GM...ein Riese vor dem aus ?


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Motors Liquidation. kein aktueller Kurs verfügbar
 
ER2DE2:

ich finde grace hat irgendwo

 
10.01.06 21:16
einen feinen Sinn für Humor ...


*gggg*
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grace:

der hat gesessen, kinners, was ? 3min 4 antworten

 
10.01.06 21:17
die helden sitzen nicht auf eurer seite
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jungchen:

Zetsche: Insolvenz bei GM moeglich

 
11.01.06 11:46
ots: Zetsche: Insolvenz bei General Motors und Ford möglich  

11:30 11.01.06  
Zetsche: Insolvenz bei General Motors und Ford möglich

Hamburg (ots) - Der Vorstandsvorsitzende der DaimlerChrysler AG
Dieter Zetsche will nicht ausschließen, dass einer seiner
Konkurrenten General Motors (GM) oder Ford in ein Insolvenzverfahren
gezwungen wird, schreibt die ZEIT. "Ich glaube nicht, dass einer von
den beiden das ernsthaft in Erwägung zieht", sagt Zetsche am Rand der
Automobilmesse NAIAS 2006 in Detroit. Der Schaden für das
Verbrauchervertrauen sei dafür in der Automobilbranche zu groß, und
die Ersparnisse blieben zu unsicher. Jedoch: "Ob dies für einen der
Spieler unvermeidbar eintreten kann, ist eine andere Frage."

In den vergangenen Wochen hatten sich Spekulationen verdichtet,
vor allem der nach Stückzahl weltgrößte Automobilkonzern General
Motors könnte zu einem Schritt in den Gläubigerschutz nach dem
amerikanischen Chapter 11 gezwungen werden - oder könnte diesen
Schritt gar freiwillig tun. Unter Chapter 11 können Tarifverträge mit
den Gewerkschaften neu verhandelt sowie drückende Pensionslasten
abgestoßen werden.

GM und Ford haben zwar derzeit noch jeweils rund 20 Milliarden
Dollar Liquiditätsreserven, was einige Beobachter folgern lässt, eine
Insolvenz sei vorläufig ausgeschlossen. Zetsche findet dieses
Argument nicht stichhaltig: "Der Cash-Burn kann unglaublich schnell
sein", sagt er in Detroit. Die Geldreserven könnten dann bald
aufgebraucht sein.

Den kompletten Text der ZEIT Nr. 3 vom 12.Januar 2006 senden wir
Ihnen gerne zu.


Originaltext: DIE ZEIT

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Kicky:

deutlich bessere Erträge erwartet

 
13.01.06 19:58
Financial Times:Der angeschlagene Autokonzern General Motors erwartet 2006 und 2007 deutlich bessere Erträge. Wachstum generiert der US-Autobauer vor allem in der Boomregion Asien.Das eingeleitete Sanierungsprogramm für das Nordamerika-Geschäft werde seine positive Wirkung entfalten, sagte Vorstandschef Rick Wagoner am Freitag bei einem Analystentreffen am Rande der Autoshow in Detroit. Oberste Priorität habe die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Die Kosten sollen im laufenden Jahr um 6 Mrd. $ reduziert werden. GM hat 2005 in Nordamerika Milliardenverluste erlitten und will bis 2008 rund 30.000 Stellen abbauen und etliche Werke schließen.

Der weltgrößte Autobauer hatte 2005 so viele Autos verkauft wie seit 27 Jahren nicht mehr. Der auf seinem Heimatmarkt stark angeschlagene Konzern setzte im vergangenen Jahr weltweit 9,2 Millionen Autos ab. Das war der höchste Absatz seit 1978, als 9,5 Millionen Autos verkauft wurden. Der Gesamtabsatz ist damit 2005 gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gestiegen, allerdings verkaufte GM im heimischen Markt mit 4,5 Millionen Autos vier Prozent weniger als im Vorjahr. GM erwarte für 2006 mit der Einführung neuer großer Geländewagen und Pickup-Modelle in Nordamerika sowie dem Chevrolet Captiva in Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika ein erneutes weltweites Absatzwachstum.

GM legte in Europa um 1,3 Prozent zu. Europa sei einer der am härtesten umkämpften Märkte der Welt, hieß es. Cadillac, Corvette, Hummer, Saab und Chevrolet hätten hier Absatzrekorde verbucht, Opel und Vauxhall ihre Marktanteile in den heimischen Märkten erhöht. Der Opel-Marktanteil in Deutschland sei von 9,9 Prozent auf mehr als zehn Prozent gestiegen, womit die Marke auf den zweiten Platz zurückgekehrt sei. Vauxhall habe den Marktanteil in Großbritannien von 12,6 Prozent auf 13,1 Prozent erhöht.

