Quelle: Autohaus.de/dpa
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Was passiert, wenn die Opel-Konzern General Motors insolvent wird? Und wenn die Bundesregierung Milliarden für Opel springen lässt, kann das Geld dann nicht in Detroit versickern? Der Fall Opel wirft viele Fragen auf. Das Handelsblatt hat einen Experten dazu befragt.
Dr. Stefan Reinhart. Foto: Privat
Was passiert mit Opel, falls GM in Chapter 11 geht?
Reinhart: Die "Adam Opel GmbH" ist eine selbständige Gesellschaft. Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Muttergesellschaft hat zunächst keine Auswirkungen auf Opel, da lediglich der Gesellschafter selbst insolvent ist. Die Frage der Insolvenz ist für jede Konzerngesellschaft selbständig zu betrachten. Bestehen allerdings umfangreiche Leistungs- und Lieferbeziehungen, so droht einer Tochtergesellschaft oftmals selbst die Insolvenz, wenn die Tochtergesellschaft aus diesen Beziehungen erhebliche Forderungen gegen den oder die Gesellschafter hat, die in der Insolvenz dann wertlos sind. Hier droht dann regelmäßig die Zahlungsunfähigkeit oder auch die Überschuldungen, weil diese Forderungen dann wertberichtigt werden müssen.
Kann das mit einer staatlichen Bürgschaft verhindert werden?
Eine Bürgschaft kann grundsätzlich nur die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens verhindern. Auf die Frage der Überschuldung hat eine Bürgschaft keine Auswirkungen. Soweit bei Opel daher tatsächlich Forderungen in Milliardenhöhe gegen die Konzernmutter bestünden, die im Falle einer Insolvenz wertberichtigt werden müssen, hängt von der dann notwendig werdenden Wertberichtigung ab, ob eine Überschuldung eintritt. Soweit die notwendige Wertberichtigung zu einer Überschuldung bei Opel führen würde, käme derzeit die Bürgschaft der Bundesregierung einer Wette über die Insolvenz der Muttergesellschaft gleich. Denn bei einer Insolvenz der GM träte dann zwangsläufig Überschuldung ein mit der Folge, dass Opel einen Insolvenzantrag stellen müsste, so dass damit auch der Bürgschaftsfall eintreten würde. Geht GM insolvent, wäre das Geld also weg.
Wie kann sichergestellt werden, dass eine deutsche Milliarden-Bürgschaft nicht in Detroit landet?
Ich glaube nicht, dass sich das wasserdicht machen lässt. Unmittelbar kommt eine Bürgschaft für Opel zwar nur den Gläubigern von Opel zugute. Im Ergebnis entlastet jede Bürgschaft oder sonstige Liquiditätshilfe jedoch die Muttergesellschaft in den USA. Denn ohne eine entsprechende Liquiditätshilfe müsste die Muttergesellschaft selbst diese Hilfe erbringen, zum Beispiel durch Ausgleich der Forderungen der Adam Opel GmbH. Andernfalls läuft GM die Gefahr, dass eine werthaltige Beteiligung selbst insolvent wird, was wiederum entsprechenden Abschreibungsbedarf bei GM auslöst, weil in der Insolvenz der Tochtergesellschaft der Beteiligungswert völlig abzuschreiben wäre. Die Bürgschaft für Opel ist daher mittelbar auch immer eine Liquiditätshilfe für GM.
Was muss passieren, damit Opel als 100prozentige GmbH von GM aus dem US-Konzern herausgelöst wird?
Der einzige Weg dahin ist ein Verkauf. Außerhalb einer Insolvenz geht dies nur zusammen mit GM, beispielsweise durch den Erwerb der Gesellschaftsanteile an der Adam Opel GmbH durch einen Dritten. Eine Herauslösung aus dem GM-Konzern gegen den Willen von Detroit geht also gar nicht. Doch selbst wenn GM in ein Insolvenzverfahren gehen sollte, müsste GM erst einer Veräußerung zustimmen. Das deutsche Insolvenzrecht sieht leider - anders als andere Rechtsordnungen - nicht vor, dass im Rahmen eines insolvenzrechtlichen Sanierungsverfahrens die Altgesellschafter ersatzlos ausscheiden und durch neue Investoren ersetzt werden können. Zu dieser ordnungspolitisch einzig richtigen Variante hat sich der Gesetzgeber in den neunziger Jahren leider nicht durchringen können.
GM bekommt Hilfe.
Opel auch.
Aktie steigt bis Januar über 10 €
Die Uhr vor dem Bochumer Opel-Werk zeigt "Fünf vor Zwölf".
Berlin / Frankfurt (dpa) - Die Bitte von Opel um eine Milliarden-Bürgschaft hat eine heftige Diskussion über staatliche Hilfen für die Autoindustrie und andere Branchen ausgelöst.
Die Bundesregierung will verhindern, dass mit möglichen Staatshilfen für den Autobauer ein Präzedenzfall für andere Unternehmen geschaffen wird. Berlin wolle zwar alles Notwendige tun, um Opel zu helfen, müsse aber die Vorgaben des europäischen Wettbewerbs- und Beihilferechts beachten, betonte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Montag in Berlin.
Am Nachmittag will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin mit dem Opel-Management und -Betriebsrat treffen. An dem Gespräch im Kanzleramt sollen auch Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) teilnehmen. «Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, der Autoindustrie zu helfen», sagte Wilhelm. Jetzt komme es darauf an, für Opel die «passenden Antworten zu finden». Am Ende müssten Bund und die Länder mit Opel- Standorten aber gemeinsam handeln.
Opel hatte Bund und Länder um eine Bürgschaft von einer Milliarde Euro gebeten. Nach Darstellung des Unternehmens ist dies eine Vorsorge für den Fall, dass der schwer angeschlagene US-Mutterkonzern General Motors (GM) in den USA Insolvenz anmelden muss. Deutsche Politiker und Autoexperten betonen auch, dass bei eventuellen Bürgschaften sichergestellt werden müsse, dass die Mittel nicht in den Kassen von General Motors landen. Nach Einschätzung von Experten sind neben den knapp 25700 Arbeitsplätzen bei Opel mindestens 50000 weitere Jobs bei Zulieferern bedroht.
Um den Fall Opel entwickelt sich aber auch immer mehr eine Grundsatz-Diskussion über die Unterstützung für die Autoindustrie und andere Branchen in der sich ausbreitenden Rezession.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast forderte, der Staat solle im Gegenzug für mögliche Hilfen an einen Autobauer starken Einfluss hin zu einer schadstoffarmen Modellpolitik bekommen. Die Autoindustrie habe lange «die falschen Autos hergestellt», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Wenn es eine Bürgschaft oder Garantie gibt, muss dies auch eine Brücke zu etwas Neuem sein und darf nicht zur Absatzhilfe für das Alte werden.»
Die FDP warnte vor einem Wettlauf um Staatshilfen. «Staatliche Einzelmaßnahmen zur Unterstützung einzelner Branchen lösen ein schuldenfinanziertes Strohfeuer aus», sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann Otto Solms.
Unterschiedliche Einschätzungen gibt es darüber, ob und wie Opel gerettet werden kann. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer betonte, auch die US-Mutter müsse Staatshilfen bekommen und Opel am besten von dem US-Unternehmen losgelöst werden. Auch ohne die Probleme von GM berge Opel erhebliche Risiken wie einen ungünstigen Produktmix und zu hohe Kapazitäten.
