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Gazprom 903276

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Passende Knock-Outs auf Deutsche Bank AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Bank AG-Kurs 4,95 9,93 14,33
Fallender Deutsche Bank AG-Kurs 3,83 6,34
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK8VTN2 , DE000VH93B37 , DE000VJ0UMV2 , DE000VJ1B6Q2 , DE000VH1JYE6 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 99.314
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Gazprom ADR kein aktueller Kurs verfügbar
 
KnightRainer:

Atommächte werden sich hüten diese Waffen einzuset

 
21.07.14 15:51
Gazprom 903276 18333519
Der renommierte US-Publizist Paul Craig Roberts warnt vor einem von Washington provozierten Atomkrieg mit Russland und China und ruft die ...
Atommächte werden sich hüten diese Waffen einzusetzen
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invidia77:

@ Berliner 8018

2
21.07.14 15:55
damals vor 70 Jahren, lange ist's her, im "richtigen" Krieg, wollten die Nazis und nicht nur die, gerne wissen, was passiert, wenn die immer höhher fliegenden Maschinen in großer Höhe abgeschossen werden und die Druckzelle/ der Druckanzug beschädigt wird. Dazu wurden in KZs auch Menschenversuche durchgeführt. Kannst du ja mal googlen, nicht schön, was man da sieht.
Die von Herrn Gurkin beobachtete "blutleere" der Leichen ist schon ganz richtig, nur der Schluss, dass die deshalb schon länger tot sind ist falsch. Von denen ist keiner erst gestorben als er auf die Erde aufschlug, die sind schon viel weiter oben geplatzt...

www.wissenschaft-im-dialog.de/...b340ea1fb1392d21b418b326d7bc6
singularia non sunt extenda
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H731400:

das ist gut :-))

 
21.07.14 16:20
www.upi.com/Business_News/Energy-Resources/...s/4431405946668/
Antworten
Berliner_:

invidia77

 
21.07.14 16:25
mein Kommentar betraf die annahme, dass die Passagiere vor dem flug schon tot waren, und die leichen nicht mehr "frisch" waren (stand im text)


bei 10km höhe liegt der Luftdruck bei ca. 0,25atm, was halt sehr niedrig ist! deswegen, wenn die menschlichen körper Verletzungen hatten (wegen Explosion z. b.) ist das blut ganz schnell ausgetreten, das bezweifele ich gar nicht!
Antworten
uljanow:

h731400

3
21.07.14 17:09
Putin lenkt nicht ein. Warum auch? Ist er denn mit einer regulären Armee in der Ukraine einmarschiert? Nein so ist es nicht!!!!! Zum Thema Sanktionen wie sollen die denn Aussehen? Frankreich liefert doch trotzdem ihre Schiffe aus u.glaube mir England der Finanzstandort NR.1 in europa wird auch keinem Russen verbieten dort zu handeln. Eines weiss ich genau nach Sommer kommr Herbst u.dann der Winter u.Putin hat alle Zeit der Welt. Man muss einfach begreifen hier vor den Russlands ist der Einflussbereich der USA beendet.  
Antworten
H731400:

Putin ist völlig unschuldig der Arme :-))

 
21.07.14 17:14
+++ 16:30 Steinmeier will Druck auf Russland erhöhen +++
Vor dem EU-Außenministertreffen zur Ukraine-Krise dringt Außenminister Frank-Walter Steinmeier darauf, den Druck auf Russland "mit unseren Möglichkeiten" zu erhöhen. Zu einer weiteren Verschärfung der Sanktionen wollte er sich aber nicht konkret äußern. "Es muss gelingen, Russland davon zu überzeugen, sich von den separatistischen Bemühungen in der Ostukraine stärker zu distanzieren", sagt Steinmeier nach einem Treffen mit seinem ungarischen Amtskollegen Tibor Navracsics. Die Außenminister kommen am Dienstag in Brüssel zusammen, um über die Konsequenzen aus dem Flugzeugabsturz in der Ostukraine zu beraten.

+++ 15:44 Krise belastet Wall Street +++
Die US-Börsen starten mit Verlusten in die neue Woche. Investoren halten sich angesichts der an Schärfe gewinnenden Krisen in der Ukraine zurück.