In der asiatisch-pazifischen Region wurde der Absatz nach GM-Angaben um 20 Prozent und in der Region Lateinamerika/Afrika/Naher Osten um 19 Prozent erhöht. GM habe in allen drei Regionen über dem Branchendurchschnitt zugelegt. Im asiatisch-pazifischen Raum habe man erstmals mehr als eine Million Autos verkauft, und GM sei in China erstmals der führende ausländische Autohersteller geworden. In Lateinamerika sei GM seit acht Jahren Verkaufsführer. www.ftd.de/ub/in/38759.html
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börsenfüxlein:

wieder sehr negative News für GM

 
17.01.06 11:09
HANDELSBLATT, Dienstag, 17. Januar 2006, 08:24 Uhr


General Motors fährt mit schwedischer Tochter enormes Minus ein

Saab rutscht tiefer in die Verlustzone

Von Carsten Herz

Der angeschlagene US-Autokonzern General Motors (GM) sieht bei der Tochtergesellschaft Saab kein Licht am Ende des Tunnels. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen machte die schwedische Marke im vergangenen Jahr trotz eingeleiteter Sanierung ein dickes Minus. Ihre Existenz steht auf dem Spiel.



 






HB FRANKFURT. Saab fuhr demnach ein Minus von gut 300 Mill. Dollar ein, nach knapp 200 Mill. Dollar im Vorjahr. Angesichts der Forderung des GM-Großaktionärs Kirk Kerkorian nach einer Trennung von Saab steht der neue GM-Europachef und Ex-Opel-Boss Carl-Peter Forster nun unter immensen Druck, bei Saab eine rasche Wende herbeizuführen.

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Ein-GM-Sprecher verwies darauf, dass das Unternehmen grundsätzlich keine Bilanzen seiner Tochtergesellschaften veröffentlicht. Forster lehnt eine Trennung von Saab ab und will die Marke in den nächsten Jahren mit weiteren Baureihen in die Gewinnzone bringen.

Doch auch im GM-Führungszirkel gibt es Stimmen, die eine Schließung des Milliardengrabs fordern. Greift die Sanierung nicht, „weiß ich nicht, ob Ende des Jahres Saab noch zum GM-Konzern gehört“, sagte eine GM-Führungskraft. Analysten nannten die Zahlen „kein ermutigendes Signal“.

Der angeschlagene US-Konzern will im laufenden Jahr die Kosten noch schärfer senken und seine Milliardenverluste schnellstmöglich abbauen. Bereits im November hatte GM-Boss Rick Wagoner die Streichung von 30 000 Stellen und die Schließung mehrerer Werke in den USA angekündigt. In Europa hatte GM bereits im Jahr 2004 eine drastische Sanierung bei Saab und Opel eingeleitet und allein in Deutschland rund 9 000 Stellen abgebaut. Ein neues Sparpaket sei nicht geplant, heißt es. Der Kostendruck auf Europa sei angesichts der Krise in den USA aber „noch brutaler geworden“.

Das GM-Management hatte im Dezember 2004 sogar über ein Ende des Engagements bei den Schweden beraten, sich dann aber für ein Rettungspaket und neue Milliardeninvestitionen entschieden. „GM steht voll zu seiner Tochter Saab und deren weiteren Entwicklung in der Zukunft“, sagte ein GM-Sprecher. Die Meinung eines Investors müsse nicht zwangsläufig die Auffassung des Managements sein. Kerkorian hatte Ende vergangene Woche über seinen Berater Yerome York von GM verlangt, sich unter anderem von Saab zu trennen

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börsenfüxlein:

bad news von Ford

 
23.01.06 09:48
Montag, 23. Januar 2006
"Schwarzer Montag"
Ford: Entlassungen nun offiziell

"Schwarzer Montag" haben die Arbeiter der Ford Motor Co., den heutigen Montag genannt, an dem Konzernchef Bill Ford Jr. in Dearborn den massiven Restrukturierungsplan "Weg Vorwärts" (Way Forward) vorlegt. Dies berichtet die "Detroit News" in ihrer Onlineausgabe. Ford wolle in den kommenden fünf Jahren mindestens zehn nordamerikanische Auto- und Teilefabriken schließen.

Es sollen "mindestens" 25.000 Arbeiter in Nordamerika nach Hause geschickt werden. Außerdem sollen bis zum 1. April 4.000 Angestellte ihre Stellen verlieren. Die Entlassung der Angestellten soll bereits in dieser Woche beginnen. Ford will nach Darstellung der "Detroit News" durch den Stellenabbau seine nordamerikanische Gesamtbelegschaft von 120.000 Beschäftigten um rund ein Viertel verkleinern.


Ford will die nordamerikanische Produktionskapazität um rund 25 Prozent reduzieren oder um mehr als eine Million Autos. Es würden auch Top-Manager den Hut nehmen, darunter Verkaufschef Steve Lyons.

Mark Fields, der neue Chef der nord- und südamerikanischen Ford-Operationen, ist der Chefarchitekt, des Restrukturierungsplans. Er wolle auch neue Autos und Trucks mit "emotionellerem" Design und besserer Qualität herausbringen, die Entwicklungszeiten und -kosten reduzieren und die Autofabriken auf flexiblere Produktion ausrichten. Ford wolle damit jüngere Autokäufer anlocken. Fields hatte zuvor die europäischen Ford-Operationen und Mazda auf Vordermann gebracht.

