Die deutschen Gasspeicher sind aktuell 22 Prozent weniger gefüllt als üblich. Während ein Energieverband beteuert, die Gasversorgung für Privathaushalte sei dieses Jahr sicher, gibt es an anderer Stelle schon Alarmzeichen für empfindliche Knappheiten.
„In den vergangenen fünf Jahren lag der Füllstand der deutschen Gasspeicher zu dieser Zeit im Schnitt bei rund 80 Prozent“, sagt Sebastian Bleschke, Geschäftsführer der „Initiative Energien Speichern“ (INES), einem Verein der wichtigsten deutschen Speicherbetreiber: „Aktuell bewegen wir uns mit einem Füllstand von rund 58 Prozent auf einem zu Winterbeginn historisch niedrigen Niveau.“
Bleibt es bei den aktuellen Entnahme-Raten aus den 46 deutschen Kavernen- und Porenspeichern, fällt der Füllstand bis Februar auf nur noch 30 Prozent. Damit wird der Druck in den Reservoirs so niedrig, dass nur noch geringere Tagesmengen ausgespeichert werden können, obwohl zu diesem Zeitpunkt immer noch eiskalte Winterwochen bevorstehen könnten.
oder auch "kaufen ,wenn die Kanonen donnern" Kostolany