung gab unter dem Druck der mächtigen Stromkonzerne klein bei und lässt die Verschieberei von Atommüll ins Ausland zu. Das eigentlich zynische dabei: Noch als Oppositionsparteien hatten SPD und Bündnis 90/ Die Grünen in mehreren Gutachten nachgewiesen, dass die Wiederaufarbeitung ein Verstoß gegen das deutsche Atomgesetz ist. Als Bundesregierung haben die gleichen Parteien jetzt entschieden, die Wiederaufarbeitung weiter fortzusetzen. Entgegen der Koalitionsvereinbarung im Oktober 1998 hat die Bundesregierung dem Druck der Energieversorger nachgegeben und ihnen zugebilligt, ihren Atommüll für weitere fünf Jahre nach La Hague und Sellafield zu transportieren. Dadurch wird ein offensichtlicher Rechtsbruch durch die Bundesregierung legalisiert.



6. Wieviele Atomtransporte gibt es pro Jahr?

Bis zum dem Transportstopp, den die damalige Umweltministerin Angela Merkel in Folge des Skandals um kontaminierte Transportbehälter im Frühjahr 1998 verhängt hat, gingen pro Jahr zwischen 50 und 100 Transporte in die beiden Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield, seit 1973 insgesamt rund 1500 Stück. In die Zwischenlager Ahaus und Gorleben konnten aus den Atomkraftwerken aufgrund der großen Proteste seitens der Atomkraftgegner bisher nur 11 Castor-Behälter transportiert werden.

Innerhalb des Atomkonsenses hatten sich die Bundesregierung und die Atomindustrie darauf verständigt, die Transporte zu den Wiederaufarbeitungsanlagen bis zum 30.6.2005 weiterlaufen zu lassen. Bis dahin dürfen die Stromkonzerne weitere rund 2000 Tonnen hochradioaktiven Müll ins Ausland schaffen. Dies entspricht rund 500 Transporten in den kommenden fünf Jahren.


7. Wie kann ich mich gegen die Castortransporte wehren?

Schreiben/Faxen/Emailen Sie an die großen Stromkonzerne. Fordern Sie die Konzerne auf, die Produktion von Atommüll einzustellen und die Castortransporte zu stoppen.
Nehmen Sie ihr Recht auf friedlichen Widerstand gegen die bevorstehenden Castortransporte in Anspruch.
Steigen Sie persönlich aus der Atomenergie aus. Wechseln Sie zu einem Anbieter von sauberen Strom, beispielsweise Greenpeace energy
Adressen:
RWE Energie AG
Kruppstr. 5
45128 Essen
Tel: 0201-12-01
Fax: 0201-12-24313 und -24449
info@energie.rwe.de
Vorstandsvorsitzender: Manfred Remmel

EnBW Energie Baden Württemberg AG
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Tel: 0800-99999-66
Fax: 0800-99999-99
info@enbw.com
Vorstandvorsitzender: Gerhard Goll

E.ON Energie AG
Nymphenburger Str. 39
80335 München
Tel: 0511-4392227
Fax: 0511-4394373
info@eon-energie.com
Vorstandsvorsitzender: Dr. Hans-Dieter

Quelle: Greenpeace
Antworten
zit1:

auweia, dazu sag ich lieber nichts.

 
28.03.01 14:54
aber seht ihr irgendeine möglichkeit friedhelm busch und carola ferstl auch an einem festen standort einzubetonieren?  
Antworten
Rosebud:

@Edelmax: Nach Deiner Logik...

 
28.03.01 14:54
... müssten die AKW-Betreibergesellschaften dann auch die Kosten für Transport und Polizeieinsatz tragen. Und: Wenn in Amerika sich keiner traut, "so aufzuzucken" - traurig für die Demokratie "drüben"!!!
Jeder hat das Recht zu demonstrieren, manchmal sogar die Pflicht, sich an Protesten zu beteiligen (Neo-Nazis u.ä.) - eine preussische Staatsauffassung mit allen Freiheiten für die Obrigkeit ist das Gefährlichste, was wir uns antun könnten.
Und dieses Ausleben demokratischer Rechte sollten wir uns auch was kosten lassen (und Gewalttäter sollten bestraft werden, egal ob in schwarzer Kutte oder grüner Uniform!)
Diese Demonstrationen sind wichtig, zeigen sie doch, dass eine wachsame Bevölkerung den beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft kontrolliert. Gleichzeitig sind die Transporte notwendig, damit Dtl. eingegangene Verträge einhält. Wir können unseren strahlenden Müll halt nicht einfach unseren Nachbarn in die Gärten kippen. (Insofern verdanken wir diese Transporte noch der Vorgängerregierung, die, der Energiewirtschaft dienend zugetan, das Verschieben in Richting La Hague ermöglicht haben).
Die aktuellen Kastoren-Umzüge sind genauso gefährlich wie die vor vier Jahren auch. Unterschied ist: Die heutigen Transporte sind unvermeidlicher Bestandteil des Ausstiegs und nicht, wie damals unter Merkel, Ausdruck der "Nuklearisierung" unserer Energiewirtschaft.

Ansonsten verweise ich auf Dr. Feinfinger (s.o.).

Slainte
Rosebud
Antworten
hjw2:

@soulsurfer..gratuliere zu dem Beitrag..1x grün o.T.

 
28.03.01 14:55
Antworten
erzengel:

Vielen lieben Dank Soulsurfer; noch 2Grüne von mir o.T.

 
28.03.01 14:59
Antworten
erzengel:

Auch eine grünen * an Rosebud o.T.

 
28.03.01 15:03
Antworten
Kopi:

Die Gleise sind wieder frei... o.T.

 
28.03.01 15:40
Antworten
fosca:

...