Ford hat in den ersten neun Monaten 2005 rund 1,88 Mrd. Dollar verdient, doch habe die Nordamerika-Sparte vor Steuern mehr als 1,4 Mrd. Dollar verloren. Ford legt heute auch seine Ergebnisse für das Jahr 2005 vor, die nach Angaben der Zeitung noch schlechter aussehen dürften.

Der US-Marktanteil der Ford, Lincoln und Mercury ist 2005 von 18,3 auf 17,4 Prozent geschrumpft. Ein Jahrzehnt vorher habe er bei 25,6 Prozent gelegen. Ford habe Kapazitäten, um 4,5 Mio. Autos in Nordamerika zu bauen, hatte jedoch 2005 nur 3,3 Mio. Stück produziert. Die Auslastung der Ford-Fabriken sei mit 79 Prozent die niedrigste der Branche. Ford wolle keinerlei Marken aufgeben.

Der zweite Restrukturierungsplan unter Bill Ford, dem Urenkel des Ford-Gründers Henry Ford, ist auf die Rettung der angeschlagenen nordamerikanischen Autooperationen ausgelegt. Ford hatte die Führung des 103 Jahre alten Unternehmens 2001übernommen und hatte im Rahmen seines vor vier Jahren angekündigten ersten Restrukturierungsplans 20 000 Stellen in Nordamerika gestrichen und mehrere Fabriken geschlossen. Dies hatte 2004 wieder zu Milliardengewinnen geführt. Dann kamen aber scharf steigende Benzinpreise, die die für Ford besonders lukrativen Geländewagen-Verkäufe absacken ließen. Hinzu kamen kostspielige Rabattschlachten und die immer erfolgreichere Konkurrenz von Toyota, Honda, Nissan und Hyundai. Die Ford-Aktien waren in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 42 Prozent auf 7,90 Dollar abgesackt.
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börsenfüxlein:

gute Zahlen von Ford...

 
23.01.06 15:41
Aktien steigen
Ford besser als erwartet

Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal trotz des weiter schwachen Autogeschäfts deutlich über den Erwartungen gesteigert. Für die besser als erwartete Entwicklung sorgten nach Firmenangaben von Montag insbesondere die Finanzsparte sowie Einnahmen aus dem Verkauf der Mietwagenfirma Hertz.

Ford-Aktien reagierten vorbörslich mit einem Kurssprung von fast sechs Prozent. Einen Ausblick für 2006 gab der Autobauer zunächst nicht. Später wollte das Unternehmen noch mit Spannung erwartete Details zu seinem Restrukturierungsprogramm bekannt geben. (Siehe link rechts)


Der Nettogewinn verbesserte sich im vierten Quartal um 19 Prozent auf 124 Mio. US-Dollar, teilte die weltweite Nummer Drei der Branche nach General Motors (GM) und Toyota vor Börsenbeginn mit. Je Aktie ergab sich damit ein Gewinn von acht Cent nach sechs Cent im Vorjahr.

Vor Sonderposten ergab sich ein Gewinn von 26 Cent je Aktie. Hier hatten Analysten mit lediglich einem Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz kletterte auf 47,56 Mrd. US-Dollar von 44,92 Mrd. US-Dollar. In der defizitären Auto-Sparte verringerte sich der Verlust auf zwölf Mio. vor Steuern und Sonderposten nach zuvor 470 Mio. US-Dollar. Die Finanz-Sparte trug 465 Mio. US-Dollar zum Gewinn bei. In Nordamerika verlor das Unternehmen 143 Mio. US-Dollar - vor Steuern und Sonderposten. Im Vorjahr waren es noch 470 Mio. US-Dollar.

Im Gesamtjahr 2005 verbuchte Ford einen deutlichen Gewinnrückgang. Der Autobauer verdiente zwei Mrd. US-Dollar (1,7 Mrd. Euro) und damit 1,5 Mrd. US-Dollar weniger als 2004. Der Umsatz stieg auf 178,1 (171,6) Mrd. US-Dollar. Schuld war das schwache Nordamerika-Geschäft. Hier gab es vor Steuern einen Verlust von 1,2 Mrd. US-Dollar gegenüber einen Gewinn von 1,6 Mrd. in 2004.

Das in im Bundesstaat Michigan ansässige Unternehmen kämpft seit längerem mit sinkenden Marktanteilen auf seinem Heimatmarkt, dem wichtigsten Automarkt der Welt. Die hohen Treibstoffkosten haben zudem einen Rückgang der Verkäufe seiner Sportwagen bewirkt.


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shaker:

unglaublich! Pro Aktie Jahresverlust: 15,13$ !?!