+++ 15:28 Moskau: Ukrainischer Kampfjet war nahe Unglücksflug +++
Russland weist erneut jede Verwicklung in den Absturz der malaysischen Passagiermaschine zurück. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärt, Russland habe den Separatisten in der Ostukraine weder Luftabwehrraketen vom Typ SA-11 BUK noch irgendwelche anderen Waffen geliefert. Vielmehr habe sich ein ukrainisches Militärflugzeug der Passagiermaschine bis auf 3,5 Kilometer genähert. Das müsse die Regierung in Kiew erklären.
Antworten
youmake222:

Man muß abwarten .....

 
21.07.14 17:21
Ja, aber es sind auch schon Sanktionen Stufe 3 angekündigt, man muß abwarten, was sich dadurch dann ergibt, ......

Kann aber gut sein das Deutschland sich auch damit schadet, .....

Die Franzosen haben noch schnell die Schiffe ausgeliefert bevor es Ärger gibt .....

So ist es halt.
Antworten
H731400:

traurig aber war

 
21.07.14 17:25


ethify.org/en/category/stichworte/andré-kostolany
16.03.2010 - "Man kauft wenn das Blut in den Strassen fliesst.", pflegte der Börsenguru André Kostolany zu sagen. Traurig aber wahr. So hat jede ...

Antworten
H731400:

sorry wahr

 
21.07.14 17:26
Antworten
Rookie10:

...

 
21.07.14 17:27
Ende Juli kommt Gehalt. Wenn ich dann zu 5 Euro nachkaufen könnte, wäre ich nicht traurig...
Antworten
Berliner_:

Putin

 
21.07.14 17:37
hat mit den Separatisten wirklich nichts zu!

"... Der Abschuss des Passagierflugzeuges hätte für den russischen Präsidenten Wladimir Putin „ein Wendepunkt“ sein können, sagte Harms weiter. „Statt sich von den selbsternannten Separatisten endlich zu distanzieren, kommt schon zwei Tage nach dem grausamen Tod von so vielen Menschen wieder schweres Kriegsgerät aus Russland nach Donezk.“ ...."

www.handelsblatt.com/politik/international/.../10228500-2.html
Antworten
SCMA123:

Puh

2
21.07.14 17:51
Die Entwicklungen sind nicht rosig. Sehe sogar Kurse unter 5., wenn nicht eingelenkt wird.
Vielleicht jetzt verkaufen und später wieder nachkaufen? Noch bin ich jedenfalls im Plus.... Mal sehen was ich heute noch machen werde...
Antworten
Buntspecht53:

Panik ist ein schlechter Ratgeber - auch hier

 
21.07.14 18:08
man sollte jetzt nicht in Panik verfallen und denen die billig einsammeln wollen die Papiere zum Ramschpreis geben. Es gibt immer Hände die danach greifen, bei einem kleinen Minus von 10-15% würde ich noch nicht abgeben, die Lage kann sich auch plötzlich ganz schnell wieder verbessern und dann steht man im Regen.

Antworten
Buntspecht53:

Lesenswert

2
21.07.14 18:22
Antworten
Wini:

Nun haben

 
21.07.14 18:26
die Russen ihre Karten auf den Tisch gelegt, wo bleiben die Beweise von den Amis?    de.ria.ru/
Antworten
1ALPHA:

"...China blasts "One-sided

 
21.07.14 18:36
Western rush to judge Russia" over MH17..." www.sott.net/article/...Western-rush-to-judge-Russia-over-MH17

"...Urgent: Heavy fighting erupts in Ukraine's Donetsk ..." www.china.org.cn/world/Off_the_Wire/...21/content_33014984.htm

Kommentar: Sanktionen werden NICHTS bringen. Für die USA bleibt deshalb nur die direkte Lieferung von Waffen, wie sie in USA schon verlangt wird - und die ich auch erwarte.

Wir können also von noch drastischeren Aktionen ausgehen - und im Winter von Unruhen, wenn die Milliarden für Gas nicht gezahlt werden.


