- Acht Menschen wurden bei der Zugkollision verletzt.
- Die Züge kollidierten im Hauptbahnhof Bayreuth.
- Der Bahnhof wurde nach dem Unfall komplett gesperrt.
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Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn ließen Ersatzbusse fahren. Es waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz: Bundes- und Landespolizei, medizinisches Personal, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk.
Reisezug prallt auf rangierenden Zug
Nach ersten Informationen kollidierten zwei Agilis-Züge. Ein Zug hatte demnach Lokführer und 13 Fahrgäste an Bord und wollte in den Bahnhof einfahren, der zweite war ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Die Polizei untersucht nun laut Sprecher, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden Kollegen übersehen haben könnte.
Alle Fahrgäste und die Lokführer wurden von den Rettern vor Ort begutachtet. Demnach gab es neben dem Schwerverletzten vier Menschen mit mittelschweren und drei weitere mit leichten Verletzungen. Die anderen blieben unverletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache begannen an Ort und Stelle, so leuchtete die Polizei den Unfallort mit Scheinwerfern aus.
Ein Agilis-Sprecher in Regensburg sagte: "Wir tragen zur Aufklärung bei, was wir können." Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs. Die Züge fahren vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken.
Beeinträchtigungen für Zugreisende und Autofahrer
Die Deutsche Bahn meldete auf X "massive Beeinträchtigungen". Auf eine Anfrage der dpa antwortete eine Sprecherin: "Den Verletzten wünscht die DB eine schnelle Genesung." Und: "Die laufenden Ermittlungen der Behörden zur Unfallursache unterstützt die DB vollumfänglich."/cho/DP/zb
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