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Auf der Mining Indaba-Messe im südafrikanischen Kapstadt äußern sich die CEOs einiger der größten Goldproduzenten der Welt, zu den Kosten, die heutzutage insgesamt anfallen, um eine Unze des gelben Metalls aus dem Boden zu holen. Und die liegen nach Ansicht der Branchengiganten bei mindestens 1.200 bis 1.250 USD pro Unze.
Die Chefs von AngloGold Ashanti (WKN 164180), Harmony Gold Mining (WKN 851267), Iamgold (WKN 899657) und Randgold Resources (WKN A0B5ZS) sind sich einige: Für weniger als 1.200 US-Dollar kann heutzutage keine Unze neu entdecktes Gold mehr aus dem Boden geholt werden. In diesem Betrag enthalten sind alle erdenklichen Kosten von den Kosten für den Unterhalt des Firmensitzes bis hin zu den Kosten für Explorationsprogramme – anders als in den so genannten Cashkosten, die nur die direkten Kosten der Produktion beinhalten und deshalb in der Regel wesentlich niedriger liegen.
Großen Anteil an den steigenden Kosten in der Goldbranche hat die Tatsache, dass es vergleichbar der Situation beim Erdöl, immer schwieriger – oder sogar fast unmöglich – wird, neue Lagerstätten zu finden. Nach Ansicht von Steve Letwin, CEO von Iamgold, wurde bereits vor drei oder vier Jahren der „Peak Gold“ erreicht, das heißt der Zeitpunkt, ab dem die Zahl der neu entdeckten Unzen steigt. Und wenn man doch neue Vorkommen entdeckt, so Letwin weiter, weisen diese immer niedrigere Gehalte auf und liegen in immer abgelegeneren Regionen.
Bis zu einem gewissen Grad aber sind dies Probleme, mit den sich insbesondere die ganz Großen der Branche herumschlagen müssen, die kämpfen müssen, um ihre Reserven und Ressourcen nicht schneller aufzubrauchen, als sie sie erneuern können. Und dabei helfen nur Großfunde wirklich weiter.
Das es auch anders geht zeigt ein beispielhafter Blick auf den kleinen Goldproduzenten Monument Mining (WKN A0MSJR), der die Selinsing-Goldmine in Malysia betreibt. Der nämlich weist Gesamtproduktionskosten von gerade einmal rund 500 USD pro Unze aus, wie die Zahlen zum ersten Fiskalquartals des Unternehmens (endete am 30. September 2011) zeigen.
An direkten Produktionskosten führte Monument Mining für den Zeitraum von Juli bis September 2011 in seiner Bilanz dabei 2.480.340 USD auf, was bei einer Produktion von 11.846 Unzen Gold 209 USD pro Unze bedeutet. Hinzu kommen Abschreibungen, Verrechnungen, Abraum sowie Rücklagen für das Produktionsende der Mine von weiteren 1.117.954 USD oder 94 USD pro Unze sowie der als „weitere operative Kosten“ bezeichnete Kostenblock von 906.901 USD oder 76 USD pro Unze. Rechnet man dann noch die Zinskosten einer Wandelanleihe von 221.451 USD oder 18 USD pro Unze hinzu, kommt man auf gerade einmal 397 USD Gesamtproduktionskosten pro Unze Gold.
Nehmen wir, um auf der sicheren Seite zu sein, nun noch Explorationskosten von 50 USD pro Unzen an – AngloGold Ashanti beispielsweise beziffert die Explorationskosten der vergangenen drei Jahre für Neuentdeckungen auf 10 USD pro Unze –, so lägen die Gesamtproduktionskosten (all-in costs) bei Monument Mining gerade einmal bei 447 USD pro Unze Gold! Der Einfachheit halber runden wir das noch einmal auf 450 USD pro Unze auf.