Antworten
uljanow:

wini

2
21.07.14 18:39
Die haben nichts,die haben noch nicht mal Chemiewaffen im Irak gefunden aber man war sich so sicher zu 10000% das man was findet.
Antworten
Gofour:

Ich denke momentan sollte man

3
21.07.14 18:50
keiner Seite trauen. Das, was jetzt abläuft, ist absolute Propaganda auf beiden Seiten.
Die Amerikaner haben mit ihrer Strafpolitik gegen ausländische Banken, in Bezug auf US-Sanktionen, "perfekte" Vorarbeit geleistet um diese einzuschüchtern. Mit den jetzt einseitig verhängten Sanktionen wird die erzwungene Loyalität der "Untergebenen" getestet. Ich denke keine europäische Bank wird Milliardenstrafen riskieren, bei Bruch der Sanktionen. Das ist ein berechneter Wirtschaftskrieg der Amerikaner. Russland wird das vielleicht mit Hilfe aus Asien aussitzen, auch weil die Zeit bis zum Winter für Putin arbeitet. Schaden tun die Amerikaner vielmehr dem Rest Europas und das meiner Meinung nach gewollt. Deshalb auch die offene Kritik an den Reaktionen der Europäer. Zudem stärkt das die eigene Stellung in USA, was ein willkommenes Nebenprodukt ist und gut der Clinton Positionierung hilft.

In Bezug auf Gazprom bleibe ich optimistisch. Wie gesagt, der Winter ist nicht mehr weit. Ausserdem glaube ich, dass der Sommerabsatz auf Rekordniveau lag, um die Speicher zu füllen, so lang es problemlos geht.
Die Zukunft arbeitet ebenso für Gazprom, Europa braucht das Gas auf absehbare Zeit und Asien hätte gern Gas so schnell als möglich. Ich denke, das ist längerfristig eine komfortable Situation. Kurzfristige Turbulenzen sollte man aussitzen oder, wie ich es heut gemacht habe, zum schrittweisen Nachkauf nutzen.
Antworten
tienax:

mit ihrer Strafpolitik gegen ausländische Banken,

 
21.07.14 19:03
...mit ihrer Strafpolitik gegen ausländische Banken, in Bezug auf US-Sanktionen, "perfekte" Vorarbeit geleistet um diese einzuschüchtern.

Mir ist unverständlich wie eine europäische Bank (oder Staat) Milliardenstrafen von einem US Gericht verhangen, bezahlt.
Wenn die Amis Sanktionen gegen andere Länder aussprechen ist das ihre Sache, was Europa dagegen macht ist deren Sache.

Es wir höchste Zeit damit der Dollar als Weltwährung seinen Platz verliert.  
Antworten
Wini:

uljanow

 
21.07.14 19:14
da bin ich doch gespannt ob die ukrainische Regierung diese Fakten auch unter den Teppich kehren kann wie die 100te erschossene von Maidan.
Bis jetzt nicht aufgeklärt!
Odessa auch unter den Teppich gekehrt!



web.de/magazine/nachrichten/panorama/...t%20MH17%20ab?.539.829
Antworten
H731400:

Deswegen ist das KGV bei 3

2
21.07.14 19:42
Energie-Krieg: Amerikaner wollen Russen Markt in Europa abjagen

Im Krieg der Worte und Sanktionen gegen Russland geht es den Amerikanern vor allem um eines: Sie wollen den Russen den lukrativen europäischen Markt abjagen. Um Putin als Wettbewerber auszuschalten, soll der russische Präsident international isoliert werden. Der Abschuss von Flug MH17 kommt der US-Strategie ebenso entgegen wie die heillose Zerstrittenheit in der EU.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Georg Erber  |  20.07.14, 14:48 | 24 Kommentare


 

Themen: Allgemein , CDU, Energie, Erdgas, Erdöl, Fracking, Handel, Merkel, MH17, Militär, Russland, Sanktionen, SPD, Ukraine, USA, Wirtschaft, Wirtschaftskrieg

Das Pipeline- Verlegeschiff «Castoro 10» im Greifswalder Bodden vor Lubmin. Auch Deutschland hat mit Russland über die Nord Stream Pipeline enge Energie-Verflechtungen. Die Amerikaner wollen die EU-Staaten von den Russen loseisen – und sind dabei entschlossen, harte Bandagen einzusetzen. (Foto: dpa)


Das Bohrfeld von ExxonMobil in Bötersen bei Rotenburg-Wümme (Niedersachsen), aufgenommen am 06.10.2012. Auf der Suche nach Erdgas setzt das Unternehmen hier die umstrittene Frackingmethode ein. Mit den neuen Freihandelsabkommen könnte dieses Feld zum Milliardengeschäft für ExxonMobil werden – auch, wenn die Bürger den Bau verhindern. (Foto: dpa)

Der Fracking-Boom in den USA, der durch die Obama-Administration als Mittel zur Energie-Autarkie der USA und als Wachstumsstimulanz für die marode US-Wirtschaft bewusst initiiert worden ist, steht der sonstigen Green Growth Lyrik diametral entgegen. Insbesondere hat die Erdgasförderung mittels Fracking die Erdgaspreise in den USA purzeln lassen. Das ist auch eine der Ursachen für die vergleichsweise niedrige Inflationsrate, da eben die Energiekosten ein wichtiger Faktor für die US-Wirtschaft darstellen.