 
26.01.06 21:38
General Motors macht 8,6 Milliarden Verlust
Der schwer angeschlagene US-Autoriese General Motors hat im vergangenen Jahr einen gewaltigen Verlust von knapp 8,6 Milliarden Dollar geschrieben. US-Präsident George W. Bush erteilt einer staatlichen Rettungsaktion eine Absage. (26.01.2006, 17:03 Uhr)
Detroit - Das erste negative Jahresergebnis seit 1992 geht vor allem auf das Milliarden- Minus in Nordamerika zurück. Das Minus in Europa, wo General Motors (GM) bei Opel 9500 Stellen abbaut, wurde hingegen fast halbiert. Wie aus Unternehmenskreisen in Rüsselsheim verlautete, hat Opel 2005 nach sechs verlustreichen Jahren den Sprung in die schwarzen Zahlen so gut wie geschafft.
Im nordamerikanischen Autogeschäft betrug der Verlust unter Ausklammerung von Sondereffekten im vergangenen Jahr 5,6 Milliarden Dollar gegenüber einem Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar 2004. Vorjahr. Finanzchef Fritz Henderson sprach in der Analysten-Konferenz am Donnerstag von «weitgehend nicht akzeptablen Ergebnissen».

Die Wall Street reagierte mit einem deutlichen Kursverlust für GM- Aktien von 5,45 Prozent auf 22,55 Dollar. Im Jahr zuvor hatte GM noch 2,8 Milliarden Dollar verdient, davon 1,1 Milliarden in Nordamerika. Der Konzernumsatz ging 2005 um 0,4 Prozent auf 192,6 Milliarden Dollar zurück.

«Es war eines der schwierigsten Jahre der GM-Geschichte», sagte Konzernchef Rick Wagoner. Priorität sei es, das Nordamerika-Geschäft wieder in die Gewinnzone zu bringen. Pro Aktie gab es einen Jahresverlust von 15,13 Dollar gegenüber einem Gewinn von 4,94 Dollar im Vorjahr. Die Zahlen für 2004 wurden revidiert.

Der weltgrößte Autohersteller litt im heimischen Markt unter rückläufigen Absatzzahlen und Marktanteilen und der immer erfolgreicheren Konkurrenz der asiatischen Autohersteller Toyota, Honda, Nissan und Hyundai sowie europäischer Luxuswagenanbieter. GM war in brutale Preiskämpfe verwickelt, musste gewaltige Krankenversicherungs- und Pensionskosten tragen und Milliarden- Rückstellungen für die in einem Insolvenzverfahren steckende ehemalige Teiletochter Delphi vornehmen.

GM will im Zuge eines Restrukturierungsplans bis 2008 insgesamt zwölf nordamerikanische Auto- und Teilefabriken ganz oder teilweise schließen und 30 000 Mitarbeiter nach Hause schicken. Konkurrent Ford will bis 2012 bis zu 14 nordamerikanische Auto- und Teilewerke schließen und 30 000 Stellen streichen.

Allein im vierten Quartal lag das GM-Minus bei knapp 4,8 Milliarden Dollar gegenüber einem Verlust von nur 99 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit. Davon entfielen 1,3 Milliarden Dollar auf die Restrukturierung des Nordamerika-Geschäfts und gut 2,3 Milliarden auf Rückstellungen im Zusammenhang mit den Problemen bei Delphi. Der Verlust pro Aktie betrug 8,45 (0,18) Dollar. Der Quartalsumsatz stagnierte mit 51,2 (51,4) Milliarden Dollar.

GM verkaufte weltweit 9,2 Millionen Autos. Das war der zweithöchste Absatz der Firmengeschichte. Dabei fiel der Absatz in Nordamerika um 3,1 Prozent, während GM in Europa um 1,3 Prozent und in dem Rest der Welt noch viel stärker zulegte. Die Finanztochter GMAC steuerte einen Jahresgewinn von 2,8 (2,9) Milliarden Dollar Gewinn bei.

Die GM Europe mit Opel, Vauxhall und Saab halbierte ihre Verluste vor Sondereffekten 2005 nahezu auf 375 (742) Millionen Dollar. Kostensenkungen und höhere Produktionszahlen wirkten sich in Europa positiv und die Preisentwicklung negativ aus. Im vierten Quartal gab es ein Minus von 159 (345) Millionen Dollar. Nach Einschätzung des Betriebsrates wird Opel 2006 wieder schwarze Zahlen schreiben. Offizielle Angaben zum Opel-Ergebnis gibt es nicht. Die Krise der Muttergesellschaft wird nach früheren Angaben des Europa-Chefs Carl- Peter Forster nicht zu weiteren Einschnitten bei Opel führen.

Bush sagte dem «Wall Street Journal», er rate den Unternehmen, «ein Produkt zu entwickeln, das für den Markt relevant sei», statt mit ihren hohen Pensionsverpflichtungen Hilfe suchend nach Washington zu blicken.