Die Demokraten brachten in den US-Kongress am Montag einen Gesetzentwurf ein, der den amerikanischen Autoherstellern Zugang zum 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket für die Finanzbranche öffnen soll. Es geht dabei um Kredite von 25 Milliarden Dollar. Die Republikaner sind allerdings gegen diesen Plan und könnten ihn im Kongress stoppen.
Die schwedische Regierung erwägt unterdessen auch Hilfen für die verlustreiche GM-Marke Saab, die mit zum Europaverbund des Konzern gehört. GM nimmt auf der Suche nach frischem Geld 22,37 Milliarden Yen (185,7 Mio Euro) mit dem Verkauf der Rest-Beteiligung von 3,02 Prozent am japanischen Autobauer Suzuki ein.
Die EU-Kommission teilte am Montag mit, sie sei bisher nicht über eine mögliche deutsche Hilfen für Opel informiert worden. Üblicherweise müssen Bürgschaften in Brüssel zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen überprüft werden.
Am Dienstag wollen Vertreter des Bundes und der vier Bundesländer, in denen Opel Werke hat, über die Bürgschaften sprechen. Es geht um Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. «Wir sind bereit, Opel zu helfen», sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). Damit solle auch ein «Schneeball-Effekt» bei den Zulieferbetrieben verhindert werden. Die hessische Landesregierung billigte einen Gesetzentwurf für einen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro für Opel und die Zuliefererbetriebe im Land.
Aktie steigt schnell wider oben.
Jetzt ist große schnäpchen.
Frankfurt (Reuters) - Belastet von der andauernd schlechten Stimmung an der Weltleitbörse in New York ist der deutsche Aktienmarkt mit Kursverlusten in die Woche gestartet.
"Die Berichtssaison der Unternehmen läuft aus, und es fehlt an positiven Fakten, mit denen wir nach oben kommen könnten", sagte ein Händler. Bis zum Nachmittag verlor der Dax bei niedrigen Umsätzen 2,4 Prozent auf 4596 Zähler. Auch an der Wall Street zeichneten sich weitere Kursverluste ab.
Vom Weltfinanzgipfel am Wochenende gingen nach Ansicht von Experten keine Impulse aus. "Es gab eine Menge netter Worte, aber es gab keine signifikante, konkrete Aktion, auf die die Märkte schauen könnten", sagte Aktienstratege Keith Bowman vom Londoner Investmenthaus Hargreaves. Marktteilnehmer erwarten in nächster Zeit keinen Stimmungsumschwung. "Viele institutionelle Anleger haben mit dem Börsenjahr geistig bereits abgeschlossen. Da wird in den kommenden Wochen vielleicht noch einmal die eine oder andere Position glattgestellt. Ansonsten halten sie die Füße still."
Gedrückt wurde der Dax von der Volkswagen-Aktie, die knapp sieben Prozent auf 367,87 Euro fiel. "Es gibt keine kursrelevanten Nachrichten", betonte ein Börsianer. "Die Papiere fallen nach den Kurskapriolen der vergangenen Wochen auf ein normaleres Maß zurück." Ende Oktober kosteten die Papiere kurzzeitig mehr als 1000 Euro.
ANLEGER GREIFEN BEI CONTI, DAIMLER UND BMW ZU
Hingegen waren die übrigen Autotitel im Dax bei den Anlegern gefragt. Die Papiere des Autozulieferers Continental, die schon am Freitag 27 Prozent gewonnen hatten, stiegen um 6,5 Prozent und waren damit größter Gewinner im Dax. Händler nannten einen anhaltenden Angebotsengpass aufgrund von Deckungskäufen ("Short Squeeze") als Auslöser des Kurssprungs. "Viele hatten gezweifelt, dass Schaeffler die Conti-Übernahme stemmen kann, und Conti-Papiere leer verkauft", sagte ein Börsianer. "Da der Verfall naht, müssen sie sich mit den Papieren wieder eindecken, um sie an die Verleiher zurückzugeben." Zu den Favoriten gehörten auch die Aktien der beiden Autobauer BMW und Daimler. "Nachdem der designierte US-Präsident Barack Obama angedeutet hat, die Unterstützung für die US-Autobauer auszuweiten, hoffen einige Leute auf Ähnliches von der Bundesregierung", sagte ein Börsianer. BMW profitierten von einem positiven Kommentar der Analysten von Merrill Lynch und stiegen um 1,4 Prozent. Daimler legten nach einem Bericht über ein neues Sparprogramm 1,3 Prozent zu.
Im Nebenwerte-Index MDax brachen die Titel von HeidelbergCement nach Medienberichten über Fehlspekulationen von Großaktionär Adolf Merckle um 20 Prozent ein. Der Unternehmer hält rund 80 Prozent der Anteile an dem hoch verschuldeten Zement-Hersteller. Nach Aussagen informierter Personen hat Merckle 400 Millionen Euro mit der Spekulation auf fallende VW-Kurse verloren. "Möglicherweise braucht Merckle Geld und könnte gezwungen sein, Anteile an HeidelbergCement zu verkaufen", sagte ein Händler.
Nach einer Serie negativer Analystenkommentare sind die Aktien von United Internet ins Rutschen gekommen. Sie waren mit einem Minus von zwölf Prozent größter Verlierer im Technologie-Index TecDax. Im Kleinwerte-Index SDax setzten die Papiere von Vivacon ihre Talfahrt fort und verloren 13 Prozent. "Die Aussichten für die Immobilienbranche sind insgesamt schlecht", sagte ein Händler.
Doch Obama hilft GM.
Obama hat 10.gesprochenen für GM Hilfe.
GM unterbewertet.
Aktie soll Aktuell wenigstens 10 € sein.
Mfg
solar
Berlin/Washington (dpa) - Nach der Bitte des Autoherstellers Opel um staatliche Bürgschaften von einer Milliarde Euro gibt es eine ganze Reihe von Krisentreffen mit der Politik. Zugleich ringt die Konzernmutter General Motors (GM) in Washington um dringend benötigte Milliarden-Kredite.
MONTAG: Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich im Kanzleramt (16.30 Uhr) mit GM-Europachef Carl-Peter Forster, Opel-Chef Hans Demant sowie dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz treffen. An dem Gespräch nehmen auch Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) teil. Außerdem hat der Bundesaußenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (19.00 Uhr) Betriebsräte von Autokonzernen sowie IG-Metall-Chef Berthold Huber zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt eingeladen. Steinbrück ist auch bei diesem Treffen dabei. In den USA brachten die Demokraten am Montag in den Kongress einen Gesetzentwurf ein, der dem Opel-Mutterkonzern General Motors 25 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket für die US-Finanzbranche sichern soll. Die Republikaner sind dagegen.
DIENSTAG: Vertreter des Bundes wollen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Werken (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen) über die Bitte von Opel nach Bürgschaften von einer Milliarde Euro sprechen. Mehrere Ministerpräsidenten äußerten sich bereits positiv. In Washington beginnen Kongress-Anhörungen, an denen auch GM-Chef Rick Wagoner sowie seine Kollegen von Ford und Chrysler zu Wort kommen sollen.
© sueddeutsche.de - erschienen am 17.11.2008 um 14:28 Uhr
Für mich jetzt GM kauf,nicht später.


Angela Merkel und Barack Obama wollen der deutschen und amerikanischen Autoindustrie zur Seite stehen. Foto: AFP
Berlin/Washington -
Deutschland: Angela Merkel trifft sich am Nachmittag mit dem Opel-Management. An dem Gespräch wollen auch Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) teilnehmen. Im Anschluss daran ist noch ein Treffen von Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit den Gesamtbetriebsräten der deutschen Autohersteller geplant. Opel hat Bund und Länder um eine Bürgschaft von einer Milliarde Euro gebeten. Nach Darstellung des Unternehmens ist dies eine Vorsorge für den Fall, dass der schwer angeschlagene Mutterkonzern General Motors (GM) in den USA Insolvenz anmelden muss.
