größere geldbeträge in diesem metall aufbewahren ++++zumal noch viel seltener als gold und ausser einigen werbeseiten auch wirklich benötigt wird und nicht eine frage des glaubens ist +++zitat Platin und seine Verwendung
Platin ist ein Metall, das für die Allgemeinheit nicht mehr wegzudenken ist. Man wird sich fragen, was versteht man eigentlich unter "Allgemeinheit"? Es gibt kaum einen Markt, einen Anwendungsbereich auf der Welt, in dem Platin nicht zu finden ist.
Vielfach unterschätzt, hat es sich bezüglich seiner hervorragenden Eigenschaften einen Platz von wirtschaftlicher Bedeutung geschaffen.
Platin hat seit der Mitte des 20. Jh. zwei wesentliche Positionen eingenommen:
Platin als Industrieprodukt
Platin als Schmuck- und Werbeprodukt
a) Platin als Industrieprodukt:
Platin; überall dort, wo Metalle auf keinen Fall korrodieren dürfen, wie z.B.: hochbelastete Kontakte in der Elektrotechnik und Elektronik.
Platin; überall dort, wo Katalysatoren chemische Prozesse wirksam und zuverlässig in Gang setzen müssen, ohne selbst daran teilzunehmen, wie z.B.: in der Petrochemie, Autoindustrie und bei der Düngemittelproduktion.
Platin; überall dort, wo die Medizin damit Menschenleben retten kann, wie z.B.: Herzschrittmacher und Gehirnsonden sowie in der Zahnmedizin. Es besitzt die höchste Organ- und Körperverträglichkeit von allen Edelmetallen. In der Dentaltechnik erhalten die Goldzähne ihre Beißfähigkeit durch Zugabe von Platin in der Legierung.
b) Platin als Schmuck- und Werbeprodukt:
Platin ist mehr als 30 mal seltener im Vorkommen als Gold.
Platin zu gewinnen ist so schwierig, dass 10 t Gestein gebrochen werden müssen, um 1g Platin zu gewinnen, wobei zu bedenken ist, dass bis zum reinen Platin noch die Platinmetalle wie:
Palladium,
Rhodium,
Ruthenium,
Osmium
Iridium, chemisch raffiniert werden müssen. Für Gold hingegen benötigt man nur 3 Tonnen Gestein.
Platin wurde seit dem man es nutzen konnte, erst in Mengen von ca. 200 t geschürft. Die Jahresförderung beträgt ca.120 t pro Jahr, bei Gold hingegen rund 1.500 t. Etwa 45 t werden bei Platin zu Schmuckzwecken verarbeitet. Vom Platinerz bis zum fertigen Platinbarren benötigt man ca. fünf Monate Raffinationszeit.
Platin lässt sich zu hauchdünnen Folien walzen (nicht schlagen so wie Gold) und zu extrem dünnen Platinfäden ziehen. Der Rekord liegt bei 1/10.000 mm Faden. Er ist 750 mal dünner als ein Frauenhaar.
Platin hat als Schmucklegierungsmaterial den höchsten Feingehalt 950/000 (man spricht auch vom Reinheitsgrad) und den höchsten Dichtegrad mit 21,45 g/ccm.
Platin besitzt eine optimale Hautverträglichkeit und erzeugt keine Allergien. Auch sogenannte "Verfärbungen" (Oxydationen) so wie es z.B. bei Weißgold der Fall ist kommen nicht vor.
Platin weist nach längerem Tragen, bezüglich seiner hohen Dichte und Widerstandsfähigkeit keinen Materialverlust auf. Besonders beobachtbar bei Ringen, Ketten und Armschmuck .
Platin ist ein optimales Metall zum Fassen von Edelsteinen. Bei Krappenfassungen gibt es kein "Nachfedern".
Platin ist farbneutral und unterstützt das kostbare Trägermaterial in Verbindung mit wertvollen Edelsteinen.
Platin tritt nicht in Konkurrenz mit mitverarbeiteten Edelsteinen, sondern harmonisiert mit ihnen und unterstreicht auf diese Weise ihre Schönheit.
Platin bietet eine vielfältige, reizvolle Kombination mit anderen Edelmetallen, wobei eine Aufwertung gegeben ist.
Als Schmuckmetall hat das Platin gegenüber dem Silber und Gold einen wesentlich schwierigeren Existenzkampf zu führen, dessen Ursachen in erster Linie an den Modetrends und an der Annahmefreudigkeit durch den Goldschmied und den Konsumenten liegen wobei die Unterstützung durch die Anbote des Groß- und Kleinhandels erfolgen müssten. Gezielte Marketingstrategien können das Platin auch in Österreich aus seinen Dornröschenschlaf erwecken. Platin hat eine Reihe von einzigartigen Vorzügen, die nicht überbietbar sind.
quelle www.beyars.com/de_platin-verwendung.html