Unterdessen erhöhte der amerikanische Multimilliardär Kirk Kerkorian durch den Zukauf von zwölf Millionen GM-Aktien seine Beteiligung wieder von 7,8 auf 9,9 Prozent. (tso/dpa)
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ER2DE2:

zur Sache Kinners! - News zu GM

 
30.01.06 18:02
 
Bieterrallye um GM-Finanzsparte hat begonnen

30.01.06 – Auch wenn General-Motors-Chef Rick Wagoner einen Verkauf noch nicht offiziell bestätigt hat, haben mehrere Investoren massives Interesse an einer Übernahme der Finanzsparte GMAC (General Motors Acceptance Corporation) bekundet. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe berichtet, liegen bereits mehrere Offerten vor.

Foto: Auto-Reporter/General Motors Das jüngste Angebot komme demnach von der Citygroup, die sich mit dem Hedge-Fonds Cerberus Capital Management zusammen geschlossen haben soll, um ein Angebot von mindestens 11,5 Milliarden Dollar (9,4 Milliarden Euro) unterbreiten zu können. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die US-Bank Wachovia Corp. und die Investmentfirma Kohlberg Kravis & Roberts ebenfalls ein Angebot gemacht habe.

GM hatte wegen des schleppenden US-Geschäfts 2005 einen Verlust von 8,6 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Finanzdienstleistungssparte GMAC hatte hingegen einen Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar in die Bilanz mit eingebracht. GM könnte sich durch den Verkauf einer 51-prozentigen Beteiligung an der GMAC Geld beschaffen und das Kreditrating von GMAC erhöhen. Nachdem die US-Kreditratingagenturen die GM-Anleihen in den so genannten "Schrott-Status" abgestuft hatten, werden Kredite für den Autobauer teurer. Dem könnte das Unternehmen mit frischem Kapital entgegen wirken.

Der US-Milliardär Kirk Kerkorian, der aus steuerlichen Gründen im Dezember zwölf Millionen Aktien von General Motors abstieß, hat in den letzten Tagen über seine Investmentgesellschaft Tracinda seine Beteiligung am weltgrößten Auto-Hersteller wieder aufgestockt und seinen Anteil von 7,8 auf 9,9 Prozent erhöht. Auch er könnte bei der Entscheidung um einen Verkauf von GMAC seinen Einfluss geltend machen.

Ein rigider Sparkurs von Vorstand Wagoner soll GM wieder in die Gewinnzone führen. Vergangene Woche hatte der Manager angekündigt, bis zu sechs Milliarden Dollar einsparen zu wollen. Dafür werden bis 2008 insgesamt zwölf nordamerikanische Auto- und Teilefabriken ganz oder teilweise geschlossen und 30 000 Stellen abgebaut. (ar/sb)

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ER2DE2:

spaßeshalber

 
30.01.06 18:20
kauf ich mir mal die 2013er GM-Anleihe 894450

Zins 7,25%
Rendite aktuell 12,61
Kauf-Kurs aktuell: 75,00%

bei Chapter 11 gehen übrigens die Altaktionäre leeer aus - das Unternehmen geht in der Regel an die Gläubiger - in dem Fall also an mich :-))


GM...ein Riese vor dem aus ? 28229
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börsenfüxlein:

GM kürzt Dividende um 50% !

 
07.02.06 14:41
Frankfurt (Reuters) - Der angeschlagene US-Autobauer General Motors will einem Medienbericht zufolge die Dividende halbieren.

Das US-Magazin "Automotive News" berichtete am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise, der GM-Aufsichtsrat habe sich für eine Dividendenhalbierung ausgesprochen. Zuletzt hatte GM zwei Dollar je Anteilsschein an die Aktionäre gezahlt. Ein Sprecher von General Motors Europa in Zürich wies den Bericht als Spekulation zurück. Er wies darauf hin, dass die Ausschüttung Thema der Aufsichtsratssitzung am Montag gewesen sei, der Konzern aber noch keine Aussagen darüber gemacht habe. "Das ist zu diesem Zeitpunkt eine Spekulation von Automotive News", sagte der Sprecher.

Mit einer Dividendenhalbierung käme GM einer zentralen Forderung des Großinvestors Kirk Kerkorian nach. Dessen Berater Jerome York war unlängst in das Kontrollgremium von GM gewählt worden. York hatte Anfang Januar öffentlich gefordert, GM solle Managementgehälter und die Dividende drastisch kürzen und sich von unprofitablen Marken wie Hummer und Saab trennen. Die hohen Verluste im Europa-Geschäft von GM gehen nach Angaben aus Unternehmenskreisen vor allem auf das Konto des schwedischen Autobauers Saab.

2005 hatte GM wegen Marktanteilsverlusten, hohen Gesundheitskosten und Einmalaufwendungen für die Sanierung einen Konzernverlust von 8,6 Milliarden Dollar angehäuft. Allein im Autogeschäft machte GM im Gesamtjahr 5,3 Milliarden Dollar Verlust, den größten Teil in Nordamerika. Der Konzern hatte seine Sparkurs bereits verschärft und den Abbau von 30.000 Stellen binnen drei Jahren angekündigt. Die Produktion in zwölf nordamerikanischen Werken soll gedrosselt oder ganz eingestellt werden.


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börsenfüxlein:

yep...jetzt fix..läuft gerade über Reuters...