Damit kann sich die US-Wirtschaft, die insgesamt eine niedrige Energieineffizienz im Vergleich zu Europa ausweist, ihre Energieverschwendung wie bisher leisten. Allerdings geht dies wahrscheinlich auf Kosten der nachhaltigen, ökologischen Sicherheit des Landes, da Fracking mit erheblichen Problemen bei der derzeit eingesetzten Fördertechnologie verbunden ist. In den USA träumt man derzeit davon, zu einem der großen Erdgas-Exporteure weltweit aufzusteigen. Allerdings gilt auch in Erdgasmarkt nicht Says Gesetz („supply creates ist own demand“).

Der Erdgasmarkt ist nämlich durch langfristige Verträge und Verteilnetze weitgehend verteilt. Newcomer wie die USA müssen also in einen Verdrängungswettbewerb mit Incumbents wie Russland und den Ländern im Nahen Osten treten, um sich neue ausländische Absatzmärkte zu erschließen. Die derzeitige Krise in der Ukraine, die Russland zum Paria der Weltwirtschaft gestempelt hat, ist – ob von den USA gewollt oder ungewollt sei dahingestellt – ein Geschenk des Himmels, um diese Kundenbeziehungen aufzubrechen. Ein weiterer, großer neuer Anbieter im Markt ist im Nahen Osten Katar. Sollte der Iran seinen Konflikt wegen des Atomprogramms mit den USA beilegen können, käme ein zusätzlicher Anbieter von Erdgas auf den Markt. All das dürfte die Erdgaspreise in der Zukunft tendenziell zusätzlich purzeln lassen. Voraussetzung wäre allerdings, dass ein freier Markt herrscht.

Die von den USA von der EU und vor allem von Deutschland geforderten Sanktionen gegen Russland dürften ein zentraler Schlüssel im Rahmen dieser Strategie sein. Gazprom, Putin und die Blockade der Gasversorgung Europas sind jedenfalls perfekt geeignet, um einem Szenario der Substitution von russischem Erdgas durch andere Versorgungsquellen Vorschub zu leisten. Die G7 – nachdem Russland bereits aus dem bisherigen G8-Gipfel entfernt worden ist – streben jedenfalls eine Unabhängigkeit von der russischen Energieversorgung Europas an.

Ob es zu einer tragfähigen Lösung mittelfristig kommen wird, steht allerdings in den Sternen.

Fracking in Europa
Von Rumänien bis Portugal wird von den großen Energiekonzernen des Westens die Exploration von potentiellen Fördergebieten in Europa vorangetrieben.

Auch in Deutschland ist dieser Prozess in vollem Gange. Von NRW bis Niedersachen, von Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg - überall werden Probebohrungen massiv vorangetrieben. Trotz gegenteiliger Äußerungen sind die Energiekonzerne intensiv darum bemüht, die wichtigen Politiker von der Ungefährlichkeit des Fracking zu überzeugen.

In Ostdeutschland ist dabei eine kanadische Explorationsfirma CEP federführend. Die CEP Central European Petroleum GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Im Juli vergangenen Jahres teilte sie eine erste Schätzung über die vermutliche Höhe der durch Fracking in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mittels verwertbaren Erdgasreserven mit:

„Two-thirds of the windfall would come from Mecklenburg-Western Pomerania state, where Chancellor Angela Merkel’s election district is located, and the rest from Brandenburg’s Lower Lusatia region. Both are among Germany’s poorest states.“

Es trifft sich hervorragend, dass im Wahlkreis der Bundeskanzlerin ein großer Teil der Vorkommen vermutet wird. Da wie auch in der Lausitz ist die relative Armut der Bevölkerung vergleichsweise groß und damit der Wunsch nach gut bezahlten Jobs und einem kleinen Wirtschaftswunder besonders ausgeprägt. Das Wohlwollen der Kanzlerin und der brandenburgischen Landesregierung dürfte CEP sicher sein.