Um den Fall Opel entwickelt sich auch eine Grundsatz-Diskussion über die Unterstützung für die Autoindustrie und andere Branchen in der sich ausbreitenden Rezession. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast forderte, der Staat solle im Gegenzug für mögliche Hilfen starken Einfluss hin zu einer schadstoffarmen Modellpolitik bekommen. Die Autoindustrie habe lange „die falschen Autos hergestellt“, sagte Künast der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Die FDP warnte vor einem Wettlauf um Staatshilfen. „Staatliche Einzelmaßnahmen zur Unterstützung einzelner Branchen lösen ein schuldenfinanziertes Strohfeuer aus“, sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann Otto Solms. Fraktionsvize Rainer Brüderle warnte im TV-Sender N24, wenn man bei Opel Ja sagt, werde man auch bei anderen Herstellern nicht Nein sagen können. „Und am Schluss hat man eine Staatswirtschaft.“
USA: Auch hier ist eine Rettungsaktion geplant. US-Demokraten um den künftigen Präsidenten Barack Obama setzen sich für die angeschlagene amerikanische Autobranche ein. Davon könnte auch die Opel-Mutter General Motors profitieren. Allerdings sind die Aussichten für das 25 Milliarden Dollar umfassende Kreditpaket unklar, da die Republikaner einen anderen Weg gehen wollen.
Obama plädierte für rasche staatliche Hilfen an die Autoindustrie. Angesichts der katastrophalen Folgen eines Zusammenbruchs der US- Autohersteller müsse der Staat Unterstützung leisten. Dabei dürfe es aber keinen „Blankoscheck“ geben, betonte Obama in einem Interview mit dem TV-Sender CBS. Zu den großen drei gefährdeten US- Autounternehmen gehört neben Ford und Chrysler auch General Motors (GM).
Die Demokraten legten im Kongress eine Initiative für einen neuen Kredit von 25 Milliarden Dollar für die Autobauer vor. Über den Antrag soll vermutlich am Mittwoch erstmals abgestimmt werden.
Nach Vorstellungen der Demokraten im Senat und im Repräsentantenhaus sollen die 25 Milliarden Dollar für die Autoindustrie aus dem 700-Milliarden-Dollar-Paket zur Stabilisierung der Finanzmärkte abgezweigt werden, das der Kongress im Oktober verabschiedet hatte.
Viele Republikanern und die Regierung von Präsident George W. Bush lehnen eine solche Lösung aber ab. Sie wollen, dass die Autokonzerne frei über ein bereits bewilligtes Kredit-Paket von 25 Milliarden Dollar verfügen können, das eigentlich für die Entwicklung sparsamerer Autos gedacht ist. Die Demokraten kontern, ein solcher Schritt würde der Zukunftsfähigkeit der US-Autobranche schaden und ein bitteres Ende nur hinauszögern.
| 17.11.2008 09:12 | |||
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kann nur hoffen das am Di oderMi.18.11 oder 19.11 keine schlecht nachricht kommt, die den ganzen Mart runterreisst, und zwar das zb. das GM Bankrott ist ...und die Firma wird nicht gerettet.
mfG
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| Auszeichnung: | Opel/Car of the Year |
| Opel Insignia ist "Car Of The Year 2009" | |
gehört das am Di. oder Mi. was wichtiges kommen soll, was es ist wurde mir nicht gesagt ...auch keine andeutungen, soll sich aber in um etwas gewaltiges handeln das dann einen sturz an den Börsen gibt. Sollte das eintreffen, dan ist die Börse zu eine Manipulierten Bude mit hohen Krim... Energien verkommen, da dann Inseiderhandel Herrscht.... und zwar im höchten grade ... dan gehe ich mit meinen restlichen Geld raus und zwar kommplet und für immer ????
mfG
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Wohl mehr als Erste Hilfe: mit bis zu 500 Millionen Euro will das Land Hessen für Opel bürgen
18. November 2008 Die geschäftsführende Landesregierung hat einen Gesetzentwurf über eine Bürgschaft von bis zu 500 Millionen Euro für die Opel GmbH und für Zulieferbetriebe der Automobilindustrie gebilligt. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bat die im Landtag vertretenen Parteien, das Gesetz, unmittelbar vor der anstehenden Selbstauflösung des Parlaments für Neuwahlen, zu beschließen. Noch steht nicht fest, wie der Bund vorgehen wird: Gestern Abend teilte nach einem Gespräch mit Vertretern des Automobilkonzerns Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit, die Bundesregierung werde noch vor Weihnachten entscheiden, ob sie Bürgschaften für Opel übernehmen werde.
Alle fünf hessischen Landtagsfraktionen – CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke – haben grundsätzlich Zustimmung zu dem Vorhaben signalisiert. Von der Milliardenbürgschaft soll der Bund 600 Millionen Euro übernehmen, auf Hessen sollen 200 Millionen entfallen, den Rest hätten sich die anderen Bundesländer mit Opel-Standorten, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, zu teilen.
Sicherungsmöglichkeit für eine Bürgschaft
Koch sagte in Wiesbaden, mit dem Gesetz solle verhindert werden, dass die Autoindustrie infolge der Finanzkrise in eine „Liquiditätsklemme“ gerate. Weil der Landtag vor der Auflösung stehe, müsse das Land schnell handeln, um im Fall des Falles kurzfristig staatliche Bürgschaften ermöglichen zu können. Allein bei Opel in Rüsselsheim arbeiteten mehr als 15.000 Menschen; die rund 1.600 hessischen Zulieferer hätten etwa 50.000 Beschäftigte.
Zum ThemaSollte es nach der Auflösung des Landtags zur Übernahme einer Einzelbürgschaft durch das Land von mehr als 25 Millionen Euro kommen, sieht der Gesetzentwurf die Unterrichtung des bis zur Neuwahl als Notparlament fungierenden Hauptausschusses des Landtags vor. Innerhalb von sieben Tagen könnte dieser Einspruch gegen die Bürgschaft einlegen. In die Begründung des geplanten Gesetzentwurfs soll als Sicherungsmöglichkeit für eine Bürgschaft auch die Möglichkeit einer staatlichen Beteiligung an Opel aufgenommen werden.
Operativ in gutem Zustand
Der FDP-Landesvorsitzende und Fraktionschef im Landtag, Jörg-Uwe Hahn, forderte, eine mögliche Staatsbürgschaft an klar definierte Bedingungen zu knüpfen. So müsse sichergestellt sein, dass keine deutschen Steuergelder zugunsten des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) nach Amerika abflössen. Zudem müsse die Opel GmbH zumindest soweit eigenständig werden, dass das Unternehmen im eigenen Namen am Finanzmarkt auftreten könne. Auch gelte es zu verhindern, dass mit Staatshilfen für den Autobauer Opel ein Präzedenzfall für andere Unternehmen geschaffen werde und es zu Wettbewerbsverzerrungen komme. Experten des Finanzministeriums halten derartige Bedingungen im Gesetz allerdings für kaum möglich.
Hahn räumte ein, dass die staatliche Rettungsaktion für ein privates Unternehmen für die Liberalen ein ungewöhnlicher Schritt sei. Er rechtfertigte dies jedoch damit, dass es sich bei Opel um einen „ganz besonderen Fall“ handele. Das Unternehmen sei operativ in gutem Zustand, und drohe allein durch die mögliche Insolvenz des Mutterkonzerns mit in den Abgrund gerissen zu werden.