 
07.02.06 14:43
BREAKING NEWS

GM cuts its annual dividend by 50 percent Tue Feb 7, 2006 8:35 AM ET
DETROIT (Reuters) - General Motors Corp. on Tuesday cut its dividend for the first time in more than 13 years, as it struggles to save more cash after a year of billions of dollars in losses.
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börsenfüxlein:

...

 
07.02.06 14:54
Kerkorian-Mann am Ruder
GM kürzt Gehälter

Der angeschlagene US-Autobauer General Motors (GM) hat einen weiteren Sanierungsschritt getan und den Berater ihres Großaktionärs Kirk Kerkorian in den Board of Directors berufen. Jerome York werde mit sofortiger Wirkung Mitglied, teilte der US-Automobilkonzern am Montagabend mit. Er ersetzt E. Stanley O'Neal, den Chairman und CEO von Merrill Lynch. Mit York weht jetzt ein anderer Wind.

Weniger Dividende, niedrigere Gehälter


Das Gremium entschied sich mit der Personalie nämlich auch für die von York geforderte Halbierung der Dividende von derzeit zwei US-Dollar je Stammaktie, für die der Konzern jährlich mehr als eine Mrd. US-Dollar aufgewendet hat.

Wie GM am Dienstag ankündigte, sollen die jährlichen Healthcare-Kosten für Mitarbeiter um fast 900 Mio. US-Dollar vor Steuern gekürzt werden. Außerdem sind deutliche Gehaltskürzungen für die Konzernführung geplant. GM-Chef Rick Wagoner bekommt künftig nur noch 50 Prozent seiner Bezüge.

Kein Wort zu Kerkorian

Jerome York vertritt den 88-jährigen Milliardär Kirk Kerkorian, der über seine Tracinda Corp mit rund 9,9 Prozent an GM beteiligt ist. Der langjährige Manager in Detroit wird Kerkorian entsprechend einem Zusatz zu seinem Beratervertrag jedoch keine vertraulichen GM-Informationen zukommen lassen, wie Tracinda der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte.

York, der die drei großen US-Automobilkonzerne gut kennt und Anfang der 1990er Jahre zeitweilig CFO bei Chrysler war, hatte sich im Januar öffentlich über die seiner Meinung nach nötigen Sanierungsschritte bei GM geäußert. So York plädiert dafür, den Konzern vorläufig im Krisenmodus zu führen. Unter anderem fordert er eine Halbierung der Dividende, Einschnitte bei den Managergehältern und die Aufgabe einzelner Automobilmarken des Konzerns.

Personalentscheidung kommt gut an

Analysten bewerteten die Nominierung Yorks positiv. Seine Anwesenheit sollte dazu beitragen, dass sich das GM-Management voll und ganz auf die Sanierung des Konzerns konzentriere. York verleihe der Sanierung "eine höhere Stufe der Dringlichkeit", sagte etwa David Cole, Chairman des Center for Automotive Research.

Yorks Vorhaben, die Dividende zu kürzen, bewerten Analysten unterschiedlich. Joseph Amaturo von Calyon Securities begrüßte, dass der Konzern in einem solchen Fall 500 Mio. US-Dollar aus dem Cash-flow für andere Zwecke einsetzen könnte.

Gebeutelte Aktionäre

Autoanalyst John Murphy von Merrill Lynch sieht die GM-Aktionäre vom dauernden Wertverfall ihrer Titel dagegen bereits ausreichend gebeutelt. Er plädiert dafür, die Dividende in der gegenwärtigen Höhe zu erhalten und das Thema als Verhandlungsmasse bei den anstehenden Verhandlungen mit der Automobilgewerkschaft UAW einzusetzen.

Die Gewerkschaft selbst hat eine Dividendenkürzung bereits als einen Weg der fairen Lastenteilung zwischen Arbeitnehmern und Anteilseignern bezeichnet. Teile dessen, was York fordere, entspreche den Gewerkschaftsforderungen, sagte deshalb am Abend UAW-Vice-President Richard Schoemaker.


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ER2DE2:

GM Call

 
07.03.06 18:58
bin am Überlegen ob ich morgen nicht mal einen GM-Call anteste:

SG25RD

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moti:

Delphi erzielt Einigung mit General Motors

 
22.03.06 17:11
Delphi erzielt Einigung mit General Motors und UAW, Aktie +14 Prozent

15:49 22.03.06

Die bankrotte Delphi Corp. (ISIN US2471261055/ WKN 918726), der größte Automobilzulieferer in den USA, teilte am Mittwoch mit, dass sie sich mit ihrer ehemaligen Muttergesellschaft General Motors Corp. (ISIN US3704421052/ WKN 850000) und der Gewerkschaft UAW (United Auto Workers) bezüglich der gefährdeten Arbeitsplätze geeinigt hat.