In Usedom ist man dagegen weitaus weniger über das Erdgasgeschenk erfreut. Dort lebt man recht gut vom Ostsee-Tourismus und fürchtet die Umweltschäden durch Fracking.

Wer steckt aber hinter CEP? „Central European Petroleum Ltd. wurde 2006 in Alberta, Kanada, registriert. Ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft CEP Central European Petroleum GmbH wurde 2008 in Berlin eingetragen. Gegenwärtig hält CEP 14.800 Quadratkilometer Aufsuchungserlaubnisfelder entlang bekannter Trends von Erdöl- und Erdgasvorkommen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Wer steckt aber hinter Central Petroleum Ltd in Alberta? Hier herrscht Intransparenz. Reuters meldete jedoch, dass einer der Investoren Goldman Sachs sei. So schließt sich der Kreis.

Warum wurde die Firma in den USA im Jahr 2006 gegründet?
Den Schlüssel hierzu könnte CETA liefern: Das „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ (CETA) ist ein zwischen der EU-Kommission und Kanada ausgehandeltes Handelsabkommen. Dies beinhaltet auch ein umstrittenes Investitionsschutzabkommen. Danach können kanadische Firmen gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Schadensersatz Klagen in Milliardenhöhe einreichen, wenn ihnen Gewinnmöglichkeiten wie beispielsweise die Ausbeutung der Erdgasvorkommen in Deutschland durch Gesetze in Deutschland verwehrt würde.

Kein Wunder also, dass Attac eine Kampagne gegen die CETA-Ratifizierung durch das EU-Parlament (EP)  initiiert hat. Der Erfolg der Kampagne ist fraglich. Angeblich soll das Parlament bereits einen analogen Entwurf für ein Investitionsschutzabkommen im Eilverfahren im Rahmen der TTIP-Verhandlungen verabschiedet haben. Der Zeitpunkt ist günstig. Im Zuge der EU-Wahlen schaut niemand genau hin, welche Entscheidungen abseits der Öffentlichkeit fallen.

Damit wären aber die Weichen für Fracking in der EU und insbesondere auch in Deutschland gestellt. Die Große Koalition wird auf die immensen Kosten verweisen, die eine politische Verweigerung einer Förderlizenz für ausländische Erdgasfördergesellschaften auf den deutschen Staat verursachen würde. CETA und TTIP machen es möglich.

Konkrete Gefahr für Niedersachsen
Das Thema ist mitnichten theoretischer Art: In Niedersachsen hat sich ExxonMobil bereits weitgehende Rechte gesichert. Unter CETA könnte Fracking für den Konzern zum Milliardengeschäft werden – auch wenn eine Bürgerinitiative die Bohrarbeiten noch verhindert. Der NDR berichtete im Herbst 2013:

ExxonMobil will ein altes Erdgasfeld bei Bötersen im Landkreis Rotenburg (Wümme) ausschöpfen. Da die Förderung dort zuletzt nur noch mäßigen Erfolg brachte, kündigte der Energieriese vor zwei Jahren an, durch Fracking noch tiefer unter der Oberfläche neue Vorkommen erschließen zu wollen. Eine Bürgerinitiative will das aus Angst vor giftigen Chemikalien im Grundwasser verhindern. Doch die Aussichten sind schlecht. Exxon hat die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren fast vollständig. Die Zusage des Landesbergamts gilt als sicher und könnte bereits 2014 erfolgen.

Warum haben die Deutschen Anteile an Gazprom verkauft?
Da überrascht es schon, dass er in diesem Jahr Winterhall seine Erdgasspeicher und Gasnetze an Gazprom verkauft hat. Auch bei North Stream ist Winterhall zusammen mit BASF und E.ON Ruhrgas beteiligt gewesen. Der Hauptanteilseigner ist der russische Gazprom-Konzern.

Bei den Erdgasspeichern gibt es eine einleuchtende Erklärung. Die Erdgasspeicher sind undicht oder drohen undicht zu werden. Das wissen natürlich die Betreiber wie Wintershall besser als Gazprom. Sie planten bereits 2007, einen gigantischen Erdgasspeicher in Mecklenburg-Vorpommern zu errichten. Wenn aber diese Speicher unsicher sind, dann kommen gewaltige Sanierungskosten auf die Firmen zu. Das Problem ist von Asse bekannt.