Langfristig angelegte Lösung
Für die CDU seien bei diesem Gesetz die Sicherung der Arbeitsplätze am Produktionsstandort und im weltweit geschätzten Entwicklungszentrum Rüsselsheim „von zentraler Bedeutung“, sagte Fraktionschef Christean Wagner. Auch er forderte rechtliche Rahmenbedingungen, die sicherstellten, dass die Bürgschaften des Landes ausschließlich Opel und nicht General Motors zugute kämen.
Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, sagte, die Bürgschaft müsse an Beschäftigungssicherung und Standortgarantie gekoppelt werden. Er erwarte von der Bundesregierung ein „signifikantes Engagement“, denn es gehe nicht nur um die Arbeitsplätze bei Opel, sondern um Tausende weitere bei den Zulieferbetrieben. Der Grünen-Landes- und Fraktionsvorsitzende Tarek Al-Wazir forderte die Landesregierung auf, die Liquiditätskrise bei Opel als Chance für eine langfristig angelegte Lösung zu nutzen und ernsthaft zu prüfen, wie Opel aus dem Mutterkonzern General Motors herausgelöst werden könne. Es dürfe nicht sein, „dass hessisches Steuergeld in den schwarzen Löchern von GM in Detroit verschwindet“.
Dringend nötige Milliardenkredite
Opel hat betont, mit den bei Bund und Ländern beantragten Bürgschaften über insgesamt rund eine Milliarde Euro nur für den Fall einer drohenden Insolvenz von GM vorsorgen zu wollen. Aktuell sei das Unternehmen in Deutschland zahlungsfähig. Carl-Peter Forster, Chef von GM-Europa sagte nach dem Treffen mit Merkel, für Opel gehe es nicht um ein kurzfristiges Liquiditätsproblem, sondern um einen „Sicherheitsschirm“ für den Fall der „allerschlechtesten Bedingungen“. Der Mutterkonzern General Motors kämpft in Amerika um dringend nötige Milliardenkredite.
Während die deutsche Bundesregierung zögert, Opel zu helfen, schmieden die US-Demokraten des künftigen Präsidenten Barack Obama konkrete Pläne: Insgesamt 50 Milliarden US-Dollar Stütze sollen General Motors, Ford und Chrysler erhalten. Aber der noch amtierende US-Präsident Bush leistet Widerstand.
Foto: DPA Hilfe für Autobauer: Chrysler, Ford und General Motors machen Milliardenverluste. Die US-Demokraten des künftigen Präsidenten Barack Obama (hier bei Autoarbeitern in Wiscounsin im Februar 2008) wollen die heimische Industrie deswegen stützen
29% Ja
71% Nein 7341 abgegebene Stimmen initialHide('2729115'); Die US-Demokraten haben ein Rettungspaket für die schwer angeschlagene Autoindustrie in den Senat eingebracht. In dem Gesetzentwurf schlagen sie ein 25 Milliarden Dollar schweres Kreditprogramm für General Motors, Ford und Chrysler vor.
Im Gegenzug für die Hilfen würde die Regierung Aktienoptionen an den Unternehmen bekommen. Die großen US-Autobauer müssten Begrenzungen ihrer Managergehälter und ein Verbot von Dividendenausschüttungen hinnehmen: Bonuszahlungen für Manager mit einem Jahreseinkommen von mehr als 250.000 Dollar sollen gestrichen werden.
Angst um Opel Deutscher Autobauer vor dem Abgrund
Die 10 größten Autohersteller Wer hat Chancen und wer muss zittern?
General Motors Der US-Autohersteller wird 100 Jahre alt
Außerdem sollen die Autobauer darlegen, wie sie angesichts einbrechender Absatzzahlen, Problemen bei der Kreditbeschaffung und der schleppenden Konjunktur wettbewerbsfähig bleiben wollen. Die Demokraten im Senat bezeichnen ihren Vorschlag als effektivste Art der Hilfe für die Branche.
Eine Sprecherin von US-Präsident George W. Bush warf den Demokraten dagegen vor, die Autohersteller von harten, aber notwendigen Umstrukturierungsentscheidungen verschonen zu wollen. Die Regierung plädiert ebenso wie Bushs Republikaner dafür, ein bereits bestehendes Darlehensprogramm für die Autohersteller zu erweitern, um den Konzernen aus der Krise zu helfen. Gegen eine Ausweitung des Banken-Rettungsschirms auf andere Branchen hat Bush dagegen erbitterten Widerstand angekündigt.
Die Demokraten im US-Kongress die 25 Milliarden Dollar (rund 20 Milliarden Euro) jedoch aus dem ursprünglich zur Rettung von Banken geschnürten 700-Milliarden-Dollar-Paket abzweien. Dies sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im US-Senat, Harry Reid. Die Autohilfen sollen außerdem Teil eines rund 100 Milliarden Dollar umfassenden Konjunkturpakets für die US-Wirtschaft sein.
Der US-Kongress hatte bereits beschlossen, die Entwicklung Sprit sparender Autos mit verbilligten Darlehen in Höhe von 25 Milliarden Dollar zu fördern. Die Zurückhaltung der US-Konsumenten hatte die Verkäufe der US-Autobauer General Motors und Ford dramatisch einbrechen lassen.
Aufgrund er schweren Probleme von General Motors (GM) hat dessen deutsche Tochter Opel hierzulande die Bundesregierung um staatliche Hilfen gebeten. Doch die Bundesregierung zögert bisher: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach eigenen Angaben verhindern, dass eine mögliche staatliche Hilfe in die USA abfließt und dort lediglich dem Mutterkonzern GM zugute kommt. Bis Weihnachten, so Merkel, will die Regierung über eine Bürgschaft für Opel entscheiden, die mehr als eine Milliarde Euro betragen könnte.
Die US-Regierung hat mittlerweile weitere Details zur Verwendung des 700-Milliarden-Dollar-Pakets für die Finanzindustrie bekannt gegeben. Rund 3800 kleineren Privatbanken wurde eine Frist bis zum 8. Dezember gesetzt, um staatliche Unterstützung zu beantragen. Für Großbanken war diese Frist bereits am 14. November abgelaufen.
Die neun größten US-Banken erhielten aus dem 700-Milliarden-Fonds bereits die Zusage von insgesamt 125 Milliarden Dollar. Einer Gruppe von 21 weiteren Banken wurden insgesamt 33,56 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, wie das Finanzministerium mitteilte. Damit wurden bereits 158,56 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket für den Bankensektor vorgemerkt. Weitere staatliche Zahlungen zum Ankauf von Bankaktien sollen Anfang Dezember folgen.
In Washington D. C. hieß es, dass US-Präsident Bush das bereits beschlossene Rettungspaket nur zur Hälfte in seiner Amtszeit verwenden wolle. Er plant demnach, seinem demokratischen Nachfolger Barack Obama mindestens 350 Milliarden Dollar zu überlassen. Damit könne die neue Regierung entscheiden, wie das Geld eingesetzt werden solle, berichtete die Nachrichtenagentur AP, ohne Quellen zu nennen.
Ceresolar brauchst nicht noch 100 mal sagen daß du glaubst daß GM im Januar bei 10$ steht.
GM sollte eher aufpassen daß es 2009 überlebt. Was bringen 25 Milliarden vom Staat, wovon Ford und Chrysler auch was abhaben möchte, wenn man keinen Plan hat wie man den Japanern Paroli gibt.
