und alle werden sich so lange über den umweltfreundlichen und preiswerten und sicheren Atomstrom freuen, bis bei den Tschechen, oder Polen, oder den so nuklearversessenen Franzosen ein Kraftwerk sich wieder mittels Kernschmelze verabschiedet, wie Fukushima/Tschernobyl.
Selbstverständlich sind Einzelaktionen, wie der ALLEINIGE Atomausstieg Deutschlands mit konsekutiven Weiterbezug des Atomstroms aus dem Ausland idiotisch, zudem die Erdbeben und Tsunamis hier nicht viel wahrscheinlicher sind als in Japan.
"Die Welt zur Taxonomie: Deutschland zieht Gas der Atomkraft vor und zwingt ganz Europa zu einem Pakt mit Russland
5. Januar 2022, 19:00 Uhr
ALARM
Die deutsche Die Welt beschreibt, wie Deutschland Europa dem Risiko der Abhängigkeit von russischem Gas aussetzte, indem es Gas als Treibstoff für die Energiewende verteidigte. Dieser könnte wie Wasserstoff aus der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 stammen Deutschland zwingt ganz Europa zu einem Pakt mit Russland lautet der Titel.
Deutschland kritisiert die Aufnahme des Atoms als nachhaltige Quelle in die sogenannte Taxonomie der Europäischen Union, die definiert, welche Investitionen eine Bankfinanzierung verdienen. Das ist zum Beispiel wichtig für Polen, das ein Nuklearfinanzierungsmodell schaffen will und grünes Licht von der Kommission bekommen muss.
Für Deutschland gibt eine andere Taxonomie jedoch keine Bedenken, und selbst der Außenminister der Grünen räumt ein, dass sie notwendig ist. Dabei handelt es sich um die Zulassung von Gas als Übergangskraftstoff auf der Route der Energiewende, sofern es bis 2035 auf die Nutzung erneuerbarer Gase wie Wasserstoff oder Biomethan umgestellt wird. "Das ist eine föderale Lösung", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit.
- Eine solche Einschätzung ist schwer nachvollziehbar. Letztendlich ist Atomkraft im Gegensatz zu Gas, das von Niency unterstützt wird, tatsächlich klimaneutral. Vor allem dann, wenn die Wahl des Gases geopolitisch keinen Sinn macht, denn dieser Treibstoff wird in der Übergangszeit Europa, angeführt von Deutschland, noch abhängiger von Russland machen. Angesichts der aktuellen aggressiven Russlandpolitik sei dies vielleicht nicht die beste Idee, schreibt der Koordinator Die Welt Clemens Wergin.
Krim-Champagner sei geknallt, sagt Ralf Fuecks, Chef des Zentrums für Liberale Moderne, zur Entscheidung Deutschlands, das Atomkraftwerk zugunsten der Abhängigkeit von russischem Gas aufzugeben. Der Autor des Textes in Die Welt erinnert daran, dass der Übergang von Kohle und Atomkraft in Kombination mit dem Übergang der Industrie zur Stromversorgung Deutschlands zwischen 2030 und 2035 20-40 GW Strom aus Gaskraftwerken benötigen wird, um um eine stabile Basis für den Betrieb des nationalen Stromnetzes zu gewährleisten.
- Tatsächlich wird immer deutlicher, dass der Ausstieg aus der Atomkraft Deutschland zu Verhandlungen mit Russland zwingt und damit den geopolitischen Interessen Europas, insbesondere seiner Partner im Osten, schadet. Die von Brüssel und Washington heftig kritisierte Gaspipeline Nord Stream 2 zeige dies wie kein anderes Projekt, schreibt der Autor der Welt. Er warnt vor dem Glaubwürdigkeitsverlust der Grünen in der Regierungskoalition. Er behauptet, dass die Taxonomie der Europäischen Union ohne eine angemessene außenpolitische Folgenabschätzung erstellt wurde, weil sie die politische Abhängigkeit von Russland durch die Abhängigkeit von seinem Gas erhöhen würde.
Zusammengestellt von Wojciech Jakóbik"