Das bedeutet für Monument Mining, dass bei einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.700 USD geschätzt pro Unze stolze 1.250 USD bei Monument hängen bleiben sollten. Das nennt man dann wohl eine „gesunde“ Marge. Und es zeigt, dass manchmal doch die Kleinen den Giganten der Branche etwas voraus haben.
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nein Kalle,bin nicht in Monument investiert.wollte auf die allgemeine Marktsituation hinweisen.einige hier im board messen Focus leider an den wenigen,die wenig abbaukosten haben.Focus geht einen guten weg,ich denke das die nächsten Q-Zahlen wesentlich besser ausfallen werden.
gruß blue man
Goldinvest sieht bei Focus weiterhin gute Chancen.
www.goldinvest.de/index.php/...10-aud-bei-focus-minerals-23917
ASX:FML) a leading Australian gold producer and explorer, said today that reconnaissance drilling at its Treasure Island Gold Project at Lake Cowan has confirmed that the recently discovered gold bearing system running through the project (see ASX Release dated 24 November 2011) appears to be significantly longer in potential strike length than initial estimates.
Perth, 16. Februar 2012 (ABN Newswire) - Focus Minerals Limited (ASX: FML) ist ein führender australischer Goldproduzenten und Explorer, sagte heute, dass Aufklärungs-Bohrungen auf dem Treasure Island Goldprojekt bei Lake Cowan hat bestätigt, dass die erst kürzlich entdeckte goldhaltigen Systems Laufen durch das Projekt (siehe ASX Veröffentlichung vom 24. November 2011) zu sein scheint deutlich länger in potenziellen Streichenlänge als erste Schätzungen.
Das Treasure Island Goldprojekt bei Lake Cowan ist 35km Süd-Südosten entlang des Streichens der großen Gold-Lager der Kambalda St Ives in West-Australien, wo mehr als 15 Mio. Unzen Gold in den letzten 22 Jahren entdeckt wurden, entfernt.
Nach Eingang der endgültigen Analysen aus einer Aufklärungs aircore Bohrprogramm während der Dezember-Quartal durchgeführt werden, wird die neu entdeckte Gold-Lager-System nun angenommen, dass seit über einem 4 km Streichlänge erstrecken sich durch das Projekt, bis aus einer anfänglichen 1,2 km.
Treasure Island Chefgeologe Dean Goodwin, der die Goldminen von Redoubtable, Santa Anna und Intrepid auf dem Lake Lefroy nördlich von Treasure Island in den späten 90er Jahren entdeckt, sagte die neuesten Ergebnisse zeigten auch, das Entstehen von spannenden strukturelle Komplexität des Gold-Systems.
"Dieses Bohrprogramm hat uns ermöglicht, die supergene Zone Hot Spots, die auf die mögliche primäre Erzzonen unter den Seesedimenten, zu identifizieren", sagte Goodwin. "Was wir beginnen, um zu sehen, wie wir diese Karte ist nicht nur eine deutliche Erhöhung der Länge des Gold-Systems, sondern auch Hinweise auf eine Menge von strukturellen Komplexität, die ähnlich dem, was Sie sehen, bei St Ives ist. Komplexität ist der Schlüssel zum Suche nach erheblichen Gold-Lagerstätten. "
Herr Goodwin sagte, dass seit vorläufigen aircore Ergebnisse bei der ASX am 24. November 2011 bekannt wurden, weitere 12 Löcher hatte Mischproben von größer als 50 ppb (parts per billion) zurückgegeben. "Dies zeigt eine starke Signatur in Bezug auf die Existenz der goldhaltigen Strukturen unter dem See. Wir vom Potenzial sind begeistert."
Infill-Bohrungen aircore begann im Januar 2012 auf einem 80m x 40m Abstand und wird voraussichtlich mehrere Ziele, die dann durch Diamantbohrungen getestet werden produzieren wird. Die Ergebnisse dieser Infill-Programms werden in etwa einem Monat zu rechnen.
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