Grüsse
Opel-Chef Hans Demant Die Führung des Autobauers Opel ist gegen eine Abspaltung vom angeschlagenen Mutterkonzern General Motors. Auf sich allein gestellt habe Opel keine Zukunftsperspektive, sagte Deutschland-Chef Hans Demant am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. „Als Teil eines großen Konzerns zu agieren, hat eine Menge Vorteile, sowohl für Opel als auch für unsere Mitarbeiter“, sagte Demant. Der Verkauf von jährlich rund 1,6 Millionen Autos in Europa reiche zum Überleben nicht aus.24-STUNDEN-NEWSTICKER Heute Do, 20.11. Mi, 19.11. Di, 18.11. Mo, 17.11. So, 16.11. Sa, 15.11. Aktualisieren 15:10 Laut Opel keine Kündigungen bis 2010 Rüsselsheim (dpa) - Opel will trotz seiner Krise auf Kündigungen in Deutschland bis 2010 verzichten. Der mit den Gewerkschaften geschlossenen Zukunftsvertrag werde erfüllt, sagte Konzernchef Hans Demant der Fachzeitschrift Autogazette . Man müsse die Autoproduktion den Marktbedingungen anpassen, könne das aber ohne Personalabbau bewältigen. Zugleich verteidigte Demant die angestrebte Staatsbürgschaft. Die Krise bei Opel sei nur aufgrund der schwierigen Situation des Mutterkonzerns GM in den USA entstanden. Veröffentlicht am 21.11.2008 um 15:10 Uhr
Mfg
cero
GM wird in der Größe nicht überleben. Die haben kein Zeitgemäßes Modell, verdammt uneffiziente Motoren und vor allem kein Vertrauen mehr. Selbst wenn sie nun genug Geld bekommen um alle laufenden Modelle, gegen 7 Supersparmodelle Klein, effizient und sparsam mit dem Grünen Punkt, auszutauschen haben sie immer noch das Problem das keiner ein Auto kauft. Die Entwicklung eines Autos welches eine Innovation, in dem Fall bei GM sein muss, Kostet nicht nur unsummen an Geldern sondern ca. 7 Jahre (und das nur bei einem Modellwechsel). Die Zeit haben sie nicht.
Alles was an Geldern fließen WIRD ist eine Rettungsleine die GM nicht mehr greifen brauch da sie vor 10 Jahren nicht die Weichen gestellt haben. Was für ein hoch hatten sie als Benzin noch billig war und jeder Farmer nen 10,4L Hemi mit Tankstelle hatte. Die Zeiten sind definitiv vorbei.
Ich finde es nur Traurig für die darunter leidende Arbeiterschaft. Hier werden Weltweit unzählige Existenzen zerstört durch die Dummheit und Raffgierigkeit einzelner Manger und Investoren.
Ein gutes für Deutschland
Opel ist nicht unattraktiv. Selbst im Falle einer toten Mutter würden sie (solange sie freigekauft und nicht ausgeblutet werden) gut überleben können. Aber wer weis heute noch wer morgen noch da ist und wer nicht. Harte Zeiten Welt. Haltet die Ohren Steif
vom Vorschreiber:
<---
Doch dann dieses hässliche Detail: Die ach so besorgten Bosse sind alle drei im Firmenjet von Detroit zur Betteltour nach Washington geflogen. In drei verschiedenen Jets.
-ý
Nicht zu vergessen das auf die Frage ob sie auf ihren Jet verzichten würden, keiner der 3 Herren mit Handzeichen geantwortet hat. Dies sind Zeichen für mich, das Sie nur betteln weil es von verlangt wird, sie sich aber im Grunde zu schade dazu sind und ihnen die Firma völlig egal ist. Denen geht es noch nicht schlecht genug, Wenn ich wüsste, das Ihnen folgender Text persönlich und zugleich öffentlich zugestellt würde:
1. Haben Sie überhaupt kaufmännischen Kenntnisse und zukunftsweisenden Visionen?
2. Könnten Sie sich vorstellen auch mal kleine Brötchen zu backen?
3. Könnten Sie von Ihrem hohen Ross absteigen und zu Fuss den steinigen Weg gehen?
4. Können Sie mehr als schön tuen und anpacken?
Wenn diese Fragen mit einem einfachen Ja beantwortet würden, dann sollten auch schnell entsprechende Taten folgen und das Vertrauen in die Firma würde steigen
So, das musste einfach raus.
Bin Selbst Unternehmer und weiss wenn es mal schlecht gelaufen ist, dass man mal Kniefälle machen muss







Ultimatum der Konzerne
Nach dem vorläufigen Scheitern der Hilfspläne für die Autoindustrie hatte der Kongress den grössten drei Konzernen ein Ultimatum gestellt. Die Chefs von General Motors (GM), Ford und Chrysler erhielten bis Anfang Dezember Zeit, um die Abgeordneten von der Notwendigkeit neuer Zuschüsse aus der Steuerkasse doch noch zu überzeugen. Dazu sollen sie nun eine Strategie über die Verwendung der verlangten Hilfen über 25 Mrd. Dollar vorlegen. Die deutsche GM-Tochter Opel sieht ihren Betrieb trotz der Probleme in den USA gesichert.

Der US-Autobauer General Motors (GM) plant nach den Worten seines Europachefs Carl-Peter Forster derzeit weder einen Stellenabbau noch Werksschließungen oder Werksverkäufe bei der deutschen Tochter Opel. ''Opel ist nicht pleite'', sagte Forster der ''Welt am Sonntag''.
Der Konzern habe die staatlichen Bürgschaften nur für den Fall beantragt, ''dass es in den USA größere Probleme geben sollte und der Zahlungsverkehr von der Mutter aus nicht mehr gewährleistet sein sollte''. Die Liquidität sei auch ohne Bürgschaft bis weit in das Jahr 2009 hinein gesichert. Forster kündigte zugleich aber schwierige Zeiten an: ''Wir müssen uns auf harte Zeiten nicht nur bei Opel, sondern in der gesamten Automobilbranche einstellen.''
Angesichts des geäußerten Kaufinteresses des Solarzellenherstellers Solarworld sprach sich Forster für einen Verbleib von Opel bei General Motors aus. Er bekräftigte dabei die engen Verflechtungen mit den anderen GM-Töchtern Saab und Vauxhall in Europa.
Wenn dort Komponenten genutzt würden, die in Deutschland entwickelt oder hergestellt worden seien, sichere dies Arbeit in der Bundesrepublik. Die deutsche Adam Opel GmbH habe nur im Verbund eine Zukunft.
Forster verhandelt derzeit mit den Opel-Beschäftigen über mögliche Sparmaßnahmen. Insgesamt sollen bei der deutschen Tochter rund 750 Millionen Dollar eingespart werden.
Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz kündigte im ''Handelsblatt'' eine harte Haltung der Beschäftigten an: ''Einen Beitrag der Arbeitnehmer machen wir von der Vorlage eines transparenten Geschäftsmodells für Europa abhängig''. Das GM-Geschäft in Europa solle auf neue Füße gestellt und dies wie eine mögliche Bürgschaft vertraglich abgesichert werden. Dabei schloss Franz auch eine Beteiligung der Mitarbeiter an Opel nicht aus.
Auch Opel hatte erklärt, an dem mit den Gewerkschaften geschlossenen Zukunftsvertrag festhalten zu wollen. Opel-Chef Hans Demant sagte dem Magazin ''Autogazette'', das Unternehmen müsse die Produktion an die Marktbedingungen anpassen. ''Das bewältigen wir ohne Personalabbau.''