 
28.03.01 15:57
Das sicherste Kernkraftwerk ist dasjenige das nie gebaut wird sagte einmal ein österreichischer Regierungsbeamter.
Alle die, die hier von sauberer Energie schreiben sollten sich den Beitrag von soulsurfer genau durchlesen.
Die "Entsorgung" ist mitnichten das einzige Problem.
Die hochradioaktiven Abfallstoffe in so einem Reaktor entsprechen den (längerlebigen) Spaltprodukten, die bei der Explosion von etwa 1000 Hiroshimabomben entstehen würden.
Es wäre ein Leichtes, auf alternative Energien umzusteigen. Es liegt nur nicht im Interesse der Großkonzerne. Gier frisst Verstand.
Antworten
hjw2:

bravo..fosca..!! o.T.

 
28.03.01 16:06
Antworten
Dr. Feinfinger:

@fosca

 
28.03.01 16:20
@fosca (wo kommt der eigentlich Name her?)

Wenn man das Geld, das in die Atomforschung investiert wurde, stattdessen in die Erforschung regenerativer Energien gesteckt hätte, wäre man heute natürlich schon viel weiter bei Brennstoffzellen, Solarenergie, etc.

Atomenergie war in der Vergangenheit nur scheinbar billig, ohne Berücksichtigung der Folgekosten für die Atommüllbeseitigung. Angeblich sollen die Amis ja sogar schon mal ernsthaft angedacht haben, Atommüll im Weltraum zu entsorgen!!! Vielleicht mit Wurfarm aus dem Space-Shuttle? Das zeugt meines Erachtens von echter Verzweiflung!

Um ohne Atomenergie auskommen zu können, müsste man in absehbarer Zeit die alterativen Energien massiv fördern; aber die wichtigste Maßnahme ist und wird das Energiesparen!!!

Ich bin davon überzeugt, dass die Atomindustrie nicht von den ausgehandelten 32 Jahren Restlaufzeit Gebrauch machen wird. Wollen wir wetten, dass sie sich zu gegebenener Zeit einen früheren Ausstieg mächtig vergolden lassen wird? 32 Jahre sind für die Konzerne politisch nicht durchzuhalten.

Antworten
hjw2:

@Dr.Fein..auch dir ein fettes bravo...!! o.T.

 
28.03.01 16:29
Antworten
Rosebud:

Zustimmung: ...

 
28.03.01 16:30
...konsequentes und spürbar gefördertes Energiesparen,  langfristige Subventionierung bei der Entwicklung alternativer Energieerzeugungstechnologien in einer Größenordnung ähnlich der Nuklear-Subventionierung, dezentrale Energiegewinnung (Blockheizkraftwerke usw.) inkl. Entmachtung der immer noch monopolistischen Stromerzeuger...


... und regelmäßig ein Öko-AG-Thread auf ARIVA.

Das hätt´ Zukunft!

Slainte
Rosebud

Antworten
fosca:

@dr.feinfinger

 
28.03.01 16:34
Der Name Fosca stammt aus einem Buch von Simone de Beauvoir
Tous les hommes sont mortels
Antworten
findus:

@fosca

 
28.03.01 16:36
Die Gefahr, dass der ganze Müll bei unseren UrUrenkeln wieder hochkommt, sieht hoffentlich jeder - aber leider ist das Risiko der Öl-/Gas-/Kohlekraftwerke vermutlich nicht kleiner. Ob es wirklich so einfach wäre auf Solar oder Windenergie umzuschalten ??? Ok, Island wird es wohl schaffen - aber das sind auch nur ca. 250.000 Leute.
Also wenn wir unsere Bevölkerung auf 1 Mio. verringern können wir das hier auch schaffen - aber "leicht"würde ich das alles nicht nennen.

Findus
Antworten
VWLer:

an rosebud: ich habe eine Frage zu einem

 
28.03.01 16:39
wesentlichen Bestandteil Deines Beitrags:

"Die aktuellen Kastoren-Umzüge sind genauso gefährlich wie die vor vier Jahren auch. Unterschied ist: Die heutigen Transporte sind unvermeidlicher Bestandteil des Ausstiegs und nicht, wie damals unter Merkel, Ausdruck der "Nuklearisierung" unserer Energiewirtschaft."

Wo ist hier die logische Unstimmigkeit? Sie liegt darin, daß die Regierung einen gescheiterten Atomausstieg konsequent als Erfolg verkauft hat.

Die Analogie dazu ist die seit Jahrzehnten gepredigte Vision der Bundeswehr mit dem "Bürger in Uniform". Das ist die Zugabe, die es dem unkritischen und gleichgültigen Teil der Bevölkerung ermöglicht, eine Sache zu unterstützen und sogar noch darüber zu diskutieren. Der "Bürger in Uniform" ist dasselbe Feigenblatt für die zielstrebig gewollte Aufrüstung in der BRD wie es obige Argumentation für die Kapitulation vor der Atomlobby ist.

Wie denkst Du/Ihr darüber? Ich würde mich gerne damit auseinandersetzen.
Antworten
fosca:

@findus

 
28.03.01 16:41
Die täglich auf die Erde eingestrahlte Sonnenengergie entspricht etwa dem 10.000-fachen der Energiemenge die pro Tag weltweit benötigt wird. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten kann mit Solarenergie das Zwei- bis Dreifache des heutigen Weltenergiebedarfs gedeckt werden. Die von der Sonne pro Jahr auf die gesamte Erdoberfläche einfallende Energie beträgt 795 E15 kWh. Dieses Gesamtpotential an Sonnenstrahlung kann mit dem Weltprimärenergieverbrauch von 95,80 E12 kWh (1991) verglichen werden. Das Angebot an Sonnenenergie ist also um den Faktor 8300 größer als der Weltenergiebedarf. Legt man nur die reine Landfläche von 149 E12 m2 zugrunde (29 % der Erdoberfläche), so fällt immer noch das 2400-fache an benötigter Energie ein. Auch wenn von dieser auf die Erdoberfläche einfallenden Energie nur ein Bruchteil für die Energiewandlung zur Verfügung steht, kann man feststellen, daß die Sonnenenergie mehr als ausreichend wäre, alle Energiebedürfnisse der Menschheit zu befriedigen. Um in Deutschland den gesamten Jahresstrombedarf (470,7 E9 kWh, 1991) mittels Photovoltaik-Anlagen abzudecken, wäre bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 15 % eine Solarzellenfläche von 3,13 E9 m2 notwendig, d. h. ca. 0,89 % der Fläche Deutschlands. Allein mit der Summe aller Dachflächen könnte man ca. 115% des Jahresstrombedarfs (1991) decken. Wie diese Zahlen zeigen, ist das Solarenergieangebot also mehr als ausreiched, um die Nachfrage nach Energie zu befriedingen.
Antworten
n1608:

Wenn Rot-Grün keine Lust mehr verspürt

 
28.03.01 16:42
internationalen Verpflichtungen nachzukommen, bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit unseren Müll nach Nordkorea oder ins Kosovo zu exportieren. Spaß beiseite mich kotz nur die Doppelzüngigkeit der Grünen an. In der Opposition gab es angeblich keine internationalen Verpflichtungen zur Rücknahme, nun werden in den nächsten Jahren mehr Transporte rollen als jemals zuvor. Zusätzlich sorgen unsere "Umweltschützer" dafür, daß D nach dem Ausstieg aus der Atomenergie, sich von seinen Klimaschutzzielen von Kyoto verabschiedet. Damit steigt der CO2 Ausstoß auch in den D wieder an.
Bravo!!!  
Antworten
soulsurfer:

.mögliche Konsequenzen beim Ausstieg:

 
28.03.01 16:47
Mit diesen Atomkraftwerken haben wir uns ganz schön was eingebrockt. Ein großes Problem sehe ich auch in der Tatsache, daß selbst bei einem konsequenten Ausstieg aus der Atomkraft die stillgelegten Kraftwerke scheibchenweise nach Weißrußland, Tschechei etc. verscherbelt werden.

Und wie diese Anlagen dort betrieben werden bzw. wie die ihren Müll entsorgen dürfte euch ja bekannt sein.

Das heißt also, wenn wir aus der Atomenergie aussteigen wollen, müssen wir genug Ökostrom erzeugen können, um nicht wieder "schlechten" Strom zu importieren.

Antworten
josua1123:

THREADGAU!!!!!!!!!

 
28.03.01 17:00
Diese radikalität in diesen Thread ist ja geradezu beängsigent
speziell von wilhelm 747,an die Wandstellen und so,primitiver gehts ja wohl nicht.
Europa und leider auch Österreich wird teuer bezahlen wenn es ans wegräumen
von diesen mist AKWs geht.
Grund und Boden im Umkreis von 3km sind heute schon wertlos und unverkäuflich,und das wird sich in den nächsten 5000 Jahren nicht ändern.
Hauptsache billigen Strom,was kümmern uns die Folgekosten die fallen
ja erst in 20-30 Jahren an,unsere Kinder werdens schon richten und zahlen.
An einen kleinen Störfall der ach so sicheren AKWs will ich gar nicht denken.
Herrisburg,Sellafield,der Halbgau in Japan und von Tschernobyl brauchen wir erst garnicht reden.
Dann die Endlagerung,nicht einmal in USA gibt es bis jetzt ein endgültiges
Endlager,geschweige denn in Europa.
Was machen mit den ganzen strahlenden Zeug?
Vielleicht kann sichs Willi in den Garten legen

jo.  


 
Antworten
fosca:

@ jos das was Du bezüglich willi geschrieben hast

 
28.03.01 17:05
habe ich mir gedacht :)
Antworten
Rosebud:

@VWLer...

 
28.03.01 17:07
... ich hoffe, ich habe Deinen Einwurf korrekt verstanden.

Eines vorweg, damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich gebe mit dem von Dir zitierten Satz lediglich die Ansicht der kleineren und in diesem konkreten Konflikt häufig verfemten Regierungspartei wider. Ich persönlich hätte mir einen konsequenteren, schnelleren und unwiderruflichen Ausstieg gewünscht.
Der Ausstieg war ein Kompromiss aufgrund sogenannter „Sachzwänge“ (eines meiner drei bestgehassten Wörter in der dt. Sprache). Atomlobby, SPD, Opposition, die Regierungen der Länder, Gewerkschaften... – alle mussten/wollten gefragt werden. Zusätzlich gaben gefasste und langfristige Verträge einen juristischen Rahmen für den Atomausstieg vor, der die eigentliche Absicht vehement behinderte. Ein Resultat  dieser Verträge (über die Rücknahme aufgearbeiteten Atommülls) erleben wir heute.
Dennoch: Den Gruenen vorzuwerfen, heute Dinge zu rechtfertigen, die sie vor ein paar Jahren noch verteufelt hätten, trifft nicht die Wahrheit. Damals wurde demonstriert, um gegen die Atomabhängigkeit und -hörigkeit aufzubegehren. Heute müssen die alten Verträge erfüllt werden – ob es uns (der Regierung) nun passt oder nicht.  

Leider sehe ich keine rechtlich gangbare Alternative zu diesen Transporten. Wo soll der Müll bleiben – in Frankreich?? Die angesammelten Mengen sind real und lassen sich nicht wegdiskutieren. Deutschland muss damit verantwortungsbewusst umgehen lernen – wie eine etwaige Endlagerung aussehen kann, weiß ich nicht.
Neuer Atommüll aber sollte nicht erzeugt werden – und hier liegt  die Inkonsequenz der Koalition. Die zugesicherten Restlaufzeiten (>30 Jahre) konterkarieren den Ausstiegsbeschluss und sind nicht glaubwürdig.

Slainte
Rosebud
Antworten
VWLer:

an rosebud: vielen Dank für die Mühe, zu 98%

 
28.03.01 17:14
triffst Du genau meinen Standpunkt, besser hätte man es nicht formulieren können. Ich meinte nur noch ergänzen zu müssen, daß diese Diskussion hier keinen Sinn ergibt, weil die zugrundeliegenden Tatbestände, die ich genauso sehe wie Du, andere sind, als die nachträglich zusammengestellten Argumente, über die hier so trefflich gestritten wird.

