Meine Frage hätte auch auf FED enden können, aber als guter Europäer bleibe ich vor der eigenen Haustür.
Frau Lagarde schloß gestern Zinserhöhungen in 2022 aus. Wie geht das? Wie kann Frau Lagarde am 3. November 2021 wissen, was 2022 auf die EZB an Herausforderungen und Handlungszwängen zukommen wird?
Die Antwort ist einfach: Sie kann es nicht!
Wieder einmal bewies Frau Lagarde, dass die EZB ideologiegesteuert agiert, anstatt ihrem eigentlichen Auftrag, der Geldstabilität, nachzukommen.
Meine persönliche Konsequenz aus den immer wirreren Verlautbarungen von EZB und FED, ist der Rückzug aus Euro- und Dollarraum, wobei ich den Euro noch als den Einäugigen unter den Blinden sehe.
Da ich mich in asiatischen Märkten überhaupt nicht auskenne, und jede Investition in zum Beispiel chinesische Firmen, für mich einem Lottospiel gleichkäme, bin ich beim Rubel, bin ich in Russland gelandet!
Hier erwarte ich eine ähnliche Wachstumsstory, wie die USA und Europa sie bereits durchlaufen haben, anders als andere osteuropäische Länder, verfügt Russland inzwischen über eine selbstbewußte politische Führung, welche die Interessen ihres Landes zu vertreten weiß. und über militärische Mittel, diese zu verteidigen. Die Gefahr, dass ein laborierender Westen auf Kosten Russlands gesundet, besteht meiner Meinung nach nicht.
Und so sehe ich Russland, sehe ich Gazprom auf einem guten Weg und würde mir wünschen, dass Europa endlich begreift, welche Chancen ein gutes Verhältnis zu Russland bietet.
Wenn das geschieht, und ich denke, dass die realen Erfordernisse das zur Folge haben werden, wird Gazprom ein zentrales Element eines neuen Miteinanders von Westeuropa und Russland sein.
Druschba.