Quelle: tagesschau.de
einfach lassen?! das nervt einfach nur noch daran glaubt doch kein Mensch mehr!
Außerdem: Im Überlebenskampf von General Motors wollen einige Mitglieder des Verwaltungsrats laut US-Medien eine Insolvenz als Lösungsweg nicht mehr ausschließen. Quelle: T-online
So und was sagt uns das??? Dass es auch darauf hinauslaufen wird! Und warum?! Weil es in nur noch Hinweise darauf gibt oder hat einer von euch ne Hiopsbotschaft dass GM den A mit Geld vollgeblasen bekommt. Ich schätze mal nö!
Selbst wenn der Staat hilft kann man es einfach nur vergessen das Unternehmen ist hoffnungslos Verschuldet und kann nur noch durch Cahpter 11 überleben. Mehr geht da nicht da hilft auch die 100% ige Hilfe nichts *kotz*
Russland-Aktuell Die Netzeitung von .RUFO |
| Sonntag, 23.11.2008 | |||
Kaliningrad: GM eröffnet neue Produktionsstätte | |||
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| Die 80 Mio. Euro teure Produktionsstätte unter dem Dach des Kaliningrader Autowerkes “Awtotor” ist vor allem für die Montage des Modells Chevrolet Lacetti vorgesehen. Die maximale Kapazität wird mit 80.000 Fahrzeugen pro Jahr angegeben, geplant ist vorerst eine Jahresproduktion von 25.000 bis 30.000 Wagen der Karosserievarianten Limousine und Schrägheck. Wie Awtotor-Generaldirektor Valeri Gorbunow während der Präsentation des neuen Komplexes ankündigte, ist ab 2009 die Montage weiterer Modelle geplant. Welche, steht derzeit aber noch nicht fest. Technisch ist die Anlage bereits so ausgelegt, dass hier auch die Chevrolet-Modelle Aveo, Evanda und Rezzo vom Band rollen können. Avtotor: Multibrand-Boutique zur Fertigung von Autos aller ArtDie im Zuge eines Konversionsprogramms aus der Kaliningrader Jantar-Werft ausgegliederte Awtotor AG war die erste Erfolgsstory der Kaliningrader Sonderwirtschaftszone und zählt bis heute zu den Vorzeige-Unternehmen der russischen Exklave. Seit 1997 wurden in den Pkw-Montagebetrieb 320 Mio. Euro investiert. Heute beschäftigt das wirtschaftlich gut aufgestellte, längst auch in anderen Geschäftsfeldern aktive Unternehmen in seiner Fahrzeugsparte über 1.400 Mitarbeiter, die 27 Pkw-Modelle der Marken BMW, Kia, Chevrolet, Cadillac und Hummer ausschließlich für den russischen Markt montieren. Zwischenzeitlich waren auch chinesische Chery-Modelle im Angebot. Bis 2010 will Awtotor seinen elf Hektar großen Produktionskomplex so erweitern, dass hier jährlich bis zu 150.000 Autos gebaut werden können. Schweißanlagen statt Schraubenzieher bei ChevroletAuch GM lässt in Kaliningrad seit Jahren Klein- und Mittelklassewagen zusammenschrauben, unter anderem die Chevrolet-Modelle Aveo, Epica und Lacetti. Bislang war dies jedoch überwiegend eine Montage aus vorgefertigten Teilesätzen.
Awtotor habe in letzter Zeit stark in den Ausbau seiner Kapazitäten und die Erweiterung seines hochqualifizierten Personals investiert. “Dieses Potenzial können wir in Zukunft nutzen.” General Motors in Russland: Ein letztes Aufbäumen vor dem Kollaps?Allerdings stellt sich inzwischen die Frage, wie die Zukunft des akut von der Pleite bedrohten Riesen-Konzerns GM samt seiner internationalen Töchter wie Opel und Chevrolet (ehemals Daewoo) in Südkorea jetzt aussieht. In den strategischen Plänen von GM war das Wort Finanz- und Absatzkrise natürlich auch nicht vorgesehen – weshalb der Detroiter Gigant jetzt den Eindruck erweckt, sein allerletztes Geld in Russland investiert zu haben. Gerade drei Wochen ist es her, seit der Konzern in St. Petersburg ein vollwertiges Autowerk für 255 Millionen Euro eröffnete. Dort werden momentan die Schwestermodelle Chevrolet Captiva und Opel Antara gebaut. Später sollen dort der Opel Astra und der neue Chevrolet Cruze (faktisch der Lacetti-Nachfolger) hinzukommen. Chevrolet hält in Russland derzeit einen soliden Marktanteil von 5,4 Prozent, bei den Importwagen sind es sogar mehr als 11 Prozent. Meistverkaufte Modelle sind der Niva (ein Joint-Venture-Produkt mit Lada), der Lanos (aus der Ukraine zugeliefert) und der jetzt in Kaliningrad gefertigte Lacetti. Trotz der aktuellen Krise und der seit August stark rückläufigen Neuwagen-Absatzzahlen rechnen die ausländischen Autokonzerne auf dem dynamisch wachsenden russischen Markt mittelfristig wieder mit einem weiteren Wachstum vor allem bei Kleinwagen und Mittelklasse-Fahrzeugen. |
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Außerdem dauert es ja wohl nicht nur ein paar Tage um eine neue Produktionsstätte auf zu bauen! Also liegt der Baubeginn schon vor der endlich wahrwerdenen und unumgänglichen prekären Lage des Autobauers GM.
Offenbar steht im Kampf um die Rettung der angeschlagenen US-Autobauer eine Einigung mit der US-Regierung unmittelbar bevor. Präsident Bush hatte die Arbeitnehmer der Autoindustrie zu Zugeständnissen aufgefordert. Er setze auf ein Entgegenkommen der Gewerkschaften und aller Beteiligten.
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Die US-Autokonzerne General Motors Corp und Chrysler LLC haben in ihren Bemühungen um finanzielle Unterstützung der Regierung deutliche Fortschritte gemacht, wie am Donnerstag aus mit den Gesprächen vertrauten Kreisen verlautete. Eine Einigung auf Kredite im Rahmen eines Rettungspaketes der Bundesregierung für die beiden Firmen könnte noch am Freitag bekanntgegeben werden, hieß es.
GM und Chrysler haben wegen der gesunkenen Nachfrage Produktionsstätten zeitweise stillgelegt und Tausende Arbeiter in die Ferien geschickt. Beide Unternehmen haben mit einer Pleite gedroht, wenn sie keine Regierungshilfe erhalten sollten.
Präsident George W. Bush hatte die Arbeitnehmer der Autoindustrie zu Zugeständnissen aufgefordert. Er setze bei seiner Entscheidung über das milliardenschwere Hilfspaket auf ein Entgegenkommen der Gewerkschaften und aller Beteiligten, sagte Bush am Donnerstag. Ein ungeordneter Zusammenbruch in der Branche drohe „sehr destabilisierend“ zu wirken und dem System einen schweren Schock zu versetzen.
Die Überlebenschancen für die US-Autobauer steigen: Nach Washington hat auch Kanada Milliardendarlehen für GM und Chrysler bereitgestellt. Der designierte US-Präsident Obama erinnert derweil schon an die Grenzen der Hilfsbereitschaft.