Demnach wurde ein Plan vereinbart, nach dem bis zu 5.000 Delphi-Mitarbeiter, die der UAW angehören, bis 2007 zum weltgrößten Automobilhersteller wechseln können. Den 13.000 anderen, in den USA tätigen Delphi-Teilzeitkräften, die ebenfalls in der UAW organisiert sind, wird ein Frühpensionierungsangebot unterbreitet, in dessen Rahmen sie eine einmalige Zahlung in Höhe von bis zu 35.000 Dollar erhalten. General Motors wird die Abfindung der Mitarbeiter finanzieren und zudem für einige Leistungen aufkommen, die Delphi-Mitarbeitern, welche zu GM wechseln, nach Pensionseintritt zustehen.

Der Delphi-Konzern, der weltweit fast 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat am 10. Oktober 2005 einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt. Das Unternehmen, das 1999 von General Motors abgespaltet wurde, beabsichtigt nach seinen letzten Aussagen, den Gläubigerschutz Anfang bzw. Mitte 2007 zu verlassen.

Die Aktie von Delphi gewinnt an der OTC aktuell 14,12 Prozent auf 1,01 Dollar, die von General Motors an der NYSE vorbörslich 2,73 Prozent auf 22,60 Dollar.

Quelle: aktiencheck.de

Ein Schritt in die richtige Richtung.
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ER2DE2:

Heuschrecke kauft Finanzsparte

 
24.03.06 11:31
Donnerstag, 23. März 2006

GM macht ein Milliardengeschäft

Der schwer angeschlagene US-Autobauer hat Teile seiner Finanzsparte GMAC an ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts, KKR, verkauft. Damit fließen auf einen Schlag nicht nur mehr als eine Milliarde Dollar in die Kasse, auch der Schuldenberg wird ordentlich abgetragen.

Kohlberg Kravis Roberts (KKR), Five Mile Capital Partners, LLC und Goldman Sachs Capital Partners haben zusammen für mehr als 1,5 Mrd. US-Dollar in bar 78 Prozent der GMAC Commercial Holding Corp übernommen. GMACCH ist eine Tochter von GMAC, die wiederum zu General Motors gehört.

Neben dem Kaufpreis stemmen die Investoren auch die hausinternen Verbindlichkeiten von GMACCH. Die Hypothekensparte zahle 7,3 Mrd. Dollar an Krediten an GMAC zurück, hieß es. Das Gesamtvolumen der Transaktion liege damit bei knapp neun Mrd. Dollar. GMAC ist hochprofitabel, die Finanzsparte erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Überschuss von 2,2 Mrd. Dollar. Die Mutter GM muss aber Beteiligungen verkaufen, um frisches Geld für die Lösung der Probleme im operativen Geschäft zu bekommen und die Schulden zu senken.

Quelle:
N-TV
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ER2DE2:

CM0521 KK 0,58 o. T.

 
27.03.06 14:25
CM0521 KK 0,58 o. T.">
Antworten
moti:

Da ist wohl noch jemand überzeugt :-)

 
27.03.06 17:31
Bin zu 18,38 mit der Spaß-Position rein. Wie ist das eigentlich mit der Dividende? Die wurde ja halbiert, aber machten Verluste. Zahlen die jetzt trotz Verlust eine Dividende?
Antworten
ER2DE2:

apropo Dividende:

 
27.03.06 20:26
07. Februar 2006

Der angeschlagene amerikanische Autobauer General Motors zieht die Notbremse und verschärft sein Sparprogramm. Die jährliche Ausschüttung an die Aktionäre werde zum ersten Mal seit mehr als 13 Jahren auf einen Dollar je Aktie halbiert, teilte der Konzern am Dienstag in Detroit mit.

Allein damit sollen 565 Millionen Dollar im Jahr gespart werden. Zudem setzt GM die Kostenschere bei den Management-Bezügen sowie den Ausgaben für die Gesundheitsversorgung der Arbeitnehmer an. Damit beugt sich der mit Milliardenverlusten kämpfende Konzern dem Druck seines Großaktionärs Kirk Kerkorian, der genau diese Schritte gefordert hatte.

Konzernchef Rick Wagoner erhalte 50 Prozent weniger Geld, teilte GM mit. Die in der Hierarchie unter ihm stehenden Führungskräfte John Devine, Robert Lutz und Fritz Henderson müssten mit 30 Prozent weniger Gehalt auskommen. Für die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter will GM fast 900 Millionen Dollar vor Steuern weniger aufwenden. GM-Aktien legten am Dienstag vorbörslich zwei Prozent zu.

Analysten hatten mit den verschärften Sparschritten von GM gerechnet. „Es war klar, daß dringend zusätzliche Maßnahmen notwendig waren”, sagte Autoanalyst David Healy in einer ersten Reaktion. „Einschnitte wie diese sind besonders wichtig im Hinblick auf Verhandlungen mit den Gewerkschaften über ähnliche Einsparungen bei den Tarifstrukturen. Es ist wichtig, daß nicht nur den gewerkschaftlich organisierten Arbeitern, sondern auch dem Management und den Aktionären Entbehrungen auferlegt werden, um General Motors vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten”, sagte Analyst Tim Ghriskey.