Auch für den Ausstieg aus North Stream und der Beteiligungen aus russischen Erdgasfeldern hätte man in diesem Fall eine plausible Erklärung. Wenn man zukünftig von dort kein Erdgas mehr beziehen will, sind alle diese Investitionen wertlos. Dem bestehenden Erdgasnetz in Deutschland droht das gleiche Schicksal, denn aufgrund der zahllosen Förderstätten – siehe USA – wird das Erdgas dort per Lkw und Schiene transportiert. Die Mengen sind zu gering, um teure Pipelines zu errichten. Dass das nicht immer ohne Kollateralschäden abgeht, zeigen die Unfälle in den USA und Kanada. Warren Buffett hat wohl rechtzeitig davon Wind bekommen und entsprechend in eine große Eisenbahngesellschaft investiert. Die Reparatur der Verkehrswege in Deutschland erscheint plötzlich auch in einem ganz anderen Licht. Neben Megalinern müssen wohl zukünftig auch große Mengen von Tanklastern von und zu den einzelnen Förderstellen fahren können.

Während also Gazprom unter tätiger Mithilfe von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder versucht, den Erdgasmarkt in Deutschland unter seine Kontrolle via Northstream zu bekommen, sind die bisherigen deutschen Partner aus den Partnerschaften ausgestiegen und planen neue Koalitionen mit westlichen und nahöstlichen Partnern. Die hoffen auf die Unterstützung der jetzigen Kanzlerin Angela Merkel. CEP lässt grüßen.

Offenbar leisten die Spitzenpolitiker von SPD und CDU intensiv Schützenhilfe, damit die Energieversorgung Deutschland in ausländischen Händen bleibt. Man könnte dafür am Ende ja möglicherweise reich belohnt werden.

(Dieser Text ist eine leicht aktualisierte Fassung eines Artikels vom 4. Juni 2014)
Antworten
Gofour:

@tienax

2
21.07.14 19:43
das mit den Strafzahlungen funktioniert ganz einfach, siehe CS und BNP Paribas.

www.nzz.ch/wirtschaft/...t-88-milliarden-dollar-strafe-in-den-
usa-1.18333991

Die CS hat sogar noch die eigenen Mitarbeiter in die Pfanne gehauen, was ich moralisch für mehr als unterirdisch halte.

www.20min.ch/finance/news/story/...ten-Kundenberatern-19911800

Ich denke, die haben alle rechte Leichen im Keller, die sie erpressbar machen, sonst würde das nicht so leicht funktionieren. Wie gesagt, da wo sie keine Drohnen einsetzen können, machen sie es über die Wirtschaft. Ich denke mehr denn je, dass die ganze Ukraine Geschichte nach lange geplantem "Drehbuch" abläuft. Wenn man die Frage nach dem Nutzen stellt, kommt man wohl zumindest in die Nähe der Wahrheit  
Antworten
gloryjacksonh.:

Die Europäer können

 
21.07.14 20:36
sich die nächsten Jahre warm anziehen, die Zeiten billiger Energie und großer Auto´s sind vorbei das sollte eigentlich Jedem klar sein.

Hier könnt Euch dann bei Draghi, Merkel und Co. bedanken.

Hier noch was zu lesen.

solarcycles.net/2013/04/02/russian-stock-index/


Antworten
gloryjacksonh.:

Wer dran zweifelt das Öl/Gas nicht bedeutend,

 
21.07.14 20:57
teurer werden ,  sollte die Finger von Gazprom lassen.

Dow/Gold Ratio wird auf 2 gehen, heißt bei nen Stand von 17000Pkt, verteuert sich Gold auf 8500$.

www.macrotrends.net/1378/...ld-ratio-100-year-historical-chart

Öl kostet in Gold gemessen zwischen  0,15barrel/oz und 0,035barrel/oz. Mittelwert 0,09.

www.indexmundi.com/commodities/...ld&indicator=price-ratio

Macht bei nen  Goldpreis von 8500$ auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise einen Ölpreis von 786,25$.

Antworten
gloryjacksonh.:

Hier noch der Langfrist-Chart mit einigen KGV´s

 
21.07.14 21:15
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Gazprom 903276 742409
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