Die Höhe der vom Weißen Haus am Freitag genehmigten Überbrückungskredite beträgt insgesamt 17,4 Mrd. $. Davon sollen 13,4 Mrd. $ im Dezember und Januar ausgezahlt werden. Weitere 4 Mrd. $ werden später nachgeschossen. Die Summe wird aus dem 700-Mrd.-$-Rettungspaket abgezwackt, das ursprünglich für die Finanzbranche gedacht war.
Auch die kanadische Regierung hat Hilfen für die US-Autobauer angekündigt. Man helfe den kanadischen Zweigen von GM und Ford mit umgerechnet knapp 3,4 Mrd. $, sagte der Premierminister der Provinz Ontario, Dalton McGuinty, am Samstag. Zwei Drittel des Geldes kämen von der Regierung in Ottawa, ein Drittel steuere die Provinz Ontario bei, wo die Werke der US-Konzerne stehen. Ein Regierungssprecher sagte, auch Ford könne Hilfen beantragen.
Kanadas Regierungschef Stephen Harper sagte, die kanadische Hilfe entspreche dem 20-prozentigen Anteil Kanadas an der nordamerikanischen Autoproduktionskapazität. Mit den Hilfen solle ein Abwandern der Industrie aus Kanada verhindert werden, sagte Harper. Die Regierung werde nicht zulassen, dass eine Restrukturierung der US-Konzerne zur Schließung von kanadischen Werken.
Er hoffe, das Geld wieder zu bekommen, sehe aber auch die Risiken. In dem Paket sind auch Programme enthalten, die der Zulieferbranche helfen sowie die Kreditaufnahme für den Autokauf erleichtern sollen.
Einer aktuellen Studie zufolge stünden in Kanada bei einem Kollaps der Autobauer 600.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Im ganzen Land gibt es buchstäblich Hunderttausende, wenn nicht Millionen Familien, die von den Problemen der Autoindustrie betroffen sind", sagte Harper.
Obama sagte, er wolle dafür sorgen, dass nicht die Arbeiter am meisten unter der von den Konzernen angekündigten Restrukturierung litten: "Meine Priorität ist es, 2,5 Millionen neue Jobs zu schaffen. Und einige davon sollen in der Autoindustrie entstehen." Konkrete Vorschläge machte er nicht.
General Motors (GM) und Chrysler hatten erklärt, sie benötigten noch in diesem Jahr zusammen 14 Mrd. $, um eine Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Lage der "Großen Drei" hat sich in den letzten Monaten dramatisch zugespitzt. Allein im dritten Quartal haben sie insgesamt fast 18 Mrd. $ an Barreserven verbrannt. Die Kredite werden den Konzernen zumindest erst einmal Luft verschaffen, um akute Forderungen zu begleichen. "Ein Zusammenbruch der Autobauer könnte die USA in eine noch tiefere und längere Rezession schicken", sagte Bush.
Chrysler-Chef Robert Nardelli sagte, sein Konzern werde zunächst 4 Mrd. $ in Anspruch nehmen. GM teilte mit, die Staatshilfen würden die langfristige Sanierung des Konzerns beschleunigen.
Ford ist nicht Teil des Rettungsprogramms, gilt allerdings auch als der finanziell stabilste der großen drei US-Autobauer. Das Weiße Haus teilte mit, Ford brauche keinen kurzfristigen Kredit. Der Konzern teilte mit, seine Finanzierung sei gesichert.
Der Betriebsratschef der deutsche GM-Tochter Opel, Klaus Franz, verlangte rasch weiteres Geld: "Die 17,4 Mrd. $ sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sie helfen nicht wirklich weiter", sagte Franz der Fachzeitschrift "auto motor und sport".
Opel werde sich weiter um eine Bürgschaft beim deutschen Staat bemühen. "Unabhängig von der Situation in den USA braucht Opel weiterhin eine Bürgschaft. Schließlich haben wir kein eigenes Kreditrating und können ohne Bürgschaft nicht am Kapitalmarkt tätig werden", sagte Franz.
Opel müsse investieren, um auf die aktuelle Absatzkrise mit neuen, attraktiven Fahrzeugen antworten zu können, sagte Franz, der auch im Aufsichtsrat von Opel sitzt. In den USA sei nun entscheidend, was die neue Regierung unter Barack Obama unternehme, um den großen drei US-Autoherstellern zu helfen. "Es werden aber sicherlich weitere Staatshilfen notwendig sein", sagte Franz
Das Weiße Haus knüpft die Kredite an Auflagen: Während der Inanspruchnahme dürfen die Autobauer keine Dividenden auszahlen, zudem sollen die Managergehälter begrenzt werden. Die Regierung hat überdies ein Vetorecht bei Finanztransaktionen, die über 100 Mio. $ hinausgehen.
Die Kredite sind im Falle einer Insolvenz vorrangig vor allen weiteren Schulden der Konzerne. Bis zum 31. März müssen die Autobauer ihre Überlebensfähigkeit belegen. Ansonsten müssen sie die Kredite zurückzahlen.
Auch Ford plant, sich von seiner skandinavischen Tochter Volvo zu trennen. Verkäufe dürften derzeit allerdings für alle Automarken schwierig sein.
Die ehemalige Daimler-Tochter Chrysler ist dringend auf der Suche nach Kooperationen, Allianzen oder gleich nach einem neuen Investor. Der deutsche Autohersteller hatte die Fusion mit Chrysler wieder aufgelöst, ist aber noch mit 20 Prozent beteiligt. Der Rest liegt in der Hand des Finanzinvestors Cerberus.
Alle drei US-Konzerne wollen sich künftig auf die Entwicklung umweltfreundlicher Modelle konzentrieren. Daran arbeiten alle Hersteller weltweit fieberhaft und die Amerikaner sind dabei deutlich im Rückstand.