Kerkorians Berater Jerome York war erst zu Wochenbeginn in das Kontrollgremium von GM gewählt worden. York hatte Anfang Januar öffentlich gefordert, GM solle Managementgehälter und die Dividende drastisch kürzen und sich von unprofitablen Marken wie Hummer und Saab trennen. Die hohen Verluste im Europa-Geschäft von GM gehen Unternehmenskreisen zufolge vor allem auf das Konto des schwedischen Autobauers Saab, während sich die Rüsselsheimer Tochter Opel der Gewinnzone nähere.

Im vergangenen Jahr hatte GM wegen Marktanteilsverlusten, hoher Gesundheitskosten und Einmalaufwendungen für die Sanierung einen Konzernverlust von 8,6 Milliarden Dollar angehäuft. Allein im Autogeschäft machte GM 5,3 Milliarden Dollar Verlust, den größten Teil in Nordamerika. Der Konzern hatte seinen Sparkurs bereits verschärft und den Abbau von 30.000 Stellen binnen drei Jahren angekündigt. Die Produktion in zwölf nordamerikanischen Werken soll gedrosselt oder ganz eingestellt werden.
Antworten
moti:

Das hatte ich auch gelesen...

 
27.03.06 21:10
Aber ist das nicht krank? Bei der Telekom wird sich beschwert, dass man wegen der Dividende die Kredite nicht schneller zurückzahlen kann (Telekom ist profitabel), GM hingegen schmeißt eine Dividende von 1$ aus dem Fenster (im Moment 4,4%) und keiner der Großaktionäre macht den Mund auf. Klar, es würde sich negativ auf den Kurs auswirken, aber 565,5 Mio. aus dem Fenster werfen soll das Schiff wieder auf Kurs bringen? Ist für mich nicht logisch. Klar nehm ich die Dividende auch gerne mit, aber kein Mensch kauft bei dem Kurs GM wegen der Dividende, sondern wegen möglichen Kursgewinnen. Für Dividendenjäger gibts sicherere Investments.
Wenn es meinem Unternehmen nicht gut geht, dann zahle ich doch keine Dividende. Die einzige "logische" Erlärung für mich wäre "Prestige", aber gerade sowas würde ich nicht im Land des Kapitalismus suchen.
Naja, sie werden schon wissen warum....
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pfeifenlümmel:

Buchungskünstler

 
27.03.06 21:25
Dividende wird wohl auch eine Fehlbuchung sein!
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ER2DE2:

Verteilungskämpfe

 
27.03.06 21:36
GM hat sicherlich auch viele Altaktionäre, die zumindest auf die Dividende nicht verzichten wollen

die Aktionäre wollen nicht auf Dividende verzichten, die Arbeiter nicht auf Lohn, die Angestellten und Manager nicht auf Gehalt, die Pensionäre nicht auf Rente und die Kunden wollen auch nicht auf 20% Rabat verzichten

==>
letztendlich sind das Verteilungskämpfe die da ablaufen und keiner will als erster nachgeben und damit vielleicht von den anderen Interessensgruppen übervorteilt werden

je mehr der Kuchen schrumpft deso heftiger die Kämpfe

kennen wir doch aus dem Tier- und Frankreich

*ggg*
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ER2DE2:

scheiss auf die Dividende

 
27.03.06 21:41
Hauptsache die Aktie steigt kräftig!

heute +1,5%



GM...ein Riese vor dem aus ? 34767
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ER2DE2:

die 2033 GM-Anleihe

 
27.03.06 22:06
steigt auch wieder ...


GM...ein Riese vor dem aus ? 34769
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moti:

Arbeitskräfte adieu!

 
28.03.06 17:52
General Motors baut einige hundert Vollzeit-Arbeiter in den USA ab

16:03 28.03.06

Der US-Automobilkonzern General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) gab am Dienstag bekannt, dass er einige hundert Vollzeit-Arbeiter in den USA abbauen wird, um sein Nordamerika-Geschäft wieder in die Gewinnzone zu bringen.

Demnach wird der weltgrößte Automobilhersteller weniger als 500 Stellen an 30 Standorten in den Vereinigten Staaten streichen. Die Kürzungen entsprechen dabei rund 1,3 Prozent der gesamten US-Belegschaft an Vollzeit-Arbeitern (36.000). Insgesamt will der Konzern in diesem Jahr jedoch 7 Prozent dieses Personals abbauen.

Vor knapp einer Woche hatte sich GM mit der Gewerkschaft UAW (United Auto Workers) geeinigt, dass man seinen 113.000 Teilzeitkräften Frühpensionierungs-Angebote unterbreiten wird, um damit bis 2008 das Ziel zu erreichen, das Teilzeitpersonal um 30.000 Mitarbeiter zu reduzieren und zwölf Werke zu schließen.

Die Aktie von General Motors notiert an der NYSE vorbörslich aktuell bei 22,90 Dollar (-0,13 Prozent).

Quelle: aktiencheck.de
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