Danke nochmals.
Antworten
n1608:

@rosebud

 
28.03.01 17:19
Leider muß ich dir widersprechen. es wurde vor jahren von den grünen nicht nur gegen die atomabhängigkeit demonstriert, sondern sehr wohl auch gegen die transporte. das damalige argument war, daß es keine rechtliche bindung zur rücknahme geben würde. diese position wurde von trittin noch vor ca. 2 jahren vertreten.
problem dieses threads ist aber, daß alle diejenigen die gegen atom/transporte u.s.w. sind, überhaupt keine antwort auf die frage geben wie D seine klimaschutzziele erreichen möchte. auch "argumente" das D komplett mit regenerativer energie versorgt werden könnte, sind ja wohl nicht wirklich ernst gemeint. von praktischen problemen mal abgesehen, möchte ich denjenigen kennenlernen der die kosten einer kilowattstunde bezahlen möchte, die dann auf uns zukommt.
Ausstieg aus der atomenergie ja, aber nur wenn:
1. dies zumindest auf europäischer ebene geschieht; sonst lachen sich die franzosen und tschechen erst recht tot.
2. nicht um den preis, daß immer mehr kohlekraftwerke zu ausgleich laufen, die unsere luft erst richtig verpessten.
3. mit alternativen die umsetzbar und bezahlbar sind und das können regenerative energien alleine in D bis heute im geforderten umfang nicht leisten.
Antworten
fosca:

@n1608

 
28.03.01 17:24
Solaranlagen sind zur Zeit noch recht teuer, da sie nur in geringen Stückzahlen produziert werden. Bei einer ernsthaften Nutzung der Sonnenernergie sinken die Kosten unter die derzeitigen Energieerzeugungskosten.Tatsächlich schneiden die Solaren Energien bei einem Vergleich mit herkömmlichen Energieträgern auf der Basis der heutigen Käuferpreise meist schlechter ab. Dieser Maßstab ist aber aus zwei Gründen unsinnig. Erstens befinden sich fast alle Solaren Energietechnologien noch nicht in einer automatisierten Massenproduktion, die die Kosten drastisch reduzieren würde. Und zweitens werden die externen Kosten der herkömmlichen Energien immer noch nicht in deren Verkaufspreise eingerechnet, so daß sich die ökologischen und volkswirtschaftlichen Vorteile der Solaren Energien nicht in den Käuferpreisen wiederspiegeln.
Antworten
n1608:

@fosca

 
28.03.01 17:30
danke für deine kurze vwl-darstellung zur preisbildung bei der solarenergie. du triffst den nagel auf den kopf. genau aus diesem grund werden heute zum ersatz von abgeschriebenen /zukünftig abgeschalteten atomkraftwerken weitere kohlekraftwerke ans netz genommen. der von rot/grün beschlossene ausbau von garzweiler dürfte klar machen wo die reise in den nächsten jahren hingeht.kohlekraftwerke - schlechter wirkungsgrad aber oberflächlich gesehen konkurrenzlos günstig.
Antworten
Rosebud:

@n1608

 
28.03.01 17:31
Was die damalige Sicht der Rücknahmepflicht bei den Gruenen angeht, gestehe ich Dir zu, dass Du evt. besser informiert bist als ich. Dann haben die Gruenen als Regierungspartei halt tüchtig dazulernen müssen...!

Europaweiter Ausstieg? Nur zu, gerne und immer!
Den Atomstromproduzenten wird das Lachen vergehen, wenn Dtl. und andere diesen Strom nicht mehr kaufen wollen...

Und richtig ist auch, dass alternative Energien die Versorgungslücke bei einem ad hoc-Ausstieg noch nicht schließen können. Aber eine entsprechende Subventionierung der Forschung und Produktion sowie des Einsatzes von Solartechnik auf privaten Dächern könnte diese Lücke schneller schließen lassen, als wir uns heute vorstellen können.

Wir brauchen also einen wohldurchdachten Übergang respektive Energiemix mit eindeutiger Zielrichtung weg vom Atomstrom.
(Und leider werden wir auch ein atomares Endlager erschliessen müssen)

Slainte
Rosebud
Antworten
josua1123:

@fosca

 
28.03.01 17:42
Danke für dein Posting "@findus" du hast es genau getroffen und mir eine Menge schreiberei abgenommen.
Es gebe genügend alternative Energien um den Strombdarf mehrfach zu decken
siehe Österreich mit seiner Wasserkraft.
Was wollten uns die Politiker 1986 einreden,als es um die zerstörung
der Hainburger Au ging."Wenn wir es nicht bauen gehen in Österreich die Lichter aus"versuchten sie uns einzureden.Die Folge waren schwere
Demonstrationen in der Hainburger Au und das (Wasser!)Kraftwerk
wurde nicht gebaut.Der letzte und grösste Auwald Europas war gerettet.
Das Kraftwerk wurde dann in der nähe Wiens gebaut.
Soviel auch zu Demonstranten,es sind meistens nicht die Dümmsten
die sich Sorgen um unseren Lebensraum machen.

jo.

Antworten
Dr. Feinfinger:

@rosebud

 
28.03.01 17:50
Das 1000 Dächer Programm der Grünen ist zwar ein wenig abgegriffen, aber in Freiburg wird z.B. eine ganze Solarsiedlung gebaut, die konsequent auf Warmwassererzeugung durch Solarenergie, Solarstrom setzt (auf der EXPO in H vorgestellt). Ist nicht sogar kürzlich eine Firma an den NM gegangen, die transparente Solarzellen entwickelt hat, z.B. zum Einsatz in großen Fensterfronten?