FTD.de, 21.12.2008
© 2008 Financial Times Deutschland, © Illustration: dpa
| 22.12.2008 17:11 |
| GM/Wagoner blickt zuversichtlich auf Gespräche mit UAW |
NEW YORK (Dow Jones)--Rick Wagoner, CEO des US-Automobilkonzerns General Motors (GM), ist zuversichtlich, eine Einigung mit der Gewerkschaft über eine Senkung der Lohnkosten zu erreichen. Wagoner sagte in einem Radiointerview in Detroit am Montag, man werde im Januar mit den Gesprächen beginnen. Die US-Automobilindustrie steht nach ihrer vorläufigen Rettung mit Steuermilliarden vor einer schwierigen Restrukturierung und einer harten Auseinandersetzung mit Gläubigern und den Gewerkschaften. Die Gewerkschaft UAW (United Auto Workers Union) hatte bereits am Freitag Widerstand gegen die Bedingungen für die Staatskredite angekündigt, die unter anderem eine Absenkung der hohen Lohnkosten vorsehen. Die UAW werde mit der neuen Regierung und dem Kongress zusammenarbeiten, damit diese "unfairen" Bedingungen wegfallen, sagte UAW-Präsident Ron Gettelfinger. Die US-Regierung will der angeschlagenen Automobilindustrie des Landes vorübergehend unter die Arme greifen, damit sich die Unternehmen sanieren können. Der Branche sollen insgesamt 17,4 Mrd USD zur Verfügung gestellt werden. Die Mittel werden dem Troubled Asset Relief Program (TARP) entnommen. Dieses 700 Mrd USD schwere Rettungspaket war ursprünglich für die Finanzindustrie des Landes aufgelegt worden. Das Gros der staatlichen Hilfsmittel für die Automobilhersteller des Landes fließen General Motors zu. Geplant ist, dass der Detroiter Konzern insgesamt 13,4 Mrd USD der Hilfen erhalten wird. Im Dezember und Januar soll GM 4 Mrd USD bzw 5,4 Mrd USD erhalten, weitere 4 Mrd USD sollen dem Konzern im Februar zufließen, wenn der zweite Teil des Bankenrettungsplans vom US-Kongress freigegeben werden soll. Chrysler wird in einer ersten Phase nach Aussage des Weißen-Haus-Sprechers Joel Kaplan 4 Mrd USD erhalten. Ford bekräftigte indes, vorerst keine staatliche Unterstützung zu benötigen. Die Darlehen werden dem Weißen Haus zufolge am 31. März zurückgefordert, wenn die Unternehmen bis dahin nicht ein tragbares Unternehmensmodell entwickelt hätten. Zu den Bedingungen für die Kreditvergabe gehört unter anderem, dass die Lohnkosten, Altersvorsorgeaufwendungen und die Arbeitsbedingungen bis Ende 2009 an den Standard der von Toyota, Nissan und Honda betriebenen US-Fabriken angepasst werden müssen. Vor allem durch die in den Boomzeiten ausgehandelten Rentenansprüche und Zahlungen an entlassene Mitarbeiter kommt GM nach Einschätzung von Beobachtern auf auf Lohnkosten von über 70 USD je Stunde, während Toyota USA nur auf rund 47 USD je Stunde kommt. Die Aktien von GM geben am Montag einen Teil ihrer Gewinne vom Freitag wieder ab und verlieren im frühen Handel an der Wall Street 14% auf 3,86 USD. Einige Marktteilnehmer sorgten sich, dass das Rettungspaket der US-Regierung dem Unternehmen nicht werde helfen können, letztendlich einen Gläubigerschutz zu vermeiden. Webseiten: www.gm.com www.ford.com www.chrysler.comDJG/DJN/cbr/jhe Besuchen Sie unsere neue Webseite www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires December 22, 2008 11:11 ET (16:11 GMT) © 2008 Dow Jones & Company, Inc. |
Chapter 11 oder staatliche Finanzspritzen ändern hieran auch nichts (mehr).
Wie will man denn einen solchen Koloss wieder auf Vordermann bringen ?
Hierfür mangelt es schon an den zwei Grundvoraussetzungen, nämlich Zeit und Geld.
Einen solchen Laden auf Vordermann zu bringen, benötigt sehr viel Zeit und noch mehr Geld. Der Zug hierfür ist m.E. abgefahren.
Wenn sogar schon Toyota als absolutes Vorzeigeunternehmen der Automobilbranche in der aktuellen Situation regelrecht Panik bekommt, wie dürften sich dann wohl erst die Zukunftsaussichten von GM darstellen ?
Sorry, aber im Fall von GM ist meine Vorstellungskraft in bezug auf eine positive Zukunft absolut überfordert.
Wenn 2008 ein Preis für die ausgefallenste Sparidee verliehen worden wäre, hätte die Opel-Mutter General Motorsill 15 Mrd. Dollar einsparen und geht dafür viele Wege: Unter anderem hat der Autobauer die Zeit angehalten.
HB NEW YORK. So werden in den 562 Uhren in der Konzernzentrale in Detroit die Batterien nicht mehr ausgetauscht, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Das spare auch den Aufwand, die Uhren zweimal im Jahr auf Sommer- und Winterzeit nun zum Beispiel billigere Bleistifte und Wischlappen bestellt.
Letzteres senke die "Kosten pro Wischvorgang", hieß es in einem GMe einzufordern und dafür von den Abgeordneten mit Kritik überzogen wurden.
Das Jahr 2008 markierte auch voraussichtlich das Ende der "Großen Amerikanischen Hosen-Klage". Ein ehemaliger Richter hatte 2005 die Betreiber einer Reinigung verklagt, in der seine Hose verloren gegangen war. Für jeden Tag ohne die Hose forderte er 18 000 Dollar. Im laufe der Zeit schwoll die Summe auf 67 Mio. Dollar an. Der Ex-Richter unterlag im Oktober in erster Instanz und scheiterte Mitte Dezember auch mit seiner Berufung. Der Fall galt in den USA als Symbol für die Lücken im amerikanischen Justizsystem, die auch absurde Klagen erlaubenShanghai, 23. Dez (Reuters) - Der größte US-Autobauer General Motors(GM.N: Kurs) hält trotz seines Überlebenskampfes an den Investitionsplänen für den Asien-Pazifik-Raum fest. Obwohl es zu Einschnitten bei zweitrangigeren Projekten kommen werde, sei insgesamt nicht mit größeren Änderungen zu rechnen, sagte der für die Region zuständige GM-Präsident Nick Reilly am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.
Auch stünden in China wohl keine Entlassungen an, sagte Reilly. Allerdings werde GM seine Kapazitäten dort in den kommenden Jahren wahrscheinlich auch nicht hochfahren. Für 2009 erwartet Reilly, dass der einstige Weltmarktführer in seinem zweitwichtigsten Absatzmarkt nach den USA etwas besser abschneidet als der Großteil der Konkurrenz und deutlich mehr als eine Million Autos verkauft.
GM befindet sich wie seine US-Rivalen Chrysler[CBS.UL] und Ford(F.N: Kurs) in einer schweren Krise, die sich mit dem Branchenabschwung im Zuge der Konjunkturflaute nochmals verschärft hat. Erst vergangene Woche hatte die US-Regierung GM und Chrysler mit Milliardenkrediten vor einem Zusammenbruch bewahrt.
(Reporter: Fang Yan; bearbeitet von Christian Götz; redigiert von Alexander Ratz)
Auch die US-Notenbank kümmert sich jetzt um das Überleben von General Motors. Der konzerneigene Kreditfinanzierer GMAC hat die Erlaubnis bekommen, als Bank weiterzumachen. So wird der Weg frei für neue staatliche Hilfen.

GMAC darf nun auf auf Unterstützung durch das 700-Mrd.-$-Rettungspaket der US-Regierung hoffen. Die Notenbank könnte den Finanzdienstleister auch direkt mit Notkrediten unterstützen. Die Fed erklärte am Mittwochabend in Washington, wegen der Krise an den Finanzmärkten sei GMAC in eine Notlage geraten.
Ohne die Umwandlung hätte GMAC nach Ansicht von Beobachtern Gläubigerschutz beantragen müssen. Die Chance für ein Überleben von General Motors selbst hätte sich damit nochmals verschlechtert.
Mit der Umwandlung in eine Bankenholding verringern sich zugleich die Anteile von GM und des US-Finanzinvestors Cerberus an GMAC. Eine Sprecherin des Finanzdienstleisters begrüßte den Schritt. Er stelle einen Wendepunkt in der 89-jährigen Geschichte von GMAC dar.
GMAC stellt Finanzierungen für GM-Händler und -Kunden sowie Immobilienkredite bereit. Im Fall einer Insolvenz wären etwa 85 Prozent der nordamerikanischen GM-Händler von einer Finanzierung abgeschnitten gewesen.
Der scheidende US-Präsident George W. Bush hatte GM und Chrysler am Freitag vergangener Woche mit der Gewährung eines Überbrückungskredits von 17,4 Milliarden Dollar bis zum 31. März vor dem drohenden Zusammenbruch bewahrt.
"Um das Autopaket komplett zu machen, mussten sie etwas mit der Finanzierung tun", sagte David Cole, der Vorsitzende des Zentrums für Autoforschung (CAR) mit Sitz in Ann Arbor im US-Staat Michigan. "Damit ist tatsächlich das gesamte Überleben der Industrie verbunden.
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