Nicht die Ehe, sondern die Kinder sind das schützenswerte Gut unserer Gesellschaft. Und das ist heutzutage nicht mehr mit dem primären Schutz der Ehe sicherzustellen..
Aber langsam ... vielleicht sollte man die ganze "Ehe-Problematik", die hier am Board ausgiebig (nur z.T. sachlich) diskutiert wurde, mal von einer anderen Seite betrachten.
Art. 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Die Väter des Grundgesetzes hatten hierbei die sogenannte "Keimzelle der Gesellschaft" als besonders schützenswert im Hinterkopf (sicherlich nicht das nur reine Rechtsform als solche) - und damit insb. die Kinder im Schoß derselben. Das war ist und ist sinnvoll, bildet die speziell die Familie doch die Grundlage unserer Gesellschaft bzw. sollte sie im Idealfall.
Nun haben sich die Zeiten jedoch seit 1949 ziemlich gewandelt. Viele Ehen werden wieder geschieden (mit und ohne Kinder). Viele Ehen bleiben ganz ohne Kinder... Viele Lebensgemeinschaften ohne Trauschein wie z.B. "wilde Ehen" haben Kinder.
D.h. das Argument, die Ehe (zwischen Mann und Frau) allein ist als Grundlage unseres Zusammenlebens zu anzusehen und zu schützen (weil sie angeblich allein Heimstätte unserer Kinder sein kann), ist meiner Ansicht falsch und scheinheilig:
Vielleicht sollte gerade hier ein Ansatzpunkt sein: nicht primär die Ehe als solches zu schützen, sondern vermehrt diese Förderung den Kindern zugute kommen lassen.
D.h. ein Rechtsinstitut für Lebensgemeinschaften (für Mann/Frau, Mann/Mann, Frau-Frau) allgemein zur Stärkung und Festigung besonderen persönlichen Bindung und Regelung der speziellen Alltagsprobleme (z.B. Pflege, Krankheit, Erbe etc.); besondere finanzielle Vergünstigungen für Lebensgemeinschaften mit Kindern.
Und hierbei könnten dann evtl. auch finanzielle Unterschiede gemacht werden (auch wenn oft die Familie mit Vater und Mutter nicht die heile Welt ist):
maximale Förderung für Familiengemeinschaften Mann-Frau-Kind, dann mit Abstufungen und Unterteilungen sonstige Familiengemeinschaften z.B. Mann-Mann-Kind bzw. Frau-Frau-Kind, Singles mit Kind oder andere Formen von Familiengemeinschaften.
Denn -wie gesagt- die Familie im ursprünglichen Sinne (Mann/Frau/Kind) genießt besonderen Schutz - und das sollte sie meiner Meinung nach auch.
Nicht die Ehe, sondern die Kinder (die Kindergemeinschaft) sind das schützenswerte Gut unserer Gesellschaft. Und das ist heutzutage nicht mehr mit dem primären Schutz der Ehe sicherzustellen..
Zudem geht es den Homosexuellen meines Wissens vornehmlich oft nicht um eine finanzielle Seite (die zwar auch, aber das ist menschlich), sondern um viele rechtliche Probleme, die im Alltag auftauchen (s.o.) und die bislang ungenügend lösbar sind.
Ich denke, diese Regelung würde den Gedanken des Grundgesetzes umsetzen und gleichzeitig die Belange aller berücksichtigen.
Was meint Ihr?
Gruß
Happy End
Kinder sind die lebenden Botschaften, die wir einer Zeit übermitteln, an der wir nicht mehr teilhaben werden - sie sind die Brücke zur Unsterblichkeit und die Flügel des Menschen...
Aber langsam ... vielleicht sollte man die ganze "Ehe-Problematik", die hier am Board ausgiebig (nur z.T. sachlich) diskutiert wurde, mal von einer anderen Seite betrachten.
Art. 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Die Väter des Grundgesetzes hatten hierbei die sogenannte "Keimzelle der Gesellschaft" als besonders schützenswert im Hinterkopf (sicherlich nicht das nur reine Rechtsform als solche) - und damit insb. die Kinder im Schoß derselben. Das war ist und ist sinnvoll, bildet die speziell die Familie doch die Grundlage unserer Gesellschaft bzw. sollte sie im Idealfall.
Nun haben sich die Zeiten jedoch seit 1949 ziemlich gewandelt. Viele Ehen werden wieder geschieden (mit und ohne Kinder). Viele Ehen bleiben ganz ohne Kinder... Viele Lebensgemeinschaften ohne Trauschein wie z.B. "wilde Ehen" haben Kinder.
D.h. das Argument, die Ehe (zwischen Mann und Frau) allein ist als Grundlage unseres Zusammenlebens zu anzusehen und zu schützen (weil sie angeblich allein Heimstätte unserer Kinder sein kann), ist meiner Ansicht falsch und scheinheilig:
Vielleicht sollte gerade hier ein Ansatzpunkt sein: nicht primär die Ehe als solches zu schützen, sondern vermehrt diese Förderung den Kindern zugute kommen lassen.
D.h. ein Rechtsinstitut für Lebensgemeinschaften (für Mann/Frau, Mann/Mann, Frau-Frau) allgemein zur Stärkung und Festigung besonderen persönlichen Bindung und Regelung der speziellen Alltagsprobleme (z.B. Pflege, Krankheit, Erbe etc.); besondere finanzielle Vergünstigungen für Lebensgemeinschaften mit Kindern.
Und hierbei könnten dann evtl. auch finanzielle Unterschiede gemacht werden (auch wenn oft die Familie mit Vater und Mutter nicht die heile Welt ist):
maximale Förderung für Familiengemeinschaften Mann-Frau-Kind, dann mit Abstufungen und Unterteilungen sonstige Familiengemeinschaften z.B. Mann-Mann-Kind bzw. Frau-Frau-Kind, Singles mit Kind oder andere Formen von Familiengemeinschaften.
Denn -wie gesagt- die Familie im ursprünglichen Sinne (Mann/Frau/Kind) genießt besonderen Schutz - und das sollte sie meiner Meinung nach auch.
Nicht die Ehe, sondern die Kinder (die Kindergemeinschaft) sind das schützenswerte Gut unserer Gesellschaft. Und das ist heutzutage nicht mehr mit dem primären Schutz der Ehe sicherzustellen..
Zudem geht es den Homosexuellen meines Wissens vornehmlich oft nicht um eine finanzielle Seite (die zwar auch, aber das ist menschlich), sondern um viele rechtliche Probleme, die im Alltag auftauchen (s.o.) und die bislang ungenügend lösbar sind.
Ich denke, diese Regelung würde den Gedanken des Grundgesetzes umsetzen und gleichzeitig die Belange aller berücksichtigen.
Was meint Ihr?
Gruß
Happy End
Kinder sind die lebenden Botschaften, die wir einer Zeit übermitteln, an der wir nicht mehr teilhaben werden - sie sind die Brücke zur Unsterblichkeit und die Flügel des Menschen...