Keiner erwartet ernsthaft einen Ausstieg heute und morgen, aber eben auch nicht erst in 30 Jahren! Und ich bin davon überzeugt, dass man dann keinerlei Abstriche hinsichtlich der Lebensqualität machen muss, auch in weniger von der Sonne verwöhnten Regionen ;-))

Der Druck Ökotechniken weiterzuentwickeln, wird auch durch einen moderaten Anstieg der Ökösteuer bewirkt. Z.B. ist meines Wissens der Spritverbrauch in D in den vergangenen Monaten hoher Rohölpreise massiv zurückgegangen. Es funktioniert doch! Die ersten echten Sparautos wurden entwickelt (Lupo, A2), die sich sicher durchsetzen werden (die Brennstoffzelle wird vermutlich noch lange bis zur Marktreife brauchen).


Ich finde, dieser Thread ist einer der interessantesten seit langem! In trostlosen Börsenzeiten eine nette, kleine Abwechslung...

Ciao!
Antworten
hjw2:

Die letzten Threads zeigen dass es doch noch Leute

 
28.03.01 17:56
gibt, die weiter als bis drei zählen können..

sehr beruhigend...!

mfg
hjw
Antworten
Edelmax:

@Rosebud

 
28.03.01 17:57
Die AKW-Betreiber sollen die Kosten für den Transport übernehmen und für alle Maßnahmen, die einen sicheren Transport gewährleisten. MAchen die auch. Jedoch sind die Kosten, die sie nicht zu verantworten haben, auf die zu übertragen, die diese Transporte, die rechtlich abgedeckt sind, mutwillig behindern. Beispiel: Annahme: Du fährst einen Audi A8, ich bin der Meinung, damit verbrauchst Du mehr Benzin als nötig und hindere Dich mit meinen Kumpels am verlassen Deiner Garage. Du hast allerdings einen wichtigen Termin. Was machst Du dann? Läßt Du Dir von mir meinen Willen aufzwängen und fährst ab morgen Fahrrad? Nur weil ich Ideale habe?
Traurig für die Demokratie? Nein. Traurig, wenn Demokratie so ausgelebt wird. Jemanden anderen seiner Freiheit zu berauben ist keine Demokratie. Erst recht nicht das mutwillige Zerstören von Staatseigentum, dass hier vorkommt und von den werten Demonstanten gedeckt wird. Ich kann menschlich jeden Polizisten verstehen, der, wenn er von diesen Idioten angegriffen wird, mehr als seine Selbstverteidigung wahrnimmt.
Jeder hat das Recht zu demonstrieren, richtig, aber friedlich. Aber keiner hat die Pflicht, gegen irgendetwas zu demonstieren. Und diese Scheiß linken Autonomen sind keinen Deut besser als die Nazis.
"Diese Demonstrationen sind wichtig, zeigen sie doch, dass eine wachsame Bevölkerung den beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft kontrolliert."

Wenn Du für einen solchen Ausstieg aus der Kernkraft bist, bitte schön. Ich bin es so auf keinen Fall, lieber ein relativ sicheres AKW in Deutschland, als Billig-AKW´s an der deutschen Grenze! (Frankreich, Tschechien!) Sowas hat nur Sinn im europäischen Konsens, aber in anderen Ländern existieren eben nicht so viele Leute, die es sich leisten können, grün zu sein. Und die so hohl sind, Typen wie einem Trittin hinterherzurennen. Aber wie man es in letzter Zeit sieht, es werden weniger. In meinem Bundesland sind es weniger als 2%, die sich für grün erwärmen können, gut so!
Was wird letztlich durch die Aktionen erreicht. Sinnlos wird Geld verschwendet, einige liegen im Krankenhaus, und der Kastor wird doch eingelagert. Erst, wenn man richtige Strafen für die Krawallmacher (wohlgemerkt nicht für friedliche Demonstanten!) durchzieht, wird dieser Spuk endlich ein Ende haben. Hoffentlich bald!

Edelmax

Antworten
steinpilz:

@ Proseco ich gebe dir recht....

 
28.03.01 17:58
die spinnen ja die De..... Den Castor Zug füllt man mit Steinen und den richtigen Atommüll fährt man ganz sachte und heimlich mit dem LKW. Die grünen Deppen würden schön blöd aus der Wäsche schauen, auch der ober Frosch Jürgen Tritt hin oder drauf. HA HA HA.
Antworten
steinpilz:

wie kann jemand grün werden?

 
28.03.01 18:05
ich habe die Lösung : wenn ein roter sich ärgert, wird er grün. HA HA  
Antworten
Amok:

Siemens-Boykott? --- Demokratie???

 
28.03.01 18:30
Sicher gibt es genug Potenzial, in alternative Energien zu investieren. Es ist versäumt worden und wird immer noch versäumt.

(Was ist mit dem Argument, lieber sichere deutsche Atomanlagen exportieren, bevor uns mangelhafte AKW's aus dem Ausland bedrohen? Wer dieses Argument nicht gelten läßt, sollte mal überlegen, ob er in Siemens investiert ist, einem der bedeutendsten AKW-bauer, und damit selber daran beteiligt ist)

Die Transporte allerdings sind unumgänglich. Warum wird an den Bahngleisen demonstriert? Die damit verbundene Gefährdung wurde auch schon erwähnt.
Wer trägt denn den Lobbyismus? Unsere hoch verehrte Politmafia. Warum wird nicht der Bundestag in Berlin belagert?

Und nochwas zu unserer Demokratie. Es wird dazu aufgefordert sich an unsere Demokratie zu halten. Besser nicht. Denn dann wär ja alles erlaubt.
Unsere Demokratie ist verfassungswidrig, und keinen interessierts! Gewaltenteilung ist doch schon lange nicht mehr gegeben.
Vor kurzem Bericht im Focus, Däubler-G. setzt eigene Schergen/Richter in hohe Gerichte ein. Fraktionszwang ist ein anderes Stichwort. Machtkontrolle? Durch wen? Die Medien etwa, doch nicht wirklich. Usw., usw., usw..

Gruß amok

Antworten
Alter:

Ist Trittin auch dabei?

 
28.03.01 18:43
Ich habe ihn gesehn. Zitat, als er gefragt wurde, wer er sei: "Ich heiße Jürgen Trittin und demonstriere gegen mich selbst". ---Ist leider nur ein Scherz!!!
Antworten
steinpilz:

Tritt in? ein Deutscher ?

 
28.03.01 18:51
ich als Schweizer, dachte immer, so wie Tritt in über Deutschland spricht, kann der unmöglich Deutscher sein. Aber er ist ja auch kein Deutscher er ist ein grüner? HA HA gut was?  
Antworten
Tadellos:

Bin irgendwie froh, daß wir in Österreich diese

 
28.03.01 18:55
Atomprobleme nicht haben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Antworten
VWLer:

an steinpilz: ich weiß nicht, wie diese Aussage

 
28.03.01 18:58
zu werten ist, aber ich bin enttäuscht über die undistanzierte Wahrnehmung einer wirklichen Problematik. Lesen Sie doch bitte meinen Beitrag "4 Typen bei ariva".
Antworten
steinpilz:

@Tadellos dafür kauft ihr .....

 
28.03.01 19:02
bei uns Atomstrom. Ich finde das in Ordnung wir CH haben genug AKW Strom.
AKW Strom ist einer der saubersten den es gibt, das kleine Entsorgungs Problem wird auch mal gelöst und viele Firmen werden dadurch Geld machen damit. Aber auch alle Aktionäre dieser neuen Firmen. Ist doch super,so funktioniert Marktwirtschaft!
Antworten
josua1123:

@steinpilz

 
28.03.01 19:19
Wir Österreicher kaufen keinen verd.CH Atomstrom
ich weis nicht wo du diesen blödsinn herhast.
Wenn ihr CHler wollt könnt ihr billigen Strom aus Österreich kaufen
wir haben genug,um den kleinen CH Vorgarten mitzuversorgen.
Denk bitte bis zur nächsten Ecke,mehr verlangt ja niemand.

jo.  
Antworten
steinpilz:

@josua1123 nicht traurig sein.....

 
28.03.01 19:34
nicht alle haben die Technik um AKW zu bauen. Ich glaube Uganda hat auch keine, das ist nicht so schlimm und ist auch besser so. Wenn ihr AKWs so bauen würden wie eure Strassentunnel(Sie Brennen!) oder Bergbahnen(Sie Brennen) wäre für uns alle nicht gesund. Stell dir vor ihr baut die AKW so wie eure Feriendörfer direkt ins Lawinengebiet OH OH nicht gut. Also nicht alle können AKWs bauen!
Antworten
josua1123:

@steinpilz

 
28.03.01 19:47
Sollte es dir nicht bekannt sein hat Österreich ein AKW,Zwar ging es Gottseidank nie in betrieb(nach Volksetscheid)und wir wahren die Lachnummer in Europa aber wir wurden wenigsdens gefragt.
Euch schweizer hat niemand gefragt trotz eurer superen Demokratie.
Vielleicht sind es Österreichische Firmen Die Kohle machen mit der
verschrottung eures AKWs.
Den strahlenden Dreck könnt ihr euch allerdings behalten.

jo.
Antworten
mod:

Zur Zeit der Kohl-Regierung wart Ihr sicherlich

 
28.03.01 19:53
auf der Seite der Demonstanten.
Antworten
steinpilz:

@josua1123 aber, aber,....

 
28.03.01 20:00
Natürlich hatten wir einen Volksentscheid!! mit grosser Mehrheit für den bau von AKW.Übrigens bei uns braucht es 100 000 Unterschriften und du kannst über alles abstimmen. Wir hatten auch schon abstimmungen über den Atomausstieg wurde abgeschmettert. Bravo, das ihr nicht wist wie man ein AKW  hochfährt ist euer Problem. Noch ein Tipp macht die Volksabstimmung vor dem bau eines AKWs so spart ihr eine Menge Geld! oder baut ihr schon UFO Landeplätze?
Antworten
KOHLHAAS II:

steinpilz sei nicht so überheblich - die Schweiz

 
28.03.01 20:03
hatte nur das Glück nicht zwei Weltkriege über sich ergehen zu lassen.
Deshalb steht sie vielleicht! ein bißchen besser da. - Aber verschuldet seid ihr trotzdem genug.
Von was lebt denn eigentlich euer Staat?
Haupteinnahmequelle ist ja doch wohl seit eh und je die Geldwäsche !
Noch lange vor dem Tourismus.
Oft wird das Geld so gut auf den Schwyzer Bankkonten versteckt (z.B. von den Juden vor dem 2. WK), daß es für immer verschwindet.
Wieviele Mrd. liegen wohl noch auf Schwyzer Konten, wo die Eigentümer schon längst verstorben sind.
Ich hab sonst nichts gegen Schwyzer, aber du nimmst den Mund ab und zu ein bißchen zu voll. Dein sogenannter Nationalstolz ist  ziemlich mit Dummheit gepaart.
Ich hab keine Freude mit den Schwyzern, oft sind sie überheblich, wie du.
Auf den Fremdenzimmern liegt die Bibel, aber die Preise sind dafür höllisch teuer.
Ihr Schwyzer wollt immer die besseren sein, die auf der sicheren Seite stehen, wie z.B. während des 2. Weltkrieges als die Schweiz (Örlikon usw.) einer der wichtigsten Waffen- u. Optiklieferanten des Dritten Reiches war und sehr gut dabei verdiente.

Antworten
josua1123:

@steinpilz

 
28.03.01 20:19
Okay ,wir haben ein paar Milliarden durch die nachtägliche Abstimmung
in den Sand gesetzt,aber wir haben es hinter uns.
Die Deutschen versuchen den Ausstieg etwas zögerlich
aber doch,und ihr Schweizer werdet mit den Franzosen wie immer
20 Jahre hintennach sein.

jo.
Antworten
steinpilz:

KohlhaasII Glück ?!?

 
28.03.01 20:30
Ja, stimmt wir haben keinen Weltkrieg angefangen darum mussten wir auch keinen über uns ergehen lassen! wer schlau ist  lässt sich in keinen Krieg verwickeln! Jeder verliert in einem Krieg. Unser Staat sind nicht die Banken  sondern das Volk ist der Staat, direkte Demokratie der Bundesrat ist ausführendes Organ!!! zu den Banken und Firmen kann ich nur sagen Geschäft ist Geschäft. Die Juden, wir haben sie nicht verg... das waren andere. Wir haben über 30 000 von denen gerettet!! und nur, Dank der direkten Demokratie hatten wir nie Krieg. Und werden auch nie zur Eu gehen. Wir sind Schweizer und keine modernen Sklaven denen man sagen muss was sie zu tun haben. Ein freies Volk kann auf einen unterdrückten möglicherweise überheblich wirken.
Antworten
VWLer:

an steinpilz: nur einige Fragen zum Verständnis:

 
28.03.01 20:36

Definiert sich Schläue dadurch, daß man mangels Bedueutng ignoriert wird?

Ist die Aussage "Geschäft ist Geschäft" das moralische Kredo der Schweiz?

Warum wurden nur 30.000 Juden gerettet? Konnten die anderen nicht bezahlen?

Warum braucht man Jahrzehnte in der Schweiz für Entscheidungen, wenn man weiß, was man zu tun hat?

Besten Dank für Aufklärung.
Antworten
steinpilz:

@josua1123 Sorry...

 
28.03.01 20:38
ich war ein wenig gemein zu euch! Den ich bin gerne bei euch, ich fahre jeden Sommer nach Kärnten in die Ferien. Im Winter nach Serfaus (Tirol) sehr schönes Land und freundliche Menschen. Sollte die EU, euch bei der nächsten Regierungs Bildung wieder zu erpressen versuchen, gebt ihr bei der Eu den Austritt. Dann könnt ihr uns beitreten.  
Antworten
KOHLHAAS II:

steinpilz - träum weiter du freier Schwyzer (haha)

 
28.03.01 20:41
träumen schadet nicht. Auch ihr werdet noch einmal den Geßler Hut grüßen.
Zu den Geretteten - noch eine Anmerkung - die Schweiz hätte Hunderttausende retten können, wenn sie die Grenzen nicht dicht gemacht hätte.
Aber diese Hunderttausende hatten wohl nicht so viel Geld eingesteckt, wie die anderen und mußten deshalb vor der rettenden Schweizer Grenze bleiben.

Noch zum AKW in Österreich, das war klassisches Defizitspending der damaligen sozialistischen Regierung. - Dem damaligen Kanzler Kreisky waren "ein paar Milliarden Schulden mehr lieber als mehr Arbeitslose".
Also baute man ein AKW, zweites war geplant, Autobahnen, Großkrankenhäuser etc.etc.


Antworten
soulsurfer:

?

 
28.03.01 20:49
Ich glaube nicht, daß Österreicher oder Deutsche ein Recht haben die Schweiz zu verurteilen, daß sie nur 30.000 aufgenommen haben. Das Recht stünde vielleicht den Ami´s oder den Japsen zu aber sicher nicht uns. Denkt mal darüber nach.

@steinpilz:

zu deiner Anmerkung über die Feriendörfer möchte ich nur sagen, daß es in der Scheiz auch schon genügend Lawinentote gab und der Winter in dem dies in Ö. passiert ist war wirklich extrem - ich glaube es gibt genügend Bergdörfer in der Schweiz in denen ähnliches auch passieren könnte, was ich natürlich nicht hoffe.

Antworten
steinpilz:

@ VWLer Denke bitte mal nach....

 
28.03.01 20:53
Ignoriert? welches Land, in Europa hat die tiefsten Arbeitslosen Zahlen ? Welches Land das höchste Einkommen ? Welches Land den höchsten Umsatz und Profit pro Arbeiter? JA, die kleine Schweiz, ist das so weil wir ignoriert werden ? wenn ja,lassen wir uns gerne ignorieren. Zu den Juden warum nur 30 000 gerettet wurden. Wir hatten im 2. Weltkrieg 4.5 Mio. Einwohner und Mobilmachung das alles musste versorgt werden. Unter diesen Umständen sind 30 000 sehr viel. Villeicht habt ihr die anderen schon alle verg. wer weiss.
Entscheide brauchen in einer direkten Demokratie immer länger, weil jedes Lager Kompromisse finden muss um bei einer Abstimmung durchzukommen.Darum geht es uns ja so gut weil wir lange nachdenken und erst dann handeln. Es gibt welche die Schissen zuerst und denken und Jammern danach Jahrzehnte lang. Und Geschäft ist Geschäft das ist eine Lebenseinstellung kein Kredo.
Antworten
steinpilz:

@ KohlhaasII undVWler

 
28.03.01 21:07
VWler nochmal zu deinem Ignorieren. uns ist das egal, dir anscheinend nicht darum seit ihr auch in den Grössenwahn gekommen. (Adölfchen)
Zu Koh.....wir werden nie den Gessler Hut grüssen. Wir haben auch nie die rechte Hand gehoben!!! Weil wir frei sind, können wir auch frei Denken und müssen nicht hinter einem Führer herrennen! (oder EU) Ich glaube nicht das es euch zusteht uns zu beurteilen was den 2. Weltkrieg angeht.
Antworten
KOHLHAAS II:

steinpilz - du bist auch so ein Träumer, der nicht

 
28.03.01 21:14
sieht, daß er von seinen Politikern schon längst an die EU verkauft wurde.
Seht ihr denn nicht, daß die Fahrt in die EU schon längst auch für die Schweiz begonnen hat. - Ihr werdet genauso verraten wie wir und eh ihr es für möglich haltet seid ihr dabei.
Und dann heißt es nicht wie damals eben - "Wir sind schließlich auch Deutsche" - sondern eben "Wir sind auch Europäer".
Antworten
VWLer:

an steinpilz: danke für die Antwort, aber ich

 
28.03.01 21:18
möchte das Thema nicht unnötig strapazieren. Zumindest hat Deine Einschätzung dazu geführt, daß ich das Thema für mich persönlich abrunden kann.

Danke nochmals.
Antworten
hjw2:

xx

 
28.03.01 21:21
Das höchste pro Kopf Einkommen (Europa) haben (man kann es kaum glauben)
die Falklandinseln..(Fischereirechte)..

@steinpilz..du glaubst nicht wirklich, dass die Demokratie euch vor dem
zweiten Weltkrieg bewahrt hat...!!??
Antworten
steinpilz:

Kohlhaas II du hast die.....

 
28.03.01 21:31
direkte Demokratie nicht verstanden! Ja, der grosse Teil der Politiker will in die EU aber ohne die zustimmung des Volkes ist das Unmöglich! Die einzige grosse Partei die den EU Beitritt wehement bekämpft ist unsere geliebte SVP und sie gewinnt bei jeder Wahl enorm Stimmen hinzu. Bei der letzten Nationalratswahlen ist sie als Wählerstärkste Partei hervorgegangen. Bei jeder Kantonsratswahl seit 1992 haben sie erdrutschartige Siege errungen. Darum bremsen auch die anderen Parteien (ausser SP) um nicht noch mehr Wähler zu verlieren. Wir haben nach Willhelm Tell wieder ein Stolzer freier Eidgenoss der ohne Waffen, für eine freie Schweiz kämpft der Name Dr. Ch. Blocher SVP AUNS (Aktion für eine unabhängige Neutrale Schweiz) und Unternehmer (Ems Chemie Lonza usw.) Gott beschütze Ihn und unser Land.  
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steinpilz:

hjw

 
28.03.01 21:37
Sorry, die Falklandinseln gehören zu GB, sind kein eigenes Land.
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KOHLHAAS II:

steinpilz - Folklorestimmviehmitglied (ver-

 
28.03.01 21:46
zeih diesen Ausdruck) aber das verstehe ich unter eurer direkten Demokratie.
Die Wahlbeteiligung in der Schweiz ist zumeist gering, dies zeugt auch von Demokratieverdroßenheit des Volkes.
Kommt Zeit, kommt Propaganda und dann kommt die Abstimmung und schwupps ist die Schweiz in der EU.
Die Österreicher wurden mit einer Milliarden-ATS-Propaganda in die EU-Abstimmung getrieben. Jedem Berufsstand wurden die größten Vorzüge eines EU-Anschlusses gepriesen.
Ein paar - eigentlich lächerliche Beispiele:

Jeder Haushalt hat nach dem EU-Beitritt um mindestens 1.000 S mehr im Monat zur Verfügung (Ersparnis, da billigere Lebensmittel etc.)
Den Winzern (Weinbauern) warf man den Köder aus, daß nach dem EU-Beitritt jeder Deutsche seinen Kofferraum mit Wein anfüllen darf und nicht mehr verzollen muß.
Reisefreiheit, keine Grenzkontrollen mehr usw.usf. und
nach mehrmonatiger Gehirnwäsche glaubte eben die Mehrheit all diese Lügen und stimmte für den EU-Anschluß.
Also warte ab. -

Noch etwas - euer Nationalheld Wilhelm Tell war nie real, sondern leider nur eine Romanfigur.

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josua1123:

@steinpilz

 
28.03.01 21:56
Höhr bitte endlich mit der leidigen Geschichtskunde auf,wir wissen
was damals passierte.Ich bedauere außerordentlich was DAMALS
passierte .
Ich bin 38 Jahre und weigere mich die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Hitler war Österreicher bin ich deshalb auch schuld?
Obendrein ist Hitler demokratisch gewählt an die Macht gekommen.
Also so 100%ig ist Demokratie auch wieder nicht.
Weiters kann heute schlecht sein was gestern gut war,
die Zeiten ändern sich immer schneller.
Und ob es gut ist,so unflexiebel und vergangenheitsbewusst in die Zukunft
zu gehen wage ich zu bezweifeln.

jo.






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erzengel:

Wow,was man so alles auslösen kann, bin begeistert o.T.

 
28.03.01 22:34
Antworten
flamingoe:

Das Zeug STRAHLT u. STRAHLT ...

 
28.03.01 22:44

...100.000 Jahre und länger, wie ALT ist eigentlich unsere "Zivilisation"?

Und seit wann gehen wir (Menschlein)  mit Radioaktivität um?

Wieviele schwere Unfälle hatten wir seither schon mit Radioaktivität und wieviel Radioaktivität ist seither in die Umwelt freigesetzt worden, wohlgemerkt ohne Kriege, sondern nur durch "friedliche" Nutzung ?


Das ganz große DILEMMA aber ist doch:

WENN wir hier unsere Atomkraft abschaffen, dann gibt es irgendwo anders auf der Welt (mit Sicherheit dort, wo es weniger DEMOKRATIE und WOHLSTAND gibt) neue AKW´s...., schönen Gruß auch an die Liberalisierung des Strommarkts!

an Wilhelm: was Du anderen wünscht...


in diesem Sinne wünscht eine angenehme Nachtruhe

flamingoe



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flamingoe:

...und das ist auch das Dilemma von

 
28.03.01 22:52
Fischer und Trittin
Antworten
steinpilz:

Hallo Jungs.........

 
06.04.01 17:16
Damit ihr uns (Schweizer) besser versteht zwei Adressen
www.auns.ch
www.blocher.ch
Sehr gute Seiten.
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Spuk:

Solarenergie - Fosca #64 und Folgende o. T.

 
20.04.06 13:51
#64 und Folgende o. T.">
Antworten
Spuk:

Jo mei, wie´s im Erzi so gehen wird?

 
20.04.06 13:56
;-)
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